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Archive for August 2013

Giftgasanschlag durch Assad?

Verfasst von: krisenfrei - 27/08/2013

von Gert Flegelskamp (flegel-g)

Ist jetzt Syrien an der Reihe? Es sieht so aus, denn es soll angeblich einen Giftgasangriff gegeben haben und Assad soll dafür verantwortlich sein. Nun hat Assad sich nach anfänglicher Ablehnung bereit erklärt, die UNO-Kontrolleure ins Land zu lassen. Lt. der Leute, die einen Militärschlag befürworten, also Frankreich, Großbritannien und den USA zu spät, denn inzwischen könnten alle Beweise beseitigt worden sein. So zumindest entnehme ich die offiziellen Verlautbarungen der Presse, FAZ und Spiegel.

Ich habe keine Ahnung von Syrien, weiß über die Menschen dort lediglich, dass ihre Mentalität nicht mit der des Westens vergleichbar ist. Soweit ich der Presse in den letzten Monaten entnehmen konnte, sind in der Rebellenarmee vor allem Söldner aktiv.

Eigentlich sollte ich also den Mund halten und keine Stellung zu den Vorfällen beziehen. Wenn ich es dennoch tue, dann deshalb, weil wir höchstwahrscheinlich dank unserer USA-hörigen Regierung in die Sache verwickelt werden könnten, so wie in Afghanistan und ein wenig auch im Irak. Außerdem denke ich, dass hier ein ähnliches Spielchen abläuft, wie seinerzeit im Irak.

Ich möchte mit dem Foto im Spiegel beginnen. Der abgebildete Soldat trägt einen Mundschutz. So schützt man sich vor allem in Japan gegen Keime und gegen den Dreck in der Luft. Ein Stofflappen vor dem Mund gegen Giftgas ist billigste Polemik, weil er etwas verdeutlichen soll, wovor ein solches Tuch keinerlei Schutzwirkung haben würde.

U. Gellermann berichtet in einem Beitrag der Rationalgalerie zu dem Thema über die Funde von Sarin bei den Rebellen, worüber man aber lediglich in der türkischen und nicht der deutschen Presse lesen konnte. Bereits vor Monaten hatte Obama eine imaginäre rote Linie gezogen, dass die USA militärisch eingreifen würden, wenn Giftgas zur Anwendung käme. Sollte Assad also wirklich Giftgas eingesetzt haben, wäre das an Dummheit kaum zu überbieten, denn es käme einer Einladung gleich, die USA und ihre Vasallen möchten doch bitte Bombenteppiche legen und das Land mit Raketen verwüsten. Den Rest würden dann schon die so genannten Rebellen besorgen, die bei einem Sieg ähnlich wie in Libyen jeden massakrieren würden, der auch nur ansatzweise als Assad-Anhänger in Verdacht gerät und nicht nur ihn oder sie, sondern gleich die ganze Familie. Nun also ist man in Regierungskreisen in den USA, in Frankreich und in Großbritannien sicher, dass Assad so blöd war. Ich glaube eher, dass man darauf spekuliert, dass wir alle so blöd sind, das zu glauben. Wer sollte auch an dem Weltpolizist und Friedensnobelpreisträger Obama irgendwelche Zweifel haben?

Das Assad die Beweise beiseiteschaffen könnte, ist mehr als unwahrscheinlich, denn er kontrolliert dieses Gebiet nicht. Außerdem wäre der Einsatz von Giftgas auch nach Jahrzehnten noch nachweisbar. Wenn also Beweise verschwunden sind, kann man eher vermuten, dass die Rebellen sie beiseite geschafft haben oder vielleicht sogar „Reinigungskommandos der westlichen Geheimdienste“, die für so etwas echte Spezialisten haben.

Irgendwie klingt das alles wie vor einigen Jahren beim Irak. Nur eines wird man als sicher annehmen können. Man wird was finden, was Assad belastet, denn schließlich hat man aus dem Irak-Krieg gelernt. Dass Assad den Kontrolleuren zunächst die Einreise verweigerte, ist nachvollziehbar, denn ich gehe davon aus, dass ein Großteil der Beobachter Agenten aus den USA, Frankreich und Großbritannien sind, die weniger als Beobachter dort aufkreuzen, sondern lieber Beweise legen, statt sie zu suchen.

Bleibt eine Frage offen: „Warum das Ganze? Welchen Nutzen hat das alles? Öl? Bodenschätze?“ Ich bin überzeugt, dass die Gründe bereits vor 100 Jahren beschrieben wurden. Schon oft habe ich Nahum Goldmann und seine Worte aus der Flugschrift „Der Geist des Militarismus“ zitiert.

Nochmals ein Auszug:

„Man kann den Sinn und die historische Mission unserer Zeit in einem zusammenfassen: Ihre Aufgabe ist es, die Kulturmenschheit neu zu ordnen, an die Stelle des bisher herrschenden gesellschaftlichen Systems ein neues zu setzen. Alle Um- und Neuordnung besteht nun in zweierlei: In der Zerstörung der alten Ordnung und im Neuaufbau der neuen.

Zunächst einmal müssen alle Grenzpfähle, Ordnungsschranken und Etikettierungen des bisherigen Systems beseitigt und alle Elemente des Systems, die neu geordnet werden sollen, als solche, gleichwertig untereinander auseinander gelegt werden. Sodann erst kann das zweite, die Neuordnung dieser Elemente, begonnen werden. Sodann besteht denn die erste Aufgabe unserer Zeit in der Zerstörung: Alle sozialen Schichtungen und gesellschaftlichen Formungen, die das alte System geschaffen hat, müssen vernichtet, die einzelnen Menschen müssen aus ihren angestammten Milieus herausgerissen werden; keine Tradition darf mehr heilig gelten; das Alter gilt nur als Zeichen der Krankheit; die Parole heißt; was war, muss weg.

