krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Heilsbringer

Posted by krisenfrei - 26/03/2014

von Gerhard Breunig (cafeliberte)

Die grüne Ideologie hat sich in unseren Köpfen dermaßen festgefressen, dass es viele Menschen schon längst aufgegeben haben, die darauf begründeten Maßnahmen auch nur ansatzweise zu hinterfragen. So berichteten vergangene Woche beispielsweise regionale Tageszeitungen darüber, dass eine „Expertenkommission“ geprüft habe, wo man überall Windräder zur Stromproduktion in der Ballungs-Region Rhein Neckar aufstellen kann. Man kam auf die wahnwitzige Zahl von 300 Windkraftanlagen. Und das in einem windschwachen Gebiet, in dem bereits 85 zum größten Teil unwirtschaftliche Anlagen stehen, die nur dank immenser Fördermaßnahmen überhaupt betrieben werden können.

Statt einem kollektiven Aufschrei in der Bevölkerung, gab es bis heute selbst in den Online Ausgaben der Zeitungen keinen einzigen kritischen Leserkommentar, der dazu in irgend einer Form Stellung bezogen hätte.

Anscheinend sind wir inzwischen in Deutschland so weit abgestumpft, dass sich bekloppte Lokal-Politiker gegenseitig und ungestört dabei überbieten können, unsere Landschaft mit diesen unsinnigen „Mahnmalen für die scheiternde Energiewende“ zu bepflastern. Im benachbarten Kreis Bergstraße ist seit Jahren ebenfalls von „nur“ 180 dieser Windmühlen die Rede. Dort baut man schon fleißig .„Kleinanlagen mit Zufallsleistung“ und zockt dabei reihenweise „vergrünte Investorenschafe“ ab. Der Katzenjammer wird groß sein, wenn die Ideologie-Blase Windkraft endlich platzt. Dabei wäre es für jeden normal gebildeten Menschen leicht möglich, die immer gleichen Propagandalügen zu erkennen, die hinter dem ganzen Konzept der Energiewende stehen.

Mit Begriffen wie „Erneuerbare Energien sind sauber“ oder „Sonne und Wind schicken keine Rechnung“ streut man uns Sand in die Augen. Worte wie „nachhaltig“ oder „schütze das Klima und schone die Umwelt“ sind nichts weiter als Schlagworte, die uns von bestimmten Interessengruppen per ständiger Wiederholung permanent eingeimpft werden. Man hat es auf diese Weise über die Jahre geschafft, solche und ähnliche Schlagworte in unseren Köpfen positiv erscheinen zu lassen. Doch was ist dran, an diesen Begriffen und Aussagen?

Sie sind alle durch die Bank schwammig und nichtssagend. Worthülsen, die Politik und interessierte Kreise erfunden haben um sie mit ihrer kranken Ideologie zu füllen. Es sind Worte, die unser Denken beeinflussen, uns vom klaren Denken abhalten und bestimmte Gefühle in uns wecken sollen. Klares Denken erfordert klare Begriffe. Deshalb wollen wir oft benutzte Worthülsen einmal nach ihrem Sinn analysieren und auf den Prüfstand stellen. Räumen wir unseren Kopf auf und denken wir nach.

Beginnen wir mit dem „Klimaschutz“:

Hinter der Bezeichnung Klima versteckt sich eine simple Statistik. Klima ist per Definition die statistische Erfassung von Wetterdaten über 30 Jahre. Klimaschutz bedeutet demnach eigentlich nur, dass wir eine Statistik über das Wetter schützen sollen. Die politische Interpretation ist allerdings eine völlig Andere und soll uns zu bestimmten Handlungen zwingen. Warum spricht man nicht offen und ehrlich von „Wetterschutz“, wenn es doch die Wetterstatistik ist, die man beeinflussen will? Vermutlich wohl, weil beim Wort „Wetterschutz“ sofort jeder den üblen Trick erkennen würde. Da das Märchen vom Klimagas CO2 ebenfalls längst widerlegt ist, kann man die Aussage das „Klima zu schützen“ bei genauer Betrachtung nur noch als esoterische Spinnerei betrachten.

Auch der so genannte „Umweltschutz“ ist nur eine Worthülse, eine idealisierte und abstrakte Sphäre. Das Grundübel bei diesem Begriff ist, dass man beim „Umweltschutz“ keine konkrete Gefahr benennt, sondern immer sehr vage bleibt. Was genau schützt beispielsweise eine Umweltschutzgruppe? Was genau in Gefahr sein soll, bleibt beim Begriff Umweltschutz völlig im Dunkeln. Grundsätzlich können wir jedoch als politisch eingeimpft ansehen, dass die Umwelt ohne Menschen stets am besten ist. Nur selten ist sie mit Menschen überhaupt „umweltverträglich“. Sobald der Mensch jedoch beginnt, die „Umwelt“ zu verändern oder irgendwo einzugreifen, besteht immer große Gefahr. Man hat ein einfaches gut-böse Wort geschaffen, das man je nach Zweck zur Beeinflussung der Menschen einsetzen kann.

Wie tief diese stillschweigend eingeführte Ideologie unser Werturteil beeinflusst, können wir leicht anhand der üblichen Propaganda sehen. Je nach Bedarf spielt man uns die Stücke „Robben Baby, Eisbär, Atom, schmutzige Kohle oder Hurrikan“ vor. Mit diesen „Umwelt“ Themen, werden in uns bestimmte Handlungsweisen hervorgerufen. Die Produzenten der Theaterstücke spielen „Umwelt“ mit uns um bestimmte Ziele zu erreichen. Gerade bei Kindern verfängt diese Methode hervorragend. Ein „Umweltverein“ singt mit unseren Kindern auf seinen Propagandaveranstaltungen in Grundschulen sogar das „Eisbär-Lied“.

