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Archive for 2. Dezember 2013

Die Angst um den Dollar treibt die USA zur Aggression

Posted by krisenfrei - 02/12/2013

von Einar Schlereth

Einem Artikel von Katasonow, den ich heute früh als Antwort auf den Artikel von Michael Snyder, der in „Angst vor Krieg …“ zitiert wird, hinzufügte, wird wiederum heute von Finian Cunningham in seinem Bericht ‚Das Überleben des Dollars steckt hinter den US-China Spannungen‚ widersprochen.

Finian Cunningham

Cunningham meint, es gehe bei den militärischen Spannungen im Ostchinesischen Meer weniger um die Inseln und die von China erklärte Luft-Verteidigungszone, sondern vielmehr um die Wut der USA, dass die Chinesen ihre Dollar-Vorräte reduzieren wollen und deren immer größer werdenden Erdöl-Handel in Landeswährung statt mit Petrodollars. Das würden die Amerikaner als tödliche Bedrohung ansehen.

In seinem Artikel spricht er allerdings fälschlicherweise von 3.5 Billionen Dollar, die China in seinen Auslands-Reserven hält, während es aber ’nur‘ 65 % davon sind, ca. 2 Billionen (siehe hier). Das würde die Kriegslust der USA erklären.

Er sieht wohlgemerkt die Kriegslust auf Seiten der USA und nicht auf Chinas Seite, wie es unisono im Mainstream hinausposaunt wird.

Peking wolle mit der Ausweitung der Sicherheitszone auf 400 Meilen das Eindringen von US-Spionage-Flügen über chinesischem Territorium verhindern, die seit Jahrzehnten anhalten, ohne dass die USA es jemals für nötig befunden hätten, den Chinesen davon Mitteilung zu machen.
2001 war es schon einmal zu einem Zusammenstoß mit einem US- Kampfflugzeug gekommen, wobei der chinesische Pilot starb, die US-Mannschaft aber überlebte. Beijing nannte es die ungesetzliche systematische Verletzung der chinesischen Souveränität.

Diesmal haben die USA sofort provokativ B52-Bomber in die Schutzzone geschickt und haben auch ihre Schoßhunde Japan und Südkorea aufgehetzt, dasselbe zu tun. Gestern hat China Jäger hochgeschickt, die die Eindringlinge von Anfang bis Ende beschatteten.

Chuck Hagel, der US-Verteidigungsminister hat provokativ behauptet, dass der US-Japan-Militärpakt auch die Diaoyu-Inseln und Chinas Eindringen umfasse. Von wegen ‚Eindringen Chinas‘. Cunningham gibt einige Erläuterungen dazu. Erstens liegen die Inseln viel näher am chinesischen Festland (250 Meilen) im Gegensatz zu 600 Meilen von Japan entfernt. China hat historische Dokumente vorgelegt, die beweisen, dass sie immer zu China gehörten. Erst im imperialistischen Krieg von 1895 hat Japan sie an sich gerissen.

Beijing betonte, dass die USA und ihr Nachkriegs-Alliierter Japan auch ihre Luftverteidigungszonen erklärt haben. Es sei undenkbar, dass chinesische Spionage-Flugzeuge und Bomber unangekündigt vor der US-Westküste auftauchen könnten, ohne dass das Pentagon die schärfste Vergeltung üben würde.

Außerdem zeigen Karten, dass Japans Luftverteidigungs-Zone weit über die Mitte zwischen China und Japan hinausreiche. Diese willkürliche von den USA gestützte Verletzung der territorialen Souveränität Chinas wird als arrogante Vereinbarung angesehen und von Washington seit Jahrzehnten aufrechterhalten.

Die US-kontrollierten Medien stellen absurderweise Beijing als Aggressor und Verursacher von Spannungen dar, während Washington als der noble Verteidiger seiner japanischen und koreanischen Alliierten präsentiert wird.

