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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 15. April 2014

Washington steuert die Welt in den Krieg

Posted by krisenfrei - 15/04/2014

Paul Craig Roberts (antikrieg)

Der CIA-Direktor wurde nach Kiew geschickt, um eine militärische Niederschlagung der russischen Separatisten in den östlichen und südlichen Teilen der Ukraine in die Wege zu leiten, größtenteils ehemalige russische Gebiete, die dummerweise in den ersten Jahren der sowjetischen Herrschaft an die Ukraine angegliedert worden waren.

Washingtons Plan, sich die Ukraine unter den Nagel zu reißen, übersah, dass die russischen und russisch sprechenden Teile der Ukraine kaum bei ihrer Eingliederung in die EU und NATO mitmachen und sich darüber hinaus der Verfolgung russisch sprechender Menschen unterwerfen würden. Washington hat die Krim verloren, wo Washington Russland aus seinem Schwarzmeer-Marinehafen werfen wollte. Statt zuzugeben, dass der Plan für die Einverleibung der Krim in die Hose gegangen ist, kann Washington keinen Fehler zugeben und treibt daher die Krise auf gefährlichere Ebenen.

Wenn sich die Ukraine in einer Spaltung auflöst, in deren Verlauf die ehemaligen russischen Territorien zu Russland zurückkehren, wird Washington blamiert sein, dass das Ergebnis seines Staatsstreichs in Kiew die Wiedereingliederung der russischen Provinzen der Ukraine zu Russland ist. Um diese Blamage abzuwenden, steuert Washington die Krise in Richtung Krieg.

Der CIA-Direktor wies Washingtons handverlesene Handlangerregierung in Kiew an, bei der UNO um Hilfe bei der Abwehr von „Terroristen” anzusuchen, die mit angeblicher russischer Hilfe angeblich die Ukraine angreifen. Laut Washingtons Wörterbuch ist Selbstbestimmung ein Anzeichen für russische Einmischung. Da die UNO im Grunde genommen eine von Washington finanzierte Organisation ist, wird Washington bekommen, was es haben will.

Die russische Regierung hat bereits vor einigen Wochen völlig klar gemacht, dass der Einsatz von Gewalt gegen Demonstranten in der östlichen und südlichen Ukraine die russische Regierung zwingen würde, die russische Armee zu schicken, um Russen zu beschützen, genauso wie Russland das in Südossetien tun musste, als Washington seinen georgischen Hampelmann anwies, russische Friedenserhaltungstruppen und russische Bewohner von Südossetien anzugreifen.

Washington weiß, dass die russische Regierung nicht zuschauen kann, wenn einer von Washingtons Hampelstaaten Russen angreift. Insofern steuert Washington die Krise in den Krieg.

Die Gefahr für Russland besteht darin, dass die russische Regierung sich auf Diplomatie verlassen wird, internationale Organisationen, internationale Zusammenarbeit, und auf den Gemeinsinn von deutschen Politikern und von Politikern in anderen europäischen Hampelstaaten Washingtons.

Für Russland könnte sich das als ein fataler Fehler erweisen. In Washington gibt es keinen guten Willen, nur Verlogenheit. Das russische Zögern gibt Washington Zeit, Kräfte an Russlands Grenzen und im Schwarzen Meer aufzubauen und Russland mit Propaganda zu dämonisieren und die Bevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika zu einem Kriegsrausch aufzupeitschen. Letzteres passiert bereits.

Kerry hat Lavrov klar gemacht, dass Washington nicht auf Russland hört. Da Washington gut bezahlt, hören auch Washingtons Hampelmänner/frauen nicht auf Russland. Geld ist für europäische Politiker wichtiger als das Überleben der Menschheit.

Ich bin der Meinung, dass Washington nicht will, dass die Angelegenheit Ukraine auf diplomatische und vernünftige Art bereinigt wird. Es könnte sein, dass Russlands bester Zug ist, sofort die russischen Territorien der Ukraine zu besetzen und diese Gebiete wieder an Russland anzugliedern, woher sie gekommen sind. Das sollte getan werden, ehe die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre NATO-Hiwis für den Krieg vorbereitet sind. Es ist für Washington schwieriger, einen Krieg zu beginnen, wenn die Gegenstände des Kriegs bereits verloren gegangen sind. Russland wird mit endloser Propaganda aus Washington dämonisiert werden, egal ob Russland seine traditionellen Territorien wiedereingliedert oder nicht. Wenn Russland zulässt, dass diese Territorien von Washington unterdrückt werden, werden Prestige und Autorität der russischen Regierung zusammenbrechen. Vielleicht ist es das, worauf Washington setzt.

Wenn Putins Regierung zuschaut, während die russische Ukraine unterdrückt wird, wird Putins Prestige zusammenbrechen, und Washington wird die russische Regierung fertigmachen, indem es seine vielen hunderte von Washington finanzierte NGOs in Bewegung setzt, die die russische Regierung so törichterweise toleriert hat. Russland ist durchseucht mit Fünften Kolonnen Washingtons.

Meiner Meinung nach haben die Regierungen Russlands und Chinas schwere strategische Fehler gemacht, indem sie in dem auf dem US-Dollar basierenden internationalen Zahlungssystem geblieben sind. Die BRICS und alle anderen mit einem Hirn sollten sofort aus dem Dollarsystem aussteigen, das ein Instrument des Imperialismus der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Die Länder der BRICS sollten umgehend ihr eigenes getrenntes Zahlungssystem und ihr eigenes exklusives Kommunikations-/Internetsystem schaffen.

Russland und China haben dummerweise diese strategischen Fehler gemacht, weil sie noch unter dem Eindruck von kommunistischem Scheitern und Einengungen naiverweise angenommen haben, dass Washington echt ist, dass Washington sich seiner propagandistischen Selbstbeschreibung als Erhalter von Recht, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Menschenrechten verpflichtet fühlt.

Tatsächlich fühlt sich Washington, das „exzeptionelle, unentbehrliche Land,“ seiner Vorherrschaft über die Welt verpflichtet. Russland, China und der Iran stehen der Weltherrschaft Washingtons im Weg und sind Angriffsziele.

Der Angriff auf Russland ist bereits in der Vorbereitungsphase.

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Danke Herr Roberts. Ich stimme Ihren Artikel vollumfänglich zu.

 

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Zalando? Nein Danke!

