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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 11. April 2014

Die Einheitspartei im Bundestag

Posted by krisenfrei - 11/04/2014

von Frank Schäffler

Nicht erst die Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag in dieser Woche hat gezeigt, wie dröge eine große Koalition sein kann. Sie ist auch gefährlich. Sie ist es in zweierlei Hinsicht.

Erstens ist es für jeden politisch Interessierten die Höchststrafe, längere Zeit dem Einheitsbrei der Einheitskoalition zuzuhören. Auf die Rede des linken Wirtschaftsministers antwortete die noch linkere Sahra Wagenknecht. Doch wenn Sigmar Gabriel nicht nur äußerlich den Ludwig Erhard mimt, dann wünscht man sich fast schon Michael Glos als Wirtschaftsminister zurück. Es ist nicht gut für unsere parlamentarische Demokratie, wenn 82 Prozent der Abgeordneten einer Regierungsfraktion angehören. Regierungsmacht muss durch eine starke Gegenmacht der Opposition begrenzt werden. Diese ist jedoch atomisiert.

Zweitens besteht die Gefahr, dass die GroKo ihre Allmachtposition zu fundamentalen Eingriffen in die Grundrechte der Bürger missbraucht. Denn für eine Grundgesetzänderung mit einer 2/3-Mehrheit gibt es zumindest im Bundestag eine satte Mehrheit. Mit dieser Sattheit im Rücken kommt eine Einheitskoalition zwar nicht auf neue Ideen, aber zumindest können die alten Krücken erneut aus der Kiste geholt werden. Die neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen möchte mehr militärische Verantwortung übernehmen, insbesondere in Afrika: “Wenn wir über die Mittel und Fähigkeiten verfügen, dann haben wir auch eine Verantwortung, uns zu engagieren”, so von der Leyen.

Doch diese größere „Verantwortung sich zu engagieren“ gibt es für die Verteidigungsministerin wohl nicht nur im Ausland. Die „Mittel und Fähigkeiten“ sollen bald auch im Inland eingesetzt werden. Das ist nicht neu. 2006 folgte das Bundesverfassungsgericht der Beschwerde des FDP-Granden Burkhard Hirsch und anderer, wonach das 2005 von der damaligen rot-grünen Koalition beschlossene Luftsicherheitsgesetz gegen das Grundgesetz verstößt. Eine Grundgesetzänderung wollte die damalige Regierung Schröder/Fischer nicht. Jetzt kommt sie doch. Die GroKo plant eine Grundgesetzänderung, die der Verteidigungsministerin erlauben soll, im Inland entführte Flugzeuge unter bestimmten Bedingungen durch die Bundeswehr abschießen zu lassen. Eine Machtfülle eines Regierungsmitgliedes über Leben und Tod Einzelner, die es in dieser Form in Deutschland noch nicht gegeben hat.

Noch im Koalitionsvertrag der GroKo sprachen sich die Regierungsmachthaber für eine zügige Umsetzung der EU-Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung aus. Teure Strafzahlungen sollten vermieden werden. In der Abwägung mit der Fiskalpolitik ist die Wahrung von Grundrechten dann nur von nachgeordneter Bedeutung. Allenthalben empört man sich zwar, wenn das Handy der Kanzlerin von fremden Mächten abgehört wird, bei der Zwangsspeicherung der Verbindungsdaten von Otto-Normalbürgern ist man jedoch großzügiger. Dies dient einem höheren Ziel. Es ist der beschützende „Vater Staat“, der im Vordergrund steht. Er will nicht nur die sozialen Lebensrisiken jedem Einzelnen abnehmen, sondern machtvoll und abschreckend gegen Gefahren von innen und außen wirken. Dieser Staat entspricht der Vorstellung von Konservativen ebenso wie der von Sozialdemokraten.

Jetzt hat immerhin der Europäische Gerichtshof diese Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung für ungültig erklärt. Ich kann mich noch sehr gut an die Auseinandersetzung im Bundestag dazu erinnern. Es gab nur eine Partei, die sich gegen die Umsetzung gewehrt hatte. Ein kleiner Tipp sei mir gestattet: Diese Partei war damals nicht auf den Oppositionsbänken zu suchen.

