krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 26. Januar 2014

Frisst der Kapitalismus seine Gönner?

Posted by krisenfrei - 26/01/2014

Aus der Reihe die Verheißungen des Kapitalismus – Heute: Frisst der Kapitalismus seine Gönner?

von Mowitz (gegenfrage)

In immer kürzeren Abständen muss der Schirmherr des globalen Kapitalismus, mit immer neuen Geldflutungen aus dem Nichts, die Magier des großen Geldes zufriedenstellen um das System mit künstlicher Beatmung „handlungsfähig“ zu halten.

„US-Finanzminister Jacob J. Lew hat den Kongress am Mittwoch davor gewarnt, dass die US-Regierung gegen Ende Februar zahlungsunfähig werden könnte, wenn sie sich nicht mehr Geld leihen darf; es droht also eine weitere Kraftprobe mit den Republikanern über die Anhebung der Verschuldungsobergrenze – und diesmal sogar noch früher, als führende Kongressmitglieder erwartet haben.“ NYT

Die Börse wird noch mit der Nase über Wasser gehalten werden, um mit geflutetem Geld für ordentliche Kurssteigerungen zu sorgen.

Die Wirtschaft, auch in den „reichen“ Ländern steht still und tut maximal nicht mehr als auf der Stelle zu marschieren. Deutschland, das Land, das sich gern noch als „Gewinner“ sieht und dessen werktätige Bürger in immer größeren Scharen zu Dumpinglöhnen dafür sorgen, die Illusion zu vermitteln, Deutschland gehe es gut – weil der Export brummt. Trotzdem liegt auch Deutschland meilenweit entfernt von den sagenumwobenen Zuwachsraten, die die Wirtschaftsgötter im Nadelstreif als notwendig erachten um auch nur ansatzweise in der Nähe der Verheißung des Kapitalismus, „Wohlstand für alle“, zu kommen. Mit einer Wachstumsrate, für kapitalistische Notwendigkeiten, von lumpigen 0,4 Prozent, wird, mit orwellscher Neusprechdialektik, dieser Stillstand in der größten Volkswirtschaft Europas, medial als „moderat“ verkauft. Trotzdem steigen die Börsen, was ja auch nicht ausbleiben kann wenn die Schleusen der Geldvermehrung aus dem Nichts, im Takt mit dem fortschreitenden, immer noch aktiven kapitalistischen Finanzcrash, sperrangelweit geöffnet sind. Wohin mit dem vielen Geld, das nicht als sinnvolle Investitionen in der Realwirtschaft ankommt, sondern im Sekundentakt an den Börsen mal in dieses oder jenes Wertpapier angelegt wird, um sie in der nächsten Minute wieder abzustoßen.

Die Verursacher des Crashs, die Wall Street Mafia, hat 2013 das beste Jahr seit 1997 gehabt und der Dow Jones Index legte mit 30 Prozent zu; reales Wirtschaftswachstum in den USA lausige 1,85 Prozent. Die japanische Börse strahlt mit Fukushima um die Wette und legte mit 57 Prozent zu. Das reale Wirtschaftswachstum war im gleichen Zeitraum 2013 nur 1,2 Prozent. Der Dax marschierte im vorigen Jahr von einer Erleuchtung zur nächsten. Trotzdem wuchs die Wirtschaft nur mit 0,4 Prozent. Börsenspekulanten spekulieren, wie der Name schon sagt, auf mehr oder weniger realistische Kursentwicklungen. Wobei die Illusionisten gerne Gewinne oder Verluste an der Börse mit dem Wohlstand eines Landes gleichsetzen. Die Börsenschwätzer der Märchenschau erklären mit funkelnden Augen ihren Zuschauern, wie gut die Börse sich entwickelt hat und die deutsche Industrie rosigen Zeiten entgegensieht. Aber Hallo! 0.4 Prozent Wirtschaftswachstum stehen etwa 25 Prozent Kurssteigerung des Dax in 12 Monaten gegenüber.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Gängige Erklärungen sind faktisch, dass ein Zuviel an Geld nicht, wie oben schon gesagt, in reale Investitionen fließt, sondern dass gerade in konjunkturschwachen Zeiten, Geld direkt an der Börse eingesetzt wird und somit dazu beiträgt die nächste Blase zu schaffen.

