krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 10. Januar 2014

Die Schuldenkrise in Griechenland ist kein Einzelfall

Posted by krisenfrei - 10/01/2014

Hilfe vom IWF und der Weltbank bedeutet Sklaverei.

 

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Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Posted by krisenfrei - 10/01/2014

von Frank Schäffler

Die Deutsche Bundesbank ist eine schizophrene Einrichtung. Auf der einen Seite ist sie Spieler und Schiedsrichter in einem ungedeckten Papiergeldsystem, das Geld überwiegend durch die Kreditvergabe der Banken entstehen lässt.

Auf der anderen Seite hortet sie Gold. Insofern traut sie dem eigenen ‚Braten’ selbst nicht so richtig. Insgesamt gehören der Deutschen Bundesbank fast 3.400 Tonnen Gold. Das entspricht fast 100 Mrd. Euro. Man muss sich schon fragen, wieso eine Notenbank 3.400 Tonnen Gold vorhält, obwohl die Zeit, in der Geld an Gold gebunden war, durch den Zusammenbruch des so genannten Bretton-Woods-Abkommens vorerst zu Ende ist. Bis dahin war die Geldmengenausweitung durch die Entwicklung der Goldproduktion begrenzt.

Damals, am 15. August 1971, kündigte US-Präsident Nixon die weltweite Nachkriegsgeldordnung auf. Diese verpflichtete die amerikanische Notenbank FED, Dollar-Währungsreserven anderer Notenbanken zum festgelegten Wechselkurs von 35 Dollar je Unze in Gold einzutauschen.

Die Amerikaner ‚druckten’ Dollar, die sie nicht mit ausreichenden Goldbeständen decken konnten. Der Grund war simpel. Der Vietnam-Krieg war zu teuer und deshalb konnte die USA ihr Versprechen nicht mehr einhalten. Seitdem haben alle staatlichen Währungen auf dieser Welt keinen Gold-„Anker“ mehr. Sie beruhen nur noch auf Vertrauen in die Solidität der Zentralbanken.

Doch am Beispiel der Bundesbank sieht man, dass sie noch ein ‚Ass im Ärmel’ behalten will, sonst würde sie nicht die zweitgrößten Goldbestände der Welt besitzen. Besitzen?

Besitz setzt voraus, dass man über eine Sache verfügen kann und sie in seiner Gewalt hat. Daran gibt es durchaus Zweifel. Die Bundesbank erklärte jüngst, dass ihr Gold zu 45 Prozent bei der FED in oNew York, zu 13 Prozent in London, zu 11 Prozent in Frankreich und zu 31 Prozent in Frankfurt lagert. Ob das Gold dort tatsächlich hinter Schloss und Riegel ist, weiß die Bundesbank selbst nicht definitiv. Die Bestände in New York (über 122.000 Barren), die teilweise seit 1952 (!) dort lagern, sind bislang noch nie (!) einer Inventur unterzogen worden. Das bedeutet, es hat noch nie eine „körperliche Bestandsaufnahme“ durch die Bundesbank oder einem von ihr Beauftragten stattgefunden.

Das ist ein ungewöhnlicher Vorgang, denn die Bestände (über 82.000 Barren) bei der Bundesbank in Frankfurt werden jährlich, so wie in jedem anderen Unternehmen auch, einer genauen Inventur unterzogen. Der Bundesrechnungshof kritisiert dies seit langem.Im Jahr 2012 habe ich eine Initiative als Erstunterzeichner unterstützt, die die Rückholung und Überprüfung der Goldbestände der Deutschen Bundesbank zum Ziel hat. Dieser Initiative haben sich inzwischen mehr als 14.000 Bürger angeschlossen.

Im vergangenen Jahr hat die Bundesbank nun 37 Tonnen Gold aus New York nach Deutschland zurückgeholt. Das sind weniger als 2 Prozent der Bestände, die in New York lagern sollen. Spätestens jetzt hätte man die Gelegenheit gehabt, den Gesamtbestand, die individuellen Nummern der Barren und ihren genauen Lagerort zu überprüfen. Stattdessen hat man zugelassen, dass das nach Deutschland zurückgebrachte Gold vorher in New York eingeschmolzen und zu neuen Barren gegossen und erst anschließend nach Deutschland transportiert wurde. Erst kürzlich wurde öffentlich, dass das so genannte „Gold price fixing“, das zweimal täglich in London von fünf Großbanken vorgenommen wird und an dem sich alle Marktteilnehmer orientieren, einem Manipulationsverdacht ausgesetzt ist. Es geht um illegale Preisabsprachen, gegen die jetzt ermittelt wird.

