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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for November 2013

Der Koalitionsvertrag und die Eurorettung

Posted by krisenfrei - 30/11/2013

Tageskommentar 30. 11. 2013: fortunato,
Der Koalitionsvertrag und die Eurorettung: Woher sollen die Einsparungen kommen?

von fortunato (fortunanetz)

Die Berichterstattung in der Mainstream-Presse übt sich oft in der ‚Kunst des Weglassens‘. Dies wird wieder deutlich bei den Berichten über den Koalitionsvertrag. Interessanterweise werden lieber Themen wie ‚Mautgebühren‘ und ‚Mindestlohn‘ in den Vordergrund gestellt, aber die Äußerungen zum Thema ‚Euro‘ und ‚Eurorettung‘ kommen in der öffentlichen Wahrnehmung so gut wie nicht vor.

Der Koalitionsvertrag spiegelt in gewisser Weise den lauten Knall wieder, der bei der Bundestagswahl im September 2013 zu hören gewesen war. Aber dieser laute Knall wird lieber beschwiegen, denn man müsste in diesem Fall zugeben, dass es diesen lauten Knall gegeben hat. Fortunanetz hat immer wieder in den letzten Jahren von den geradezu ‚feuchten Träumen‘ der Euroretter berichtet. Diese gingen von einem ESM der nach oben offene Haftungsgrenzen haben sollte über eine Bankenunion bei der die Sparer ausgenommen werden wie rohe Austern bis hin zu einer schamlosen Ausnutzung des Steuerzahlers, um praktisch alle Verluste die in den letzten 20 bis 30 Jahren beim Staat und in den Finanzmärkten aufgelaufen sind (Schulden des Staates sind Risiken der Finanzmärkte geworden…) zu sozialisieren.

Alle diese geistigen Stilblüten hat die Kanzlerin Angela Merkel kommentarlos im Raum stehen lassen. Wie auch beim NSA-Skandal hat sie sich nicht als Verteidigerin der Deutschen Interessen profiliert, sondern sie duldete still jede irrsinnige Idee. Selbst als der IWF vor einigen Wochen auftrat und verkündete, dass die Deutschen ruhig mehr Steuern bezahlen könnten, blieb sie auch bei solchen massiven Interventionen von außen einfach ruhig.

Doch nun liest man im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD, wie sich beide großen Blockparteien die Lösung der Eurorettung und die Stabilisierung der Finanzmärkte vorstellen. Und das ist KEIN THEMA in der Mainstream-Presse. Insbesondere auf den Seiten 87 bis 95 werden einige Gedanken zur weiteren Eurorettung preisgegeben.

In den Kapitel ‚Solide Staatsfinanzen – nachhaltig und generationengerecht wird noch einmal festgehalten: ‚Der Stabilitäs- und Wachstumspakt verlangt eine konsequente Rückführung der gesamtstaatlichen Schuldenstandsquote auf unter 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Wir wollen die Quote innerhalb von zehn Jahren von 81 Prozent (Ende 2012) auf weniger als 60 Prozent zurückführen. Bis Ende 2017 streben wir eine Absenkung der Quote auf unter 70 Prozent des BIP an.'(S. 87 des PDF-Dokumentes) Eine derartige Rückführung der Staatsschuldenqoute auf 70 Prozent in 4 Jahren(!) ist mehr als nur ambitioniert, auch für Deutschland.

2012 lag das BIP Deutschlands bei ca. 3,4 Billionen USD (oder auch 2,6 Billionen Euro). Voraussichtlich steigt das BIP 2013 lediglich um 0,4 Prozent und soll 2014 auf prognostizierte kühne 1,7 Prozent ansteigen. Für die Jahre 2000 bis 2010 lag das durchschnittliche Wachstum des BIP bei ca. 0,9 Prozent. Nimmt man nur die letzten 5 Jahre bis 2012, liegt es bei bescheidenen 0,7 Prozent. Das alles versteht sich näherungsweise. Setzt man nun diese Zahlen optimistisch an und behauptet, dass die Krise nun vorbei sei (was Frau Merkel und Herr Schäuble gerne seit Jahren tun), könnte man zu den Wachstumsraten von vor der Krise zurück kehren. Das ist zwar sehr optimistisch, aber sei es drum.

Auf diese Weise entstehen 3 Szenarien. Szenario 1, das optimistische Szenario, geht davon aus dass wir ab 2014 zu den guten Jahren zurück kehren und im Schnitt auf die nächsten 3 bis 4 Jahre 0,9 Prozent BIP-Wachstum pro Jahr haben werden. Szenario 2 nimmt an, dass die folgenden Jahre 2014 bis 2017 nicht besser sind als 2012 und sozusagen ein mittelprächtiges Gesamtwachstum des BIP von 0,7 Prozent pro Jahr hergibt. Szenario 3 hingegen nimmt eine eher sehr bescheidene Entwicklung an die im Schnitt pro Jahr nur 0,4 Prozent BIP-Wachstum erlaubt.

Natürlich haben die angegebenen Szenarien nur eine begrenzte Aussagekraft, weil es wesentlich mehr Faktoren und auch externe Entwicklungen gibt, die dieses Wachstum der gesamten Volkswirtschaft beeinflussen.