Deshalb will ich meiner Partei – der FDP – für den kommenden Wiederaufstieg empfehlen, sich ihrer bedeutenden Tradition zu erinnern. Wohl der wichtigste Liberale des 19. Jahrhunderts, Eugen Richter, sagte in einer seiner Reden im Reichstag 1884: “Den richtigen Kämpfer jedoch für die Rechte und Freiheiten des Volkes erkennt man daran, dass er auch in den für den Liberalismus ungünstigen Zeiten auf dem Platze bleibt.”

Freundliche Grüße
Frank Schäffler

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Sehr geehrter Herr Schäffler,

die FDP ist zwar im Bundestag nicht mehr vertreten, aber davor gehörte die FDP zweifelsohne auch zur Einheitspartei Deutschlands, sowohl in der Regierung als auch in der Opposition. Alle Parteien, die den Euro, den ESM … usw. abgenickt haben, haben nicht zum Wohle des Deutschen Volkes gehandelt. Was man der Einheitspartei (CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE) bescheinigen kann, ist, dass sie Entscheidungen nur zum Wohle der Lobby getroffen haben und dies auch weiterhin tun werden. Entsprechende Parteispenden sorgen halt für eine lobbyfreundliche Politik.

Eine GROKO war schon vor der Bundestagswahl geplant, damit alle bevorstehenden bürgerfeindlichen Gesetze in Zukunft auch im Bundesrat durchgeboxt werden können. Nach der EU-Wahl kommen noch so einige geschmacklose Schweinereien der GROKO auf uns zu. Rund 95 Prozent aller EU-Abgeordneten sind Zecken, die nur eins im Sinn haben: das Füllen ihrer Taschen auf Kosten der Steuerzahler.

Ein Beispiel:

„Arbeit muss sich wieder lohnen“!

 

 

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Aufruf der 100 Ukrainer: Nein zum Konflikt mit Russland!

Posted by krisenfrei - 11/04/2014

100 ukrainische Persönlichkeiten sprechen sich gegen antirussische Propaganda und Kriegshetze, für ein Referendum über die Föderalisierung der Ukraine aus:

Liebe Landsleute, Mitbürger, das Fehlen einer handlungsfähigen Macht im Land, die über einen Vertrauenskredit der Bürger verfügt, brachte es zu Erscheinungen der Anarchie und des offenen Banditentums. Wir sind überzeugt, dass die Taktik des Totschweigens solch ernsthafter Probleme die Gesellschaft zu einer Katastrophe und einen Staat zu seinem Zerfall führt.

Die Nationalisten verfälschen die Geschichte, reißen Denkmale nieder, heroisieren die Verräter, schreiben Geschichtsbücher um, erniedrigen die Veteranen, radieren das Gedenken des Volkes über den Sieg im Großen Vaterländischen Krieg aus, sie schlagen ungestraft Menschen auf den Straßen.

In den Massenmedien entstand Zensur gegen den Patriotismus. Verlage werden geschlossen, TV-Kanäle stellen ihre Sendungen ein. Nur wegen eines Verdachts zum Separatismus kann heute jeder festgenommen werden. Die Mitarbeiter der Massenmedien sind der physischen Gewalt und Kündigungen ausgesetzt.

Die Vertreter verschiedener Konfessionen fühlen sich nicht frei in dem Land, wo Gotteshäuser überfallen und Gläubige bedrängt werden. Wo Priester zu Raubüberfällen und Abrechnungen aufrufen.

Aus den Sälen der Werchowna Rada und dem Fernsehen hört man Aufrufe zur Deportation und Vertreibung ganzer Völker, es klingen fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen. Das schürt Hass zwischen den Menschen, erschafft eine Atmosphäre der Spannung und der Angst auf den Straßen der Städte.

Eine Welle des Nationalismus und Antisemitismus ist gekommen. Wir wollen, dass das historische Gedächtnis es der Menschheit nicht zulässt, zu vergessen was ein Holocaust ist, der Millionen und Millionen von Leben gekostet hat. Der Faschismus in der Ukraine wird nicht durchkommen.