Die Kräfte, die diese negative Aufgabe unserer Zeit ausführen, sind auf wirtschaftlich-sozialen Gebiet der Kapitalismus, auf dem politisch-geistigen die Demokratie. Wie viel sie bereits geleistet haben, wissen wir alle; aber wir wissen auch, dass ihr Werk noch nicht ganz vollbracht ist. Noch kämpft der Kapitalismus gegen die Formen der alten, traditionellen Wirtschaft, noch führt die Demokratie einen heißen Kampf gegen alle Kräfte der Reaktion.“ Sein Uniformierungsprinzip wird die negative Aufgabe der Zeit restlos durchführen: Wenn erst alle Glieder unseres Kulturkreises als Soldaten unseres Kultursystems uniformiert sind, ist diese Aufgabe gelöst.

Dann aber erhebt sich die andere, die größere und schwierigere Aufgabe: Der Aufbau der neuen Ordnung. Die Glieder. Die nun aus ihren alten Verwurzelungen und Schichtungen herausgerissen sind und ungeordnet, anarchisch herumliegen, müssen zu neuen Formungen und Kategorien geschlossen werden. Ein neues, pyramidales, hierarchisches System muss errichtet werden.

Googelt man nach Nahum (auch Nachum) Goldmann, liest man nur Gutes über ihn. Er war einer der wichtigsten Männer des 20. Jahrhunderts, war Gründer des „Zionismus“, Berater von Präsident Roosevelt und hat sehr am Aufbau von Israel mitgewirkt.

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Ungarns Premierminister Viktor Orbán lebt gefährlich

Verfasst von: krisenfrei - 26/08/2013

Ungarn wirft Banker Ketten ab

Übersetzung: Crae´dor (wirsindeins)

– Dem Internationalen Währungsfond wurde gesagt das Land zu verlassen; die Nation gibt eigenes Schuldenfreies Geld aus.

Von Ronald L. Ray

Ungarn macht Geschichte ersten Ranges.

Noch nie seit 1930ern in Deutschland hat ein großes Europäisches Land es gewagt aus dem Zugriff des international kontrollierten Rothschild Banken Kartells zu entkommen. Das ist gewaltige Nachricht, die weltweit nationale Patrioten ermutigen sollte den Kampf für Freiheit aus der Finanztyrannei zu erhöhen.

Bereits 2011 versprach der ungarische Premierminister Viktor Orbán seinem sozialistischen Vorgänger der Gerechtigkeit Genüge zu tun, der die Menschen der Nation in die Schuldensklaverei verkaufte unter die Knute des Internationalen Währungsfonds (IWF) und des terroristischen Staates Israel. Diese früheren Administrationen waren durchlöchert von Israelis in hohen Stellen, was den Zorn der Massen mit sich brachte, die schließlich Orbán Fidesz Partei als Antwort darauf wählten.

Nach dem Bericht auf der deutschsprachigen Website „National Journal“ hat sich Orbán jetzt daran gemacht die Wucherer von ihrem Thron abzusetzen. Der populäre nationalistische Premierminister saget dem IWF, dass Ungarn weder braucht noch will die „Unterstützung“ des Erfüllungsgehilfen der Rothschild eigenen Federal Reserve Bank. Ungarn werden nicht länger gezwungen werden unseriöse Zinsen an private, unverantwortliche Zentralbanker zu zahlen.

­­­­­­­­­Stattdessen hat die Ungarische Regierung die Souveränität über ihre eigene Währung übernommen und jetzt emittiert sie Geld schuldenfrei, wie es sein sollte. Die Ergebnisse sind nicht weniger als beeindruckend. Die nationale Wirtschaft, die früher unter tiefer Verschuldung taumelte, hatte sich rapide erholt, wie seit Nationalsozialistischem Deutschland nicht gesehen.

Das Ungarische Wirtschaftsministerium gab bekannt, dass es, dank der „disziplinierten Budgetpolitik“, am 12. August 2013 die verbleibenden 2,2 Mrd. € an den IWF zurückzahlte – weit vor dem Fälligkeitsdatum im März 2014. Orbán erklärte: „Ungarn erfreut sich des Vertrauen der Investoren“, wobei damit nicht der IWF, die FED oder irgendeine andere Tentakel des Rotschilds Finanzimperiums gemeint ist. Eher bezog er sich auf Investoren, die etwas in Ungarn für Ungarn produzieren und wirkliches Wirtschaftswachstum generieren. Das ist kein „Papierwohlstand“ der plutokratischen Piraten, sondern die Art von Produktion, die schließlich Menschen beschäftigt und ihre Leben verbessert.

Nach dem jetzt Ungarn von den Ketten des Schuldensklavenknechtschaft befreit ist, ist es kein Wunder, dass der Präsident der Ungarischen Zentralbank, geleitet durch die Regierung für die öffentliche Sozialfürsorge und nicht für private Bereicherung, verlangte, dass der IWF seine Büros in dem alten europäischen Land geschlossen hatte. Zusätzlich hatte der Generalstaatsanwalt, nachahmend die Anstrengungen Islands, Anklagen gegen die letzten drei früheren Premierminister aufgrund der verbrecherischen Schuldenhöhe in die sie die Nation stürzten vorgebracht.

