10 Jahre Hartz IV – eine Schadensbilanz
Verfasst von: krisenfrei - 18/12/2013
Vor 10 Jahren, am 19. Dezember 2003, wurde Hartz IV von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Das Kernstück der Agenda 2010 sorgt seit dem für eine eklatante Demontage des Sozialstaats. Damit einher ging zugleich auch eine beispiellose Entwürdigung der Leistungsberechtigten. Allein im Jahr 2012 wurden über eine Million Mal Sanktionen und Leistungskürzungen vorgenommen. Auf einer Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus legte Katja Kipping eine „Schadensbilanz von 10 Jahren Hartz IV“ vor. Inge Hannemann, deutschlandweit bekannte „Hartz IV-Rebellin“ und suspendierte Arbeitsvermittlerin des Jobcenters Hamburg, informierte über die mit mehr als 83.000 Unterschriften erfolgreiche Bundestagspetition zur Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen.

Fakten said
Halten wir fest:
Hartz4 ist verfassungswidrig.
Alle, die diese menschenverachtenden Gesetze beschlossen haben, sind Verfassungsfeinde.
Hartz4-Empfänger werden von jenen, die noch eine Arbeit haben, zutiefst verachtet und gehasst.
Dies ist so gewollt und von den Polit-Darstellern bewusst erzeugt worden.
Ein Mitarbeiter der ARD (er ist Toningenieur) rief vor kurzem einem Hartz4-Empfänger zu:
„Du bist ein asoziales Schwein, das auf unsere Kosten faulenzt.
Ich verdiene 3000 Euro netto im Monat, während Du nur auf dem Sofa liegst.“
Der Hausmeister im selben Haus, wo der Hartz-Empfänger wohnt, sagte: „Diese faulen Hartz4-Schweine schauen den ganzen Tag nur Fernsehen auf unsere Kosten. Man müsste sie in Zwangsarbeit schicken.“
So denkt das „gebildete“ und ungebildete Volk über die Hartz4-Empfänger.
Die verantwortlichen Politiker denken genau gleich. Sie verachten jene, die keine Arbeit finden und würden am liebsten alle in die Zwangsarbeit ohne Lohn schicken, wie es die Holländer tun.