Seit Jahrzehnten schon wird im Zuge der Übernahme der sog. „sozialen“ Marktwirtschaft durch den marktschreierischen Neoliberalismus, was mit einer Privatisierungswelle ohnegleichen einhergeht, konsequent Geld der Produktion und dem öffentlichen Sektor entzogen und in kurzsichtige Finanzspekulationen eingesetzt. Der völlig intelligenzbefreite Glaubenssatz der dahintersteht ist der Glaube, dass man Geld mit Geld verdienen kann. Eine Zeit lang kann man es machen. Es hat aber schon nach kurzer Zeit zur Folge, und wir sehen es auch an der sich immer mehr öffnenden Schere zwischen Armen und Reichen, dass sich Vermögen in wenigen Händen sammelt und die Mehrheit in die Röhre guckt. Bis sie sich, was zu hoffen ist, gegen diese Ausplünderung der überwältigenden Mehrheit der Gesellschaft zur Wehr setzt.

Es ist ja nicht so, dass zu wenig Geld im Umlauf ist. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist nur in falschen Händen und wird unproduktiv eingesetzt. Nicht in Forschung und Technik, sondern in eine unproduktive Finanzwirtschaft und die mörderische Kunst der Kriege. Finanzen und Rüstungsindustrie, zwei Tätigkeitsfelder ohne die es der Menschheit besser gehen würde; sie sind eng miteinander verwoben und beide wachsen wie Parasiten in der Natur. Die ziehen auch aus dem Zusammenleben mit anderen Lebewesen einseitig Nutzen.

In einem solchen Wirtschaftssystem sollte es niemanden erstaunen, wenn es an Wohnraum mangelt und Mieterhöhungen an der Tagesordnung sind. Eigentlich und so war es ja auch früher, sollte Wohnraum eine langfristige Investition sein. Aber in spekulationsgemachten Zeiten des „schnellen Geldes“ müssen die Räder sich immer schneller drehen.

In Argentinien, Indien und der Türkei brechen die Währungskurse ein, die Auswirkungen sind auch in Europa zu spüren. Nach jahrelangem Boom in den Schwellenländern lässt die nächste Rezession von sich hören. Auch das Rezessions-Rad dreht sich immer schneller.

FH

 

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NWO-Elite will Eine-Welt-Öko-Regime

Posted by krisenfrei - 26/01/2014

NWO-Elite will Eine-Welt-Öko-Regime durch “ausserordentliche Krise” – wie in China regiert

Posted by Anders (new.euro-med)

Kurzfassung: Die Handlanger der NWO werden immer deutlicher in Bezug auf die Zielsetzung ihrer NWO-Weltregierung, die Agenda 21, die seit der Rio-Konferenz 1992
ausgearbeitet wird und 2013 von der UNO-Vollversammlung angenommen wurde.

Ein einflussreiches Mitglied von Brent Scowcrofts Atlantikrat sagt, wegen Snowden, Manning und Al Qaida sei die Welt nun in grosser Gefahr und die Neue Weltordnung könne ohne eine “ausserordentliche neue Krise”  nur wenig tun, um die Schäden (an der NWO) durch scheiternde Regierungen rückgängig zu machen.  Al Qaida wurde von der USA ins Leben gerufen und in Syrien und Libyen mit Geld, Waffen und Ausbildern versorgt, sogar erlaubt, ungestört, den Botschafter in Benghazi
zu morden, während Obama Hilfe zurückhielt! Also: Eine kommende Krise wird hier angesagt – a la die des Albert Pike?).

