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Archive for 22. Januar 2014

Wer heizt die Gewalt in Kiew an?

Posted by krisenfrei - 22/01/2014

Der russische Außenminister Sergej Lawrow wies bei seiner Jahrespressekonferenz am 21. Januar amerikanische und EU-Vertreter wegen ihrer offensiven Einmischung in die Krise der Ukraine zurecht. Auf die Frage, ob die Ukraine auseinanderbrechen könne, sagte Lawrow: „Ich möchte keine hypothetische Diskussion über ein Auseinanderbrechen der Ukraine unterstützen. Russland unternimmt alles in seiner Kraft stehende, das zu verhindern, und die Situation zu stabilisieren.“

In bezug auf die Haltung der EU sagte Lawrow u.a.: „Wir wissen, daß die Situation zu einem gehörigen Grade von außen angetrieben wird. Die das tun, denken noch nicht einmal darüber nach, was im Interesse der Opposition selbst ist und versuchen, Gewalt zu provozieren. Wenn so etwas in irgendeinem EU-Land passiert, hinterfragt niemand die Notwendigkeit, entschieden zu handeln, damit Gewalt und Chaos gestoppt werden können. Aber in diesem Fall gibt es Forderungen von außen… Bei der OSZE-Konferenz in Kiew Anfang Dezember, verlangten unsere amerikanischen Kollegen, daß die ukrainische Regierung ‚auf die Stimme des Volkes hört‘ und sagten: ‚Wenn sie nicht zuhören, gibt es Chaos.‘ Ich weiß nicht, was das war – eine Prophezeiung oder eine Vision. Aber sehr wahrscheinlich hat jemand ein Interesse an diesem Chaos. Wir nicht. Wir wollen, daß die Ukraine stabil ist. Es gibt zu viele wirtschaftliche, kulturelle und spirituelle Bande, die uns verbinden, um Öl in das Feuer zu gießen, das jemand anderer hier anzufachen versucht. Und die Hauptfrage ist: Was war der Auslöser dieser Proteste? Es war die Tatsache, daß die Regierung, die dazu völlig die Autorität und Kompetenz hat, entschied, zu diesem Zeitpunkt keine Dokumente zu Abkommen mit der EU zu unterzeichnen.“

Im weiteren Verlauf seiner Pressekonferenz fragte Lawrow polemisch nach der politischen Zukunft derjenigen, die z.B. in Griechenland, die für einen EU-Austritt demonstriert haben, dederjenigen, die euroskeptische Parteien in anderen EU-Ländern gegründet haben, bzw. was mit der Hälfte der lettischen Bevölkerung sei, die den Eintritt in die Eurozone ablehnt – den die lettische Regierung gerade vollzogen hat. Er betonte, Russland liege daran, die „entweder-oder“-Haltung zu überwinden, die die EU gegenüber vielen osteuropäischen Ländern an den Tag legt. Bis heute habe die EU keine Erklärung abgegeben, warum sie so kategorisch den Vorschlag des ukrainischen Ministerpräsidenten Azarow für dreiseitige Konsultationen zwischen der EU, Russland und der Ukraine zurückgewiesen hat.

Währenddessen eskalieren die Auseinandersetzungen in Kiew. Auch wenn sich die Oppositionspolitiker Klitschko, Tyahnybok und Arseni Yatsenyuk sich von der Gewalt bei den Demonstrationen distanziert haben, rufen sie die ukrainische Bevölkerung auf, nach Kiew zu kommen, um die Regierung zu Fall zu bringen. Vladimir Klitschko machte bereits die Regierung für mögliche Opfer der Auseinandersetzungen verantwortlich, wenn sie sich weiterhin weigere, die Forderungen der Demonstranten zu erfüllen. Laut einem Bericht des Magazins Die Zeit unterstützen Mitglieder von Tyahnybok’s Svoboda-Partei aktiv die Gewalt und bringen immer mehr junge Männer nach Kiew. Das Online-Magazin Telepolis berichtete, daß die rot-schwarzen Fahnen der extrem nationalistischen westukrainischen Gruppe UNA-USO unter den gewalttätigen Gruppen zu sehen waren, unter denen sich auch Mitglieder von Svoboda befanden. Außerdem tauchte der Anführer der Gruppe Brastvo, Dmytro Korchynsky, überall da auf, wo es zu Kämpfen zwischen Polizei und Kampfgruppen kam. Er kämpfte 2008 gegen die Russen in Georgien und war Berichten zufolge auch in Tschetschenien im Einsatz.