Zum Schluss: Der Goldpreis ist im vergangenen Jahr um 28 Prozent gefallen. Was folgt daraus? Gold eignet sich nicht so sehr als Anlage, um damit eine möglichst hohe Wertentwicklung zu erreichen. Dafür sind Manipulationen der großen ‚Player’ zu offenkundig. Gold ist eher eine Versicherung gegen das „große Währungsrisiko“, den Totalverlust. So sieht es wohl auch die Bundesbank. Anders als die Zentralbanker in Frankfurt sollten Sie Ihre Bestände jedoch öfter einer Prüfung unterziehen.

Freundliche Grüße
Frank Schäffler

 

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Das deutsche Gold ist futsch

Posted by krisenfrei - 10/01/2014

Das im Ausland gelagerte deutsche Gold ist in den letzten Tagen erneut im Gespräch. Ich habe dazu recherchiert und aus dem Jahr 2011 einen Artikelauszug von Eike Hamer gefunden. Alles weitere dazu s.u.

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Das deutsche Gold ist futsch

Weiter Druck auf Bundesbank durch Sarkozy und Obama

Leider ist davon auszugehen, dass große Teile des Zentralbankgoldes ohnedies weg sind. So schrieb Eike Hamer in seinem Artikel “DEr große Goldraub” in COMPACT 5/2011 (das Heft ist vergriffen – am besten COMPACT abonnieren, dann hat man jedes Exemplar sicher ….).

Auszug aus COMPACT 5/2011:

Seit 1996 „überredeten“ die maßgeblichen Finanzaristokraten und Privatbankiers – Namen werden hier zur Vermeidung von Rechtsauseinandersetzungen nicht genannt – Regierungen und Notenbanken, die physischen Bestände an Gold und Silber an ihre eigenen, zum Goldhandel zugelassenen Banken (Bullion Banks) auszuleihen. Dies betraf allerdings nicht die Zentralbanken der USA (Federal Reserve) bzw. von Großbritannien (Bank of England), die von diesen Finanzaristokraten ohnedies kontrolliert werden. Den Nationalbanken anderer Staaten wurde der Goldverleih mit dem Argument schmackhaft gemacht,  dass das Edelmetall auf diese Weise immerhin Leihzinsen brächte, ansonsten jedoch zinslos in Tresoren schlummerte.  Für die Bullion Banks war die das auf jeden Fall ein grandioses Geschäft, weil sie zwar zwischen 0,25 Prozent bis 0,75 Prozent Leihgebühren zu entrichten hatten, aber anschließend das „geliehene“ Gold verkaufen und sich so günstiger refinanzieren konnten als andere Banken, die für fresh money von den Zentralbanken drei Prozent bis fünf Prozent Zinsen zu zahlen hatten.

Die Geschäftsbanken liehen sich also das Gold der Notenbanken, verkauften es auf dem Markt und trieben damit die Edelmetallpreise bis zum durchschnittlichen Herstellungspreis von 255 Dollar pro Unze herunter. Somit hatten sie neben dem Vorteil der günstigen Refinanzierung auch einen möglichen Spekulationsgewinn, weil der Goldpreis gefallen und eine Rückzahlung in Gold an die Notenbanken dadurch theoretisch günstiger geworden war. (Notfalls garantierte die Federal Reserve ihren „Freunden“, ihnen mit unlimitierten Goldbeständen auszuhelfen, sollte der Goldpreis doch steigen.) Auf diese Weise verliehen fast alle Notenbanken der Welt nahezu ihre gesamten Edelmetallbestände an die privaten Banken und befinden sich nun in der schwierigen Situation, kein physisches Gold mehr zu besitzen, sondern lediglich Ansprüche auf Gold.  

Doch wohin ist dieses ganze physische Gold geflossen? Es ist denkbar, dass das physische Gold zwar einen neuen Eigentümer, aber die Tresorräume der Notenbanken niemals verlassen hat. Es ist nicht auszuschließen, dass die maßgeblichen Finanzaristokraten selbst diese Goldbestände zugriffssicher erworben haben und die Notenbanken nun damit erpressen, die Geschäftsbanken, gegenüber denen die Notenbanken ihre Forderungen geltend machen können, notfalls insolvent gehen zu lassen. Damit wäre eine Rücklieferung des Goldes an die Notenbanken unwahrscheinlich. Im privaten Geschäftsleben würde man von einem betrügerischen Konkurs sprechen; die Hochfinanz spricht von „Systemrelevanz“ und lässt den Steuerzahler haften.