Dabei entscheidet stets der angestrebte Zweck, was umweltfreundlich ist und was nicht. Die Ästhetik einer Landschaft ist „Umwelt“, wenn ein Transrapid, ein Flughafen oder eine Autobahn gebaut werden soll. Geht es allerdings um den Bau eines Windparks, ist die gleiche Landschaft plötzlich nicht mehr Umwelt. Die Umweltschützer tauchen einfach ab oder trommeln für „erneuerbare Energien“. Denn die schonen ja die Umwelt und das Klima.

Auch Solaranlagen, die Tellur und Cadmium enthalten oder Energiesparlampen mit Quecksilber schonen die Umwelt, bestehen aber aus hochgiftigen Stoffen. Wer kümmert sich um die Entsorgung, wen kümmert es, wie diese Inhaltsstoffe gewonnen werden? Während Monokulturen die „Artenvielfalt“ gefährden, werden ganze Landstriche mit Mais bepflanzt, aus dem man „Biosprit“ herstellt. Überall schweigen die „Umweltschützer“. Besonders pervers wird es beim „Klimagas Nr. 1“ dem CO2. Die Nahrung unserer Pflanzen wird dank umweltschützender Medienpropaganda zum Umweltgift abgestempelt. Das kann man nur eines rufen: „Herr lass Hirn regnen!!!“.

Unter dem Begriff „Nachhaltigkeit“ verstehen wir, dass wir die Lebensgrundlage kommender Generationen bewahren. Aber was heißt das eigentlich? Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist nämlich genauso eine Worthülse wie die „Umwelt“. Das Wort wurde durch langjährige Werbung und Propaganda positiv belegt. In einer politischen Diskussion kann der Wortführer nun beliebige Inhalte in die Worthülse füllen und somit jede Aktivität als „nachhaltig“ oder „nicht nachhaltig“ bezeichnen. Früher nannte man so etwas „gottgefällig“. “Nachhaltigkeit” hat für die Grüne Ideologie heute in etwa die gleiche Bedeutung wie “gottgefällig” für die damals allmächtige Kirche.Man leiert den Gläubigen damit viel Geld aus der Tasche.

Auch der Begriff „Erneuerbare Energie“ ist blanker Unsinn. Energie kann weder erneuert noch gewonnen werden. Das ist einfache Physik. Man kann Energie nur umwandeln. Die so genannten grünen oder erneuerbaren Energien wandeln die Energie aus Wind und Sonne in elektrischen Strom um. Wer für diese Anlagen einen realistischen Oberbegriff finden möchte, muss zunächst die gemeinsamen objektiven Merkmale ermitteln. Hilfreich bei der Beurteilung sind hier besonders die Größenordnung der Leistung oder die Einspeisecharakteristik der Anlagen.

Ein modernes Kernkraftwerk verfügt beispielsweise über eine Leistung von 1500 MW. Sehr große Windräder leisten jedoch maximal 1-5 MW und sind damit Leistungsmäßig im Verhältnis sehr klein. Solaranlagen leisten noch viel weniger. Da sowohl Windkraft- als auch Solaranlagen keinen planbaren Strom liefern, beruht die Produktion dieser Anlagen auf der zufälligen Wettersituation des Augenblicks. Korrekt wäre daher für Windkraft- und Solaranlagen die Bezeichnung „Kleinanlagen mit Zufallsleistung“.

All diese hohlen Vokabeln und Worthülsen wirken, so lange grüne Ideologen die Deutungshoheit über diese Begriffe haben. Der Kampf um die Deutungshoheit bestimmt letztendlich das Schicksal unseres Landes. Sie entscheidet letztendlich über der zukünftigen Wohlstand unseres Landes. Ich werde mich der grünen Deutung dieser Begriffe ab sofort strikt verweigern und sie konsequent aus meinem Sprachgebrauch verbannen.

Machen Sie mit?

 

 

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2 Antworten to “Heilsbringer”

  1. John_Doe said

    Sie sind mir ja seltsam schräger Vogel. Aus der semantischen Unzulänglichkeit „Klimaschutz“ auf das Nichtvorhandensein einer Klimaänderung zu schließen, ist schon starkes Stück an ideologischem, intellektuellen Hochmutes.

    Der Athabaska Gletscher, eine der Hauptquellen des Columbia Rivers in Nordamerika, ist während der letzten 150 Jahre rd. 1,5 Kilometer kürzer, bei einem Höhenverlust von rd. 200 m niedriger, geworden. Haben Sie dafür eine Erklärung, etwa statistische Unzulänglichkeiten, semantische Unschärfen?

    Jetzt kommen Sie sicher damit, dass in anderen Gegenden die Gletscher wachsen. Haben Sie für diesen Befund eine Erklärung?

    cafelibre würde so antworten: Die südamerikanischen Gletscher klauen einfach dem Athabaska Gletscher sein Eis!

    Damit hat cafelibre seine Deutungshohlheit erlangt, òla!

  2. Cato said

    Den „Grünen Bluff“ habe ich bereits 1980 erkannt, als es damals um das Atommuni-
    lager Vielbrunn ging! Die Grünen haben damals NICHTS begriffen, und begreiffen
    heute auch noch immer nichts! Wer die heute noch wählt glaubt sich noch an das
    Christkind!

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