krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 20. Januar 2014

Der Plan der USA, die Welt zu beherrschen – letzter Teil 3

Posted by krisenfrei - 20/01/2014

Teil 1 hier

Teil 2 hier

 

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Der Euro ist ein tragischer Fehler Europas

Posted by krisenfrei - 20/01/2014

STIMME RUSSLANDS Wie erreicht man eine stabile Entwicklung in völliger Unbestimmtheit? Dieses Thema wurde beim Gaidar-Forum in Moskau von führenden Wissenschaftlern und Praktikern der Welt diskutiert. Darunter war auch der frühere tschechische Präsident Václav Klaus. Er gewährte der STIMME RUSSLANDS ein Exklusivinterview.

Herr Präsident, für einen russischen Blick ist Ihre ganze Tätigkeit von der Sorge um die Unabhängigkeit der Tschechischen Republik durchdrungen. Aber Tschechien ist ja Mitglied der EU, die die Föderationsform mit einer gemeinsamen Armee und direkten Präsidentschaftswahlen anstrebt. Wie können die EU-Länder in dieser Situation ihre Souveränität schützen?

In dieser Situation ist es einfach unmöglich, das zu schützen, was ich den höchsten Wert eines Staates nenne! Ich bin ein entschlossener Gegner einer Föderalisierung der EU und will meine Enkel nicht für eine europäische Armee kämpfen sehen. Ich will einfach nicht, dass dies zu meinen Lebzeiten geschieht! Und ich will nicht den Präsidenten Europas wählen. Ich will keine EU-Fahne über der Prager Burg sehen. Als ich Präsident war, habe ich sie dort nie hissen lassen. Ich halte die Schaffung eines gewissen einheitlichen Europas für künstlich und widernatürlich. Darauf bestehe ich nach wie vor und werde es bis ans Ende meiner Tage tun.

Ich will erklären, warum: Tschechien ist ein kleines Land, wir standen fast 400 Jahre lang unter der Herrschaft der Habsburg-Dynastie und versuchten mit allen Kräften, diese loszuwerden. Dieses Bestreben wurde zu einer nationalen Idee. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand Moskau über uns. Und wir waren sehr froh, nach dem Fall des kommunistischen Regimes unsere Unabhängigkeit wiederzuerlangen. Dass wir jetzt – zum dritten Mal – unsere Unabhängigkeit einbüßten und uns unter dem Diktat Brüssels sahen, ist eine wahre historische Sackgasse. Ich habe davon geträumt, sie zu vermeiden.

Wie es scheint, droht Tschechien jedoch eine engere Integration in die EU und zwar der Einzug in den Euro-Raum. Das erklärte Jiří Rusnok, als er den Premierposten verließ. Nun spricht man davon, dass er Vorsitzender der Tschechischen Nationalbank werden könnte…

Er hat mich sehr überrascht. Denn laut jüngsten Umfragen wollen sich nur sechs Prozent der Tschechen im Euro-Raum sehen. 16 Prozent sprechen von einer entfernten Perspektive. Das bedeutet, dass 78 Prozent entschlossen gegen einen Verzicht auf die Krone auftreten. Freilich ist die Meinung des Volkes keine Gewähr für eine richtige Entscheidung der Regierung.

Welche Rolle hat die Krone in der Zeit der Finanzkrise gespielt?

Sie hat uns sehr bei Manövern mit dem Währungskurs geholfen. Dabei sollte man allerdings nicht vergessen, dass 85 Prozent der tschechischen Exporte in die EU gehen. So ganz können wir uns von den Kataklysmen in der Euro-Zone nicht abschirmen. Wenn Europa in eine Stagnation hinabgleitet, so wird auch die tschechische Wirtschaft abgebremst. Leider vermag die Krone es nicht, uns vollständig vor einem Chaos im Euro-Raum zu schützen.

Wie ist Ihre Prognose der Aussichten der europäischen Währung? Sind Sie da nicht mehr so pessimistisch wie früher?

