krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Das deutsche Gold ist futsch

Posted by krisenfrei - 10/01/2014

Das im Ausland gelagerte deutsche Gold ist in den letzten Tagen erneut im Gespräch. Ich habe dazu recherchiert und aus dem Jahr 2011 einen Artikelauszug von Eike Hamer gefunden. Alles weitere dazu s.u.

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Das deutsche Gold ist futsch

Weiter Druck auf Bundesbank durch Sarkozy und Obama

Leider ist davon auszugehen, dass große Teile des Zentralbankgoldes ohnedies weg sind. So schrieb Eike Hamer in seinem Artikel “DEr große Goldraub” in COMPACT 5/2011 (das Heft ist vergriffen – am besten COMPACT abonnieren, dann hat man jedes Exemplar sicher ….).

Auszug aus COMPACT 5/2011:

Seit 1996 „überredeten“ die maßgeblichen Finanzaristokraten und Privatbankiers – Namen werden hier zur Vermeidung von Rechtsauseinandersetzungen nicht genannt – Regierungen und Notenbanken, die physischen Bestände an Gold und Silber an ihre eigenen, zum Goldhandel zugelassenen Banken (Bullion Banks) auszuleihen. Dies betraf allerdings nicht die Zentralbanken der USA (Federal Reserve) bzw. von Großbritannien (Bank of England), die von diesen Finanzaristokraten ohnedies kontrolliert werden. Den Nationalbanken anderer Staaten wurde der Goldverleih mit dem Argument schmackhaft gemacht,  dass das Edelmetall auf diese Weise immerhin Leihzinsen brächte, ansonsten jedoch zinslos in Tresoren schlummerte.  Für die Bullion Banks war die das auf jeden Fall ein grandioses Geschäft, weil sie zwar zwischen 0,25 Prozent bis 0,75 Prozent Leihgebühren zu entrichten hatten, aber anschließend das „geliehene“ Gold verkaufen und sich so günstiger refinanzieren konnten als andere Banken, die für fresh money von den Zentralbanken drei Prozent bis fünf Prozent Zinsen zu zahlen hatten.

Die Geschäftsbanken liehen sich also das Gold der Notenbanken, verkauften es auf dem Markt und trieben damit die Edelmetallpreise bis zum durchschnittlichen Herstellungspreis von 255 Dollar pro Unze herunter. Somit hatten sie neben dem Vorteil der günstigen Refinanzierung auch einen möglichen Spekulationsgewinn, weil der Goldpreis gefallen und eine Rückzahlung in Gold an die Notenbanken dadurch theoretisch günstiger geworden war. (Notfalls garantierte die Federal Reserve ihren „Freunden“, ihnen mit unlimitierten Goldbeständen auszuhelfen, sollte der Goldpreis doch steigen.) Auf diese Weise verliehen fast alle Notenbanken der Welt nahezu ihre gesamten Edelmetallbestände an die privaten Banken und befinden sich nun in der schwierigen Situation, kein physisches Gold mehr zu besitzen, sondern lediglich Ansprüche auf Gold.  

Doch wohin ist dieses ganze physische Gold geflossen? Es ist denkbar, dass das physische Gold zwar einen neuen Eigentümer, aber die Tresorräume der Notenbanken niemals verlassen hat. Es ist nicht auszuschließen, dass die maßgeblichen Finanzaristokraten selbst diese Goldbestände zugriffssicher erworben haben und die Notenbanken nun damit erpressen, die Geschäftsbanken, gegenüber denen die Notenbanken ihre Forderungen geltend machen können, notfalls insolvent gehen zu lassen. Damit wäre eine Rücklieferung des Goldes an die Notenbanken unwahrscheinlich. Im privaten Geschäftsleben würde man von einem betrügerischen Konkurs sprechen; die Hochfinanz spricht von „Systemrelevanz“ und lässt den Steuerzahler haften.

 

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4 Antworten to “Das deutsche Gold ist futsch”

  1. Leser said

    Man sollte mal über den Tellerrand (das eigentliche Thema „Wo ist das Gold, wem gehört es“) hinaus schauen.

    Wenn die BRD noch besetztes Gebiet ist, dann ist die Annexion des Goldes (bedingt) legal.

    Folgendes ist NICHT politisch gemeint, kann jedoch durchaus eine Erklärung darstellen:

    1) Bundesgesetzblatt ( http://www.bgbl.de ), Bürgerzugang, 1. Teil, 1990, Nr. 27 vom 20.06.1990, Bekanntmachung des Schreibens der Drei Mächte vom 08.06.1990
    (die 3 Westsektoren von Berlin sind auch für die Zukunft kein Bestandteil der BRD)
    2) Einigungsvertrag Art.1 (http://www.gesetze-im-internet.de/einigvtr/BJNR208890990.html), Berlin ist nicht in den Gebieten aufgeführt, die nun zur BRD gehören sollen (nur die neue (alte) Größe von Berlin wird im Abs.2 definiert)
    Da gäbe es noch reichlich mehr (z.B. Wiederaufhebung der Souveränität 1994, im Bundesgesetzblatt nachlesbar), was dann aber zu weit vom Thema weg führen würde.

    Int. Recht ist sehr einfach, da der Wortlaut eindeutig sein muß (deswegen dauern Übersetzungen länger als Verhandlungen).
    Sollte es so sein wie es zu verstehen ist, dann wird der Rummel um das deutsche Gold erklärbar – und die Vermutung berechtigt, dass die BuBa das Gold womöglich selbst beschaffte und es als Rückführung ausgab, was ein Umschmelzen zwingend machte.

    • krisenfrei said

      @ Leser,

      „… dass die BuBa das Gold womöglich selbst beschaffte und es als Rückführung ausgab, was ein Umschmelzen zwingend machte.“

      Schon möglich, aber wie will die BuBa einen so hohen Posten bilanzieren?
      Immerhin handelt es sich hier um ca. 1 Mrd. Euro.

  2. malocher said

    Es spricht aber für den Zustand der Souveränität der BRD das Gold außer Landes lagern zu müssen
    Zumal dafür noch Lagermiete (oder Gebühren,wie auch immer ) anfallen.

    Also zahle ich Miete für Gold einzulagern was schon längst nicht mehr vorhanden ist.

  3. Cato said

    Der Chef Obama ist bankrott, also beschlagnahmt er die Vorräte seiner Sklaven.

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