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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 23. Januar 2014

Bankensystem: Der nächste Wackelkandidat heißt Deutschland

Posted by krisenfrei - 23/01/2014

von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge)

Den nie und nimmer zu bewältigenden Finanzbedarf der Staatskassen „führender“ Industrienationen nahmen wir im vorletzten Krisenvorsorge-Newsletter unter die Lupe. Dieses Mal werfen wir einen Blick auf den Bedarf der Banken. Der ist ebenfalls gewaltig. So gewaltig, dass ein bekannter Autor aus der Blogosphäre mutmaßt: „Jetzt beginnt die Krise erst richtig.“

Der Wirtschaftswissenschaftler Sascha Steffen von der “European School of Management and Technology” in Berlin untersuchte gemeinsam mit Kollegen den Finanzbedarf und die Stabilität von 109 der 124 Banken, die bereits von der EZB überprüft wurden und einem Stresstest unterzogen werden sollen. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass allein die Banken in Deutschland und Frankreich bis zu 485 Milliarden Euro an zusätzlichem Kapital benötigen, um gegen künftige Finanzkrisen gewappnet zu sein. Damit stellen sie die Südeuropäer als Hauptbedrohung der Finanzstabilität in den Schatten.

“Wenn noch Bomben versteckt sind, dann weniger in den vermeintlichen Problemländern als dort, wo bisher niemand nachgeschaut hat: in Deutschland, Frankreich und Italien”, hieß es laut Süddeutscher Zeitung in Kreisen der europäischen Finanzaufsicht. Nun, im Fall Italien wurde durchaus schon genauer hingeschaut, doch bei Frankreich und dem Musterknaben Deutschland gibt es in der Tat Nachholbedarf. Dort wird noch so manch unerfreulicher Anblick ans Tageslicht gelangen, wie beispielsweise die Notwendigkeit neuer Rettungsaktionen, diese erneut einen Krisenschub auslösen dürften, da die Staaten ihrerseits schon alle Hände voll zu tun haben mit der Refinanzierung von Schulden.

Insgesamt kommen die Wissenschaftler für die 109 untersuchten Institute auf 770 Milliarden Euro, die an Eigenkapital fehlen (wobei sie sich nur auf die öffentlich zugänglichen Daten berufen). Die größte Lücke klafft mit 285 Milliarden Euro bei den französischen Banken, gefolgt von Deutschland mit 200 Milliarden. Besonders die deutschen Landesbanken sitzen auf großen Bergen an faulen Wertpapieren, von denen viele aus den allseits beliebten Schiffsfinanzierungen stammen.

Wer soll die Lücken stopfen, wenn die Banken es (erneut) nicht schaffen? Sie ahnen es und Jürgen Fitschen, Vizechef der Deutschen Bank hat es durch die Blume auch schon angekündigt:  Steuerzahler, haltet eure Portemonnaies bereit. Die Spirale des Abmelkens dreht eine Windung tiefer. Selbst wenn der Finanzierungsbedarf dann für den Moment befriedigt ist, wird er anschließend sofort wieder steigen und irgendwann die aus der Realwirtschaft erzeugten echten Geldmittel erschöpfen.

Gibt es Alternativen zu diesem Crash auf Raten (abgesehen vom Bankrott mit Totalverlust der Einlagen)? Die gibt es, doch wie Sie als unsere Leser wissen, haben die betreffenden Ideen und Konzepte ihren Weg in die offiziellen Debatten (noch?) nicht gefunden. Im real existierenden  politischen Tagesgeschäft versucht man solchen Problemen eher derart beizukommen, dass man ihre Existenz leugnet. Nicht umsonst befürchtet Steffen, dass Deutschland auf die Untersuchungsergebnisse mit Manipulationsversuchen beim EZB-Stresstest reagiert.

