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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 14. Januar 2014

An die Propaganda & Mainstream-Medien – Anonymous

Posted by krisenfrei - 14/01/2014

Sehr geehrte Damen und Herren der Propagandamedien,

für viele von ihnen ist es vermutlich lange her. Aber vielleicht erinnern Sie sich, als Sie noch jung waren. Vielleicht hatten Sie in ihrer Studienzeit Ideale, die Sie zum Journalismus führten? Wollten den Dingen kritisch auf den Grund gehen und Missstände aufdecken? Vielleicht die vierte Macht im Staate sein oder gar den Pulitzerpreis erringen?

Nun. Das ist lange her. Richtig?

Aber vielleicht ging es Ihnen schon damals nur darum, in einem korrupten System fett zu werden. Selbst verliebt vor einer Kamera zu sitzen und wie eine gut geölte Puppe Texte vom Teleprompter zu lesen? Oder in einem Sessel furzend, Lügen auf Ihrer Tastatur zu tippen die Sie aus den USA erhalten und die Sie mit einem schalen Grinsen an die Öffentlichkeit weiterreichen?

Natürlich tragen Sie dafür keine Verantwortung. Sie sind ja nur ein kleines Rädchen im System und würden alles lieber ganz anders machen, nur lässt man Sie nicht. Stimmt’s?

Falsch! Selbst Ärzte und Polizisten gehen auf die Strasse, um für deren Rechte zu demonstrieren. Von Ihrer Zunft wurde dagegen bisher noch nie jemand mit einem Plakat: „Freihe Medien“ in der Hand gesehen.

Wie ist es Ihnen möglich, ohne Rückrad den Aufrechtengang beizubehalten? Das Beste was Sie der Welt geben können, findet doch nur noch auf der örtlichen Toilette statt!

Mit diesem Dung den Sie über Europa ausbreiten, geben Sie allen echten Schurkenstaaten Freibriefe, inoffizielle Kriege zu führen und tausende von Frauen und Kinder zu ermorden.

Schuld und Verantwortung? Sie wollen nicht sehen, was dieses für Ihren Berufstand heißt! Aber seien Sie gewiss. Verantwortung werden Sie früher oder später für Ihr Handeln zu tragen haben. Und wenn nicht Sie selber, dann Ihre Kinder.

 

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Ein „Ende der EUphorie“?

Posted by krisenfrei - 14/01/2014

Oleg Sewergin (Stimme Russlands)

Am Montag, dem 13. Januar, erfolgte eine weitere „Wanderung“ der vielzähligen Armee der Europaabgeordneten, ihrer Helfer und des Servicepersonals aus Brüssel nach Strasbourg. Insgesamt handelte es sich um 3.000 Personen.

In der französischen Stadt verbringen die Europaabgeordneten vier Tage lang einmal monatlich ihre Sitzungen. In der Gesellschaft und in den Massenmedien spricht man erneut von einer ziellosen Verausgabung von Steuergeldern in Millionenhöhe für derartige Reisen. Vor diesem Hintergrund drangen die Ergebnisse mehrerer Umfragen, die das abnehmende Vertrauen der Bürger Europas in die Europäische Union dokumentieren, an die Öffentlichkeit.

Obwohl von den Maßstäben der „großen Wanderung“ wie die Journalisten diese Abgeordnetenreisen ironisch nennen, schon mehrfach die Rede war, seien hier dennoch einige Zahlen erwähnt. Für diese Reise über 480 Kilometer werden extra zwei internationale Schnellzüge gepachtet. Ihre Pacht kostet 240 000 Euro. Die Bezahlung der Dolmetscher erfordert 3 Millionen Euro, und die der Parlamentsärzte, die ebenfalls regelmäßig zwischen Brüssel und Strasbourg unterwegs sind, 400 000 Euro. Die Unterhaltskosten für das große Gebäude des Europäischen Parlaments in Strasbourg, das nur 48 Tage im Jahr genutzt wird, erfordern 60 Millionen Euro pro Jahr, denn das dort beschäftigte Personal muss zwölf Monate lang ein Gehalt bekommen.

Nach den Angaben des europäischen Internet-Portals „EurActiv“ betragen die Betriebskosten des Europäischen Parlaments an drei Orten – denn die Abgeordneten kommen auch in Luxemburg zusammen, wo sich das Sekretariat befindet – etwa 16 Prozent des Parlamentshaushalts, was fast 250 Millionen Euro im Jahr sind. Die Experten stellen sich die Frage, was diesbezüglich zum Beispiel die Griechen sagen würden, die von den Abgeordneten aufgerufen werden, ihren Gürtel enger zu schnallen.

