krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 1. Dezember 2013

Nikolai Starikov – Das Zentralbanksystem

Posted by krisenfrei - 01/12/2013

In diesem Vortrag beschreibt Nikolai Starikov, Russlands führender politischer Schriftsteller, das globale Zentralbanksystem. Die amerikanische Zentralbank, die FED, erschafft ungedecktes Geld aus dem Nichts, welches sie gegen Zinsen an die USA verleiht. Da die FED die einzige Institution ist, die das Recht hat, Geld zu erschaffen, muss bei ihr erneut Geld geliehen werden, um die Zinsen zu begleichen. Die Zinsschuld kann also niemals endgültig abbezahlt werden und steigt exponentiell ins Unermessliche. Währenddessen aber bezahlen die USA mit diesem ungedeckten Geld all ihre Ausgaben.
Wie sieht es jedoch mit der Zentralbank in Russland aus? Sie darf keine Kredite an den Staat vergeben, nur an andere Staaten. Die einzige Möglichkeit für die russische Zentralbank, Rubel auszuschütten, ist, alle Dollars an der russischen Börse gegen Rubel aufzukaufen, und die Dollars in die Währungsreserve zu verschieben. Die Währungsreserven bestehen nur zu 10% aus Gold, der Rest sind wertlose Dollars, Nullen im Computer. Das heißt, Russland ist gezwungen, reale Werte gegen Nullen im Computer einzutauschen, wird also durch das System de facto ausgepresst. Dieses System findet auch in anderen Staaten Anwendung.

Original: https://www.youtube.com/watch?v=xR1W9…

Übersetzung: Wolk A
http://www.youtube.com/user/WolkRoyal

Vertonung: Nikolai Alexander
http://www.youtube.com/user/Reconquis…

 

Und genau das wird auch der Grund sein, warum die USA an den unendlichen Schulden ersticken wird. Die USA können zwar die Schuldenobergrenze noch x-mal erhöhen, aber mit jeder Erhöhung der Schuldenobergrenze wird das US-Klopapier weltweit immer unbeliebter.

„Die Währungsreserven bestehen nur zu 10% aus Gold, der Rest sind wertlose Dollars, Nullen im Computer.“

Das hieße im Umkehrschluss: Wenn die USA einen Goldstandard einführen würde, müsste der USD um 90 Prozent abgewertet werden. Crasht der USD, crashen alle Währungen. Das Chaos an den Finanzmärkten wäre somit perfekt. Alles nur eine Frage der Zeit. Selbst ein Verbot von Gold in Privatbesitz wird einen Dollarcrash nicht verhindern. Es gibt einfach zuviel von diesem wertlosen Papier. Nur was „selten“ ist, ist wertvoll.

 

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42 Millionen tote Amerikaner nach Erntedank-Konsum-Massaker

Posted by krisenfrei - 01/12/2013

42 Millionen tote Amerikaner nach Erntedank-Konsum-Massaker am schwarzen Freitag

brennendes EInkaufszentrum Panik Konsum Horror tote und verletzte

von WiKa (qpress)

Land der Toten: Grauenvolle Szenen spielten sich ab. Schwerverletzte, Verkrüppelte, Leichen auf allen Wegen. Trotz des Einsatzes der Sicherheitskräfte, der Nationalgarde, der Polizei und aller verfügbaren Rettungskräfte war die Katastrophe einfach nicht in den Griff zu bekommen. Noch nie dagewesenes Elend brach sich am diesjährigen „Black Friday”, der legendären Verkaufs-Horror-Show zum Erntedankfest, seine Bahn. Die ungezähmte Kaufwut der US-amerikanischen „Konsum Enten“ hinterließ eine Schneise der Verwüstung in den meisten Großstädten des Landes.

Katastrophenhelfer berichten landesweit und hautnah aus den Einzelhandelsgeschäften der USA. Demnach begann das große Gemetzel bereits um Mitternacht, als 13 Millionen kaufrauschende „Konsum Enten“ landesweit die Geschäfte belagerten. Noch vor Öffnung der Kauftempel wurden sie mit Füßen getreten, verprügelt, erstochen, erschossen, teils verbrannt, beim Versuch als Erste die Geschäfte zu diesem Ferien-Spezial stürmen zu wollen.