Doch, so meint Cunningham, sei diese Kontroverse über das Luft- und Seeterritorium, wo China absolut im Recht sei, dennoch nur ein Vorwand für die USA, um seine Armee zu mobilisieren und in der Tat China mit Aggression zu drohen.

China hat sich immer mehr der US-finanziellen Hegemonie entzogen, vor allem dem ungeschriebenen Gesetz, Erdöl in Dollar zu handeln, was natürlich völlig überholt sei angesichts des bankrotten Zustands der US-Ökonomie. Allerdings erlaubt es den USA, weiterhin flott auf Kredit zu leben.

Die FED-Reserve-Sanduhr

Daher ist Beijings neuer Schachzug, seine riskanten Auslandsdevisen an US-Staatswechseln in andere Währungen umzutauschen ein Vorbote, dass die Tage der US-Ökonomie gezählt sind, wie auch Paul Craig Roberts vorige Woche bemerkte.

Dies ist selbstverständlich Chinas gesetzliche Recht, wie auch seine territorialen Forderungen. Aber in der imperialistischen, größenwahnsinnigen Denkweise Washingtons wird die „Bedrohung“ seiner US-Wirtschaft und verschuldeten Lebensweise als impliziter Kriegsakt gesehen. Und Finian Cunningham schließt: „Das ist es, weshalb Washington so wütend und desparat auf Chinas neu erklärten Luftkorridor reagiert. Es ist ein Vorwand für die USA, die Eisenfaust zu ballen.

Quelle – källa – source

 

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Rothschild verschlingt die Welt III

Posted by krisenfrei - 02/12/2013

Rothschild verschlingt die Welt III: Korporative Transatlantische Handels- und Investitions-Partnerschaft (TTIP) Der Trilateralen Kommission Rockefellers. Geburt der Diktatur des Eine-Weltstaates

Posted by Anders (euro-med)

Kurzfassung: David Rockefellers und Zbigniew Brzezinskis Trilaterale Kommission macht Volldampf voran: Zur gleichen Zeit finden Verhandlungen über die Transatlantische Handels- und Investitions-Partnerschaft (TTIP) und  die Transpazifische Partnerschaft (TPP) auf Druck des FED/Wall Street-Marionetten, Obama, statt. Dabei geht es darum, einen Gurt von Regionen quer um die Welt zusammenzuschmelzen: Die Nordamerikanische Union, die EU (als NWO-Eine-Welt-Staat-Modell)/die Mittelmeer-Union, die sich bis zum Persischen Golf erstrecken solle, sowie eine fernöstliche Region. Unwillige Staaten in der Mitte (Syrien, Irak, Afghanistan, Iran) sind zu erobern.

Es ist den Illuminaten sehr, sehr wichtig, dass die TTIP- und TTP -Verhandlungen in völligem Geheimnis stattfinden. Die EU hat den Mitgliedsstaaten auferlegt,  dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kommmunikationsstrategie nur positive Erzählungen über diese für die Menschen so katastrophalen Verhandlungen veröffentliche!

In Wirklichkeit geht es in der EU nun um die Verwirklichung des 4. Reiches der Nazis – wie SS-Offizier Dr. Scheidt es den deutschen Gross-Industriellen 1944 auferlegte. Es geht unter eifrigem Einsatz der ehemaligen FDJlerin,  Angela Merkel,  darum, die EU-Länder unter einem aufstrebenden deutschen Finanz-Imperium unter Supranationalem Schutzschirm (EU) mmer tiefer in Armut versinken zu lassen. Dieses Imperium solle sich bis nach Afrika und den Nahen Osten erstrecken (Euromediterranien), um den Amerikanern für ihren krieg gegen die Chinesen zu entlasten. Daher solle die Bundeswehr ausgebaut werden.