Als eine Antwort auf diese Frage kann man die in diesen Tagen von der Geschäftsausgabe „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ veröffentlichten Ergebnisse einer Gallup-Umfrage zum Maß des Vertrauens der Europäer zur EU im Zeitraum 2008-20013 betrachten. Allein in vier von 28 EU-Mitgliedsländern – in Luxemburg, Deutschland, Belgien und Dänemark – sprach sich mehr als die Hälfte der Befragten zugunsten des geeinten Europas aus. In den meisten Ländern hat das Vertrauen zum europäischen Projekt in den letzten Jahren abgenommen. Am deutlichsten offenbarte sich das in Spanien. Dort unterstützt nur jeder Dritte die Idee des geeinten Europas.

Spricht man nicht vom Tempo dieses Rückganges, sondern von den absoluten Zahlen, so ist Griechenland hier zweifellos der Rekordhalter. Dort meinten lediglich 19 Prozent der Befragten, man müsse die EU unterstützen. Zypern belegt diesbezüglich den zweiten Platz. Die Autoren der Studie erinnern daran, dass diese beiden Länder Finanzspritzen seitens der EU erhielten, wofür von ihnen eine harte Sparpolitik verlangt wurde. Aber selbst in Irland, das den EU-Rettungsschirm nach Jahren der Sparpolitik gerade verlassen habe, sei das Vertrauen zur EU von 70 Prozent im Jahr 2008 bis auf 47 Prozent im vergangenen Jahr gesunken.

Wie der Abteilungsleiter für Länder und Regionen am russischen Europa-Institut Wladislaw Below allerdings meint, würden diese Umfrageergebnisse keineswegs die Haltlosigkeit und schon gar nicht ein Fiasko der europäischen Idee bedeuten.

„Die Jahre der Rezession widerspiegeln sich in der Stimmung der Bürger, und das besonders in Ländern, die am meisten von der Krise betroffen waren. Ihre Reaktion ist deshalb durchaus zu erklären. Die Linken, übrigens in erster Linie in Deutschland, kritisieren die EU dafür, dass im Zuge der Reformen die soziale Seite etwas im Schatten geblieben sei, und sie warnen davor im Vorfeld der Wahlen. Meines Erachtens haben sie ein Recht, das zu tun.“

An einen Erfolg des Integrationsprozesses glaubt auch der Politikwissenschaftler Professor Wichard Woyke von der Universität Münster.

„Es ist der Europäischen Union gelungen, trotz 28 Mitgliedern, die mittelfristige Finanzplanung von 2014 bis 2020 zu verabschieden, und das in einem recht demokratischen Prozess, an dem das Europäische Parlament viel stärker beteiligt war. Von daher sehe ich durchaus Möglichkeiten, dass sich die Europäische Union auch in Zukunft, auch mit ‚EU-30‘, zu Entscheidungen durchringen wird.“

Manche Massenmedien bezeichnen die Umfrageergebnisse bezüglich des Vertrauens zur Europäischen Union als ein „Ende der Euphorie“. Damit haben sie möglicherweise recht. Die Stimmungen in der geeinten europäischen Familie ändern sich indessen oft, und demnach wird die Umfrage, um die es heute ging, wohl kaum die letzte sein.

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In der BRD leben 2,8 Mio. Kinder in Armut (wieviel sind es wohl in der geamten EU?), aber für die unsinnige „Wanderung“ der Europaabgeordneten nach Strasbourg verbrennt die EU weit über 300 Mio. Euro. Was für ein Irrsinn! Es gibt keine effektivere Geldverbrennungsmaschine als die EU.

Hoffentlich erinnern sich die Wähler bei der EU-Wahl Ende Mai daran. 

 

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Das Große Geld hinter dem Krieg: der militärisch-industrielle Komplex

Posted by krisenfrei - 14/01/2014

Mehr als 50 Jahre nach Präsident Eisenhowers Warnung befinden sich die Amerikaner in fortwährendem Krieg

Jonathan Turley (antikrieg)

Im Januar 1961 nahm der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Dwight D. Eisenhower seine Abschiedsrede zum Anlass, das Land vor dem zu warnen, was er als eine seiner größten Bedrohungen betrachtete: vor dem militärisch-industriellen Komplex, bestehend aus militärischen Kontraktoren und Lobbyisten für die endlose Fortsetzung des Krieges.