Wir wollen in der Muttersprache sprechen, schauen, hören und lesen, Bildung ohne das Diktat der Nationalisten erhalten. Wir sind gegen die antirussische Propaganda, gegen Versuche die bellizistische Hysterie aufzuzwingen und gegen den Aufbau eines Feindbildes gegen das Brudervolk.

Um der kommenden Tragödie in einem der größten Länder Europas zu entgehen, schlagen wir die einzige zivilisierte Lösung vor: unverzüglich die Durchführung eines Referendums zu organisieren! Auf Basis des § 5 der ukrainischen Verfassung. Und durch die direkte Willenserklärung des Volkes den Staat reformieren. Die Bewohner der Regionen haben das Recht, selbst zu entscheiden wie sie leben sollen.

Auch wenden wir uns an unsere Nachbarn und an alle Staaten, die nicht nur vom Hören/Sagen wissen was Nazismus ist. Die Ukraine ist heute in Schwierigkeiten. Und von diesen Schwierigkeiten können wir alle betroffen werden…“

 

 

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Klartext zur Ukraine

Posted by krisenfrei - 11/04/2014

Nach einigen Übersetzungen und Berichten nun einige persönliche Worte zum Konflikt in der Ukraine. Die Masse der Ereignisse sprengt jeden Rahmen, an dieser Stelle also nur das Wichtigste. Der Putsch wurde von den USA angezettelt. Das war jedem sofort klar, der die Systematik der US-Außenpolitik versteht. Seit Jahrzehnten putschen sich die USA über den Globus, um willige Vasallen-Staaten in ihr Imperium einzugliedern.
Das abgehörte Telefonat zwischen Victoria Nuland und Jeffrey Payette lieferte neben einer Fülle von anderen Indizien einen – und vielleicht den schlagkräftigsten – Beweis dafür. Unsere Schrott-Medien stürzten sich alle auf den unbedeutenden Satz „Fuck the EU“, der eigentlich nicht mehr wert wäre, als eine Randnotiz, um vom Inhalt des Gesprächs abzulenken. Und der Michel fällt darauf herein und schläft weiter. Die Masse der Bürger denkt nicht mal im Traum daran, sich eigenständig zu informieren – Damit ist dieses Volk ganz unten angekommen. Nicht nur zu dumm für Demokratie, sogar zu dumm zum Überleben. Denn selbst angesichts eines möglichen 3. Weltkriegs schläft die Mehrheit einfach weiter.
Jene jedoch, die auf diesen möglichen Weltkrieg hingearbeitet oder das Risiko billigend in Kauf genommen haben, haben damit der Menschheit den Krieg erklärt. Diese Menschen sind bereit, für den Traum des globalen US-Imperiums absolut alles und jeden zu opfern. Damit haben diese Menschen keine Gnade mehr zu erwarten, wenn sie eines Tages für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.
Während die dreiste Propaganda der Etablierten immer mehr Menschen auf den Trichter kommen lässt, dass Russland nicht der Feind ist, werden auch die anti-russischen Stimmen immer lauter. Die größte Propagandamaschiniere der Welt wird mit einer Hand voll Menschen, die für Russland argumentieren, gleichgesetzt. Es ist nicht nur absurd, die Kritiker bleiben jeder sachlich-fundierten Grundlage schuldig. Man redet von russischer Propaganda, ohne je ein Beispiel dafür zu nennen.
Die Tatsache, dass die neue Regierung aus Schwerstkriminellen besteht und dass Jazenjuk höchstpersönlich Wahlbetrug begangen hat, hinderte den Westen natürlich nicht, die Putschisten-Regierung sofort anzuerkennen, inklusive der in ihr enthaltenen Nationalsozialisten.

 

Es ist nicht erst seit dem Ukraine-Putsch bekannt, dass die US-Zecken die Weltherrschaft übernehmen wollen. Die Deutschen haben aus der Vergangenheit nichts, aber auch gar nichts gelernt. Statt gegen die „US-Marionetten-Merkel-Regierung“ zu protestieren, beschäftigen sich die Deutschen lieber mit fakebook und ihren i-phones.

