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Obama: vom Kriegs- zum Schuldennobelpreisträger

Posted by krisenfrei - 31/08/2013

Schulden-Nobel-Preis, Obama macht mehr Schulden als alle 43 Vorgänger zusammen

Obama is burning washington money US king of debt crisisvon WiKa (qpess)

Money Town: Obama ist und bleibt in jeder Hinsicht ein Präsident der Superlative. Nicht nur bei der maßlosen Steigerung der Drohneneinsätze im Verlauf des Programms „Tod für Jedermann“. Auch bei der Demontage der amerikanischen Verfassung hat er schon mehr Fortschritte gemacht als alle seine Vorgänger zusammen. Jetzt geht es mal wieder ans eingemachte, oder besser gesagt um die blanke Gelddruckerei. Die derzeit geltende gesetzliche Schuldenobergrenze von 16,7 Billionen Dollar dürfte spätestens im Oktober wieder einmal für das inzwischen rituelle Kräftemessen zwischen Demokraten und Republikanern sorgen.

Wir nehmen den nächsten kritischen Schuldenstand an, der mit 16,7 Billionen Dollar noch im Oktober 2013 erwartet wird und machen eine kleine Rekordrundschau zum Thema Dollar und amerikanische Präsidenten. Genau genommen hat er 42 Präsidenten (mit Ausnahme von George Bush), schon im Sack, sprich alle von diesen verursachten Schulden in Summe bereits überrundet. Und den George W. wird er mit Sicherheit bis zum (geplanten) Ende seiner Amtszeit auch noch locker mit in den Sack stecken. Zum tatsächlichen Schuldenstand gibt es übrigens unterschiedliche Auffassungen, dazu kommen wir aber im Verlauf der Geschichte noch.

Die Ahnengalerie

Ein kleiner Blick in die Ahnengalerie, beschränkt auf die präsidialen Schulden-Billionäre. Also nur die 13-stelligen Finanz-Minus-Experten, die allerdings nur in der jüngeren Geschichte der USA zu finden sind. Hier unser Ranking, mit Zahlen und rechts eine der unzähligen US-Schuldenuhren (diese könnte etwas vorgehen) wie man sie überall im Netz finden kann kann:

  • Präsident George H. W. Bush: schaffte als erster die Billionengrenze und sorgte für schlappe 1,03 Billionen Dollar Schulden in einer Amtszeit. Er konnte schon mit entsprechenden Ausgaben für Mord & Totschlag glänzen, gut investiert im ersten Irak-Feldzug, neben einer 125 Milliarden Dollar Spritze zur Beseitigung einer Kreditkrise in 1989.
  • Präsident Ronald Reagan: addierte dem US-Schuldenberg einen Betrag von 1,412 Billionen Dollar über zwei Amtszeiten hinzu. Seine kriegerischen Ambitionen beschränkten sich dabei noch auf den ewigen Kampf gegen die Rezession im eigenen Land.
  • Präsident George W. Bush: türmte seinen persönlichen Schuldenberg schon mal auf 3,294 Billionen Dollar über zwei Amtszeiten und konnte damit den Papa schon recht ordentlich zum Wohle der Nation überrunden. Damit war auch er während seiner Amtszeit der unangefochtener Schuldenkönig von Amerika. Er war es auch, der vermehrt unter dem Motto „Kampf dem Error“, nach 9/11, den friedensstiftenden Charakter von Bomben für die ganze Welt neu entdeckte und weiter kultivierte. Eine recht teure Sportart übrigens, die sich in der Folge zu einem der beliebtesten amerikanischen Geschäftsfelder entwickeln sollte.
  • Präsident Barack Hussein Obama: haut derzeit dem Fass den Boden raus. Schon mit 5,073 Billionen Dollar nur aus der ersten Amtszeit hat er alle Rekorde geholt. Für seine zweite Amtszeit werden ihm noch größere Leistungen dieser Art zugeschrieben. Die Erwartungen sind sehr hoch und die Geschichte belegt, dass die nicht übertrieben sind. Die 10 Billionen-Marke in zwei Amtszeiten ist in absolut greifbarer Nähe. Da kann kaum irgendwo ein Staatsmann auf der Welt mithalten, zumal die weltweite Staatsverschuldung mal gerade nur 52 Billionen Dollar ausmacht.