Posted by krisenfrei - 15/04/2014

Miese Arbeitsbedingungen: Zalando unter Beschuss

Reportage kritisiert Textilriesen für Akkordarbeit und Überwachung

Düsseldorf (pte025/15.04.2014/13:55) – Der Online-Textilversand Zalando http://zalando.de gerät wegen schlechter Arbeitsbedingungen massiv in die öffentliche Kritik. Einem RTL-Bericht zufolge sollen die Mitarbeiter des Unternehmens nicht nur auf Schritt und Tritt überwacht worden sein, sondern seien mit Wegstrecken von bis zu 27 Kilometern am Tag auch an die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit gebracht worden.

Laufwege künstlich verlängert

Reporterin Caro Lobig schleuste sich undercover als sogenannter „Picker“ – also ein Mitarbeiter, der die Waren aus den Regalen holt – in das Unternehmen ein. Obwohl über die Recherchemethode nun ein Rechtsstreit tobt, liegen Fakten aus dem erlebten Arbeitsalltag auf dem Tisch. Zu Fuß musste Lobig pro Tag zwischen 15 und 20 Kilometer zurücklegen, an ruhigen Tagen sollen die Wege laut der Journalistin künstlich verlängert worden sein.

Auch das Pausenmanagement ist in der Kritik. Denn erst mit einem akustischen Signal hätten die vereinbarten Pausenzeiten begonnen. „Wir müssen picken, bis die Hupe geht“, wird ein Mitarbeiter in dem Bericht zitiert. Erst nach dem Signal hätten die Mitarbeiter den Weg zu den Pausenräumen antreten dürfen. Erholung habe sich nicht eingestellt. „Sitzen ist generell unerwünscht“, erzählt Lobig. Anderenfalls drohe ein Gespräch mit dem Teamleiter.

Verzichtserklärung bei Kollaps

Arbeitsrechtler sehen die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers verletzt. Der Hintergrund: Reporterin Lobig hat während ihrer Arbeit bei Zalando stressbedingt einen Kreislaufzusammenbruch erlitten. Doch anstatt medizinischer Versorgung präsentierte man ihr eine Verzichtserklärung. Vor allem in den Sommermonaten seien Fälle wie diese an der Tagesordnung. Auch soll ein Mitarbeiter auf der Toilette des Logistiklagers an einem Herzinfarkt verstorben sein.

Der Konzern zeigt sich indes „erschüttert über den Bericht“. Zalando-Sprecher Boris Radke betont jedoch, dass der betroffene Mitarbeiter in seiner Wohnung verstorben sei. Auch habe eine Abordnung des Unternehmens an der Beerdigung teilgenommen und mit dem Team einen Kranz niedergelegt. Radke verweist in diesem Zusammenhang auch auf einen Betriebsarzt, der pro Schicht eingesetzt werde und sich um etwaige Beschwerden kümmere.

Quelle: pressetext

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Was Amazon kann, können wir auch, dachte sich die Führungsspitze von Zalando. Zalando soll Mitarbeiter massiv unter Druck setzen. Und was unternehmen unsere Berufslügner (Polit-Darsteller) dagegen? Nichts! Halt, da war doch was. Im letzten Jahr wurde bekannt, dass Zalando trotz Milliardenumsatz 3,3 Mio. Euro an Subventionen in den Rachen gesteckt wurde. Sind unsere Berufslügner nicht fürsorglich, um Arbeitsplätze unter miesen Bedingungen zu subventionieren? Die fakebook-Gemeinde muss schon eine seltsame Spezie sein. Rund 700.000 gefällt (?) Zalando.

Wo ist eigentlich die alte Arbeiterpartei SPD geblieben? Gibt es die noch? Schade, dass es die SPD nicht mehr gibt. Sklavenarbeit hätte die SPD in Deutschland nämlich nicht geduldet. Arbeiten in lohnt nicht mehr. Seit über zehn Jahren sind die Reallöhne rückläufig. Berufslügner müsste man sein. Die genehmigen sich auf einen Schlag mal eben zehn Prozent oben drauf.

 

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„Angst essen Seele auf“

Posted by krisenfrei - 15/04/2014

von Uwe Schröder (cafeliberte)

Dieses Zitat aus dem Film Werner Fassbinders  „Alle Türken heissen Ali“ gewinnt einen ganz aktuellen Sinn, wenn ich die Politik der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte betrachte. Auch wir werden mit einer Sprache konfrontiert, die man „Neudeutsch“ nennt und viele Dinge blumenreich und unzutreffend umschreibt, damit sie von keinem mehr verstanden sondern nur erfühlt werden kann. Und bei Allem soll nur eines aufkommen – Angst!

Angst vor der Zukunft, wenn nicht die allwissenden Politiker diese Zukunft zum Wohle der Menschheit gestalten. Welch ein Irrwitz! Ohne unsere derartige Politik in Deutschland, der EU und sogar weltweit hätten wir diese Probleme gar nicht. Menschen durch Angst zu steuern und zu manipulieren ist eine der perfidesten Verbrechen und wurde immer wieder benutzt, um Menschen gefügig zu machen. Unsere eigene Geschichte ist Beweis genug.

Die „grüne Ideologie“ des Klimawandels ist eine Erfindung der Politiker. So etwas wird dann „postwissenschaftlich“ genannt, d.h. die Wissenschaft kann es nicht beweisen, also behaupten wir es. Diese ”grüne Ideologie” ist eine Doktrin, die man bereits seit Jahren mantraartig wiederholt und schon den Kindern in der Schule und selbst im Kindergarten einbläut – CO2 ist Gift für die Umwelt, weil es für die Klimaerwärmung verantwortlich ist. Niemandem wird erzählt, dass CO2 in nur äußerst geringer Konzentration als Spurengas in der Luft vorhanden ist und nur dadurch Pflanzen leben können und schlussendlich auch wir. Außerdem dient es als infrarotaktives Element, so lernen es die Meteorologen im Studium, einem ganz wichtigen Zweck:  CO2 ist wichtig für die Kühlung der Erde!!

Nun frage ich mich, warum wurde dieses Dogma der Erderwärmung erfunden? Ganz einfach – es dient der Geldabschöpfung. Es geht um Billionen von Euro, um den nahezu größten Raubzug der Menschheitsgeschichte. Große, wenige Firmen und die Politik schöpfen Steuergelder in riesigen Mengen ab. Am schlimmsten sind die deutschen Bürger, also wir, betroffen. Wir zahlen fast 30 Cent für eine Stromeinheit, der Franzose 14 Cent  und der Texaner 7 Cent. Sogar auf Hawaii – trotz schwieriger Versorgung – kostet er nur rund 20 Cent je KWh.

