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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Monopoly: Der Sturm bricht los

Posted by krisenfrei - 20/02/2014

von Gerhard Breunig (cafeliberte)

Das Klima im Berliner Regierungsviertel wird seit Tagen rauher. Lange hat die scheinbare Harmonie zwischen Merkels CDU, Seehofers CSU und Gabriels SPD nicht gehalten. Die Büffel gehen schon wieder aufeinander los, obwohl noch nicht ein einziges zählbares Ergebnis dieser Regierung auf dem Tisch liegt. Dabei sind sich die christlichen Sozialisten und die sozialen Sozialisten heute näher als jemals zuvor. Gerade sprach Angela Merkel Sigmar Gabriel ihr vollstes Vertrauen aus. Ein schlechtes Zeichen für Gabriel. Hat doch bisher kein einziger Politiker nach dem „Kuss der schwarzen Witwe“ lange in seinem Amt überlebt. Es folge meist ein zügiger Rücktritt.

Derweil macht sich die SPD daran, den ertappten ex Abgeordneten „Pedathy“ aus der Partei auszuschließen. Die GRÜNEN sind da seit Jahren viel „flexibler“. Daniel Cohn-Bendit sitzt weiterhin staatlich alimentiert im Europaparlament und darf dort seine kruden Thesen verbreiten, obwohl er das was „Pedathy“ beharrlich abstreitet getan zu haben, bereits vor vielen Jahren selbst praktiziert und sich dazu sogar öffentlich geäußert hat.

In Baden Württemberg wollen eben diese GRÜNEN gemeinsam mit der SPD jetzt das Schulfach Biologie abschaffen. Warum? Vermutlich um mehr Zeit für neue Fächer zu schaffen. Demnächst werden wohl neben dem derzeit schon sehr umstrittenen Unterricht zu sexuellen Praktiken auch der vom Menschen gemachte Klimawandel und weiterer Unsinn zu Kernthemen des Lehrplans. Hamburg ist da mit so genannten Klimaschulen bereits Vorbild. Vielleicht bekommt ja auch bald ein Pädophilen Beauftragter seinen gut bezahlten Staatsjob auf unsere Kosten. Wundern würde es mich jedenfalls nicht. Man tut auf alle Fälle was nötig ist. Hauptsache die Baden Württembergischen Kinder kommen dümmer als der Schule als ihre Vorgänger. Diese „Angleichung“ ist dringend nötig im IMMERGRÜNEN Takatuka Deutschland. Doch in Baden Württemberg regt sich massiver Widerstand. Widerstand, auf den auch Merkels Koalition immer häufiger trifft.

Angela Merkel kopiert derweil alles, was erfolgversprechend erscheint. Mangels eigener Ideen ist es völlig egal ob die Idee von Parteifreunden oder vom politischen Gegner kommt. Das gleiche Modell, das die Chinesen seit Jahren immer wieder umsetzen, ist auch die Grundlage des merkelhaften Erfolges der bundesdeutschen Kanzlerdarstellerin im Berliner Reichstag. Ideenklau wohin man schaut. Nur zu dumm, dass es keine guten Ideen sind, die sie sich zu eigen macht. Es sind immer wieder die alten Ideen sozialistischer Prägung, an denen schon die Sowjet Union, die DDR und viele andere sozialistische Staaten gescheitert sind.

Doch die Zeiten ändern sich merklich. Mir kommt es derzeit so vor, als würde ein politischer Klimawandel in naher Zukunft bevorstehen. Der Gegenwind, welcher der politischen Kaste entgegen bläst wird wahrnehmbar schärfer. Folgen wird ihm bald ein Sturm, später wird daraus ein Orkan. Dieser Orkan wird die Berliner Narrengilde hinwegfegen und Platz für Neues schaffen.