Ein leitender Polizist, der das eskalierende Blutbad mit ansehen musste, wurde mit den Worten zitiert: „Das Niveau des Blutvergießens in diesem Jahr war jenseits aller Vorstellungskraft – kein vorheriger schwarzer Freitag gab auch nur den geringsten Hinweis auf die diesjährige Katastrophe“. Im Gespräch mit Reportern vor den Überresten eines niedergebrannten Einkaufszentrums sagte er weiter: „Wir hatten Feuerwehrfahrzeuge, Polizeifahrzeuge und die Nationalgarde an mehreren Orten stationiert, aber alles war vergebens“. Derzeit werden noch Hunderttausende von amerikanischen Konsum-Enten vermisst. Der zu erwartende Schaden in den Städten soll weit mehr als 2 Milliarden Dollar betragen.

Aktuell wird immer noch fieberhaft nach Überlebenden in den Ruinen der Kaufhöllen gesucht. Parallel dazu laufen die Aufräumarbeiten bereits auf Hochtouren. Das Weiße Haus bereitet angeblich eine offizielle Stellungnahme vor, worin man den Tod der unzähligen amerikanischen Käufer zutiefst bedaure, die nun auf tragischste Weise an diesem schwarzen Freitag ihr Leben für den unverzichtbaren Konsum lassen mussten. Die Rede soll gar von echten Wirtschafts-Helden der Nation sein.

Überlebende der tödlichen Ferien-Verkaufsveranstaltung sagten Übereinstimmend, dass das Wochenende recht hoffnungsvoll begann und man es als Chance sah, endlich einige unschlagbar günstige Sonderangebote ergattern zu können. Wie aus heiterem Himmel, völlig unerwartet, drehte sich das Spektakel zu einem Kampf auf Leben und Tod. Eine weitere Überlebende Kundin, die sich eigentlich nur eine besonders ermäßigte Nikon-Digitalkamera sichern wollte, kam beim Kampf mit zwei anderen Kunden mit sieben gebrochenen Rippen und einem gebrochenen Brustbein davon. Sie zeigte sich von sich selbst überrascht, dass sie ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr an das Angebot, sondern nur noch an Blut dachte. Sie erinnerte sich nur noch an das zerplatzen eines DVD-Player auf dem Schädel einer Kontrahentin und gestand danach ein, rein gar nichts dabei empfunden zu haben.

Die Ausmaße dieser zombiehaften und überaus tödlichen Kaufrausch-Erscheinungen in den USA lassen sich wunderbar aus dem beigefügten Video ersehen. Wir beziehen uns mit unserem Bericht auf eine äußerst akribisch recherchierte Mitteilung von [The Onion], einem amerikanischem Medium, welches qpress in Sachen Seriosität in keiner Weise nachsteht. Nach ersten Zweifeln bezüglich der Angaben zu den gemeldeten Opferzahlen, müssen wir diese nach einer eigenen eingehenden Recherche bedauerlicherweise bestätigen, allerdings mit einer Einschränkung. Die betreffenden Menschen haben es physisch möglicherweise überlebt, es handelt sich aber nachweislich um eine entsprechend hohe Zahl an „Hirntoten“, was die Videoaufnahmen eindeutig belegen. Wir müssen uns wohl oder übel darauf einrichten, in absehbarer Zeit ähnliche Erscheinungen hier im Land zu haben. Der Horror hat ansteckenden Charakter.

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Wenn Deutschland versucht sich von Israel abzukoppeln …

Posted by krisenfrei - 01/12/2013

Wenn Deutschland versucht sich von Israel abzukoppeln, darf es der Deutsche nicht erfahren!

Yavuz Özoguz

Yavuz Özoguz

Yavuz Özoguz (german.irib)

In der UN Vollversammlung hat es eine erstaunliche Resolution zu Palästina gegeben, aber kein einziger der offensichtlich gleichgeschalteten deutschen Hofberichterstatter schreibt darüber. Kommentar zu Blüten der Entschleierung (28)

 Mit Datum vom 26.11.2013 veröffentlichte die UN-Generalversammlung ein Dokument mit dem Titel: „Generalversammlung, Nachbereitung der jährlichen Berücksichtigung der Palästina-Frage – Die Situation im Nahen Osten, Verabschiedung von sechs Beschlüssen durch aufgezeichnete Abstimmung (General Assembly, Wrapping Up Annual Consideration of Question of Palestine, Situation in Middle East, Adopts Six Resolutions by Recorded Vote).