In Szenario 1 wächst das BIP Deutschlands auf 2,75 Billionen Euro bis Ende 2017. In Szenario 2 erreicht es nur noch 2,71 Billionen Euro und in Szenario 3 wächst es mit 2,69 Billionen Euro nur unwesentlich.

Wollte die Große Koalition nun in 2017 bei einer Staatsschuldenquote von 70 Prozent ankommen, so müssten nach Szenario 1 ca. 174 Milliarden Euro, in Szenario 2 ca. 203 Milliarden Euro und in Szenario 3 ca. 212 Milliarden Euro getilgt(!) werden.

Wie die Große Koalition das erreichen will, sagt sie aber nicht. Und wenn man bedenkt, dass der aktuelle Koalitionsvertrag schon jetzt ‚mehr kosten‘ soll und dass der Zinsaufwand für Anleihen der BRD nicht weiter sinken, sondern womöglich wieder steigen wird, so fragt man sich wie diese Einsparungsziele erreicht werden sollen. Leider sagt der Koalitionsvertrag darüber nichts aus und viele Faktoren in dieser Rechnung dürften auch einer zukünftigen Großen Koalition jetzt noch unbekannt sein…

Entweder rechnet die zukünftige Bundesregierung mit einem neuen Wirtschaftswunder in Deutschland, oder sie rechnet mit einer kräftigen Inflation (die ja die Staatsschuldenquote auch entlasten dürfte) oder sie will brutalstmöglich sparen. Auch ‚Tricksereien‘ mit Zahlen sind denkbar und bei der Regierung Merkel über Jahre hin sattsam bekannt (z. B. bei der Arbeitslosen-Statistik…) aber bislang kann niemand sagen, welche neuen Tricks und Finten die Große Koalition aus dem Hut zaubern könnte.

Alle diese unliebsamen Diskussionspunkte werden aber von der Mainstream-Presse lieber nicht angesprochen.

Der Koalitionsvertrag signalisiert zumindest den ‚guten Willen‘ bei der Abwicklung überschuldeter Banken ‚gesunden Menschenverstand‘ walten zu lassen.

‚Bei der Sanierung und Abwicklung von Banken setzen wir uns für die strikte Einhaltung einer klaren Haftungskaskade und für eine konsequente Beteiligung von Bankgläubigern (Bail-In) ein. Künftig müssen vorrangig Eigentümer und Bankgläubiger, nicht Steuerzahler heran gezogen werden. Sparer mit einer Einlage bis zu 100.000 Euro werden geschützt.‘ (Koalitionsvertrag, S. 93 im PDF Dokument)

Zwar schließt der Koalitionsvertrag eindeutig die Haftung durch Steuerzahler aus, will aber – unter Einhaltung der üblichen Haftungskaskade Eigentümer (Platz 1), Bankgläubiger (Platz 2), Sparer (Platz 3) eine geordnete Insolvenz von Banken auch im Rahmen der Bankenunion durchführen lassen. Dabei würden zwar auch wohlhabendere Sparer zur Kasse gebeten werden, aber damit würde zumindest ansatzweise das unternehmerische Risiko auch in den Finanzmärkten wieder zur Geltung kommen. Ob eine Große Koalition wird Wort halten können, weiß derzeit niemand. Angesichts der Dimensionen der Staatsverschuldung und der Schieflage an den Finanzmärkten wäre dies eher verwunderlich.

Und so hört man in den Äußerungen zur Eurorettung bei dem Koalitionsvertrag nicht nur den Knall bei der Bundestagswahl, sondern man hört auch schon den zukünftigen Knall, nämlich dann wenn der Koalitionsvertrag eingehalten wird oder auch wenn er nicht eingehalten wird. Es wird weitere akustische Events dieser Art geben, das ist jetzt schon sicher,

meint
fortunato

 

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Die Renaissance des Geldes

Posted by krisenfrei - 30/11/2013

von Robert Dubil (neopresse)

Aufgrund der desaströsen Finanzpolitik von Lobbyisten und Volksvertretern scheint der Wert, so wie das Ansehen des Geldes, immer mehr ins Negative zu rutschen. Die Finanzmärkte mogeln sich durch die Bilanzen und niemand kann sagen, wie lange dieser aufgeblähte Grössenwahnsinn noch funktioniert.

Viele wünschen sich allmählich einen Zusammenbruch des weltumspannenden Lügengebildes und ein Verschwinden des Geldes. Auf den ersten Blick scheint dies die einzige Lösung, aber bei genauerem Betrachten der Ereignisse könnte sogar eine Renaissance des Geldes die letzte Möglichkeit sein, um die Freiheit und Individualität jedes Einzelnen zu bewahren.