Schon ist ein Freihandels-Abkommen mit Kanada vereinbart. Dadurch haben multinationale Unternehmen wie Monsanto freien Zutritt zu Europa auf kanadische/US-Bedingungen, d.h. keine Etikettierung von Monsantos  giftigen GVO-Produkten auf dem europäischen Markt. Ausserdem gibt es günstige Möglichkeiten für US-Konzerne ohne Investitionen  durch Klage-Strategie, Europa auszurauben.  Dennoch handeln die EU und  die USA ein eigenes “Handelsabkommen” aus, das in Wirklichkeit – ebenso wie die gleichzeitig laufenden TPP-Verhandlungen – nur eine Realisierung der Eine-Welt-Strategie der Trilateralen Kommission Rockefellers ist.  Jegliche Legislatur werde den korporativen Bestimmungen dieser “Handelsabkommen” untergeordnet sein.

Diese Vereinbarungen werden dem amerikanischen Volk (und den Europäern) sehr strenge Internet Copyright-Bestimmungen (schreibe Bestrafungen/Diktatur) auferlegen, werden alle “Kauf-amerikanisch”-Gesetze verbieten, werden den Wall Street Banken viel mehr Freiheit für den Handel mit riskanten Derivaten  geben und  noch mehr heimische Job-Verlegungen ins Ausland  erzwingen.
Sie enthalten eine ganze Reihe von Dingen, die Obama nicht imstande wäre, auf eigene Faust durch den Kongress  zu bekommen.  Jedoch, er hofft, sie dem Kongress  in der letzten Minute vorzulegen und dadurch seine Zustimmung zu diesem “Freihandelsabkommen” zu bekommen, bevor die Politiker all die Dinge einsehen, die darin enthalten sind.

Die Vereinbarung wäre auch ein Segen für die Wall Street und ihre Kampagne, um Vorschriften, die wegen  der von ihnen  ausgelösten Finanzkrise  2008 in Kraft traten, zu verwässern.
Laut dem Institut für Wirtschaftspolitik  verliert Amerika jedes Jahr eine halbe Million Arbeitsplätze an China.

Das ganze Brimborium läuft darauf hinaus, den NWO –Pharisäern/Talmudisten  die Weltmacht zu sichern. Ihr Ziel ist Bevölkerungsreduktion mit allen Mitteln  – und den überlebenden Rest der Menschheit zu kleinen Chips (mit Hirn-Chips implantiert)  im zentral gesteuerten Welt-Komputer  der Elitisten zu machen. Anders gesagt: die Gojim (Vieh) zu ferngesteuerten Roboter-Sklaven zu machen – wie es Nicholas Rockefeller erklärt.

Die Trans-Pazifische Partnership – TPP – und das transatlantische TTIP “Freihandels”-Abkommen  sind  schleichende Konzernpolitik, die vom korporativen  Amerika durchgedrückt wird, ein Traum von dem einen Prozent, das mit einem Schlag könnte: 1 . Millionen von amerikanischen Arbeitsplätzen ins Ausland schicken 2. die Bankster von der Aufsicht befreien 3. die Kauf-amerikanisch- Politik verbieten, die benötigt wird, um grüne Arbeitsplätze zu schaffen und unsere Wirtschaft wieder aufzubauen 4. Zugang zu Medikamenten verringern 5.  die USA mit unsicheren Lebensmitteln und Produkten überfluten, sowie  Unternehmen ermächtigen, unsere Umwelt-und Gesundheits-Schutzmaßnahmen anzugreifen. (Public Citizen)

Jörg Asmussen aus dem Vorstand der EZB sagte in Bezug auf die TTIP im Council of Foreign Relations in New York,  Europa befinde sich auf einem guten Weg, nachdem die Staaten viele der von den “Investoren” erforderlichen Maßnahmen eingeleitet haben.”
“Die finanziellen Eliten haben es auf die Finanzen und die Souveränität in Europa abgesehen. Der Staatsstreich von oben ist schnell, leise, schmerzfrei stattzufinden. (Deutsche Wirtschafts Nachrichten 22 Nov. 2013).”