Und die Preisspirale dreht sich bei uns immer weiter. Unseren Kindern wird in der Schule beigebracht Strom zu sparen. Warum? Haben wir Knappheit? Nicht heute – aber wahrscheinlich bald. Und darauf werden unsere Kinder bereits heute vorbereitet. Und sie werden ausgebildet, darauf zu achten, dass zu Hause Strom gespart wird. Nicht nur das, sie sollen auch darauf achten, dass andere Menschen Energie sparen. Dafür bekommen Sie dann eine Urkunde und werden „Klimaengel“.

Was für Menschen werden dort geschaffen? Die Blockwarte der Zukunft!? Manipulation von Kindern ist auch Missbrauch. Unsere Kinder werden bereits als kleine Menschen der Angstpropaganda ausgesetzt. Werden uns die Kleinen bald, wenn Sie aus der Schule kommen sagen „Die Angst frisst meine Seele auf“? Wie kommt es, dass Eltern ihre Kinder derart von der Politikpropaganda missbrauchen lassen.  Dabei steht Kindesmissbrauch unter Strafe und keiner stellt einen Strafantrag!

Wir zahlen Milliarden an Subventionen für die „wiedererneuerbare Energie“. Es gibt nur wenige, die davon profitieren. Sie und ich sicherlich nicht. Wir zahlen nur – für unsere eigene Armut. Gleichgültiger gegenüber politischer Willkür und Verführung kann man doch gar nicht mehr sein. Mit welchem Recht regen wir uns über das Verhalten unserer Voreltern auf. Wir sind keinen Deut besser und handeln gegenüber unseren Nachfahren beschämend verantwortungslos.

Was passiert, wenn sich endlich herausstellt, dass CO2 gar nicht für die Erderwärmung verantwortlich ist? Es gibt übrigens keinen wissenschaftlichen Beweis dafür  – aber genügende dagegen und Klimawandel hat es über all die Jahrhunderte und Jahrtausende immer gegeben. Es gab immer wärmere Phasen und kältere Phasen, unabhängig vom CO2-gehalt in der Luft. Also ich möchte dann nicht in der Haut der Verantwortlichen stecken.

Unsere Nation wird durch die derzeitige “grüne Ideologie” in einen Stromnotstand gesteuert und ganze Industriezweige werden in absehbarer Zeit vernichtet. Warum? Sonnen- und Windenergie ist nicht steuerbar und nicht planbar und Deutschland ist aufgrund seiner wirtschaftlichen Stärke immer noch eine empfundene Gefahr für viele Völker. Je mehr wir von Sonne und Wind abhängig werden, desto sicherer ist der Weg in die Deindustrialisierung und Armut. Und damit wäre Deutschland – ohne einen Krieg – endlich vernichtet. Übrigens plant Bayern bereits ein staatliches, konventionelles Kraftwerk, um genau diese Versorgungslücken in ihrem Bundesland aufzufangen. Wir leben in einer Welt des politischen Wahnsinns.

Leider betrifft es nicht nur das Klima, sondern auch das Geldsystem. So wie die Klimalehre der Erderwärmung ein politisches Glaubensdogma ist, ist auch Lehre von einem geeinten Europa – ein Staatengebilde mit einer Regierung, einer Währung und nur einer Lehrmeinung: „Europa, EU und Euro sind eins“ – ein politisches Dogma.

Ein politisches Dogma mit einer katastrophalen Zukunft voller Unruhen und Geldvernichtung durch die Übernahme von Schulden anderer Länder. Vielleicht denken Sie, man kann dieses nicht mehr toppen? Falsch gedacht! Ein Geldsystem, das täglich (!!) die Geldmenge erhöht und die Menschen zwingt, dieses Geld als werthaltig anzuerkennen und als Zahlungsmittel zu akzeptieren ist dem Untergang geweiht. Es nährt die Preisinflation, die nicht mehr aufzuhalten ist. Übrigens kommt auch aus dieser Ecke die Lehre – Inflation (Geldentwertung) ist gut aber Deflation (Geldstabilität) ist schlecht. Eigentlich müssten wir Deflation herbeisehnen. Wir hätten dann tatsächlich stabiles Geld für die Altersvorsorge. Aber das Gegenteil wird suggeriert. Aber auch hier wird das Gegenteil von schlecht über die Schiene der Angst als das Bessere dargestellt. Unsere Regierungen sind völlig aus den Fugen geraten und glauben Sie mir, die meisten, die in Berlin und in der EU sitzen, haben noch nicht mal einen blassen Schimmer von dem, was sie da machen. Solche Mitläufer gab es, gibt es und wird es immer geben. Nur nennt man es heute Fraktionszwang.

Mein Fazit für die heutige politische Situation lautet: „Nichts ist gefährlicher, als fundierte Unwissenheit mit Macht zu versehen“. Ich fühle mich als Mensch missbraucht, als Bürger ausgenutzt und belogen und wenn ich auf die Welt schaue, in der meine Kinder und Enkelkinder künftig leben sollen, fällt mir nichts anderes ein als:

„Angst essen Seele auf“

 

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08/17 Prof. A. Fekete: Selbsttilgender Kredit

Posted by krisenfrei - 15/04/2014

Prof. Fekete ist ein Verfechter des Goldstandards und ein scharfer Kritiker des gegenwärtigen Geldsystems, das auf uneinlösbaren Währungen beruht. Er arbeitet im Rahmen der von Carl Menger inspirierten Theorie der freien Marktwirtschaft und betrachtet seine Zinstheorie als Erweiterung von Mengers Werk. Menger befürwortete die Theorie des direkten Tauschs, der in den indirekten Tausch übergeht. Professor Fekete verficht ebenfalls die Theorie der direkten Wandlung von Einkommen in Vermögen und von Vermögen in Einkommen (sprich: Gold-Hortung und -Enthortung), welche ebenfalls in den indirekten Tausch übergeht (sprich: Kauf und Verkauf von Gold-Anleihen). Auch ist er ein Verfechter der Real-Bills Doktrin von Adam Smith, welche er die „Goldwechsel-Doktrin“ nennt.