Angefangen hat die europäische Geldgeschichte im Mittelalter. Die Menschen trugen ihre Goldmünzen bei sich und wurden immer wieder  Opfer von Plünderungen, Überfällen oder Raubzügen. Da war es sicherer, seine Goldstücke oder Münzen in einem Tresor zu deponieren und bei Bedarf zu holen. Zu Beginn waren die Banken sehr darauf bedacht genug Reserven zu halten, damit jeder seinen Goldbezugsschein wieder in echtes Gold eintauschen konnte. Heute müssen die Banken nur noch zwischen einem und fünf Prozent der Einlagen zurückhalten. Mit dem Rest können sie machen, was sie wollen.

Die Menschen damals nahmen das neue System gerne an, da es Sicherheit versprach und  funktionierte. Mit der Zeit bemerkten die Banken, dass im Verhältnis nur Wenige ihr gesamtes Vermögen holten und die Tresore immer voller wurden – für die Bank totes Kapital, dass aufwendig gesichert werden musste. Also fingen sie an, mit dem Gold der Anderen Geschäfte zu machen. Eines muss man sich hier im Klaren sein. Keine Bank besitzt Geld. Sie arbeitet immer nur mit den Vermögen der Kunden. Wenn sich die Bank des Vertrauens verzockt, haftet der Sparer.

Etliche Geprellte können ein Lied davon singen, wie ihre Guthaben in den undurchsichtigen Kanälen des internationalen Handels verschwunden sind. Keine Bank garantiert für das eingezahlte Geld. Sie leben einzig von der Gutgläubigkeit der Menschen, die sich mit Blindheit abwechselt. Oder glaubt jemand, wenn er einen Kredit holt, dass die Bank ihr „eigenes“ Geld gibt? Nein, sie holt es von einem oder mehreren anderen Konten und tut so, als wäre es Ihres. Darum ist es heute den Banken auch nicht mehr möglich, alle Konten auszuzahlen. Schneeballsysteme funktionieren ähnlich – und die sind verboten! Ein Bankrun ist momentan die schlimmste Vision der Geldhäuser und wird sofort, bei den ersten Anzeichen, mit Bezugslimits gedeckelt. Die Zyprioten durften schon als Versuchskaninchen herhalten.

Mittlerweile haben die Banken jegliches Mass verloren und werden nur noch von der Gier getrieben. Wie ist es sonst zu erklären, dass der weltweite Derivatehandel (600 Billionen) um das  10-fache des realen, erwirtschafteten Wertes aufweist (60 Billionen). Wenn die Geldhäuser sich an echten Werten orientiert hätten, wären wir heute vermutlich einiges besser dran. Aber die Gutgläubigkeit der Menschen, die oft an Naivität nicht zu überbieten ist, schüttet immer noch ihr Vermögen in den Rachen der Finanzindustrie. Selbst dann, wenn offiziell schon gemunkelt wird, dass alle Sparguthaben von den Banken einfach behalten werden und keiner Anrecht auf Entschädigung, geschweige denn Auszahlung der vollen Summe hat. Sie tragen’s immer noch auf die Bank, respektive lassen es dort liegen. Es wäre ungefähr das Gleiche, wenn sich ein Schaf vordrängeln würde um als erstes vom Wolf gefressen zu werden.

Inzwischen scheinen nun die weltfremdesten Banker und Politiker begriffen zu haben, dass diese Handelsblase früher oder später platzen wird. Kein Geldhaus ist in der Lage, die Summen durch eigene Mittel zu garantieren. Für die Banken wird der Geldschein zum Bumerang. Er repräsentiert einen Realwert, den die Finanzhäuser nicht mehr decken können, und wie es aussieht, auch nicht mehr decken wollen. Was haben die vor? Sie behandeln die Realwert-Grippe mit politischer Antibiotika und merzen so den Geldwert-Virus aus. Kein Realwert = keine Verpflichtung.  Er wird auf eine Information (Giralgeld/Buchungsgeld) reduziert und kann somit ganz einfach mit verlogenen Computertricks manipuliert werden. Es ist mittlerweile fast nicht mehr möglich ein Handelsgut zu finden, bei dem nicht geschummelt wurde. Es ist in der Bankenwelt en vogue, zu betrügen. Moral und Ethik sind für die Finanzindustrie Fremdwörter und ihnen schlicht zu teuer, respektive handelten sie danach, würden die vielen Pleitegeier den Himmel verdunkeln. Sie können  gar nicht mehr korrekt agieren, weil die faktischen Grundlagen fehlen. Durch Zahlenkosmetik, Bilanzbeschönigungen und sonstigen unlauteren Mitteln  der letzten Jahre, kann kein Geldhaus seine effektiven Zahlen benennen. Dazu kommt die Vernetzung untereinander. Das Sprichwort „einer für alle, alle für einen“ bekommt in diesem Kontext eine neue Bedeutung.

Das Geld der Anderen verhalf den Banken zu ihrem Reichtum und mutiert nun zum Klassenfeind der Finanzindustrie. Und hier liegt die Chance des kleinen Sparers. Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Je mehr Leute wieder das Bargeld benutzen, umso schwieriger wird es für die Politik, den Geldschein zu verbieten. Dasselbe gilt für Edelmetalle. Jeder kann für sich selber entscheiden, welchen Realwert ein Computerausdruck, ein Stapel Geldscheine oder irgendein Edelmetall für ihn hat. Zudem darf sich jeder bewusst machen, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben und die Wegelagerer immer seltener werden. Also ist die Mär, dass das Geld auf der Bank am sichersten verwahrt wird, schon lange überholt. Wer dennoch Angst hat seine Scheine irgendwo zu verstecken, kann ein Schliessfach mieten. Findige Reiche haben die Zollfreilager dafür entdeckt. Dort werden zwischenzeitlich Millionenwerte gelagert.