Der ukrainische Ministerpräsident Azarow warnte angesichts dieser dramatischen Zuspitzung im russischen staatlichen Fernsehen Vesti 24 gestern: „Wenn die Provokateure nicht aufhören, wird die Regierung nichts anderes überbleiben, als auf der Grundlage des Gesetzes Gewalt anzuwenden, um unsere Bevölkerung zu schützen.“

Wer immer diese Eskalation vom Westen aus anheizt, muß sich darüber im klaren sein, daß ein solches Spiel mit dem Feuer, zusammen mit den gefährlichen anderen Krisenherden in Nahost und weltweit, auf eine geopolitische Konfrontation zuläuft, die im Zeitalter thermonuklearer Waffen schnell in eine große Katastrophe münden kann. Wer das will, gehört ins Irrenhaus, aber nicht in Positionen politischer Verantwortung.

Quelle: bueso

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„Wer das will, gehört ins Irrenhaus, aber nicht in Positionen politischer Verantwortung.“

Stimmt! Nur gäbe es dann mindestens zwei Probleme.

1. Es gäbe gar nicht genug Irrenhäuser, um die vielen Irren unterzubringen
2. Es gäbe gar nicht genug Fachkräfte, um die vielen Irren zu betreuen

Allerdings hätte diese Maßnahme auch Vorteile.

1. Es würden viele Kriminelle, die die Menschen ausrauben,  nicht mehr frei rumlaufen
2. Es gäbe keine arbeitslose klinische Psychologen, Psychiater, Psychotherapeuten und psychiatrische Pflegekräfte

Ich wäre sofort dafür, alle Psychopathen aus den Bereichen Finanzen, Medien, Wirtschaft und Politik in Irrenanstalten einzusperren. Koste es, was es wolle! 

 

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Die wahren Strategen hinter der Ukraine-Verschwörung

Posted by krisenfrei - 22/01/2014

Heiko Schrang ( macht-steuert-wissen )

Im Boxgeschäft gehören seit jeher gekaufte Kämpfe, Manipulation gepaart mit einigen schauspielerischen Elementen dazu. Ähnlich sieht es derzeit auf dem Gebiet aus, wo der Ex-Weltmeister im Schwergewicht, Vitali Klitschko kämpft – in der Ukraine. Glaubt man den westlichen Medien, ist der ukrainische Präsident Wiktor Janukowytsch, ein Tyrann, der nicht die Interessen seines Volkes vertritt. Das ukrainische Volk wünscht sich angeblich ein Freihandelsabkommen mit der EU. Mit dem Entschluss gegen das Freihandelsabkommen hat er sich nicht von einer von Bankern beherrschten Vereinigung (EU) bevormunden lassen. Stattdessen suchte er den Schulterschluss mit Russland. (Mehr Informationen auch im Buch: „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“, an welches sich kein Verlag traute Zum Shop)

Wie auch im Boxgeschäft, welches Klitschko bestens kennt, stehen auch in der Ukraine handfeste Interessengruppen dahinter. In diesem Fall ein riesiges von Washington aus inszeniertes geopolitisches Spiel, um die Ukraine aus ihrer historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Bindung an das Nachbarland Russland zu lösen.