 

 

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Die Scharfmacher der Regierungsbank

Posted by krisenfrei - 15/04/2014

von tv-orange

Die Politik der Bundesregierung bezüglich Ukraine/Russland ist eine unverantwortliche Stimmungsmache!  Nur als erneutes Beispiel von politischer Verantwortungslosigkeit und Fahrlässigkeit kann die aktuelle Stellungnahme der Regierungssprecher gewertet werden. “… die Bundesregierung habe Belege dafür, dass die bewaffneten Separatisten in der Ost-Ukraine von Russland unterstützt werden. ”Wenn man sich das Auftreten, die Uniformierung und die Bewaffnung einiger dieser Gruppen ansieht, kann es sich kaum um spontan aus Zivilisten gebildete Selbstverteidigungskräfte handeln”, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz.

Wer so oberflächlich mit Mutmassungen und vagen Argumenten die komplizierte Situation in der Ukraine kommentiert, ist selbst ein Zündler an der Lunte. Es ist ganz eindeutig klar, dass es sich um prorussiche Extremisten, Teilen der verbotenen Berkut und aufgelösten Sicherheitsorgane handelt. Schon seit Wochen werden die Grenzübergänge nach Russland scharf kontrolliert. Visumzwang aus Russland besteht für die Einreise in die Ukraine. Schon einmal hat Steinmeier selbstkritisch festgestellt, dass die BRD- und EU-Politik großen Schaden angerichtet hat, indem sie undifferenziert auch faschitische Kräfte hofierte. Ein Affront gegen alle Ukrainer und alle Europäer. Doch diese Polit-Zocker sind scheinbar auch weiterhin derart resistent gegenüber jeder Vernunft. Diejenigen, die so scheinheilig für Europa werben, erweisen sich zur Zeit als größte Gefahr für ein demokratisches, freies und friedliches Europa. Warum nur Deutschland hast du solch druchgeknallte Kamikaze-Politiker erneut gewählt? Seid Ihr Lemminge ?

Heute stehen wir am Abgrund,
morgen sind wir einen großen Schritt weiter.
 

Lemmings from AnimateIt.net

 

 

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Gold, Geld und die nächste Finanzkrise

Posted by krisenfrei - 15/04/2014

Sonderkorrespondenz: DeutschlandBrief – der monatliche Hintergrunddienst

Bruno Bandulet (ef-magazin)

Gold, Geld und die nächste Finanzkrise

Noch herrscht Ruhe an den Finanzmärkten, und nur selten sind düstere Prognosen zu hören wie die des amerikanischen Bankers und Risikospezialisten Jim Rickards. Er rechnet mit einem Kollaps des globalen Finanzsystems innerhalb von drei bis fünf Jahren. Damit meint er nicht einen Crash wie 2000 oder 2008, die schlimm genug waren, sondern eine Zäsur wie 1914, 1939 und 1971.

1914 endete der klassische Goldstandard, die Kriegsparteien begannen Geld zu drucken, und auch nach 1918 gelang es nicht, zur alten, soliden Geldordnung zurückzukehren. In Deutschland kulminierte der Prozess 1923 in Hyperinflation und Währungsreform. Mit dem Kriegsbeginn 1939 brachen der internationale Handel und die Finanzbeziehungen ein weiteres Mal abrupt ab. Nach dem Krieg folgte ein neues Weltwährungssystem mit dem Dollar als Leitwährung, in welches Deutschland erst nach der Währungsreform von 1948 integriert wurde. Und 1971 erklärten die USA eine Art von Bankrott, als Präsident Nixon das „Goldfenster“ schloss und die Verpflichtung einseitig aufkündigte, Dollar-Guthaben des Auslandes auf Verlangen jederzeit in Gold einzuwechseln. Damit gab Nixon den Anstoß zur großen Inflation der 70er Jahre.

Die nackten Zahlen sprechen dafür, dass auch das gegenwärtige, auf 1971 zurückgehende System seinem Ende zugehen könnte. Seit dem Crash von 2008 hat sich nichts Grundlegendes gebessert. Im Gegenteil: Wie die Baseler Bank für Internationalen Zahlungsausgleich kürzlich meldete, ist die Verschuldung aller Staaten der Welt seit Ausbruch der letzten Finanzkrise Mitte 2007 um 80 Prozent angestiegen. Und zwar auf 43 Billionen Dollar! Rechnet man die Anleihen von Banken und Unternehmen hinzu, wurde die Marke von 100 Billionen erreicht.

Während in der Euro-Zone trügerische Ruhe herrscht, ist auch hier kein Ende der Aufschuldung in Sicht. Die griechischen Staatsfinanzen sind längst nicht mehr sanierbar, ein krasser Fall von Insolvenzverschleppung, und auch in Frankreich und Italien sind die Aussichten mau. In Deutschland arbeitet Finanzminister Schäuble mit billigen Tricks – demnächst wird die Staatsschuldenquote sogar wieder unter 80 Prozent sinken, weil die EU ab September Schmuggel und Drogenhandel in das Bruttoinlandsprodukt einrechnet und dieses damit um drei Prozent steigen lässt.

Währenddessen unternimmt die Große Koalition alles, um die Wettbewerbsfähigkeit und damit das langfristige Wachstum der deutschen Volkswirtschaft auf französisches oder italienisches Niveau zu drücken. In ein paar Jahren wird sie auch das geschafft haben. Vor dem Euro-Raum liegt eine lange Periode von Stagnation, Geldverschlechterung durch die Europäische Zentralbank und Massenarbeitslosigkeit im Süden des Kontinents. Lösbar ist die Euro-Krise wohl nicht mehr. Sie kann aber durch Banken- und Sozialunion, durch Gleichschaltung und Umverteilung und durch neue Geldspritzen der Europäischen Zentralbank EZB (im Gespräch sind neuerdings 1.000 Milliarden Euro) eine Zeitlang verschleppt werden.

Auch in den USA ist die Lage weniger rosig, als es den Anschein hat. Das reale Einkommen pro Kopf liegt tiefer als Ende 2005, der Anstieg bei den Auto- und Hausverkäufen ist zum Stillstand gekommen, die Ausfallrate bei den in Amerika wichtigen Krediten an Studenten hat ein Allzeithoch erreicht. 26 Millionen Amerikaner sind unterbeschäftigt, elf Millionen sind auf staatliche Hilfen angewiesen, um sich Lebensmittel kaufen zu können. Obwohl die Notenbank das System mit Geld geflutet hat wie nie zuvor, konnte die amerikanische Volkswirtschaft, die größte der Welt, den Einbruch von 2008 bis heute nicht wettmachen. Die Produktion liegt immer noch unter dem Niveau von 2007.