Unbenannt

Und wer jetzt noch die ganze Dröhnung, als komplette Seite braucht, mit noch viel mehr Zahlen, der kann die richtige Schuldenuhr der USA bewundern, die an dieser Stelle von der US-Debt-Clock.org zur weltweiten Bewunderung vorgehalten wird. Achtung: bis die Seite geladen ist kann es eine Weile dauern, denn 13-stellige Zahlen gehen nicht so einfach durch die Leitung. Noch eine weitere Randnotiz. Die Schuldenuhren in den USA ticken zuweilen ein wenig unterschiedlich. Die offiziellen Angaben humpeln dabei meist etwas hinter denen der privaten „Watcher” her. Die Ursache dafür sollte im Understatement der Obama Administration zu suchen sein, oder aber in dem Umstand, dass man die giftige Überschreitung der „roten Schulden-Linie” hartnäckig leugnen muss, um nicht Gefahr zu laufen, Opfer irgendwelcher republikanischer Vergeltungs-Verbal-Raketen zu werden.

Kleine Zahlenspielereien

Einigkeit macht stark, Krieg ist Frieden und nach Frieden dürstet schließlich die ganze Welt. Immerhin hat Amerika von seinem jetzigen Schuldenstand rund 4 Billionen Dollar in „Friedenstechnik“ und „Friedensmissionen“ gesteckt. Kaum ein anderes Land kann auf soviel Mitfühlsamkeit gegenüber der Menschheit zurückblicken. Damit hat Amerika allein rund 500 Dollar pro Erdenbewohner für den Frieden ausgegeben. Der Kampf gegen den Hunger hat hier nicht einen derartigen Stellenwert und spielt sich eher im Nachkommabereich ab.

Wollte sich die Welt mit ihren rund 8 Milliarden Bewohnern nun Amerika gegenüber solidarisch erweisen und den heutigen Schuldenberg von bald 16,7 Billionen Dollar abtragen, dann wären dies nur 2.087,50 Dollar pro Nase. Da die Welt aber immer ganz fies gegenüber Amerika ist, werden wohl die rund 300 Millionen Amerikaner auf diesem Berg sitzen bleiben und ihn selbst mit rund 55.666,66 Dollar pro Kopf berippeln müssen. Das schließt auch das Drittel der Amerikaner ein, die über ein Guthaben von 0,00 Dollar oder weniger verfügen.

Schulden-Nobel-Preis für Obama

Bestimmt wäre Obama dieser Titel um einiges lieber als ein Offenbarungseid, wenn im Oktober die besagte Schuldenobergenze von derzeit 16,7 Billionen Dollar wieder gerissen werden muss. Den Titel hat er sich in jedem Falle redlich verdient. Derzeit nagt nur der sogenannte „Sequester“ an seinem wohlverdienten Titel. Eine automatische Ausgabenbremse, die in Kraft trat, weil sich die beiden Lager nicht so wirklich über neue Schulden einigen konnten. Dass der Schuldenberg auch weiterhin exponentiell wachsen wird, darüber müssen selbst Fachleute nicht streiten.

Noch der ein oder andere Ausreißer, oder etwas Unvorhergesehenes, eben die nächste Krise in der Krise und schon können die Schleusen wieder richtig aufgedreht werden. Es erscheint eher realistisch als illusorisch, das Obama zum Ende seiner Amtszeit aus diesen Gründen oberhalb der 20 Billionen Schulden Marke enden wird, trotz all der harten Einsparungen. Damit wird er, wie oben bereits erwähnt, auch den letzten der 43 Schuldenmacher (George W.) in Toto noch mit in den Sack gesteckt haben. Eine Leistung die ihresgleichen sucht.