Wir wollen uns aber hier nicht die Puppen, die auf der Bühne ihre Rolle spielen, anschauen, sondern die, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Eine wesentliche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Milliardär George Soros, der in der westlichen Welt hohes Ansehen genießt. Am 16.12.2013 erschien im russischen online-Journal strategic-culture.org zu diesem Thema ein Artikel, geschrieben vom amerikanischen Journalisten Wayne Madsen, der seinesgleichen sucht:

„Seit der die Welt mit seinen Hedgefonds ausraubende George Soros im Bündnis mit dem CIA-Strategen Gene Sharp als Demokratiebewegungen getarnte, manipulierte Unzufriedene auf den Straßen anfälliger Staaten gegen die jeweilige Regierung demonstrieren lässt, weil die Neokonservativen der USA mit ihrem „Project for the New American Century“ (PNAC, dem Projekt für ein neues US-amerikanisches Jahrhundert) die ganze Welt unterjochen wollen, richtet die interventionistische US-Außenpolitik auch schon begehrliche Blicke auf die Ukraine.“

Bei genauer Betrachtung gibt es Parallelen zwischen dem arabischen Frühling und den Ereignissen in Kiew. Anhand der Organisation (Transparente, Handzettel etc.), die teilweise identisch sind, nur in verschiedenen Sprachen verfasst wurden, lässt sich sehr gut erkennen, dass dort die gleiche Handschrift verwendet wird. Auch das jüngste in Kiew aufgeführte Schauspiel wurde wieder von der professionellen CIA-Hydra „Endowment for Democracy“ (eine Stiftung „zur Förderung der Demokratie“) inszeniert, die von Soros finanziert und von Sharp dirigiert wird.

„Gene Sharp hat mit seinen beiden Nichtregierungs-Tarnorganisationen OTPOR und CANVAS zwei Gruppierungen an der Hand, mit deren Hilfe er jederzeit und überall auf der Welt „Aufstände“ gegen missliebige Regierungen anzetteln kann; in Ländern, die sich der von der Wall Street und dem Pentagon verordneten „Neuen Weltordnung“ widersetzen, finden sich immer genügend Leute, die sich mit Bargeld, Versprechungen, i-Pads, i-Phones oder auch nur mit Nahrungsmitteln für eine „Revolution“ gewinnen lassen und dann mit auf das jeweilige Land abgestimmten Transparenten, Plakaten, Nationalfahnen aus früheren Zeiten und anderem Propagandamaterial auf die Straße gehen. Aus kürzlich durchgesickerten E-Mails geht hervor, dass CANVAS-Gründer Srdja Popovic mit der CIA und dem für das Pentagon tätigen, von George Friedman gegründeten Spionageunternehmen STRATFOR kollaboriert hat; dessen gute Verbindungen zu Militärgeheimdiensten der USA sind allgemein bekannt“.

Diese Vorgehensweise ist lang erprobt. Bereits im Jahr 1996, genauer gesagt am 10.12.1996, schrieb die FAZ unter der Überschrift „ Der kroatische Präsident warnt abermals vor Verschwörung“ einen Artikel über die Geschehnisse in Kroatien. Damals hatte Präsident Tudjman die Stiftung des ungarisch-amerikanischen Milliardärs George Soros schwer angegriffen: „Ursprünglich als humanitäre Organisation zugelassen, versuche die Soros Stiftung durch technische und finanzielle Unterstützung junger Menschen „Voraussetzungen für die Ablösung der gegenwärtigen Autorität zu schaffen“ und „Kontrolle über alle Bereiche des Lebens zu gewinnen, ausgehend von den Medien und von dem Bereich der Kultur“.

Ferner sagte er, Ziel sei es, die gegenwärtige Regierung zu stürzen und durch eine neue Führung mit neuen Persönlichkeiten zu ersetzen, welche von den unsichtbaren Befehlshabern anerkannt würden.

Zu viel Geld und Zeit wurde von Soros und seinen Erfüllungsgehilfen in das Unternehmen „Ukraine“ investiert, dass kein Scheitern akzeptiert wird, ehe das Ziel erreicht ist. Ziel ist, die Ukraine in die Nato und in die EU zu holen.

