krisenfrei

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Archive for 3. Dezember 2013

Der sterbende Dollar

Posted by krisenfrei - 03/12/2013

Die US-Notenbank und die Wall Street bringen den US-Dollar um

Von Paul Craig Roberts (Übersetzt von Wolfgang Jung; luftpost)

Institute for Political Economy, 22.11.13 (http://www.paulcraigroberts.org/2013/11/22/dying-dollar-paul-craig-roberts/)

Seit 2006 hat der US-Dollar im Vergleich mit dem chinesischen Yuan je nach Ausgangsbasis ein Viertel bis ein Drittel seines Wertes verloren.

China ist gerade dabei, den Wert des Dollars noch weiter zu drücken, indem es dem Petro-Dollar die Rolle des alleinigen Zahlungsmittels bei Ölgeschäften streitig macht. An der Terminbörse in Shanghai werden Öl-Termingeschäfte nur noch in Yuan abgewickelt. Dieser Schachzug Chinas und seine Weigerung, noch mehr Dollarreserven anzuhäufen, bewirken, dass die Rolle des Dollars als Reservewährung zu Ende geht; damit enden auch die finanzielle Machtposition der USA und ihr Finanzimperialismus. Die Verlagerung von Jobs ins Ausland und das durch die finanzielle Deregulierung geschaffene Spielkasino, in dem nur noch mit ungedeckten Wetten gezockt wird, haben die US-Wirtschaft schon so geschwächt, dass ihr die Kampfansage an den Dollar den Todesstoß versetzen dürfte – was zu erwarten war.

Die US-Wirtschaft ist bereits ein Trümmerhaufen; die Wertpapier- und Aktienmärkte sind durch die beispiellose, mit Hochdruck betriebene Gelddruckerei der Fed (der US-Notenbank, s. http://de.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve_System ) völlig überhitzt. Auf der in diesem Monat abgehaltenen Jahreskonferenz des Internationalen Währungsfonds / IWF sagte der frühere US-Finanzminister Larry Summers (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Summers ), Vollbeschäftigung in der US-Wirtschaft sei nur noch durch „negative Zinsen“ zu erreichen. Negative Zinsen könnten nur berechnet werden, wenn das Bargeld ganz abgeschafft und durch digitales Buchgeld ersetzt würde; da sich dieses Geld nur auf Konten befände, könnten die Banken die Menschen, die sparen wollen, durch Strafzinsen schröpfen.

Die Zukunft wird genau so sein, wie ich sie schon oft vorhergesagt habe.

Weil der Dollar im Todeskampf liegt, werden die gesetzlose Fed und die Verbrecher an der Wall Street ihre Leerverkäufe von Edelmetallaktien auf den Terminmärkten für Wertpapiere verstärken, und damit den Asiaten auch noch das restliche westliche Gold in die Hände spielen. (Weitere Informationen dazu sind aufzurufen unter http://www.goldreporter.de/chinesische-goldimporte-im-oktober-auf-rekordniveau/gold/37820/ )

Die Chinesische Volksbank / PBOC hat erklärt, China sei nicht mehr daran interessiert, seine ausländischen Währungsreserven weiter zu vergrößern

Am 20.11.13 meldeten die Bloomberg News unter obiger Überschrift (s. http://www.bloomberg.com/news/2013-11-20/pboc-says-no-longer-in-china-s-favor-to-boost-record-reserves.html ):

Die Chinesische Volksbank (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Volksbank) hat mitgeteilt, China profitiere nicht mehr davon, wenn es seine ausländischen Währungsreserven noch weiter vergrößere; es gebe Anzeichen dafür, das die Politik den Ankauf von Dollars stoppen werde, um die Akzeptanz des Yuan zu stärken.

„China wird seine ausländischen Währungsreserven nicht weiter erhöhen,“ sagte Yi Gang, der stellvertretende Chef der Chinesischen Volksbank, in einer Rede, die er gestern vor dem 50. Forum der chinesischen Wirtschaftswissenschaftler an der Tsinghua University gehalten hat. Die Finanzbehörde werde ihr bisher übliches Eingreifen in den Devisenmarkt aus „grundsätzlichen Erwägungen“ beenden und damit eine tägliche Veränderung des Yuan-Wechselkurses ermöglichen, schrieb Zhou Xiaochuan, der Chef der Chinesischen Volksbank, in einem Artikel für ein Handbuch, in dem die jüngsten von der Kommunisten Partei Chinas beschlossenen Reformen erläutert werden.

