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Archive for 16. Januar 2014

Der Plan der USA, die Welt zu beherrschen – Teil 1

Posted by krisenfrei - 16/01/2014

Das Reich des Guten -Ein Film von Konstantin Sjomin.
Übersetzung: Ivan Sh. – Vertonung: Nikolai Alexander

In dem russischen Dokumentarfilm mit dem Originaltitel „Das Reich des Guten“ äußern sich führende US-Experten zu den Bestrebungen des US-Imperiums, die Weltherrschaft zu erlangen. Die USA haben mittlerweile über eine Million Soldaten in über 100 Ländern der Erde stationiert.
Der Plan, die ganze Welt zu beherrschen, nahm direkt nach dem 2. Weltkrieg konkrete Formen an. Die USA streben die absolute Dominanz an, das heißt kein anderer Staat der Erde darf so souverän werden, dass er Amerika in Frage stellen oder bedrohen könnte. Dick Cheney nannte das die 1%-Doktrin. Den USA ist selbst eine einprozentige Wahrscheinlichkeit, angegriffen zu werden, zu hoch.
Das „Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert“ warb unverblümt für die Weltdominanz der USA.
Neocons wie Michael Leeden und James Woolsey fordern offen einen Krieg gegen den Iran und bezeichnen diesen und auch Syrien als Feinde Amerikas. Nach Stephen Walt zeichnen sich Neocons durch zwei Merkmale aus: Den Wunsch die Demokratie mit Gewalt zu verbreiten und der grenzenlosen Treue zu den Interessen von Israel. Neocons praktizieren eine entartete Form des Christentums. Chomsky bezeichnet sie als Fanatiker und zieht einen Bogen zur Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner.
In der legendären K-Street, der Straße der Lobbyisten, wird eine Form von legalisierter Korruption betrieben. Wer möchte, dass seine Interessen berücksichtigt werden, muss hier Kapital investieren. James Jatras bezeichnet den Glauben daran, dass die Wahrheit auf sich allein gestellt siegen könnte, für einen Irrtum. Die Lüge wird immer siegen, wenn dafür bezahlt wird. Sollten allerdings die Interessen einer Lobby denen der USA zuwiderlaufen, hat sie keine Chance.
Der enorme Hunger der USA kann nur durch seine Militärmaschine gestillt werden, indem fremde Ländern ausgepresst werden. Die westliche Wirtschaft ist verwest – sie produziert kaum reale Werte, sondern hauptsächlich virtuelle Waren. Würden ausländische Staaten den Fluss an Kapital und Gütern einstellen, würden die Vereinigten Staaten sofort in sich zusammenbrechen – daher müssen alle Staaten der Erde mit Gewalt dazu gezwungen werden, die USA zu ernähren.
In den letzten 60 Jahren hat die US-Regierung in über 50 Ländern Regierungsstürze durchgeführt. Die CIA dient als Werkzeug zur Einmischung in andere Länder. Wenn eine militärische Invasion nicht möglich ist, werden andere Methoden angewendet, um Regierungen, die sich den USA widersetzen, zu stürzen, z.B. Putsche und Revolutionen, die durch Desinformation und Volksverhetzung künstlich geschaffen werden. Sollte eine Regierung versuchen, die Souveränität des eigenen Landes wiederherzustellen, damit dessen Ressourcen dem eigenen Volk und nicht den USA zu Gute kommen, werden die Vereinigten Staaten versuchen, diese Regierung auszulöschen.

„Aus der Perspektive der einfachen Leute sah alles anders aus. Mehrere Jahrzehnte mussten vergehen, bevor viele von ihnen erfahren haben, dass die Ereignisse, die das Leben in ihren Ländern geändert haben, etwas anderes waren, als sie dachten, nicht das, als was sie schienen“

 

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Dem Beitragsservice (ex GEZ) ein Schnippchen schlagen

Posted by krisenfrei - 16/01/2014

Die GEZ bzw. die Nachfolgeorganisation Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio ist für viele Bewohner dieses Landes schlimmer als jede Seuche, denn erst durch diesen Zwangsbeitrag, so die Ar­gu­men­ta­tion, werden die pausenlose Gehirnwäsche und Propaganda, die Manipulationen, Lügen und Ver­dre­hun­gen der öffentlich-rechtlichen Systemsender erst möglich, so dass der Faschismus sich nicht nur in diesem Land immer weiter festsetzen kann.