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Die Kapitulation von Iran

Posted by krisenfrei - 02/12/2013

Thierry Meyssan (voltairenet)

Während die Medien zu dem Übereinkommen zwischen dem Iran und den 5 + 1 applaudieren, sieht Thierry Meyssan – persönlicher Freund von Mahmoud Ahmadinedschad – darin eine Kapitulation der neuen iranischen Regierung. Für ihn ist es absurd zu behaupten, dass die beiden Parteien ein seit acht Jahren durch die Aggressivität des Präsidenten Ahmadinedschad unterhaltenes Missverständnis aufgehoben hätten. Die Wahrheit ist, dass der Iran auf seine Kernforschung verzichtet und angefangen hat sie abzubauen, ohne etwas im Gegenzug zu erhalten, außer der schrittweisen Aufhebung der illegitimen Sanktionen. Mit anderen Worten, das gebeugte Land hat sich ergeben.

Die Unterzeichnung des Abkommens über die iranischen Kernsachen am 24. November in Genf wurde, mit Ausnahme von Israel, einstimmig als Ende eines Missverständnisses gefeiert. Alle Parteien haben versucht, uns zu überzeugen, dass dieses Abkommen schon viel früher hätte zustande kommen können, wenn es nicht die übermäßigen Manieren des ehemaligen Präsidenten Mahmoud Ahmadinedschad gegeben hätte.

Man hätte also nur aus reinem Versehen den internationalen Iran-Handel zerschlagen und den Krieg gestreift.

Die Realität sieht natürlich ganz anders aus: Der Westen hat keine einzige seiner Anforderungen aufgegeben, aber der Iran hat auf alle seine eigenen verzichtet. Auch wenn der signierte Text nur vorübergehender Natur ist, wird Iran auf den Bau des Werks von Arak, auf sein auf 20 % angereichertes Uran und seine Anreicherung-Technik [1] verzichten.

Die Wahl des Präsidenten Ahmadinedschad Im Jahr 2005 sollte der Khomeini-Revolution einen zweiten Schwung geben. Im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern, den Präsidenten Rafsandschani (1989-1997) und Khatami (1997 – 2005), war Ahmadinedschad nicht nur Anhänger einer nationalen Unabhängigkeits-Politik, sondern er war ein Anti-Imperialist, in der Linie von Ali Shariati, Denker der Revolution. In wenigen Jahren machte er den Iran zu einem großen Land für Wissenschaft und Industrie. Er entwickelte die Kernforschung, um ein Kernkraftwerk-Modell zu entwickeln, das in der dritten Welt reproduziert hätte werden können und um der Menschheit seine Energieunabhängigkeit, ohne Kohle, Öl und Gas zu bringen.

Man wird die Opposition zwischen den iranischen Parteien niemals genug hervorheben.

Rafsandschani und Khatami sind Kleriker, während Ahmadinedschad ein Wächter der Revolution ist. Während der irakischen Aggression sind es die Wachen, die das Land unter Lebenseinsatz gerettet haben, während der Klerus seine Privilegien dazu benutzte, um seine Söhne nicht an die Front zu schicken. Der Klerus verwaltet immens große Reichtümer, Rafsandschani ist selbst der reichste Mann des Landes, während die Wächter Menschen aus dem Volk sind, mit spartanischer Lebensweise. Seit 8 Jahren hatte sich der Westen nicht geirrt, Ahmadinedschad als Gegner anzusehen, aber er hat diesen Führer zu Unrecht, sowohl als mystischen als auch antiklerikalen „Mann der Mullahs“ qualifiziert. Als Reaktion auf die revolutionären Anmaßungen von Ahmadinedschad zog der Westen das iranische Atomprogramm in Zweifel [2] und verwendete die Vereinten Nationen, um ihm zu verbieten, sein Uran anzureichern, von dem der Iran enorme Reserven [3] hat.