http://rt.com/news/un-palestinians-year-solidarity-349/

Sechs Resolutionen zum Thema Palästina an einem einzigen Tag und es gibt nicht ein Wort dazu in den deutschen Medien! Ist es da wirklich unangebracht von Gleichschaltung, Hofberichterstattung und medialer Volksmanipulation zu schreiben? Die Abstimmungen erfolgte zum Internationalen Tag der Solidarität mit dem Palästinensischen Volk, welchen die UN für den 29. November festgelegt hat, da an dem Tag 1947 der sogenannte Teilungsplan verabschiedet wurde. Dieses Jahr wurde der Gedenktag vorgezogen, da am heutigen Freitag in den USA ein Feiertag ist. Selbst von der Existenz eines solchen Tages dürften die meisten Deutschen von ihren Medien kaum etwas erfahren haben.

Nun könnte man annehmen, dass es sich bei den neuerlichen Resolutionen um derartige Nebensächlichkeiten handelt, dass der deutsche Bürger nicht davon erfahren brauche bzw. nicht unnötig damit belastet werden solle angesichts der Fülle von Nachrichten. Aber unter den Resolutionen befindet sich immerhin eine, die das Jahr 2014 zum Internationalen Jahr der Solidarität mit dem Palästinensischen Volk erklärt! 110 Staaten stimmten dafür 7 dagegen (Israel, USA, Australien, Kanada, Mikronesien, Marschallinseln, Palau) bei 56 Enthaltungen. Auch alle anderen Vollversammlungsbeschlüsse hatten ein ähnlich deutliches oder noch klareres Resultat. Bei drei Resolutionen sind neben den Unterstützern Israels auch die wenigen in jenen Fällen Enthaltungen angegeben. Deutschland ist nicht dabei! Um es noch einmal klar zu stellen: Deutschland hat bei mindestens drei der sechs Resolutionen gegen Israels (und die USA) gestimmt! Wäre nicht allein das schon eine Meldung in deutschen Medien wert?

Unter den Resolutionen, bei denen Deutschland gegen Israel gestimmt hat, befindet sich auch diejenige, bei der der von Israel einseitig veränderte Status Jerusalems für Null und Nichtig erklärt wird! Von seinen sechs Standard-Unterstützern verliert Israel bei jener Resolution auch noch Australien, die sich lieber enthalten. Es bleibt also die Gegenwehr von Israel, USA, Australien, Kanada, Mikronesien, Marschallinseln, Palau. Es ist davon auszugehen, dass alle anderen Staaten von Israel als antisemitisch eingestuft werden. Allerdings zeigt jener Zusammenschluss auch, wie isoliert Israel in der Realität ist! Mit der Ablenkung durch die sogenannte Atomfrage Irans konnte Israel einige Jahre von ihrer zunehmenden Isolierung ablenken. Aber jetzt ist es nicht mehr zu verheimlichen. Neben den USA und Kannada, die ja beide bekanntlich von der Israel-Lobby beherrscht werden, bleiben nur noch Mikronesien, Marschallinseln, Palau. Geographisch Kenntnislosen ist zu empfehlen eine Lupe zu verwenden, falls sie die Staaten auf der Landkarte suchen wollen.

Israel ist isoliert wie kaum zuvor, Deutschland stimmt gegen Israel und akzeptiert den von Zionisten definierten Status Jerusalems nicht. Die „Internationale Gemeinschaft“ steht hier wirklich mit einer überwältigenden Mehrheit von Staaten und vertretenen Bevölkerungen zusammen gegen Israel. Doch der deutsche Bürger darf von allem dem NICHTS erfahren. Wie einstmals in der DDR, muss er „Feindsender“ hören und lesen, damit er erfährt, was in der Welt so geschieht. Die Ähnlichkeit des Vorgehens gegenüber damals ist nicht zu übersehen, allerdings mit dem Unterschied, dass alles auf einem „höheren“ Niveau erfolgt. Mit selbstgedruckten Geldern wird ein höherer Wohlstand bewirkt. Mit ausgeklügelteren Überwachungsmethoden werden größere Verbrechen am eigenen Volk bewirkt, und mit einer in der nahezu gesamten westlichen Welt gleichgeschalteten Berichterstattung, die ganz offensichtlich die Interessen einer klitzekleinen Minderheit dieser Erde verfolgt, werden Informationen unterdrückt.