Beste Grüße

Heiko Schrang

Ab heute ist das Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ als Kindle-E-Book erhältlich: Kindle-Version bei Amazon

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P.S.: Ich erhebe keinen Anspruch auf Absolutheit für den Inhalt, da er lediglich meine subjektive Betrachtungsweise wiedergibt und jeder sich seinen Teil daraus herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen. Weitere Anregungen auch in unserem Newsletterarchiv unter http://www.macht-steuert-wissen.de

 

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Syrien und Sotschi: Krieg im Zeichen der Ringe?

Posted by krisenfrei - 22/01/2014

von Henning Lindhoff  (ef-magazin)

Startschuss für Obamas nächsten Schachzug

Die Geographen der Antike sprachen noch vom lacus lemanus, wobei das lateinische „lacus“ wie auch das keltische „lemanus“ „See“ bedeutet – eine überflüssige sprachliche Doppelung also, zu viele Worte für zu wenig Inhalt. Heute wird der See zwischen Lausanne, Genf und dem französischen Thonon-les-Bains schlicht Genfer See genannt. Doch aufgeblähte Sprachkonstruktionen, rhetorische Finten und viel heiße Luft zieht das Gewässer auch im Hier und Jetzt noch magisch an. Gut 25 Kilometer von Lausanne entfernt beginnt am heutigen Mittwoch die Syrien-Konferenz „Genf 2“ in Montreux.

Im Vorfeld hatte sich UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon dem Druck aus dem amerikanischen Außenministerium gebeugt und Regierungsvertreter aus dem Iran ausgeladen. Grund für die Ausladung sei die Weigerung der iranischen Machthaber gewesen, eine syrische Übergangsregierung mit Beteiligung der Opposition zu unterstützen. Zuvor hatten auch der US-Super-Verbündete Saudi-Arabien und syrische Oppositionelle mit einem Boykott der Konferenz gedroht. Für Assad fällt mit dem Iran ein wichtiger, auch militärisch unterstützender, Verbündeter bei den Verhandlungen aus.

Die russische Regierung bedauerte Ban Ki-Moons Entscheidung: „Das ist natürlich ein Fehler“, sagte Außenminister Sergej Lawrow. „Aber es ist keine Katastrophe.“ Schließlich sei nach seiner Auffassung keine Besprechung der Frage über die Möglichkeit des Regimewechsels in Syrien vorgesehen: „Die russisch-amerikanische Initiative sieht kein Prinzip des Regimewechsels vor. Diese Initiative ruft auf, die Konferenz durchzuführen, damit einen direkten Dialog zwischen den syrischen Seiten zur vollständigen Erfüllung des Genfer Kommuniqués beginnt“, sagte Lawrow. Er hängt die gesamte Veranstaltung damit weitaus tiefer als westliche Regierungen und ihre angeschlossenen Funkhäuser, die seit dem Wochenende kein anderes außenpolitisches Thema mehr zu kennen scheinen.

Zeitlich mal wieder perfekt abgestimmte Munition für ihr Sperrfeuer lieferte vor allem der Bericht eines geheimnisvollen „Caesar“, dem angeblich übergelaufenen Militärpolizisten aus Syrien. Einmal mehr präsentierte sich stolz der britische „Guardian“ als publizistische Enthüllungsplattform und schrieb, dass dieser eigenhändig rund 27.000 Bilder von 11.000 toten Häftlingen aus syrischen Gefängnissen geschossen haben will. 27.000 Fotos! 11.000 Häftlinge! Welch bravouröse Mammutleistung eines vereinzelten Widerspenstigen mitten in der Höhle des Löwen!

Doch Fragen bezüglich der Durchführbarkeit eines solchen Unterfangens oder der Redlichkeit des anonymen Photographen gehen unter im Vorkriegszirkus. Schließlich stuften die Juristen Desmond de Silva, früherer Chefankläger des Kriegsverbrechertribunals für Sierra Leone, Geoffrey Nice, Ankläger im Prozess gegen den früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic, und David Crane, der den liberianischen Präsidenten Charles Taylor angeklagt hatte, die Aussagen des Überläufers schon längst als authentisch ein. Das muss reichen. Auch für einen Krieg.