(Wir haben den Roberts-Artikel, der alle aufschrecken sollte, die sich immer noch an das sinkende Schiff USA klammern, komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in Klammern versehen. Informationen über den Autor sind aufzurufen unter http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Craig_Roberts.

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Die Chinesische Volksbank / PBOC hat erklärt, China sei nicht mehr daran interessiert, seine ausländischen Währungsreserven weiter zu vergrößern“

Einmal das und zum anderen hat China mit den vielen Dollars bereits wertvolles Gold, andere Rohstoffe und Rohstoffunternehmen gekauft. Und eines Tages werden die USA nicht mehr genug Treibstoff für ihre Kriegsmaschinerie haben. Welches ölexportierende Land will denn schon sein Öl für wertlose Papierschnipsel verschenken?

Gier frisst Hirn und davon scheint die US-Administration nicht sehr viel zu besitzen. Der Untergang der USA ist vorprogrammiert.

So könnte es eines Tages kommen. 

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Vom Falschgeldsystem zum echten Marktgeld (I): Der Überblick

Posted by krisenfrei - 03/12/2013

Susanne Kablitz erklärt die Ziele ihres wöchentlichen efTV-Videoblogs

 

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Blasen, Blasen, nichts als Blasen !

Posted by krisenfrei - 03/12/2013

Die größte Blase der Menschheitsgeschichte

Das inzwischen in ungeheuren Mengen produzierte Papier-Falschgeld sucht sich verzweifelt Anlagemöglichkeiten – Bitcoin-Blase – Aktienblase – Immobilienblase – Papiergold-Blase an der COMEX (1:70) – Lügenblase der Medien und der Politiker – Das Unglück junger Menschen in der Scheinwirklichkeit – Die Bedeutung echter menschlicher Werte – Gold und Silber als materieller Gegenpol zum faulen Zauber.

Buch von GLR über das Falschgeldsystem: http://wertperspektive.de/buch/
http://wertperspektive.de/akademie.php

 

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Ron Paul: Man kann nicht mit dem Iran verhandeln?

Posted by krisenfrei - 03/12/2013

Rep. Ron Paul (antikrieg)

Man kann nicht mit dem Iran verhandeln. Das ist es, was sie uns seit Jahren gesagt haben. Die iranische Führung ist zu fanatisch, sie handeln nicht rational, sie sind „nicht wie wir.“ Ein Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten von Amerika sagte sogar vor kurzem, dass Täuschung Bestandteil der iranischen DNA ist. Gerade vor etwa einer Woche ergaben jedoch Verhandlungen zwischen den fünf permanenten Mitgliedern des UNsicherheitsrates plus Deutschland und den Iranern ein historisches Abkommen, das der erste Schritt in eine neue Ära der Beziehungen der Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Mittleren Osten sein könnte.

Wie der Experte für den Mittleren Osten Eric Margolis diese Woche schrieb, wird der Iran für seine bedeutenden Zugeständnisse nur „$7 Milliarden – von seinem eigenen Geld, das im Ausland durch die von den Vereinigten Staaten von Amerika angeführten Sanktionen eingefroren ist“ bekommen. Das klingt nach einem ziemlichen Kompromiss für ein so „fanatisches“ Land.

Früher in diesem Sommer brachten die selben Leute die selben Argumente hinsichtlich Syriens. Man kann nicht mit dem syrischen Präsidenten Assad verhandeln, sagten sie. Er ist verrückt, er ist ein neuer Hitler. Aber nicht nur das war möglich, es wurde ein Abkommen unterzeichnet, das die Drohung eines Überfalls durch die Vereinigten Staaten von Amerika aus der Welt schaffte im Gegenzug für die Zustimmung Syriens, seine chemischen Waffen und die Fähigkeit, neue zu produzieren aufzugeben. Syrien hielt seinen Teil des Abkommens ein und alle Chemiewaffen wurden erfasst wie vorgesehen.