In Rockefellers Trilateraler Kommission ist man auch besorgt: Ihr Mitstifter, der böse Geist hinter 5 US-Präsidenten und Autor des “Grossen Schachbretts”, Zbigniew Brzezinski, sagt, die Gründe, warum wir noch keine Eine-Weltregierung haben, seien dass: 1. Die Völker erwacht seien und sehen können, wie sie von der Elite betrogen werden. 2. Nachdem Indien und China der G20 beigetreten sind, gebe es keine einheitliche (Rothschild/Rockefeller) Clique dort mehr. Und die Welt müsse durch eine kleine geschlossene (nicht-gewählte) Gruppe regiert werden.

Die Chefin der UNFCCC, Figueres, ist nach der UNO-Vollversammlung optimistisch auf die Öko-Weltregierung  – aber nicht zufrieden: Die Demokratie der USA stehe ihr im Wege. Sie wolle das kommunistische System Chinas: Keine Diskussion. Man fasse einen raschen Entschluss – und setze ihn ohne Widerstand durch. “Sie machen es richtig”, sagt sie.
Ihr macht es keine Sorgen, dass der Kommunismus im 20. Jahrhundert 94 Mio. Menschen umbrachte – China allein 65 Mio. Denn die Opfer hatten ja ketzerische Meinungen!
Es stört sie nicht, dass China der absolute Spitzen-Emittent von CO2 ist und noch mehr auslassen wolle. Auch nicht, dass während die EU und die USA seit 1990 keine Steigerung ihrer CO2-Austritte haben, hat China in der gleichen Zeit seine  Emission um 280% gesteigert. “Aber sie machen es richtig”, sagt sie. Dabei kann sie sich nur auf die kommunistische Regierungsform beziehen.

Die EU sieht dafür laut Barroso sich selbst als das strahlende Modell der Agenda 21. Dieser Mann, der demnächst zurücktritt und wahrscheinlich durch die CEO-Marionette, Lagarde, von Rothschilds IWF ersetzt wird, erzählt zunächst dem Volk, dass die EU es den Nationalstaaten nach 2020 überlassen werde, zu entscheiden, ob sie freiwillig weitere CO2-Bekämpfung durchführen wollen oder nicht. Jedoch, in der Kommission empfiehlt er strenge, verbindliche CO2-Massnahmen über 2020 hinaus! Natürlich huldigt die Maoistin Figueres dafür sofort dem Jugend-Maoisten und Malteser-Freimaurer/Jesuiten, Barroso.

Gleichzeitig sagt die EU-Klimakommissarin, Connie Hedegaard: “Die aktuellen Politiken sind korrekt, obwohl die Wissenschaft  falsch war, weil eine wachsende Weltbevölkerung  die Energieversorgung unter Druck setzen wird, unabhängig vom Tempo der globalen Erwärmung”
Also: Sie findet es richtig, uns durch unnötige “grüne” Energie-Steuern und Gebühren arm zu machen, uns mit “schützenden Chemtrails zu vergiften, obwohl sie nachweisbar die Atmosphäre erwärmen – und obwohl das CO2 sie kühlt!
Sie braucht aber diese eingestandene Lügengeschichte, um die Agenda 21 fertigzustellen.

Barrosos Klima-Programm ist ein “Rahmen-Programm”, was es mit dem illegalen Vertrag von Lissabon gar nicht gibt. Nun soll der Europäische Rat diesen Unsinn gutheissen. Sollte Polen, zB, nicht einlenken, wird es vor dem Progressiven
Europäischen Gerichtshof verklagt. Dort werden immer zweifelhafte Richtlinien in Richtung mehr Union bestätigt. So können EU-Politiker sich vor ihren Landsleuten wehren: “Wir haben doch nur schwache Bestimmungen verabschiedet – aber der schlimme EuGH hat es in Gesetz verwandelt!” So ist das System absichtlich gebaut!

*

“Am Ende gab uns die Krise die politische Dynamik, um Veränderungen zu machen, die vor dem Abschwung unerreichbar waren. Einige dieser Veränderungen waren sogar undenkbar. Im Laufe der Jahre haben wir Schritt für Schritt die Veränderung des wirtschaftlichen Regierungs-Systems der Europäischen Union über Anerkennung hinaus verändert.”  (José Barroso, EU Presse-Mitteilung 20. Jan. 2014).