In ihrem Bericht ließen sie keine Zweifel zu, keine Fragen offen und sparten nicht mit den notwendigen Reizwörtern. So schrieben sie detailliert über grausame Foltermethoden und „Tötungen im industriellen Ausmaß“ durch die Regierung Baschar al Assads. Elektroschocks, Schläge mit Stangen und Hungertote seien in syrischen Gefängnissen an der Tagesordnung. „Direkte Beweise“ gebe es nun für die Schicksale der vielen verschwundenen Syrer. Ohne Umschweife wurde das Material selbstverständlich an alle notwendigen Regierungsstellen dieser Welt weitergeleitet. Pünktlich vor der Abreise gen Montreux lag es auch allen Konferenzteilnehmern vor.

Nun sehen die bis über beide Ohren überschuldeten Kriegstreiber aus Übersee wieder Land. Nach der angeblichen Attacke Assads mit Sarin-Gas gegen die eigene Bevölkerung am 21. August 2013, die schon den ersten genaueren Blicken nicht standhielt – Warum Sarin-Gas im Häuserkampf einsetzen? Warum wiesen die Betroffenen nicht alle Symptome einer Sarin-Gas-Verletzung auf? Warum wurden nur an vereinzelten Punkten im betroffenen Gebiet Rückstände des Gases gefunden? – wird dieser Bericht nun wohl den Startschuss für den nächsten Schachzug der USA auf dem globalen Schachbrett gegen Syrien, gegen den Iran und letztendlich vor allem gegen Russland bedeuten.

Nicht die vermuteten Menschenrechtsverletzungen in Syrien stehen im Fokus der selbsternannten Weltpolizei. Nein. Im verzweifelten Kampf gegen die eigene Schuldenlawine und gegen aufstrebende Machtblöcke winkt der Showdown. Der russische Bär soll gereizt werden, solange die größte Kriegsflotte aller Zeiten noch zu schwimmen vermag. Denn ist diese erst in den Fluten des Papiergeldes versunken, wird es eng für Obama und seine Militärberater.

Doch Putin hat aus dem Libyen-Desaster gelernt. Einknicken ist keine Option mehr. Und Angst vor Amerikas Kriegern erscheint ihm unangemessen. In einem Dringlichkeitsmemorandum warnte er vor wenigen Wochen die US-Regierung, mit einem „massiven Militärschlag“ gegen Saudi-Arabien zu antworten, falls die NATO-Staaten Syrien angreifen würden. Heute noch soll die Drohung der Saudis gegenüber Russland Bestand haben, während der kommenden Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi mittels tschetschenischer Terroristen, welche unter saudischer Kontrolle stehen, für „Tod und Chaos“ zu sorgen. Im vergangenen Jahr soll der der saudische Prinz Bandar bin Sultan, aufgrund seiner hervorragenden Kontakte zu neokonservativen Kreisen in den USA auch Bandar Bush genannt, diese Botschaft persönlich überbracht haben, wie der britische „Telegraph“ einst berichtete.

Für Putin steht daher schon seit geraumer Zeit fest, wer bei den vergangenen Terroranschlägen von Wolgograd die Fäden zog. „Wir werden den Verbrechern keine weiteren Gelegenheiten zur Durchführung ihrer Aktionen geben, denn unsere Antwort wird schon bald die Landkarte des Nahen Ostens verändern.“ Grundlage für Putins Überzeugung ist ein Report des Chefs des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB Alexander Bortnikow, der den Bericht des „Telegraph“ zu bestätigen scheint. Nach seiner Einschätzung wurde einer der Anschläge von einem Terroristen verübt, der zuvor Mitglied einer von Saudi-Arabien unterstützten Terrorgruppe in Syrien gewesen sein soll.

