krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Propaganda beherrscht die Nachrichten

Posted by krisenfrei - 06/03/2014

Paul Craig Roberts (antikrieg)

 Gerald Celente bezeichnet die westlichen Medien als „Presstitutes” („Presstituierte“ – hier auf antikrieg.com: „Medienhuren“), eine geniale Bezeichnung, die ich oft verwende. Medienhuren verkaufen sich selbst an Washington für Verbindungen und Regierungsquellen, und um ihre Jobs zu behalten. Seit das korrupte Clintonregime die Konzentration der Medien in den Vereinigten Staaten von Amerika bewilligt hat, gibt es keine journalistische Unabhängigkeit in den Vereinigten Staaten von Amerika mit Ausnahme von einigen Internetseiten.

Glenn Greenwald weist hin auf die Unabhängigkeit, die RT, eine russische Medienorganisation, Abby Martin gewährt, die Russlands angeblichen Einmarsch in die Ukraine verurteilt hat, im Vergleich zu den Schicksalen von Phil Donahue (MSNBC) und Peter Arnett (NBC), die beide gefeuert wurden, weil sie zum Ausdruck brachten, dass sie gegen den illegalen Angriff des Bushregimes auf den Irak waren. Die Tatsache, dass Donahue das am höchsten bewertete NBC-Programm hatte, gab ihm keine journalistische Unabhängigkeit. Jeder, der in den amerikanischen Print- oder TV-Medien oder in NPR (der amerikanische „Kultursender“) die Wahrheit sagt, wird umgehend gefeuert.  

Russlands RT scheint tatsächlich an die Werte zu glauben und diese einzuhalten, zu denen die Amerikaner sich bekennen, die sie aber nicht respektieren.

Ich stimme Glenn Greenwald zu. Seinen Artikel können Sie hier lesen. Glenn Greenwald ist ganz und gar bewundernswert. Er besitzt Intelligenz, Integrität und Mut. Er ist einer der tapferen Männer, denen mein gerade veröffentlichtes Buch How America Was Lost (Wie Amerika verloren wurde) gewidmet ist. Was Abby Martin von RT betrifft, so bewundere ich sie und war schon einige Male als Gast in ihrer Sendung.

Meine Kritik an Greenwald und Martin hat nichts zu tun mit ihrer Integrität oder ihrem Charakter. Ich bezweifle die Behauptungen, dass Abby Martin sich wichtig machte mit „Russlands Invasion der Ukraine,“ um ihre Chance zu steigern, bei den lukrativeren „Mainstream-Medien“ unterzukommen. Ich sehe das ganz anders. Nicht einmal Abby Martin und Glenn Greenwald, die uns beide viel Licht bringen, können gänzlich der westlichen Medienpropaganda entkommen.

Zum Beispiel stützt sich Martins Verurteilung Russlands wegen „Einmarsch“ in die Ukraine auf die westliche Propaganda, dass Russland 16.000 Soldaten entsandte, um die Krim zu besetzen. Tatsache ist allerdings, dass diese 16.000 Soldaten seit den 1990er Jahren auf der Krim waren. Gemäß dem russisch-ukrainischen Abkommen hat Russland das Recht, 25.000 Soldaten auf der Krim zu stationieren.

Offenbar wussten weder Abby Martin noch Glenn Greenwald, zwei intelligente und informierte Menschen, etwas von dieser Tatsache. Washingtons Propaganda ist so durchdringend, dass ihr zwei unserer besten Reporter auf den Leim gegangen sind.

Ich habe schon einige Male in meinen Kolumnen geschrieben, dass Washington den Staatsstreich in der Ukraine organisiert hat, um seine Welthegemonie voranzutreiben, indem es die Ukraine für die NATO vereinnahmt und Raketenabschussrampen an Russlands Grenze aufstellt, um Russlands atomare Abschreckung zu schwächen und Russland zu zwingen, Washingtons Hegemonie zu akzeptieren.

Russland hat nichts gemacht, als auf sehr gelinde Art auf eine bedeutende strategische Bedrohung zu reagieren, die von Washington orchestriert wurde.