Der einzig verbleibende Schritt, welcher die Macht der Bankster in Ungarn komplett zerstören würde, ist für das Land die Einführung eines Geldtauschsystems für ausländische Währungen, wie es in Deutschland unter Nationalsozialisten existierte und bis jetzt in Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, oder BRICS, internationale Wirtschaftskoalition, existiert. Und wen die Vereinigten Staaten dem Beispiel Ungarns folgen würden, könnten die Amerikaner von der Tyrannei der Wucherer befreit werden und ebenfalls hoffen zu friedvollen Wohlstand zurückzukehren.

Ronald L. Ras ist ein freiberuflicher Autor, der im freien Staat von Kansas lebt. Er ist Abkömmling von mehreren Patrioten des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges.

 

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KRIEGSVERBRECHER BEREITEN DEN NÄCHSTEN KRIEG VOR – VERGESST DIE UNO!

Verfasst von: krisenfrei - 26/08/2013

Vereinigte Staaten von Amerika, Vereinigtes Königreich und Frankreich einigen sich darauf, Syrien innerhalb von zwei Wochen anzugreifen

Anfänglich eingeschränkte Schläge haben den Zweck, eine ernsthafte Debatte über den Krieg zu vermeiden

Jason Ditz (antikrieg)

In einem 40-minütigen Telefongespräch am Samstagabend einigten sich Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron im Prinzip darauf, mit dem Überfall auf Syrien innerhalb der nächsten zwei Wochen zu beginnen. Frankreich, das schon lange einen solchen Krieg verlangt, ist laut Berichten auch mit von der Partie.

Mit der Situation vertraute britische Regierungsvertreter sagen, dass sie nicht ausschliessen, die Unterstützung der UNO für den Krieg zu suchen, jedoch nicht erwarten, diese Unterstützung zu bekommen, und bereit sind, die UNO zu ignorieren und irgendwie anzugreifen.

Die ersten Überfälle sollen fast ausschliesslich aus Raketenangriffen gegen „Kommando- und Kontrollbereiche“ bestehen, die von den Kriegsschiffen der Vereinigten Staaten von Amerika aus geführt werden, die in den letzten Tagen in die Region verlegt worden sind. 

Es heisst, dass das Vereinigte Königreich besonders scharf darauf ist, mit den Überfällen schnell zu beginnen, um der Aussicht auf eine Abstimmung über den Krieg im Parlament zu entgehen, durch die der Überfall womöglich verhindert wird. Man hofft auch, die ersten Schläge so einschränkt halten zu können, damit gerechtfertigt werden kann, dass das Parlament nicht im Vorhinein gefragt wurde.

Eingeschränkte Schläge scheinen auch den Regierungsvertretern der Vereinigten Staaten von Amerika lieber zu sein, nachdem einige ein Problem darin sehen, dass Syriens Rebellen durch die Angriffe wirklich an die Macht kommen könnten, obwohl es ihnen ganz zu passen scheint, dass sie sich auf eine lange militärische Verstrickung in dem Land einlassen.

Die Frage einer Debatte über den Krieg in den Vereinigten Staaten von Amerika scheint völlig irrelevant zu sein, nachdem es Präsident Obama gelungen ist, die Vereinigten Staaten von Amerika in einen Krieg gegen Libyen zu führen, sogar ohne die obligatorische nachträgliche Bewilligung durch den Kongress. Die Umfragen zeigen, dass die amerikanische Öffentlichkeit ebenfalls noch immer gegen den Krieg ist, aber das lässt die Administration ganz eindeutig kalt.

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Ja, die Briten haben immer schon gerne Kriege geführt. Das Vereinigte Königsreich war mit seinem Britischen Weltreich die größte Kolonialmacht. „1922 wies das Britische Weltreich eine Bevölkerung von 458 Millionen Menschen auf (ein Viertel der damaligen Weltbevölkerung) und erstreckte sich über eine Fläche von ca. 33,67 Millionen km² (etwa ein Viertel der Landfläche der Erde).“ Mehr zu diesem kriegslüsternden UK hier

 

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Verschuldung Griechenlands bei 180 Prozent

Verfasst von: krisenfrei - 26/08/2013

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands stieg im zweiten Quartal 2013 auf über 321 Milliarden Euro, was derzeit rund 180 Prozent des BIP entspricht.

Ende des ersten Halbjahrs 2013 stieg die öffentliche Verschuldung Griechenlands wieder auf die explosive Höhe von 321 Mrd. Euro und liegt damit höher als die Verschuldung, die Griechenland 2009 vor Ausbruch der Krise hatte. Die Verschuldung wurde innerhalb des Jahres 2013 mit 16 Mrd. Euro belastet und liegt um 18 Mrd. Euro höher als im Juni 2012, als sie 303 Mrd. Euro betrug. Dieser Verlauf ist äußerst beunruhigend.

Mit dieser kaum fassbaren Höhe der Verschuldung konfrontiert, die mit den heutigen Gegebenheiten 180% des BIP entspricht und trotz der Erzielung eines primären Überschusses weiterhin mit der Höhe der Zinsen belastet wird, wird in dem Wirtschaftsstab der Regierung darüber gegrübelt, wie ihr begegnet werden soll.

Auf Ebene der Sachverständigen herrscht sogar – genau wie auch innerhalb der Troika zwischen IWF und Europäischer Union – Unstimmigkeit darüber, inwieweit die öffentliche Verschuldung Griechenlands, die Ende Juni 2013 321 Mrd. Euro überstieg (worin die fällig werdenden Bürgschaften der Zentralregierung in Höhe von fast 19 Mrd. Euro nicht berücksichtigt sind), ohne einen neuen “Schnitt” bewältigt werden kann.