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NACHWEIS

Man sieht  eine zunehmende Angst und Hass auf der Seite der Illuminaten-Schergen auf die alternativen Medien, die immer wieder  ihre Verbrechen und Pläne für ihre korporative NWO-Eine-Weltregierung, – die Agenda 21 – zeigen.

Die NWO scheint das chinesische Kommunisten-System als ihr Eine-Welt-Staat-Modell zu bevorzugen.
Der ehemalige Stellvertretende UNO-Generalsekretär, Maurice StrongRothschild-Agent und Rockefeller-Scherge, gründete als Direktor des UNEPs (UNO-Umwelt-Projekts) zusammen mit der World Meteorological Organization der UNO das  betrügerische IPCC. Maurice Strong, plante die Öko-Eine-Welt-Regierung, die Agenda 21. Als es klar wurde, dass  Strong von der UNO $ 1 Million gestohlen hatte, floh er Hals über Kopf nach China, wo er heute Ratgeber der Regierung ist – die daraufhin mit der Agenda 21 als Vorbild 250 Millionen Bauern  in Grosstädte zwangsweise umsiedelt. Strongs Base, Anna, war 2- jahrelang Mao-Tse-Tungs Geliebte. EU-Ratspräs. van Rompuy preist  im EU-China-Verstädterungs-Forum China für seine Zwangs-Verstädterung seiner Bauern.

Im März dieses Jahres wird Chinas Präsident, Xi Jinping, in Brüssel einen Besuch abstatten, um engere Bande mit der EU zu knüpfen.

Rothschild-Agent George Soros  und hier will China an die Spitze der NWO (Video unten). Da das Land zögert, wendet sich dieser Währungs-Zerschmetterer  nun  gegen Chinas schwache Schatten-Wirtschaft – und wettet vielleicht sogar dagegen. Die Chinesen scheinen das nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Die Regierungs-Eliten verstecken nun ihre persönlichen Vermögen in Steuer-Oasen auf den britischen Virgin Inseln.

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Die Methode Jörges – Pöbeln und Posen für ein paar Likes

Posted by krisenfrei - 26/01/2014

von Felix Friedrich (freiheitsliebe)

“Haben Sie eigentlich Minderwertigkeitskomplexe im Bundestag?”; Quelle: Screenshot

Am vergangenen Donnerstag fand die Talk-Show von Markus Lanz im ZDF statt, die Deutschlands Fernsehzuschauer  in zwei Teile spaltet. Zum einen in diejenigen, die die Moderationsleistung des Moderators als nicht akzeptierbar bezeichnen. Zu denen gehören mittlerweile mehr als 180000 Fernsehzuschauer, die bei Open Petition ihre Stimme dafür gegeben haben, dass Lanz vom ZDF entlassen werden soll. Zum anderen diejenigen, die Lanz verteidigen. Stern-Kollumnist Hans-Ulrich Jörges – pöbelnder Gast in der Sendung – tut dies in seinem Video-Blog auf reißerische Weise. Er bezeichnet die aus journalistischer Perspektive berechtigte Kritik an Lanz’ Moderations- und Fragestil als “Shitstorm von Links” und unterstellt allen Kritikern verallgemeinernd den Versuch der “Tabuisierung einer kritischen Auseinandersetzung mit Sarah Wagenknecht.” Diese Kritik selbst ist allerdings oberflächlich, abwegig und populistisch.

“Bei Lanz haben Ungläubige gewagt, diese linke Ikone zu berühren.”

