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Archive for 7. April 2014

Obama richtet Drohungen an Russland und an die NATO

Posted by krisenfrei - 07/04/2014

Paul Craig Roberts (antikrieg)

Das Obamaregime hat gleichzeitig Drohungen an den Feind gerichtet, den es aus Russland macht, und an seine europäischen NATO-Alliierten, auf deren Unterstützung der Sanktionen gegen Russland Washington angewiesen ist. Das kann nicht gut gehen.

Wie sogar die Amerikaner, die in einer kontrollierten Medienlandschaft leben, mitbekommen, sind Europäer, Südamerikaner und Chinesen aufgebracht, weil die Nationale Stasi Agentur ihre Kommunikationen ausspioniert. Der Angriff der NSA auf die Legalität, die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika und internationale Normen ist beispiellos. Dennoch geht das Schnüffeln weiter, während der Kongress Daumen lutscht und seinen Eid verrät, die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika zu verteidigen.

In Washington reicht Hokuspokus von Seiten der exekutiven Gewalt mit dem Argument „nationale Sicherheit“ aus, um Gesetzesrecht und Erfordernisse der Verfassung zu ignorieren. Westeuropa, das sieht, dass das Weiße Haus, der Kongress und die Bundesgerichtshöfe impotent sind und nicht imstande, den Stasi-Polizeistaat zu bändigen, hat beschlossen, ein europäisches Kommunikationssystem zu schaffen, welches die Firmen der Vereinigten Staaten von Amerika ausschließt, um die Privatsphäre der europäischen Bürger und die Kommunikation der Regierungen vor der Washingtoner Stasi zu schützen.

In einem verzweifelten Versuch zu verhindern, dass ja kein Individuum und kein Land seinem Schnüffelnetz entkommt, denunzierte das Obamaregime die Absicht Westeuropas, die Vertraulichkeit seiner Kommunikation zu schützen, als „einen Verstoß gegen die Handelsgesetze.“

Obamas Handelsbeauftragter der Vereinigten Staaten von Amerika, der geheime „Handelsabkommen” in Europa und Asien ausgehandelt hat, die den Konzernen der Vereinigten Staaten von Amerika Immunität gegenüber den Gesetzen all jener Länder verleihen, die diese Abkommen unterzeichnen, hat mit WTO-Strafen gedroht, wenn Europas Kommunikationsnetzwerk die Firmen der Vereinigten Staaten von Amerika ausschließt, die als Spione für die NSA dienen. Washington hat in seiner Arroganz den Alliierten, die es am nötigsten braucht, gesagt: „wenn ihr uns nicht euch ausspionieren lasst, dann werden wir die WTO benützen, um euch zu bestrafen.“

Da haben wir es also. Der Rest der Welt hat jetzt den bestmöglichen Grund, aus der WTO auszutreten und die transpazifischen und transatlantischen „Handelsabkommen“ zu meiden. Bei diesen Abkommen geht es nicht um Handel. Der Zweck dieser „Handelsabkommen“ ist, die Vorherrschaft Washingtons und der Konzerne der Vereinigten Staaten von Amerika über andere Länder zu etablieren.

In einer beispiellosen Fehleinschätzung von Washingtons Macht über Europa warnte der Handelsbeauftragte der Vereinigten Staaten von Amerika Washingtons NATO-Alliierte: „Der Handelsbeauftragte der Vereinigten Staaten von Amerika wird sorgfältig die Entwicklung dieser Art von Vorschlägen im Auge behalten,“ ein getrenntes europäisches Kommunikationsnetzwerk aufzubauen.

Washingtons verlässt sich darauf, dass die deutsche Bundeskanzlerin, der Präsident Frankreichs und der Premierminister des Vereinigten Königreichs das Interesse Washingtons über die Vertraulichkeit der Kommunikation in ihren Ländern stellen.

Der russischen Regierung hat gedämmert, dass ein Teil des amerikanischen Dollar-Systems zu sein bedeutet, dass Russland offen steht für Ausplünderung durch westliche Banken und Konzerne oder durch von diesen finanzierte Individuen, dass der Rubel verletzlich ist und von Spekulanten im Währungsmarkt und durch Kapitalabflüsse in seinem Wert gedrückt werden kann, und dass Abhängigkeit vom amerikanischen internationalen Zahlungssystem Russland willkürlichen Sanktionen aussetzt, die vom „exzeptionellen und unverzichtbaren Land“ verhängt werden.

Es ist rätselhaft, warum die russische Regierung so lange brauchte, um darauf zu kommen, dass das Dollar-Zahlungssystem Länder in Washingtons Gewalt bringt. Vielleicht liegt die Antwort im Erfolg der Kalten-Kriegs-Propaganda der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Propaganda im Kalten Krieg stellte Amerika hin als das leuchtende Licht, den großen Wächter über die Menschenrechte, Gegner der Folter und Wohltäter der Welt. Dieses Image überlebte, sogar nachdem die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika das Aufkommen jeglicher repräsentativer Regierungen in Lateinamerika verhinderte und während Washington ein halbes Dutzend Länder in Schutt und Asche gebombt hat.

Die aus dem Kommunismus herausgekommenen Russen richteten sich natürlich nach dem Propagandaimage der „amerikanischen Freiheit.“ Dass die Vereinigten Staaten von Amerika ebenfalls korrupt waren und Blut an ihren Händen klebte, wurde übersehen. In den Jahren der antisowjetischen Propaganda ermordete Washington europäische Frauen und Kinder und gab die Schuld daran den Kommunisten. Die Wahrheit stellte sich heraus, als der Präsident Italiens Francesco Cossiga öffentlich Operation Gladio enthüllte, ein terroristisches Komplott unter falscher Flagge, das von der CIA und dem italienischen Geheimdienst in den 1960ern, 1970ern und 1980ern betrieben wurde, das europäische Frauen und Kinder zum Ziel von Bomben machte, um den Kommunisten die Schuld zu geben und dadurch zu verhindern, dass europäische kommunistische Parteien bei Wahlen Gewinne machten. Das ist eines der am besten bekannten Komplotte unter falscher Flagge in der Geschichte, das zu außergewöhnlichen Geständnissen seitens des italienischen Geheimdiensts führte.

Jetzt, wo die russische Regierung versteht, dass Russland aus dem Dollar-System aussteigen muss, um die russische Souveränität zu schützen, hat Präsident Putin damit begonnen, Erdölgeschäfte mit China und mit dem Iran auf der Basis von Gegengeschäften oder in Rubel abzuwickeln. Wie auch immer, Washington ist dagegen, dass Russland das internationale Zahlungssystem auf Dollarbasis verlässt. Zero Hedge, eine verlässlichere Nachrichtenquelle als die Print- und TV-Medien der Vereinigten Staaten von Amerika, berichtet, dass Washington beiden, Russland und dem Iran mitgeteilt hat, dass ein Erdölhandel ohne Dollars Sanktionen der Vereinigten Staaten von Amerika auslösen würde.

Washingtons Widerstand gegen den russisch-iranischen Handel machte allen Regierungen klar, dass Washington das internationale Zahlungssystem auf Dollarbasis als Instrument der Kontrolle benützt. Warum sollten Länder ein internationales Zahlungssystem akzeptieren, das ihre Souveränität beeinträchtigt? Was würde geschehen, wenn anstatt den Dollar als internationales Zahlungsmittel zu akzeptieren Länder einfach das Dollarsystem verlassen? Der Wert des Dollars würde fallen, und das würde auch die Macht Washingtons. Ohne die Macht, die die Rolle des Dollars als Weltreservewährung den Vereinigten Staaten von Amerika verleiht, ihre Rechnungen durch das Drucken von Geld zu bezahlen, könnten die Vereinigten Staaten von Amerika nicht ihre aggressive militärische Haltung oder ihre Bestechungszahlungen an ausländische Regierung beibehalten, die ihnen zu Diensten stehen.