Der Euro war ein tragischer Fehler, eine voluntaristische Entscheidung europäischer Politiker. An meiner kritischen Einstellung gegenüber dem Euro hat sich seit dessen Einführung nichts geändert.

Tschechien strebt wie auch alle in der EU nach einer Unabhängigkeit von russischen Energieträgern. Doch die Alternative in Form von Schiefergas hat sich bisher nicht etabliert. Wie werden sich die Beziehungen auf dem europäischen Energiemarkt weiterentwickeln? Wird Russland seine Führungspositionen beibehalten?

Als Ökonom halte ich die politischen Spiele, die über angebliche Unabhängigkeit von russischen Öl- und Gaslieferungen spekulieren, für völlig sinnlos. Man kauft die Energieträger eben dort, wo der Preis niedriger und der Transport sicherer ist, sei es Russland oder zum Beispiel Aserbaidschan. Wenn ich aber sehe, wie die Politiker in Brüssel plötzlich zu Energieexperten werden und diktieren, welche Pipeline von Vorzug ist, da kann ich nur staunen. Es geht sie ja nichts an, da müssen Spezialisten heran.

Nicht nur die Liberalisierung des Energiemarktes wirft einen Schatten auf die Beziehungen zwischen Russland und der EU – ein Stolperstein bleiben weiterhin der Raketenschild, die Einhaltung der Menschenrechte und vieles mehr. Wie kann man aus diesem Haufen von gegenseitigen Vorwürfen und Missverständnissen herausfinden?

Die künstlich geschaffenen Probleme sollte man in den Hintergrund schieben. Zum Beispiel denke ich nicht, dass das Thema Raketenabwehr die russisch-europäischen Beziehungen in diesem Jahr irgendwie merkbar beeinträchtigen kann. Es sei denn, Journalisten bauschen es auf…

Denken Sie nicht daran, in die reelle Politik zurückzukehren? Wie etwa Livia Klausová, die slowakische Botschafterin geworden ist?

Frau Klausová kam nicht in die reelle Politilk zurück. Alle Botschafter werden Ihnen bestätigen, dass sie dort alles andere als Politik betreiben. Ich kann nur sagen, dass ich heute keine politischen Ambitionen habe. Obwohl man zurzeit viel über meine Teilnahme an den Europaparlamentswahlen im Mai dieses Jahres spekuliert wird. O nein, ich habe nicht vor, meine – sagen wir mal „jungen Jahre“ – in einem derart sinnlosen Organ zu versitzen, wie es das Europaparlament ist.

Gajane Chanowa

 

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3 Milliarden Dollar für Schweigen und Verrat

Posted by krisenfrei - 20/01/2014

Thierry Meyssan (voltairenet)

Aber warum hat Saudi-Arabien nun beschlossen, die libanesische Armee mit 3 Milliarden französischen Waffen auszurüsten, während in den vergangenen Wochen seine Relais im Libanon ständig den „Volk-Armee-Widerstand“-Slogan anprangerten und die Zusammenarbeit zwischen dem Militär und der Hisbollah anfochten? Ist diese plötzliche Großzügigkeit nicht der Preis des Libanesischen Schweigens, des Vergessens von hunderten Opfern des saudischen Terrorismus im Land der Zedern und des französischen Verrates seiner Verpflichtungen im Nahen Osten?

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Empfang des Präsidenten Hollande durch seine königliche Hoheit, dem Diener der zwei heiligen Moscheen, Abdallah Ibn Abd al-Aziz al-Saud, in Anwesenheit seiner Ratsmitglieder

Der Besuch von François Hollande – begleitet von 30 Leitern von großen Unternehmen – in Saudi Arabien, am 29. und 30. Dezember 2013, sollte sich hauptsächlich auf Wirtschaftsfragen und die Zukunft von Syrien und Libanon konzentrieren. Die internationalen politischen Fragen sollten zwischen den Franzosen und Saudis diskutiert werden, aber auch in Anwesenheit vom libanesischen Führer, Präsident Michel Sleiman und dem ehemaligen libanesisch-saudischen Ministerpräsidenten Saad Hariri (der als biologisches Mitglied der königlichen Familie angesehen wird), sowie dem Präsidenten der syrischen Nationalen Koalition, dem syrisch-arabischen Ahmad Assi Dscharba [1]