Immerhin, es scheint möglich, dem Beitragsservice-Terror entgehen zu können – und zwar durch Annahme des Angebotes des Beitragsservice und Erfüllung einiger unbedeutender Voraussetzungen von Seiten des Beitragsservice:

„…ich habe Ihr oben benanntes Schreiben erhalten und nach rechtlicher Würdigung des Absenders und des Inhaltes als Angebot erkannt.

Dieses nehme ich hiermit unter folgenden Voraussetzungen an:

1. Sie erbringen mir Ihre amtliche Legitimation. Sie weisen darin in notariell beglaubigter Form nach, wofür, wie, wodurch und von wem Sie Rechte zur Vornahme hoheitlicher Handlungen übertragen bekommen haben.

Gleichzeitig weisen Sie in notarieller Form nach, auf welchen Staat Sie vereidigt worden sind.

2. Sie erbringen eine notarielle Beglaubigung der Gründungsurkunde der Bundesrepublik Deutschland.

3. Sie erbringen eine notarielle Beglaubigung der Gründungsurkunde des Bundeslandes Xxxxxxx.

Ich gebe Ihnen hiermit Gelegenheit dieses innerhalb einer angemessenen Frist von 72 Stunden ab Postzustellung zzgl. 2 Tagen Postlaufzeit unter Eid und unter unbeschränkter Haftung zu erbringen.

Sollte dies nicht erfolgen oder ziehen Sie Ihr Angebot nicht zurück, gehe ich davon aus, daß Sie selbst privat- und vertragsrechtlich und Ihre Behörde/Amt etc. nach Firmen- und Vertragsrecht als Unternehmen (Handelsrecht / UCC / HGB) handeln und arbeiten oder für solche im Auftrag handeln, da sie oder übergeordnete Entitäten in internationalen Verzeichnissen als solche und damit gewerblich gelistet sind. Vorsorglich verweise ich noch auf § 4 (6) KStG.

Nutzen Sie diese Frist nicht oder erbringen Sie nicht die geforderten Beweise und widerlegen letztere Tatsachen/Annahmen nicht rechtskräftig und / oder unvollständig oder nicht in dieser Frist, gilt dies sowohl

als Ihre unwiderrufliche und absolute Zustimmung zu o.g. Tatsachen und Annahmen mit allen daraus abzuleitenden Konsequenzen,

als Ihre unwiderrufliche und absolute Zustimmung zu einem privaten, kommerziellen Pfandrecht meinerseits Ihnen persönlich gegenüber (Haftung nach § 823 BGB) als auch Ihrer Behörde gegenüber in Höhe von insgesamt 1.000.000.- €,

als Ihre unwiderrufliche und absolute Zustimmung zur Publikation dieser Notiz in einem von mir frei wählbaren internationalen Schuldnerverzeichnis,

als Ihren unwiderruflichen und absoluten Verzicht auf jegliche rechtliche oder anderwärtige Mittel…“

[Quelle]

 

Gefunden bei stopesm

Bei Erdenherz finden Sie den Link zum kompletten Brief sowie weitere Möglichkeiten, dem Beitragsservice die rote Karte zu zeigen, und präzise verfasste Musterschreiben zum Herunterladen.