In Europa sieht es eher schlechter aus. In der Juli/August-Ausgabe 2013 konstatierte das amerikanische Magazin „Foreign Affairs“, dass die Wirtschaft der Euro-Zone verglichen mit 2007 in einer schlechteren Position sei als 1935 verglichen mit 1929, dem Beginn der damaligen Depression. Auch sei, so „Foreign Affairs“, kein Krieg in Sicht, der den USA einen wirtschaftlichen Boom bescheren könnte wie der Zweite Weltkrieg, der die damalige Depression beendete.

Unter den drei großen Wirtschaftsblöcken ist es nur China, das ordentlich wächst, wenn auch mit vermindertem Tempo. Die neue Regierung ist dabei, die Korruption zu bekämpfen, marktwirtschaftliche Reformen voranzubringen und Luft aus der Kreditblase der Schattenbanken abzulassen. Das ist zunächst schmerzhaft und wird eine Reihe von Pleiten, das heißt Zahlungsausfällen bei faulen Krediten zur Folge haben, ist aber Bestandteil einer langfristigen Strategie. Ob ein Crash in China droht – er würde die gesamte Weltwirtschaft treffen –, ist von außen schwer zu beurteilen. Die chinesischen Statistiken sind nicht zuverlässiger als die amerikanischen. So gefährlich wie 2008 in den USA ist die Lage in der Volksrepublik aber nicht. Die Sparquote ist hoch, die Staatsverschuldung niedrig, und die Devisenreserven sind mit 3,7 Billionen Dollar die größten der Welt.

Letzteres wird in China selbst auch als Problem gesehen. Peking fordert seit Jahren eine grundlegende Reform des Weltwährungssystems und möchte von der Dollar-Hegemonie loskommen, steckt aber zugleich in einer Falle. Die Chinesen halten den Dollar für eine angeschlagene Währung, würden aber ihre eigenen Reserven entwerten, wenn sie ihn massiv verkauften. Sie können versuchen, Rohstoff- und Energiekonzerne im Ausland zu übernehmen, was aber von der amerikanischen und der australischen Regierung schon blockiert wurde. Oder sie können einen Teil ihrer Dollars in Gold umschichten – was sie seit Jahren vorsichtig tun, ohne die Amerikaner über Gebühr zu reizen.

Nach offiziellen Angaben sind mit 1.054 Tonnen nur ein Prozent der chinesischen Devisenreserven in Gold angelegt. In Deutschland beträgt der Anteil 66 Prozent, in den USA 70 Prozent. Bei einer jährlichen globalen Minenförderung von rund 3.000 Tonnen, wovon über zwei Drittel in die Schmuckherstellung gehen, ist das Angebot beschränkt. China stockt heimlich auf und hat wohl auch 2013 gekauft – ganz abgesehen vom privaten Golderwerb von über 1.000 Tonnen 2013, der von Peking sogar ermuntert wird. 2013, als die Fonds in New York in fallende Preise hinein verkauft haben, exportierten die USA eine Rekordmenge von fast 700 Tonnen Gold, wovon ein großer Teil nach Hongkong und in die Scheideanstalten im Tessin ging – und auf dem Umweg über die Schweiz ebenfalls nach Asien. Über die Hälfte des globalen Goldangebots wurde 2013 von China und Indien absorbiert. Eine Vermögensverschiebung von West nach Ost, von den stagnierenden in die wachsenden Regionen der Welt.

Formuliert wird die chinesische Gold-, Währungs- und Wirtschaftspolitik von einer hochkarätigen Elite. Dazu zählt Zhang Weiying, der von Hayek und der Österreichischen Schule stark beeinflusst wurde und der schon in den 80er Jahren großen Einfluss auf die Reformpolitik nahm. Oder Yu Yongding, der von einer „Dollar-Falle“ spricht und den Amerikanern unterstellt, sie wollten die Schuldenlast auf ihre Gläubiger und damit auf China schieben, und der dafür plädiert, Gold und Öl zu kaufen, um sich gegen einen plötzlichen Absturz des Dollars abzusichern. Und vor allem Li Yining, einer der einflussreichsten chinesischen Ökonomen, bei dem führende Industrielle und Politiker wie der jetzige Vizepräsident oder der seit März 2013 amtierende Ministerpräsident Li Keqiang studiert haben. Er gilt als einer der Vordenker des chinesischen Wirtschaftswunders und meint, dass China „jede Gelegenheit nutzen soll, um Gold zu kaufen, insbesondere wenn die Preise fallen“.

Ob als Absicherung in der nächsten großen Finanzkrise, ob als Bestandteil eines neuen, auf den Dollar folgenden Weltwährungssystems – Gold wird im Kalkül der großen Zentralbanken noch gebraucht. Wer große Reserven hält wie die USA und Deutschland, verkauft nichts. Wer wenig hat wie die Schwellenländer, insbesondere China, akkumuliert. Am 19. März titelte das „Wall Street Journal“: „Gold im Tresor – die Zentralbanken trauen ihrem eigenen Geld nicht.“

Verständlich also der Druck der deutschen Öffentlichkeit (siehe die Initiative „Holt unser Gold heim“) auf die Bundesbank, ihre in Manhattan lagernden Barren zurückzuholen. Oder auch die bevorstehende Volksabstimmung in der Schweiz, mit der die Schweizerische Nationalbank verpflichtet werden soll, die noch im Ausland liegenden Goldreserven in die Heimat zu überführen und 20 Prozent ihrer Aktiva in Gold zu halten. Derzeit sind es nur sieben Prozent. Falls die Goldfreunde das Referendum gewinnen, muss die Nationalbank entweder Euros verkaufen oder aber Gold zukaufen.

Information

Diesen Artikel finden Sie gedruckt zusammen mit vielen exklusiv nur dort publizierten Beiträgen in der am 19. April erscheinenden Mai-Ausgabe  eigentümlich frei Nr. 142.

 

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Eine Gesellschaft im Wahnsinn

Posted by krisenfrei - 15/04/2014

von Michael Obergfell (fortunanetz)

Es gibt immer wieder Zeiten in der Geschichte, in der Gesellschaften faktisch wahnsinnig werden. Darunter ist zu verstehen, dass sich die große Mehrheit der Bevölkerung und auch der Politik, der Medien und der Presse nicht mehr mit Realitäten beschäftigt, sondern mit Trugbildern.