Immerhin ein Versuch eines konstruktiven Vorschlags, der es ins Parlament und auf die Titelseiten geschafft hat, ist das Trennbankensystem: der als solide geltende Geschäftsbankenbereich soll hierbei strikt getrennt vom als riskant geltenden Investmentbereich agieren. Allerdings zeigte sich in der Vergangenheit mehrfach, dass auch die vermeintlich besser zu kontrollierenden Geschäftsbanken jederzeit zum Risiko werden können. Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret nannte dazu auf einer kürzlich abgehaltenen Tagung zum Trennbankensystem Washington Mutual, Countrywide, Hypo Real Estate und die spanischen Sparkassen als Beispiele.

Dass die vermeintliche Sicherheit des reinen Geschäftsbankenbereichs nicht wirklich die erhoffte  Stabilität schaffte, lag vor allem an der digitalen Vernetztheit, die beide Teile des Bankensystem prägt. Diese verspricht auf der einen Seite zwar unbegrenzte (Wachstums)Möglichkeiten, kann aber auf der anderen Seite bewirken, dass finanzielle Schieflagen mit nur ein paar Mausklicks wie ein Virus verbreitet und vermehrt werden.

Dass die nächste Bankenkrise vor allem Frankreich und Deutschland erfassen wird, heißt übrigens nicht, dass die Lunte in Südeuropa nicht mehr brennen würde. In Griechenland und Italien geht es unvermindert hoch her. Das Problem verlagert sich nicht, sondern breitet sich aus.

 

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Google-Brillen Träger stehen mit einem Bein im Gefängnis

Posted by krisenfrei - 23/01/2014

von WiKa (qpress)

google glasses Brille Knast agents spys spione Datenbrille Verhaftung Spionage ungesetzlich Verbot Kino RaubkopieSchöne neue Welt: Sie sind jung, schön und dynamisch? Halten sich für überaus „VIP“ und finden die elitären Google-Glasses völlig cool? Dann stehen auch Sie gegebenenfalls schon mit einem Bein im Gefängnis. Wie schnell es womöglich dort enden kann, zeigt ein Vorfall aus den vergangenen Tagen, der sich in Ohio abspielte. Leute, die mit dieser neumodischen Einrichtung auf der Nase herumlaufen, müssen jederzeit damit rechnen für ihre Leidenschaft ins Kreuzverhör genommen zu werden … Sie sind verdächtig.

Ein junger Mann, der ohnehin Brillenträger ist, vergnügte sich seit einigen Monaten mit dieser neuen Einrichtung von Google. Das sollte ihm zum Verhängnis werden. Erst wenige Tage zuvor hatte er neue Brillengläser bekommen und gleichzeitig seine Sehhilfe für den dauerhaften Gebrauch mit der besagten Google-Technik kombiniert. Beim Kinobesuch in Ohio passierte es dann. Nach gut einer Stunde des entspannten Kinovergnügens kamen zwei freundliche Herren daher und geleiteten ihn für ernsthaftere Dinge aus dem Kinosaal.

Diese Herren waren keine geringeren als die von der Stasi (Staatssicherheit) … in den USA nennt man die nicht ganz so martialisch einfach nur „Homeland-Security“. Was war der Grund? Auf den Kinobetreiber machte er mit seiner technischen Einrichtung an seiner Brille einen bösartigen und arg verdächtigen Eindruck. Ein Raubkopierer, so die Mutmaßung, die Anlass gab sofort die entsprechende Behörde zu verständigen, die auch für die Bekämpfung von Raubkopiererei zuständig ist.

Natürlich wurde der junge Mann nicht von den beiden Herren festgenommen, schließlich wollte man ihm doch nur ein paar unverfängliche Fragen stellen. Hätte er sich allerdings geweigert freundlich zu kooperieren, so wäre eine Festnahme mehr als im Bereich des wahrscheinlichen gewesen. Auch andere böse Dinge hätten ihm widerfahren können, würde er nicht so funktionieren wie man es von ihm erwartete, so die eindringliche Ermahnung der freundlichen Schlapphüte.