Washington wäre einfach ein weiteres gescheitertes Imperium, dessen Bevölkerung kaum über die Runden kommt, während das eine Prozent der Megareichen mit 60m-Yachten und Füllhaltern um $750.000 herumprotzt. Die Aristokratie und die Leibeigenen. Das ist es, wozu Amerika bereits geworden ist. Ein Rückfall in die Feudalzeit.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis allgemein erkannt wird, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ein gescheiterter Staat sind. Beten wir, dass diese Erkenntnis kommt, ehe die arroganten Bewohner Washingtons bei der Verfolgung ihrer Vorherrschaft über andere die Welt in die Luft jagen.

Washingtons provokante militärische Züge gegen Russland sind unbesonnen und gefährlich. Der Ausbau von Luft-, Boden- und Seestreitkräften der NATO an Russlands Grenzen unter Verletzung des Vertrags zwischen NATO und Russland aus dem Jahr 1997 und der Konvention von Montreux machen die russische Regierung misstrauisch, überhaupt wo dieser Ausbau auf der Grundlage von Lügen damit gerechtfertigt wird, dass Russland dabei ist, zusätzlich zur Ukraine in Polen, den baltischen Staaten und Moldova einzumarschieren.

Diese Lügen sind durchsichtig. Der russische Außenminister Sergej Lavrov hat die NATO um eine Erklärung ersucht, indem er feststellte: „Wir erwarten nicht nur Antworten, sondern Antworten, die ganz und gar auf der Respektierung der Regeln beruhen, auf die wir uns geeinigt haben.“

Anders Fogh Rasmussen, Washingtons als NATO-Galionsfigur installierter Hampelmann, der die NATO nicht mehr leitet als ich, antwortete auf eine Weise, welche garantierte, die Befürchtungen Russlands zu verstärken. Rasmussen tat das Ersuchen des russischen Außenministers um Erklärung ab als „Propaganda und Desinformation.“

Was wir heute klar erkennen, sind steigende Spannungen, verursacht durch Washington und die NATO. Diese Spannungen kommen zu den Spannungen hinzu, die aus Washingtons Staatsstreich in der Ukraine entstanden sind. Diese unsinnigen und gefährlichen Aktionen haben das Vertrauen der russischen Regierung in den Westen zerstört und bewegen die Welt in Richtung Krieg.

Wenig haben die Demonstranten in Kiew, die von Washingtons NGOs auf die Straßen geschickt worden sind, davon mitbekommen, dass ihre Dummheit die Welt auf einen Weg ins Armageddon gebracht hat.

 

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G7 Gipfel 2015 in Deutschland…

Posted by krisenfrei - 07/04/2014

G7 Gipfel 2015 in Deutschland, Sturm auf den schamlosesten Gipfel Europas

Bodman-Ludwigshafen_Global Players_Payers_Ludwigs_Erbevon WiKa (qpress)

Vorbei mir den 08/15 Gipfeln, folgt jetzt der Sturm auf den Gipfel? Revolutionäre Bündnisse kündigen die gewaltigsten Pro-Tests an, die je in Europa stattgefunden haben. Die Bundesregierung ließ verkünden, dass sich der G-08/15 Gipfel – der ja nun auf 7 Teilnehmer gesiebt geschrumpft wurde – am 4. / 5. Juni 2015 nahe Garmisch-​Partenkirchen in dem rund 1.000 Meter Höhe gelegenen Schloss Elmau, oberhalb der Ortschaft Klais im Wettersteingebirge, Oberbayern verschanzen wird. Zur Eröffnung soll es TornadoJägerschnitzel geben. Hauptthema ist die effektivste Form der Aufrüstung durch Umgehung und Aushebelung nationaler Verfassungen in ganz Europa. Desweiteren gibt die Bundeskasperlepresse bekannt, das die Wehrmacht Bundeswehr ihre AtomBombenbestände verdreifacht frisiert aktualisiert.

Sogar die Gestapo Polizei-Drohnen werden pünktlich zur Gipfelschau in Bereitschaft schweben. Wie immer zu solchen Anlässen, muss das Grundgesetz dann vorübergehend außer Kraft gesetzt werden, weil sonst der effektive Schutz der elitären Teilnehmer vor dem unwirschen Pöbel nicht so ganz gewährleistet werden kann. Aber keine Sorge, die Bürgerbeteiligung wird dennoch nicht vernachlässigt werden, denn sie dürfen die ganze Show doch bezahlen, zusätzlich zu der GEZ-Propaganda-Steuer von 17,98 € pro Monat, versteht sich. Der G8-Gipfel in Sotchi 2014 wurde übrigens gestrichen, die Russen finden das ihnen das Durchfüttern von sieben maulaffigen Blockflöten keine 60 Mio. Euro wert ist. Sie investieren es lieber in die Renten der rund 2 Mio. Krimrussen. Dem ärmsten Bundesland Deutschlands – Mecklenburg-Vorpommern kostete 2007 allein der Polizeieinsatz 53,5 Millionen Euro. Da kommt es gerade recht, dass die Bank Austria heuer verurteilt wurde, das vor 25 Jahren geklaute volkseigene DDR-Vermögen von 240 Mio. Euro zurückzahlen zu müssen. So wird der Gipfel für Bayern wohl recht billig werden, denn die Bundesdiebe haben nicht vor, es den wahren Besitzern zurückzugeben.

Laut Bundesdiktatur erfüllt Schloss Elmau alle logistischen und sicherheitstechnischen Anforderungen und ist mit seiner „reizenden Kulisse“ eines ehemaligen Wehrmacht-Fronterholungsheim ein attraktiver Rahmen für Theateraufführungen Begegnungen der ganz bösonderen Art. Leider konnten wir nicht erfahren ob der elitäre BRDigungs-Club auch die obligatorische Bekleidung Oberbayerns – Lederhosn – tragen wird. Wenn sich also die G7 Vorgauckler-​ und Firmenchefs im Sommer 2015 in der Alpenfestung auf Schloss Elmau abschotten wollen, werden sie das nicht gänzlich ungestört tun können.

Justizvollzugsanstalt Schloss Stammheim Stuttgart G7-Gipfel Deutschland 2015 better  locationDarüber hinaus gab es allerdings interessante Alternativvorschläge für den Austragungsort aus der Mitte des Volkes, diesen Gipfel der Unverschämtheiten kostengünstiger zu gestalten. Eine echte, traumhafte Alternative, wäre beispielsweise das berühmte Schloss Stammheim bei Stuttgart, wer kennt es nicht? Niemand würde sich getrauen dort zum Sturm zu blasen, blieben die Gäste doch nur auf ewig dort unter sich. Verdient hätten es vermutlich alle 7 (Zwerge) schon längst. Neben der unendlichen Kostenersparnis ist auch die „Rote Armee” dort schon seit langem ausgezogen und kehrt auch nicht wieder zurück, ein weniger beängstigendes Treffen ist dort also durchaus gefahrlos möglich. Ein idyllisches Plätzchen für’s vertraute Schwätzchen und darüber hinaus auch mit dem bereits bezahlten 5 Sterne-Prädikat „Hochsicherheit” ausgezeichnet. Und weil Putin ja ohnehin nicht rein darf, wie wäre es denn damit?

Putin läd zum G1-Gipfel

Na wie wär´s Wladi? Wollen wir uns nicht auch mal begegnen? So ganz unter uns Millionen von Europäern? Gut, das Essen wird nicht 100.000.000 Euro (100 Mio.) kosten, aber wir können es uns ja trotzdem recht gemütlich machen. Ich spendiere ‘ne Bratwurst, du bringst den Fusel Wodka mit und dann reden wir mal drüber, was hier für eine BombenStimmung herrscht.

Apropos, Wladi, wir hätten da noch ein alternatives Plätzchen mit weltpolitischer Kulisse. So ein Bühnenshow kriegen wir doch auch hin. OK, da steht zwar auch ein US-Lauschrausch-Center wie in Garmisch, aber dafür gibt es noch keine 90 Atombomben um die Ecke, wie z.B. auf der US-Militärbasis in Aviani, Italien, nur 15 Flugminuten entfernt.