 

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Das Gesicht der Politik ohne Mitgefühl

Posted by krisenfrei - 16/01/2014

Tageskommentar 16. 01. 2014: fortunato,
Das Gesicht der Politik ohne Mitgefühl

von Michael Obergfell (fortunanetz)

Sarah Wagenknecht, Frontfrau der Linken, hat zum Ende des Jahres 2013 eine Rede im Bundestag gehalten, bei der sie noch einmal im Rückblick und summarisch den immensen Schaden der Eurorettungs-Strategie beschrieben hat. Dabei stellte sie dar, dass die derzeit amtierende Große Koalition, auch GroKoDeal genannt, den Wähler in Bezug auf die Eurorettung auf der ganzen Linie verraten und verkauft hat. Weiterhin stellte sie fest, dass diese „Rettung“ nicht nur den Steuerzahler riesigen Summen kosten wird, sondern auch viele Menschen in Arbeitslosigkeit und Armut treibt. Viele, die etwas besessen haben, verlieren alles, viele die noch jung sind, haben aufgrund dieser Politik keine berufliche Perspektive auf Jahre hinaus, wenn sich nichts ändert.

An Frau Wagenknecht fällt immer wieder auf, dass sie auch eindeutig nicht-marxistische Denker zitiert, so z. B. Walter Eucken oder auch den derzeit amtierenden Papst Franziskus. Mit dieser geistigen Flexibilität hebt sie sich nicht nur wohltuend von manchem Alt-Linken ab, sondern auch von manchem geistigen Tiefflieger der Großen Koalition, der sich in sportlicher Manier recht artifiziell im Bereich der Oberfläche aufhalten kann und weder zu Höhenflügen noch zu Tiefgang neigt. Redner und Rednerinnen dieses Schlages finden sich in unserem Bundestag im Reichstag leider viele.

 

Die Inhalte, die Frau Wagenknecht vorträgt, sind weithin bekannt. Jeder der sich darüber schlau machen will, braucht nur lesen und ein wenig rechnen zu können. Und wenn er sich auch noch dazu bequemt, eine Suchmaschine aufzurufen und einen passenden Suchbegriff einzutippen, findet er unter den entsprechenden Suchbegriffen, so viel kritisches Material, dass er vermutlich den Rest seines Lebens lesen muss. Und angesichts der Tatsache, dass er immer mehr Informationen bekommt, je länger die traurige Rettungsstrategie von Merkel und Co. anhält, desto mehr ist abzusehen, dass mancher Leser noch verstirbt, bis die letzten Informationen über diese Chaosstrategie geschrieben sind.

Aus diesem Grund möchte ich bei dem Video zu ihrer Rede auch weniger auf das hinweisen, was im Vordergrund abläuft. Die Rede an sich ist gut, aber die Reaktionen auf der Regierungsbank und im Saal sind doch sehr viel interessanter. Während der Rede von Frau Wagenknecht wirkte die große Mehrheit auf der Regierungsbank abwesend und leer. Das Gesicht von Frau Merkel wirkte sogar wächsern, fast schon leblos, wie bei einer Puppe. Sigmar Gabriel tipselte auf seinem eigenen Merkelphone herum. Dass es abgehört wird, darf vermutet werden, denn Obama will kein Abkommen darüber, dass in Deutschland nicht abgehört wird. Herr Altmaier schlief hinten schon fast ein. Das tut man immer dann, wenn man eine Energiewende zu verantworten hat – da ist einschlafen eine besonders gute Strategie.

Lediglich als Frau Wagenknecht erklärte, dass die Politik von Frau Merkel nicht christlich sei, grinste Merkel ein wenig vor sich hin. Wenn man sich dann fragt weshalb sie bei dem Vorwurf, ihre Politik sei nicht christlich, grinst, findet man eigentlich nur eine plausible Antwort: Sie grinst, weil ihre Politik nicht christlich ist und sie sich auch nicht als Christin versteht. Sie drückt damit aus, dass sie Frau Wagenknecht für dumm oder naiv oder für beides hält. Wie kann man nur auf die Idee kommen, ihre Politik sei christlich?