Begreift endlich, dass ihr damit nur abgelenkt werden sollt. Wacht endlich auf, oder wollt ihr US-Sklaven werden? Nein? Dann besetzt das Kanzleramt, die Verlagshäuser der Lügenmedien, widerruft sofort eure GEZ-Einzugsermächtigung und glaubt keiner Umfrage, die z.B. besagt, dass die US-Marionette Frau Merkel und alle anderen Polit-Zecken gute Arbeit leisten. Alles was ihr in den System-Medien lest und im TV-Schrott hört,  ist pure US-Propaganda.

 

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Dollar Endzeit-Signale, 40 Zentralbanken wetten auf neue Weltwährung

Posted by krisenfrei - 11/04/2014

Obama is burning washington money US king of debt crisisvon WiKa (qpress)

Big Moneyhole: Die großen Zocker und Geldvermehrer aller Länder gehen mit ihrem Wissen nicht großartig hausieren oder posaunen es gar laut in die Welt hinaus. Sie orientieren sich still und leise neu und versuchen ihre Schäfchen ohne Aufhebens ins Trockene zu bringen. Wer zwischendurch auf die feinen Signale dieser Akteure achten mag, ist dabei gelegentlich im Vorteil. Ohne eine generelle Betrachtung zum „Fiat Money System” anstellen zu wollen, lohnt es den leisen Stimmen zu lauschen. Dollarland abgebrannt … demnach sind schon gut 40 Zentralbanken dieser Welt auf dem Weg, steigen beharrlich aus dem Dollar aus und suchen neue Ufer. Die derzeitigen Wetten stehen auf „Yuan“, als kommende Weltwährung.

Hoffen und Harren hält bekanntlich noch immer alle zum Narren, aber es wird den Status quo einer Weltwährung nicht retten, die zusehends an Substanz verliert. Hinzu kommt, dass die Dollarschwemme, seit der Aufhebung der Goldbindung Anfang der 70er Jahre unter Nixon, sich sintflutartig über den Planeten ergossen hat. Nicht ganz ohne Aberwitz kann man den Spruch „IN GOD WE TRUST” auf den blütenartigen Dollarscheinen nachlesen.

one 1 dollar back in nothing we trustFür die kommenden Jahre wäre es angemessener diesen Spruch durch „IN NOTHING WE TRUST“ zu ersetzen, es kommt der Realität erheblich näher, wir haben es rechts graphisch vorweggenommen. Denn allein das Gottvertrauen in dieser Angelegenheit wird nicht mehr ausreichen, dafür sind zu viel Umbrüche in der Welt im Gang. Den Wert und die Vormachtstellung des Dollar traditionell durch Nötigung, Erpressung, Invasion und militärischen Druck aufrecht halten zu wollen kann keinesfalls gut gehen. Die Verfallserscheinungen des US-Imperiums sind unübersehbar, ebenso wie die zunehmende Aggressivität zur Verteidigung der bisherigen Vormachtstellung.

So war der US-Dollar zum Ende des letzten Jahres, nach Angaben des IWF, immer noch die weltweit am häufigsten vorgehaltene Reservewährung mit rund 33 Prozent Anteil an den globalen Devisenbeständen. Die rückläufige Tendenz lässt sich aber unschwer erkennen wenn man weiß, dass der US-Dollar Anteil im Jahre 2000 noch bei rund 55 Prozent der Weltreserven lag. Die jetzt zu bemerkende Gegenbewegung zum Dollar geht offensichtlich von den Schwellenländern aus, so liest es sich an dieser Stelle: 40 Central Banks Are Betting This Will Be The Next Reserve Currency[Zerohedge]. Dort wird von kompetenter Seite berichtet, dass viele Staaten großes Interesse an einer Diversifizierung ihrer Währungsreserven zeigen und zum Teil schon kräftig dabei sind die Bestände umzuschichten.