Nachdem er dann im Verlauf einer mehrstündigen „Befragung“ auch das Datenmaterial seiner Google Brille fein säuberlich offenbarte und den „Spiogenten“ nachhaltig seine „Unschuld“ beweisen konnte, durfte er sich vom Ort des Geschehens entfernen, den Rest des Films versäumt und um eine knackige Staatsschutz-Erfahrung reicher. Peinlich berührt gab es vom Kino noch einen Satz Freikarten (im Gegenwert von 30 Bucks) obendrauf, womit man die Angelegenheit lieber gerne ganz schnell vergessen machen wollte. Wen die Details hierzu interessieren, der kann die ganze Geschichte des Betroffenen an dieser Stelle nachlesen: AMC movie theater calls „federal agents” to arrest a Google Glass user[The Gadgeteer].

Was gibt es aus diesem Vorfall nun zu lernen? Richtig, wenn ihnen eine junge hübsche Dame mit so einem Gerät über den Weg läuft, dann achten Sie doch einfach darauf, ob die Schönheit einen entsprechenden Stempel auf der Stirn hat oder andere verräterische Merkmale aufzuweisen hat, die darauf schließen lassen, dass sie offiziell derartiges Spionagegerät führen darf. Vielleicht ist es dann auch schon zu spät? Wenn es die fesche 9 von 11 ist, die ihnen da begegnet, brauchen sie an Flucht gar nicht mehr zu denken, „Sie werden assimiliert“! Als einfacher „kleiner Scheißer“ sollten Sie sich sehr wohl überlegen wo Sie Ihre Google Brille künftig spazieren führen. Unbedingt sollten Sie militärische Einrichtungen weiträumig umgehen, geheimdienstliche Einrichtungen allemal meiden und selbst in öffentlichen Gebäuden oder in Firmenkomplexen ist höchste Vorsicht geboten. Wenn Sie keinen geheimen „Führerschein“ für das Teil haben, machen Sie sich stets verdächtig. Dieses Teil eignet sich nachhaltig für jedwede Spionage und der kleine Mann im Ohr könnte Ihnen allzeit verraten wer Ihnen da gerade entgegenkommt. Die richtig schweren Jungs von den Vereinen mit den drei großen Buchstaben haben mit Sicherheit längst eine Freund/Feind Kennung implementiert. Sie können also jeden Kollegen schon auf 500 Meter Entfernung identifizieren und beim Passieren freundlich grüßen. Je nach Rang des Entgegenkommenden unter Umständen auch schon mal strammstehen.

Dieser Vorfall ist unbedingt ein weiterer untrüglicher Hinweis darauf, dass ein und dieselbe Tat, je nach Zugehörigkeit zu einer Gruppe, entweder gewollt und legitim ist, oder jemanden in den Knast bringen kann, zumindest aber suspekt macht. Unsere Zweiklassen-Gesellschaft steht. Sie sind entweder bei der Stasi oder bei den Stasi Opfern, darüber gibt nur noch die Herrschaft. Wenn uns diese kleine Geschichte aus den USA, dem Land der grenzenlosen Freiheit (für die Geheimdienste), vielleicht jetzt noch etwas bekloppt erscheint, können wir dennoch erste Wetten darauf abschließen, dass wir auch hier eine analoge Entwicklung dazu erleben werden. Überdenken Sie also noch einmal gründlich die Anschaffung eines solchen Gerätes. Die Ihnen dann entgegenkommenden echten Schlapphüte wissen zwar wer Sie sind, in Ermangelung der Freund/Feind Kennung werden Sie aber bei dieser „Begegnung der miesen Art“ den Kürzeren ziehen … trotz oder ausgerechnet wegen der Google-Brille.

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„Die FED hat das Gold nicht“

Posted by krisenfrei - 23/01/2014

Gold: „Die FED hat das Gold nicht“ – es scheint nur noch „Pa­pier­gold“ zu geben / Erneuter Test der 875 US-Dollar?

Graphik: Hardcopy YT-Video

Die Annahme der globalen Einleger, die ihre nationalen Ersparnisse der Federal Reserve und der US-Regierung an­ver­traut hatten, war immer, dass die Fed im Falle der Repatriierung der Einlagen durch die Eigentümer einfach die Tre­so­re öffnet, die gewünschten Ein­lag­en ent­nimmt und an die Eigentümer zurück­gibt.