Während des Besuches kündigte Saudi-Arabien plötzlich an, der libanesischen Armee 3 Milliarden Dollar französische Waffen anzubieten. Diese Großzügigkeit kommt außerhalb des vorgegebenen Zeitplanes, da eine internationale Konferenz im Februar oder März Geld für den Libanon im Allgemeinen und im Besonderen für seine Armee sammeln sollte. Der Libanon hatte noch nie solch ein Geschenk erhalten.

Die Ankündigung wurde formal durch den libanesischen Präsidenten Michel Sleiman gemacht. Dieser General, der Stabschef der libanesischen Armee geworden war, um sicherzustellen, dass andere diesen Posten nicht einnehmen könnten, wurde durch Frankreich und das Katar aus den gleichen Gründen zum Präsident gemacht. Seine Wahl durch das Parlament ist verfassungswidrig (Artikel 49 [2]) und er erhielt seine Funktionen nicht von seinem Vorgänger, sondern von dem Emir von Katar. In seiner Rede begrüßte Präsident Sleiman das königliche „Makrouma“, d.h. das Geschenk, das der Monarch seinem Diener gemacht hatte und schließt in unpassender Weise nicht mit einem „Hoch lebe der Libanon!“, sondern durch ein „Es lebe Saudi Arabien!“.

Diese Ankündigung wurde vom ehemaligen Ministerpräsidenten Saad Hariri sehr begrüßt, der sich bemühte, darin den ersten Schritt zur zukünftigen Entwaffnung der Hisbollah zu sehen.

Der Beschluss von Riyad kann nur überraschen: tatsächlich hat das pro-Saudi Lager des 14.-März, mit Saad Hariri an der Spitze, in den vergangenen Monaten nicht aufgehört, die Standnähe zwischen der Armee und der Hisbollah zu kritisieren.

In den folgenden Tagen feierte eine große Plakat-Kampagne an den Wänden von Beirut die Freundschaft zwischen dem Libanon und Saudi Arabien, die als „Königreich des Guten“ (SIC!) beschrieben wurde.

In Wirklichkeit hat diese Affäre absolut keinen Sinn.

Um sie zu verstehen, musste man einige Tage warten.

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Majed al-Majed anerkannte während seiner Verhaftung ein saudischer Geheimdienst-Offizier unter der unmittelbaren Verantwortung des Prinzen Bandar Ben Sultan zu sein. Er führte eine Abteilung von Al-Kaida und gewährleistete die Verbindung zwischen letzterer und Würdenträgern aus dem Nahen Osten

Am 1. Januar 2014, vier Tage nach der saudischen Ankündigung, wurde berichtet, dass die libanesische Armee Majed al-Majed, einen saudischen Chef der Abdullah Azzam Brigaden, ein Zweig der Al-Kaida, im Libanon verhaftet hatte.

Aber man erfuhr ein bisschen später, dass diese Verhaftung Dank eines Winks von der US-Verteidigungsgeheimdienst-Agentur (DIA) am 24. Dezember stattfand. Washington hatte damals die libanesische Armee informiert, dass Majed al-Majed ins Krankenhaus eingeliefert wurde, um sich einer Dialyse zu unterziehen. Die libanesische Armee konnte ihn schnell im Makassed Krankenhaus ausfindig machen, und hätte ihn während des Transports per Krankenwagen nach Ersal am 26. Dezember verhaftet, also drei Tage vor der saudischen Meldung.