Wir leben leider in einer solchen Zeit.

Begonnen hat unsere kollektive Beschäftigung mit Trugbildern schon sehr früh, auch wenn sie damals noch nicht als problematisch angesehen wurde. Das Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg war nicht mehr in Lage, eine europäische und damit womöglich globale Führungsmacht zu sein. Das Land war ebenfalls nicht in der Lage, eine kulturelle Macht zu sein, auch wenn es um uns herum noch viele Völker gab und gibt, die zu den heimlichen Bewunderern der deutschen Kultur gehören. Vielmehr zog es Deutschland damals vor, seine geistigen Interessen durch wirtschaftliche zu ersetzen. Und aus diesem Grund wurden wir „tüchtigen Deutschen“ innerhalb weniger Jahre wieder „Weltmeister“, einmal im Fußball, und dann im Export.

Einmal auf diesem Weg, eben der wirtschaftliche und sportliche „Weltmeister“ zu sein, folgten die nächsten Trugbilder. Notwendigerweise ersetzt der wirtschaftliche Erfolg den geistigen und aus einer solchen Gesellschaft muss zwingend eine gänzlich materialistische werden. Dass es genügt, „mein Haus, mein Auto, meine Frau und mein Schaukelpferd“ vorzuweisen, ist ein Trugbild. Doch trotz immer wieder mahnender Rufe ging der Großteil der Bevölkerung diesen Weg weiter, weil er einfach und gut erreichbar war. Die Erfolgsbilanz war beeindruckend. Noch nie in der Geschichte gab es ein Land, in dem die Menschen so sehr im Wohlstand – ja geradezu wie die Könige – lebten, wie dies in Deutschland während und nach den Wirtschaftswunderjahren der Fall war!

Unter der starken Attraktivität des wirtschaftlichen Erfolges und der daraus folgenden materialistischen Weltanschauung sank der Einfluss der Kirchen, Schulen und Vereine und vieler weiterer kultureller Einrichtungen rapide. Deutsch als Sprache sollte eingeebnet werden. Die erste Sprachreform, die Ausdruck dieser Trugbilder war, war der Versuch die Groß- und Kleinschreibung abzuschaffen. Umgeben von all dem Spielzeug kommt man natürlich auf solche Ideen! Nachfolgend begann der Siegeszug der Amerikanismen, das Sinnbild einer von außen gekaperten Kultur, die sich widerstandslos aufgibt, weil sie sich durch materiellen Erfolg korrumpieren lässt. Und seit 1965, mit dem Siegeszug der Pille, bricht die Fruchtbarkeitsrate so massiv ein, dass Deutschland seit dieser Zeit eine negative Bevölkerungsentwicklung hat, die seit 50 Jahren ungebrochen anhält.

Man kann wohl schon sagen, dass hier ein ganzes Volk sich und seine vitalen Interessen seinen Trugbildern geopfert hat. Die Spitze dieses Wahnsinns einer im Machbarkeitswahn lebenden Bevölkerung war die Zeit nach der ersten Mondlandung. Dieses kollektive Ereignis wurde auf allen TV-Kanälen gezeigt. Auch ich saß als Junge gebannt vor dem Fernsehschirm um einen Schritt zu beobachten und dann sagen zu können: ich war dabei! Kurz darauf zettelte einer unserer Lehrer eine Diskussion in der Schulklasse an, bei der ernsthaft die „These“ diskutiert wurde, dass es nun nur noch eine Frage der Zeit sei, bis der Tod überwunden werden würde. Eine Gesellschaft im Wahnsinn eben…. nur fiel das damals nicht so auf und es war aufgrund des Reichtums und einer sehr gut laufenden Wirtschaft nicht weiter problematisch.

Zwar war die Lage bizarr, doch nicht hoffnungslos. So setzte man noch eines drauf und wollte, solange man den Tod nicht besiegen konnte, lieber mehr Demokratie wagen und propagierte Wohlstand für alle. Unter Brandt und danach sollte ein Sozialstaat ins Leben gerufen werden, der es allen ermöglichte, in Wohlstand und Geborgenheit zu leben. Und so jagte man lange Zeit dem Trugbild nach, dass man alle Krankheiten mit Geld besiegen kann, dass man den Tod mit der Wissenschaft besiegen kann, dass niemand Not leiden muss, weil Papa Staat für alle und alles sorgt. Trugbilder über Trugbilder. Diese ganze sogenannte „Erfolgsgeschichte“ hatte noch den schönen Nebeneffekt, dass man aufgrund des riesigen Wohlstandes glauben konnte, Deutschland sei nach 1945 „befreit“ worden, und die Damen und Herren, die allein in Deutschland über 200 Militärstützpunkte betreiben, seien unsere Freunde. Lügen über Lügen, Selbstbetrug am laufenden Meter….

Und wie immer an der Spitze einer Entwicklung mit angeblich überall eitel Sonnenschein schob sich ein erstes Wölkchen vor die strahlende Sonne…

Die sogenannte Ölkrise, die in Wahrheit eine Dollarkrise war, brachte die wunderbare Wirtschaftswundermaschine erstmalig ins Stocken und bescherte uns autofreie Sonntage. Es war so, als ob man einen lauten Knall hörte, während alle Autos still standen… Nachdem die USA statt dem Versprechen auf Gold für Dollars ein Versprechen auf Öl für Dollars abgab und der Goldpreis von damals astronomischen 800 DM pro Feinunze wieder auf Normalniveau fiel, floss das Öl wieder und die Autos durften wieder am Sonntag fahren.

Nur ein kleines Detail blieb aus dieser Zeit bestehen – bis heute: Es entstand die sogenannte Sockelarbeitslosigkeit. Das war ein „Bodensatz“ von 1 Million Arbeitslosen, die dauerhaft auch durch staatliche Intervention nicht mehr in Brot und Arbeit zu bringen waren. Der Machbarkeitswahn begann zu bröckeln. Die Sockelarbeitslosigkeit war wie ein Stachel. Denn wenn es nicht möglich war, alle in Brot und Arbeit zu bringen, wie sollte man dann soziale Gerechtigkeit für alle ermöglichen?