Wert (Kaufkraft) des Federal Reserve Dollars seit 1913 qpressEin weiterer nicht zu verachten Aspekt, der diese Tendenz weiter anheizen wird, ist der Kaufkraftverlust des Dollars seit 1913, übrigens Gründungsjahr der Federal Reserve und damit der eigentliche Beginn des „Fiat-Money-Systems“. Aus der nebenstehenden Grafik lässt sich ablesen, dass der Wertverfall, insbesondere mit der Aufhebung der Dollar-Goldbindung noch einmal an Fahrt aufgenommen hat. Auch hier ist kaum mehr eine Trendwende zu befrüchten erhoffen, gepaart mit der beeindruckenden Deindustrialisierung und Totalverschuldung Amerikas verschwindet die bisherige Substanz immer mehr, das Licht ist schon fast aus und sogar der goldene Lack blättert doch mächtig ab.

Wenn jetzt auf den Yuan spekuliert wird, hat dies mehrere nachvollziehbare Ursachen. China selbst gehört inzwischen zu den größten Volkswirtschaften dieser Erde. Profite und Morgenluft werden darüber hinaus an einer anderen Stelle gewittert. Derzeit besteht noch die Dollarbindung des Yuan, eine freie Konvertierbarkeit ist damit (noch) nicht gegeben und Fachleute gehen davon aus dass der Yuan damit unterbewertet ist. Insoweit ein spekulatives Objekt, aber die Wahrscheinlichkeit einer Aufwertung ist ziemlich groß, sobald die Bedeutung der chinesischen Währung wächst und eine Freigabe des Wechselkurses nicht mehr vermeidbar ist, wollte sich nicht China selbst  in wirtschaftlicher Hinsicht disqualifizieren.

USA Dollar keine Weltwaehrung haelt ewigZur Verdeutlichung der Überschrift noch eine nette kleine Übersicht zum Schluss, aus der die Epochen der einzelnen Leitwährungen dieser Welt über die letzten Jahrhunderte gut ersichtlich sind. Es wäre tatsächlich sehr unwahrscheinlich, sollte sich der Dollar länger halten können als andere Leitwährungen. Ganz im Gegenteil, die Sicht auf den Dollar wird immer kritischer und viele Experten halten ihn gar selbst für den maßgeblichen Bestandteil der aktuellen Weltwirtschaft- und Finanzkrise. Es ist müßig über einen genauen Zeitpunkt seiner Ablösung zu spekulieren, aber die Aneinanderreihung der offenkundigen Fakten spricht durchaus für seine Ablösung und ebenso dafür, dass diese Grafik eine Fortsetzung in der Vertikalen, nicht aber in der Horizontalen erfährt.

Ob die hier beschriebene Umorientierung der Zentralbanken final die Rettung bedeutet darf bezweifelt werden. Wenn nicht ein grundlegend anderes, zinseszinsfreies Geldsystem, das jetzige ablöst, wird es nie Ruhe und Frieden auf diesem Planeten geben. Die Umverteilung von unten nach oben wird nicht enden und damit auch nicht die soziale Ungerechtigkeit als Ursache für bestehende und kommende Konflikte. Letzteres zu beseitigen ist die eigentliche Herausforderung in unserer Zeit und unsere Kinder werden uns nur noch daran messen.

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Sicherstadt – Ein neues Unternehmen im Bereich Krisenvorsorge

Posted by krisenfrei - 11/04/2014

Sicherstadt – Ein neues Unternehmen im Bereich Krisenvorsorge

Ich heiße Jaromir Ctrnacty, bin 30 Jahre alt. Ich komme aus Tschechien, habe Ökonomie und Ökologie studiert, im Energiebereich gearbeitet. Seit 2012 leben und arbeiten ich und meine Frau in Deutschland, erst in Sachsen, jetzt in Bayern. Für das „Geldsystem“ und die „Krisenvorsorge“ interessiere ich mich seit einigen Jahren. Ende 2013 habe ich in diesem Bereich die Firma Sicherstadt gegründet (www.sicherstadt.de), unter dem Motto: Die erste Krisenvorsorge für Stadtmenschen.
Wie bin ich zu diesem Thema gekommen?
Die Bücher und Autoren, die mir in der Sache „Finanzsystem“ die Augen geöffnet haben, sind vor allem Robert Kiyosaki und sein Buch „Die Verschwörung der Reichen“ und die Kommentare von Peter Schiff, einem amerikanischen Ökonomen, der die „Krise 2008“ genau vorhergesagt hat (Unmenge von Videos auf Youtube). Ihre Erkentnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

– Alle westlichen Staaten sind derart verschuldet, dass sie nie die Schulden abbauen können. Die Verschuldung wächst weiter.
– Das System geht Richtung „Restart“, oder ,wen man will, „Kollaps“
– Der „Restart“ wird eine massive „Vermögensverteilung“ heißen
– Die Mittelschicht wird schrumpfen, Demokratie kann gefährdet sein.