Das Problem der Fälligkeit der Anleihen

Hauptproblem bleibt die Verschuldung. Wird sie nicht drastisch gesenkt, wird ein großer Teil der verfügbaren Mittel für die Zahlung von Zinsen bereitgestellt werden und der Haushalt sich für die kommenden Jahre in einem sehr eingeschränkten Rahmen bewegen. Die Dinge werden weiterhin schwierig sein“, vertreten Funktionäre der zentralen Rechnungsstelle. Die Höhe der Zinsen bewegt sich trotz der niedrigen Zinssätze zwischen 11 und 12 Mrd. Euro jährlich. Sowohl die Verschuldung als auch die Zinsen sind wieder auf die Höhe gestiegen, auf die sie sich vor dem PSI gestaltet hatten.

Auf der anderen Seite sprechen Funktionäre des Finanzministeriums am Syntagma-Platz von einer gemäßigten Lösung, die mittels der Senkung der Zinssätze zu einer Entlastung bei den Zinsen führen wird und hauptsächlich dem Problem der Fälligkeit von Anleihen im Jahr 2014 begegnet, das ein schwieriges Jahr sein wird, da es für das Land ab Mitte des kommenden Jahres keine weiteren Kredite aus dem laufenden Programm geben wird.

In dieser Meinungsverschiedenheit, von der erwartet wird, nach den deutschen Wahlen – und natürlich auch im Inland – auf heftige Weise auf die politische Bühne gebracht zu werden, intervenierte die Alpha Bank, die sich gegen eine neue Umschuldung – also einen neuen “Schnitt” – und für die “gemäßigte europäische Lösung” (also eine Lösung, welche die Zahlungen “glättet”) ausspricht und dabei erklärt, was genau mit der Verschuldung passiert.

Was der primäre Überschuss bringt

In ihrer Studie führt die Alpha Bank an: “Nach der Erzielung eine primären Überschusses im Jahr 2013 wird Griechenland von einer weiteren Reduzierung seiner (bereits signifikant gesunkenen) Zinszahlungen für die Bedienung seiner verbleibenden öffentlichen Verschuldung profitieren können. Wenn dies eintritt, wird sich das Defizit der Zentralregierung höchstwahrscheinlich auf ein Niveau von unter -2,5% im Jahr 2014 gestalten, gegenüber den vom IWF prognostizierten -3,2%. Ebenfalls wird dieses Defizit ab 2015 auf Null gebracht werden können.

Was die Mitfinanzierung aus den Strukturfonds der EU betrifft, ist diese bereits auf 18,5 Mrd. Euro während der Periode 2014 – 2020 angehoben worden, gegenüber dem Betrag von 11,5 Mrd. Euro, der 2012 für die Beurteilung der Tragfähigkeit der Verschuldung berücksichtigt worden war.

Es gibt allerdings die Einschätzung des IWF (Juli 2013), Griechenland könne einer zusätzlichen Finanzierungslücke von 4,4 Mrd. Euro im Jahr 2014 und von 6,5 Mrd. Euro im Jahr 2015 begegnen. Diese Lücke beruht darauf, dass 2014 Anleihen des griechischen Staates in Höhe von ungefähr 24,9 Mrd. Euro auslaufen, die sich fast in ihrer Gesamtheit im Besitz der Zentralbanken der Länder der Eurozone befinden. Weiter werden 2015 zusätzliche Anleihen im Wert von 16,4 Mrd. Euro fällig, die sich ebenfalls in einem großen Maß im Besitz von Zentralbanken befinden.

Der Beurteilung des IWF zufolge wird Griechenland in der Lage sein, 30,2 Mrd. Euro von den aus diesen Anleihen geschuldeten 41,3 Mrd. Euro zu entrichten während bezüglich der Begleichung der restlichen 11,1 Mrd. Euro Zweifel bestehen.

Luft ab 2015

Auf Basis dieser Einschätzungen scheint der IWF Druck auf die europäischen Regierungen auszuüben, die Fälligkeiten auch dieser Kredite über 2014 und 2015 hinaus zu verlängern, auf dass Griechenland nicht zu deren vollständiger Tilgung innerhalb der beiden kommenden Jahre gezwungen wird. Es wird damit gerechnet, dass die Entscheidung über diese Verlängerung bereits am 26 November gefasst worden sein und Praxis werden wird, wenn Griechenland tatsächlich bereits ab 2013 einen primären Überschuss erzielt.

Auf der anderen Seite schätzen sie ein, dass es wiederum die Finanzierungslücke des Jahres 2014 im Wesentlichen nicht gibt, da Griechenland 2013 und 2014 höhere primäre Überschüsse als geplant haben wird und weil das Land bereits über ein Überschusskapital von 11,5 Mrd. Euro bei der Finanzstabilitätsfazilität verfügt, das ohne weitere Erhöhung der Verschuldung verwendet werden kann, da es bereits in die öffentliche Verschuldung eingeflossen ist.

Die “Entschärfung” der Fälligkeiten dieser Periode könnte jedoch hauptsächlich auch jede noch vorhandene Ungewissheit beseitigen und dem Aufschwung der griechischen Wirtschaft zusätzlichen Schub verleihen. Allerdings kann natürlich auch diese Entwicklung nur mit der vollständigen Umsetzung des Konsolidierungsprogramms von Seite Griechenlands Praxis werden. Nach 2015 und bis 2025 sind die fällig werdenden Kredite für Griechenland minimal und es gibt keinerlei Finanzierungsloch oder volkswirtschaftliche Lücke.

