Finanzkrise: Kommt die Wohnsteuer?
Verfasst von: krisenfrei - 17/10/2013
von Dr. h.c. Michael Grandt (krisenvorsorge)
Über eine mögliche Zwangsbelastung für Immobilienbesitzer habe ich Sie in meinen Publikationen und Vorträgen schon häufig informiert. Doch bisher hat sich die Politik davor gescheut – öffentlich jedenfalls.
Frankreich: Mieter und Immobilienbesitzer werden abkassiert
Vorbild könnte Frankreich sein. Das dortige Abgabensystem gerät mehr und mehr in den Fokus unserer staatlichen Insolvenzverwalter. Denn in Frankreich ist einmal im Jahr die Wohnsteuer (taxe d’habitation) zu entrichten. Nur auf Antrag kann diese auch in monatlichen Raten beglichen werden. Die Wohnsteuer wird nach der Größe der Wohnung, also nach Quadratmeter berechnet. Sie variiert von Region zu Region. Die Steuer liegt im dreistelligen Euro-Bereich.
Doch auch der Vermieter kommt in Frankreich nicht ungeschoren davon: Er muss ebenfalls eine Steuer auf seine Wohnung bezahlen, die „Taxe foncière“. Sie ist der bundesdeutschen Grundsteuer ähnlich und wird nach denselben Kriterien wie die Wohnsteuer errechnet. Wohnt man also in seiner eigenen Wohnung oder in seinem eigenen Haus, zahlt man sowohl die Taxe d’habitation als auch die Taxe foncière. Für ein durchschnittliches Haus sind dann schnell mal 300 Euro pro Monat fällig.
Auch das gilt in Frankreich: Bei einem Verkauf der Immobilie muss der Wertzuwachs versteuert werden falls es sich nicht um den selbst genutzten Hauptwohnsitz handelt. Höhe des Steuersatzes: Satte 32,5 Prozent!
Der Abzug des Inflationsausgleichs vom steuerpflichtigen Wertzuwachs innerhalb der ersten fünf Jahre nach dem Erwerb ist seit neuestem nicht mehr möglich.
Immobilienbesitzer können nicht „fliehen“
In Deutschland wecken die französischen Regelungen und Maßnahmen bei so manchen Parteienvertreter Begehrlichkeiten. Käme es auch hierzulande zu einer Umsetzung dieses Systems, hätte dies katastrophale Auswirkungen für Sie als Immobilienbesitzer oder Mieter:
- Wohnsteuer für Sie als Mieter
- Grundsteuer und Wohnsteuer für Sie als Immobilienbesitzer
- Versteuerung des Wertzuwachses bei Verkauf einer nicht selbst genutzten Immobilie
- Die Anrechnung des Inflationsausgleichs in den ersten fünf Jahren wurde gestrichen
Und das perfide daran: Als Immobilienbesitzer können Sie schwerlich vor dem staatlichen Zugriff „fliehen“. Im Zuge der sich verschlimmernden Eurokrise wird sich die Schlinge der Zwangsalimentierungen also immer weiter zuziehen, auch für deutsche Immobilienbesitzer und Mieter.

Bluesmann said
Ich kenne das französische Steuergesetz nicht um den Inhalt zu diesem Artikels, dass diese Steuer auch bei uns Einzug halten könnte, zuzustimmen. Auszuschließen ist es nicht, noch, nicht, weil sich die „Herren“ der Großfinanz dafür nicht interessieren, wer die Zeche nach dem nächsten Crash, bezahlt. Irgendwer schon und wenn wird es zu diesen und noch viel extremeren Einschnitten kommen.
Toni Badalmenti said
So etwas machen nur Regime, die wirtschaftlich und finanziell mit dem Rücken an der Wand stehen; unzweifelhaft liegt das bei Frankreich vor. Diese verkommene
Staatsmafia ist total am Ende, Drogen, RPG 7, AK 74 mit Schalldämpfer kann man in einigen frz.Städten zu normalen Preisen erwerben. Polizei interessiert das nicht!
Je mehr der Staat steuern abgreift oder dem Volk raubt, desto mehr Arbeitslose und Insolvenzen, Liquidationen gibt es. Sollte der Franzmann eigentlich,
historienhalber wissen. (Kuchen statt Brot)