krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Das ewige Problem der Menschen auf der Erde

Posted by krisenfrei - 21/01/2014

Die Menscheit leidet unter dem Syndrom der bipolaren Störungen: Abwechselnde unlogische ökonomische Glückseligkeit (Eudaimonia) oder manische Betrübtheit

Dr. Georg Chaziteodorou

 von Dr. Georg Chaziteodorou (berlin-athen)

In unserem Universum kämpfen ununterbrochen und ohne Sieger die astrophysikalischen Armeen gegeneinander die von folgenden Führungskräfte geleitet werden: Schwerkraft, elektromagnetische kraft, schwache- und starke Kernkraft, Entropie und Thermodynamik (1). Auch wenn manche Menschen fälschlicherweise meinen, dass unser Planet ein Planet der Wirtschaft ist, wird er sich nie der Schwerkraft entziehen können. Alles was der Mensch tut, denkt und erfährt, findet in irgendeiner Raumregion während irgendeines Zeitintervalls statt. Es gibt nur einen Willen, er ist blind, anfangs- und endlos, ziellos, gleichgültig, weder sinnvoll noch widersinnig, sinnlos, riesig, eingepresst in Raum und Zeit, zerbröckelt in unzähligen Gestalten, die er wiederum vernichtet, um neue zu bilden, sie wieder zu vernichten und immer so weiter in alle Ewigkeiten. Die Ewigkeit der alten Hellenen hat unendlich viele Sekunden. Das was wir Zeit nennen beinhaltet räumliche und wahrnehmbare Kontinuität d.h. das bewegliche Bild der Ewigkeit von Plato, die Entelchie (Fortdauer) von Aristoteles, die Einheit von Leibnitz, die Natura Naturara von Spinoza, das Entstehen und das nur wieder von Heraklit und Hegel, die Dauer von Bergeson, das Percipi von Bergeley, die Präposition Hussereks usw. Die ganze kosmologische Entstehung versteckt sich im Ausdruck des pythagorischen Astrophysikers Philolaos: «Es ist die Harmonie der Verbindung von vielseitigen Mischungen und vernünftig auseinander gehenden zusammenhängenden Besonnenheiten»(2).

Der Mensch ist auf der Erde und innerhalb unseres Universums ein Teil des Ganzen und besitzt im hierarchisch und nach Maßstab entstandenem Kosmos seinen Platz. Er ist ein Teil und nicht der Herrscher der Natur. Seine Geschichte ist größtenteils ein gewebter Knotenpunkt, in welchem die Fäden der Raumzeit enden. In diesem Knotenpunkt sind soziale, kulturelle und wirtschaftliche Faktoren verzahnt, die nicht durchschaubar und deshalb nicht leicht erklärbar sind. Epochal aber betrachtet bleibt ihr tieferer Sinn unverändert gleich.
Dass die Menschen die Welt so und nicht anderes sehen, und dass manche Dinge intuitiv zu begreifen sind, andere dagegen schwer, liegt daran, dass auch das menschliche Gehirn selbst durch Evolution entstanden ist. Es ist ein Bordcomputer, der sich entwickelt hat, den Menschen das Überleben in einer Mittelwelt zu erleichtern, in der die Objekte, die für deren Überleben von Bedeutung waren, weder besonders groß noch besonders klein sind. Es hat sich in der Evolution so entwickelt, dass es dem menschlichen Körper hilft, sich in seiner Umwelt zurechtzufinden und zwar in dem Größenmaßstab, indem dieser Körper funktioniert.

Die Natur und die Mathematik haben keinen moralischen Charakter. Nicht aber was mathematisch erfasst wird, ist auch logisch. Für die Festlegung der Dimensionen erfand das menschliche Gehirn die Grenzparameter, unendlich Groß, unendlich Klein und die Null. Die angewandte Mathematik basiert also auf unbeweisbaren Axiomen und diese sind unlogisch, weil sie weder bestimmen, noch lassen sie die Gesetze der Natur entstehen, sondern versuchen die bereits verordneten Gesetze der Natur zu erklären und auszudrücken.

