krisenfrei

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„Alternative für Dummies“

Posted by krisenfrei - 27/01/2014

Der Totentanz der Hoffnungen

von Susanne Kablitz (cafeliberte)

Ein Sprichwort aus Russland besagt, dass die Hoffnung ein Seil ist, auf dem viele Narren tanzen. In einem früheren Beitrag habe ich geschrieben, dass die Hoffnung etwas ist, das im Gegensatz zum Glauben am Ende sogar stirbt.

Bis der Tag der Wahrheit jedoch gekommen ist, vergeht in der Regel sehr viel Zeit und es wird nahezu jede auch noch so fadenscheinige und armselige Begründung aus dem Ärmel gezogen, um der Hoffnung neue Nahrung zu geben und diejenigen, die auf dem Weg sind, der Wahrheit ins ungeschminkte Gesicht zu sehen, von diesem Weg möglichst schnell und vor allem dauerhaft wieder abzubringen.

Wer sich mit der Aufrechterhaltung von Hoffnung gut auskennt, kann zweifellos als Menschenzauberer in die Geschichte eingehen. Es waren immer die Hoffnungsträger, die von Ruhm zu Ruhm geeilt sind und deren Masken erst in dem Moment vom Gesicht gezogen wurden, wo sie selbst nichts mehr zu verlieren hatten und die den Hoffnungsträgern auf den Leim Gegangenen in die Röhre guckten.

Unsere gesamte heutige Politikerkaste baut auf diesem System auf; es sind nicht die Realisten und die Verfechter der Wahrheit, die zu verdienter Anerkennung kommen. Nein, es sind die, die die Menschen auf infame Weise belügen, ausrauben, bedrohen und deren Hoffnungen, die bis zum Untergang genährt werden, in der Stunde der Wahrheit mit roher Gewalt zertreten.

Es ist absolut nachvollziehbar, dass in unserem seit vielen Jahren herrschenden Klima der „Alternativlosigkeit“, die von unseren mit Preisen überschütteten Volksverrätern mit aller Macht verteidigt wird, verzweifelt nach „Erlösern“ aus diesem Elend gesucht wird. Zweifellos sind viele Menschen zu verängstigt, wahlweise zu faul, möglicherweise auch einfach zu desinteressiert, um am bestehenden System mit offenem Protest etwas ändern zu wollen oder zu können.

In einem solchen Umfeld ist es dann umso willkommener, wenn sich – wie herbeigesehnt – Alternativ-Parteien bilden, wo man mit besserem Gewissen und dem Anschein echten Revoluzzertums, endlich sein Kreuzchen an der vermeintlich richtigen Stelle machen und sich danach bequem zurücklehnen kann.

Die Piraten waren so ein erstes Phänomen – angetreten mit dem Anspruch, der Freiheit in Deutschland wieder ein Gesicht zu geben. Nach den ersten frenetisch umjubelten Anfangszeiten folgte dann in kürzester Zeit ein ebenso schneller Abstieg. Die ehemals liberal anmutenden Piraten stecken inzwischen so dermaßen tief im Sumpf des Kollektivismus und Konformismus fest, dass man sich nur noch mit Grausen abwenden kann.

Wesentlich vielversprechender erscheint da im Moment die Alternative für Deutschland (AfD), die im Februar des letzten Jahres gegründet wurde und nur knapp (wenn man den Zahlen glauben schenkt!) den Einzug in den Bundestag verpasst hat.

Die zu Beginn Euro-skeptische AfD hat den Nerv der Menschen getroffen; ein sympathischer Mann an der Spitze – überdurchschnittlich gut gebildet, eloquent in der Sprache, souverän im Auftreten, in der Wirkung bescheiden und bürgernah. Eben so ganz anders als die, die wir aus dem Affenzirkus bereits kennen und die wir in ihrer unerträglichen Arroganz kaum noch ertragen können und wollen.

Es ist kein Wunder, dass die AfD einen enormen Zulauf hatte und diesen laut eigener Aussage täglich ausbaut.

Der Euro wird bei vielen Menschen inzwischen als die Wurzel allen Übels angesehen. Wer dagegen ist, hat gute Chancen, als echte Alternative wahrgenommen und entsprechend honoriert zu werden. Es ist daher leider umso bedauerlicher, feststellen zu müssen, dass die Menschen schon wieder und diesmal mit dem schlauen Namen „ Alternative für Deutschland“ im Gepäck in den Abgrund laufen.