Putin sanktioniert

Also alles klärchen, machen wir unseren eigenen G1 Gipfel! Werfen wir die anderen 7 einfach raus, so anlässlich des 65 jährigen NAHTOT-Bestehens. Die waren eh nur das internationale Blockflöten-Theater. Und die Musik spielt sowieso in Berlin, war schon immer so.

Da können sich die Protestbewegungen Europas hervorragend begegnen, um mal über die Abschaffung der EUSA-Clique zu reden, die uns wieder atomar bebomben-bestücken wollen. Lasst uns gemeinsam gegen die merkel’sche Sanktionierungspraxis kämpfen. Einer ist doch immer der Erste – aber wir sind die, um die es hier geht, die 99 Prozent! Das hat doch Format, oder? (Putin über den G8 Gipfel) Wir, die Menschen von Europa, laden euch herzlich ein Teil eines Gipfeltreffens zu sein, der die Herrschaft Europas zugunsten der Europäer in einer friedlichen Welt entscheiden wird.

Und egal welche Überraschungsmaßnahmen die elitäre Bande um die Bundesregierung sich nun wieder einfallen lassen wird, um die legitimen Proteste zu vereiteln: Drohnen, Undercover Agenten, Lauschrausch der Geheimdienste, der Bundeswehr und Einsatz zehntausender Polizisten, Razzien und Terrorermittlungen oder gar in Tradition von 2007 den Bau einer 12 Mio. Euro plus teuren Mauer mit Sicherheitszone und Bannmeile um die Alpenfestung.

Retten wir unseren Arsch Schloss Elmau, frei nach dem Motto – „Auferstanden aus Merkels Ruinen“. Wir fordern für alle Bundesländer – ach quatsch, für ganz Europa Merkel Ruinen. Auch Spiegelei und BLÖD.STERN.te planen künftig in der Tradition angelsächsischer Wahrheitsverdrehung ihre bolitische Linie per unklarem Leitartikel direkt und dauerhaft aus der Atlantisbrücke zu beziehen.

Rex Europea - Angie the Blonde - EUSA-Imperium for Monopols

Das setzt ungeahnte ArbeitsKräfte frei, die fortan Onlinenutzer werden sollen, weil die den Focus ja völlig aus den Systemmedien Augen verlieren. Pressebefreitheit setzt sich halt auch bei Journalisten durch. Vielleicht sollte man darüber nachdenken diese Unterhaltungsbranche gleich ganz von der Informationspflicht zu befreien, damit sie sich zur Abwechslung mal um niveauvolle Unterhaltung bemühen kann.

„Ich halte das bestehende parlamentarische System für unbrauchbar. Das heißt, wir haben in unserem Parlament keine Repräsentanten, die die Interessen unserer Bevölkerung – die wirklichen Interessen unserer Bevölkerung – ausdrücken. Sie können jetzt fragen: Welche wirklichen Interessen? Aber da sind Ansprüche da. Sogar im Parlament. […] Nun gibt es aber eine totale Trennung zwischen den Repräsentanten im Parlament und dem in Unmündigkeit gehaltenen Volk.“ – Rudi Dutschke – 03.12.1967

Dazu sagt Maria Hotzenplotz, Pressesprecherin von [3A] * Revolutionäres Bündnis: „Tatsächlich müssen wir der Bundesregierung zustimmen, wenn sie von einer reizvollen Kulisse spricht, davon konnten wir uns bei einem ersten Probewandern in der Umgebung des Schlosses bereits überzeugen und ein Wiederkommen im nächsten Jahr, mit einem Sturm auf den Gipfel, wird sich sicher lohnen!“

Das [3A] * Revolutionäre Bündnis wird 2015, in Anlehnung an die erfolgreichen Proteste gegen den G8 Gipfel 2007 in Heiligendamm, mit vielen anderen Bündnissen, Initiativen und Organisationen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland Massenproteste gegen den Gipfelsturm organisieren. Die geographische Lage des Gipfels wird dazu führen, dass deutlich mehr DemonstrantInnen aus südeuropäischen Ländern wie Spanien, Italien und Griechenland an den Demonstrationen und Aktionen teilnehmen werden. Die dort lebenden Menschen haben zudem ganz besonders unter der deutschen merkel’schen Ausbeutungspolitik in Europa zu leiden und vermehrt Gründe gegen den Gipfel unter deutschem Vorsitz zu stürmen.

Maria Hotzenplotz ist sich sicher: „Wir werden im kommenden Jahr gemeinsam mit tausenden Gipfelstürmern nach Bayern kommen. Und egal welche Überraschungsmaßnahmen die Bundesregierung sich auch einfallen lassen wird, um die Proteste zu verhindern, nichts davon wird den legitimen Protest verhindern.“ • [3A] – Revolutionäres Bündnis

Bildnachweise: Antilobby – Merkel | Merkel/Putin | Merkel Statue
Schloss Stammheim | Wikimedia | Autor: Manecke | CC-BY-SA 3.0 | bearbeitet: qpress

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Die verbogene Realität…

Posted by krisenfrei - 07/04/2014

von Michael Obergfell (fortunanetz)

Scheinbar leben wir in einer Demokratie. Scheinbar haben wir demokratische Parteien. Scheinbar vertreten diese die Interessen des Volkes. Scheinbar.

Doch in den gegenwärtigen Zeiten kann man auch genauer hin schauen und erkennt, dass der Schein trügt. Normalerweise denkt der Bürger, er habe seine Politiker beauftragt, ihn jeweils zu vertreten. So jedenfalls die Theorie. Zu dieser Theorie gibt es eine Praxis und die hat unser aller Bundespräsident Gauck deutlich gemacht. Er warnt vor der sogenannten direkten Demokratie. Gauck ist nämlich der Meinung, Bürger sind zu dumm zu verstehen worüber sie abstimmen…. Also Vertretung bedeutet bei ihm, dass Politiker wie er selbst die Dummheit seiner Wähler ausgleichen sollen oder müssen. Also nochmal: SIE sind dumm und deshalb müssen sie durch Politiker „vertreten“ werden. Die denken dann für sie!

Nehmen wir ein Beispiel: Gerhard Schröder verteidigt Wladimir Putin und kritisiert den „Westen“. Und da Gerhard Schröder kein aktiver Politiker ist, ist er „dumm“. Und deshalb muss man ihm auch sogleich einen Maulkorb verpassen! Damit will man verhindern, dass er seine Dummheit deutlich zeigt und zudem hat das den Effekt, dass der Bürger weniger verwirrt werden soll und damit auch weniger dumme Fragen stellt. Papa Gauck passt da schon auf, dass die Dummheit der Bürger nicht überhand nimmt. Dir Jungs von SPD und CDU regeln das schon für sie…

Der Ex-Pazifist und derzeitige Kriegstreiber Joschka Fischer schreibt einen etwas gehobeneren Propaganda-Artikel. Darin ruft er „Europa“ dazu auf, hart zu bleiben. Wie auch Herr Illarianow in meinem letzten Artikel, „vergisst“ auch Herr Fischer die wesentlichen Fakten. Dazu versteht er sich so, dass eine Ausweitung der EU nach Osten kein Angriff auf Russland sei. „Zum ersten Mal befindet sich die EU jetzt in einer direkten politischen Konfrontation mit Russland, denn es geht um ihre Erweiterungspolitik.“ Also nochmals für die dummen Wähler zum mitschreiben: Eine Erweiterungspolitik auf Kosten Russlands nach Osten ist nur die Verteidigung der eigenen Interessen… So argumentiert Joschka Fischer! Und aus diesem Grund ist eine Gegenwehr Russlands gegen diese Pläne als Angriff zu werten und am Ende ist dies mit einem „zuvorkommenden Angriff“ zu beantworten, der aber natürlich nur eine reine Verteidigungsmaßnahme ist.