(Quelle: To Vima)

Übersetzung: griechenland-blog

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„Systemrelevant ist der Bürger“!

Verfasst von: krisenfrei - 26/08/2013

Dieses Zitat stammt von Gabor Steingart.
Er sagte es in dem Polit-Talk bei Günther Jauch (ARD, 25.08.13, 21:45 Uhr).
Diesen Satz sollten sich ALLE Polit-Darsteller unbedingt auf die Stirn schreiben.

Nicht die Banken sind systemrelevant, sondern die Bürger. Nicht wahr Frau Merkel? Als es in dieser Verblödungs-Talk Show darum ging, dass Frau Merkel das Wahlprogramm der SPD kopiert (Mindestlohn, Mietgrenzen … etc.), meinte Egon Bahr: „Ich wähle doch lieber das Original als das Plagiat“.  Herr Bahr hat wahrscheinlich auch noch nicht erkannt, dass es zwischen CDU und SPD gar keinen Unterschied gibt. Geplündert werden die Bürger von beiden Parteien.

Als das Thema „Euro“ angesprochen wurde, sagte Walter Kohl, der Sohn von Helmut Kohl, dem Einheitskanzler: „Das ist Volksverdummung“! Sorry, Herr Kohl. Nicht die Banken wurden gerettet, sondern die Superreichen! Wann begreift es denn mal jemand? Hoffentlich haben die Zuschauer diese Aussage verstanden und gehen am 22. September zur AB-Wahl der Einheitspartei von CDUCSUFDPSPDGRÜNELINKE !

Auf die Wahlprognosen sollte niemand einen Pfifferling setzen, die sind von den Staats-Medien, insbesondere der Zwangsgebühren-Staatssender (ARD/ZDF) hochgradig manipuliert. Es kann nämlich unmöglich sein, dass es in Deutschland über 40 Prozent Vollpfosten gibt, die der Lügen-Tussi Merkel glauben und vertrauen.

Insgesamt aber gibt es in D immer noch rund 90 Prozent Umwissende, die von den Polit-Affen und den Medien-Huren belogen werden. Vor der Bundestagswahl ist wohl kaum mit einem Erwachen aus dem Dornröschenschlaf der Wähler zu rechnen. Die Rechnung wird den Schlafenden spätestens 2014 serviert.

Die Rente ist sicher! Die Spareinlagen sind sicher! Solche Worte von Polit-Darstellern bedeuten meistens das Gegenteil. Die Wahrheit sieht so aus: 

DEUTSCHLAND IST PLEITE

Die tägliche Neuverschuldung liegt derzeit bei ca. 19 Mio. Euro. Kein Polit-Darsteller ist in der Lage zu erklären, wie D diesem Schuldensumpf noch entkommen kann. Es ist einfach nicht mehr möglich. Weder die Renten noch die Spareinlagen sind sicher. Ein Schutz vor Totalverlust beim Papiergeld bietet physisches Gold und Silber. Wer jetzt noch nicht in diese Rettungsboote umgestiegen ist, wird es in geraumer Zeit bitter bereuen. Noch sind die Rettungsboote nicht überfüllt. Das könnte sich aber ganz schnell ändern. 

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Altruismus – Kult der Neurotiker? (II)

Verfasst von: krisenfrei - 26/08/2013

von Susanne Kablitz

Was bedeutet die Ideologie des Altruismus und was ist die Motivation und das Ziel seiner Anhänger?

Der Begriff des Altruismus ist ein passender. Auguste Comte (1798-1857) Begründer der europäischen Soziologie prägte ihn aus dem Französischen „vivre pour autrui“, oder „leben für andere“. Comtes positivistische Philosophie förderte später eine „Religion der Humanität“ und Gründung von Tempeln für positivistische Glaubens-Rituale. (Comtes Doktrin provozierte Karl Popper zu den Worten: „Der Positivismus ist so tot, wie eine philosophische Bewegung es überhaupt nur sein kann.“)

Verwechseln Sie Altruismus nicht mit Güte oder Respekt vor Anderen. Dies sind keine Voraussetzungen sondern Konsequenzen, welche der Altruismus in der Tat verhindert. Die unabdingbare Voraussetzung des Altruismus ist Selbstaufopferung, Selbstverleugnung und schließlich Selbstzerstörung. Das heißt: Das „Selbst“ ist der Standort des Bösen und „selbstlos“ ist der Standort des Guten.

Ob Sie nun einem Bettler 1 Euro geben sollten oder nicht sind Oberflächlichkeiten und Ablenkungsmanöver hinter denen sich der Gutmensch versteckt.

 Die fundamentalen Fragen sind jedoch diese:

  • Haben ob Sie das Recht zu existieren, ohne ihm den Euro zu geben?
  • Müssen Sie sich Ihr Leben erkaufen (oder „erspenden“), Euro für Euro, von jedem der gelegentlich an Sie herantritt?
  • Sind die Bedürfnisse anderer die erste Hypothek auf Ihr Leben und der moralische Grund Ihrer Existenz?

Das eine und einzige Wort, welches die gesamte Moralität des Altruismus hinwegfegen kann ist: „warum?“ Warum sollte ein Mensch zum Zwecke eines anderen existieren? Warum sollte einer der beiden das Opferlamm sein? Warum sollte solch ein Konzept „gut“ sein? Dafür gibt es keine irdische Erklärung, und in der gesamten Geschichte der Philosophie wurde nie eine irdische Erklärung dafür angeboten.