Doch die USA wollen anscheinend Krieg um jeden Preis. Und die NATO-Schreiberlinge trommeln fleißig mit. Zweifel an den Sicherheitsmaßnahmen in Sotschi gebe es, so der „Spiegel“. „Und zwar längst nicht mehr nur bei den Athleten, die teils sogar schon private Schutzfirmen angeheuert haben. Sondern auch im US-Kongress und im Weißen Haus selbst.“ Dass weiterhin natürlich das Gastgeberland für die Sicherheit der Olympioniken zuständig ist, will man in den Redaktionsstuben nicht wahrhaben. Putin wolle trotz aller Bedenken und Unwägbarkeiten nicht mit den Amerikanern kooperieren. „Dann hat er es eben nicht anders verdient!“, raunt es zwischen den Zeilen.

Ohne Absprache wird das US-Militär also laut „CNN“ „bis zu zwei Kriegsschiffe und mehrere große Transportflugzeuge im Schwarzen Meer auf Abruf“ halten. Sie sollen US-Bürger bei Bedarf evakuieren, „falls die Russen um Hilfe bitten“, so ein Pentagon-Sprecher. In der dazugehörigen Reisewarnung des US-Außenministeriums wird neben Großveranstaltungen auch vor einer mangelhaften medizinischen Versorgung in Russland gewarnt und das Bild eines humanitären Einsatzes in einer Drittwelt-Krisenregion gezeichnet. Dass Putin vor allem auch keine CIA-Agenten in und um Sotschi sehen will, kann CIA-Vizedirektor Michael Morell kaum fassen: „Die wollen nicht zugeben, dass sie nicht die komplette Kontrolle haben und etwas Hilfe gebrauchen könnten.“ Und auch die eingebettete Journaille wird nervös. Der Fernsehsender „NBC“ hatte fast ein Milliarde Dollar für die exklusiven Übertragungsrechte hingelegt. Vorsichtshalber wird der Sender nun auch viele kriegserfahrene Reporter nach Sotschi schicken. Auf ihre Erfahrung aus dem Irak und aus Afghanistan, gewonnen Seite an Seite mit US-amerikanischem Kriegsgerät, bauen die Nachrichtenmacher.

In Montreux stehen die Zeichen heute schon auf Sturm. Erster Funkenflug: Die „FAZ“ skandalisiert kurz nach Eröffnung der Gespräche, Syriens Außenminister Walid al Muallim habe für einen „Eklat zu Konferenz-Beginn“ gesorgt, sich nicht an die vorgeschriebene Redezeit gehalten und statt zehn mehr als 20 Minuten lang gesprochen. Solch kleinkarierte Attacken könnten letzten Endes die Hölle auf Erden einläuten. Putin wird nicht wanken. Seine rote Linie heißt Syrien. Komme, was wolle. Barack Obama nahm das Schwert in die Hand. Er muss es ablegen – oder zuschlagen.

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Massenmanipulation

Posted by krisenfrei - 22/01/2014

Rechtzeitig zu Genf 2: Katars Bestellungswerk wurde fertig

von Mowitz (gegenmeinung)

Als der US-Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, auf Befehl Washingtons, die einen Tag zuvor ausgesprochene Einladung, Steinmeier: „Das, [die Einladung], ist die richtige Entscheidung,“ an den Iran zur Teilnahme an der Syrien-Konferenz „Genf 2“ wieder zurückzog, dauerte es nur Minuten, bis die deutsche und internationale Presse, den Bestellungsbericht Katars der sich auf 55.000 Digitalfotos von 11.000 getöteten Gefangenen eines namentlich nicht genannten syrischen Militärpolizisten stützen soll, der dem Vernehmen nach nicht länger in Syrien weilt, mit riesigem Brimborium, („Tötungen im industriellen Ausmaß“), der Öffentlichkeit dies als Verbrechen der Regierung Assad verkaufte.