Dazu sollte noch erwähnt werden, dass sein persönlicher Werkzeugkasten zur Erreichung des Ziels sehr gut bestückt ist. Sofern sich beispielsweise die Republikaner weiter verweigern und ihm seinen Triumph nicht gönnen mögen, indem sie blockieren, ja dann muss er die richtigen Karten auf den Tisch legen! Eine etwas umfangreichere „Friedensmission“ würde ihn beispielsweise vom Votum seiner Neider befreien. Im akuten Zustand der „Weltbefriedung“ kann er auf deren Meckereien und Blockaden gut verzichten und darf das dann auch per Gesetz.

Man munkelt deshalb nicht ganz zu Unrecht, dass die amerikanische Flotte derzeit vor Syrien kreuzt, damit er besagten Titel auch effektiv verteidigen kann, ohne dass ihm die Republikaner noch in die Suppe spucken können. Krieg ist eben Krieg und da gelten andere Gesetze, insbesondere daheim. Da zählt nur Solidarität. Aber keine Panik, sollte die syrische Friedensmission aus anderen Gründen scheitern und er keine Friedensbomben dort platzieren können, so gibt es noch ein weitere eiserne Werkzeuge in seinem Kasten, die ihn befähigen die Ziellinie zu überschreiten.

Es kann dann noch immer ein innerer Notstand ausgerufen werden. In einer oder einem solchen Falle ist er die politischen Widersacher auch schon wieder los. Notstand ist eben Notstand. Derzeit streiten sich die Fachleute noch darum, ob akuter Geldmangel auch einen solchen Notstand begründet. Schaut man auf die vielen Leute unter den Brücken in den USA, dem freisten Land der Welt, dann ist man versucht diese Tatsache zu bejahen. Und damit er auch den Kampf mit dem „inneren Schweinehund“ richtig aufnehmen kann, hat man schon für ganz viele Milliarden Dollar eine „bösondere“ Munition gekauft und die Homeland Security mehr oder minder vollends militärisch ausgerüstet. Auch wenn der Feind im Lande noch nicht zu sehen ist, bestimmt wird er sich zeigen wenn er benötigt wird. Oder aber wenn die Gläubiger bei ihm vor der Türe stehen und ihr Geld wieder haben wollen. Das wäre auch ein Notstand.

Egal wie hart es für Obama noch werden wird, wir sehen ihn bereits in der angekündigten Position. Es mag sein, dass in der Folgezeit der Schwanz des öfteren noch mit dem Hund wackeln muss, aber derlei Geklapper gehört nun mal dazu wenn man auf Rekordjagd ist. Ein weiterer Umstand der uns bei dieser Bewertung bestätigt, ist die Ankündigung der FED, vertreten durch „Ben Bad Bankie“, die Zeit der Niedrigzinsen jetzt langsam beenden zu wollen. Letzteres wird der Turbo auf dem Weg zum unangefochtenen Nobel-Schulden-Preis-Träger werden, denn nur 1 Prozent Verschlechterung bei der Refinanzierung der Staatsschulden katapultiert ihn um satte 167 Milliarden Dollar pro Jahr weiter nach oben auf den Schuldenberg.

Und sollten wir dieses spannende Rennen irgendwann aus den Augen verlieren, dann sicherlich nur, weil die sich daraus ergebenden „Friedensmissionen“ Amerikas die ganze Welt erfassen werden. Und nach dem großen Friedens-Schutthaufen wird nach solchen Titeln bestimmt niemand mehr fragen.

Eine Antwort to “Obama: vom Kriegs- zum Schuldennobelpreisträger”

  1. Zunächst hatte am Mittwoch die Bekräftigung der ultra-lockeren Geldpolitik durch Bernanke vor dem US-Kongress noch für Rekordstände an den Börsen in Frankfurt und New York gesorgt . Im weiteren Verlauf der Anhörung sagte Bernanke aber, dass die Fed bei einer der nächsten Sitzungen das Tempo der Anleihekäufe verringern könnte, falls sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter aufhellen sollte.

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