Nur der Mystizismus, die Religion und die kollektivistischen Ideologien der politischen Korrektheit erlauben dem Altruisten damit durchzukommen. Diese spirituellen, emotionalen und irrationalen Ideen mussten stets dazu herhalten, um diese Opfer zu begründen. Die Prediger des Allgemeinwohls (und selbst einige ihrer Opfer) können nicht begreifen, dass die Freiheit und die Vernunft wirkliche (freiwillige) Emotionen und Wohltaten erst ermöglichen. Sie können nicht begreifen, dass die Vernunft mit dem Altruismus unvereinbar ist. Das ist der prinzipielle Widerspruch der westlichen Zivilisation.

Der Betrug mit dem Mitleid

Genauso wie die irrationale Ansicht einer befreienden Wirkung des Gebens, so gehört auch das Mitleid in das politisch korrekte Spektrum der guten Gefühle. Mitleid, Vergebung, Gnade und Verständnis sind emotionelle Geschenke auf die allerdings wieder nur die Unterprivilegierten und Minderheiten hoffen können. In diesem abscheulichen System erkennt man in den Verbrechern nicht selten die wahren Opfer.

Es ist schließlich nicht die Schuld eines Raubmörders, dass er auf der Straße aufwuchs und „gezwungen“ war, sich seinen Lebensunterhalt zusammen zu stehlen. Die Gesellschaft ist zu verurteilen, welche diese ungerechte Situation erlaubt, in der ein mittelloser und ungeliebter Mensch auf ein glückliches und wohlhabendes Paar stoßen kann. Es ist nicht die Schuld von muslimischen Einwanderern, die eine junge Frau vergewaltigen und ins Koma schlagen, dass sich die deutschen Nachbarn nicht an die Scharia halten.

Die Gesellschaft ist also generell der wirkliche Täter – und da man sie schlecht verklagen kann, bleiben die Geschädigten ohne Sympathie und ohne einen Cent. Im Gegenteil, zu ihrem Schaden müssen sie sich noch Unsensibilität gegenüber fremden Kulturen vorwerfen lassen. Bei den wohlhabenden Raubopfern führt deren Reichtum zur Strafmilderung des Täters. Nach der Logik dieser willkürlichen „Mitleidsjustiz“ brauchen wir also nur als arme Islamisten herumlaufen, um uns vor Verbrechen zu schützen? Oder wäre Ihnen ein verlässliches Rechtssystem doch lieber?

Die Vernunft im Altruismus

[Tugend ist nichts anderes als die Anwendung der Vernunft, Seneca] Die Vernunft steht auf einem einzigen Axiom – dem Gesetz der Identität.

Wenn der Mensch rational handelt, gewinnt die Freiheit – wenn der Mensch frei ist, gewinnt die Vernunft! Ihre Gegenspieler sind der Glaube und die Gewalt.

Der Mensch, der am meisten Verantwortlich ist für die beinahe Zerstörung der Errungenschaften der Renaissance (und für den heutigen geistigen Zustand) ist Immanuel Kant. Seine Philosophie ermöglichte den Aufstieg des Altruismus und Kant entschied, ihn vor der Vernunft zu retten. Er hat die Vernunft nicht attackiert, rekonstruierte sie aber in seiner Version. Er verneinte nicht ihre Gültigkeit, sondern zog nur ihre Grenzen und erklärte, dass sie zu unlösbaren Widersprüchen führe. Folgt man den Wurzeln der gegenwärtigen Philosophien so findet man, dass sie alle aus Kants Gedanken erwuchsen. Wie z.B. der Pragmatismus [William James (1882-1910) „…for freedom is only necessity understood, and bondage to the highest is identical to true freedom.“], den logischen Positivismus und den Rest der Neo-Mystiker, die fröhlich erklären, dass sie ihre Existenz nicht beweisen könnten.

Wittgenstein schrieb dazu: Wenn man keine Gewissheit über irgendeine Tatsache hat, kann man auch über seine eigenen Worte keine Gewissheit haben. Wenn Sie versuchten über alles zu zweifeln, kämen Sie nicht weiter als auch nur an einer Sache zu zweifeln. Das Konzept des zweifeln an sich, setzt die Gewissheit voraus.

Susanne Kablitz und „Alphachamber haben schon in ihren Blogs versucht der Vernunft Geltung zu verschaffen – mit gemischtem Erfolg. Meist werden logische Argumente zunächst zwar intellektuell erfasst – aber danach ertönt sofort wieder das gewohnte Mantra der „sozial engagierten Mitmenschen“: „…aber was geschieht mit den Armen…wer kümmert sich um die Erfolglosen und die Flüchtlinge…wer garantiert das Recht auf einen würdevollen Lebensstandard… ???“

Diese Einwände werden gebraucht ohne philosophische Grundlagen und ohne rationale Prämisse.Sie kommen von gespaltenen Persönlichkeiten, denen die Selbstachtung, Eigenverantwortung und der moralische Kompass abhandengekommen sind. Sie reservieren ihre Vernunft für die Wissenschaften, technologische Entwicklungen und ihre Karrieren. Gleichzeitig akzeptieren sie aber freiwillig ein Leben emotionaler Erpressung und geistiger Nötigung.

Sie kritisieren mit dem empörten Eifer des Wutbürgers die Missstände in ihrer Republik und beklagen sich über verfehlte und menschenverachtende Politik. Dabei erkennen diese Bürger stets nur die Symptome ihrer eigenen Ideologie und sind bereit – um ihrer eigenen Selbstherrlichkeit willen – die Vernunft, Rationalität und jeglichen Syllogismus aus ihren Gedanken und Handlungen zu verbannen. In ihrem Bewusstsein, sind nur sie selbst die Guten und die anderen die Schlechten. Das nennt man Schizophrenie.