Eisenhower warnte, dass „ein immenses militärisches Establishment und eine ausgedehnte Rüstungsindustrie“ sich als eine verborgene Kraft in der Politik der Vereinigten Staaten von Amerika herausgebildet haben und die Amerikaner „nicht versäumen dürfen, deren schwerwiegende Auswirkungen zu erkennen.“ Diese Rede wird wohl Eisenhowers mutigster und prophetischster Moment gewesen sein. Fünfzig und ein paar Jahre später finden sich die Amerikaner in dem, was wie ein endloser Krieg aussieht. Wir hören nicht eher auf, unsere Einsätze im Irak herunterzufahren, als Führer eine Intervention in Libyen oder Syrien oder im Iran fordern. Während endloser Krieg endlose Verluste für Familien mit sich bringt und immer weiter steigende Budgets, steht er auch für endlose Profite für einen neuen und größeren Komplex aus Geschäfts- und Regierungsinteressen.

Der neue militärisch-industrielle Komplex wird betrieben mit einem zweckdienlich verschwommenen und unsichtbaren Feind: dem Terroristen. Der ehemalige Präsident George W. Bush und seine Berater bestanden darauf, gegen Terrorismus gerichtete Maßnahmen als „Krieg“ zu bezeichnen. Diese konzertierte Bemühung von Führern wie dem ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney (selbst ehemaliger Vorstand des Verteidigungskontraktors Halliburton) war nicht eine leere rhetorische Übung. Ein Krieg würde nämlich nicht nur die Befugnisse des Präsidenten maximieren, sondern er würde auch die Budgets für Militär und Heimatlandbehörden maximieren.

Diese neue Koalition aus Unternehmen, Behörden und Lobbyisten stellt das System in den Schatten, das Eisenhower kannte, als er die Amerikaner warnte, „wachsam zu sein gegenüber der Aneignung von unvertretbarem Einfluss … durch den militärisch-industriellen Komplex.“ Ironischerweise hatte dieser einige seiner Höhepunkte unter Präsident Barack Obama, der radikal die Drohnenattacken ausweitete und behauptet hat, dass er allein bestimmt, was ein Krieg ist, bei dem der Kongress gefragt werden muss.

Gut für die Wirtschaft?

Obwohl wenige Politiker bereit sind, das zuzugeben, halten wir Kriege nicht nur aus, sondern scheinen Krieg zu brauchen – zumindest für einige Leute. Eine Untersuchung ergab, dass grob geschätzt 75% der in diesen Kriegen Gefallenen aus Familien der Arbeiterklasse kamen. Diese brauchen keinen Krieg. Sie tragen die Kosten des Krieges. Eisenhower wäre wahrscheinlich entsetzt über das Ausmaß der von Industrie und Regierung Beschäftigten, die für Krieg oder Terrorismusbekämpfung arbeiten. Militär- und Heimatlandbudgets tragen jetzt Millionen von Menschen in einer anderweitig absinkenden Wirtschaft. Hunderte Milliarden von Dollars strömen jährlich an Agenturen und Kontraktoren, die sehr daran interessiert sind, dass das Land auf dem Kriegspfad bleibt – und die Rechnung für den Krieg bezahlt.

an die Kriegswirtschaft erkennen in einer Industrie, die alles einschließt von Heimatlandsicherheit-Ausbildungsdiplomen über Antiterrorismus-Berater bis zu privat betriebenen Programmen für Flughafen-Sicherheitsschleusen. Vor kurzem wurde das „schwarze Budget“ allein für geheimdienstliche Programme auf $52,6 Milliarden geschätzt. Das betrifft nur die geheimen Programme, nicht die viel größeren Budgets für Geheimdienste und Spionageabwehr. Wir haben jetzt 16 Geheimdienste, die 107.035 Angestellte beschäftigen. Diese laufen getrennt von der über eine Million vom Militär und den nationalen Strafverfolgungsbehörden Beschäftigten.

Den Kern dieses expandierenden Komplexes bildet eine Achse von Konzernen, Lobbyisten und Behörden, die eine massive sich selbst tragende Industrie auf der Basis von Terror geschaffen haben.

Die Kontraktoren

In den letzten acht Jahren sind Milliarden von Dollars an Militär und Sicherheitsfirmen geflossen. Wenn die Administration einen Krieg wie den gegen Libyen beginnt, dann bedeutet das eine Profitlawine für Unternehmen, die großzügige Verträge bekommen, um alles von Ersatzraketen bis zu Fertiggerichten zu produzieren.