Auf diese Art verhinderte er, dass der Iran seine eigenen Ressourcen nutzte und zwang ihn, sein teures Metall zu niedrigen Preisen zu verkaufen. Der Westen verhing, sei es im Sicherheitsrat oder einseitig, eine Reihe von nie vorher erlebten Sanktionen, um das Land zu ersticken. Darüber hinaus führte er eine Propagandakampagne, um Ahmadinedschad zu einem gefährlichen, wirklichkeitsfremden Illusionisten abzustempeln. Schließlich organisiert er mit Hilfe von Rafsandschani und Khatami einen Versuch für die Farbenrevolution von 2009 [4].

Jeder erinnert sich an die falsche Übersetzung einer seiner Reden, um glauben zu machen, dass er die Israelis vernichten wolle (Reuters beschuldigte ihn, fälschlicherweise erklärt zu haben, er wolle Israel von der Karte streichen) [5]. Oder noch die Fälschungen über den Kongress über den Holocaust, der zeigen sollte, wie der Westen alle Spiritualität in seinen Gesellschaften zerstört habe und eine neue Religion rund um diese historische Tatsache geschaffen habe, um nahe zu legen, dass trotz der Anwesenheit auf diesem Kongress von Rabbinern, er das Leugnen des Holocaust feierte. Ohne noch die Behauptung zu vergessen, dass er die Juden [6] diskriminiere.

Das Team von Scheich Rohani vertritt sowohl die Interessen der Geistlichen, als auch die der Bourgeoisie in Teheran und Isfahan. Es sucht wirtschaftlichen Wohlstand und fühlt sich nicht durch den antiimperialistischen Kampf betroffen. Die schrittweise Aufhebung der Sanktionen erlaubt ihm, eine breite öffentliche Unterstützung zu erhalten, da die Iraner – vorerst – das Abkommen als einen Sieg wahrnehmen, der ihren Lebensstandard erhöhen wird.

Der Westen verfolgt jedoch weiterhin das gleiche Ziel. Der Angriffsplan von Präsident George W. Bush Plan sah vor, Afghanistan, den Irak, dann gleichzeitig Libyen und Syrien (über den Libanon) zu zerstören, und noch zugleich den Sudan und Somalia und dass er dann mit dem Iran abschließen würde. Aus seiner Sicht waren die Sanktionen gegen Teheran nur ein fragwürdiger Vorwand, eine einfache Möglichkeit, den Iran zu schwächen. Für den Westen ist die Übergabe von Scheich Rohani vergleichbar mit der von Muammar al-Gaddafi, der auf sein Atomprogramm verzichtete und sich allen Anforderungen von Washington unterwarf, um einen Krieg zu vermeiden. Aber wie bei Gaddafi, werden die Zugeständnisse von Scheich Rohani später gegen sein Land verwendet werden.

Als Muammar el-Gaddafi glaubte, dass die US-amerikanische Kampflust gegen ihn auf seiner politischen Überzeugung beruhte, hatte er tatsächlich Unrecht. Der einzige Grund für die Entscheidung von George W. Bush war geopolitisch. Im Jahr 2010 war Libyen ein Verbündeter von Washington geworden, in dem „Krieg gegen Terrorismus“ und hatte seinen Heimmarkt den US-Multis geöffnet. Das verhinderte nicht, als „Diktatur“ behandelt zu werden und unter den Bomben zerstört zu werden. In gleicher Weise, ein Verbündeter der Vereinigten Staaten zu werden, wird den Iran nicht vor einem Krieg schützen.

In den nächsten vier Jahren wird der Iran den Traum von Shariati und Khomeini der Geschichte überlassen, um sich auf seine staatlichen Interessen zu konzentrieren. Er wird sich von der arabischen Welt loslösen und sich den Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (Türkei, Iran und Zentralasien) zuwenden, um Geschäfte zu machen. Er wird allmählich seine militärische und finanzielle Unterstützung von Syrien, der Hisbollah und den Palästinensern verringern. Wenn Teheran seine externe Verteidigungslinie aufgelöst haben wird, wird Washington wieder mit ihm in Konflikt geraten.