Neuester Höhenflug der Bankenarroganz startet im Januar 2014 in einem Land, das gerne als Hure der Finanzindustrie betitelt wird – in der schönen Schweiz. UBS, CS und die Bank Julius Bär kündigen  ab diesem Zeitpunkt die Konten der Sparer, welche unter einer Million gebunkert haben. Wer dennoch sein Geld auf dem Konto sehen will, zahlt Negativzinsen. Dieser neue Begriff hat die besten Chancen, als Unwort des Jahres in die Annalen einzugehen.  Die neue Strategie der Schweizer Geldhäuser forciert eine Entwicklung, wie sie in der Gesellschaft schon seit längerem zu beobachten ist. Eine Zwei-Klassen-Bankenwelt. Es gibt Banken für die Reichen und welche für die Armen. In der Schweiz ist die Vorbereitung dafür fast abgeschlossen. Die Raiffeisenbanken haben in praktisch jeder Gemeinde eine Filiale, egal wie klein der Ort ist und sind die Anlaufstellen für die Armen. Alle anderen ziehen sich aus den ländlichen Regionen zurück und zocken nur noch am grossen Spieltisch der Weltfinanz.

Wer immer noch an die Seriosität der Geldinstitute glaubt, sollte sich als Schaf in die erste Reihe stellen und bei bester Gelegenheit dem Wolf in den Rachen springen. Was später bei ihm hinten rauskommt, ist die Quittung für die blinde Hörigkeit an die Bankenwelt und hat mit Realwert nichts mehr zu tun. Also machen wir Schafe das, was Tiere in der Natur auch tun, wenn sie einem Fressfeind begegnen:

Sie rennen in alle Richtungen davon und bringen sich in Sicherheit.

 

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EU-Bürokraten: Die größte Steuerhinterzieherbande

Posted by krisenfrei - 30/11/2013

Der Staat beraubt die Bürger und Ihr zahlt keine Steuern!

Godfrey Bloom sprach im EU Parlament darüber, das der Staat den Bürgern das Geld raubt und verschleudert. Gleichzeitig zahlen die EU Bürokraten keine Abgaben, und dies wird sich rächen, so Bloom.

 

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Geheimer Krieg

Posted by krisenfrei - 29/11/2013

Wie von Deutschland aus der Kampf gegen den Terror gesteuert wird

Quelle: http://www.ardmediathek.de/das-erste/…

mehr Information:
Ein „Geheimer Krieg“: Panorama zeigt anhand von konkreten Fällen erstmals, wie deutsche Dienste und US-Einrichtungen in der Bundesrepublik am „Krieg gegen den Terror“ beteiligt sind.
weiter lesen: http://daserste.ndr.de/panorama/aktue…

 

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Ausbeuter werden auch noch subventioniert !

Posted by krisenfrei - 29/11/2013

Wie Zalando und Co seine Mitarbeiter ausbeutet

 

3,3 Millionen für die Schreihälse von Zalando – Geschenkt!

Es ist unglaublich, wie unsere Polit-Affen Steuergelder an die Lobby verteilen. Für die Lobby wird alles getan, aber für Kinder in Armut hat diese korrupte und menschenfeindliche ReGIERung nichts übrig. Ob CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP – alle beuten die Bürger aus und stopfen das eingesammelte Geld in die Taschen der Lobbyisten. Leute, wacht endlich auf und schickt diese Volksverräter endlich zum Teufel.

Manchmal frage ich mich, warum ich so viel Zeit aufwende, um die Leute auf die Missstände, die hier und überall herrschen, aufzuklären. Vielleicht sollte ich meine Arbeit einstellen. In den Köpfen der Menschen ändert sich ja doch nichts. Sie glauben leider das, was ihnen von den System-Medien und den Volksverrätern serviert wird. Wenn ich allerdings meine Nachrichtenseite (krisenfrei.de) und mein Blog einstelle, hat das korrupte System gewonnen. Eine kleine Blogger-Gruppe hat gegen dieses System keine Chance – sondern nur die Masse, die sich leider diesem System immer noch unterwirft. 

„Absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.“ (C.F. von Weizsäcker)

In diesem Sinne… Gute Nacht Deutschland mit der kommenden Großen Koalition! 

 

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Das Weltfinanzsystem bröckelt

Posted by krisenfrei - 28/11/2013

von Dr. h.c. Michael Grandt (krisenvorsorge)

Die Geißel der Menschheit heißt Fiat Money. Dabei handelt es sich um „stoffwertloses“ Geld, bei dem eine Deckung durch reale Vermögenswerte fehlt. Es ist also Geld aus dem „Nichts“, das nur aufgrund von Beschlüssen von gesetzgebenden Organen entsteht. Seine Akzeptanz wird durch gesetzliche Vorschriften sichergestellt.