Vergessen die Lügen, wie mit Videos der Chemiewaffen-Angriff in Syrien inszeniert wurde, den man auch versuchte Assad unterzujubeln. Vergessen wer wen invadiert? Es sind ausländische Söldner und Qaida-Terroristen die unter Führung und mit Waffenunterstützung des Imperiums, Israels der Golf-Staaten und etlicher NATO-Staaten, seit drei Jahren versuchen die legale Regierung Syriens zu stürzen und dabei unvorstellbare Gräueltaten anrichten. Seymour Hersh bekannter und investigativer Journalist, hat einen Artikel veröffentlicht, der zeigt,

dass die US-Regierung und Präsident Barack Obama bewusst gelogen haben, als sie behaupteten, die syrische Regierung habe im August in einem von „Rebellen“ besetzten Gebiet das Kampfgas Sarin eingesetzt. Hershs detaillierte Schilderung basiert auf Informationen von aktuellen und ehemaligen amerikanischen Geheimdienstlern und Militärs und wurde am Sonntag im London Review of Books veröffentlicht. Der Artikel mit dem Titel „Wessen Sarin?“ entlarvt die Propaganda, die die Regierung mehrere Wochen lang tagtäglich verbreitet hat und die von den Medien kritiklos wiederholt wurde, als kalkulierten Betrug Er sollte den Vorwand für einen Angriff auf das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad liefern.WSWS

Alle diese Staaten sind Mitglieder der UNO, sitzen zum Teil sogar im Sicherheitsrat und führen einen illegalen Angriffskrieg gegen Syrien, den man aber der Öffentlichkeit als Bürgerkrieg vorlügt. Wo sind sie denn diese sogenannten „Rebellen“ oder die „Opposition“ wie der allgemeine Verdummungssprachgebrauch lautet?

Wie aktuell in der Ukraine auch, zündelt der Westen, ohne jedes moralische oder juristisches Recht, unter Führung des Imperiums an der Destabilisierung souveräner Staaten. Und die Super-Spezialisten USA, mit 9/11 im Gepäck, bieten den Russen für Sotschi „Hilfe“ an. Zwei Kriegsschiffe und mehrere große Transportflugzeuge sollen im Schwarzen Meer „auf Abruf“ bereitgestellt werden. Ob die Russen es wünschen, oder auch nicht. Wer lädt schon die CIA freiwillig zu sich ein?

FH

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Die „Qualitäts“medien vermitteln uns, dass Assad ein brutaler Mörder ist. Muss man wirklich so viel Bäume fällen, um so viel Lügen weltbreit zu verbreiten? Wie gleichgeschaltet die System-Medien sind, zeigt folgendes Video.

Wann wacht die Masse endlich auf und erkennt, dass sie von diesen widerlichen Medien komplett verblödet wird?

 

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Weltwirtschaftsforum in Davos und die Neugestaltung der Welt

Posted by krisenfrei - 22/01/2014

STIMME RUSSLANDS Diese Woche treffen sich beim 44. Weltwirtschaftsforum in Davos viele Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft. Ihre Teilnahme haben über vierzig Staats- und Regierungschefs zugesagt. Der Titel der beginnenden Konferenz in den Schweizer Bergen lautet „Die Neugestaltung der Welt“. Im Vorfeld des Forums hat der Gründer und Chef dieser Institution, Klaus Schwab, mit interessanten und kritischen Stellungnahmen auf sich aufmerksam gemacht.

Der 75-jährige Klaus Schwab hat mehr als vier Jahrzehnte lang beim von ihm ins Leben gerufene Weltwirtschaftsforum Tausende Mächtige und Reiche hautnah erlebt und allein diese Tatsache verleiht ihm sowohl Glaubwürdigkeit als auch Seriosität und gewisse Unabhängigkeit. Er bezeichnet sich oft als einen „nachdenklichen Kapitalisten“ und ist, nebenbei bemerkt, ein gebürtiger Ravensburger, also ein Deutscher. Zwei Wochen vor dem Beginn des diesjährigen Forums beklagte er in einem Presseinterview die Gastfreundlichkeit im Bündner Luftkurort Davos.