Wenn eine mathematische Beziehung falsch ist, widerspricht diese den Gesetzen der Natur und verfälscht die allgemeine Logik. Wenn z.B. eine Maschine dazu verwendet wird, irgendwelche Produkte herzustellen und diese werden danach verkauft, so fallen durch den Verkauf Einnahmen in Form von Umsatzerlösen an. Welchen Anteil davon rechnet man dann der Maschine zu? Welchen Anteil hingegen den Personen, welche die Maschine bedienen? Welchen Anteil den Rohstoffen? Welchen Anteil dem Gebäude, in welchem die Maschine sich befindet, und welchen Anteil dem Grundstück, auf dem das Firmengebäude steht?

Alle diese Fragen sind wissenschaftlich nicht eindeutig lösbar. Die Zurechnung von Umsatzerlösen zu den einzelnen Bestandteilen einer Leistung, wie der Erzeugung eines Produktes, erfolgt immer rein willkürlich. Jede dafür denkbare Hypothese oder Theorie kann durch einige Argumente gestützt, durch andere aber auch angegriffen werden. Daher sind solche Bewertungstheorien niemals falsifizierbar und aus diesem Grund auch nicht Bestandteil der empirischen Wissenschaft.

Bis heute wird die vollkommen veraltete doppelte Buchhaltung beibehalten und das ist das Kernproblem der Wirtschaft. Nur die doppelte Buchhaltung und die aus ihr abgeleiteten Bilanzen ermöglichen es den finanziellen Eliten mit ihren mittelalterlichen Spielen fortzufahren und mit Zahlen, die immer manipulierbar sind, Politik und Bevölkerung auch weiterhin zu verwirren. Der für die Öffentlichkeit schädliche Glaube an Buchhaltung und Bilanzierung wird solange bestehen bleiben, wie die Studierenden in Hochschulen zum Auswendiglernen der Buchungsvorgänge und Gesetzestexte gezwungen werden(3).

Es ist vielmehr ein geistiges Manipulationswerkzeug engstirniger wirtschaftlicher Religionen, die damit seit 6.000 Jahre ihre Schäfchen durch Gehirnwäsche unterdrücken. Die finanziellen Massenvernichtungswaffen der Wirtschaftskrise, die 2006 begann und noch andauert, basierten und wurden auf falschen mathematischen Ansätzen entwickelt. Die heutige Welt der Wirtschaft ist das Produkt der wirtschaftlichen Entwicklung von sechs Jahrtausenden. Mathematik ohne Geschichte kann zu wirtschaftlichen Megakatastrophen führen, wie die Finanzderivate und der Verfall der Wirtschaftssitten zeigten. Statt die Lebensbedingungen der Menschen an die Gesetze des Lebens (Tugend, Werte, Prinzipien und Ideale) anzupassen, wurden diese zerstört. Wenn man die Geschichte kennt, weist man auch, dass der Handel mit Optionen und Terminkontrakten von Chicago keinesfalls eine neue Erfindung ist.

Diese welche auch in den zwanziger Jahren bei den Börsen boomten, gab es schon bei den alten Hellenen. Was es damals nicht gab sind die neuen künstliche Produkte bzw. Instrumente wie CDS, Zinsswaps, Währungsswaps, Total Return Swaps, Kreditaus Kreditausfallswaps, Potrofolioversicherungen, Hedge-Fonds Long Term Capital Management (LTCM), Long-Short-Hedge-Strategie, wahnsinnige Private Equity und vieles anderes mehr. Im Sommer 2007 kam wahrscheinlich das endgültige «Aus» für das auf falsche Mathematik basierende explosive Wachstum der Hedgefondsbranche. In den Wochen vom 15. Juli bis zum 15. August 2007 brachen die komplexen Finanzmarktmodelle der Investitionsbanken reihenweise zusammen, weil mathematisch nicht erfassbar ungeahnte Vorfälle auftraten. Die mathematischen Berechnungsmodelle waren anhand von Daten der Vergangenheit getestet worden. Bei diesem wirklichkeitsfremden Zustand der angeblichen Finanzgenies sind Billionen US-Dollar verwettet worden.