Im Saal hörten natürlich die Parteimitglieder der Linken aufmerksam zu, denn schließlich gibt Frau Wagenknecht genau das wieder, was diese selbst denken. Bei den anderen Parteien CDU, CSU und Grüne signalisierte die große Mehrheit Desinteresse an ihrer Rede. Viele verhielten sich so, als wären sie an den Kritikpunkten nicht interessiert, die Frau Wagenknecht vorzutragen hatte. Und dabei handelt es sich um eine Kritik, die vor allem und in erster Linie die Vertreter der Großen Koalition mit ihrer Politik zu verantworten haben! Das wäre so, als wären sie nicht daran interessiert, über die Fehler die sie gemacht haben, überhaupt nachzudenken.

Manche der Abgeordneten übten sich darin, angespannt und mit Falten im Gesicht in ihre Dokumente zu schauen und damit sogar zu signalisieren: Ich habe keine Zeit über die Kritikpunkte nachzudenken. Und so wurde die Rede von Frau Wagenknecht quittiert mit Ignoranz, Tiefschlaf oder angestrengter Ablenkung. Was man hier sieht sind Strategien, sich das eigene Handeln nicht bewusst zu machen. Hier sitzen Täter die sich weigern, über die Konsequenzen ihres Handeln auch nur nachzudenken.

Was hier geschieht und vor aller Augen sichtbar ist, hat schon der chinesische Philosoph Mengzi trefflich erkannt. Als er an einem chinesischen Herrscherhof während einer Hungersnot im Land weilte, fragte er den König: „Gibt es einen Unterschied, ob man Menschen mit einem Schwert oder mit der Regierungsweise tötet?“ Und dann erklärte er dem Herrscher wie er dies meinte: „In Euren Hofküchen gibt es fettes Fleisch, und in den Ställen stehen fette Pferde. Aber die Menschen Eures Volkes haben ein hungriges Gesicht, und auf dem Land sterben die Menschen an Hunger. Dies bedeutet, den Tieren die Menschen zum fressen zu geben.“ (Menzius, Den Menschen gerecht, Zürich 2010, S. 80) Und kurz darauf gibt er in dem Dialog auch an, weshalb Herrscher und Hof sich so verhalten: „Sie haben Mitgefühl mit den Tieren, aber nicht mit dem Volk.. Und warum ist das gerade bei Ihnen so?… Der Grund liegt darin, daß sie es nicht wollen und nicht darin, daß sie es nicht können… Daß Sie, mein König, kein wahrer König sind, liegt daran, daß Sie mit dem Volk kein Mitgefühl haben wollen.“ (ebda. S. 81)

Exakt diese Haltung dokumentiert die parlamentarische Kulisse der Rede von Frau Wagenknecht. Merkel und ihre Gefolgsleute wollen kein Mitgefühl mit den Opfern ihrer Regierungspolitik haben,

meint
Michael Obergfell (aka fortunato)

 

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Von der Hand in den Mund: Der Rentenbetrug

Posted by krisenfrei - 16/01/2014

von Gerhard Breuning (cafeliberte)

Menschen, die von der Hand in den Mund leben müssen, sind in der Regel arm. Sie haben meist ein sehr geringes oder gar kein eigenes Einkommen. Meist haben sie auch keine eigenen Ersparnisse, auf die sie im Notfall zurückgreifen könnten. Menschen die von der Hand in den Mund leben müssen, gehören fast immer zur untersten Gruppe einer Gesellschaft und sind oft auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen.

Um zu vermeiden, dass immer mehr Menschen in Deutschland von der Hand in den Mund leben müssen, wurde von „klugen Politikern“ für uns der soziale Staat errichtet. Der soziale Staat, der sich um uns alle kümmert, der für uns sorgt und die Welt jeden Tag ein Stückchen gerechter und schöner macht. So will man uns das auf alle Fälle glauben machen.