Wie die Pest bereitet sich Fiat Money seit Jahrzehnten um den ganzen Erdball aus. Ein Beispiel: Das Gesamtvolumen der weltweit zirkulierenden Dollars stieg von Ende der 1960er Jahre bis Ende der 1990er Jahre exponentiell um rund 2.500 Prozent.

Fiatgeld erlaubt also Geldschöpfung in „beliebiger“ Menge und führt zu Inflation, wenn die Geldmenge stärker steigt als die Produktivität. In Deutschland beträgt die Inflation seit 1990 kumuliert 47 (!) Prozent , in den letzten 50 Jahren im Durchschnitt p. a. 2,8 Prozent. Nach offiziellen Statistiken hat der Euro in den ersten zehn Jahren nach seiner Einführung bereits ein Viertel seiner Kaufkraft eingebüßt. Inflation kennt keine Grenzen.

Was aber unterscheidet die gegenwärtige Krise von früheren Zuständen? Es ist die gegenseitige Abhängigkeit von verschuldeten Staaten und Finanzinstituten gleich Siamesischen Zwillingen. Trennung bedeutet Tod für beide. Weitermachen wie bisher, Siechtum bis zum Exitus.

Die Finanzsituation ist vergleichbar mit einem Drogenproblem: Abhängige müssen dealen zur Finanzierung ihrer Sucht. Die Zahl der Süchtigen steigt ständig. In der Gesellschaft und auch für den Staat ist der Geldbedarf der Suchtstoff. Es vergiftet am Ende alles durch viel zu hohen Konsum und ungezügelte Schuldenmacherei.

Durch Fiatgeld werden keine Produkte und Werte geschaffen, sondern nur die Preise von Assets erhöht. Finanzinvestor Marc Faber rechnete vor, dass das Bruttosozialprodukt der ganzen Welt in einem Jahr so hoch ist wie die Summe der künstlichen Finanzpapiere, die innerhalb einer einzigen Woche auf den Markt gelangen. Das ist mehr als pervers und zeigt, wie weit es schon gekommen ist.

Aber es ist in Wirklichkeit noch viel schlimmer, denn auch die realen Werte können mit den Preisen nicht mithalten, weil sie von den globalen Spekulanten in die Höhe getrieben werden.

Das Dilemma: Es wird zu viel Geld gedruckt. Dadurch verliert es an Wert, da es substanzlos und ungedeckt ist. Zudem kommt die exorbitant hohe Weltverschuldung. Die globalen Wirtschaften können gar nicht mehr so viele Kredite zurückbezahlen, wie die Staaten Schulden machen.

Das unterspült die Grundmauern der Sozialsysteme, was zu Unruhen führen kann. Die Lösung der globalen Finanzjongleure ist dabei kontraproduktiv. Immer noch mehr Kredite, rigorose Sparmaßnahmen und die Aufgabe nationaler Souveränität sollen den Crash des Finanzsystems verhindern. Aber der Schuss wird nach hinten losgehen – garantiert! Bereiten Sie sich deshalb darauf vor.

Vita Dr. h.c. Michael Grandt

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Bildlich dargestellt sieht der Schuldenberg z.B. der USA so aus.

Und das aus dünnen Papierscheinchen. Mittlerweile sind die Schuldentürme weiter angestiegen. Die Einsturzgefahr der Schuldentürme wird von Tag zu Tag größer.

 

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Ja-Sager erwünscht

Posted by krisenfrei - 28/11/2013

Gerhard Bauer (deutscheseck)

Verteidigungsminister De Maizière meinte vor kurzem, die Schweiz könne kein Vorbild sein und er lehne Volksabstimmungen generell ab.
Volksabstimmungen würden die Nein-Sager begünstigen und es sei Aufgabe der Regierung unpopuläre Entscheidungen durchzusetzen.
WeltOnline zitierte den Apparatschik wie folgt:

“Wir müssen sicherstellen, dass wir in unseren Strukturen der Willensbildung diejenigen begünstigen, die Ja sagen und etwas verändern wollen. Volksabstimmungen begünstigen strukturell diejenigen, die Nein sagen.”

Weiter meinte der Bursche, den wir bezahlen, der geschworen hat uns, dem Deutschen Volk, zu dienen, unabhängig davon ob wir Ja oder Nein sagen, die BRD sei mit der repräsentativen Demokratie gut gefahren. Daran kann man auch erkennen, dass diese Kerle deutlich zwischen der BRD und uns, den Deutschen, unterscheiden.
Soll er sich doch von seinen Jasagern bezahlen lassen, dann wird er schon sehen, wieweit er kommt, was am Monatsanfang auf seinem Konto ist.
Als Beispiele mit denen die BRD gut gefahren sei und was mit Volksabstimmungen verhindert worden wäre zählte der lupenreine Demokrat de Maizière die Rente mit 67 auf, die Wiederbewaffnung, die Ostpolitik und die Reform der sozialen Sicherungssysteme.

