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Mehrheit der Ukrainer gegen die EU

Posted by krisenfrei - 06/01/2014

von Einar Schlereth
6. Januar 2014

Viele Leute haben wohl vergessen, dass der Ministerpräsident der Ukraine mit knapper Mehrheit, aber immerhin, gewählt wurde. Unser Muffelmonster in Berlin wäre froh gewesen, wenn sie so eine Mehrheit bekommen hätte. Wie wäre es, wenn ein paar mit dem Monster Unzufriedene sich am Brandenburger Tor aufbauen würden und die Rückkehr zur DM, den Austritt aus dem Aggressionsbündnis NATO und auch gleich aus der EU mit Nachdruck fordern würden (oh, bei dem Programm kämen wohl nicht nur ein paar Leutchen) und auch fordern würden, dass das neue Deutschland aufhört, den Unterfeldwebel in Europa zu spielen und die eine Hälfte der Europäer als Untermenschen zu behandeln (oh, ich glaube, es kämen Massen von Leuten, auch aus dem Ausland). Aber, aber ich glaube auch, bevor alle die Ministerpräsidenten oder Außenminister aus Südeuropa eintreffen würden, schon ein Großaufgebot an Polizei, Bundesgrenzschutz, Sondereinheiten aufmarschiert wäre – auch die US-Besatzungsarmee schon Gewehr bei Fuß stünde – und alle die friedlichen, demokratischen Menschen grün und blau geprügelt hätte, was einige gewiss nicht überleben würden, aber was soll’s, dass die Gefängnisse überquellen würden und der Notstand ausgerufen sein würde. Es würde wohl auch gar nicht so weit kommen, dass die Weltpresse sich auf die Seite der friedlichen Demonstranten stellen könnte und Google ausschließlich Seiten über diese Demonstranten und ihre  Forderungen anzeigen würde.

Tja, dabei würden diese Forderungen – im Gegensatz zu jenen des Lumpengesindels auf dem Maidanplatz – für unser Land die bessere Variante sein. Auch würden diese Demonstranten nicht anfangen, das Brandenburger Tor zu ramponieren, Leute zu verprügeln, die nicht ihrer Meinung wären, Frauen zu vergewaltigen und alles zu stehlen, was nicht niet- und nagelfest wäre.

Nein, all das würden sie gar nicht tun, doch würden sie den unverzeihlichen Fehler begehen, all den Strippenziehern in den Kulissen hier und jenseits des großen Teichs, den Globalisten, den multinationalen Unternehmen, den Kriegstreibern und -profiteuren gleichzeitig auf die Zehen zu treten. Na, das gäbe eine Gejaule, ein infernalisches Geheule. Die Mediendampfwalzen würden in Aktion treten, würden ein nie dagewesenes Spektakel in Gang setzen (in seinem Grab würde jemand vor Neid erblassen) und würde das wahre Bild von den Demonstranten zeichnen: Das Bild von den vaterlandslosen Gesellen, den Arbeitsscheuen, der Freizeitrevoluzzern, den Schmarotzern, üblen Elementen, Nichtsnutzen, Kinderschändern, Erzfeinden von Recht und Freiheit, den christlichen Werten, kurz unserer abendländischen Gesellschaft.

Es gibt halt Unterschiede zwischen Demonstranten und Demonstranten. Wer zu blöd ist, das zu begreifen, der wird es fühlen müssen. Nach alter deutscher Sitte und Brauch wird man den Knüppel hinter der Tür sprechen lassen, um den Hausfrieden wieder herzustellen.

Und hier noch eine kleine Erinnerung, nicht aus einer russischen Zeitung und auch nicht aus einem Kommunistenblatt, sondern aus der neutralen Schweiz:

Mehrheit der Ukrainer gegen die EU

Editor des SCHWEIZ MAGAZINS

Einer Meinungsumfrage zufolge, die vom grössten Marktforschungsunternehmen in der Ukraine durchgeführt wurde, lehnen mehr als die Hälfte aller ukrainischen Staatsbürger die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU deutlich ab.

Die von GfK Ukraine durchgeführte Umfrage ergab, dass nur 45 Prozent der Einwohner der Ukraine das Bündnis zwischen der Ukraine und der EU befürworten, wohingegen 14 Prozent es gern sähen, wenn sich die Ukraine der Zollunion anschliessen würde. 15 Prozent glaubten währenddessen, dass die Ukraine überhaupt keine Bündnisse eingehen sollte. Der Rest der Teilnehmer war unentschlossen. Allerdings zeigte die Umfrage auch, dass unter den Befürwortern der europäischen Integration auch viele Teilnehmer waren, die Menschen gegenüber, die ihre Homosexualität offen ausleben, ablehnen.
Der Anteil der ukrainischen Bürger, die die Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine als freundschaftlich einstufen würden, liegt nur bei knapp 28 Prozent. Der Mehrzahl der Ukrainer widerstreben die Planungen der EU, ihr Land nach einem Beitritt und der Zwangseingliederung in das aggressive Nato-Bündnis, zum Aufmarschgebiet gegen Russland zu machen.
So plant der Westen, unter der Führung der VSA und Grossbritanniens, schon seit langer Zeit die Völker in einen neuen Weltkrieg zu stürzen. Von der Ukraine und vielen Russland umgebenden Ländern will man sich mit kriegerischer Gewalt der Energieressourcen Russlands bemächtigen. Hierfür sollen die Europäer auf die Schlachtbank geführt werden, um eigene Verluste zu vermeiden.

 

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