Bei alledem vermisst man einen wichtigen Begriff – die Freiheit. Um ihre Ideale zu erzwingen erscheint sie den Gerechtigkeitsaposteln und Gleichmachern plötzlich zweitrangig. Schließlich lässt sich Freiheit mit dem Zwang zur urteilslosen Nächstenliebe nicht gut vereinbaren. Zwang ist aber nicht weniger gewaltsam, nur weil er für die gute Absicht einer Gruppe einer anderen angetan wird. Meine persönlichen Freiheiten müssen sich also in erster Linie wieder nach den Bedürfnissen anderer richten?

Wenn man darüber spekuliert, was die Gesellschaft für die Armen tun sollte akzeptiert man die kollektivistische Prämisse, dass die Leben der Bürger dem Staat “gehören” und dass dieser das Recht hat über sie zu verfügen, ihre Ziele für sie zu setzen und die Verteilung ihrer Mühen zu planen. Kein Mensch kann überredet werden, etwas freiwillig aufzugeben; deshalb sind alle sozialistischen Strukturen mit Zwang und Gewalt verbunden. Das bedarf dann schon der Hörigkeit des einzelnen auf ein System. Der Einzelne kann aber keine persönlichen Rechte auf eine andere Entität übertragen, ohne seine Moral oder ethischen Werte teilweise oder vollständig aufzugeben.

Ayn Rand sprach in einem Seminar 1960 an der US Columbia Universität: Unsere Helden sind keine intellektuellen Größen wie Isaac Newton und Albert Einstein, sondern Opfer, wie Anne Frank und Carl von Ossietzky. Die Insassen der Asyle werden uns weiterführen, nicht philosophische Giganten – das Leiden, nicht die Vernunft ist der überragende Wert.

Dies ist der zweite Teil einer vierteiligen Reihe in Zusammenarbeit mit “alphachamber”.

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Ständiger Verstoß der Politiker gegen die Verfassung

Verfasst von: krisenfrei - 25/08/2013

Staatsverschuldung

Warum macht der Staat immer neue Schulden? Und wo liegen eigentlich die Grenzen?

 

 

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Banker setzen Abgeordnete unter Druck

Verfasst von: krisenfrei - 25/08/2013

Banker setzen Abgeordnete unter Druck: „Wagt ja nicht das Gemeinwohl zu verteidigen!“

von Helga Zepp-LaRouche (bueso)

Schon jetzt, zwei Wochen bevor der amerikanische Kongreß seine Arbeit nach der Sommerpause wieder aufnimmt, befindet sich die Wall Street in einem Zustand unverhohlener Panik: In den ganzen USA und vielen anderen Ländern wächst die Unterstützung für die Wiedereinführung des Glass-Steagall-Gesetzes, jenes Trennbankensystems, mit dem Franklin D. Roosevelt 1933 Amerika aus der Depression herausgeführt hat. Ihnen ist völlig klar, daß dies das Ende des Mythos bedeutet, daß diese Banken „Too Big To Fail“ seien – „zu groß, um sie pleite gehen zu lassen“. Im Gegenteil, immer mehr Menschen begreifen: Es gibt ein Leben nach der Insolvenz der Wall Street – und nur dann.

Die jüngste Episode in dem Drama, von dessen Ausgang abhängt, ob die Zivilisation ins Chaos abstürzt oder ob wir bald mit dem Wiederaufbau der Weltwirtschaft beginnen können, hat jetzt die Top-Banker, die eigentlich lieber hinter den Kulissen operieren, in ihrem eigenen Namen auf die Bühne gebracht. Nachdem die Zeitung The Oklahoman am 14. August eine Replik des EIR-Redakteurs Paul Gallagher auf den Angriff des Vorstandsvorsitzenden von JP Morgan, Jamie Dimon, auf das Glass-Steagall-Gesetz veröffentlicht hatte, antwortete jetzt der leitende Geschäftsführer des Amerikanischen Bankenverbands, Michael Hunter, im selben Blatt mit einer Attacke auf Paul Gallagher und mit der ganzen Liste der Rationalisierungen, die die Banker gewöhnlich für ihr System der Hochrisikospekulation vorbringen.

Wie desperat dessen Zunft inzwischen ist, wurde noch deutlicher in einem Brief, den der Kalifornische Bankenverband an alle Abgeordneten des kalifornischen Landtages schrieb, nachdem dort am 5. August ebenfalls eine Resolution für die Wiedereinführung des Glass-Steagall-Gesetzes eingebracht worden war. In einem unverhohlen drohenden Ton wurden die Abgeordneten darin aufgefordert, mit einem „Nein“ zu votieren, falls die Resolution im Finanzausschuß zur Abstimmung komme. In dem Brief wird Glass-Steagall immer nur als die „LaRouche-Maßnahme“ bezeichnet. Das ist natürlich phantastisch, angesichts der Tatsache, daß diese Gesetzesvorlage inzwischen von 75 Kongreßabgeordneten und zehn Senatoren als Sponsoren unterstützt wird, daß Unterstützungs-Resolutionen in 24 von 50 Bundesstaaten eingebracht wurden und daß eine schnell wachsende Zahl von nationalen Organisationen und führenden Persönlichkeiten wie Thomas Hoenig, Sheila Bair, Sandy Weill, Gewerkschaften wie die International Association of Machinists und der Gewerkschaftsdachverband AFL-CIO, die National Farmers Union u.v.a. sich öffentlich für Glass-Steagall einsetzen.