Wohlweislich verschwieg der Apparatschik und Handlanger de Maizière den EU-Beitritt, die Euroeinführung, die Überfremdung und Massenzuwanderung, den NATO-Beitritt, Kriegseinsätze in allen Teilen der Welt, Stationierung von Atomwaffen auf deutschem Boden, das Existenzrecht Israels als Staatsräson der BRD und andere Themen, über die in der BRD offiziell nicht gesprochen wird, da sie nicht zur Disposition gestellt werden dürfen. Es könnten ja zu viele Nein sagen und würden es sicherlich auch tun.
Einzig und allein Jasagern wird die Möglichkeit gegeben sich zu diesen und anderen heiklen Themen zu äußern, jene die Nein sagen und auf diesem Weg etwas verhindern oder verändern wollen, denen wird dieses Recht nicht zugestanden oder sie werden in die Schmuddelecke gestellt  oder gar strafrechtlich oder privat verfolgt.
Selbst wenn sie zu Wort kommen sollten, dann nicht im in den Bereichen, in denen etwas verhindert/verändert werden könnte, ihre Worte verhallen bei den Lenkern der Bunten Republik ungehört.
Hier gilt es sich auch zu fragen: Was hilft es, wenn man viel sagen darf, dieses aber nichts bewirkt und auch nichts bewirken soll? Nach der Devise: Lass sie nur reden, diese Idioten, zu melden haben sie ohnehin nichts.
Wer darf meist noch ungestört reden? Narren.
Auf dieser Stufe dürften wir uns in den Augen dieser Figuren in etwa bewegen.

Volksabstimmungen sind sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss und können auch benutzt werden, um Entscheidungen die für das System notwendig, normalerweise aber unbeliebt wären, durch großen Propagandaaufwand oder begünstigende Ereignisse durchzusetzen und so zu legitimieren.
Hier ist also allergrößte Vorsicht angebracht und wie wir wissen, sind sämtliche wichtigen Propagandainstrumente in Händen die mit uns und unserem Volk nichts Gutes im Schilde führen.

Ich habe es schon einige Male angesprochen und will es wieder ansprechen. Für mich ist der einzig gangbare Weg zur Entscheidungsfindung der, dass dort entschieden wird, wo gelebt wird, der Zentralismus beerdigt wird; ganz egal ob mit oder ohne Möglichkeit der Volksabstimmung; dass zentrale Gesetze niemals die lokalen brechen können.
Im Falle der BRD könnte dies wie folgt aussehen: Die einzelnen Bundesländer werden selbstständig. Die Bundesländer können sich freiwillig zu einem Bund zusammenschließen; zu einem Deutschland der Vaterländer, dies sei hier an dieser Stelle denjenigen zugerufen, die ein Europa der Vaterländer fordern, was ja schon wieder eine zentralistische Forderung ist.
Wer nicht will, soll draußen bleiben und alleine werkeln, ganz wie es ihm gefällt.
In diesem Bund werden Wirtschafts- und Sicherheitsfragen erörtert und behandelt. Die Gesetzgebungsmacht liegt ausschließlich bei den entsprechenden Bundesländern und deren Völkern bzw. Einwohnern. Wie es sich die einzelnen Bundesländer richten, ist ausschließlich deren Sache und niemand, kein Berlin und schon gar kein New York, Brüssel, Washington, London, Paris oder Tel Aviv, hat ein irgendwie geartetes Recht sich in die inneren Belange einzumischen oder ein übergeordnetes Recht zu schaffen, dem man sich unterordnen muss.

Leuten wie diesem de Maizière muss das Handwerk gelegt werden, sie dürfen nicht die Macht haben über uns zu entscheiden, sich von uns frecher Weise auch noch bezahlen lassen und über die Höhe ihres Gehaltes und ihrer Pensionen auch noch selbst entscheiden.
Wer ein bisschen Stolz und Würde im Leibe hat, muss erkennen, dass wir von üblen Burschen regiert werden, die vieles im Sinn haben, nicht aber unser Wohl und, dass dieser Zustand ein untragbarer ist.
Ich sehe diese Äußerungen des Hugenottenabkömmlings allerdings positiv. Wir Deutsche sind nicht umgepolt und auf Systemkurs, diese Leute wissen dies und misstrauen uns mit jeder Faser ihres Körpers. Wir Deutsche arbeiten, schweigen, ballen die Faust in der Hosentasche und warten. Was bleibt auch großartig anderes zu tun?

 

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Liebe Basisgenossen der S?PD

Posted by krisenfrei - 28/11/2013

von Mowitz (gegenmeinung)

Wer hätte das am Abend des 22. September 2013, Stunden nach den ersten Hochrechnungen der letzten Bundestagswahl noch gedacht? Nach der zweiten desaströsen Wahlniederlage in Folge, seid Ihr heute schon wieder die meistgefürchteten Versager der Republik. Gerade in Eure Hände hat der oberste Strippenzieher Eures Vereins, der Seeheimer Sigmar Gabriel, die Verantwortung gelegt, über das Sein oder Nichtsein der so vom bundesrepublikanischen Establishment hochgelogenen „großen“ Koalition entscheiden zu dürfen. Der Seeheimer Kreis, sozusagen der Zusammenschluss von ideologischen Bilderbergerzwergen innerhalb der S?PD, gehört zu den Hauptverantwortlichen, die dafür sorgten, dass Ihr heute nach dem verlorenen S? in Eurem Parteinamen vergeblich sucht.

