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VON WEGEN „RUSSISCHE INVASION“

Posted by krisenfrei - 12/03/2014

VON WEGEN ‚RUSSISCHE INVASION‘
Stefan Lindgren
10. März 2014

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Sevastopol und Teil der russischen Schwarzmeerflotte

Ukraines Erklärung in der UNO, dass 16 000 russische Soldaten auf die Krim verlegt worden seien, rief frenetische Reaktionen in der ganzen Welt hervor [na sagen wir mal ‚die halbe Welt‘. D. Ü.] Wenige wissen, dass Russland laut Abkommen 25 000 Soldaten auf der Halbinsel stationieren darf. Die „Invasionsarmee“ gab es also auf der Krim bereits seit 15 Jahren.

„Russische Truppen“ kann sich sowohl auf ethnische russische Einheitern  der Heimatverteidigung [wie es sie in Schweden auch gibt. D. Ü.] als auch auf Truppen der Russischen Föderation beziehen.
Faktum ist, dass die USA keine Beweise haben, dass die Truppen auf der Krim wirklich aus der Russischen Föderation kamen. Als der US-Verteidigungsminister Chuck Hagel und der Vorsitzende der höchsten Verteidigungsführung General Martin Dempsey vor dem Verteidigungsausschuss des Senats aussagten, gestand Dempsey ein, dass die USA „keine Beweise hätten oder irgendwelche Informartionen darüber“, dass die Streitkräfte auf der Krim zur Russischen Föderation gehören. (C-Span 5/3)

Im Jahr 1997 unterzeichneten Russland und die Ukraine ein Abkommen über die Schwarzmeer-Flotte, das Russland 81.7 % der Flottenfahrzeuge zusprach, nachdem der ukrainischen Regierung 526 Millionen Dollar bezahlt wurden. Das Abkommen erlaubte der russischen Flotte, bis 2017 auf der Krim zu bleiben. 2010 wurde es bis zum Jahr 2042 verlängert mit der ausdrücklichen Möglichkeit einer weiteren Verlängerung. Russland bezahlt jährlich 98 Millionen Dollar an Miete für das Recht, die ukrainischen Gewässer und Radiofrequenzen zu benutzen und als Kompensation für eventuella Umweltschäden.

Die russische Anwesenheit wird laut Abkommen auf 25000 Soldaten , 24 Artillerie-Systeme mit einem Kaliber bis zu 100 mm, 132 Panzer und 22 Militärflugzeuge auf dem Territorium der Krim beschränkt.

Fünf russische Marineeinheiten sind in dem Hafen Sevastopol stationiert. Außerdem hat Russland zwei Flugbasen auf der Krim, in Katja und Gvardejskij. Den russischen Marineeinheiten ist es erlaubt, auf ihren Basen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen und ebenso bei Verlegungen.

In der vorigen Woche stimmte der Föderationsrat einstimmig dem Wunsch von Präsident Putin zu, die Armee des Landes in die Ukraine zu entsenden, um Frieden und Ordnung in der Region zu sichern, „bis die Situation im Lande sich stabilisiert hat“.

Doch ein derartiger Beschluss ist bisher noch nicht gefasst worden.
Russia Today vom 7. März 2014

Quelle – källa – source

 

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