Unverdrossen wurde an dem Trugbild „Vollbeschäftigung“ festgehalten, auch wenn die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ständig stieg. Unter Helmut Kohl profitierte Deutschland von den Reaganomics, dem Versuch durch „deficit spending“ die Wirtschaft anzukurbeln. Steuersenkungen wurden von Reagan durch eine stark erhöhte Staatsverschuldung finanziert. Das Ergebnis konnten wir alle im Kino damals bewundern. Der Film hieß „Wallstreet“ und er zeigt zwar auf, dass man durch miese Methoden wie sie Gordon Gekko praktizierte, zu Macht und Reichtum kommen konnte, er verschwieg aber, dass der Boom an der Wallstreet dadurch zustande kam, dass das Doppelpack von Steuersenkungen und Privatisierungen eine erste Börsenblase erzeugte. Aber es hielt das Trugbild aufrecht, dass man nur durch Eigeninitiative und Tatkraft zu wirklichem Reichtum kommen konnte.

Die Kohl-Jahre waren geprägt von der Erkenntnis, dass wirtschaftlicher Erfolg auf Kosten Anderer geht. Nicht immer ist alles Friede, Freude, Eierkuchen wie dies noch in den Wirtschaftswunderjahren und in der Ära Brandt und Schmidt der Fall war. In dem Film „Wallstreet“ kommt Bud Fox unter die Räder. Er kann seinen illegal erworbenen Reichtum nicht halten. Und im Film opfert Bud Fox seinen eigenen Vater, der sich als Gewerkschafter gegen die Zerschlagung seines Arbeitgebers wehrt und durch die Spekulationen von Gordon Gekko arbeitslos wird. Und in der Realität waren dies eben die Arbeitslosen und die Sozialhilfeempfänger an denen nun „gespart“ werden musste.

Kohl räumte mit der Illusion auf, der Staat könne alles machen. Das war richtig. Aber Kohl antwortete auf die gesellschaftlichen und politischen Probleme der Zeit mit dem Satz „Die Karawane zieht weiter.“ Und damit produzierte er ein weiteres Trugbild.

Damals starb übrigens der deutsche Wald… Sie haben es aber schon bemerkt dass er tot ist, oder?… Und damals kamen die Grünen ins Parlament, die ein Jahrzehnt später als erste pazifistische Partei der deutschen Geschichte Kriege befürwortete. Und das tut sie bis heute. Das waren weitere Trugbilder.

Die Deutsche Wiedervereinigung kam dadurch zustande, dass die USA die UdSSR tot zu rüsten versuchte und die UdSSR in der Ära nach Breshnev einsah, dass ihre Versuche, mit dem Fortschritt des Westens Schritt zu halten, wohl gescheitert waren. Das Land war pleite. Und so wählten die damalige sowjetische Elite mit dem jungen Michail Gorbatschow einen Reformer, dessen Reformen scheiterten und mit dem Ende der Sowjetunion auch das Ende seiner politischen Karriere bedeuteten. Damit kam Deutschland zur Wiedervereinigung wie die Jungfrau zum Kind. Sie fiel ihr in den Schoß. Und Kohl war derjenige, der die Wiedervereinigung in die politische Realitäten der BRD herein winkte

Dass Kohl sich feiern ließ als Kanzler der Einheit war ein weiteres Trugbild. Zwar wusste der große Teil der Bevölkerung dass die Wiedervereinigung Gorbatschow zu verdanken war, der die damalige DDR mit den Worten „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, ziehen ließ. Doch Kohl ließ sich dennoch unverdrossen feiern. Bei den Wahlen schuf Kohl dann höchst persönlich ein weiteres Trugbild, nämlich die „blühenden Landschaften“ und dann führte man den „Soli“ ein, der aber nur für kurze Zeit verlangt werden sollte. Die kurze Zeit war ein weiteres Trugbild… Und weil Kohl keine weiteren Steuererhöhungen wollte, holte er sich das Geld für den „Aufbau Ost“ von den Sozialkassen und Norbert Blüm kam dann wieder mit einem Trugbild: „Die Rennnde is sischä“….

Nach dem Fall der Sowjetunion träumte die Welt von einer „Friedensdividende“. Stattdessen bekam sie von den USA eine noch nie dagewesene Aufrüstung serviert. Die Friedensdividende war ein weiteres Trugbild. Und mit der Globalisierung und dem Internet sollte alles besser werden. In der Tat brachte die Globalisierung einen zeitweiligen Aufschwung der Wirtschaft, weil ja auch bisher an den Standorten Westeuropa und USA hergestellte Produkte ab jetzt weitaus billiger in Dritte Welt Ländern produziert wurden. Im Endergebnis wanderten die Arbeitsplätze aus und die Staatsverschuldung der USA stieg weiter rasant an, weil nämlich im Zuge der Globalisierung die Handelsbilanz bei exportierten Arbeitsplätzen notwendig negativ werden musste. Um es zu verdeutlichen: Schuhe, die bis dahin in den USA selbst produziert wurden, waren ab jetzt Importware und Laptops amerikanischer Firmen wurden nun beispielsweise in China produziert und wurden nun ebenfalls importiert.

Spätestens mit dem Ende der „dotcom-Blase“ wurde deutlich, dass auch die Globalisierung als Ideal ein Trugbild ist. Und in Deutschland dämmerte es vielen, dass bisher exklusive Arbeitsplätze schlicht und einfach exportiert wurden und für immer verloren waren. Nur Wolfgang Grupp, der Trigema-Chef, war so clever im Land zu bleiben und der „Globalisierung“ zu trotzen.

Der Export der Arbeitsplätze im Zuge der Globalisierung ließ nicht nur die Arbeitslosenzahlen weit über die 3 und 4 Millionen Marke klettern, sie zwang auch die Regierung Schröder zur „Reform“ der Sozialsysteme, heute kurz „Hartz IV“ genannt. Dass ausgerechnet Peter Hartz für diese Reformen seinen Namen hergab, lässt schon tief blicken, finanzierte er doch als VW Finanzchef Gewerkschaftern Sexparties. Insofern ist doch alles klar, oder?

Zwar opferte die Regierung Schröder das Trugbild der sozialen Gerechtigkeit mit Hartz IV, aber sie polierte noch einmal das Trugbild der Vollbeschäftigung auf, dem nun diejenigen zum Opfer fallen, die ohne Arbeit dastehen. Bei den Wahlen nützte dies alles wenig. Angela Merkel, bislang Kanzlerin in Deutschland, kam auf diese Weise ins Amt.