Hans-Ulrich Jörges versucht in seinem Video-Blog das Unmögliche. Er nimmt den Moderator Lanz in Schutz, indem er seine Kritiker unter Generalverdacht stellt, zu einem linken Shitstorm zu gehören. Jörges unterstellt allen Kritikern eine Inszenierung und spricht ihnen dadurch jegliche inhaltliche Zulässigkeit ihrer Kritik ab. Zu Beginn seiner Video-Botschaft konstatiert Jörges: “Ich glaube, es geht um die Tabuisierung einer kritischen Auseinandersetzung mit Sarah Wagenknecht.” Dann setzt er die Empörung vieler Talk-Show Zuschauer mit einer fanatischen Ikonenanbetung gleich: “Bei Lanz haben Ungläubige gewagt, diese linke Ikone zu berühren.” Solche eine Ikonenbeleidigung könne und dürfe nicht mehr passieren, legt Jörges den Wagenknecht-”Gläubigen” in den Mund. Er glaubt, deshalb inszeniere man ein abschreckendes Beispiel für andere Talkshowmoderatoren. Damit untergräbt er die Urteilsfähigkeit von mittlerweile mehr als 180000 Menschen!

Nach Jörges Auffassung habe Lanz Sahra Wagenknecht spitz und drängend befragt. Er sieht bei Lanz keine Fehler, sondern lediglich eine kritische Auseinandersetzung mit ihr und ihren “Halb- und Unwahrheiten.” Sahra Wagenknecht stünde neben vier, fünf anderen Politikern an der Spitze der Talk-Showgäste im letzten Jahr. Sie sei im Fernsehen die wirksamste propagandistische Waffe der Linken, stellt Jörges fest. Ist es also gerechtfertigt, Wagenknecht in die Ecke zu stellen, sie ständig zu unterbrechen, ihr Thesen in den Mund zu legen, die sie so nicht vertritt und Momente vorher noch von sich gewiesen hat? Natürlich nicht. Wenn Jörges davon redet, es werde versucht eine kritische Auseinandersetzung zu tabuisieren, dann ist das offensichtlicher Humbug, denn was Lanz gemacht hat, ging meilenweit an einem fairen und journalistisch einwandfreien Interview vorbei.

Die Methode Wagenknecht

Hans-Ulrich Jörges geht noch einen Schritt weiter. So unterstellt er nicht nur allen Kritikern, linke Fanatiker zu sein, die wie im religiösen Eifer keine Gegenmeinung akzeptieren. Sondern begründet Lanz’ harschen Inquisitionsstil indirekt damit die Methode Wagenknecht zu entlarven. Jörges habe sie lange beobachtet. “Da sitzt diese eigentümlich altbürgerlich aufgerüschte Dame”, die jede Diskussion darauf warte auf das ihr genehme Feld überzulenken. Als Beispiel nennt er “Kinderarmut”. Jörges unterstellt Wagenknecht, dass sie das Thema nicht aus der Überzeugung anspricht, dass es tatsächlich aus ihrer Perspektive ein wichtigeres Thema ist, als diese Themen, über die andere Parteien gerne reden, sondern unterstellt ihr, dass sie es nur tue um populistisch auf Wählerfang zu gehen und Applaus zu ernten. Sie instrumentalisiere das Thema, um Applaus zu ernten und dann direkt dabei und danach ihre Halb- und Unwahrheiten zu verbreiten, verkündet Jörges.

Die Unterstellung, sie nutze jede Gelegenheit, um die Diskussion auf das ihr genehme Feld überzulenken, ist hirnrissig. Wer sich den Lanz-Talk aufmerksam anschaut, stellt fest, dass sie auf alle ihr gestellten Fragen eingeht. Sogar, wenn sie zig mal unterbrochen wird. Das Euro-Thema wurde von Jörges vorgeschlagen. Die militaristische EU ebenfalls. Die Frage nach ihrem Gehalt (what the ****?) kam von Lanz. Und. Und. Und.

“Da sitzt diese eigentümlich altbürgerlich aufgerüschte Dame”

Zu den Halbwahrheiten, die sie bewusst in die Runde streue: Bei Lanz habe sie behauptet, die SPD wolle den Mindestlohn erst 2017 einführen. Das stimmt. Ein Punkt, den sie machen wollte. Aber als Jörges ihr widerspricht, wird klar, was sie mit ihrer Behauptung meinte. Selbst unter Gewerkschaften ist der von der Regierung beschlossene Weg umstritten.