Nun ist in der Tat eine derart komplexe Art, sich die Realität zurecht zu biegen, ein Gedankengang, dem ein einfacher Stimmbürger nicht zu folgen vermag. Und genau an diesem Punkt hebt Papa Gauck den Finger und mahnt, keine direkte Demokratie zuzulassen, denn SIE, liebe Bürger, können mit einer solchen, viel zu komplexen Materie gar nicht umgehen. Sie werden Herrn Fischers Ausführungen nicht verstehen und demzufolge ist es einfach besser, wenn sie dies den Politikern überlassen und sich schön brav in einer „repräsentativen Demokratie“ von jenen repräsentieren lassen, die solche seltsamen Gedankengänge verstehen.

Nun ist es auch so, dass beispielsweise der gewählte US-Präsident Barrack Obama der Meinung ist, der Irakkrieg sei nicht so schlimm gewesen wie die „Annexion“ der Krim durch Russland. Man vergleiche die Toten auf der Krim mit denen des Irakkrieges: Auf der Krim kamen bis jetzt 2 Soldaten um….im Irakkrieg allein auf Seiten der US-Amerikaner über 4.000. Dabei nicht mitgerechnet sind jene US-Soldaten, die als Heimkehrer an den Spätfolgen des Krieges starben oder Suizid begingen. Die Zahl an zivilen Todesopfern im Krieg direkt sind weitaus höher. Geschätzte 100.000 gezählte Todesopfer sind von US-amerikanischer Seite zugegeben. Aber natürlich wurden alle jene nicht mitgezählt, die einfach an Hunger und mangelnder medizinischer Versorgung verstarben weil das Land im Krieg ist. Dabei sind auch nicht jene zu Tode gehungerten Kinder nicht mitgerechnet die im Zuge des damaligen Irak-Embargos vor dem Krieg ihr Leben ließen und die mit ca. 500.000 toten Kindern gerechnet wurden. Wir erinnern uns dabei an die skandalösen Äußerungen der früheren US-amerikanischen Außenministerin Madeleine Albright, die durchaus fand, dass 500.000 tote Kinder ein „angemessener Preis“ seien…. Und wir erinnern uns daran, dass Joschka Fischer nach seiner Zeit als deutscher Außenminister auf ihrer Lohnliste stand und sie als seine „Freundin“ bezeichnete.

Und nun lernen wir, dass Barrack Obama meint, dass der Irakkrieg nicht so schwerwiegend und schlimm sei wie die „Annexion“ der Krim durch Russland. Diese ganz erstaunliche Wahrnehmung der Realität durch einen der führenden Köpfe der „westlichen Welt“ wird noch dadurch garniert, dass Massenmörder George W. Bush, der dieses ganze Desaster mit vermutlich Millionen Toten zu verantworten hat, sich derzeit darin übt, Bilder zu malen. Das ist doch recht niedlich, oder? Der amtierende Präsident findet den Irakkrieg nicht so sonderlich schlimm. Die Annexion der Krim findet er schrecklicher. Und der Massenmörder Bush malt dazu fröhlich Bilder und betätigt sich als Künstler! Nero sang übrigens gerne Lieder zum brennenden Rom, weil ihn der Schein des Feuers erregte.

Und als sei dies alles noch nicht genug, ist Julia Timoschenko, Mitglied der „Regierung“ der Ukraine, die sich im Zuge der Auseinandersetzungen am Maidanplatz an die Macht geputscht hatte, der Meinung, sie wolle persönlich Putin mit einem Maschinengewehr eine Kugel in den Kopf schießen. Und überhaupt macht diese Dame keine halben Sachen… Sie würde auch gerne die russische Bevölkerung mit Atombomben dezimieren, damit sie endlich Ruhe vor den „Schweinen“ hat.

Es ist müßig zu erzählen – sie ahnen es schon – DAS ist Angela Merkels „Freundin“. Und schaut man sich so um, dann stellt man ganz erstaunt fest: Wir wurden von malenden Massenmördern regiert und von Kindsmörderinnen wie Albright, zu deren „besten Freunden“ auch der pazifistische Kriegstreiber Joschka Fischer gehört. Und wir haben einen Barrack Obama, der den Irakkrieg umlügt bis zur Unkenntlichkeit und der damit eine erstaunliche Fähigkeit zu einem völligen Realitätsverlust zeigt. Mit dem ist Frau Merkel „befreundet“. Und auch Frau Timoschenko, die Putin eine Kugel in den Kopf schießen will und die Russen gerne mit Atombomben vernichten möchte, ist eine „Freundin“ von Frau Merkel.

Unsere Angriffe auf „die Anderen“ sind natürlich nur Selbstverteidigung. So wie wir uns im Irakkrieg nur vor Massenvernichtungswaffen schützen mussten, so verteidigen wir uns derzeit nur gegen Russland und tun dies am Besten z. B. mit 6000 britischen Panzern, die gerade in Deutschland sind….

Und weil SIE, liebe Bürger das alles nicht verstehen können, weil dies ja viel zu komplex für sie ist, mahnt Herr Gauck, dass eine direkte Demokratie und eine Befragung der Bürger (so wie zum Beispiel auf der Krim) gar nicht gut für sie ist.

Wir haben es mittlerweile mit einer politischen Führung zu tun, die an hochgradigem Realitätsverlust leidet, mindestens aber deutlich macht, dass ihnen IHR Leben NICHTS wert ist. Wer das nicht merkt und zum Beispiel bei der Europawahl keinen deutlichen Denkzettel an die etablierten Blockparteien ausstellt, verdient es nicht anders: Wenn er diesen Leuten freie Hand gewährt, wird er gebombt werden und vorher werden ihm die 6000 britischen Panzer ungefragt durch den eigenen Garten fahren,

meint
Michael Obergfell

 

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Petro-Rubel auf dem Vormarsch?

Posted by krisenfrei - 07/04/2014

Die ERSTE WAHRE Vergeltung Russlands für die US-Sanktionen

Ian Welsh (Übersetzung: einarschlereth)
7. April 2014

Putin macht Ernst

Es geht los:
Rosneft [der russische Öl-Gigant] hat vor kurzem eine Serie von Verträgen für Ölexporte nach China abgeschlossen und ist dabei, einen „jumbo deal“ mit indischen Öl-Gesellschaften abzuschließen. In beiden Fällen ist kein US-Dollar im Spiel.

Reuters berichtet, dass Russland auch nahe dran ist, eine Güter-für-Öl-Transaktion mit dem Iran abzuschließen, was Rosneft täglich ca. 500000 Barrel iranisches Öl pro Tag zum Verkauf auf dem globalen Markt gäbe.

Das Weiße Haus und die Russophoben im Senat sind wütend und versuchen, die Transaktion zu blockieren, weil es sehr ernste und üble Szenarios für den Petrodollar eröffnet.

Wenn Igor Sechin [enger Berater von Putin] entscheidet, das iranische Öl für Rubel zu verkaufen vermittels russischer Wechselstuben, würde das die Chancen des „Petro-Rubels“ stärken und den Petro-Dollar schwächen. Man kann sagen, dass die US-Sanktionen eine Pandora-Büchse an Kümmernissen für die US-Währung geöffnet haben.Die russische Vergeltung wird sehr unangenehm für Washington sein, aber was passiert, wenn andere Öl-Produzenten dem Beispiel Russlands folgen werden?

Während des vergangenen Monat öffnete China zwei Zentren, eins in London und eins in FFM, um den in Yuan abgewickelten Handelsflusses zu bearbeiten. Bereiten die Chinesen einen ähnlichen Zug gege den Greenback [=Dollar] vor?
Das wird sich bald zeigen.

 

Die USA haben, um einen gängigen Ausdruck zu benutzen, eine Menge „Privilegien“, weil der Dollar die Standardeinheit vor allem für den Öl-Handel ist. Wenn man vom Dollar ausgeschlossen wird, dann wird man aus einem großen Teil der Weltwirtschaft ausgeschlossen.

US-Sanktionen können wirklich ein Land zerstören, da die Banken, selbst nicht amerikanische Banken, keine Geschäfte mit einem Land machen, das von Finanzministerium auf die schwarze Liste gesetzt wurde.