Die oben genannten künstliche Finanzprodukte der Finanzgenies könnten nur mit Dummheit, Leichtsinn, Selbstüberschätzung, Gaunerei, Gier und Unfähigkeit verbunden sein. Alle mathematischen Gefahrenmodelle arbeiteten mit fünf Jahres Modellen. Diese haben z.B. die Abwertung des englischen Funds vom 16. September 1992, den Börsen Crash von 1987, die Unterbrechung der Bezahlung der Staatsschulden von Mexiko 1982, den Börsen Crash von 1929, die Unterbrechung der Bezahlung der Staatsschulden von Russland 1917, die militärische Reaktion gegen China 1840 Großbritanniens und vieles anderes mehr nicht berücksichtigt. Offizielle Geschichtsbücher reihen fälschlich alle bisherigen „Wirtschaftskrisen“ einfach in die zyklischen kapitalistischen Überproduktionskrisen ein.

Heute verschweigt man, dass die Menschheit sich seit fast 30 Jahren in einer lang anhaltenden deflationären wirtschaftliche Situation befindet, wie sie ähnlich, mit einem Unterschied zuletzt von 1870 bis 1914 vorlag. Damals aber im Gegensatz zu heute gab es ein Weltwährungssystem, der Goldstandard, welcher viel besser als das heutige Papiergeldsystem funktionierte. Bislang wurden die deflationären Kräfte durch Aufblähung der Schulden in den USA und in den anderen Industrienationen unter Kontrolle gehalten. Im Jahre 2007 mussten die USA 800 Mrd. US-Dollar, d.h. 4 Mrd. US-Dollar sich täglich von der übrigen Welt leihen. In der gleichen Zeit besaß China einen Überschuss über ¼ des amerikanischen Defizits. Seit dem wurde China der Bankier der USA, eine Bank welche von ihrer Konzeption her im wesentlicher ein Kreditinstitut ist, das Gewinne durch bloßes Geldverleihen erzielen will, indem sie für ihre Darlehen Zinsen fordert und nötigenfalls eintreibt.

Das mittlere Jahreseinkommen eines Amerikaners von 44.000 US-Dollar ist viel größer als das eines Chinesen von nur 2.000 US-Dollar. Warum also leiht ein Chinese Geld an einen Amerikaner der 22 Mal reicher ist als er selbst? Die beste Art der Erhaltung des Wohlstands in den USA ist der Import billiger chinesischen Produkte. Die amerikanischen Firmen, die in der USA die billigen chinesischen Produkte (wegen der niedrigen Produktionskosten) verkaufen, verdienen viel Geld. Nur 2006 importierte die amerikanische Firma Wal Mart chinesische Waren in Wert von 9 Mrd. US-Dollar und verkaufte amerikanische Schuldscheine an die chinesische Volksbank von vielen Mrd. US-Dollar. Dadurch nutzten die USA die Anleihen mit niedrigen Zinsen.

Dieser Zustand wird in den Wirtschaftsinstituten als derjenige bezeichnet, bei dem alle Beteiligten so oder so die Gewinner sind. Und dieses Land mit diesem Zustand heißt chinesisches USA oder amerikanisches China. Dieses Land ist verantwortlich für 33% der wirtschaftlichen Weltproduktion und für mehr als die Hälfte des Weltwirtschaftswachstums in den letzten Jahren. Wenn der Schuldenberg der USA kollabiert, ist eine radikale Abwertung des US-Dollars unvermeidlich. Damit werden alle Gläubiger der USA inklusiv Chinas enteignet, eventuelle protektionistische Maßnahmen, die in den USA und China folgen werden, würden unweigerlich enorme Rückgänge im Welthandel zur Folge haben und das noch gültige monetäre Geldsystem wahrscheinlich brechen. Niemand wird mehr Papiergeld haben wollen was auch das Ende des Geldes bedeuten würde. Unser heutiges Geldsystem entstammt der Zeit der alten Sumerer und ist etwa 6.000 Jahre alt.