Während mehr als einer Woche war die Verhaftung des Al-Kaida Führers im Libanon ein Staatsgeheimnis. Der Saudi wird offiziell von seinem Land wegen Terrorismus recherchiert, aber inoffiziell galt er als Agent des saudischen Geheimdienstes unter direktem Befehl des Prinzen Bandar Ben Sultan. Er hatte öffentlich zugegeben, viele Anschläge, darunter auch den gegen die iranische Botschaft in Beirut am 19. November 2013, der 25 Tote forderte, organisiert zu haben. Deshalb informierte die libanesische Armee Riyad und Teheran über seine Festnahme.

In den Angelegenheiten die den Libanon betreffen spielte Majed el-Majid eine wichtige Rolle bei dem Aufbau einer Dschihad-Armee, dem Fatah al-Islam. Im Jahr 2007 versuchte diese Gruppe die palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon gegen die Hisbollah aufzuwiegeln und ein islamisches Emirat im Norden des Landes auszurufen. Jedoch ließ sie ihr Sponsor, Saudi Arabien, ohne vorherige Mitteilung nach einem Treffen zwischen Präsident Ahmadinedschad und König Abdallah im Stich. Wütend gingen die bewaffneten Dschihadisten selbst zur Bank von Hariri, um sich auszahlen zu lassen. Nach einigen Auseinandersetzungen zogen sie sich ins Nahr-el-Bared Lager zurück, das dann von der libanesischen Armee belagert wurde. Nach über einem Monat Kampf stürmte General Chamel Roukoz [3] das Lager und überwältigte sie. In diesem Anti-Terror-Krieg verlor die libanesische Armee 134 Soldaten [4].

Majed al-Majed war in persönlichem, geheimem und direktem Kontakt mit vielen arabischen und westlichen Politikern. Vor den Ermittlern hatte er noch Zeit, seine Zugehörigkeit zu den saudischen Geheimdiensten zu bestätigen. Es ist klar, dass sein Geständnis die Regionalpolitik hätte stören können. Vor allem, wenn er Saudi-Arabien oder die Libanesische 14. März Bewegung beschuldigt hätte.

Ein Abgeordneter erwähnte einen saudischen Vorschlag von $ 3 Milliarden, damit die Geständnisse von Majed al-Majed nicht aufgenommen würden und ihn nach Riad auszuliefern. Die Al-Akhbar Tageszeitung argumentierte, dass der Häftling sowieso in Lebensgefahr wäre und die Gefahr lief, durch seine Sponsoren ermordet zu werden, um sicher zu sein dass er nicht spricht.

Am nächsten Tag nach diesem Editorial meldete die libanesische Armee seinen Tod. Der Körper von Majed el-Majed wurde obduziert, aber im Gegensatz zum strafrechtlichen Verfahren, nur von einem Arzt allein. Er schloss auf einen Tod, als Folge seiner Krankheit. Seine sterblichen Überreste wurden nach Saudi-Arabien überführt und im Beisein seiner Familie und der von Ben Laden begraben.

Der Iran verlangte vom Libanon deutlichere Erklärungen über die Verhaftung und den Tod von Majed al-Majed. Aber ohne viel Nachdruck, da Präsident Rohani versucht, sich Saudi-Arabien zu nähern.

Das ist das sechste Mal, dass der Leiter einer pro-saudischen, im Libanon tätigen Terrororganisation der Justiz entkommt. Es war schon der Fall mit Chaker Absi, Hicham Kaddura, Abdel Rahmane Awadh, Abdel Ghani Jawhar und vor kurzem mit Ahmad al-Assir.

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François Hollande und der Milliardär Saad Hariri in Riyad. Im Hintergrund die Minister Jean-Yves Le Drian und Laurent Fabius.