Dies aufzubrechen – hin zu einer multilateralen Welt oder einer Welt, in der Handel in Yuan ebenso akzeptabel ist, braucht einen langen Weg, um die amerikanische Macht zu brechen.

Russische Öl-Exporte

Im allgemeinen folgen die Europäer der US- Führung, weshalb die Flucht in den Euro keinen Schutz von Amerika genießt. Wohl aber die Flucht in den Yuan oder Rubel.

Wenn große Öl-Transaktionen in Rubel abgerechnet werden, hilft dies, die russische Währung vor großen Bewegungen zu schützen: wenn der Rubel zu stark fällt, werden die Leute einsteigen, wenn man Öl mit Rubeln kaufen kann, und die Russen auch Future-Operationen ermöglichen, was bedeutet, dass Händler diese Variante wählen, auch wenn die USA es nicht mögen.

Natürlich könnten die USA die Sanktionen verstärken, was es schwierig machen würde, diese Gewinne zu realisieren und sie wieder in Dollar oder Euro zu verwandeln, aber wenn der Handel groß genug ist, werden chinesische und Banken der Öl-Oligarchie das Geld waschen und die Ströme geheim halten.

London und New York werden dann auch einsteigen wollen und werden über ihre offshore Tochtergesellschaften in verschiedenen Banken-Paradiesen es auch tun.

Man beachte auch das blaue Auge: der Deal, iranisches Öl zu nehmen und es als russisches Öl zu verkaufen, wodurch die Sanktionen gegen Iran umgangen werden. All dies ist weit schädlicher für Amerikas wahre Interessen als alle die Sanktionen, die von den USA Russland auferlegt wurden.

Quelle – källa – source

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Zusammenarbeit mit Russland und China statt Untergang mit dem Empire

Posted by krisenfrei - 07/04/2014

Der Druck von Seiten der NATO, der amerikanischen und britischen Regierung

sowie von Brüssel, die Deutschland als Handlanger für eine Politik der verbrannten Erde gegenüber Russland [und China] auf Kurs halten wollen, liest man in einem Bericht der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, ist ungeheuer gross. Äusserungen wie die der neuen deutschen Verteidigungsministerin von der Leyen, man müsse an den Grenzen zu Russland Flagge zeigen, oder ihre Aussage auf der Königsbronner Sicherheitstagung, wenn es zur dritten Stufe der Sanktionen käme, habe Putin seinen Maidan direkt vor dem Kreml, sind ebenso dumm, wie sie in die Hände der transatlantischen Kriegsfraktion spielen. Vor dem Hintergrund der NATO-Entscheidung, die militärische Präsenz in Osteuropa zu verstärken und die Kooperation mit Russland zu kappen – was allein für den Komplex Afghanistan sowie für die Rauschgiftbekämpfung grosse Probleme aufwirft – ist es zu begrüssen, dass der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, General Harald Kujat, erneut vor einer Verschärfung der Konfrontation gegen Russland warnte und die Ziele des westlichen Krisenmanagements als unklar bezeichnete; es sei wichtig, die Lage nicht unter dem Druck der Besorgnisse osteuropäischer Staaten (wie Polen) eskalieren zu lassen. Kujat sprach sich gegen die Ausweitung der Stationierung von NATO-Bodentruppen in Ländern aus, die an Russland angrenzen. Auf jeden Fall müsse man einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine auch weiterhin eine klare Absage erteilen. Ein wichtiges Signal gegen die EU-Politik der Sanktionen und Konfrontation gegen Russland ging in dieser Hinsicht auch vom 7. Deutsch-Russischen Rohstoff-Forum aus, das trotz massiven politischen Gegenwinds vom 1. bis 3. April in Dresden stattfand. Das vorherrschende Motto dort lautete Kooperation statt Konfrontation. Der russische Vizeministerpräsident Arkadij Dworkowitsch betonte, die Veranstaltung finde in einem »Sturm statt, den einige Leute in einen Tsunami verwandeln« wollten. Jetzt brauche man »Leute mit klarem Kopf«. Besonders wichtig sei, dass die russische Seite nicht länger auf dem Niveau eines reinen Rohstoffexporteurs stehenbleiben will, wie es die imperial-britische EU-Politik gegenüber Eurasien erzwingen will. Genau das war der Casus belli bezüglich der Ukraine, die mit dem Angebot der Zusammenarbeit mit der Eurasischen Union von dieser neuen russischen Ausrichtung profitiert hätte. Prof. Wladimir Litwinenko, Rektor der Nationalen Universität für Mineralische Ressourcen in St. Petersburg, erklärte gemeinsam mit Prof. Klaus Töpfer auf der Webseite des Rohstoff-Forums, dass Russland als ressourcengebundenes Land die vertikale Integration, also die Zusammenführung von Produktion und Verarbeitung im eigenen Land, vorantreiben will. Der Plan sei, von einer Liefer- bzw. Fördernation zu einer Verarbeitungsnation zu werden. Dazu sei die Expertise der ausländischen Partner herzlich willkommen; sie könnten an der Wertschöpfung, die in Russland selbst stattfinden soll, partizipieren. [1]

In einem können wir uns sicher sein, erklärt F. William Engdahl in seinem Artikel Plant Obama mit den Saudis einen neuen Ölkrieg gegen Rußland?‹, nach Washingtons blutigem Putsch in der Ukraine, der unter dem verlogenen Mantra von Demokratie Neonazis und Freimarkt-Plünderer an die Macht brachte, plant man jetzt in Washington, Rußland als Opposition zur globalen Hegemonie der USA auszuschalten. [2] Es ist eindeutig, daß die USA nach neuen Wegen sucht, um Rußland aufs Kreuz zu legen. Eine Waffe, die dabei in Erwägung gezogen wird, ist so neu nicht: die Ölwaffe. Heute wie schon in den 1980er Jahren ist Rußlands Achillesferse die übermäßige Abhängigkeit der Wirtschaft von Erdöl- und Erdgasexporten. Rußland ist nach Saudi-Arabien und der USA der drittgrößte Erdölproduzent der Welt. In meinem Buch Mit der Ölwaffe zur Weltmacht lege ich dar, wie US-Außenminister George Shultz zusammen mit dem damaligen Präsidenten George Bush senior Saudi-Arabien unter Druck setzte, den Weltmarkt mit saudi-arabischem Erdöl zu überschwemmen. Mit verheerenden Folgen für die schwache Wirtschaft der Sowjetunion. [3]

Anfang 1986 lag der durchschnittliche Ölpreis weltweit bei 33 $ pro Barrel. Bis Juni war der Preis auf die Hälfte, also auf 16 $, gefallen, und rutschte schließlich weiter ab, auf weniger als 10 $. Rußland steckte in einem US-geführten Krieg in Afghanistan fest und sah sich durch Reagans »Star Wars«-Raketenabwehr-Initiative zu riesigen Verteidigungsausgaben herausgefordert. Der Kollaps der sowjetischen Erdölerlöse trug maßgeblich zum endgültigen Zusammenbruch der Sowjetunion drei Jahre später bei. [4] 1986 bezog die UdSSR rund 66 % ihrer dringend benötigten Deviseneinnahmen aus Erdöl- und Erdgasexporten. Heute, mehr als 28 Jahre später, ist Rußland immer noch von diesen Exporten abhängig. 2008, als der Ölpreis wie heute im Schnitt bei 100 $ pro Barrel lag, machten die Erdöl-Einnahmen mit rund 35 % mehr als ein Drittel der russischen Exporterlöse aus. Zählt man Erdöl und Erdgas zusammen, lag der Anteil der Kohlenwasserstoff-Exporte am Gesamtexporteinkommen 2008 bei 65 %. Kohlenwasserstoff-Exporte erzeugten 50 % der gesamten Haushaltseinkünfte. [4] Dieser Wert gilt im wesentlichen bis heute, und das ist die Achillesferse der russischen Wirtschaft.