Leider sieht mein Fazit zu diesem Thema völlig anders aus. Immer mehr Deutsche leben nämlich trotz oder gerade wegen diesem überaus sozialen Staat von der Hand in den Mund. Nehmen wir uns heute zunächst die Gruppe der Rentner vor und betrachten wir, wie erfolgreich der soziale Staat hier abseits der Hochglanz-Wahlplakate wirklich war.

Ich möchte mich bei meinen Erklärungen nicht in längeren und langweiligen Ausführungen zur Geschichte verlieren, sondern betrachte nur die Entwicklung und die Folgen in der Bundesrepublik Deutschland. Einen späteren kurzen Exkurs in das Kaiserreich erlaube ich mir allerdings, um an einem Beispiel zu erläutern, wie meiner Ansicht nach eine wesentlich bessere und gerechtere Rente aussehen könnte.

Konrad Adenauer ist heute noch für seinen grandiosen Schachzug bekannt, aus dem früher üblichen Ansparen für die spätere Rente ein umlagefinanziertes Modell zu formen, wie wir es heute kennen. Damit hatten alle Bürger, die in diese angebliche „Versicherung“ zwangsweise einzahlen, irgendwann auch einen Anspruch auf eine staatliche Rente. Gemeint war von Anfang an staatlich mit zwei a und einem t, nicht etwa stattlich mit einem a und zwei t.

Es ging ihm dabei auch weniger um die Bürger als um seine Wiederwahl. Adenauer war mit seiner Taktik erfolgreich. Für die Bürger folgte hingegen eine Katastrophe auf Raten, die trotz massivster kosmetischer Eingriffe nachfolgender Sozialpolitiker aus allen großen Parteien immer deutlicher sichtbar wird.

Um das System der Rente klarer zu definieren ist folgender Sachverhalt wichtig: Die Bürger erwerben mit ihrer Einzahlung eine Anwartschaft auf die späteren Einzahlungen anderer „Versicherter“. Das eigene Geld ist also weg, sobald es in die Gemeinschaftskasse eingezahlt wurde. Dieses System wurde und wird den Bürgern mit dem tollen Wortspiel „Generationenvertrag“ verkauft. Man verlässt sich dabei darauf, dass zukünftige Generationen für das Auskommen der vorherigen Generationen, den Rentnern aufkommen.

Bemerkenswert ist es, dass unser Rechtssystem eigentlich keine Verträge zu Lasten Dritter zulässt. Genau das geschieht aber hier. Wenn ein junger Mensch heute beginnt, zwangsweise in dieses System einzuzahlen, erwirbt er damit einen Anspruch auf die Versorgung im Alter durch Menschen, die noch gar nicht geboren wurden. Dieser angebliche „Generationenvertrag“ ist also eigentlich ein klarer Rechtsbruch. Wie kann ein Mensch, der noch gar nicht geboren ist, einen Vertrag abschließen, der ihn zu einer praktisch lebenslangen Zahlung verpflichtet? Wenn man es recht bedenkt, ist das eigentlich ein Unding. Aber der soziale Staat darf bei uns inzwischen jeden noch so hanebüchenen Unsinn machen, da er ja bekanntlich die Gesetze erlässt.

Das größte Problem dieses Systems, das übrigens auch schon Adenauer erkannte, besteht darin, dass man eine mindestens gleiche, besser eine ständig wachsende Zahl von Einzahlern benötigt, um die Auszahlungen an die Empfänger wie versprochen zu leisten. Ist das nicht gewährleistet, wird das System irgendwann zusammenbrechen. Adenauer war das völlig egal. Ihm war klar, dass er den Zusammenbruch nicht mehr erleben würde.

Betrachtet man das System aus den geschilderten Blickwinkel wird schnell deutlich, dass es die gleichen Strukturen aufweist, wie die in Deutschland verbotenen Schneeballsysteme. Diese sind auch als Pyramidenspiel oder Pilotenspiel bekannt. Man muss dabei immer unten in einer Liste einsteigen und ständig neue Mitspieler gewinnen, die ebenfalls einzahlen um dann nach einem festgelegten Plan immer weiter in der Pyramide nach oben zu steigen. Ist man an der Spitze angelangt, bekommt man seine Belohnung. Das Problem an diesen Spielen ist, dass die Zahl der Neueinsteiger exponentiell wachsen muss was schon nach relativ kurzer Zeit den Rahmen der gesamten Weltbevölkerung sprengt. Was zurückbleibt sind betrogene Einzahler und wenige Systemgewinner.