Ist China, im Schachtbrett Eurasiens, ein Gegner oder der natürliche Verbündete der USA? Nach der Hypothese, Theorie oder Mythologie des britischen geopolitischen Analytikers Charold Makinder: Wer das Kernland Eurasiens kontrolliert, kontrolliert auch Eurasien. Wer Eurasien kontrolliert beherrscht die gesamte Welt. Nach der Hypothese, Theorie oder Mythologie des amerikanischen geopolitischen Analytikers Nicolas Spaikman: Wer den Ring um Eurasien kontrolliert, kontrolliert auch das Kernland Eurasiens. Wer Eurasien kontrolliert beherrscht auch die Welt.

Was ist aber in der Substanz Hypothese, Theorie und Mythos? Das Wort Hypothese kommt aus der hellenischen Sprache und bedeutet Unterstellung. Jede wissenschaftliche und geopolitische Hypothese ist ein Produkt der schöpferischen Phantasie des Menschen. Jede logische Hypothese ist wünschenswert, weil sie Untersuchungswege der Wahrheit beim empirischen und hauptsächlich wissenschaftlichen Bemühungen eröffnet. Die Hypothese selbst ist nicht mathematisch gesichert. Sie muss immer wieder Tests unterworfen werden. Eine Hypothese, welche alle bekannten Tatsachen widerspruchsfrei zu deuten vermag, wird zu Theorie. Eine Theorie aber kann widerlegt werden. Man kann aus den eigenen Fehlern lernen. Schon vor 2500 Jahre ist dieser Tatbestand von Xenophanes ausgesprochen: «Nicht vom Beginn an enthüllen die Götter den Sterblichen alles, aber im Laufe der Zeit finden wir suchend das Bessere. Sichere Wahrheit erkannte kein Mensch und wird keiner erkennen…». In der Wissenschaft gilt das so genannte Sparsamkeitsprinzip, das als Ockhams Rasiermesser bekannt ist, benannt nach dem englische Franziskaner Wilhelm von Ockham, 1285-1349 n. Chr., von mehreren Theorien, die den gleichen Sachverhalt erklären, ist jeweils die einfachste vorzuziehen d.h. jene, die am wenigsten unüberprüfbare Annahmen enthält.
Eines der Geheimnisse der Wirtschaft ist, dass es so etwas wie eine Wirtschaftstheorie gar nicht gibt. Es fehlt dadurch eine Garnitur unerschütterlicher Grundprinzipien, auf die man Berechnungen, die realwirtschaftliche Ergebnisse beleuchten, gründen kann. Das Fehlen einer Wirtschaftstheorie hat die neoklassische Wirtschaft mit ihrer ideologischen Verblendung der totalen Marktfokussierung nicht nur zum Deregulierungswahn aller westlichen Volkswirtschaften seit 1980 geführt, sondern auch die Wirtschaftspolitik dahingehend bestimmt, dass alles den Marktkräften zu überlassen sei und diese überall zur freien Enthaltung kommen müssten. Dieser Glaube wird für immer ein Glaube bleiben. So hat die sogenannte Wissenschaft(?) die Ökonomie in eine Glaubenslehre d.h. zu einer Religion mutiert. Die wahre Ursache der heutigen Wirtschaftskrise wird gar nicht diskutiert. So oder so aber wird die Geldreligion bald demaskiert und der Wucher d.h. die Zinsnahme in jeder Höhe beseitigt.
Der Mythos als solcher war am Anfang der Wissenschaft und stellte den ersten Versuch des Menschen den Kosmos zu verstehen dar und deshalb hat er eine begründete logische Funktion. Die Wissenschaft als solche ist ein Kind und Fortsetzung des Mythos. Er stellt einen idealen Prototyp der Wirklichkeit bei Benutzung einer symbolisch allegorischen Sprache dar, die einer Dekodierung bedarf. Das gilt aber nicht für den Mythos vom Geld. Bis heute bleibt der Unterschied zwischen bloßen Rechnungsgrößen (Zahlen auf Papier) und gestzlichen Zahlungsmitteln (Scheinen und Münzen) begreiflich zu machen verwehrt.