Warum haben die Interventionisten, die Neokonservativen und die Vertreter der speziellen Interessen so lange behauptet, dass Verhandlungen und Diplomatie gleichbedeutend sind mit Kapitulation, dass Länder wie der Iran und Syrien „nur Gewalt verstehen“? Der Grund ist, dass diese Gruppierungen sich vor Diplomatie fürchten. Sie wollen keine friedliche Lösung dieser Konflikte. Sie sehen die Aussenbeziehungen der Vereinigten Staaten von Amerika nur in den härtesten Bedingungen: tut, was wir sagen, und wir werden euch Hilfe geben, gehorcht ihr uns nicht, dann werden wir euch bombardieren.

Jetzt sind die Kriegstreiber, die sich selbst als „aussenpolitische Experten“ bezeichnen, entlarvt worden. Die ganze Welt sieht, dass sie Unrecht haben. Ihr Rat ist schlecht. Ihre beschränkte Sichtweise über den Umgang mit außenpolitischen Angelegenheiten ist in Wirklichkeit gefährlich für die Vereinigten Staaten von Amerika. Es ist jetzt klar, dass es praktikable Alternativen gibt.

Wie schon bei den Drohungen der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Syrien zeigen auch die öffentlichen Umfragen über die Verhandlungen mit dem Iran, dass die Amerikaner fest hinter der Diplomatie stehen und gegen einen neuen Krieg sind. Laut einer neuen Umfrage unterstützen die Amerikaner das mit dem Iran erreichte Abkommen im Verhältnis zwei zu eins.

Wie auch immer, der Kongress hinkt wieder einmal weit hinter dem amerikanischen Volk her. Sogar als die Verhandler der Vereinigten Staaten von Amerika Einigung mit ihren iranischen Partnern erzielten, brachten Abgeordnete des Repräsentantenhauses und Senatoren der Vereinigten Staaten von Amerika Gesetzesanträge zur Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran ein. Anstatt auf das amerikanische Volk zu hören, scheinen viele im Kongress speziellen Interessen verbunden zu sein wie den Israel- und Saudi-Lobbies, die gegen alles sind außer einer totalen Kapitulation des Iran. Israel weigert sich, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten, dennoch sucht es die Regeln des Vertrags denen zu diktieren, die ihn unterzeichnet haben. Saudiarabien bemüht sich verbissen, die Region politisch und wirtschaftlich zu kontrollieren und betrachtet einen Iran, der frei sein Erdöl und andere Produkte auf dem offenen Markt verkaufen kann, als eine Bedrohung der saudischen Macht.

Beide, Israel wie Saudiarabien, haben viel zu lange von einer militärischen Garantie der Vereinigten Staaten von Amerika profitiert. Das hat ein „moralisches Risiko“ geschaffen, das nur noch mehr kriegstreiberisches Verhalten auf beiden Seiten fördert. Man wird sehen, ob die sechsmonatige Versuchsperiode sich zu einem permanenten Schritt in Richtung Normalisierung der Beziehungen mit dem Iran entwickelt. Was, wenn der Kongress sich weigert, dem Iran dessen eigenes Geld zurückzugeben? Aber wir bewegen uns in die richtige Richtung und wir sollten optimistisch sein.

Eine bessere Beziehung der Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Iran signalisiert vielleicht den Anfang vom Ende der Einmischung der Vereinigten Staaten von Amerika in die Region und dient als Anregung für Saudiarabien, Israel und die Golfstaaten, ihre Probleme selbst zu lösen. Das wäre ein großer Schub für die Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika, so wie auch ein Iran, der offen steht für Geschäfte und Handel mit den Vereinigten Staaten von Amerika ein großer Schub wäre für unsere wirtschaftliche Sicherheit.

Bricht endlich der Frieden aus? Hoffen wir’s.

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Die USA und Frieden? Geht das überhaupt? Steckt vielleicht was anderes hinter der Kompromissbereitschaft der USA im Fall Syrien und Iran? Kann es eventuell sein, dass die USA pleite sind und kein Geld mehr für Kriege haben? Was auch immer, aber die USA auf Friedensmission kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Nein, Herr Paul, ich vermute, Sie sind auf dem Holzweg.

Die große Gefahr für die USA geht nicht von Syrien oder dem Iran aus, sondern vielmehr von China. Die vielen Dollarreserven, die China besitzt, ist eine viel größere Gefahr für den Dollar. Es ist eine gewaltige finanzpolitische Waffe, die China da im Köcher hat – und das weiß auch die USA.

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