Die Probleme des umlagefinanzierten Rentensystems liegen also auf der Hand. Da es dank der geburtenstarken Jahrgänge nach dem Krieg aktuell immer mehr Ansprüche auf Auszahlung einer Rente gibt, im Gegenzug aber ab den 1970 er Jahren immer weniger junge Einzahler geboren wurden, kommt es zu einer gravierenden Schieflage. Da dieses System kein Vermögen bildet, sondern nur von der Hand in den Mund lebt und darüber hinaus die Bürger auch noch völlig abhängig vom sozialen Staat macht, wird es mit dem Zusammenbruch dieser Illusion ein böses Erwachen bei den Geschädigten geben. Das Gespenst der Altersarmut geistert ja schon durch die Medien.

Da sich die deutsche Sozialpolitik diesem immer stärker hervortretenden Problem nicht wirklich stellen will, verändert sie einfach die gesetzlichen Bedingungen. So wurde beispielsweise das Renteneintrittsalter kurzerhand um 2 Jahre nach hinten verschoben, was einer massiven Rentenkürzung entspricht. Eine weitere Maßnahme ist die Anhebung der Beiträge oder die ständige Kürzung der Leistungen. Die “Rentenerhöhungen” gleichen schon lange nicht mehr den Kaufkraftverlust des Euro aus. Die Rentner müssen mit immer weniger auskommen. Trotzdem werden aus dem aufgeblähten Sozialhaushalt der Bundesregierung immer größere Beträge, eigentlich Steuereinnahmen für andere Zwecke, in das marode Rentensystem verschoben. Schon seit Jahren gilt in Deutschland das Prinzip „Tanken für die Rente“.

Die Einnahmen aus der Energiesteuer sind aktuell mehr als dreimal so hoch, wie die jährlichen Ausgaben des Bundes für Straßenbau. Man versucht auch immer mal wieder Selbständige in dieses perfide System zu zwingen, um sie ebenfalls mit den „Wohltaten“ des sozialen Staates zu beglücken. All das geschieht wieder und wieder, ohne die eigentlich davon Betroffenen zu fragen.

Dabei sollte jedem „Zwangsteilnehmer“ an diesem Pyramidenspiel klar sein, dass er nicht nur selbst der Betrogene ist. Wir alle werden schamlos betrogen und vom sozialen Staat ausgeplüdert. Die jetzigen Rentner wurden bereits vor vielen Jahren betrogen, weil ihre Einzahlungen nicht angespart, sondern für frühere Ausgaben verwendet wurden.

Ständig wird die Zahl der Anspruchsberechtigten auch ohne erbrachte Einzahlungsleistung ausgedehnt. Jede angeblich „gefüllte Rentenkasse“, weckt bei den sozialen Politikern sofort immense Begehrlichkeiten. Sie sprechen von einer „gut gefüllten Rentenkasse“ dann, wenn die verfügbaren Beträge für 1-2 Monate zur Auszahlung reichen würden. Sie sprechen hier also nicht über unerschöpfliche Reserven sondern eher von „Notgroschen“. Man kann die aktive Wählerbestechung durch Zusatzleistungen bei der Rente gerade wieder sehr gut im neuen Koalitionsvertrag beobachten.