Wie auch immer, falls König Abdallah wirklich 3 Milliarden Dollar gezahlt hat, werden nur wenige der libanesischen Armee zukommen. Dazu gehört erstens die traditionelle königliche ’Großzügigkeit’ für jene, die dem Herrscher gedient haben. Daher erhielt Präsident Michel Sleiman protokoll-gemäß sofort persönlich $ 50 Millionen, und Präsident François Hollande eine seiner Funktion angemessene Summe, unbekannter Höhe, von der man nicht weiß, ob er sie akzeptiert hat oder nicht. Das Saudische Prinzip der Korruption gilt genauso für alle Libanesische Offiziere und Französische Beamten, die an der Transaktion teilgenommen haben und teilnehmen werden. Zweitens: der Großteil der Summe wird an den französischen Fiskus gezahlt, und Frankreichs Aufgabe wird dann sein, dem Libanon Waffen und militärische Ausbildung zukommen zu lassen. Es gilt hier, das geheime militärische Engagement Frankreichs seit 2010 zu belohnen, das Schüren der Unruhen in Syrien um den Alawiten Baschar Al-Assad zu stürzen, den der Diener der zwei heiligen Moscheen als Vorsitzender eines muslimischen Landes nicht akzeptieren kann [5]. Da es aber keinen Preiskatalog gibt, wird Paris diese Spende nach seinem Gutdünken bewerten. Auch wird Paris die Art der Waffen und Ausbildung bestimmen, die es geben wird. Es ist jedoch bereits klar, dass es nicht ein Material anbieten wird, das später verwendet werden kann, um dem Hauptfeind des Libanon, Israel, effektiv widerstehen zu können. Drittens, wenn dieses Geld der Armee nicht helfen wird das Land zu verteidigen, ist es eher im Gegenteil dazu bestimmt, sie zu spalten. Die libanesische Armee war bisher das einzige Organ des Landes, das sowohl rechtschaffen als auch multi-konfessionell war. Die von Frankreich erteilte Ausbildung wird eher darauf abzielen, die Offiziere zu „franzisieren“, als ihnen eine berufliche Kompetenz zu verleihen. Das restliche Geld wird für den Bau von schönen Kasernen und den Kauf von schönen Dienstwagen verwendet werden.

Die königliche Spende könnte jedoch überhaupt nie dem Libanon zugutekommen. In der Tat, gemäß dem Artikel 52 der Verfassung [6], um einkassiert zu werden, muss das Geschenk zunächst von dem Ministerrat genehmigt und dann dem Parlament vorgelegt werden. Nun hatte sich aber das abgetretene Kabinett von Najib Mikati seit 9 Monaten nicht mehr versammelt und hat deshalb diese Vereinbarung dem Parlament zur Ratifizierung nicht unterbreiten können.

Als Präsident Michel Sleiman das Abkommen den Libanesen präsentierte, hielt er ohne darum gefragt zu werden die Aussage für angemessen, dass die Verhandlungen in Riyad nichts mit einer möglichen Aufschiebung der Präsidentschaftswahlen und einer Verlängerung des Mandats, noch mit der Zusammensetzung der neuen Regierung zu tun gehabt hätten. Diese Präzision macht schmunzeln, so offensichtlich ist sie, dass diese Punkte im Mittelpunkt der Diskussionen standen.

Der Präsident hat sich bei seinen saudischen und französischen Gesprächspartnern verpflichtet, eine Regierung von „Technokraten“ ohne Schiiten oder Drusen zu bilden, und sie im Parlament durchzusetzen. Der Begriff „Technokrat“ bezieht sich hier auf internationale Beamten, die ihre Karriere bei der Weltbank, dem IMF usw. gemacht haben, und damit ihre Fügsamkeit in die US-Doxa bewiesen haben. Man muss daher verstehen, dass die Regierung aus pro-US Leuten bestehen werde, in einem Land, wo die Mehrheit dem Imperium widersteht. Aber kann man sich nicht mit $ 3 Milliarden eine Mehrheit im Parlament zusammenbasteln?

Leider nahm Prinz Talal Arslan, Erbe der Gründer des Fürstentums des Mont-Libanon im zwölften Jahrhundert und Vorsitzender der Demokratischen Partei, sofort Partei gegen Präsident Sleiman und erinnerte ihn daran dass, im Einklang mit dem Abkommen von Taif [7], die Exekutive heute das Monopol des Ministerrates ist [8] und, dass diese die konfessionelle Zusammensetzung des Landes widerspiegeln muss [9]. Daher ist eine Technokraten-Regierung eine Verletzung dieses Abkommens und Präsident Sleiman wäre, unabhängig von seiner Fähigkeit, das Parlament zu korrumpieren, ein Putschist.