Irgendwie erinnert mich das aktuelle politische Szenario an die Propaganda der letzten Kriegstage 1945. Damals kämpfte genau wie heute ein abgehalftertes Regime ums Überleben. Um das faschistische System der Nationalsozialisten noch einige Tage oder Wochen am Leben zu erhalten , wurde jedes Mittel der Propaganda benutzt. Man wollte aus den Menschen in Deutschland mit platten Durchhalteparolen auch noch das letzte Quentchen Blut, Geld und Lebensenergie heraus pressen um noch ein wenig länger an der unbegrenzten Macht zu bleiben.

Das dümmliche Gerede vom Endsieg, das Märchen von der Armee „Wenck“ und die bei der Bevölkerung geweckten Hoffnungen der Ardennenoffensive sollten damals den Menschen Hoffnung geben, sie zum standhaften Durchhalten bewegen. Durchhalten bis zum totalen Untergang war die Devise. Hinterlassen wurde uns von diesem Regime ein zerstörtes, am Boden liegendes, völlig ruiniertes Land. Zu beklagen waren Millionen von Toten. Die Überlebenden hatten keinerlei Perspektive.

Heute hören wir, wenn wir genau hinhören, wieder ähnliche Parolen. Statt Endsieg verspricht man uns jetzt den immerwährenden „Aufschwung“, obwohl der Niedergang unübersehbar ist. Die versprochene Wende im Kriegsverlauf durch die Armee „Wenck“ versteckt sich heute hinter der alles rettenden Zentralbank, die uns mit ihren Druckmaschinen aus der Krise drucken soll. Und die Ardennenoffensive finden wir bei den Target Salden, im Heil bringenden ESM, der permanenten Bankenrettung und in unzähligen anderen „Rettungspaketen“ für ganze Staaten. Doch all das ist vergeben Liebesmühe.

Genau wie 1945 steht der Feind längst im eigenen Land. Er ist in jedem Winkel, hat sich in unseren Geldbörsen versteckt und lauert auf unseren Konten. Unser Feind hat sich dieses mal sehr gut verborgen und ist deshalb nur sehr schwer zu orten. Seine Waffen sind jedoch genauso verheerend wie Amerikanischen und Britischen Bomben oder die Russischen Panzer im zweiten Weltkrieg. Der heutige Feind agiert allerdings subtiler und nur im Verborgenen. Wir sehen ihn nicht und bemerken ihn kaum. Aber er ist da und er plündert und brandschatzt erneut in unserem Land. Nicht sichtbar sondern schleichend. Tag für Tag, Stunde um Stunde.

Das ungedeckte Papiergeldmonopol ist die stärkste Waffe dieser Gegner. Sie berauben und schwächen uns damit an jedem Tag und in jeder Sekunde. Die Umverteilungswirkung dieses Betrugsgeldes ist enorm, wird aber von den Betroffenen immer noch kaum wahrgenommen. Schleichend vermindert sich die Kaufkraft des scheinbaren Geldes, das unsere Gegner aus dem Nichts erschaffen. Stellen Sie sich vor was Sie tun würden, wenn eine Gelddruckmaschine in Ihrem Keller stünde. Wären Sie diszipliniert genug, diese Maschine nicht zu nutzen? Wie viel besser könnte es Ihnen selbst gehen, wenn Sie die Maschine anschalten und nur schnell ein paar Scheine für sich drucken? Das senkt zwar die Kaufkraft des bereits vorhandenen Geldes, aber das merkt ja keiner.

Weil Sie ein besonders netter Mensch sind, wollen Sie mit der Maschine anderen armen Menschen ein besseres Leben ermöglichen. Sie drucken daher etwas mehr Geld und verteilen es unter den Armen. Das senkt wieder etwas die Kaufkraft des umlaufenden Geldes, aber es merkt immer noch keiner. Dumm, dass die Armen jetzt immer öfter vor Ihrer Tür stehen und nach weiterem Geld fragen, weil sie Ihr letztes „Geschenk“ schnell verkonsumiert haben. Sie drucken also wieder und wieder und wieder. Die Kaufkraft des in Umlauf befindlichen Geldes sinkt und sinkt. Dadurch müssen Sie immer mehr drucken, um die armen Menschen zufrieden zu stellen. Schließlich werden ganze Heerscharen armer Menschen vor ihrer Tür stehen und auf Ihre Wohltaten warten. Zugegeben, dies ist ein sehr einfacher Entwurf eines Sozialstaates. Aber sie sehen vielleicht, wohin er führt. Wohin er immer führen muss.

