krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Auch Venezuela wird vom kriminellen Regime in Washington zu Fall gebracht

Posted by krisenfrei - 15/03/2014

Paul Craig Roberts (antikrieg)

Der von Washington orchestrierte Staatsstreich in der Ukraine hat Venezuela aus den Schlagzeilen herausgehalten. 

 

Eine Konfrontation mit dem atomar bewaffneten Russland ist gefährlicher als eine mit Venezuela. Die Gewalt, die Washington gegen Venezuela nahezu gleichzeitig mit der Ukraine losgelassen hat, bezeugt Washingtons nackte Kriminalität.

 

Südamerika hat immer bestanden aus einer kleinen spanischen Elite mit all dem Geld und der Macht, die über große Mehrheitsbevölkerungen indigener Völker herrscht, die keine politische Vertretung haben. In Venezuela durchbrach Hugo Chavez dieses Muster. Ein indigener Präsident wurde gewählt, der das Volk repräsentierte und in dessen Interesse arbeitete, anstatt das Land auszubeuten. Chavez wurde zum Musterfall, und indigene Präsidenten wurden in Ecuador und Bolivien gewählt.

 

Chavez wurde von Washington gehasst und von den amerikanischen Medienhuren dämonisiert. Als Chavez an Krebs starb, feierte Washington.

Evo Morales, der Präsident Boliviens, ließ erkennen, dass er gerne dem NSA-Whistleblower Edward Snowden Asyl gewährt hätte. Folgerichtig befahl Washington seinen europäischen Hampelstaaten, dem Flugzeug von Präsident Morales die Überflugsgenehmigung auf seinem Rückflug von Russland nach Bolivien zu entziehen. In Verletzung aller diplomatischen Gepflogenheiten wurde Morales’ Flugzeug zur Landung gezwungen und durchsucht. Mittlerweile hatte Morales auch unter anderen Beleidigungen seitens der Washingtoner Verbrecher zu leiden. 

Rafael Correa, Präsident von Ecuador, machte sich selbst zur Zielscheibe Washingtons, indem er Julian Assange politisches Asyl gewährte. Auf Washingtons Befehl hat Washingtons britischer Hampelstaat Assange freie Passage verweigert, und Assange verbringt sein Leben in der ecuadorianischen Botschaft in London, gerade wie Kardinal Mindszenty sein Leben in der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika im kommunistischen Ungarn verbracht hat.

 

Nach Chavez’ Tod wurde der indigene Venezolaner Nicolas Maduro Präsident. Maduro verfügt nicht über Chavez’ Charisma, was ihn zu einem leichteren Angriffsziel für die kleine spanische Elite macht, denen die Medien gehören.

 

Washington begann die Attacke gegen Maduro, indem es die Währung Venezuelas angriff und deren Wechselkurs nach unten trieb. Dann wurden Universitätsstudenten, unter denen viele Kinder der reichen spanischen Eliten sind, zum Demonstrieren geschickt. Die fallende venezolanische Währung führte zu Preissteigerungen und zu breiter Unzufriedenheit unter Maduros armer indigener Basis. Um die Ausschreitungen, Eigentumsbeschädigungen und Unruhen niederzuhalten, mit denen Washington einen Staatsstreich lostritt, musste Maduro die Polizei einsetzen. Außenminister John Kerry hat die Bemühungen der Regierung, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen und einen Staatsstreich zu verhindern, als „Terrorkampagne gegen die eigenen Bürger“ bezeichnet.

 

Nachdem er die Demonstrationen orchestriert und einen Staatsstreich angezettelt hatte, schob Kerry die Schuld an der Gewalt, die Kerry entfesselt hatte, Maduro in die Schuhe und forderte Maduro auf, „die Menschenrechte zu respektieren.“ 

 

Washington geht immer nach dem gleichen Muster vor. Begehe ein Verbrechen und gib dem Opfer die Schuld.

 

Wenn Washington Maduro stürzen kann, wird das nächste Ziel Correa sein. Wenn Washington Correa loswerden und wieder eine Hampelregierung der reichen spanischen Eliten an die Macht bringen kann, dann kann Washington die Regierung Ecuadors dazu bringen, das politische Asyl zu widerrufen, das Correa Julian Assange gewährt hat. Die Botschaft Ecuadors in London wird den Befehl bekommen, Assange in die wartenden Arme der britischen Polizei hinauszuwerfen, die ihn nach Schweden senden wird, das ihn nach Washington schicken wird, wo er dann gefoltert wird, bis er alles gesteht, was Washington hören will.

 

Die armen leichtgläubigen Tölpel, die auf den Straßen Venezuelas demonstrieren, haben genauso keine Ahnung davon, was sie sich selbst und anderen antun, wie ihre Pendants in der Ukraine. Die Venezolaner haben bereits vergessen, was für ein Leben sie unter der Herrschaft der spanischen Eliten hatten. Es hat den Anschein, als wären die Venzolaner entschlossen, Washington dabei zu helfen, sie zurück in ihre Knechtschaft zu führen.

 

Wenn Washington Venezuela und Ecuador wiedererobert, wird Bolivien das nächste Land sein. Dann Brasilien. Washington hat Brasilien im Auge, weil das Land Mitglied von BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) ist und Washington die Absicht hat, diese Organisation zu zerstören, ehe die Länder eine Handelsunion einrichten können, die nicht den US-Dollar benutzt.

 

Vor nicht langer Zeit sagte ein Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten von Amerika, dass wir (Washington), sobald wir Russland in einer Klemme haben, uns die Emporkömmlinge in Südamerika vorknöpfen werden.

 

Das Programm verläuft nach Plan.

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