Dienen die Kriege im Nahen Osten, in Afghanistan, die Zerreißprobe im iranischen Regime, die Drohung eines Krieges wegen des Atomprogramms, die Konflikte im Kaukasus und Senkaku-Inseln im ostchinesischen Meer, der Arabische Frühling, Spätherbst und Winter, der Krieg gegen Syrien, die wirtschaftlichen Raubzüge und Ausplünderungen gegen Hellas, Portugal, Spanien und Irland, der Weltbetrug über den Klimawandel, die Ausplünderungsprogramme der IWF und Weltbank die die Reale Wirtschaft jedes Landes deflationieren und begünstigen, die Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums zugunsten der Reichen, dem Kampf um die Herrschaft Eurasiens und damit auch um die Herrschaft der Welt?

Ist die seit 2007 begonnene Phase der Koexistenz zwischen der USA und China sicher genug? Sollten die heutigen Wachstumsraten Chinas halbwegs anhalten, würde China die USA spätestens im Jahr 2025 wirtschaftlich überholen. Sind damit die wirtschaftlichen und politischen Konflikte zwischen China und der USA vorprogrammiert? Beide Länder zeigen, wie vor kurzem beim japanisch-chinesischen Konflikt über die Senkaku-Inseln im ostchinesischen Meer, dass sie immer mehr bereit sind, ihren Einfluss auszuspielen. Die USA tut alles um ihre militärischen Überlegenheit auszubauen und den Zugang Chinas zu den Energiequellen des Rings um das Kernland Eurasien (persischer Golf, kaspisches Meer usw.) zu blockieren bzw. schwierig zu machen. Der Bedarf Chinas an Kohlenwasserstoffe explodiert. China ist gezwungen, höhere Risiken einzugehen und mit höheren Energiepreisen zu kalkulieren.

Es gibt zwei Wege die Nationen zu erobern und zu versklaven. Der eine ist durch die militärische Übermacht, der andere durch die Verschuldung. Je nach Situation wird der eine oder der andere Weg gewählt. Der Dollar bleibt eine Weltwährung bis der Mythos vom Geld enthüllt ist. Der Euro wird zerschossen weil der Ärmelkanal zwischen Pfund Sterling und dem Euro breiter ist als der Atlantik zwischen dem Dollar und dem Pfund Sterling. In den USA herrschen noch die Töchter und Söhne des Götzen Mammons. Wie geht es aber weiter? Heute herrscht kein Mangel mehr an Gütern und Dienstleistungen, sondern, jedenfalls in der USA und Europa und vor kurzem in China und Russland, ein geradewegs unerträglicher Überfluss.
In immer kürzeren Zyklen müssen Produkte vorsätzlich versagen, damit immer neue verkauft werden können. Diese geplante Überalterung der Produkte ist deshalb notwendig, weil die Unternehmen der Realwirtschaft immer höhere Umsätze benötigen um die in der Geldmenge niemals erzeugten «Bankzinsen» zurückzahlen zu können. Und hier liegt das Problem! Der viel höhere Preis der Produkte durch die «Bankzinsen» wird mit der Zerstörung der Ökologie und der gesamten Lebensgrundlagen auf dem Planeten Erde bezahlt. Wie es scheint, jede Zeit hat ihren Dämon. Der Dämon der «Neuen-Weltordnung» ist viel blutdurstiger und zerstörerischer als der Dämon der «Alten-Weltordnung». Die Menschheit ist dadurch in das Sternenbild der Quälenden Unruhe eingetreten und befindet sich in einen Welt zerstörerischen und kosmologischen Augenblick.