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] “Nuclear deal between Iran and six world powers (full text)”, Voltaire Network, 24 November 2013.

[2] « Propagande : CNN, pris sur le fait, s’excuse auprès de l’Iran », par Ossama Lotfy, Réseau Voltaire, 17 janvier 2006.

[3] « Qui a peur du nucléaire civil iranien ? », par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 30 juin 2010.

[4] « Die CIA und das Iran-Experiment », « Pourquoi devrais-je mépriser le choix des Iraniens ? », « La „révolution colorée“ échoue en Iran », par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 17, 21 et 24 juin 2009 ; « Iran : le bobard de l’“élection volée“ », par James Petras, Traduction Marcel Charbonnier, Réseau Voltaire, 19 juin 2009 ; « Rafsandjani acclamé au cri de « Mort à la Russie ! Mort à la Chine ! » », Réseau Voltaire, 19 juillet 2009.

[5] « Comment Reuters a participé à une campagne de propagande contre l’Iran », Réseau Voltaire, 14 novembre 2005.

[6] « Iran : les gouvernements anglo-saxons fabriquent de fausses nouvelles », par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 24 mai 2006.

 

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London soll das Bankenzentrum für China und die islamische Welt werden

Posted by krisenfrei - 02/12/2013

Im Rahmen seines China-Besuchs Mitte Oktober unterzeichnete der britische Finanzminister George Osborne ein Abkommen, das es chinesischen Staatsbanken erlaubt, in London Filialen statt nur Tochterfirmen zu betreiben. Davon betroffen sind die Bank of China, die Industrial and Commercial Bank of China, die China Construction Bank und die Agricultural Bank of China. Und diese dürfen ihre Geschäfte betreiben, ohne den britischen Finanzvorschriften unterworfen zu sein, was ein beträchtliches Zugeständnis ist. Bei der Ankündigung des Abkommens sagte Osborne, dies sei ein riesiger Schritt auf dem Weg dahin, die City zum grössten ausländischen Bankenzentrum Chinas und zu einem globalen Renminbi-Umschlagsplatz zu machen. Schon jetzt laufen 62 % der 5,3 Bio.$ umfassenden Renminbi-Geschäfte über London, meist über die Hongkonger Aktivitäten von HSBC [früher Hongkong and Shanghai Banking Corporation] und Standard Chartered. 

Osborne möchte den Anteil auf 80 % steigern. Am 29. 10. schrieb er in einem Gastkommentar in der Financial Times: Ich habe schon vorbereitet, dass die Londoner City zur Heimat schnell wachsender neuer Märkte wird, von indischen Infrastrukturfonds bis zu chinesischen Renminbi-Auslandsgeschäften. Nun haben wir uns dieses Ziel gesetzt: das konkurrenzlose westliche Zentrum für islamische Finanzen zu sein. Schon jetzt sei England ein wichtiges Zentrum arabischer Finanzen. Genauso äusserte sich am selben Tag Premierminister David Cameron vor 1800 Delegierten des Islamischen Weltwirtschaftsforums, das erstmals in London stattfand. Darüber hinaus kündigte Osborne in der Financial Times an, dass das britische Schatzamt die erste islamische Anleihe [Sukuk] ausgeben werde, und dass die Londoner Börse den ersten islamischen Marktindex eröffnen wird. Als Beispiel für Investitionen islamischer Länder in die britische Infrastruktur nannte Osborne London Gateway, den neuesten und modernsten Tiefsee- Containerhafen in England, in den Dubai 1,5 Milliarden £ investiert hat. Im Oktober hatte Ed Davey, der britische Minister für Energie, Grossbritannien »als die offenste Volkswirtschaft der Welt« bezeichnet, was auch für den Energiesektor gelte. »Es gibt absolut keinen Grund, warum nicht auch chinesische Firmen in diesen Markt einsteigen können. Deutlicher machen kann ich es, glaube ich, nicht«. Einem Bericht vom Mitte Juni zufolge investiert die chinesische Wanda Gruppe umgerechnet 1,2 Milliarden € in den englischen Luxusmarkt. Für 700 Millionen £ baut das Immobilienunternehmen an der Themse in London ein Fünf-Sterne-Hotel und Apartments. Es ist das erste Mal, dass ein chinesisches Unternehmen im Ausland ein Luxushotel eröffnet. Für 320 Millionen £ übernimmt Wanda ferner den britischen Luxusjachten-Hersteller Sunseeker, dessen Schiffe auch aus James Bond-Filmen bekannt sind. Die Wanda-Gruppe hatte im vergangenen Jahr in der USA für 2 Milliarden Euro die zweitgrösste Kinokette AMC Entertainment gekauft.  [1]