Außerdem habe sie dazwischen geredet, als er ihr vorgeworfen habe, dass sie sich in einem SPIEGEL-Interview mit Bernd Lucke, Vorsitzender der AfD, verschwistert hätte. Das sei ihr unangenehm gewesen, das zu hören, hält ihr Jörges vor. Doch das ist kaum verwunderlich, ist doch die Kritik von Jörges oberflächlich und populistisch. Wagenknecht erklärt in der Talk-Show selbst, dass sie Bernd Lucke in nur einem einzigen Punkt zugestimmt hätte. Nämlich in Bezug auf die Kritik der EURO-Rettungspolitik von Schwarz-Gelb. Dass Jörges das als “verschwistern” bezeichnet, offenbart Abgründe und lässt ernsthaft an seinem Intellekt zweifeln. Wer erzählt hier also Halbwahrheiten, Herr Jörges?

Außerdem kritisiert er im Video erneut ihre Wortwahl einer “militaristischen” Europäischen Union. Augenscheinlich hat Jörges’ angeschworener Hals auch seine Ohren zugeschwollen. Sonst hätte er mitbekommen, dass Wagenknecht selbst in der Sendung mehrmals betont, dass sie den Begriff so nicht gewählt hätte. Sie selbst spricht auch in der Sendung nicht von einer militaristischen EU. Sie versucht auszuführen, was genau sie bzw. die Linke damit meint, kommt aber nicht weit, da sie wieder von Lanz und Jörges unterbrochen wird. Selbst wenn Jörges und Lanz gute Argumente hätten, die EU als nicht militaristisch zu bezeichnen, ist das kein Argument gegen Wagenknecht in dieser Sendung, denn Wagenknecht selbst grenzt sich von der Begriffswahl ab. Eine kritische Auseinandersetzung würde akzeptieren, dass sie den Begriff nicht gut gewählt findet und weiter inhaltlich abklopfen, was sie an der EU genau zu kritisieren habe. Stattdessen wird auf plumpe Art und Weise versucht, sie immer wieder auf diesem Punkt festzunageln.

Die Methode Jörges – populistische Hetzjagd

Von Hans-Ulrich Jörges sollte man als Mitglied der Stern-Chefredaktion eigentlich mehr erwarten (oder nicht?) als billiges Gepöbel und plumpe Panikmache für ein paar Likes auf seinem Videoblog, der – schaut man frühere Folgen an – so unerfolgreich ist wie “Modern Talking” kurz vor Bohlens Abgang zu DSDS. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen! Für diese Warnung ist es aber bereits zu spät. Spätestens seit seiner Video-Stellungnahme liegt Jörges in seinem selbst verursachten Scherbenhaufen. Vielleicht realisiert er bald, dass seine richtige Forderung nach einer kritischen Auseinandersetzung mit Sarah Wagenknecht durch Markus Lanz’ und seine eigene (weitestgehend) unsachliche, kurzsichtige und unverschämte Argumentationsweise ad absurdum geführt worden ist.

Wir leben in einer offenen, freien und tolleranten Gesellschaft. Dort erträgt man andere Meinungen – auch wenn sie nicht der eigenen Überzeugung entsprechen, behandelt sich gegenseitig mit Respekt und Anstand, beleidigt sich nicht vor (und natürlich auch hinter) laufenden Kameras (“Sie reden Stuss!”) und unterstellt anderen nichts, was sie soeben verneinten. Eine kritische Auseinandersetzung ist natürlich notwendig. Darin hat Jörges recht, aber das, was Lanz geboten hat, war wirklich meilenweit davon entfernt. Die Kritik daran hat nichts mit Tabuisierung zu tun. Und schon gar nicht mit linkem Fanatismus. Sondern lediglich mit dem Eintreten für die Wahrung von Respekt und Anstand im Deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

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Das Video von Hans-Ulrich Jörges im Original findet ihr hier:

http://www.stern.de/politik/deutschland/joerges-der-video-zwischenruf-die-methode-wagenknecht-2085007.html

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Eigentlich schaue ich mir derartige Verblödungs-Shows nicht an. Es werden doch immer nur die gleichen Leute eingeladen. Bei solchen Shows muss man sich doch immer wieder fragen, warum nicht Leute eingeladen werden, die dieses korrupte Polit-System fortwährend kritisieren. Da aber soviel über den Lanz-Abend mit Sarah Wagenknecht zu lesen war, habe ich mich durchgerungen, mir die 30 Minuten anzuschauen und auch die Rechtfertigung von Hans-Ulrich Jörges angesehen.