Unsere Rentner aus diesem Grund für die jetzige Misere verantwortlich zu machen ist jedoch falsch. Es ist ausschließlich die soziale Politik und der angeblich soziale Staat, die hier Verantwortung tragen müssen. Beide wollen weiterhin den Zugriff auf unser Geld. Beide wollen darüber bestimmen, wie unser erarbeitetes Vermögen verteilt wird. Beide sorgen mit ständig neuen “Geschenken” dafür, dass wir weiterhin von ihnen völlig abhängig sind und das auch in Zukunft bleiben. Beide führen uns in eine Armutsspirale. Es geht dabei um riesige Summen, die nicht angespart sondern lediglich umverteilt werden sollen und dadurch kein Vermögen bilden. Wohlstand beginnt aber damit, dass man etwas spart. Vermögen entstehen nicht durch Ausgaben, durch das Leben von der Hand in den Mund.

Wer das oben geschilderte Prinzip des Pyramidenspiels verstanden hat erkennt sofort, wohin die Reise bei der Rente wirklich gehen wird. Norbert Blüms „die Renten sind sicher“ war nichts weiter als die dreiste Lüge eines skrupellosen Politikers. Es ist heute bereits deutlich absehbar, dass fast zukünftigen Rentner von der Hand in den Mund leben werden. Eine weitere Kürzung der Leistungen ist unumgänglich, wenn hier nicht schnell gehandelt wird. Jede noch so schön dargebrachte Ausrede ist reine Augenwischerei. Die Kreativität der Politik beim Ausschöpfen weitere Geldquellen sollte und darf dabei nicht unterschätzt werden. Der soziale Staat wird alles dafür tun, dieses Pyramidenspiel noch möglichst lange am laufen zu halten, weil mit dem Scheitern dieses Schneeballsystems auch das Scheitern des sozialen Staates für jeden sofort sichtbar wird.

Dabei gibt es durchaus Lösungen, die auch jetzt noch aus diesem Teufelskreis führen könnten. Modelle von denen wir alle massiv profitieren könnten und die es auch den so genannten „kleinen Leuten“ erlauben würde, Vermögen zu bilden, auf das der Staat keinen Zugriff mehr hat. Aber das ist im sozialen Staat ja ausdrücklich nicht erwünscht.

Das Ansparmodell auf Rentenkonten war schon früher sehr erfolgreich und ist es in der heutigen Zeit noch immer. Allerdings nicht bei uns.

In Deutschland ist es leider schon sehr lange her, dass so ein System bestand. Während der industriellen Revolution entstanden in Deutschland unzählige Modelle, der genossenschaftlichen und gewerkschaftlichen Absicherung für Arbeiter. Diese Modelle waren damals so erfolgreich, dass die Arbeiter schon nach wenigen Jahren große Summen an Produktivkapital angespart hatten. Dieses Kapital war mit der Grundstock für den wirtschaftlichen Aufstieg Deutschlands im 19. Jahrhundert.

Das wissen aber heute leider nur noch die wenigsten, weil man uns das im Geschichtsunterricht verschweigt und weil man uns das bestehende Schneeballsystem jeden Tag geschickt als „sozial gerecht“ verkauft. Zerstört wurde dieses deutsche Erfolgsmodell durch Bismarck. In ihm reiften die bekannten, weiter oben geschilderten staatlichen Begehrlichkeiten auf das Geld der Arbeiter. Er gilt heute noch als „Erfinder“ der sozialen Sicherungssysteme in Deutschland. Welch ein Hohn.

Glücklicherweise gibt es aber aktuell wieder funktionierende Beispiele für solche Ansparmodelle. Völlig unbekannt ist es in Deutschland, dass Chile vor über 30 Jahren bereits so ein System eingeführt hat. Dort zahlen die Menschen ihre Rentenbeiträge auf ein eigens geschaffenes Rentenkonto bei einem nicht staatlichen Träger ein, den die Bürger selbst aus mehreren Anbietern auswählen können. Träger sind neben spezialisierten Unternehmen auch Genossenschaften und Gewerkschaften. Vermischungen mit anderen Bank- und Versicherungsgeschäften sind diesen Trägern verboten. Das Geld wird seriös unter staatlicher Aufsicht, aber ausdrücklich nicht vom Staat, verwaltet und hauptsächlich in der eigenen chilenischen Wirtschaft angelegt. Staatsanleihen sind dabei ebenso verpönt wie Auslandsinvestitionen. Inzwischen entspricht das Vermögen dieser Rentensparkonten ¾ des chilenischen Bruttoinlandsproduktes. Die Chilenen sind an der eigenen Wirtschaft somit aktiv beteiligt und profitieren vom Wachstum der Unternehmen und vom wirtschaftlichen Fortschritt des Landes. Automatisch wachsen damit auch die Vermögen auf den Rentenkonten.