Diese Frau ist nun wirklich die Inkarnation aller Trugbilder die wir im Laufe der letzten 70 Jahre aufgebaut und gepflegt haben!

Sie wurde gefeiert als die mächtigste Frau der Welt und als „Gottesgeschenk“. Sie wurde als diejenige gefeiert, die die „Vollbeschäftigung“ beinahe wieder hergestellt hat, obgleich weitere 4 Millionen Hartz IV – Empfänger zeitgleich ihr mühseliges Dasein fristeten. Sie trat zur Wahl damit an, dass sie keine Mehrwertsteuererhöhung wollte und während der Fußball-WM 2006 hat sie diese um 3 Prozentpunkte erhöht. Sie hat den Deutschen sichere Sparbücher versprochen und nun schweigt sie zur geplanten Sparerenteignung. Die Transferunion, die auch eine Bankenunion, eine Haftungsunion und eine illegale Staatsfinanzierung durch die EZB ist, kommen als weitere Schandtaten hinzu, die Frau Merkel natürlich nicht vom Deutschen Volk abwendet. Sie hat die Staatsschulden fast verdoppelt. Sie gilt als „Freundin“ von Obama, der ganz Deutschland ausspionieren lässt und auch vor Merkel selbst nicht halt macht. Sie redet sich aber damit heraus, dass sie ihren Job nicht gemacht hat, weil für sie Internet Neuland ist. Grundrechte, und zwar die der Deutschen, sind dieser Frau ganz offensichtlich egal! Die no-bail-out-Klausel, die festschreibt dass kein Staat der Eurozone für die Schulden eines anderen Staates einstehen soll, hat sie einfach hinweg gewischt. Einhaltung der Europäischen Verträge? Bei dieser Frau totale Fehlanzeige! Gesetze sind Frau Merkel nur dann nicht egal, wenn sie ihr passen. Frau Timoschenko, jene Frau die Putin eine Kugel in den Kopf schießen und die Russen mit Atombomben bewerfen will, ist ihre „beste Freundin“. Und sie treibt Deutschland in eine mehr als nur unnötige Konfrontation mit Russland und zwar zum Schaden für Deutschland. Sie befeuert mit ihrer Politik weiterhin einen Bürgerkrieg in der Ukraine und einen militärisch geführten Flächenbrand in Europa.

Bei der letzten Bundestagswahl wurde Frau Merkel „gewählt“, weil die FDP es nicht mehr in den Bundestag schaffte. Frau Merkel führt deshalb eine Große Koalition an. Und nun sind wieder Wahlen, diesmal Europawahlen. Und wenn man sich umschaut, gibt es eine wachsenden Zahl von Menschen, die nicht mehr daran glaubt, dass mit den Mitteln der Demokratie an irgend einer Stelle etwas verändert werden kann. Der Anteil der Nichtwähler liegt bei fast 30 Prozent und hat damit Werte wie nach dem Zweiten Weltkrieg, als Deutschland in Trümmern lag.

Liegt Deutschland denn jetzt in Trümmern?

Ja, Deutschland liegt in Trümmern, denn es wird mittlerweile immer mehr Menschen klar, dass alle unsere sogenannten Luftschlösser wie Seifenblasen zerplatzen und sich das von uns jahrzehntelang imaginierte Land zusehends verschwindet:

Wir wurden nicht befreit, wir wurden besetzt.

Wir sind schon lange nicht mehr Weltmeister, wir haben lediglich unsere Werte und unsere Identität für wirtschaftliche Interessen aufgegeben.

Wissenschaft und Wirtschaft lösen die Probleme nicht, die wir vorfinden. Gestorben wird noch immer – demnächst in diesem Theater auch wieder in Europa in einem Krieg der übrigens nicht unserer ist.

Wir haben eine schrumpfende Bevölkerung. Ausgeglichen wird das dadurch, dass wir Immigranten willkommen heißen, bei denen sich dann oftmals heraus stellt, dass sie nicht arbeiten können und am Ende (verständlicherweise) auch nicht mehr wollen.

Vollbeschäftigung gibt es schon seit 30 Jahren nicht mehr, auch wenn die Regierung etwas Anderes behauptet.

Der Staat stellt keine soziale Gerechtigkeit her. Er beutet lediglich die Fleißigen aus, denn nur von denen bekommt er Steuern. Das Geld wird für eine „Transferunion“ und „Eurorettung“ und demnächst zur Rettung der Ukraine verwendet.

Die Rente ist nicht sicher.

Die Sparbücher sind nicht sicher.

Das Vermögen ist nicht sicher.

Am Ende werden wir auch feststellen: Europa war kein Friedensprojekt.

Und wenn dann alle Wahnvorstellungen von der Realität zerschlagen wurden, stellt man fest, dass Deutschland in Trümmern liegt und wir nur Trugbildern huldigten und mit unserem Wahnsinn unsere Zeit vertan haben.

Und warum ist das so? Weil wir seit Jahrzehnten genau DAS aufgebaut haben und nun von der Masse unserer selbst errichteten Illusionen geradezu erschlagen werden. Da ist es dann schon verständlich, dass viele Bürger nicht mehr wählen wollen. Sie erkennen nämlich, dass das „Schiff Deutschland“ schon seit langem in die falsche Richtung fährt, und mit einem „Kapitän Merkel“ auf dem ukrainischen Riff aufzulaufen droht.

Dass alleine Wahlen da etwas am Kurs ändern würden ist natürlich eine Illusion der ich mich ebenfalls nicht hingebe. Aber diese Wahlen sind eine gute Möglichkeit, wenigstens im Minimalbereich seine Stimme hörbar zu machen. Wenn diesmal mehr als 2 Millionen Menschen deutlich zu verstehen geben: „So nicht!“, dann besteht die Chance dass noch viel mehr Menschen erkennen, dass sie mit ihrem Unmut nicht alleine sind.

Der Weg, das „Schiff Deutschland“ in eine andere Richtung zu steuern, beginnt mit einem solchen ersten kleinen Schritt. Aber es werden weitere Schritte folgen müssen die weit über einen bloßen Wahlakt hinaus gehen und diese Reise wird lange dauern. Ich persönlich schätze bis zu einer echten Korrektur des Desasters dauert es gute 30 Jahre, immer vorausgesetzt ein Krieg kürzt diesen Weg nicht radikal ab,

meint
Michael Obergfell

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Vielen Dank Herr Obergfell für diese schonungslose Analyse dieses Wahnsinns!

 

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