Allein in der ersten zehn Tagen des Kriegs gegen Libyen gab die Administration rund $550 Millionen aus. Darin enthalten sind rund $340 Millionen für Munition – hauptsächlich Cruise Missiles, die ersetzt werden müssen. Die demokratischen Abgeordneten des Kongresses boten nicht nur nachträgliche Unterstützung für den Angriff auf Libyen an, sondern sie schlugen auch eine ständige Bevollmächtigung für Präsidenten vor, Ziele anzugreifen, von denen angenommen wird, dass sie in Zusammenhang mit Terrorismus stehen – ein endloser Krieg gegen den Terror. Die Behörde für Heimatlandsicherheit (DHS) bietet sogar noch beständigere Gewinnspannen. Laut Morgan Keenan, einer Vermögensberatungs- und Finanzfirma, wird erwartet, dass Investitionen in Heimatland-Sicherheitsfirmen jährliche Ertragszuwächse von 12% im Jahr 2013 erbringen – astronomische Profite, vergleicht man sie mit anderen Bereichen der abrutschenden Wirtschaft.

Die Lobbyisten

Es gibt tausende Lobbyisten in Washington, um die ständig steigenden Budgets für Krieg und Heimatlandsicherheit zu gewährleisten. Ein Beispiel dafür ist der ehemalige DHS-Minister Michael Chertoff, der den Kauf der sehr kritisierten (und wenig erprobten) Voll-Körperscanner durchboxte, die auf Flughäfen eingesetzt wurden. Während Chertoff Dutzende Interviews gab, um die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass die Maschinen notwendig waren, um die Terrorbedrohung einzudämmen, hatten viele Menschen keine Ahnung davon, dass der Hersteller dieser Geräte ein Klient der Chertoff Group ist, seiner hoch profitablen Sicherheitsberatungsagentur. (Diese sehr teuren Geräte wurden später verschrottet, nachdem die Herstellerfirma Rapiscan die Profitlawine kassiert hatte.)

Lobbyisten halten den Druck auf Politiker dadurch aufrecht, dass sie jedes Budget nach Begriffen wie „stark gegen den Terror“ und „weich gegen den Terror“ einordnen. Dafür haben sie die perfekten Produkte – Produkte, die so konstruiert sind, dass sie sich selbst zerstören und in einem endlosen Krieg gegen den Terror immer wieder ersetzt werden müssen.

Die Behörden

Es ist nicht nur der Drehtüreffekt, der die Bundesbehörden und diese Lobbyisten und Firmen zusammenhält. Die Kriegswirtschaft macht das Militär und die Heimatlandbehörden so gut wie unangreifbar. Umwelt- und Souzialprogramme werden gestrichen oder um Milliarden gekürzt, während die kriegsbezogenen Budgets weiterhin expandieren, um mit „neuen Bedrohungen“ fertig zu werden.

Mit der Unterstützung durch ein Heer von Lobbyisten und Firmen sind Kabinettsmitglieder wie die ehemalige DHS-Ministerin Janet Napoolitano in Washington unbesiegbar. Bürgern, die sich beschwerten, wenn sie sahen, wie ihre Kinder von der TSA begrabscht wurden, antwortete Napolitano aufsässig, dass Leute, die nicht wollten dass ihre Kinder begrabscht werden, nachgeben und die unpopulären Bodyscanner benutzen sollten – die von ihrem Amtsvorgänger Chertoff verkauft wurden.

Es sind nicht nur die Ministerien für Verteidigung und Heimatlandsicherheit, die sich des unverhofften Kriegsgewinns erfreuen. Nehmen wir das Justizministerium (DOJ). Ein massives Antiterrorismussystem wurde geschaffen, das zehntausende Mitarbeiter umfasst und Milliarden von Dollars, um Terroristen im Inland zu suchen. Als Problem erwies sich der vergleichsweise Mangel an tatsächlichen Terroristen, um die Größe dieses internen Sicherheitsystems zu rechtfertigen.

Dementsprechend hat das Justizministerium alles von einfachen Immigrationsfällen bis zu Kreditkartenbetrug als Terrorfälle bewertet, mit einem Einsatz von Leibesvisitationen, wie man ihn seit Vietnam nicht gesehen hat. Zum Beispiel behauptete das Justizministerium, es habe ein größeres Terrornetzwerk geknackt im Rahmen der „Operation Cedar Sweep,“ wobei libanesische Bürger beschuldigt wurden, Geld an Terroristen zu schicken. Es musste später alle Anklagen gegen alle 27 Beschuldigten als unbegründet fallen lassen. Es stellte sich heraus, dass es ein paar einfache Geschäfte für Wasserpfeifen waren. Nichtsdestotrotz malmt das neue interne Sicherheitssystem weiter dahin mit wachsenden Befugnissen und Budgets. Vor einigen Jahren änderte das Justizministerium die Definition von Terrorismus, um auf eine größere Anzahl von Fällen zu kommen, von denen dann gesagt wird, dass diese „einen terroristischen Bezug haben.“

Symbiotische Beziehung

Unserer wirtschaftlichen Abhängigkeit von Krieg entspricht die politische Abhängigkeit von Krieg. Viele Abgeordnete vertreten Bezirke mit Kontraktoren, welche für die Bedürfnisse der Heimatlandsicherheit und unsere fortgesetzten Kriege liefern.

