krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Hinweis auf einen neuen Blogeintrag (P. Boehringer)

Posted by krisenfrei - 29/01/2014

von Peter Boehringer

 Anlass ist ein Artikel der Financial Times, in dem mehr oder weniger alle unsere Forderungen nach Auditierung und Rückführung der Goldbestände übernommen werden (!). Den FT-Forderungen schließt sich dann überraschenderweise ausgerechnet der Enteignungspapst Daniel Stelter (ehem. BCG) an! Es gibt also erstaunliche neue „Verschwörungstheoretiker“ in dieser BuBa-Goldsache! Ich räsoniere im Artikel dann  –wenn wir schon bei der BuBa sind– auch noch über das Ausmaß des globalen Gold- und Geldpyramidensystems – sowie über die neuen Enteignungsforderungen der Bundesbank.

Lesen Sie: „Neue Verschwörungstheoretiker zum Bundesbank-Gold
http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2014/01/29/neue-verschwoerungstheoretiker-zum-bunde
„ … Seit ein paar Tagen darf ich Sie, Herr Stelter, nun als integren Mitkämpfer um das Gold der Bundesbank in unseren Reihen herzlich willkommen heißen!

Zwar ist es nur eine Frage der Zeit, bis der deutschsprachige Mainstream die von Ihnen eben positiv rezitierte Forderung der englischen FT vom 24.1.2014 nach Rückführung des deutschen Goldes nach Deutschland kritisiert. Wenn die solche Sätze lesen wie hier bei der FT oder bei Ihnen im Blog, dann werden Sie im Mainstream sofort Mitglied unseres Clubs der fragenden Paranoiden:

Eigentlich eine einfache Sache: drei Jumbojets und das Thema ist geklärt. Doch im letzten Jahr war es deutlich weniger und bei der Geschwindigkeit dauert es 20 Jahre [eigentlich sogar 62 Jahre, Anm. PB] bis das Gold vollständig auf deutschem Boden lagert. … Damit stellt sich die Frage: ist das Gold wirklich vorhanden (es gibt keine unabhängige Überprüfung der Bestände) und wenn es vorhanden ist, ist es wirklich verfügbar? Oder wurde es verpfändet, zum Beispiel um goldhinterlegte Finanzprodukte zu kreieren oder auch zur simplen Spekulation? Diese Sorge gewinnt noch dazu an Nahrung, dass das Gold vor der Lieferung nach Deutschland noch in neue Barren geschmolzen wird. Fazit der FT: kann sehr gut sein, dass das Gold gar nicht da ist oder dass es verpfändet ist. Und gibt den Rat an alle jene, die Gold besitzen wollen: mach es wie die Buba: verlang es physisch. Ich, Daniel Stelter, kann mich nur anschließen. Wenn es sogar die FT thematisiert.

Das jahrzehntealte „fractional gold banking“-System der Zentralbanken und speziell der BuBa bzw. deren Goldverwahrerin Fed darf keinesfalls allzu transparent werden. Bekannte Mehrfachverleihungen von Barren durch Fed & Co würden ja die (seit 1971 inoffizielle aber weiterhin relevante) physische Basis des Welt-Geldsystems noch kleiner dastehen lassen als sie ohnehin ist. Und auf dieser physischen Basis von höchstens 25.000 Tonnen / einer Billion Dollar (10 hoch 12) ruht immerhin die Weltkreditmenge von (inklusive Derivaten) heute wohl über einer Billiarde Dollar(engl.: quadrillion / 10 hoch 15)! Ein Bekanntwerden des „fractional gold banking“-Systems durch Mehrfach-Eigentümerschaften der ZB- / GB- und ETF-Barren würde also den globalen Geldmengen-Hebel „Welt-Kredit zu Welt-ZB-Gold“ von bereits perversen 1000 : 1 in noch viel groteskere Größenordnungen bringen! …

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In diesem Zusammenhang verweise ich gerne nochmal auf das Interview mit Peter Boehringer vom Sommer 2013.

Interview mit Peter Boehringer von der Deutschen Edelmetall-Gesellschaft e.V.

 

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