Aber so wie die Bilderberger und Gesinnungsgenossen die Mär von mächtigen, volksgewählten Politikern unters Volk streuen lassen, während sie selbst an den Strippen der kapitalistischen Volks- und Finanzwirtschaft ziehen, soll Eure Zustimmung zu dem aktuellen Koalitions-Konstrukt das Alibi für alles das sein, was sie mit weiteren gigantischen Umverteilungen von unten nach oben anstellen werden. Das Erbe Eures Genossen der Bosse, Gerhard „Agenda zwanzig-zehn“ Schröder, wird noch lange von sich hören lassen. Leute wie er werden von den Bilderbergern und Genossen benötigt um die Vorstellungen einer Bilderberger-Welt widerstandslos durchsetzen zu können. Für die nächsten Jahre will Gabriel Euch, seine Parteibasis, für eine verschärfte Kapital-Unterwerfungspolitik in Geiselhaft nehmen. Anstatt einen, wenn auch mühseligen Kampf gegen die Selbstbereicherungsmentalität des Kapitals und seiner Lakaien zu organisieren und zu führen. Mal abgesehen davon, dass Gabriel dafür so wenig geeignet ist, wie der Rest seiner Seeheimer Gnome.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Schon laufen sich Großschwätzer bei Maischberger & Co. bereits warm, und faseln von einer unverhältnismäßig großen Macht, die in Euren Händen gelegt wurde und wo nach höchst „demokratischen“ Befürchtungen massmedialer Pappnasen von Konzern- und Staatsmedien die Demokratie in dieser Republik auf dem Spiele steht. Weil Ihr, liebe Basiszwerge der S?PD, das Heft des „Handelns“ bekommen habt, es nach dem Grundgesetz aber den, Donnerlittchen auch, gewählten Abgeordneten des Bundestages zusteht, wer und was die Deutschen „regieren“ soll.

Einer in der Runde hatte ausgerechnet, dass bereits 47.000 Stimmen mehr oder weniger, für oder gegen die sogenannte große Koalition, entscheidend sein würden, um das gewaltige Wahlergebnis der letzten Bundestagswahl auszuhebeln, was er für völlig unzumutbar hielt. Diese Wahl war ja schon an und für sich, bei einer Wahlbeteiligung von nur 71,5 Prozent, eine Farce demokratischer Selbstachtung in der Republik. Legt man die Wahlbeteiligung zugrunde, man kann es nicht oft genug wiederholen, repräsentiert die Union nicht mehr als 29,6 Prozent und die S?PD 18,1 Prozent der wahlberechtigten Deutschen. Zusammen nicht mehr als 47,7 Prozent. Was an dieser angestrebten Koalition groß sein soll, weder bevölkerungsrepräsentativ, noch ideenmäßig, weiß kein Mensch so richtig. Mit 28,5 Prozent aller Wahlberechtigten hinter sich, stehen sogar die einäugigen Nichtwähler auf Augenhöhe mit der Union und weit, liebe Basisgenossen, vor Euch. Ein Nein von Euch bei der gnädig zugestandenen Basisentscheidung, würde das Establishment erschüttern und ein leichtes Erdbeben in der politischen Landschaft auslösen. Sozusagen ein Funke für mehr Gerechtigkeit und Demokratie. Das müsste sogar ein schweres Erdbeben wert sein.

FH

 

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Geheimoperation transatlantisches Freihandelsabkommen

Posted by krisenfrei - 28/11/2013

Meistens sind die Türen geschlossen, wenn die EU-Kommission mit der US-Regierung über gentechnisch veränderte Lebensmittel oder bisher in der EU verbotene Chlorhühnchen verhandelt. Ziel ist ein Freihandelsabkommen mit den USA. Dabei steht viel auf dem Spiel. Deutsche und EU-Gerichte sollen entmachtet werden, um die Interessen der Industrie durchzudrücken. Sind demokratische Grundprinzipen in Gefahr?

 

Unglaublich wie die Vollpfosten in Brüssel uns vergiften und ausplündern wollen. Viel schlimmer ist allerdings noch, dass die Obervollpfosten in Berlin nichts dagegen unternehmen und diesen Dreck sogar noch unterstützen. Als Verwaltungsabgeordnete des 51. US-Staates müssen sie es auch, denn die Order kommt von ganz oben – aus Washington! Den meisten Deutschen scheint das alles ziemlich egal zu sein. Oder glaubt wirklich noch jemand, dass die EU und der Euro eingeführt wurden, um die Menschen in Europa friedlich zu vereinen? Wer an dieses Märchen glaubt, der hat sich bereits damit abgefunden, dass er ein Sklave dieses Unterdrückungssystem ist.

Den folgenden Satz (am Ende des Videos) bitte unbedingt bis zur EU-Wahl Ende Mai merken und weiterverbreiten.