Nur soviel zu Ihnen, Herr Jörges. Sie sind ein propagandistisches Arschloch!

Herr Markus Lanz ist ein aufgeblasener Affe, der nicht einen Cent der GEZ-Zwangsabgabe wert ist. Wetten das … dieser aufgeblasene Affe, wenn er sein Scheck vom ZDF bekommt, sich schlapp lacht über die abGEZockten Gebührenzahler! 

 

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Allgemeine Unabhängigkeitserklärung der europäischen Nationen

Posted by krisenfrei - 26/01/2014

Die Allgemeine Unabhängigkeitserklärung der europäischen Nationen

von Helga Zepp-LaRouche (bueso)

Die folgende Erklärung wurde verfaßt, um eine konzeptionelle Grundlage für die Mobilisierung all derjenigen Kräfte zur Verfügung zu stellen, die in dieser großen zivilisatorischen Krise die Zukunft Europas als Prinzipiengemeinschaft souveräner Republiken neu gestalten und für die gemeinsamen Ziele der Menschheit zusammenarbeiten wollen.

Die Allgemeine Unabhängigkeitserklärung der europäischen Nationen

Angesichts der Tatsache, daß nicht nur die Euro-Zone, sondern das gesamte transatlantische System vor der Desintegration steht, geht es nur noch um die Frage, ob es einen Absturz ins Chaos oder einen ordentlichen Austritt aus der EU und der Gemeinschaftswährung geben wird, so daß die verfügbaren Maßnahmen zur Überwindung der Krise ergriffen werden können.

Es muß jedem denkenden Menschen klar sein, daß wir kurz vor einer zivilisatorischen Katastrophe von nie dagewesenen Ausmaßen stehen, es ist aber absolut erschreckend, daß es nur sehr wenige mutige Menschen zu geben scheint, die die Gefahr beim Namen nennen: Wir steuern auf einen Systemkollaps zu, der zu einem neuen, diesmal thermonuklearen, die Menschheit auslöschenden Weltkrieg führen kann. Das Schachbrett für einen Dritten Weltkrieg ist bereits aufgestellt – ein Absturz ins wirtschaftliche Chaos würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer Kettenreaktion führen, bei der die militärischen Potentiale der Welt, die ausreichen, alles Leben auf diesem Planeten zu vernichten, zum Einsatz kommen werden.

Die drängende Frage ist daher: Woher kommt diese ungeheure Diskrepanz zwischen der offensichtlichen Gefahr für Leib und Leben der Bevölkerung, und der weitgehenden Abwesenheit des Versuchs, sie abzuwenden?

Die europäischen Nationen sind gegenwärtig in supranationalen Strukturen gefangen, die offensichtlich gegen ihre existentiellen Interessen verstoßen, ihr bestes kulturelles Erbe negieren und ihnen ihre Zukunft rauben. Diese Strukturen repräsentieren in einem modernen Gewand eine der beiden Tendenzen, die in der europäischen Geschichte seit über dreitausend Jahren um den Vorrang kämpfen – nämlich das oligarchische System, bei dem eine kleine, elitäre Oberschicht ihre Privilegien gegen den Großteil der Bevölkerung durchzusetzen sucht.

Dagegen steht das republikanische Prinzip, das auf die bestmögliche Entwicklung der kreativen Fähigkeiten der Bürger ausgerichtet ist und z.B. von Solon, dem weisen Gesetzgeber von Athen, repräsentiert wurde. Diese zweite Tendenz ist derzeit in der Politik der EU nicht nur vollständig eliminiert, auch seine kleinsten Regungen werden bekämpft.