Gleichzeitig vertieft China sein strategisches Verteidigungsbündnis mit Russland. Moskau und Peking arbeiten  – jeweils auf eigene Art und Weise –  an der Aufstockung ihrer strategischen Atomstreitkräfte, weil ihre Sorge wächst, dass die Anglo-Amerikaner sich auf eine Konfrontation mit ihnen zubewegen könnten. Beide Länder treffen ihre Vorbereitungen nicht isoliert voneinander, was ein Treffen Putins mit dem Vizechef der Zentralen Militärkommission Chinas, Xu Qiliang, Ende Oktober unterstreicht. Putin erklärte, dass die militärische Zusammenarbeit in der   strategischen Partnerschaft eine entscheidende Rolle spiele und dass er hoffe, die beiden Verteidigungsministerien könnten künftig ihre Koordination verbessern. Xu Qiliang bekräftigte, dass China gewillt sei, im militärischen Bereich den Austausch und die Kooperation mit Russland auszuweiten. Auffällig ist, schreibt Strategic Alert, dass Chinas Regierung Ende Oktober zum ersten Mal Aspekte ihrer strategischen U-Boot-Flotte in den Medien öffentlich bekannt machte. People’s Daily zitierte am 31. 10. den Militärexperten Yin Zhuo, laut dem die strategischen Raketenstreitkräfte Bestandteile einer Gegenangriffsstrategie seien und nur dann eingesetzt würden, »wenn unsere Gegner Kernwaffen einsetzen, um uns anzugreifen.« China verfügt wie Russland und die USA über eine nukleare Triade, doch die U-Boote gelten als ihr wichtigstes Element, weil sie eine Chance von 85 -90 % haben, einen gegnerischen Angriff zu überstehen, während es bei den Bombern und Raketen höchstens 50 % und im schlechtesten Fall nur 5 % sind. Die Chinesen liessen auch keinen Zweifel daran, wen sie abschrecken wollen, wie ein Artikel vom 26. 10. in der KP-nahen Global Times belegt: Ein chinesischer Angriff auf die USA mit Kernwaffen würde hauptsächlich auf Bevölkerungszentren  zielen. »Es mag den Führungen in Russland und in China nicht bewusst sein«, legt Strategic Alert dar, »aber die treibende Kraft, die die Welt in Richtung einer Konfrontation drängt, ist der finanzielle und wirtschaftliche Zerfall des transatlantischen Raums.« 

Anmerkung politonline d.a.: Der allseits mit neuen Auflagen geplagte und auch sonst konsequent überwachte Steuerzahler wäre nun absolut daran interessiert, zu erfahren, was es im einzelnen bedeutet, den britischen Finanzvorschriften nicht unterworfen zu sein; dies umso mehr, als zahlreiche altgediente, zur Steuerflucht prädestinierte Trusts noch immer ungestört florieren……

[1]  Quelle: Strategic Alert Jahrgang 26, Nr. 45 vom 6. November 2013

Quelle: politonline

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