Obwohl Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Amerikaner gegen die Fortsetzung der Kriege gegen den Irak und Afghanistan ist, bekommt der militärisch-industrielle Komplex leicht die erforderliche Unterstützung im Kongress von beiden Parteien, Demokraten wie Republikanern, zusammen. Es ist auf den Einfluss dieser Allianz zurückzuführen, dass hunderte Milliarden in Afghanistan und im Irak ausgegeben werden, während der Kongress plant, Milliarden bei zentralen sozialen Programmen einzusparen, einschließlich möglicher Kürzungen bei Medicare infolge Geldmangels. Das alles spielt keine Rolle. Es spielt nicht einmal eine Rolle, dass der afghanische Präsident Hamid Karzai die Vereinigten Staaten von Amerika als Feind bezeichnet und gesagt hat, dass er wünschte, er hätte bei den Taliban mitgemacht. Sogar die dokumentierten von Regierungsvertretern in Irak und Afghanistan gestohlenen Milliarden werden behandelt wie bloße Spesen.

Es ist, was Eisenhower als die „falsch platzierte Macht“ des militärisch-industriellen Komplexes beschrieb – Macht, die öffentlichen Widerstand und sogar Tausende von toten Soldaten unerheblich macht. Krieg mag für einige die Hölle sein, ist aber für andere der Himmel in einer Wirtschaft, die vom Krieg abhängig ist.

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Black Rock: Geld regiert die Welt

Posted by krisenfrei - 14/01/2014

Wenn Arbeiter in Deutschland auf die Straße gehen, weil ihre Firma die Löhne drücken will oder Mieter in einer deutschen Großstadt gegen den Verfall ihrer Wohnungen kämpfen, dann stecken nicht selten dieselben Verursacher dahinter: Finanzkonzerne, deren Namen nur Insidern etwas sagen.

[06:23] Max Otte erwartet Kollaps der sozialen Marktwirtschaft

Black Rock Investments in Deutschland.
http://www.blackrockinvestments.de
http://de.wikipedia.org/wiki/BlackRock

 

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Nichts Weltbewegendes

Posted by krisenfrei - 14/01/2014

von Gert Flegelskamo (flegel-g)

Nun ist es da, das Neue Jahr 2014 und schon wieder 13 Tage alt.. Wie üblich wurde es mit großem Feuerwerk begrüßt, eigentlich ein heidnischer Brauch, den aber die Kirche in ihrer großzügigen Art nicht abgeschafft hat. Ursprünglich war dieser Brauch gedacht, die bösen Geister zu vertreiben, aber dazu wären heute Wahltermine eigentlich viel besser geeignet.

Alternativ könnte man die Neujahrsfeuerwerke auch auf die Orte beschränken, wo die bösen Geister zumeist sitzen, also Berlin, Brüssel oder auch die Regierungssitze der Bundeländer. Um sich beim Zünden der Böller und Raketen nicht zu verletzen, könnte man die dort zahlreich vorhandenen Flaschen verwenden, in die man die Raketen steckt, bevor man sie zündet, gut abgedichtet, dass die Flaschen gleich mit in die Luft gehen. Ja, dann könnte sogar ich dem Neujahrsspektakel positive Seiten abgewinnen.

Wie auch immer, von einer Sekunde zur anderen hat ein Neues Jahr begonnen. Dabei beginnt unsere Zeitrechnung ja erst zu einem Zeitpunkt, als ein Paar, wobei die Frau schwanger aufgrund einer künstlichen Befruchtung war (waren die eigentlich verheiratet oder war das nur eine „eheähnliche Gemeinschaft“?) wegen Überfüllung der Hotels wegen eines gerade ablaufenden „Events“ mit einem Stall zur Übernachtung und Geburt vorlieb nehmen musste. Pate sollen ein Ochse und ein Esel gewesen sein und – ach was, die Geschichte kennt doch jeder.