Denn hier wird gar nichts verändert – nichts, nada, gar nix! Wenn in der AfD wirklich etwas geändert werden sollte, dann müssten die Herrschaften endlich den Mut haben, die Wahrheit zu sagen. Die ganze Wahrheit, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit und nicht dieses weichgespülte Gewäsch, das niemanden verschrecken soll – außer natürlich die Rechtspopulisten!

Die AfD spricht keines der Ursachen unserer Probleme aufrichtig an – er hält eine Rede, die von vielen Menschen als „grandios“ bezeichnet wird. Da kann man mal sehen, wie gering unsere Ansprüche inzwischen schon geworden sind. Was hat er denn gesagt? Dass der Euro SO nicht tragbar ist, dass er die Wahlplakate der anderen Parteien doof findet und dass die AfD im Europawahlkampf offen angegriffen werden wird.

Ach was Herr Lucke, Sie werden nicht angegriffen, nicht wirklich. Sie sprechen weder unser zerstörerisches Falschgeldsystem an noch wollen Sie der EU ans Leder, die nur mit diesem Betrugsgeld finanzierbar ist. Sie wollen doch im Kern gar nichts ändern – würden Sie dies wollen, müssten Sie den Menschen sagen, dass mit dem Euro auch das ganze Projekt EU scheitern wird. Dass mit diesem Scheitern zunächst grausame finanzielle Verwerfungen über Deutschland hereinbrechen und dass es für die Menschen für eine gewisse Zeit enorm unbequem werden wird.

Genau das tun Sie aber nicht! Sie verschleiern die ganze Situation genauso wie das die bekannten Blockparteien tun. Sie sorgen dafür, dass die Fallhöhe noch größer wird. Sie sind nicht gewillt, die Dinge beim Namen zu nennen, Sie prangern nicht die dreisten grundsätzlichen Rechtsverstöße an, die seit Jahren an der Tagesordnung sind.

Ihr Problem – Herr Lucke – ist, dass auch Sie im Einheitsbrei untergehen werden. Letztlich systemtreue Mitläufer haben wir in Hülle und Fülle sowohl in Deutschland als auch in Brüssel. Was wir brauchen, ist ein zweiter Nigel Farage; einen Menschen von Format und Unerschrockenheit, der die unschöne aber unumgängliche Wahrheit ausspricht und die Menschen dazu auffordert,  sich nichts vormachen zu lassen sondern eigenverantwortlich und autark gegen jegliche Aufoktroyierung ihrer Lebensverhältnisse durch selbsternannte Kommissare “von oben” mutig aufzubegehren.

Dass Sie und Ihre AfD davon meilenweit entfernt sind, haben Sie in erhabener Weise auch optisch überaus anschaulich präsentiert.

Meinen Glückwunsch zu dieser Meisterleistung – wer jetzt noch nicht aufwacht, dem ist nicht mehr zu helfen!

——————————————————–

Lucke und Co. wollen doch nur an die fetten Fleischtöpfe in Brüssel. Statt sich für die EU-Bevölkerung einzusetzen, schieben die Eurokratten in Brüssel eine ruhige Kugel und unternehmen alles, um die Lobby zufriedenzustellen. Zum Glück erkennt das Wahlvolk immer mehr, wie es von diesen Lobby-Marionetten ausgeraubt und für dumm verkauft wird. Das dumme Gefasel von diesem Martin Schulz (SPD) gegen die EZB ist nichts anderes als Wahlpropaganda.

Nach der EU-Wahl geht alles genauso weiter wie bisher. Ich habe es schon mal gesagt, die „Alternative für Dummies“ (AfD) ist nichts anderes als ein Haufen frustrierter ehemaliger CDUler und FDPler. Frau Kablitz, Sie haben vollkommen Recht, die AfD spricht „…weder unser zerstörerisches Falschgeldsystem an noch wollen Sie der EU ans Leder, die nur mit diesem Betrugsgeld finanzierbar ist.“
Sollte die AfD in das EU-Parlament einziehen, wird Hans-Olaf Henkel, ehemaliger BDI-Präsident, schon dafür sorgen, dass die Lobby mit Hilfe der AfD in Brüssel nicht zu kurz kommt.

 

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11 Antworten to “„Alternative für Dummies“”

  1. Gottfried said

    Wer sich mit den weiteren Äußerungen und Ansichten dieser Dame anfreunden kann, gehört meines Erachtens in die gleiche „Schublade“ wie die in der Überschrift. Ihre Weisheiten gegen die AfD könnten doch genauso gut Neid oder andere Gründe sein, schließlich ist die PdV im meinen Augen keinen Deut besser als die AfD, beide sind, unnötig und keinesfalls ein wirklicher Vertreter der Bevölkerung.