Obama in Saudi-Arabien
Am 28. März reiste Präsident Obama nach Riad und von dort aus weiter in das Wüstenlager von König Abdullah, um über »Beziehungen« zu sprechen. Die Medien der Welt ereiferten sich über die unterwürfige Verbeugung des US-Präsidenten vor dem saudischen König, ein Fauxpas, den kein anderer Staatschef der Welt begehe; nur die Untertanen verbeugten sich vor dem König. Aber kein Wort wurde darüber verloren, ob über eine Neuauflage des US-saudi-arabischen umgekehrten Erdölschocks von 1986 gesprochen wurde. Bei einer Pressekonferenz am 20. März in Berlin rief der amerikanische Spekulant und Milliardär George Soros Obama dazu auf, pro Tag 500 000 Barrel aus den gewaltigen strategischen Erdölreserven auf den Markt zu werfen, um Rußland zu »bestrafen«. Die strategischen Erdölreserven [Strategic Petroleum Reserve SPR] der USA liegen zurzeit in der Größenordnung von 700 Millionen Barrel. Philip Verleger, der als Berater der Regierungen Ford und Carter tätig war, erklärte, damit könnte die USA die globalen Ölpreise um bis zu 12 $ pro Barrel drücken. Das würde für Rußland rund 40 Milliarden $ an entgangenen Einnahmen durch den Verkauf von Erdgas und Erdöl bedeuten, was 2 % der gesamten Wirtschaft entspräche. Ende März verkaufte die Obama-Regierung auf dem Weltmarkt 5 Millionen Barrel SPR-Erdöl, behauptete jedoch, dies stehe nicht im Zusammenhang mit der Krim. Wahrscheinlich war es ein Warnschuß, um sich Putins Aufmerksamkeit zu sichern. Manche berechnen: Wenn es Obama gelänge, die Kooperation Saudi-Arabiens zu gewinnen und gemeinsam mit den Reserven der USA den Weltmarkt auch nur für ein paar Monate zu überschwemmen, könnte dies verheerende Auswirkungen auf die Finanzen Rußlands haben. Würde König Abdullah einwilligen, die saudi-arabische Förderung von derzeit 9,7 auf ungefähr 10 Millionen Barrel pro Tag zu erhöhen, würde dies zusammen mit dem Verkauf von täglich 500 000 bis 750 000 Barrel aus den strategischen Reserven der USA die russischen Erdöleinnahmen empfindlich treffen. Würde sich Saudi-Arabien Washington anschließen, würde die Weltmacht Rußland, die bisher das wichtigste Hindernis für einen Saudi-geführten Krieg zum Sturz von Baschar al-Assad in Syrien, dem Verbündeten des Irans und Feind Saudi-Arabiens, darstellt, getroffen. Wir können sicher sein, dass in Washington und Riad hinter verschlossenen Türen lebhaft über ein solches Szenario diskutiert wird.

20-Milliarden-Dollar-Tauschgeschäft zwischen Russland und dem Iran  
Neben der Krim hat Putins Rußland Washington und Saudi-Arabien auch auf einem anderen Schauplatz gegen sich aufgebracht. Seit Monaten führen Putin und seine Regierung auf hoher Ebene Gespräche mit Teheran über ein Tauschgeschäft »Erdöl gegen Ausrüstung«, das Berichten  zufolge über zwei bis drei Jahre laufen und einen Marktwert von 20 Milliarden $ haben soll. Es heißt, Moskau würde täglich bis zu 500 000 Barrel iranisches Erdöl kaufen, als Gegenleistung für russische Ausrüstung und Waren. Die russische Ausrüstung würde Raketen und Teile für Atomreaktoren umfassen. Ein iranischer Vertreter erklärte vor der Presse: »Der Iran kann rund 300 000 Barrel pro Tag über das Kaspische Meer und den Rest über den Golf, möglicherweise über den Hafen Bandar Abbas, eintauschen.« Washington hat mit einer wütenden Attacke reagiert, weil Moskau angeblich die US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran unterlaufe. Die Ironie liegt darin, daß mit den Sanktionen Druck auf den Iran ausgeübt werden soll, die Atomwaffen, von denen noch niemand bewiesen hat, dass der Iran sie überhaupt besitzt, aufzugeben. Wenn Washington einseitig Wirtschaftssanktionen gegen den Iran oder jetzt gegen Rußland verhängen darf, weil man deren Politik nicht mag, könnte der Tag kommen, an dem dasselbe gegen die EU passiert. Die Option eines Ölkriegs gegen Putins Rußland ist eindeutig nicht ausgeschlossen. Bleiben Sie dran, liebe Leser!

»Die von den Vereinigten Staaten von Amerika geführte NATO«, legt der Staatsrechtlehrer Prof. Karl Albrecht Schachtschneider dar, »will sich nach Osten bis an die Grenze Rußlands ausdehnen. Das ist ein wesentlicher Zweck der stetigen Erweiterung der EU, der wirtschaftlichen und auch politischen Basis des europäischen Teils der NATO. Die EU kann als Staatenverbund, wenn nicht Bundesstaat, von wenigen Führern dominiert, von der USA und deren Diensten leichter als die vielen Einzelstaaten einer gemeinsamen Politik verpflichtet werden. Daran ändert nichts, daß nicht alle Mitgliedstaaten der EU der NATO angehören, wie insbesondere nicht Österreich, Schweden und Finnland wegen ihrer fragilen, wenn nicht obsoleten Neutralität. Wenn die Ukraine zur NATO gehört, wie das die USA angestrebt haben und wohl nach wie vor anstreben, wird sie ein Standort von gegen Rußland und die GUS gerichteten Waffen werden, jedenfalls werden können. Mit dem Umsturz in der Ukraine ist es bereits gelungen, diese aus der GUS herauszubrechen. Das geht gegen die Sicherheitsinteressen der Russischen Föderation und auch der GUS. Rußland hat nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Erweiterung der NATO nach Osten zugelassen, auch schon die Mitgliedschaft des vereinten Deutschlands in der NATO. Das war eine Veränderung der weltpolitischen Lage. Die freilich nicht vertraglich gesicherte Zusage, die NATO nicht weiter nach Osten auszudehnen, hat der Westen nicht eingehalten. Wenn ein Bündnis, zumal ein Militärbündnis wie die NATO, zu mächtig wird, wird es zur Bedrohung der anderen Staaten und büßt seine freiheitliche Rechtfertigung ein.

Der Westen hat den Umsturz in der Ukraine gefördert, wenn nicht betrieben. Das waren schwere Verletzungen der inneren und äußeren Souveränität der Ukraine. Daß der Maidan nicht wesentlich aus eigenem Antrieb und eigener Kraft von Bürgern der Ukraine kam, ist offensichtlich. Der Westen hat das bewährte Verfahren des Umsturzes, der vermeintlichen irgendwie gefärbten Revolution genutzt, ein Verfahren, welches ähnlich auch andere Mächte eingesetzt haben und einsetzen, zumal früher die Sowjetunion. Die ethnischen Gegensätze zwischen Russen und Ukrainern, aber auch das augenscheinlich korrupte Regierungssystem, waren dem Umsturz dienlich. Es gibt wenig Zweifel, daß der Westen subversiv, wie das Völkerrecht es nennt, interveniert hat, um eine genehme Regierung zu haben, welche bereit ist, die Ukraine in die EU und irgendwann auch in die NATO zu führen. Die gescheiterte Mission der Außenminister Frankreichs, Polens und Deutschlands, die zu einer friedlichen Entmachtung des gewählten Präsidenten der Ukraine, zur Neuwahl eines Präsidenten und zur Rückkehr zur Verfassung von 2004 führen sollte, war jedenfalls mit der bestehenden Verfassung der Ukraine und der Souveränität des Landes schwerlich vereinbar, erst recht nicht der Bruch der Vereinbarung vom 21. Februar 2014 durch die aufständischen Kräfte und deren gewaltsame Übernahme der Macht. Dabei wurde die Trennung des Landes in Kauf genommen, auch von den westlichen Vermittlern. Die Ukraine-Politik des Westens ist trotz aller Souveränität der Ukraine eine Bedrohung Rußlands. Der Westen hat die Souveränität der Ukraine keineswegs geachtet. Die Maßnahmen Rußlands zum Schutz seines rechtmäßigen Flottenstützpunktes waren von seinen existentiellen Interessen gegen den zunehmend aggressiven Westen gefordert. Sie sind verhältnismäßig und dienten und dienen der Verteidigung der russischen Föderation, aber auch russischer Staatsbürger und ethnisch russischer Ukrainer. Ein Verstoß gegen das Völkerrecht sind sie nicht, schon gar nicht eine Annexion der Krim. Sie sind durch das Recht zur Selbstverteidigung gerechtfertigt, welches die präventive Selbstverteidigung jedenfalls einschließt, wenn diese mit milden Mitteln erfolgt, von den Bewohnern des geschützten Gebietes gewünscht ist, weil diese sich dem Staat, der ihre Sezession unterstützt, erkennbar anschließen wollen.