Auch mich haben die „bösen Geister“ heimgesucht, in Form einer Umstellung der Telekom im Mailversand. Nun ist es ja nicht Schuld der Telekom, dass ich noch immer Windows/XP und die Office-2007 Produkte nutze, so auch Outlook. Und da passten einfach die alten Einstellungen nicht mehr und Outlook hat sich tagelang geziert, die neuen Vorgaben der Telekom auch anzuerkennen. Ich gebe ja zu, so ganz unschuldig war ich wohl auch nicht daran, denn ich bin das Problem angegangen, wie ein Heimwerker, der noch nie einen Hammer oder eine Zange in der Hand gehalten hat. Sollten also Mails unbeantwortet geblieben sein, liegt die Ursache vermutlich daran. Dabei steht meine nächste Bastelstunde schon ins Haus, weil ich ein wenig modernisieren will, indem ich auf Windows 7 umsteige. Nun könnte man mir vorwerfen, dass ja auch dieses Betriebssystem veraltet ist, weil schließlich bereits Windows 8.1 auf dem Markt und 8.2 sowie Windows 9 angekündigt sind. Aber 8.1 gefällt mir aus einigen Gründen nicht (vor allem wegen des Preises). So ist das System an die Hardware gebunden, sollte ich also einen neuen PC benötigen, müsste ich auch das Betriebssystem neu kaufen. Hinzu kommt, dass ich unter Windows 7 die Office-Produkte (außer Outlook) weiterhin nutzen kann.

Doch das, so vermute ich mal, wird Sie kaum interessieren, Sie möchten vermutlich eher meine Meinung zu aktuellen und weniger privaten Ereignissen wissen. Beispielsweise zu Ex-Kanzleramtsminister Pofalla und seinem Wechsel zur Deutschen Bahn. Nun, Pofalla ist für diesen Job sehr kompetent, das hat mir die FAZ erzählt. Ich habe überlegt, womit diese Kompetenz zu begründen wäre. Ein Grund mag sein, dass er als Mitglied des Bundestages schon seit Jahren eine Jahresnetzkarte der DB auf Kosten der Steuerzahler bekommt. Auch hat er als ehemaliger Kanzleramtsminister nicht nur Kenntnis aller geheimen Fakten, die die Geheimdienste über die DB abseits allgemein bekannter Ereignisse hat, er weiß auch, wie man sich im Dienstwagen mit Chauffeur durch die Lande kutschieren lässt, dabei einen wichtigen Ausdruck auf das Gesicht zaubert und bei Presseterminen relativ fehlerfrei vom Blatt abliest, was ihm die vielen Zuträger zum Thema der Konferenz aufgeschrieben haben.

Die Bahn braucht einen Mann wie Pofalla im Vorstand, der bei Themen wie Verspätungen, defekten Klimaanlagen und anderen Problemen an der Bahn diese vom Tisch wischt, so wie er das mit den Snowden-Veröffentlichungen zum Thema NSA gemacht hat. Und obwohl die DB eine AG ist, ist sie ja noch zu 100% in Staatsbesitz und deshalb besonders dazu geeignet, abgehalfterte Politiker in Spitzenpositionen zu beschäftigen.

Ein weiterer Punkt, der die Presse dieser Tage in helle Aufregung gesetzt war das neudeutsche genannte „coming out“ des Fußballers Hitzlspergers. Er hat sich öffentlich dazu bekannt, schwul zu sein. Eigentlich könnte ich nun von mir behaupten, das ginge mir am A…. vorbei, doch das ist mir in diesem Falle zu gefährlich. Schon komisch, wenn man mal einige Zeit in der Presse aufgetaucht ist, weil man auch einem grünen Rasen hinter einem Lederball hergelaufen ist und diese Erfolgsstory, mit Millionen vergütet bekam. Nun hat er die Karriere beendet und damit verschwand er auch wieder aus der Presse. Doch wenn man sich dann dazu bekennt, ein Schwuler zu sein, ist man schlagartig wieder ein Schlagzeilen-Star und das tagelang. Nur, wen interessiert das eigentlich wirklich? Ich habe die sexuelle Ausrichtung eines Menschen immer als etwas angesehen, das die Öffentlichkeit nur dann interessieren sollte, wenn sich z. B. Kleriker an Kindern aufgeilen oder wenn dabei Gewalt im Spiel ist. Ich muss nicht wissen, ob jemand schwul oder lesbisch ist, aber dank der Grünen scheint das inzwischen ein weltbewegendes Ereignis zu sein, außer natürlich, man ist ein Hetero, das ist einfach nur langweilig.