 

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Warum man die europäischen Wahlen im Mai 2014 boykottieren muss

Posted by krisenfrei - 10/01/2014

Der französische Philosoph Denis Collin, Gründer der Zeitschriften „Philosphie et politique“ und „La Sociale“ ruft zum Boykott der EU-Wahl im Mai 2014 auf in einem Text, der von m-pep (Politische Bewegung zur Befreiung des Volkes) verbreitet wird.

Warum man die europäischen Wahlen boykottieren im Mai 2014 muss

Dennis Collin
4. Januar 2014

Aus dem Französischen: Einar Schlereth

Jugend ohne Zukunft! Das Resultat der EU!

Die politischen Parteien, von der FN bis zur PG (den Ultrarechten bis zu den Linken) wetzen ihre Messer, um an den Wahlen vom 25. Mai 2014 teilzunehmen, bei denen die französischen Abgeordneten für das europäische Parlament bestimmt werden sollen. Französische Abgeordnete? Ich übertreibe. Es werden Abgeordnete der Regionen sein (eine den Umständen entsprechende Aufteilung), was vielleicht eine Zerstückelung der Nationen vorwegnimmt in einem Europa der Regionen, wovon man überall sich Risse bilden sieht in  dem Rest des Kadavers der alten Nationen (in Katalonien, in Flandern, in Schottland etc.). Aber egal.

Alle etablierten Parteien (nochmal von der FN bis PG oder umgekehrt) nehmen an der Maskerade teil, die glauben machen will, dass die Wahl Demokratie bedeutet. Nichts dergleichen. Das, was am 25. Mai gefordert wird, ist, für das europäische Bauwerk Modell EU Rom-Maastricht-Lissabon zu stimmen (um nur an die wichtigsten Verträge zu erinnern). Ob ihr für die PG, PCF, PS, UMP oder FN stimmt, stimmt ihr im Grunde für die EU; ihr stützt damit die Diktate der Kommission von Brüssel, denen das europäische Pseudo-Parlament einen Anschein von Legitimität gibt. In dem ihr wählen geht, erlaubt ihr, dass die Troïka, die ein Drittel der Griechen um ihre soziale Decke gebracht und das Land in unerhörter Weise zurückgeworfen hat, in eurem Namen handelt.

Denn das angebliche europäische Parlament ist kein Parlament aus dem einfachen Grund, weil es kein Volk vertritt und über keinerlei Macht verfügt, was ein Parlament auszeichnet.

Es gibt kein europäisches Volk. Das ist sonnenklar. Um ein europäisches Volk zu sein, wäre es notwendig gewesen, dass es sich durch einen historischen Akt zum Volk gemacht hätte! Es gibt  Völker, die sich von oben gebildet haben (das ist der häufigste Fall): Prinzen haben ihre Staaten konsolidiert, aus denen ein nationales Bewusstsein erwachsen ist – das ist der Fall in Frankreich. Andere haben sich gebildet aus einer Erhebung von unten: das ist der Fall in allen Nationen, die aus den Unabhängigkeitskämpfen hervorgegangen sind. Am häufigsten ist es eine Kombination zweier Bewegungen: Frankreich hat sich in gewisser Weise neugegründet durch die Massenerhebung von 1792; Italien hat sich auf einen Schlag zur Nation gemacht durch die Macht der nationalen Volksbewegung und die Aktion der Monarchie Piémont-Sardaigne. Deutschland ist von Bismarck geeint worden, aber diese Vereinigung entsprach (im großen und ganzen) dem Gefühl der Masse der Deutschen. 1989 ist es abermals das nationale deutsche Gefühl, das den Einsturz der Mauer in Berlin erzeugt hat.