Für diese beiden Tendenzen als geschichtsträchtige Kräfte sind die aus der griechischen Mythologie stammenden Figuren Zeus und Prometheus adäquate Metaphern. Zeus, der menschenverachtende Herrscher des Olymp, steht für das oligarchische Modell, bei dem die Privilegien der Machtelite alles bedeuten und die Menschen keinerlei Rechte haben. Friedrich Schiller beschrieb in seiner Schrift Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon das Sparta Lykurgs als den Prototyp des oligarchischen Staates, in dem alles den Interessen der herrschenden Eliten untergeordnet ist, die nach Belieben auch die Sklaven – die Heloten – töten können, wenn es ihnen angemessen erscheint.

Prometheus hingegen, der Menschenfreund und Feuerbringer, setzt alles daran, den Menschen in die Lage zu versetzen, sich die Errungenschaften des Fortschritts zu eigen zu machen und dadurch seine Lebensgrundlagen zu verbessern. Das Prometheische im Menschen ist die kreative Kraft, der Götterfunke der Entdeckung neuen Wissens, der den Menschen wirklich frei macht und der Unterdrückung durch das oligarchische System entzieht. Und genauso wie Zeus in Aischylos’ Tragödie Der gefesselte Prometheus denselben dafür bestraft, daß er den Menschen das Feuer gebracht hat, indem er ihn auf ewig an den Felsen kettet, genauso haßt und fürchtet die Oligarchie die kreative Geisteskraft des freien Menschen, weil sie das Ende und die Überwindung der oligarchischen Kontrolle bedeutet.

Mit dem Kampf des Christentums gegen das Römische Reich wurden das Recht und das Potential des Menschen auf die unbegrenzte Vervollkommnung des Individuums als Ebenbild des Schöpfergottes auf eine völlig neue und höhere Ebene gehoben. Das Römische Reich und seine nach Willkür herrschenden Kaiser sind seitdem das Modell für imperiale und oligarchische Strukturen, deren Protagonisten es darauf anlegen, das gemeine Volk durch Brot und Spiele vom Denken abzuhalten und es in einem Zustand zu halten, in dem es seine Versklavung hinnimmt.

Die historische Bedeutung des Christentums war es, dieses System des Imperiums prinzipiell zu überwinden. Mit der Person von Jesus Christus wurde die Fähigkeit des Menschen zur „capax dei“, zur Teilnahme an Gott und seiner unbegrenzten schöpferischen Fähigkeit, etabliert. Dies bedeutete einen radikalen Bruch mit den vorchristlichen Mythen und einer zyklischen Vorstellung der Natur – eines immerwährenden Entstehens und Vergehens, der Wiederkehr des ewig Gleichen, der Mutter Gaia, für die Werden und Vergehen gleichbleibender Bestandteil der Natur sind. Mit Jesus Christus und der Existenz des Christentums war nun zumindest die innerliche Möglichkeit der Befreiung und der Entfaltung der kreativen Persönlichkeit gegeben. Die Herrscher des Römischen Reiches erkannten die Sprengkraft, die darin für ihr System lag, und antworteten mit der Verfolgung der Christen.

Der bahnbrechende Beitrag von Nikolaus von Kues im 15. Jahrhundert überwand mit seiner neuartigen Wissenschaftsmethode nicht nur die deduktiven Denkweisen der Peripatetiker und der Scholastik, sondern diese überlegene Methode des kreativen Denkens versetzte ihn auch die Lage, die Grundlagen sowohl für die moderne Naturwissenschaft als auch für das repräsentative System des souveränen Nationalstaates zu schaffen. Damit war zum ersten Mal explizit die Möglichkeit der Partizipation an der Regierung gegeben, die Form der politischen Verwirklichung der Menschenrechte, die zuvor moralisch durch das Christentum definiert, aber von den herrschenden oligarchischen Strukturen in der politischen Wirklichkeit unterdrückt worden waren.

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