Das weitere wichtige Buch für mich war der Roman Blackout von Marc Elsberg. Es wird hier sehr fundiert und packend beschrieben, wie ein zweiwöchiger europaweiter Stromausfall im Winter aussehen würde. Es wird einem beim Lesen schnell klar, dass „kein Strom“ gar nicht nur „kein Licht“ heißt, sondern auch „kein Geld, kein Essen, keine Wärme, keine Informationen, keine Sicherheit“. Die Verletzbarkeit einer modernen Gesellschaft wird hier klar dargestellt.

Schlüsse für mich
Aus diesen und anderen Quellen habe ich folgende Schlüsse gezogen:

1) Damit rechnen, dass alle Staaten innerhalb der nächsten 10 Jahre pleite gehen können. Das heißt vor allem:
– Sich nicht auf eine staatliche Rente in 20, 30 Jahren verlassen
– Keine hohe persönliche Verschuldung haben
– Vermögen zu haben, dessen Wert in einer Krise nicht schrumpft

2) Das, was aus dem demokratischen System übrig bleibt, aktiv nutzen.
– Die Parteien und die Vertreter wählen, die offen das Schuldenproblem benennen und auf das „Demokratiedefizit“ hinweisen. Es gibt nicht viele, aber es gibt sie.
– Aktiv sein und den Arroganten Ärger machen.

3) Mit unerwarteten und plötzlichen Schwankungen in den kommenden Jahren rechnen. Nicht nur wirtschaftlichen (Aktienstürze usw.), aber auch was die Versorgung und Sicherheit angeht.

4) Nicht alleine dastehen. Einen Kreis von vorversorgten Freunden und Gleichgesinnten zu haben – oder aufzubauen – die sich in einer Krise gegenseitig unterstützen können.

Na gut, aber warum gerade eine Firma?
Ich bekenne mich ganz offen – ich mag diese Gesellschaft. Sie mag zwar verrückt und zum Kollaps gesteuert sein, aber historisch und geographisch gesehen erleben wir heute in Mittel- und Westeuropa eine sehr gute Zeit. Ich nehme aber auch wahr, dass jeder von uns heute extrem verletzbar ist. Fast 80 % von uns leben in einer Stadt, nicht mal 5 % von uns haben aber einen eigenen Vorrat der wichtigsten Sachen angelegt. Heute läuft noch alles reibungslos und man nimmt nicht mehr wahr, was man alles tatsächlich zum Leben braucht. Schließt aber nur für wenige Tage der Supermarkt oder fällt der Strom aus, wird es schnell klar. Bei einem plötzlichen und größeren Notfall – und die sind ja zu erwarten – wären wir nach wenigen Tagen völlig auf fremde Hilfe angewiesen.

Gleichzeitig ist das Thema Krisenvorsorge für 95 % der Menschen anfangs viel zu „entfernt“ und kompliziert. Mir ging es genauso: Was brauche ich alles? Wo ist es zum besten Preis zu beschaffen? Welche Alternativen habe ich? Worauf will ich mich eigentlich vorbereiten? Ist es doch nicht etwa nur Panikmache und Geldverschwendung? Daher habe ich mir Gedanken gemacht, verschiedene Produkte ausprobiert und schließlich eine „Ein-Klick-Lösung“ zusammengestellt, die buchstäblich für jeden Stadtbewohner erschwinglich ist.

Ich möchte dazu beitragen, dass sich möglichst viele Menschen etwas sicherer fühlen. Solange es nur geht, sollte man die Kontrolle über seine eigene Lage nicht aufgeben. Je mehr von uns das begreifen können und aktive Vorkehrungen treffen, desto größer ist die Chance, dass die etwaige „Welt danach“ erträglich sein wird.

 

 

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