„Und damit auch ja keiner kritisch berichtet, schwört die EU-Kommission ihren Mitgliedsstaaten jetzt mit einem internen Schreiben darauf ein, führende Medien nur die positiven Seiten des Freihandelsabkommen zu vermitteln!“

Alles klar!

 

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Deutschland, Merkel und die AfD: Sie konnten nicht anders

Posted by krisenfrei - 27/11/2013

Tageskommentar 27. + 28. 11. 2013: fortunato,
Deutschland, Merkel und die AfD: Sie konnten nicht anders

von fortunato (fortunanetz)

Es war einmal ein Indianerstamm – so fängt das Märchen an.

In einem Indianerstamm starb der alte Häuptling und die Indianer schritten zur Wahl eines neuen Häuptlings. Sie wählten einen jungen Mann, der ihnen aussichtsreich erschien. Er war sportlich, mutig, kriegerisch. Sie hatten Hoffnung.

Doch sie stellten bald fest: Der junge Häuptling war nicht nur kriegerisch, er war cholerisch und rechthaberisch. Bei seinen Beschlüssen befragte er das Volk nicht. Wenn die Beschlüsse nicht das Ergebnis lieferten das er sich erhoffte, wurde er cholerisch. Und wenn dann die Leute murrten wurde er rechthaberisch. Er gestand keinen Fehler ein. Niemals!

Und so bekam er von seinem Volk den Namen: ‚Er reitet alles nieder.‘

Doch als auch dies ihm nicht zu denken gab und er unbeirrt weiter seine Fehler fortführte, beschlossen sie eines Tages, ihn zu fesseln und in ein Boot zu setzen, das ihn den großen Fluss hinunter trieb. Der junge Häuptling wurde nie mehr gesehen. Er verschwand für immer.

Zum Gedenken an diesen Tag, an dem das Volk seinen Häuptling fesselte, in ein Boot setzte und sich auf immer von ihm verabschiedete, nannten sie sich von nun an: ‚Sie konnten nicht anders.‘

(Zitiert nach einer Passage des Films: Das Glanz des Hauses Amberson )

>Mit der Einführung des Euro änderte sich die Politik in Deutschland grundlegend. Zu dessen Einführung war klar, dass deutsche Unternehmen Waren aus dem Euroraum um ca. 20 Prozent teurer einkaufen müssen. Im Vergleich zur DM ist der Euro eine für Deutschland um ca. 20 Prozent unterbewertete Währung. Das Resultat war, dass die Gewinnspanne für deutsche Unternehmen drastisch sank – auch wenn der Export wie gewohnt weiter ging. Um dies zu kompensieren wählte die deutsche Wirtschaft den Weg das Lohnniveau zu senken und dazu gab es – Schröder und Fischer sei Dank – Hartz IV, eine Gesetzgebung die den deutschen Angestellten seiner Ansprüche beraubt und ihn per Gesetz zwingt, billig zu arbeiten. Denn sonst darf er hungern, sprich: Seine Ansprüche die er noch hat werden ihm auch noch gekürzt.

Angela Merkel regiert Deutschland seit Ende 2005. In dieser Zeit hat sie viel geleistet. Sie hat den Niedriglohnsektor auf Kosten der Deutschen fleißig ausgebaut. Sie hat die Staatsverschuldung um rund 700 Mrd. Euro erhöht. Sie ist damit Staatsschuldenmeisterin mit der Note 1. Sie hat die Verträge von Lissabon und Maastricht gebrochen. Weder wurde während ihrer Regierungszeit das Stabilitätskriterium von 3 Prozent Neuverschuldung pro Jahr eingehalten, noch die vereinbarte Staatsschuldenquote. Diese liegt nicht bei 60 sondern bei über 80 Prozent. Sie hat die no-bailout-Klausel ignoriert und damit offen Verträge gebrochen. Sie hat die Überwachung der Deutschen durch fremde Mächte gebilligt, geduldet und selbst dabei mit gemacht. Sie will eine Transferunion, bei der das Geld der Deutschen in marode Banken im europäischen Ausland transferiert werden soll. Da der ESM nicht richtig funktioniert, unterstützt sie eine Bankenunion, bei der alle Sparer dieses Landes für den Unfug ausländischer Banken haften sollen. Sie will für die Rettung des Euro nicht nur das Geld der Sparer einsetzen, sie will auch Steuergelder zur Aufrechterhaltung des Status Quo einsetzen. Sie unterstützt auch negative Sparerzinsen und die direkte Finanzierung von maroden Staaten durch die EZB.

Bisher hat alles das was sie hier angerichtet hat, keinen nennenswerten Erfolg gebracht. Die Situation ist nicht besser als zu Beginn der Krise. Als Erfolg kann sie sich lediglich anrechnen, dass sie einen völligen Zusammenbruch des Hauses Europa verhindert hat. Das Haus ist aber immer noch eine Bruchbude und an jedem Euroschein hängt ein Rettungsschirmchen. Die Bruchbude ist an keiner Stelle renoviert. Sie kann jederzeit umfallen. Von einem strahlenden, adretten Haus Europa kann wirklich niemand sprechen.

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