Das hatte eigentlich auch Deutschland erwartet, als es letztes Jahr sein Gold zurückhaben wollte.

[..] Aber das gesamte System scheint nur noch mit Schuldscheinen zu operieren. Seien es die Ver­braucher, die Banken, die Fed oder auch die US-Regierung, all die eingetauschten US-Dollars sind nichts als wertlose Stückchen Papier, denn angesichts der mangelhaften Transparenz der Fed müssen wir davon ausgehen, dass die physischen Vermögenswerte, die angeblich für all das ganze Geld hinterlegt sind, inzwischen ausgegeben wurden.

Liegen wir falsch mit dieser Annahme?

Wenn Sie Rücklagen für den Notfall bei einem Freund deponiert hätten, der Ihnen hoch und hei­lig versprochen hat, Ihnen diese Mittel unverzüglich zurückzugeben, wann immer Sie danach fragen, und dann ist es soweit und Sie müssen hören, dass es ein paar Jahre dauern kann, bis er das Geld zusammen hat, was würden Sie vermuten? Dass Ihr Freund das Geld wirklich hat, oder dass er es vielmehr für andere Zwecke verwendet hat und nicht genau weiß, wann er es für die Rückzahlung zur Verfügung hat?

Unsere gesamte Wirtschaft wie auch die Kreditwürdigkeit unseres Landes ist auf Vertrauen auf­ge­baut. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis Amerika in Währungsfragen und bei Finanz­dienst­leistungen das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft bekam. Und in nur ein paar Jahren ging all die­ses Vertrauen verloren.

Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis unsere Gläubiger und globalen Investoren uns den Stecker ziehen mit weitreichenden Folgen.

[Auszugsweise Übersetzung]

„Das Ziel von 1150 US-Dollar war das MINIMUM, und dem Modell wäre mit dem Juni-Tief von 1151 US-Dollar gedient, wenn das Timing stimmt. Das schließt aber nicht aus, dass es noch unter das Hoch von 1980 gedrückt wird, um die 875 US-Dollar erneut zu testen. Aber so wie wir eine Differenz zwischen dem jährlichen Tageshoch und Jahresschluss haben, haben wir einen signifikanten Unterschied zwischen CASH und FUTURES. Die Cash-Tief ist am 28. Juni, aber das aktuelle Futures-Tief an der COMEX ist am 31. Dezember. Dies eröffnet eine Timing-Differenz, wie auch das Februar-Ziel aus CASH-Sicht vom FUTURES-Ziel im April abweicht. … Selbst wenn Gold in 2014 seinen Boden gefunden haben sollte, wird es nicht abheben bis das ECM (Economic Confidence Model) in 2015.75 seinen (vorläufigen) Höhepunkt gefunden haben wird.“ [Armstrong Economics]

 

Mehr unter stopesm

 

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Alle Regierungen werden von Lügnern geführt !

Posted by krisenfrei - 23/01/2014

Obamas Lügen, NSA-Spitzel und die Söhne der Freiheit: werdet ihr gefährliche Freiheit oder friedliche Sklaverei wählen?

John W. Whitehead (antikrieg)

 „Alle Regierungen werden von Lügnern geführt.“ – Independent-Journalist I.F.“Izzy“ Stone 

Präsident Obama hat es mit einzigartiger Unterstützung durch den Kongress und die Gerichte geschafft, die Verfassung durch wiederholte Missbräuche, Attacken und Umgehungen durch den Fleischwolf zu drehen.

Das ist nichts neues, wie ich in meinem Buch A Government of Wolves: The Emerging American Police State (Eine Regierung von Wölfen: Der aufkommende amerikanische Polizeistaat) dokumentiert habe. Wie auch immer, mit seiner neulichen Rede zur NSA – einem berauschenden Cocktail aus Lügen, Verschleierungen, Widersprüchen und orwell’schem Doppelsprech – hat Obama es auch geschafft, die Geschichte unseres Landes zu pervertieren und propagandistisch zu verwerten, beginnend bei Paul Revere und den Söhnen der Freiheit, indem er deren Leistungen für die Sicherung unserer Freiheiten mit der Überwachung durch die NSA auf eine Ebene stellte. Ehrlich gesagt, George Orwells Winston Smith, der die Nachrichtenmeldungen für den Großen Bruder und das Wahrheitsministerium neu schrieb, hätte nicht besser die Geschichte umschreiben können, um der Parteilinie zu dienen.