Je mehr die allerdings von den Aktivisten der LaRouche-Organisation „LaRouchePAC“ inspirierte Kampagne für die Wiedereinführung dieses Gesetzes in den letzten Wochen an Zuspruch gewann, desto deutlicher wurden auch die kriminellen Methoden, mit den die Wallstreet-Lobbyisten und Topmanager Druck auf die Abgeordneten ausüben.

Schon eine Woche vor dem Jahreskongreß der Landtagsabgeordneten in Atlanta wurden Abgeordnete zuhause angerufen und je nach Profil aufgefordert, bei der Abstimmung zur Glass-Steagall-Resolution mit Nein zu stimmen oder sich zu enthalten, damit kein Quorum zustande komme, oder es wurde offen gedroht, daß Zigtausende Arbeitsplätze in ihrem Bundesstaat vernichtet würden, da die Banken sich dann aus diesem Standort zurückziehen würden. Anderen wurde der Verlust jeglicher Wahlkampfspenden und damit explizit das Ende ihrer Karriere angekündigt. Die juristische Bezeichnung für derlei Vorgehen heißt Erpressung!

Da alle Zeichen auf Sturm stehen für den bevorstehenden endgültigen Kollaps des transatlantischen Finanzsystems zum Ende des US-Haushaltsjahres, also in dem Zeitraum zwischen jetzt und irgendwann im Oktober, arbeitet die internationale Finanzoligarchie auf Hochtouren daran, die letzten Lücken bezüglich der diversen „Bail-in“-Gesetze – dem Zypern-Detroit-Modell – zu schließen. Nach mehr als fünf Jahren an sogenannten Rettungspaketen, also dem hyperinflationären Gelddrucken und Bankenrettung auf Kosten der Steuerzahler, dem „Bail-out“, soll jetzt die allgemeine Enteignung der Konteninhaber stattfinden – der „Bail-in“.

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Pentagon bereitet Cruise Missiles für Angriff gegen Syrien vor

Verfasst von: krisenfrei - 25/08/2013

Obama bleibt dabei, dass es mit dem Angriff „keine Eile” hat

Jason Ditz (antikrieg)

 Regierungsvertreter bauschen weiterhin die Anschuldigungen eines Chemiewaffenangriffs am Mittwoch auf, indem sie sagten, dass sie glauben, dass es einen solchen Angriff wahrscheinlich gegeben hat, obwohl sie keinerlei Beweise haben, um diese Behauptung zu stützen. Da trifft es sich günstig, dass das Pentagon neue Angriffspläne für Syrien hat.

Anscheinend hat das Pentagon hart daran gearbeitet, diese neuen Pläne und neuen Ziele herauszubringen, obwohl der Chef des Generalstabs Martin Dempsey erst vor zwei Tagen vor einem militärischen Einsatz gewarnt hat, und hat jetzt die Marschflugkörper einsatzbereit, so dass es nur mehr des Befehls des Präsidenten bedarf, um mit dem Angriff zu beginnen.

Es sieht so aus, als wären die Regierungsvertreter so nahe wie noch nie zuvor daran, einen Krieg zu beginnen, und obwohl Präsident Obama steif und fest behauptete, es gäbe keine „Eile“ bei einem Angriff gegen Syrien, scheint ein neuerlicher Anstoss durch den Kongress vorzuliegen, endlich gegen Syrien loszuschlagen und nicht auf irgendwelche nervtötenden Beweise zu warten, um die Behauptungen zu belegen, sondern einfach loszuschlagen.

Mit den NATO-Alliierten Frankreich und Türkei mit von der Partie und dem Pentagon, das bereits die Cruise Missiles abschussbereit in Stellung hat, wird es für die Administration aussergewöhnlich einfach sein, mit dem Angriff zu beginnen und zu behaupten, es handle sich um einen „Kompromiss“ im Vergleich zu einem anderen, noch grösseren Angriff.

Die Voraussetzungen dafür wurden anscheinend bereits vom Weissen Haus geschaffen, welches steif und fest behauptet, dass man für den Fall einer potenziellen Militärintervention nicht an „Stiefel auf dem Boden“ denke.

Um welche Art von Angriff es sich dann handeln soll, wird sich zeigen, aber Regierungsvertreter haben oft die Einrichtung von „Pufferzonen” diskutiert, nominell aus humanitären Gründen, aber in erster Linie um den syrischen Rebellenfraktionen einen Ort zur Verfügung zu stellen, von dem aus sie straflos ihre Attacken durchführen können.

Gleichzeitig wird jede militärische Intervention, die eine ernsthafte Änderung der Situation im Land herbeiführt, mit dem Problem konfrontiert sein, auf das wiederholt hingewiesen worden ist, nämlich die Dominanz der Rebellen durch al-Qaedas Verbündete. Das bedeutet, dass jeder Angriff, der die Regierung Assad zu sehr beschädigt, mit einem hohen Risiko verbunden ist, eine jihadistische Fraktion an die Macht zu bringen, die den VereinigtenStaaten von Amerika gegenüber noch feindlicher eingestellt sein wird.

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Die Parteien und unser Geld

Verfasst von: krisenfrei - 24/08/2013

Leiharbeit, Mindestlohn und Minijobs | Die Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl 2013

In diesem Beitrag geht es um das Thema Arbeit, genauer: Leiharbeit, Mindestlohn und Minijobs.

 

 

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