Dem Reporter der Zeitung „Schweiz am Sonntag“ offenbarte er, dass die Gastfreundschaft unter hiesigen Bürgern leider nicht die ganze Bevölkerung durchdrungen habe. Wer nach Davos komme, sagte er, solle sich hier als Gast fühlen können. Stattdessen wird der prominente Fremde nicht selten als eine Melkkuh betrachtet. Es genüge nicht, Hotels und eine gute Infrastruktur zu errichten, es brauche auch die richtige Mentalität, betonte Schwab. Denn zahlreiche Teilnehmer hätten sich bei ihm und seinen Mitarbeitern in den vergangenen Jahren über negative Eindrücke und nicht erfreuliche Erfahrungen beschwert, darunter über Preisauswüchse und zurückhaltende Unfreundlichkeit.

Davos als Gastgeber des Forums sei jedoch nicht in Stein gemeißelt und man werde diesem Schweizer Kurort nur die Treue halten, wenn keine schwerwiegenden Umstände vorliegen sollten. Und diese Treue hänge davon ab, ob sich die rund 3.000 Teilnehmer dort wohl fühlen, sagt Schwab.

Ähnlich kritisch und ohne Blatt vor den Mund zu nehmen, äußerte sich Klaus Schwab auch über die globalen Probleme und den Egoismus der Eliten. Viele solche Leute stecken laut ihm im Tunneldenken fest und sehen nur das, was sie unmittelbar betreffe und erkennen dabei vielleicht zu wenig, dass in der modernen Welt alles miteinander verknüpft sei. Die Welt, meint Professor Klaus Schwab, sei heute prinzipiell auf Krisenmanagement eingestellt und nicht mehr auf konstruktives Vordenken. Auch die horrenden Millionengehälter der Topmanager und Banker seien kritikwürdig. In diesem Zusammenhang meint er, dass die kritische Schwelle erreicht sei, wenn man anfange, Reichtum anzuhäufen. Dann sei man ein verlorener Mensch.

Auf die Frage, warum er mit seinen 75 Jahren noch diese Arbeit macht, antwortete er, dass es auf Lebenskraft ankomme, welche durch die sinnvolle Arbeit entsteht. „Wenn Sie noch das Glück haben“, fügte er in einem „Srtern“-Interview hinzu, „dass manchmal jemand zu ihnen kommt und sagt, dass er vom profithungrigen Unternehmer zu einem sozial aktiven Manager geworden ist, gibt Ihnen das die Befriedigung.“

Igor Belov

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Der Fall Henry Kissinger: Kriegsverbrecher und Nobelpreisträger

Posted by krisenfrei - 22/01/2014

Der Fall Henry Kissinger (Doku) Kriegsverbrecher und Nobelpreisträger GERMAN Dokumentation deutsch

Zwölf Jahre lang leitete der mit allen diplomatischen Wassern gewaschene Kissinger die Geschicke der amerikanischen Außenpolitik. Doch der Journalist Christopher Hitchens fordert, ihn als Kriegsverbrecher vor Gericht zu stellen. Gleichzeitig versucht eine Gruppe von Juristen, den Fall Kissinger vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu bringen.

Der Film erläutert die Vorwürfe Hitchens gegen Kissinger anhand reichhaltigen Archivmaterials aus Vietnam, Kambodscha, Chile und Osttimor, das zum Teil spektakuläre neue Beweise für die Verantwortung eines Mannes für eine ganze Reihe illegaler Machenschaften und Menschenrechtsverletzungen erbringt. Und der Film zeigt den geistreichen Kämpfer Kissinger — nach wie vor graue Eminenz der amerikanischen Außenpolitik -, wie er mit prominenten Gästen auf Galaempfängen scherzt und sich mit dem UNO-Generalsekretär Kofi Annan über Moral unterhält.

 

Anstatt Kriegsverbrecher vor ein Kriegstribunal zu stellen, bekommen sie einen Friedensnobelpreis. Das Nobelpreiskomitee ist nichts anderes als ein korrupter Saftladen. Die letzten Friedensnobelpreisauszeichnungen waren die reinste Farce. Es sollte aufgelöst werden, genauso wie der IWF, die Weltbank, das EU-Parlament und sonstige kriminelle Einrichtungen. 

 

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