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Archive for 30. Dezember 2013

Wer betrügt, der fliegt – und was macht ihr mit Uli Hoeness zum Beispiel ?

Posted by krisenfrei - 30/12/2013

Der Linken-Chef Bernd Riexinger findet, der Satz “Wer betrügt, der fliegt” könnte von der NPD stammen. So seine dezente “Kritik” an den Vorschlägen der CSU über Migration. Wieder einmal üben sich “Linke.” und “Grüne” in verbaler Eigen-Kosmetik. 

Etwas Maniküre als Verteidiger von Menschlichkeit. Doch was all diesen “Grosskopferten” über Parteigrenzen hinweg schlicht und einfach fehlt, sind richtige politische Überlegungen. 

Let us embrace and bring all to an end – frei auf deutsch: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Bild von Honore Daumier

Denn es ist kein Geheimnis, dass Einwanderung nach Deutschland oftmals auch aus Erwägungen gemacht wird, Gelder aus sozialen Kassen abzugreifen. Das ist kein Geheimnis und es ist auch menschlich nachvollziehbar, denke man nur an Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Natürlich überlebten manche durch den Schwarzen Markt (z.B. Besorgung von lebensnotwendigen Medikamenten) und genauso natürlich durfte man diesen nicht legalisieren. 

Was diese politischen Ver-Sprecher und Abgeordnete, diese Schrei- und Wendehälse, diese nur um ihre persönliche Bewerbung bemühten, fehlen lassen, das sind wirkliche politische Konzepte. Versprochenes von Mutti vor der Wahl weicht dem “sich versprochen zu haben”. Welch kleiner Sprung von Wahrheit zu Müll. Mag man nur mal an das Maut-Versprechen denken.

Ebenso desaströs ist das komplette Verfahren der Aufnahmeprozedur zur Staatsbürgerschaft. Warum nur, gibt man Gewaltverbrechern, die bereits für10 Jahre wegen schweren Raubes in Rumänien verurteilt waren, so leicht einen Freipass als BRD Bürger. Hier angelangt verübte gerade letzte Woche einen Mord und Vergewaltigung an einer usbekischen Ausländerin und deutschen Staatsbürgerin. Solche Fälle sind keine Einzelfälle und sie belegen nur eines:

Wieder einmal sind Leute in den Bundestag gewählt worden, die wieder nichts ändern, die nur versprechen und sich versprechen, die Wortkosmetik und Eigenwerbung betreiben. Wir brauchen keine Schausteller und Komparsen im Bundestag, sondern gewissenhafte und persönlich integre und verantwortliche Menschen im Parlament. 

Eine weitere Denkaufgabe an die Poli-ticker:  Wohin soll man eigentlich die prominenten Steuerhinterzieher, die verbrecherischen VIP’s hinschicken, wenn nicht hinter Gitter?
Ab mit diesen VIPs nach Guantanamo oder in den Gulag?

Quelle: tv-orange

 

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Soldatinnen bei der Bundeswehr dürfen auch einen Bart tragen

Posted by krisenfrei - 30/12/2013

von WiKa (qpress)

von der leyen mit Bart Verordnung Haar- und Barterlass der Bundeswehr ist rechtmaessig Frauen duerfen auch Bart tragenRaufboldshausen: Hatten wir bezüglich der Haartracht bei der Bundeswehr schon Mord- und Totschlag erwartet, hat nunmehr das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eindeutig und mit verbal verbindlicher Gewalt den Rechtsfrieden dazu wieder hergestellt. Es hat festgestellt, dass lange Haare für Jungs völlig uncool sind, jedenfalls bei der Truppe. Der unterlegene Kläger verfolgte ein anderes Ziel. Er trachtete danach sich seine langen Haare über die Zeit der Wehrpflicht zu retten und berief zu diesem Zweck auf die Gleichstellung von Mann und Frau, die es doch den Damen in der Truppe erlaubt ihre schönen langen Haare während des Dienstes zu behalten. Der Kläger sah in der Anordnung, sich auf Befehl als Wehrpflichtiger die Haare abschneiden lassen zu müssen, eine unrechtmäßige Benachteiligung.