Jedes Volk aber erhält das, was es verdient. So liegt es am deutschen Bürger selbst, sich an seine Zeitung, Nachrichtensendung, ARD, ZDF, Nachrichtenagentur usw. zu wenden und nachzufragen, warum solch eine wichtige Nachricht zurückgehalten wurde. Und wenn es hinreichend viele Menschen tun, dann können die Nachrichten nicht immer nur verheimlichen. Wenn hinreichend viele alternative Nachrichtenseiten im Internet davon berichten, dann müssen die Hofberichterstatter des imperialistischen Kapitalismus es irgendwann auch tun; allein schon um die „Kunden“ nicht zu verlieren. Es liegt also durchaus in unserer Hand, unsere Heimat Deutschland zum Guten zu ändern. Wer aber schweigt und nichts tut, nicht einmal zumindest mit seinem Herzen für die Wahrheit eintritt, der darf sich nicht wundern, wenn er der Wahrheit nicht nahe kommen kann, denn er strebt sie ja nicht an.

Wir leben in der Zeit der Blüten der Entschleierung. Dazu gehört auch, dass Deutschland sich von Israel (und allen anderen Unterdrückern) befreien muss und kann. Und ob die pro-zionistische Springer-Presse dann davon berichtet oder nicht, spielt keine Rolle, denn in einem wirklich befreiten Deutschland würde kaum jemand mehr die Springer-Presse lesen.

Dr. Yavuz Özoguz
(Wissenschaftlicher Leiter der Enzyklopädie des Islam – eslam.de)
Schilfweg 53
D-27751 Delmenhorst
e-Mail:  yavuz@muslim-markt.de

 

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Hunde wichtiger als Hartz-IV-Bezieher …

Posted by krisenfrei - 01/12/2013

Hunde wichtiger als Hartz-IV-Bezieher, Deutschland setzt Prioritäten

Deutschland auf den Hund gekommen bhuendisches Dasein geht weiter Hartz IV chancenlos Petition

von WiKa (qpress)

BRDigung: Deutschland ist und bleibt ein Paradies für Hunde, ganz anders als manch ein asiatisches Land, wo die Vierbeiner vorzugsweise schnell mal in die Pfanne gehauen werden. Letzteres passiert in Deutschland eher mit den Hartz-IV-Beziehern, natürlich nur im übertragenen Sinne. Harter Tobak? Nein! Tägliche Praxis! Und „die Deutschen“ (als Beschreibung einer Mehrheit) scheinen das auch alles ganz korrekt zu finden, so jedenfalls muss man schlussfolgern, wenn es um empathische Reaktionen zu den erwähnten Gruppen geht.

Die Deutschen wären ja auch nicht „die Deutschen“, hätten Sie nicht das ein oder andere absolutistische wie „bösondere“ Alleinstellungsmerkmal in dieser Welt, zu denen auch diese Besonderheit zu rechnen ist. Erläutern wir aber zunächst ein wenig (bevor das große Aufjaulen einsetzt), warum wir mit einer derartigen Feststellung aufwarten müssen. Für einen direkten Vergleich boten sich zwei zeitgleich laufende Petitionen an. Die eine befasst sich mit dem Überleben eines Hundes, die andere mit der Fortdauer folgenschwerer Sanktionen gegenüber Hartz-IV-Beziehern. Unschwer zu erraten, welche der beiden Petition hierzulande das Rennen machte.

Die Petition mit dem Hund

Bitte begnadigen Sie die Therapiehündin „Tascha“ des im Wachkoma liegenden Dylan in Schönwalde[change.org]. In dem vorstehenden Fall geht es um eine Therapiehündin, die für den betreffenden Patienten sicherlich von unschätzbarer Bedeutung ist. Die Petition wurde am 24. November 2013 gestartet und erreichte bereits am 27. November 35.000 Mitzeichner. Am 29. wurde die erste Schallmauer von 50.000 Mitzeichnern im Galopp durchbrochen. Und am 30.11. war auch die 75.000er-Marke eher eine spielerische Hürde. Dies belegt, dass die Deutschen zu Emotionen fähig sind. Es ist wichtig, richtig und gut in einem solchen Fall Stellung zu beziehen, denn hier gibt es zwei wehrlose Opfer … das Kind und der Hund.