Auch wenn sie nicht Gutes verhieß für das Nachfolgende, hier die Eröffnung von Obamas Rede: 

„Am Anfang unserer Republik wurde in Boston ein kleines, geheimes Überwachungskomitee gegründet, entstanden aus den „Söhnen der Freiheit.“ Eines der Mitglieder war Paul Revere. In der Nacht patrouillierten sie durch die Straßen und berichteten über alle Anzeichen, dass die Briten Razzien gegen Amerikas frühe Patrioten vorbereiteten. Die amerikanische Geschichte hindurch hat geheimdienstliche Arbeit beigetragen, unser Land und unsere Freiheiten zu sichern“

Obamas Folgerung ist klar: statt die NSA zu verdammen, weil sie unsere privaten Rechte beeinträchtigt, sollten wie sie loben, weil sie dazu beiträgt, „unser Land und unsere Freiheiten zu sichern.“ Macht nichts, dass die Söhne der Freiheit in Wirklichkeit gegen die britische Regierung arbeiteten, um das zu untergraben, was sie als repressives Regime empfanden, welches schuldig war, eine Reihe von Machtmissbräuchen gegenüber den Kolonisten zu begehen.

Nach so einer Eröffnung á la 1984 spielt es nicht mehr wirklich eine Rolle, was Obama sonst noch zu sagen hatte in seiner Rede über NSA-Reformen und dergleichen. Sie können sicher sein, dass es weitgehend ein Haufen Lügen war. Obama sagte es natürlich eloquent genug und durchsetzt mit all den entsprechend wortgewandten patriotischen Floskeln über individuelle Freiheit und die Notwendigkeit, die Verfassung zu verteidigen und das Leben unseres Landes zu sichern und dabei unsere Freiheiten zu erhalten. Immerhin hat Obama bewiesen, dass er sehr gut ein Ding sagen und ein anderes tun kann, sei es sein Beharren darauf, dass „ihr eure Gesundheitsplanung beibehalten könnt,“ dass er Guantánamo schließen wird, oder dass die umstrittenen Drohnenattacken seiner Administration nur Terroristen treffen und keine Zivilisten.

Wenn es um die NSA geht, hat Obama das amerikanische Volk schon seit geraumer Zeit belogen. Da gab es die Zeit, in der er behauptete, dass das geheime FISA-Gericht „transparent“ ist. Dann beharrte er darauf, dass „wir kein inländisches Überwachungsprogramm haben.“ Und dann, um dem die Spitze aufzusetzen, blieb er tatsächlich dabei, dass es keine Beweise dafür gibt, dass die NSA ihre Macht „wirklich missbraucht.“ David Sirota schreibt in Salon: „es ist jetzt fast albern geworden zu unterstellen oder anzunehmen, dass der Präsident nicht auch gelogen hat. Warum? Weil, wenn das stimmt – wenn er in der Tat nicht absichtlich gelogen hat – das bedeutet, dass er gefährlich, unverantwortlich und fahrlässig nicht nur nicht wusste, was in der Regierung, die er leitet, sondern auch in den Nachrichtenmeldungen rund um ihn vorgeht.“

Ich kaufe ihm das natürlich überhaupt nicht ab. Ich lasse mir nicht einreden, dass ein Verfassungsjurist und Rechtsprofessor nicht wusste, dass das FISA-Gericht geheim ist – sprich das Gegenteil von „transparent.“ Ich lasse mir nicht einreden, dass er einfach nichts mitkriegte von den Nachrichtenmeldungen, die zeigten, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika Überwachung stattfindet. Und ich lasse mir nicht einreden, dass er nicht wusste, dass es Beweise – sowohl im öffentlichen Bereich als auch innerhalb seiner eigenen Administration – dafür gibt, dass die NSA „tatsächlich ihre Macht missbraucht.“

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