Die ganze Aktion lässt natürlich Raum für allerhand Spekulationen. Für Interessierte holen wir an dieser Stelle zunächst einmal das dienstliche Rüstzeug aus der Besenkammer der Bundeswehr, welches die Grundlage für die Radikalkuren bei männlichen Frisuren in der Truppe ist:

Der Haar- und Barterlass (Anlage 1 zu der Zentralen Dienstvorschrift [ZDv] 10/5) lautet wie folgt:

„Die Haar- und Barttracht der Soldaten

Die Erfordernisse des militärischen Dienstes hinsichtlich Funktionsfähigkeit, Unfallverhütung, Ansehen der Bundeswehr in der Öffentlichkeit, Disziplin und Hygiene stellen grundsätzliche Anforderungen an die Haartracht der Soldatinnen sowie die Haar- und Barttracht der Soldaten.

1. Die Haar- und Barttracht muss sauber und gepflegt sein. Modische Frisuren sind erlaubt; ausgenommen sind Frisuren, die in Farbe, Schnitt und Form besonders auffällig sind (z. B. Punkerfrisuren, Irokesenschnitte, grell gefärbte Haarsträhnen, Ornamentschnitte).

2. Das Haar von Soldaten muss am Kopf anliegen oder so kurz geschnitten sein, dass Ohren und Augen nicht bedeckt werden. Es ist so zu tragen, dass bei aufrechter Kopfhaltung Uniform- und Hemdkragen nicht berührt werden. Nicht erlaubt sind besonders ausgefallene Haarschnitte (z. B. Pferdeschwänze, gezopfte Frisuren).

Bärte und Koteletten müssen kurz geschnitten sein. Wenn sich der Soldat einen Bart wachsen lassen will, muss er dies während seines Urlaubs tun. Die oder der Disziplinarvorgesetzte kann Ausnahmen genehmigen.

3. Die Haartracht von Soldatinnen darf den vorschriftsmäßigen Sitz der militärischen Kopfbedeckung nicht behindern. Zur Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen und bei bestimmten Diensten (z. B. Gefechtsausbildung, Sportausbildung, Teilnahme an Einsätzen und Übungen) kann die oder der Disziplinarvorgesetzte bei langen Haaren das Tragen eines Haarnetzes befehlen.

4. Auch für Angehörige der Reserve , die Wehrübungen leisten, muss die Haar- und Barttracht sauber und gepflegt sein. Unabhängig davon soll die bzw. der Disziplinarvorgesetzte das Tragen eines Haarnetzes befehlen, wenn das Haar in Farbe, Schnitt und Form den vorgenannten Forderungen nicht entspricht.

Soweit besondere Verhältnisse Abweichungen von den o.a. Bestimmungen erforderlich machen oder für bestimmte Personengruppen (z.B. Soldatinnen und Soldaten in Auslandsverwendungen, fliegendes Personal, Soldatinnen und Soldaten im protokollarischen Dienst, Pflegepersonal in Bundeswehrkrankenhäusern) Sonderregelungen erforderlich sind, sind diese zu befehlen. Zuständig sind die Inspekteure der Teilstreitkräfte, der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr und der Inspekteur der Streitkräftebasis. Die Befugnis kann delegiert werden“.

Sehen Sie, da beginnt doch der Spaß. Bleiben wir bei der Haarpracht und lassen sie ein wenig in der Truppe wandern, aber völlig in Übereinstimmung mit dem zuvor zitierten Erlass. Sofern also die Mädels einen gepflegtem Bart tragen möchten, ist Ihnen dieses keineswegs untersagt. Solange sie nur den Punkt 1. der obigen Verordnung hinreichend beachten, ist alles im grünen Bereich. Mal ehrlich, irgendwelche Vorzüge müssen doch die Mädels bei Camouflage-Wanderverband auch haben … als Ausgleich zu diesem harten und manchmal auch tödlichen Job. Das spricht für echte Gleichberechtigung nach dem Vorbild unserer neuen Kriegsministerin, im Zweifel regelt es eben die Quote. Und schließlich haben wir auch noch gelernt „Ladys first“, sollte das nicht auch an der Front gelten? Was soll also das Gezeter? Im Umkehrschluss den Jungs (oder den Freaks) die lange Matte zu verweigern, das ist Ausdruck militärischer Disziplin, guter alter Tradition und echter preußischer Härte.