    • Harald Münzhardt said

      „ist die PdV .. AfD .. keinesfalls ein wirklicher Vertreter der Bevölkerung“

      Wenn Sie damit das Ziel eines menschenwürdigen Lebens für alle meinen, haben Sie mit Sicherheit Recht.

      Dazu ist vor allem die Überwindung des Schneeball-Schuld-Schwindel-Geldsystems erforderlich.
      Das wäre der ganz große Schritt – eine Revolution!

      Aber das Machbare und Notwendige ist aktuell Schadensbegrenzung.
      Dafür ist vor allem die AfD ein Faktor.
      Der Umgang mit Prof. Schachtenschneider zeigt aber auch, wo die AfD aktuell steht.

      • Gottfried said

        Hallo Harald Münzhardt.

        „Wenn Sie damit das Ziel eines menschenwürdigen Lebens für alle meinen, haben Sie mit Sicherheit Recht.“
        Genau das Ziel meinte ich und ich sehe auch kein anderes sinnvolles Ziel. Gern wird unter den Zweibeinern von Menschlichkeut usw. gesprochen, doch die meisten Tiere in Rudel, Herden u.ä. sind sozialer als die neoliberalen „Freiheitsliebenden“.

        „Dazu ist vor allem die Überwindung des Schneeball-Schuld-Schwindel-Geldsystems erforderlich.“
        Das ist erstmal richtig, aber glauben Sie wirklich, das sich die betreffenden „Direktennachfahren“ und „Übermenschen“ die dadurch erhaltene Macht so einfach vom Brot nehmen lassen. Was passiert z.B. wenn man keine Bank von ihnen im eigenen Land haben möchte, wen das interessiert der brauch bloß Gaddafi fragen. Was sollen solche Parteien wie die angesprochen, da bewirken, falls sie es überhaupt wollen. Ich will auch kein wertloses Papierzeug, sondern bevorzuge das Marxsche Warengeld, darf ich jetzt auch eine Partei gründen?

        „Das wäre der ganz große Schritt – eine Revolution!“ Das wäre kein Schritt sondern die Lösung vieler Übel.

        „Aber das Machbare und Notwendige ist aktuell Schadensbegrenzung.
        Dafür ist vor allem die AfD ein Faktor.“
        Schadensbegrenzung, siehe: …aber glauben Sie wirklich,… -> Bis jetzt ist denen noch nicht selbst klar was sie eigentlich wollen. Und wenn eine „Partei“ im Mainstream soviel kostenlose Werbung erhält mit ihren mickrigen Prozenten, sollte man vielleicht etwas mißtrauisch sein dürfen. Faktor ist vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt, meinten Sie vielleicht Hebel?

        „Da sind zum einen die finanziellen Förderer aus den eigenen Reihen, die der AfD, die für den Wahlkampf ihrer Partei mal eben so weit über drei Millionen Euro bereitgestellt haben. Wer soviel Geld für eine neue Partei auf den Tisch legt, will auch Erfolge sehen.“
        „Unglücklich ist sicher auch, dass die AfD ausgerechnet zur Wirtschaftspolitik nichts zu sagen hat, auch wenn dies von ihren Anhängern bestritten wird. Währungspolitik ist nämlich nur ein Teil der Wirtschaftspolitik. Der andere Teil ist die Realwirtschaft mit großen und kleinen Unternehmen und Millionen Beschäftigten und Arbeitslosen, die in den Betrieben keinen Platz mehr finden.“
        Quelle: http://www.geolitico.de/2013/07/05/konnen-millionen-spenden-fur-den-wahlkampf-die-afd-retten/
        usw.
        Das mit den Spende für eine neue bzw. junge Partei gab es schonmal und es kam ausgerechnet von DENEN.
        Für mich passt hier einiges nicht zusammen oder vllt. gerade deshalb doch?!

        Eins noch:
        „Dazu gibt es Programme, an denen sich jeder zur Wahl orientieren sollte und sich danach weiterhin entscheiden kann.“
        Wenn diese Programme mal verbindlich sind und die Volkszertreter bzw. Parteiverantwortlichen bei Zuwiderhandlung, wirklich zur Rechenschaft gezogen werden können, dann lese ich auch mal so ein Programm.

      • Harald Münzhardt said

        @ Gottfried 27/01/2014 um 22:44

        Hallo Gottfried

        1) „aber glauben Sie wirklich, das sich die betreffenden “Direktennachfahren” und “Übermenschen” die dadurch erhaltene Macht so einfach vom Brot nehmen lassen“

        Dieses System hat hinreichend bewiesen, dass es immer wieder und auf die gleiche Art zum gleichen katastrophalen Ergebnis führt, also ist es keine Frage des Glaubens mehr.