Der Fall wird wahrscheinlich nicht so enden: Am 15. Januar verhaftete die libanesische Armee bei einer Razzia an der syrischen Grenze, Jamal Daftardar, einen der Leutnants von Majed al-Majed.

Präsident François Hollande wird sicherlich den Versager seines libanesischen Amtskollegen, sein Land für $ 50 Millionen zu verkaufen, betrauern, aber von Paris aus gesehen, ist das einzige was zählt, die Verteilung der verbleibenden $ 2999 Millionen.

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] Ahmad Assi Dscharba ist Mitglied des Beduinen-Stammes der Tschamar, dem König Abdallah angehört. Vor den Ereignissen wurde Dscharba wegen Drogenhandels in Syrien verurteilt. Die Tschamar sind Nomaden, die in der Wüste von Arabien und Syrien leben.

[2] „Richter und Beamte der ersten Kategorie oder der äquivalenten, in allen öffentlichen Verwaltungen, öffentlichen Behörden und sonstigen öffentlich-rechtlichen juristischen Einrichtungen, können während der Ausübung ihrer Funktion und zwei Jahre nach dem Zeitpunkt ihres Rücktrittes, und dem wirklichen Ende der Ausübung ihrer Funktion oder dem Datum ihrer Ruhestands-Veröffentlichung nicht gewählt werden.’’

[3] General Roukoz, ohne Zweifel der renommierteste Offizier des Libanon, hätte zum Generalstabschef ernannt werden sollen. Er ist aber Schwiegersohn von General Michel Aoun, Präsident der Freien Patriotischen Bewegung, die mit der Hisbollah verbündet ist.

[4] « Le dossier des mercenaires du Fatah al-Islam est clos », von Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 27. August 2007.

[5] Seit der Unterzeichnung des Lancaster House-Vertrags haben Frankreich und das Vereinigte Königreich in Libyen und Syrien eingegriffen, um dort Pseudo-Revolutionen zu organisieren und diese Staaten zu stürzen. Jedoch erweist sich die syrische Operation als ein Versager, London zog sich zurück, während Paris aktiv die von dem Saudi-syrischen Ahmad Assi Dscharba angeführte „Nationale Koalition“ weiterhin unterstützt.

[6] „Der Präsident der Republik verhandelt Verträge und ratifiziert sie im Einvernehmen mit dem Regierungschef. Diese gelten erst nach der Genehmigung durch den Ministerrat als ratifiziert. Die Regierung informiert die Abgeordneten-Kammer darüber, wenn es das Interesse des Landes und die Sicherheit des Staates erlauben. Verträge, die die Staatsfinanzen betreffen, die Handelsverträge und alle Verträge, die nach Ablauf eines jeden Jahres nicht gekündigt werden können, können nur nach Zustimmung der Abgeordneten-Kammer ratifiziert werden.“

[7] « Accord de Taëf », Réseau Voltaire, 23 octobre 1989.

[8] „Der Ministerrat stellt die Exekutive dar.“

[9] „Jede Macht, die der Charta des gemeinsamen Lebens widerspricht, ist unrechtmäßig und illegal.“

 

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US-Kongress genehmigt 1,1 Billionen US-Dollar-Aus­ga­ben­pa­ket

Posted by krisenfrei - 20/01/2014

US-Kongress genehmigt 1,1 Billionen US-Dollar-Aus­ga­ben­pa­ket – aber niemand hat den Gesetzentwurf vorher gelesen!

Earl Blumenauer (D-Ore.)