Die Völker oder Nationen sind historische Realitäten – eine „Lebens- und Schicksals-Gemeinschaft“, sagte Otto Bauer und nicht diplomatische oder institutionelle Kunstgebilde. Die Deutschen sind nicht Franzosen, die Deutsch sprechen! Die Völker sind linguistische, kulturelle, politische Realitäten mit einer Erinnerung der eigenen Geschichte! Im übrigen fährt hinter dem Vorhang der europäischen Verträge jedes Land fort, seine Interessen zu verteidigen. Es genügt zu sehen, dass ein wesentliches Attribut eines politischen Raumes, nämlich die Außenpolitik, der EU fehlt, um zu verstehen, dass diese „Mashine“ weder eine Föderation noch eine Konföderation von Nationen ist. Während des Krieges in ex-Jugoslawien haben die Deutschen automatisch die Kroaten unterstützt, während die Franzoen sich natürlich den Serben näher fühlten. Richtig oder falsch, so glaubt Frankreich, dass seine afrikanischen Interessen wichtig seien, während Deutschland darauf pfeift.

Dass zwischen den Ländern ein Vertrag auf ewigen Frieden und ein Abkommen des freien Austausches besteht, ist sicher eine gute Sache. Aber die Konstruktion der EU ist eine andere Sache. Das ist eine Maschine, um die nationale  Souveränität zu liquidieren, solange sie noch mehr oder weniger unter Kontrolle de Völker sind, um eine Politik durchzusetzen, die nur die Interessen des Kapitals stärkt, sei es das Finanz- oder Industriekapital.

Das europäische Parlament ist kein Parlament. Es entscheidet nichts – offiziell verfügt es in bestimmten Bereichen über die Macht der Mitentscheidung mit dem Rat. Es wählt einige Persönlichkeiten mit pompösen Titeln, die politisch bedeutungslos sind oder der Macht entbehren, wie man feststellen kann an ihrer Abwesenheit, sobald ein ernstes Problem auftaucht. Das ist ein reines Scheingebilde, das „Parlament“ getauft wurde, um glauben zu machen, dass die EU demokratisch ist  und dass die Völker ihr Körnchen Salz in die europäische Geschichte werfen können.

Das europäische Parlament ist nicht einmal eine Tribüne, die  man benutzen könnte, um die gemeinsame Politik von Rechten und Sozialdemokraten zu bekämpfen. Aller Welt ist es scheißegal, was in Brüssel und in Straßburg gesagt wird (denn das Parlament hat zwei Sitze) und im übrigen sitzen die größten anti-Europäer dort fast nie – was sie nicht hindert, um die Stimmen ihrer Mitbürger nachzusuchen. Ungefähr wie der CES (Frankreichs Rat für regionalpolitische, soziale und Umweltfragen) ist das EU-Parlament ein Methode, die Freunde, die in die Bredouille geraten sind, umzuplazieren, ehemalige Gewerkschaftsführer (zwei ehemalige Sprecher des Bauernverbandes sitzen dort … ) oder Politiker, die auf der nationalen Ebene niedergemacht wurden (die Sozialisten bereiten sich vor, den früheren Bildungsminister Peillon hineinzuschmuggeln, indem sie ihn als Chef der Liste für das südwestliche Frankreich präsentieren).

Alle diese Gründe sprechen für den aktiven Boykott der europäischen Wahlen im Mai. Die Teilhaber an der Linken Front werden uns sagen, dass das der FN freie Hand gibt. Eine große Sache! Selbst wenn die FN 25 % von 30 % der Wähler erhält, hat sie doch nie mehr als 7.5 % der Wählerschaft! In Wirklichkeit will die Linksfront nur ihre Pfründen retten und vor allem den Draht zur europäischen Identität behalten, der mit der „Linken“ verbunden ist, d. h. mit den Sozialdemokraten.

Es ist an der Zeit, höchsten Zeit, mit der EU zu brechen, um morgen eine wirkliche Union freier Völker zu bilden. Die Opfer der Troïka in Griechenland sind unsere Brüder, nicht die Mitglieder der Troïka und die Minister, die sie beauftragen. Die Deutschen, die mit zunehmender Armut zu kämpfen haben (wovon die Anhänger des deutschen Modells nicht sprechen) sind unsere Brüder, nicht die französischen Minister, die vor Merkel strammstehen. Die italienischen, portugiesischen und spanischen Völker, die wie wir auch, vor der Zerstörung des sozialen Schutzes stehen, sind auch unsere Brüder. Das Europa, an das wir glauben, das ist der Frühling der Völker von 1848, die sich gegen die Monarchien und Imperien erhoben haben. Ein Europa der sozialen Bewegungen, die die Arbeiterklasse aus dem Elend und der Sklaverei reißen. Indem wir nicht wählen, bleiben wir jenem Europa treu.

Quelle – källa – source

 

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