Das Budapester Memorandum von 1994, in dem die USA, Rußland und Großbritannien u.a. der Ukraine als Gegenleistung für den Nuklearwaffenverzicht zugesagt haben, die Souveränität und die bestehenden Grenzen sowie deren politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu achten und im Falle eines nuklearen Angriffs auf das Land unmittelbar Maßnahmen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zu veranlassen, ist durch die Sezession der Krim und deren Aufnahme in die Russische Föderation nicht berührt, geschweige denn verletzt. Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim ist durch dieses Memorandum nicht aufgehoben. Es kann auch durch völkerrechtliche Verträge nicht aufgehoben werden, weil es die Freiheit der Bürger ist. Diese steht nicht zur Disposition der Politik. Sie ist mit dem Menschen geboren.« [5]

Quellen:
[1] http://www.bueso.de/node/7197 5. 4. 14
Deutschlands souveränes Eigeninteresse: Zusammenarbeit mit Russland und China statt Untergang mit dem Empire! Von Elke Fimmen
[2] http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/plant-obama-mit-den-saudis-einen-neuen-oelkrieg-gegen-russland-.html   5. 4. 14 Plant Obama mit den Saudis einen neuen Ölkrieg gegen Russland? – Von F. William Engdahl
[3] William Engdahl, Mit der Ölwaffe zur Weltmacht, Kopp Verlag
[4] Andreas Benedictow, Daniel Fjærtoft und Ole Løfsnæs, »Oil dependency of the Russian economy: an econometric analysis«, Discussion Papers No. 617, Mai 2010, Statistics Norway, Research Department
Siehe hierzu auch
http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=2158   22. 9. 13
Russisch-chinesischer Erdgasvertrag verändert die Landkarte Eurasiens – Von F. William Engdahl  [5] http://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen 5. 4. 2014
Der Kampf um die Krim als Problem des Staats- und Völkerrechts – von Karl Albrecht Schachtschneider, Berlin, April 2014   – Auszug –

 

Quelle: politonline

 

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Wahlen für ein weiteres Schwindelregime in Afghanistan

Posted by krisenfrei - 07/04/2014

Eric S. Margolis (antikrieg)

Die landesweiten Wahlen in Afghanisten, die in dieser Woche abgehalten werden, sind eine Augenauswischerei. Eine Gruppe von Kandidaten, handverlesen von den Vereinigten Staaten von Amerika, wird so tun, als wetteifere sie in einer Wahl, deren Ergebnis schon längst festgelegt worden ist – von Washington.

Unter den Kandidaten befinden sich in den Vereinigten Staaten von Amerika vorbereitete Politiker, sowie drogenhandelnde Warlords aus dem tadschikischen und usbekischen Norden. Der führende Kopf unter ihnen ist Rashid Dostum, ein größerer Kriegsverbrecher und hauptsächlicher Alliierter der CIA, der das Massaker an über 2.000 gefangenen Taliban angeordnet hat.

Das ist also das brüchige Fundament, auf dem Washington eine gefügige afghanische „Demokratie” zu errichten hofft, die weiterhin Stützpunkte für Soldaten und Kriegsflugzeuge der Vereinigten Staaten von Amerika zur Verfügung stellen wird. Afghanistans Mehrheit, die Paschtunenstämme, haben wenig zu reden bei dem Wahltheater.

Die größte, populärste Partei in Afghanistan, Taliban, und ihr kleinerer Verbündeter Hisbi-Islami wurden als „Terroristen” von den laufenden und vergangenen Wahlen ausgeschlossen. Sie boykottieren die Wahl und behaupten zu Recht, dass diese von den Mächten des Westens und ihren örtlichen Kollaborateuren gefälscht sein werden. Wir sehen dieses gleiche Muster der manipulierten Demokratie im ganzen Mittleren Osten.

Würden heute offene Wahlen abgehalten, dann würden die Taliban wahrscheinlich gewinnen. Amerikaner haben kein Problem, mit afghanischen Kommunisten, Kriegsverbrechern und Drogenbossen zu arbeiten. In der Tat hat unter amerikanischer Herrschaft die Opium-, Morphin- und Heroinproduktion in Afghanistan Rekordhöhen erreicht. Das heißt dann „nation building“ (Staatsbildung, Schaffung und Stärkung staatlicher Strukturen, laut Leo-Wörterbuch).

Nachdem es 12 Jahre lang alles in seinem Arsenal bis auf Atomwaffen eingesetzt hat, hat das mächtige Militär der Vereinigten Staaten von Amerika es nicht geschafft, die leicht bewaffneten Kräfte der Taliban zu besiegen. Die Paschtunenstämme sind sich fast sicher, den Kampf unbegrenzt weiterzuführen. Ein beliebter Sager der Taliban lautet: „die Amerikaner haben Uhren, wir haben Zeit.“ Die Paschtunen haben vier britische Versuche, Afghanistan zu kolonisieren, den sowjetischen Versuch in den 1980ern, und jetzt die Okkupation der Vereinigten Staaten von Amerika abgeschmettert.

Afghanistan hat sich als der längste Krieg in Amerikas Geschichte erwiesen. Als Soldaten und schwere Bomber der Vereinigten Staaten von Amerika die Position der Taliban angriffen, schrieb ich in der Los Angeles Times und anderen Zeitungen, dass der Einmarsch nach Afghanistan ein schrecklicher Fehler sei, ein Krieg, der nicht gewonnen werden könne. Nicht überraschend wurde ich weitgehend denunziert.

Meine seit 26 Jahren bestehende Kolumne bei einer bedeutenden Zeitungsgruppe kam auf die schwarze Liste, nachdem ich zu sagen wagte, dass der Krieg verloren war und eine Verschwendung von Blut und Geld.

Das war mir klar, da ich mit den afghanischen Mujahidin im Großen Jihad in den 1980ern gegen die sowjetischen Besatzer Afghanistans unterwegs gewesen war, was ich in meinem Buch „War at the Top of the World“ beschrieben habe.

Einige Jahre später war ich dabei bei der Geburt der Taliban. Die paschtunische Bewegung wuchs im afghanischen Bürgerkrieg in den frühen 1990ern, um die Massenvergewaltigung afghanischer Frauen zu beenden und die vom Ausland unterstützten afghanischen tadschikischen und usbekischen Kommunisten zu bekämpfen.

Washingtons laufender Plan besteht darin, ein neues afghanisches Klientenregime nach Karzai in Kabul zu installieren und die Kontrolle über die 400.000 Mann starke Polizei und Armee zu behalten, die für US-Dollars kämpfen. Das zahme afghanische Regime wird dann um die 16.000 Soldaten und Luftwaffenangehörige der Vereinigten Staaten von Amerika „einladen,“ nebst großen Zahlen von lokalen Söldnern, die im Land bleiben und die Taliban in Schach halten.