Nicht nur Martin und Greenwald sind Washingtons Propaganda auf den Leim gegangen. Zu ihnen kommt Patrick J. Buchanan. Pats Kolumne, in der er die Leser auffordert, „der Kriegspartei in Sachen Krim zu widerstehen,“ beginnt mit Washingtons Propagandalüge: „Mit Vladimir Putins Entsendung russischer Soldaten auf die Krim …“ Es gab keine derartige Entsendung. Putin war von der russischen Duma bevollmächtigt worden, Soldaten in die Ukraine zu schicken, aber Putin hat öffentlich erklärt, dass die Entsendung von Soldaten ein letztes Mittel ist, um die Russen auf der Krim vor einem Einmarsch der ultranationalistischen Neonazis zu schützen, die Washingtons Staatsstreich gestohlen und sich selbst als Machthaber in Kiew und der westlichen Ukraine etabliert haben.

Hier haben wir also drei der klügsten und unabhängigsten Journalisten unserer Zeit, und alle stehen unter dem von der westlichen Propaganda geschaffenen Eindruck, dass Russland in die Ukraine einmarschiert ist.

Es sieht so aus, dass die Macht der Propaganda Washingtons so groß ist, dass nicht einmal die besten und unabhängigsten Journalisten ihrem Einfluss entkommen können.

Welche Chance hat die Wahrheit, wenn Abby Martin von Glenn Greenwald gelobt wird, weil sie Russland wegen einer angeblichen „Invasion” verurteilt, die es nicht gegeben hat, und wenn der unabhängige Pat Buchanan seine Kolumne, die vom Russland-ist-schuld-Haufen abweicht, damit eröffnet, dass es eine Invasion gegeben hat?

Die gesamte Geschichte, die die Medienhuren über die Ukraine erzählt haben, ist eine Propagandaproduktion. Die Medienhuren erzählten uns, dass der abgesetzte Präsident Viktor Janukowitsch Scharfschützen befohlen hat, auf Demonstranten zu schießen. Auf der Grundlage dieser falschen Berichte haben die Handlanger Washingtons, die die derzeitige Nicht-Regierung in Kiew bilden, Haftbefehle für Janukowitsch ausgestellt und wollen haben, dass er vor ein internationales Gericht gestellt wird.

In einem abgehörten Telefongespräch zwischen der Außenbeauftragten der Europäischen Union Catherine Ashton und dem estnischen Außenminister Urmas Paet, der gerade aus Kiew zurückgekehrt war, berichtet Paet: „Es wird immer mehr angenommen, dass hinter den Scharfschützen nicht Janukowitsch stand, sondern jemand von der neuen Koalition.“ Paet berichtet weiter, dass „alle Beweise zeigen, dass die Menschen, die von Scharfschützen auf beiden Seiten getötet wurden, unter Polizisten und Leuten auf den Straßen, dass es dieselben Scharfschützen waren, welche Menschen von beiden Seiten töteten … und es ist wirklich bedenklich, dass jetzt die neue Koalition, dass die nicht untersuchen wollen, was genau passiert ist.“

Ashton, ganz in Anspruch genommen von den Plänen der Europäischen Union, Reformen in der Ukraine anzuleiten und den Weg für den IWF zu bereiten, um die Kontrolle über die Wirtschaftspolitik zu erringen, war nicht wirklich erfreut, von Paet zu hören, dass es sich bei den Tötungen um eine orchestrierte Provokation handelte. Auch das Gespräch zwischen Paet und Ashton ist im Internet zu finden.  

Was in der Ukraine geschehen ist, ist dass Washington ein Komplott gegen eine gewählte rechtmäßige Regierung geschmiedet und diese gestürzt hat, und dann die Kontrolle verlor zugunsten von Neonazis, die die große russische Bevölkerung in der südlichen und östlichen Ukraine bedrohen, in Provinzen, die früher zu Russland gehörten. Diese bedrohten Russen haben Russland um Hilfe gebeten, und genauso wie die Russen in Südossetien werden sie die Hilfe Russlands bekommen.

Das Obamaregime und seine Medienhuren werden weiterhin lügen wie gedruckt.

 

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