Die Chilenen können selbst darüber entscheiden, ob sie mehr für ihre Rente zurücklegen wollen oder nur die vorgeschriebenen 10% des Einkommens. Sie können ab einer bestimmten Ansparsumme selbst entscheiden, ob sie früher in Rente gehen möchten oder längere Zeit weiterarbeiten. Sie können das angesparte Vermögen an ihre Erben weitergeben oder komplett aufbrauchen. Es geht nicht verloren. Und kein Politiker Chiles hat die Möglichkeit, dieses Vermögen für „soziale Zwecke“ zu plündern.

Die wenigen Menschen, die nicht selbst einzahlen können, werden über ein staatliches Versorgungssystem abgesichert. Die Zahl der davon Betroffenen liegt in Chile weit unter 3% der Bevölkerung. Der Übergang von einem Umlagesystem zum jetzigen System wurde über mehrere Jahre per Steuerfinanzierung mit einem Gutschein über die bereits erworbenen Ansprüche geschafft. Diese Gutscheine wurden über viele Jahre bis zur Pensionierung des Bürgers vom Staat eingelöst. Vorhandene Rentenansprüche gingen also nicht verloren. Jeder Einzahler und jeder Rentner konnte selbst bestimmen, in welchem System er zukünftig bleiben will. Fast alle wählten die Vorteile des neuen Systems.

Besonders interessant ist dieses System auch für die Wirtschaft, da sich Unternehmen Geld direkt von den zugelassenen Rententrägern beschaffen können. Ein perfekter Wirtschaftskreislauf, der die Unternehmen des Landes stärkt, die Bürger an den Erfolgen der heimischen Wirtschaft teilhaben lässt und gleichzeitig ein stattliches (dieses mal mit einem a und zwei t)Vermögen bei den Menschen bildet. Ein Ausverkauf der heimischen Wirtschaft inklusiver Plünderung der Ressourcen durch ausländische Finanzgruppen, wie wir ihn seit Jahren auch in Deutschland erleben, ist in Chile praktisch ausgeschlossen, da die Arbeiter und Angestellten oft selbst einen großen Teil der Betriebsanteile über ihre Rententräger halten.

Dieses System wäre auch hervorragend in Deutschland umsetzbar. Die Wiederbelebung der Deutschland AG und die Bildung von Vermögen in allen Bevölkerungsschichten wäre so möglich. Teilhabe an den Erfolgen der deutschen Wirtschaft wäre kein Traum mehr, sondern die logische Folge sinnvoller Vorsorgepolitik. Ein einziger wirklicher Knackpunkt besteht jedoch auch bei solchen Ansparsystemen über viele Jahrzehnte.

Die permanente Geldentwertung des staatlichen Zwangsgeldes durch Inflation bestraft die Sparer und ermöglicht somit erst die Schuldenpolitik des sozialen Staates.

Hier könnte man jedoch mit der Einführung eines wertstabilen Geldes entgegen wirken. Es ist dabei eine Lösung ohne manipulierende staatliche Stellen und ohne Zentralbanken zu bevorzugen. Die Trennung von sozialem Staat und Rente würde mit der Trennung von Staat und Geld zum Erfolgsmodell für die gesamte Gesellschaft in Deutschland. Aber das ist Stoff für eine weitere Geschichte, die ich in Kürze angehen werde.

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