In dem Urteil redet man in diesem Kontext dann auch lieber von einem „einheitlichen Erscheinungsbild der Truppe“. Da müssen die Mädels halt schön sein, eine gute Figur machen und eine wahre Zierde abgeben, so ähnlich wie die (Quoten)Maskottchen der Truppe. Und die Jungs müssen hart wie Krupp-Stahl sein und ziemlich uniform aussehen … eben für das großflächige Bild von der Truppe keinen Anstoß liefern. Schließlich wären wir hier daheim auch ziemlich verwirrt, wenn wir das Bild von einem gefallenen Soldaten übermittelt bekommen, der eine so entsetzlich lange Mähne hätte. Den hätten wir doch glatt für den Feind gehalten oder einen langhaarigen Barbaren.

Wer sich die Urteilsbegründung zu diesem Fall vom 17.12.2013 etwas näher betrachten möchte der ist mit dieser Pressemitteilung[Bundesverwaltungsgerichts] gut bedient. Dort wird der Fall etwas intensiver beleuchtet, das Urteil begründet und natürlich auch die haarige Angelegenheit noch etwas detaillierter geschildert. Wer daraus schließen möchte, dass Gleichberechtigung bei der Truppe in der Realität vielleicht doch nicht so ganz gegeben ist, dem kann man kaum widersprechen. Aber Tradition, Staatsräson und Gleichberechtigung sind da wohl noch nicht so ganz zielsicher eingeschossen … die Bundeswehr übt da noch.

Wir haben in dem bezogenen Urteil keine Passage finden können die unsere Theorie bezüglich der Bärte und der Frauen bei der Bundeswehr widerlegt. Also liebe Frauen, zögern Sie nicht, lassen Sie es ordentlich sprießen und gönnen Sie sich eine natürlich gewachsene Gesichtszierde. Auch ideal als Tarnung in nahezu jedem Gelände, vorzugsweise im Gestrüpp. Dass nicht nur Geschichten einen zierlichen Bart haben können, sondern auch Frauen mit derlei Wildwuchs auf der Frontseite kein Ding der Unmöglichkeit sind, illustrieren wir mit dem beigefügten Foto.

Es ist nicht überliefert ob die neue Kriegsministerin, Ursula von den Laien, aus Tarnungsgründen mit Bart in Afghanistan auflief, um den Taliban zu imponieren, diese womöglich zu verwirren oder ob dies in Zusammenhang mit dem erwähnten haarigen Urteil zur Bundeswehr zu sehen ist. Denkbar ist auch, dass sie sich bei einer ihrer ersten Amtshandlungen speziell für die Mädels an der Front stark machen wollte, schließlich ist sie aus ihrem vorherigen Ministerium für ein entsprechend hartes Frauen-Engagement bekannt. Betrachtet man die Mitesserin am Tisch, so scheint der Bart seinen Zweck vollends erfüllt zu haben, blanke Bewunderung. Seien sie ehrlich, das Ziegenbärtchen ist eine absolute Aufwertung für diese Frau und versprüht sogleich erheblich mehr aristokratischer Autorität, die sie in der neuen Position auch dringend benötigen wird.

In jedem Fall sollten es die deutschen Soldatinnen als Ermutigung begreifen, sich künftig vermehrt um die Haarpracht rund ums Gesicht zu kümmern, denn wer aus unserer Mitte wollte gepflegte Soldatinnen mit Bart schon von der Front abziehen? Gerade in Afghanistan ist der Bart unter den Kämpfern geradezu Pflicht. Bartlose haben dort kaum Aussicht auf Respekt. Meine Damen, verzichten Sie ruhig einmal aufs Rasieren, auch wenn ihr/e Lebenspartner/in womöglich völlig darauf abfährt.

Die Soldatinnen können das besagte Urteil als Sieg nach Punkten feiern und natürlich als Sieg der Gleichberechtigung. Wir gehen davon aus, dass sie sich das Recht auf einen Bart nicht weiter vor dem Bundesverwaltungsgericht werden erstreiten müssen. Es ist Ihnen explizit zugestanden, allein schon weil sich der Haar- und Barterlass nicht weiter negativ oder regulierend dazu äußert. Daraus schließen wir ferner, dass für die Frauen in der Truppe weniger Regelungsbedarf besteht. Vermutlich weil sie nicht so renitent sind und allgemein als erheblich pflegeleichter gelten. Nutzen sie also jetzt die frisch gewonnene Freiheit und warten sie nicht bis ihre neue Dienstherrin die Sache mit dem Damenbart via Quoten-Erlass vorschreibt.