Kimberly Paxton (Übersetzung: stopesm)
Activist Post

Was können wir alle froh sein, dass wir in einem Land leben, in dem unsere Interessen vertreten werden. Denken Sie darüber nach; wir alle können jemand wählen, der nach Washington DC geht und dort in unserem besten Interesse handelt. Wir alle können mit einer Stimme sprechen und uns zurücklehnen in dem angenehm sicheren Gefühl, dass die gewählten Amtsträger eifrig für uns, ihre Wähler, aktiv sind.

Haben Sie meinen Sarkasmus bemerkt?

Den habe ich wegen der 1.582 Seiten starken Gesetzesvorlage, die der Kongress verabschiedet hat.

Würden Sie denken, dass die Mitglieder des Kongresses die Gesetzesvorlage gelesen haben, bevor sie so einem umfangreichen Gesetzentwurf zustimmen? Oder dass sie zumindest jemand engagiert haben, der den Entwurf für sie gelesen und den Inhalt zusammengefasst hat?

Nee.

Laut einem sehr amüsierten Kongressabgeordneten, Earl Blumenauer (D-Ore.), hat niemand diesen voluminösen Gesetzentwurf gelesen. Glauben Sie mir, das ist wirklich lustig. Sie werden auch lachen. Auf dem Capitol Hill fragte CNSNews.com Blumenauer am Donnerstag:

„Den Sammelgesetzentwurf gestern, es waren 1582 Seiten, hatten Sie überhaupt Gelegenheit, um alle Seiten vor der Abstimmung zu lesen?

„Blumenauer lachte und sagte:

„Niemand hat das getan.“ „Niemand hat das getan?“, fragte der CNSNews.com-Reporter. „Nee“, meinte Blumenauer. (Quelle)

Das ist noch nicht einmal mehr „Korruption“. Das geht schon weit darüber hinaus. Das sind unsere Volksvertreter, die zeigen uns den Mittelfinger und lachen darüber. Für sie ist das alles nur ein Riesenspaß. Sie haben ein Einkommen, von dem die meisten von uns nur träumen können, und sie haben noch nicht einmal genug Respekt vor denjenigen von uns, die sie ins Amt gebracht haben, um dort einfach ihren Job zu machen!

Wie viel sie verdienen, wollen Sie wissen? Die Mitglieder des Kongresses bekommen 174.000 US-Dollar pro Jahr für ihre „Dienstleistungen“. Einige mit speziellen Jobs erhalten mehr. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner, erhält 223.500 US-Dollar.

Außerdem gibt es natürlich ein Budget für jedes Büro. Sitzen Sie? Jedes Büro bekommt zwischen 1.270.000 und 1.546.000 US-Dollar. Der Kongress hat 535 Mitglieder. Es werden also mindestens 679.450.000 US-Dollar bezahlt für die Büros der Menschen, die sich nicht darum scheren Gesetzesvorlagen zu lesen, über die sie anschließend abstimmen … in unserem besten Interesse, versteht sich.

Knapp 700 Millionen US-Dollar werden für Personal- und Bürokosten ausgegeben, und niemand hat Zeit vor der Abstimmung eine Gesetzesvorlage zu lesen, für die mit ja gestimmt wird, und mit der Unterzeichnung dann zum Gesetz wird???

Und das von CNS interviewte Mitglied des Kongresses lacht da auch noch drüber?

Übrigens, die Gesetzesvorlage sah 1,1 Billionen US-Dollar für Staatsausgaben für den Rest des Geschäftsjahres vor und erhöhte damit die Ausgaben des Bundes um 44,8 Milliarden US-Dollar.

Ich frage mich, wofür das zusätzliche Geld ausgegeben wurde. Aber ich fürchte, ich kann meinen Kongressabgeordneten nicht fragen, weil er die Vorlage nicht gelesen hat.

Woran erinnert mich das Ganze nur? ESM, EFSF, Target2, PPP, CBL, Maut-Vertrag, SWIFT, TTIP/TAFTA, 2+4=Betrug-Vertrag, Euro, Lissabon…? Ich komme noch drauf.

► alles lesen bei Activist Post

 

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