Der Schlüssel zur weiteren Kontrolle Afghanistans durch die Vereinigten Staaten von Amerika sind die Luftwaffenstützpunkte in Bagram, Kandahar, Herat und Shindand, die von Basen in Zentralasien, Pakistan und am Golf versorgt werden. Die Vereinigten Staaten von Amerika und deren Alliierte könnten ihre im ganzen Land verstreuten Stützpunkte in Afghanistan nicht halten, ohne ungeheuer aufwendige 24 Stunden bereit stehende Luft-Kampfeinheiten zu betreiben, die innerhalb von Minuten auf Angriffe der Taliban reagieren. Ohne ständige Versorgung und Unterstützung aus der Luft wären die westlichen Kräfte schnell abgeschnitten und besiegt.

Das ist ein gewichtiger Grund, warum der Krieg gegen Afghanistan die Vereinigten Staaten von Amerika bis jetzt eine Billion Dollars gekostet hat. Durch massive Korruption sind Milliarden verschwunden. Ohne einen ständigen Zustrom von US-Dollars würde das afghanische Regime in Kabul zusammenkrachen. Seit 2001 wurden über 18 Milliarden Dollars an Pakistan bezahlt, um die eigenen Taliban zu bekämpfen und militärische Operationen der Vereinigten Staaten von Amerika zuzulassen.

Inzwischen werden Präsident Barack Obamas Bemühungen, die Okkupationskräfte der Vereinigten Staaten von Amerika zurückzustutzen, offen und unverschämt von seinen eigenen aufsässigen Militärkommandanten kritisiert, welche nicht ihre Niederlage durch die Taliban eingestehen können – die ultimative Demütigung für die hochtechnisierten Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika.

Aber jetzt, wo China und Russland die Vereinigten Staaten von Amerika herausgefordert haben, hat das Pentagon einen neuen Feind und Gründe für ständig steigende Budgets gefunden. Es könnte also widerwillig das Missgeschick in Afghanistan wegstecken. Wer erinnert sich denn schon noch an den Vietnamkrieg und die schmachvolle Flucht aus Saigon?

 

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Sehr geehrter Herr Akif Pirincci,

Posted by krisenfrei - 07/04/2014

von Susanne Kablitz (cafeliberte)

Sie sind ja eine Marke – ehrlich! So ein Buch zu schreiben und dabei nicht auch nur den Hauch von Respekt vor dem Establishment zu zeigen. Was haben Sie sich nur dabei gedacht? Was ging in Ihrem Kopf vor als sie sich an Ihre Zeilen machten, um auf einer zum Teil unterirdisch derben Ausdrucksweise die von Ihnen erkannten Missstände in diesem Land aufzuzeigen? Was haben Sie sich nur dabei gedacht?

„Deutschland von Sinnen“ ist in der Tat von Sinnen und es gibt für die These keinen besseren Beweis als die Reaktionen derjenigen, die den Gesinnungsterrorismus, wo jeder bitte umgehend in eine Zwangsjacke gesteckt werden muss, der nicht dem vordiktieren Moralstandard der selbsternannten „Bessermenschen“ entspricht, in Perfektion ausleben.

Ja, das Buch ist derb, es ist rau und wenn ich lese, dass  „jeder Depp weiß, daß gerade Eheleute (wieder so ein komisches Wort) schon nach zwei Jahren Ehe geradezu nach einer Vergewaltigung betteln, weil im Bett nur noch tote Hose herrscht“, dann KANN der ein oder andere möglicherweise im stillen Kämmerlein für eine Minisekunde verschämt zustimmend lächeln, als Grundlage für ein harmonisches Miteinander ist dies wohl eher nicht die beste Voraussetzung.  Ja, man KANN eine solche Aussage für eine Unverschämtheit all denjenigen gegenüber halten, die in der Tat ein Opfer von Gewalt werden, man MUSS es aber nicht. Und wenn man Herrn Pirinҫci weiter folgt, wird man erkennen, dass dies wohl auch kaum sein Ansinnen war.

Sein Ansinnen ist es viel mehr, die Dinge in Deutschland so beim Namen zu nennen, dass für politische Korrektheit kein Platz mehr bleibt. Das haben schon andere versucht – Thilo Sarazzin zum Beispiel oder der Berliner Bezirks-Bürgermeister Heinz Buschkowsky. Herr Buschkowsky hat sich meines Wissens nach in sein Schneckenhaus zurückgezogen, nachdem der Druck doch ein bisschen zu hoch wurde. Herr Sarazzin ist deutlich schmerzfreier und Herr Pirinҫci sieht auch nicht danach aus als würde er auch nur einen Millimeter zurückweichen.

Gut so – diesen Mut brauchen wir! Man muss nicht mit allem einverstanden sein, was diese Herren schreiben, aber man muss darüber sprechen können. Nur was passiert? Wie schon bei Herrn Sarazzin wunderbar zu beobachten, hat sich mit dem Inhalt kaum jemand auseinandergesetzt, die Fakten hat praktisch niemand in Frage gestellt. Wie auch, wenn es an diesen nichts zu rütteln gibt? Nein, man bewertet das Aussehen der Menschen, das Auftreten, die Ausdrucksweise und natürlich – wie sollte es auch anders sein – der Wunsch nach einem Verkaufserfolg. Das lässt sich gerade jetzt wieder wunderbar beobachten – Herr Pirinҫci will Kasse machen.

Ja, wie schön, dass gerade die, die sich über ein so dreistes Unterfangen wie mit seiner eigenen Arbeit Geld zu verdienen, in weiten Teilen eben gerade dies nicht tun, sondern bestens vom Geld anderer Leute versorgt werden. Wer sich der wohlfahrtsstaatlichen Dekadenz hingeben kann, die in viel zu vielen Fällen gerade die wärmt, die so gar nicht zu den Bedürftigen zählen, der hat eben überhaupt kein Verständnis dafür, dass man für sein eigenes Auskommen andere nicht über Steuer“abgaben“ bestehlen darf.

Hat sich einer dieser Moralapostel gefragt, warum die Grünen-Ikone Joschka Fischer ein Buch geschrieben hat? Oder die Linken-Schönheit Sahra Wagenknecht? Etwa, weil beide den Weltfrieden retten wollen?

Der Kommentarbereich des „Medienkritikers“ Stefan Niggemeier ist eine Wucht und absolut lesenswert. Versuchen Sie dort mal sachliche Kritik zu finden. Und dann zählen Sie einmal ab, wie oft das Wort „NPD“ vorkommt. Es ist ein Fest, wirklich!

Ich kann verstehen, wenn Herr Pirinҫci Angst um sein geliebtes Deutschland hat. Ich habe auch Angst um meine Heimat. Selbst das darf ich ja kaum noch laut sagen, ohne sofort in die Schublade des Nationalismus gesteckt zu werden. Dass ich einfach nur patriotisch sein könnte – nix da – so etwas gibt’s bei uns nicht. Hat es nicht zu geben!

Ja, ich habe Angst, wenn Kinder schon ab dem Kleinkindalter Opfer grüner „Erziehungsmethoden“ werden, ich habe Angst, wenn jegliche auch noch so sachlich fundierte  Kritik an unserer Migrationspolitik dazu führt, dass der Betroffene unmittelbar als „Nazi“ beschimpft wird. Das tötet jede lebendige und wichtige Diskussionsgrundlage. Das tötet Kreativität und Individualität. Das zerstört jegliche echte Toleranz.

Die Verkaufszahlen geben Herrn Pirinҫci Recht – sein Buch ist der Hit. Und wenn er damit sagenhaft reich werden wird – bitteschön. Er hat es ja auch selbst geschrieben. Wenn es ein Reinfall geworden wäre, hätte er auch damit klarkommen müssen. Und – die Menschen wollen es lesen! Könnte es daran liegen, dass der Frust hier immer größer wird, was sich aber kaum einer auszusprechend wagt? Was sich nur darin wiederspiegelt, dass solche Bücher gekauft werden?

Was also soll bitte dieser Tugendterror, frei nach Thilo Sarazzin? Was soll die Bevormunderei von Leuten, die es sich anmaßen, ein „besserer und moralisch integererer Mensch“ zu sein als andere? Wo kommt nur dieser Narzissmus her?

 

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