        2) „Was passiert z.B. wenn man keine Bank von ihnen im eigenen Land haben möchte, wen das interessiert der brauch bloß Gaddafi fragen“

        Wir bewegen uns immer rascher auf den Moment zu, wo es nicht mehr nur um ein einzelnes kleines Land geht.
        Und dann sieht alles völlig anders aus.

        3) „…darf ich jetzt auch eine Partei gründen?“

        Sie dürfen immer, halten Sie sich an das Parteiengesetz.

        4) „Das wäre kein Schritt sondern die Lösung vieler Übel“

        Es ist eine wesentliche Voraussetzung, zur Lösung gehören aber noch weitere Schritte, hierzu wissensmanufaktur.de

        5) „Faktor ist vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt, meinten Sie vielleicht Hebel?“

        Die AfD widmet sich dringenden Problemen, die von den etablierten Parteien ignoriert werden, sie ist damit ein Faktor zur Schadensbegrenzung im politischen Geschehen, wenn sie zum Zuge kommt, kann sie auch den Hebel ansetzen.

        6) „Für mich passt hier einiges nicht zusammen oder vllt. gerade deshalb doch?!“

        Durch die Großspenden ist klar, dass auch die AfD nicht unabhängig agiert.

        7) „Wenn diese Programme mal verbindlich sind und die Volkszertreter bzw. Parteiverantwortlichen bei Zuwiderhandlung, wirklich zur Rechenschaft gezogen werden können, dann lese ich auch mal so ein Programm“

        Die etablierten Parteien haben in Regierungsverantwortung objektiv bewiesen, dass sie nicht Wort halten können.

        Mit der Rechenschaft haben sie völlig Recht, aber die muss vor allem durchgesetzt werden.

        Viele Grüße

        Harald Münzhardt

  2. Jürgen Forbriger said

    Wir sind ein besetztes Land. Punkt!!! Glaube keiner Partei!!!

    • Harald Münzhardt said

      1) „Wir sind ein besetztes Land. Punkt!!!“

      Der soziale Einbruch in den USA zeigt, dass es keine Rolle spielt, ob das Land besetzt ist.

      2) „Glaube keiner Partei!!!“

      Dazu gibt es Programme, an denen sich jeder zur Wahl orientieren sollte und sich danach weiterhin entscheiden kann.

      3) Es ist durchaus denkbar, dass sich in den nächsten Jahren mindestens eine Partei an menschlichen Idealen orientiert und den Durchbruch schafft.
      Dazu braucht sie aber auch Vordenker wie wissensmanufaktur.de, Prof. Bernd Senf, Prof. Franz Hörmann, Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger ua.

      Ob dafür das Parteiensystem optimal ist, steht absolut in Frage, da jeder Partei sich nur über bestimmte Schwerpunktfragen identifiziert
      und damit Parteibeiträge aus der jeweiligen Klientel rekrutiert.
      Im Moment haben wir nichts besseres.

  3. Brexy said

    Die Kritik an Lucke halte ich für sehr berechtigt, jedoch ist die AfD nicht identisch mit Lucke. Es gibt an der Basis viele, die anders denken und jene radikalere Kritik vertreten, die Lucke vermissen lässt.

    Die Frage ist, in welche Richtung sich die AfD entwickeln wird. Werden sich die Kräfte der Basis Geltung verschaffen, oder wird Lucke autoritär seine Linie durchsetzen, und viele werden die AfD frustriert verlassen?

    • Harald Münzhardt said

      1) „jedoch ist die AfD nicht identisch mit Lucke“

      Keine Partei ist identlisch mit der jeweiligen Führung. Die Führung bilden bisher immer einzelne Personen mit der „herausragenden Fähigkeit“ zu führen.
      Die Führung ergibt sich aus dem Glauben/der Überzeugung der Basis, dass die jeweilige Person die geeignete sei und sie wird daher auch gewählt.
      Worauf dieser Glaube/die Überzeugung beruht, sei dahin gestellt.

      Entscheidend ist der Moment, wenn diese „Führer“ eine „bedeutende Funktion“ bekleiden.
      Dann übernimmt vermutlich das sehr hohe Einkommen einen nicht unerheblichen Teil der Führung!