Ein Artikel im Tagesspiegel hat heute meine Aufmerksamkeit erregt, der uns erklärt, warum Menschen an Verschwörungstheorien glauben. Zwei englische Psychologen haben das untersucht und nun kommen auch wir in den Genuss dieser Erkenntnisse. Kann die Antwort nicht sein, dass es auf der Welt am laufenden Band Verschwörungen gibt?

Zunächst ein Satz aus dem Artikel, der ein Widerspruch in sich ist:

    Anhänger von Verschwörungstheorien sind tendenziell politisch zynischer und stellen eigene Interessen eher über die anderer, sie suchen aktiv nach neuen Erfahrungen und unterstützen demokratische Prinzipien stärker.

Wenn ich eigene Interessen über die anderer stelle, unterstütze ich keine demokratischen Prinzipien, sondern missachte sie.

Was sind denn Verschwörungstheorien eigentlich? Auf YouTube gibt es dazu eine interessante Definition der Wissensmanufaktur.

Psychologen begeben sich eigentlich mit solchen Aussagen aufs Glatteis, denn im Prinzip sind ja alle Psychologen grundsätzlich Verschwörungstheoretiker. Alles, was sie als Erkenntnisse präsentieren, basiert auf persönlichen Beobachtungen der jeweiligen Probanden, nach der sie eine vermutete Schlussfolgerung als definitives Ergebnis präsentieren. Sicher, sie haben das studiert, doch was heißt das schon? Wie jeder andere können sie den Menschen nur vor den Kopf schauen, nicht hinein. Alles, was sie dann dazu äußern, basiert auf der Aussagen der Probanden, der Annahme, dass der Proband ehrlich war und einem Ergebnis aufgrund antrainierter Annahmen von Verhaltungsmustern, wie sie es auf der Uni gelernt oder aus Büchern aufgenommen haben, verbunden mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Menschenkenntnis.

Ein anderes Beispiel, die Justiz. Nach einem Verbrechen, ausgeübt von unbekannten Tätern, werden von den ermittelnden Behörden Theorien aufgestellt, wer die Täter sein könnten und warum sie die Tat vermutlich begangen haben. Im Gegensatz zum Normalbürger hat die Justiz aber wesentlich bessere Möglichkeiten, ihre theoretischen Ansätze durch das Zusammentragen von einzelnen Beweisgliedern und auch durch nicht immer korrekt durchgeführte Befragungen zu untermauern. Trotz der weitreichenden Möglichkeiten der Staatsmacht und der 3 Instanzen (Polizei, Staatsanwaltschaft und Richter) werden immer mal wieder Unschuldige weggesperrt, was die Indizienketten der Beweisführung dann als reine Verschwörungstheorie ausweist.

Ein praktisches Beispiel einer Verschwörungstheorie wurde im Bericht angeführt: Die Mondlandung der Amerikaner. Vor kurzem haben die Chinesen eine Mondlandung durchgeführt und wenige Tage später berichtete die Presse über einen Satelliten, der den „Jadehasen“ auf dem Mond gefilmt hat. Hat man je von einem Satelliten Bilder gesehen, die die auf dem Mond aufgestellte amerikanische Flagge nach der bemannten Mondlandung gefilmt hat?

Basiert nicht der größte Teil menschlichen Wissens auf theoretischen Annahmen, die gelegentlich als falsch erkannt und durch neue Theorien ersetzt werden? Sogar die Kirche hat inzwischen zugeben müssen, dass die Theorie, die Erde sei eine Scheibe, falsch gewesen ist und in weiteren tausend Jahren wird vielleicht auch der Klerus zu der Erkenntnis gelangen, dass er in seiner Geschichte den Menschen wesentlich mehr Leid zugefügt hat, als Gutes zu tun.

Für einige Aufregung sorgte eine neue Abmahnwelle der Kanzlei Umann. Weil sich Leute Pornos von RedTube angesehen haben, die angeblich dem Urheberschutz unterliegen. Nun werden wir ja alle vom staatlichen Fernsehen und vor allem von privaten Sendern regelrecht mit Andeutungen und vor allem verbalen Begriffen überschüttet, die sich auf ein Thema beziehen: Sexuelle Handlungen. Verwundert es da, dass man mal nachschaut, wie so etwas geht? Und wenn man dann feststellt, dass man das selbst schon getan hat, muss man dann nicht suchen, ob nicht vielleicht auch auf die Handlung Urheberrechtsschutz angemeldet wurde, von Monsanto vielleicht?