Die Petition um die wenigen Millionen Hartz-IV-Bezieher

Petition 46483 • Arbeitslosengeld II – Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen (SGB II und SGB XII) vom 23.10.2013 … [Deutscher Bundestag]. Jetzt wird es bedeutend ernster, diese Petition läuft im Bundestag. Sie wurde von Inge Hannemann veranlasst. Sie ist als Jobcenter-Mitarbeiterin dafür bekannt geworden Sanktionen gegenüber Hartz-IV-Beziehern nicht exekutiert zu haben. Dafür wurde sie gefeuert und steckt noch immer in einem Rechtsstreit um ihre Anstellung. Dieses Thema betrifft natürlich nur wenige Millionen Menschen in Deutschland, die Dank der neuerlichen Beschränkungen hinsichtlich des Zugangs zur Prozesskostenhilfe nicht weniger hilflos gemacht wurden. Die Petition wurde bereits am 23.10.2013 gestartet und erreichte bis zum 30. November sage und schreibe eine Mitzeichnerquote von 20.000 Menschen, obgleich sie schon geraume Zeit länger läuft und von erheblicher Tragweite ist. Daraus muss man schließen, dass dieser Vorgang für die Deutschen keine Relevanz hat[gegen-Hartz] und eher ein unliebsames Thema darstellt.

Ursachen dafür … oder doch nur Konzentrationsschwäche

Real Hartz, für den erfahrenen Hartzie, ohne Schnörkel direkt zur Sache…Hier darf jeder seine eigene Fehleranalyse betreiben, aber es ist und bleibt dennoch sehr bezeichnend, wie derlei Geschichten wahrgenommen werden. Möglicherweise liegt es daran, dass sich der Leser nur auf einige wenige Fakten konzentrieren kann und komplexe Sachverhalte schlicht ausblendet. Vielleicht sind ihm eingefahrene Stigmata nicht aufregend genug. Ein weiteres Argument könnte sein, dass der Sozialneid ein entsprechendes Engagement für die Mitmenschen unterbindet. Nur zu gerne wird den Betroffenen Hartz-IV-Beziehern zunächst einmal eine Mitschuld an ihrer Situation unterstellt und damit emotional die Bremse für ein Engagement betätigt.

Vielleicht ist aber auch der Bundestag nicht populär genug, als dass dort irgendein Deutscher auf die Idee käme sich engagieren zu wollen. Das möchte sich bei der anderen erwähnten Plattform anders verhalten. Vielleicht ist die Sache im Bundestag auch nur zu kompliziert dargestellt. Da ist ein eindringlicher Satz, ein Bild und eine kurze Beschreibung viel ansprechender als ausgedehnte, trockene und für viele Menschen unverständliche Materie des Sozialgesetzbuchs. Herzlosigkeit kanns nicht sein, wie das Engagement für den treuen Begleiter belegt.

Hündisches Dasein

Deutschland ist irgendwann einmal gehörig auf den Hund gekommen, das ist tief verwurzelt und daran wird sich auch in absehbarer Zeit so schnell nichts ändern. Es darf als Beleg für eine weitere schlimme Vermutung genommen werden, die sich förmlich aufdrängt: „Die Deutschen” führen immer noch ein hündisches Dasein! Vielleicht liegt es nur an dieser fleischfressenden Mentalität, dass man beispielsweise auch Petitionen gegen Hühner- und Schweine-KZs wie die Pest meidet. Stattdessen wird alltäglich an der Supermarkt-Fleischtheke direkt für den Erhalt solcher Gräuelstätten „gevotet“ und mit jedem Kassenbon dafür gesorgt, dass der Betrieb noch rationeller, noch wirtschaftlicher, noch effizienter fortgeführt werden kann.

Möge jeder in sich gehen und neben der Rettung von „Tascha“ auch einmal angestrengt darüber sinnieren, ob es nicht einige Minuten der eigenen Zeit wert wäre, die ohnehin schon gebeutelten und benachteiligten Mitmenschen ein wenig zu unterstützen. Auch auf die Gefahr hin, dass der Hund vor der Couch jetzt 10 Minuten auf weitere Zuwendung warten muss.

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