      2) „Die Frage ist, in welche Richtung sich die AfD entwickeln wird“

      Diese Frage steht für alle Parteien.
      Entscheidend ist, was die AfD aktuell für eine Bedeutung besitzt.
      Und die ist einfach da!
      Und das, solange diese Bedeutung da ist, ggf. auch durch Weiterentwicklung.

  4. Harald Münzhardt said

    Einer der typischen Beiträge von Frau Kablitz.
    Vernichtende Kritik mit einem dunklen Schleier der Aussichtslosigkeit.

    Bringt nicht wirklich weiter.
    Auch die AfD hat eine Berechtigung – Probleme aufzuzeigen, die von anderen Parteien ignoriert werden.

    Es gibt aber ganz andere Betrachtungen, die die gesellschaftliche Gesundung ganzheitlich angehen.
    Dazu empfehle ich immer wieder wissensmanufaktur.de

    • krisenfrei said

      Lieber Harald,

      „Auch die AfD hat eine Berechtigung – Probleme aufzuzeigen, die von anderen Parteien ignoriert werden.“

      Welche Probleme zeigt die AfD denn wirklich auf? Das Falschgeldsystem wohl eher nicht!
      Und ist nicht das Papiergeldsystem, das keinerlei Werthaltigkeit besitzt, das eigentliche Problem?

      „Dazu empfehle ich immer wieder wissensmanufaktur.de“

      Andreas Popp sagt selbst, dass der Plan B nicht die Ultima Ratio ist, sondern ein Ansatz, der zur Lösung des Problems beitragen könnte.

      Ist nicht letztendlich das durch und durch korrupte und marode Polit-System das Problem?
      Brauchen wir wirklich soviel Wasserkopf-Staat, der Mrd. an Steuergelder versenkt?
      Wozu weit über 600 Volkszertreter im Bundestag?

      • Harald Münzhardt said

        Hallo Frau Kablitz

        Danke für Ihre Antwort

        1) „Welche Probleme zeigt die AfD denn wirklich auf? Das Falschgeldsystem wohl eher nicht!“

        Dass die AfD nicht die eigentliche Ursache aller Probleme angeht, das Schneeball-Schuld-Schwindel-Geldsystem, ist allein darin erklärt, dass Prof. Lucke als Gründer und „Gallionsfigur“ immer noch Volkswirtschaftslehre/Makroökonomie lehrt, also auf diesem System aufbaut.

        Andere Professoren haben diesem zerstörerischen Unsinn längst den Rücken gekehrt, so Prof. Bernd Senf, Prof. Franz Hörmann, Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger, und widmen sich mit hervorragenden Analysen der Aufklärung und zeigen Auswege auf.
        Beispielgebend

        Am Anfang ein Zitat von Berthold Brecht „Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank“, Berthold Brecht lebte bereits 1898-1956 !

        Aber die AfD hat in sofern eine wichtige Funktion, da sie sich gegen zerstörerischen europäischen „Einheitsbrei“ und somit für die nationalen Interessen Deutschlands einsetzt.
        http://www.geolitico.de/2014/01/27/afd-mit-mut-zu-deutschland/

        2) „Andreas Popp sagt selbst, dass der Plan B nicht die Ultima Ratio ist, sondern ein Ansatz, der zur Lösung des Problems beitragen könnte.“

        Das zeichnet ihn und seine mitarbeitenden Vordenker aus, dass sie scharfsinning und in Bescheidenheit erkennen und akzeptieren, dass alle bisherigen Gesellschaftsmodelle Experimente sind, und Vorstellungen zu neuen Modellen neue, lediglich gedankliche Experimente, also Theorien sein müssen.
        Und, Andreas Popp fordert auf, wer glaubt kritische Hinweise geben zu können oder mitarbeiten will, soll aktiv auf ihn zu gehen.

        3) „Ist nicht letztendlich das durch und durch korrupte und marode Polit-System das Problem?“

        Sie müssen zwischen Ursache und Problem/Folge entscheiden!
        Die zentrale Ursache haben sie richtig erkannt, Korruption muss als Folge darauf zwangsläufig erst „gedeihen“und dann wuchern.

        4) „Brauchen wir wirklich soviel Wasserkopf-Staat, der Mrd. an Steuergelder versenkt?
        Wozu weit über 600 Volkszertreter im Bundestag?“

        Sie wissen, dass sie rhetorische Fragen stellen, oder?
        Aber Anklagen und Betrauern allein bringen nicht wirklich weiter.
        Eine notwendige Begrenzung an Zahl und drastische Reduzierung von Bezügen wäre in einer neuen Verfassung zu regeln.

        Viele Grüße

        Harald Münzhardt

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