Bildquelle: (Bundeswehr / Wilke / Sebastian Wilke) • Gespräche mit den Soldaten beim Essen

 

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Griechenland: Penthäuser zum Preis eines Kleinwagens

Posted by krisenfrei - 30/12/2013

Wirtschaftskrise und Überbesteuerung der Immobilien in Griechenland führen auch in Thessaloniki zur Gestaltung neuer Gegebenheiten auf dem lokalen Immobilienmarkt.

Penthäuser zum Preis … eines Kleinwagens. Eigentumswohnung mit 55 Quadratmetern für 8.000 Euro. Geschäftslokal mit 600 qm, in dem der Mieter dem Vermieter keine Miete (oder bestenfalls einen minimalen Betrag) zahlt und nur die Ausgaben für die Immobilie (Steuern, Umlagen, Wartung usw.) übernimmt oder einen Prozentsatz auf die Gewinne seines Unternehmens entrichtet.

All dies mag sich übertrieben anhören, stellt jedoch reale Fälle für den Immobilienmarkt in Thessaloniki dar, auf dem sich – auch wegen der wirtschaftlichen Krise – neue Gegebenheiten gestalten. Bisher mag es sich um Einzelfälle handeln, jedoch mit der Tendenz zu einer immer weiteren Verbreitung.

Preisrückgang in Vorstadtbezirken erreicht bis zu 70%

Im Verhältnis zu Athen sind diese Phänomene hier eingeschränkter, es gibt sie jedoch tatsächlich, sei es auch vereinzelt. Neulich hatten wir beispielsweise eine Immobilie mit 55 Quadratmetern im Stadtteil Polichni, die für 8.000 Euro verkauft wird. Der Marktwert einer Immobilie bestimmt sich natürlich auch aus ihren technischen Merkmalen, aber früher zu höheren Preisen angebotene Immobilien mit ein, zwei technischen Mängeln werden heute imposant billiger feilgeboten“, erklärt der Präsident des Verbands der Makler von Thessaloniki, Konstantinos Tzaros.

Weiter fügt er an, dass auf Angebotsebene die zur Vermietung praktisch … ohne Mietzahlung anstehenden Wohnungen in Thessaloniki derzeit zwar Einzelfälle darstellen, sich in letzter Zeit auf dem Niveau der Nachfrage dennoch eine Dynamik entwickelt. “Wir erhalten immer mehr Anfragen von Leuten, die bereit sind, die Makler-Courtage zu zahlen, damit die Makler für sie eine Immobilie finden, die ohne Miete und nur mit der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Umlagen usw. zur Verfügung gestellt wird. Bisher entspricht jedoch das Angebot nicht der Nachfrage“, erklärt Herr Tzaros und merkt an, dass derartige Geschäfte in den meisten Fällen “von Mund zu Mund” unter Eingeweihten abgewickelt werden, ohne über ein Maklerbüro zu laufen.

Nach dem Verlauf der Immobilienpreise in Thessaloniki während der Periode der Krise (2008 und nachfolgend) gefragt, merkt Herr Tzaros an, dass diese im Durchschnitt um 50% – 60% gesunken sind, wobei der größte Rückgang in den peripheren Gemeinden (unter Ausnahme von Panorama) verzeichnet werden. “In neuen Siedlungen der östlichen und westlichen Vorstadtbezirke kann der Preisrückgang sogar auch 70% erreichen. Als beständiger erweisen sich die ‘traditionellen’ Wohnbezirke und das Zentrum von Thessaloniki, wo der Rückgang zwar groß ist, jedoch im Durchschnitt 40% – 45% nicht übersteigt“, erläutert Herr Tzaros.

Fülle an Immobilien zu Preisen von unter 15.000 Euro

Die – sei es auch bisher beschränkte – Tendenz zu entweder übermäßig billigen oder mietfreien Immobilien verzeichnet auch der Immobilienmakler Nikos Manomenidis, ehemaliger Vorsitzender des Maklerverbands von Thessaloniki und heute – unter anderem – Mitglied des Vorstands der Gewerbekammer Thessaloniki (EETH) und im Netzwerk der Real-Estate-Verbände Zentraleuropas (CEREAΝ), und merkt an:

In diesem Augenblick gibt es sehr viele bis zum Preis von 15.000 Euro zum Verkauf anstehende Immobilien, z. B. für 12.000 Euro. Neulich hatten wir ein Penthaus im Bezirk Faliro mit einem Verkaufspreis von unter 15.000 Euro. Ebenfalls interessieren sich nun mehr Leute für Immobilien, die früher nur bei Personen niedrigerer Einkommensschichten auf Widerhall stießen. Die Tendenz ‘miete meine Immobilie und zahle nur die Steuern’ gibt es bisher zumindest in den meisten Fällen nur als Gerede. Es trifft jedoch zu, dass viele Eigentümer sehr niedrige Mieten akzeptieren und erhalten, die gerade einmal die Ausgaben der Immobilie decken.