Genau an diesem Punkt sind wir in Deutschland jetzt gerade angelangt. Der Sozialstaat hat die Kriegsfunktion bei uns übernommen. Er zerstört alles, weil er unkontrollierbar wächst, weil die Ansprüche immer größer werden. Beide, Krieg und Sozialstaat sind absolut ruinös für jede Volkswirtschaft und auf Dauer nur mit Papiergeld bezahlbar. Da die Leute mit der Druckerpresse damit auch die Macht über uns besitzen, bestimmen sie auch, wer davon am meisten profitiert. Und das sind in der Regel sie selbst.

Die Protagonisten in Berlin wissen um dieses Problem. Sie wissen auch, dass ein Systemabbruch unvermeidlich ist. Doch selbst Angela Merkel ist machtlos. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich die Diener des Papiergeldes selbst zerfleischen, wenn deren Maske endlich fällt. Das Klima verändert sich gerade. Noch nie kamen so viele „Skandale“ an die Öffentlichkeit. Noch nie wurde der Berliner und der Brüsseler Sumpf deutlicher sichtbar als heute. Halten Sie bitte die Augen und Ohren offen. Der Sturm bricht los.

 

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2 Antworten to “Monopoly: Der Sturm bricht los”

  1. GvB said

    > https://krisenfrei.wordpress.com/2014/02/20/monopoly-der-sturm-bricht-los/
    >
    > treffend beschrieben
    Irgendwie erinnert mich das aktuelle politische Szenario an die Propaganda der letzten Kriegstage 1945
    ….oder der gemachten „Auflösung“ DDR oder noch weiter zurück: der Kongress tanzt auf dem Vulkan..

    „Tanz auf dem Vulkan“ 1938
    Text: Wenn die Bürger schlafen geh’n
    in der Zipfelmütze
    und zu ihrem König fleh’n,
    dass er sie beschütze,
    zieh’n wir festlich angetan
    hin zu den Tavernen.
    Schlendrian,
    Schlendrian,
    unter den Laternen!

    Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da
    die Nacht ist da, dass was gescheh‘.
    Ein Schiff ist nicht nur für den Hafen da
    es muss hinaus, hinaus auf hohe See.
    Berauscht euch Freunde trinkt und liebt
    und lacht und lebt den schönsten Augenblick.
    Die Nacht, die man in einem Rausch verbracht,
    bedeutet Seligkeit und Glück.

    Wenn im Glase perlt der Sekt
    unter roten Ampeln
    und die Mädchen süß erschreckt
    auf dem Schoß uns strampeln,
    küssen wir die Prüderie
    von den roten Mündern,
    Amnestie,
    Amnestie
    allen braven Sündern.

    Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da
    die Nacht ist da, dass was gescheh‘.
    Ein Schiff ist nicht nur für den Hafen da
    es muss hinaus, hinaus auf hohe See.
    Berauscht euch Freunde trinkt und liebt
    und lacht und lebt den schönsten Augenblick.
    Die Nacht, die man in einem Rausch verbracht,
    bedeutet Seligkeit und Glück.

    Wenn der Morgen endlich graut
    hinter die dunst’gen Scheiben.
    Und die Männer ohne Braut
    beieinander bleiben.
    Schmieden sie im Flüsterton
    aus Gesprächen Bomben.
    Rebellion,
    Rebellion
    In den Katakomben!

    Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da
    die Nacht ist da, dass was gescheh‘.
    Ein Schiff ist nicht nur für den Hafen da
    es muss hinaus, hinaus auf hohe See.
    Berauscht euch Freunde trinkt und liebt
    und lacht und lebt den schönsten Augenblick.
    Die Nacht, die man in einem Rausch verbracht,
    bedeutet Seligkeit und Glück.
    ***
    der Durchaltefilm ,der Film Kolberg, stand Pate für das Lied:Der Strum bricht los…

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