Nie ist die Weltbevölkerung so schnell gewachsen wie in der letzten 200 Jahre. Von der gegenwärtigen mehr als 7 Mrd. Menschen werden bis 2050 n. Chr. rd. 9,80 Mrd. Menschen und bis 2100 sogar 11,25 Mrd. Menschen auf der Erde leben. Reicht der Raum des Planeten Erde, um diesen Menschen in der Zukunft zu ernähren? Haben vielleicht die Physiokraten und nicht die Merkantilisten oder Adam Smith, John Maynard Keynes und andere Volkswirtschaftspropheten Recht, dass allein die Landwirtschaft die Quelle des Reichtums und damit des Überlebens ist? Alle bisher angewandten volkswirtschaftlichen Modelle werden als Auslaufmodelle der Menschheitsgeschichte betrachtet.
Die Erdoberfläche beträgt 510 Mio. qkm, davon sind rd. 30 % Land. Dies entspricht 150 Mio. qkm. Unter Ausschuss der Polargebiete bleiben 135 Mio. qkm übrig. Davon ist etwa ein Zehntel unter Kultur genommen, also 13,5 Mio. qkm. Man rechnet für die Ernährung, Bekleidung u.a. dass es 1 qkm je 800 Menschen Landerdoberfläche notwendig ist. Insgesamt verbraucht die Weltbevölkerung eine mittlere Tagesmenge Nahrung von 2420 Kcal pro Kopf. Die gesamte Nahrungsmittelmenge pro Tag, die produziert werden, errechnet sich wie folgt:

Jahr                                         Nahrungsmittel
Mrd. Kcal/Tag

2014                                                16,94
2050                                                23,58
2100                                                27,22

Somit dürften theoretisch aus den kultivierten Flächen der Erde von 13,5 Mio. qkm, rd. 11 Mrd. Menschen die im Jahr 2100 n. Chr. erreicht werden, ernährt werden können. Die Erweiterung der Kulturfläche, bessere Ausnutzung der Meere, die Hydroponik in großen Stil und die synthetische Nahrungsmitteler-zeugung können zusätzlich helfen.

Diese Vorausberechnungen sind aber an Voraussetzungen und Bedingungen verknüpft die hier nur als Beispiel einige aufgezählt werden:

1.  Sofortige Entschuldung der Menschheit durch Abschaffung des «aus der Luft» erzeugten Geldes als rückzahlbare und verzinste Schuld. Dieses Geld soll ein Erziehungsinstrument zur Entwicklung der jeweils wichtigsten menschlichen Fähigkeiten werden und das Wachstum in der geistigen Welt fördern. Die heutige Ideologie der Geldwerte, der Werte-Erschaffung in in Preisblasen wertlosen farbigem Papiers, des grenzenlosen exponentiellen Wachstums und der Notwendigkeit des Sparens zu Lasten der Bevölkerung, wird für alle Ewigkeiten abgeschafft.

2.    Rekonstruierung von Grund der Institution des Eigentums und Regelung der Produktion und Verteilung von Gütern und Dienstleistungen nach der Regeln einer humanwirtschaftlichen Gesellschaft mit gleichen Rechte, im Sinne von Ansprüchen auf gleiche Ressourcenbündel in Selbstbestimmung. Andere Institutionen wie Gesetzgebung, Gesundheitssystem, Bildungssystem u.a. müssen von Grund auf analysiert und neu rekonstruiert werden.

3.    Beseitigung der Ungleichheiten und der Dogmen innerhalb der einzelnen Länder, die nur zum Vorteil einer kleinen Elite erfunden und propagiert wurden. Zu lange ließen die Menschen die Verwaltung ihres Vermögens in den Händen von selbsternannten Experten, die sich bei nähere Betrachtung jedoch als betrügerisch erweisen.

Wirschaft und Gesellschaft in der Zukunft sollen stets dem Menschen im Sinne eines freien, selbst bestimmten Individuums dienen und niemals umgekehrt!

Dr. Georg Chaziteodorou

Literaturverzeichnis

1.    Chaziteodorou G. «Die Kampffelder der Armeen des Universums»
Davlos/Athen, Nr. 307, November 2007
S. 21430-21438

2.    Dakoglou I. «Der geheime Code von Pythagoras und die Enthüllung
seiner Lehre»
Band 1, 2, 3, 5, 5 Verlag Nea Thessis, Athen 1987

3.    Hörmann F. «Das Ende des Geldes»,                          www.franzhoermann.com

PD Dr.-Ing. Georg Chaziteodorou

Bleibergweg 114, D-40885 Ratingen
Tel.+Fax: 02102 32513

E-Mail: chaziteo@t-online.de

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