Sicherlich haben eine Menge Leute auch gezahlt, weil sie aus Scham, sich mal einen Porno angesehen zu haben, Furcht davor hatten, das könne negative Konsequenzen haben. Schon merkwürdig, jeder praktiziert es, aber es sich als Film anzusehen, gilt als unanständig. Aber das, was man in den Pornos zu sehen bekommt, hat die Menschheit auf eine Zahl von über 7 Milliarden gebracht. Sicher, die meisten Pornos sind primitiv, aber liegt das nicht vor allem an dem Tabu, das man über diese Thematik verhängt hat? Mein Rat an alle, die eine solche Abmahnung bekommen haben oder noch bekommen. Gehen Sie zur Polizei und stellen Sie Strafantrag, weil sich jemand illegal Ihre IP-Adresse beschafft hat. Dann wäre eigentlich nur noch die alte Volksweisheit zu erwähnen: Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis langlaufen. Frau Merkel ist beim Langlauf gestürzt und hat sich dabei leicht verletzt.

 

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Spaniens Banken tricksen sich die Bilanzen schön

Posted by krisenfrei - 14/01/2014

von Marco Maier (neopresse)

An Kreativität mangelt es den Bankern nicht. Toll verpackte und benannte Namen für toxische Papiere zeigten schon beim Ausbruch der Subprimekrise, dass die Phantasie der Finanzwelt offenbar grenzenlos ist. Ähnlich kreativ zeigen sich nun die spanischen Banker in Sachen schönrechnen der Bilanzen.

Das marode spanische Bankensystem kämpft mit einer extrem niedrigen Ausstattung an Eigenkapital. Dieses ist jedoch notwendig, damit Kreditausfälle nicht zur Pleite der Kreditinstitute führen. Eigenkapital ist allerdings teuer, und so durchforsteten die Banker schon im vergangenen Jahr die Vermögensbestände, um eventuell unterbewertete Positionen zu finden und deren Wert anzupassen. Die Wertberichtigung der unzähligen toxischen Papiere im Keller hingegen lag nicht wirklich in deren Interesse. Doch damit nicht genug.

Inzwischen haben die spanischen Banken einen weiteren, effektiven Trick gefunden, um ihre desolaten Bilanzen ein wenig aufzubessern. So sollen neuerdings aktivierte Steuerguthaben umklassifiziert werden. Wie das funktionieren soll, wird in der NZZ anschaulich dargestellt:

Solche «latenten» Steuerbeträge entstehen auf der Aktivseite, wenn Gesellschaften Verluste ausweisen und sie durch die Berücksichtigung der Fehlbeträge künftig mit Steuererstattungen rechnen können. Infolge der Finanz- und Immobilienkrise erlitten die Banken Spaniens hohe Jahresfehlbeträge, und dadurch konnten sie auch hohe Werte in ihren Bilanzen für künftige Steuerrückzahlungen aktivieren. Problematisch ist dabei allerdings, dass die Steuererstattungen nur erfolgen, wenn bei den Unternehmen tatsächlich auch Gewinne angefallen sind. Weil dies mit Blick auf die Ertragssituation mancher Institute auf absehbare Zeit wahrscheinlich nicht der Fall sein wird, ist die Werthaltigkeit dieser Aktiva nicht mehr in jedem Fall gegeben.

Nun sollen diese Steueransprüche also quasi in staatliche Darlehen umgewandelt werden, was sowohl für den spanischen Staat, als auch für die spanischen Banken durchaus äußerst attraktiv ist. Immerhin können die Geldhäuser so deutlich höhere Aktiva vorweisen ohne wirklich mehr Geld beiseite legen zu müssen, und der finanziell ohnehin äußerst klamme Fiskus muss nicht einmal neue Schulden aufnehmen um den Banken diese Garantien zu gewähren. Problematisch wird es dann, wenn ein Teil dieser Bilanzpositionen tatsächlich abgeschrieben werden müssen. Immerhin handelt es sich hierbei nach Analystenmeinungen um 30-50 Milliarden Euro, welche in Folge einer solchen “kreativen Bilanzierung” als Aktiva geführt werden, obwohl sie eigentlich gar nicht da sind.

Sollte dieses gefährliche Spiel ohne Einwände durch die EZB, die im Zuge der Europäischen Bankenunion eine Aufsichtsfunktion übernimmt, gestatten werden, könnte die immer noch andauernde Finanzkrise eskalieren. Schon jetzt hält das fragile Finanzsystem nur notdürftig geflickt zusammen, so dass von Spanien ausgehend erneut eine Schockwelle durch die europäische Bankenlandschaft dringen könnte.

 

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