Für 2014 wird eine Intensivierung des Phänomens erwartet

Mit der Besteuerung auch der nicht elektrifizierten Immobilien ab 2014, erläutert Herr Manomenidis, “glaube ich, dass wir sehen werden, wie sich dieses Phänomen sehr viel intensiver äußern wird, weil bei den großen gewerblichen (nicht elektrifizierten) Immobilien mit über 500 Quadratmetern die Eigentümer aufgefordert sein werden, Steuern in Höhe von 2.000 Euro oder auch 10.000 Euro zu zahlen, obwohl die Räumlichkeiten nicht vermietet sind“.

Praktisch bedeutet dies, dass die Eigentümer “inaktiver” Gewerbe-Immobilien dieser Art (Ladenlokale, Büros, Manufakturanlagen usw.), wie beispielsweise an den Straßen Monastiriou oder Giannitson, die keinerlei Einkommen daraus haben, aufgefordert sein werden, vom einen auf den anderen Tag erhebliche Beträge zu errichten, und somit irgendeinen Weg finden müssen, ihre Ausgaben zu decken. Und dies zu einer Zeit, wo – laut Herrn Manomenidis – an den vorstehend angeführten Verkehrsachsen 60% der Gewerberäume wegen der Krise keine Mieter mehr haben und leer stehen.

Er selbst charakterisiert die gleichzeitige Forcierung der automatischen Mehrwert- / Wertzuwachssteuer als einen “ausweglosen Cocktail” (Anmerkung: gemeint ist sogenannte Mehrwertsteuer von 15%, die ab 2014 jeden Immobilienverkäufer belasten und auf den Mehrwert erhoben werden wird, der sich aus der Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis ergibt). “Diese Maßnahme ist praktisch undurchführbar“, meint Herr Manomenidis und fügt an, dass, wenn diese Steuer obligatorisch gelten muss, es zwingend erforderlich ist, dass sie nicht über 5% liegt, während die Steuer im Fall des Kaufs einer neuen gleichartigen Immobilie von Befreiungen begleitet werden muss (z. B. beim Verkauf eines Hauses bei gleichzeitigem Kauf eines Hauses, auf Basis des amerikanischen Modells).

Gewinnbeteiligung anstatt Miete

Der Makler Kostas Georgakos betont seinerseits gegenüber der Athener Nachrichtenagentur ANA-MPA: “Menschen der Unternehmerwelt, Eigentümer gewerblicher Immobilien, die sehen, dass diese Objekte nicht vermietet werden können, oder befürchten, dass sie im Fall einer Vermietung die Miete nicht erhalten werden, suchen nach Unternehmern mit einem guten strategischen Plan, z. B. für den Aufbau eines Handelsunternehmens, und vermieten ihnen die Immobilie entweder gegen eine Beteiligung an ihren Gewinnen oder gegen einen symbolischen Mietzins, jedoch bei gleichzeitiger Deckung der Ausgaben für Umlagen, Wartung usw.

Kostas Georgakos merkt ebenfalls an, dass bis neulich als unterbewertet geltende Immobilien (wie beispielsweise Souterrains, Wohnungen ohne Aufzug usw.), die sich hauptsächlich an Personen mit beschränkten finanziellen Mitteln richteten, inzwischen ein breiteres Interessentenpublikum anziehen und zu Preisen verkauft werden, die nicht über 300 – 400 Euro pro Quadratmeter liegen.

(Quelle: Sofokleous10.gr)

Übersetzung: gr-blog

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Dann hat die Troika zum Wohle der Hochfinanz mittlerweile in Griechenland erstklassige Arbeit geleistet. Das griechische Volk ist verarmt und Immobilien gibt es für’n Appel und’n Ei. Demnächst wird es in Griechanland wieder aufwärts gehen – was die Mieten anbetrifft! Die armen Griechen. Es kommt noch viel dicker. Warum die griechische Bevölkerung ihre korrupte ReGIERung und die Troika nicht schon längst zum Teufel gejagt hat, bleibt mir allerdings ein Rätsel. Haben die Griechen bereits resigniert? 

 

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