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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

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Archive for Juli 2013

Der Geruch des Blutes

Verfasst von: krisenfrei - 25/07/2013

von Susanne Kablitz

„Die Meere der Welt werden von einer Kreatur beherrscht, die Jahrmillionen der Evolution ohne Veränderungen überlebt hat. Eine gefühllose Bestie ohne Verstand. Sie lebt um zu töten. Eine hirnlose, alles verschlingende Maschine. Sie greift jeden und jedes an und verschlingt alles, was sich bewegt. Es ist, als hätte Gott den Teufel in dieser Gestalt erschaffen und ihm einen Rachen gegeben.“

Dies ist der Text aus dem deutschen Trailer zu „Der weiße Hai“ aus dem Jahr 1975. Ein Schocker damals und mit Sicherheit einer der Gründe, warum der eine oder andere es überhaupt nicht witzig findet , wenn ihm beim Schwimmen im Meer jemand in die Füße zwickt. Man munkelt, dass dieser Scherz der einen oder anderen Partnerschaft den Garaus gemacht haben soll.

Nun, inzwischen haben wir wohl lernen dürfen, dass dem Tierchen da gewaltiges Unrecht getan wird und die Wahrscheinlichkeit als Frühstück im Schlund eines Hais zu landen, eher gering ist. Trotzdem halten sich manche Legenden hartnäckig, da hilft auch die Realität nicht weiter.  Haie sind Menschenfresser. Punkt! Was kümmern mich Fakten, wenn ich eine Meinung habe?

Als ich mich mit dem gesprochenen Text allerdings näher beschäftigte, fiel mir auf, dass die Beschreibung zwar nichts mit der Gattung der Haie zu tun hat, allerdings eine erstaunliche Ähnlichkeit mit unserem Geldsystem  aufweist. Sie finden das übertrieben?  –  Nun sehen wir uns das genauer an.

In der Tat gibt es unser derzeit bestehendes Geldsystem noch nicht so sehr lang – bis zum Jahr 1971 war unser Papiergeldsystem zumindest noch teilweise durch gewisse Werte gedeckt. Die Werte waren zwar seit „Bretton Woods“ eher zweifelhaft, aber im Vergleich zu dem, was seit 1971 in der Welt los ist, war dies zumindest die ansatzweise Wahrung gewisser Werte. Das inzwischen vollkommen ungedeckte Papiergeldsystem, mit dem die Menschheit  seit den Tagen der Installierung von Zentralbanken mit freundlicher Unterstützung der jeweiligen Regierungen, drangsaliert und enteignet wird, ist in der Tat eine gefühllose Bestie ohne Verstand.

Diese Bestie lebt, um zu töten… auch dies in der Tat, nur geschieht es höchst subtil. Hier rennt nicht jemand als Kettensägenmörder durch die Gegend und massakriert Menschen sondern diese Bestie des ungedeckten Papiergeldes mordet leise und langsam. Sie mordet hinterlistig – und das ist das Erhebende daran – sogar mit Einverständnis der Opfer. Das ist so, als wenn Sie sich dem Hai ins Maul legen würden und bitten: „ Beiß´ zu – ich steh auf Schmerz!“

Die Bestie des ungedeckten Papiergeldsystems nimmt den „normalen“ Menschen alles weg, wofür sie ihr ganzes Leben lang arbeiten, es verteilt das gesparte Vermögen auf höchst faszinierende Weise an die um, die sich auf Kosten derer bereichern, die an die Weisheit glauben, dass man nur das ausgeben kann, was man vorher gespart hat. Diejenigen, die aber etwas gespart und auf Konsum verzichtet haben, diejenigen, die nicht daran glauben, dass Wohlstand durch Schulden entsteht, müssen sich leider wie schon oft in der Vergangenheit als spießig und langweilig degradieren lassen.

„Wenn wir jetzt keine Schulden machen, dann geht die Welt unter! „ oder „Wenn wir weiter „sparen“, geht alles den Bach runter!“ Das sind übrigens Lieblingsfloskeln derjenigen, die permanent über ihre Verhältnisse gelebt haben und nun das süße Leben aus faktisch nicht vorhandenem Geld weiter fortführen wollen.

„Was kümmert uns die Staatsverschuldung? –Schafft die Zinsen am besten ganz ab, dann ist die gar nicht so schlimm!“

John Maynard Keynes, der zum Gottvater der Wirtschaft erhoben wurde, fand passende Worte dafür, dass – falls sein Rezept statt zur zuckersüßen Marzipantorte eher zum versalzenen Trockenkuchen führen würde – klare Worte: „ In the long run, we are all dead!“

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Fehlender Mut zur Wahrheit

Verfasst von: krisenfrei - 25/07/2013

Tageskommentar 24. + 25. 07. 2013: fortunato,
Fehlender Mut zur Wahrheit.

von fortunato (fortunanetz)

Zbigniew Brzezinski, die graue Eminenz der amerikanischen Außenpolitik und Berater in der Regierung Jimmy Carter, brachte es in seinem Werk „The Grand Chessboard“ schon lange vor den aktuellen Enthüllungen auf den Punkt: ‚Demokratie ist Staffage‘. Diese Wahrheit formulierte er schon 1997. Und daran hat sich, gemessen an dem was sich derzeit alles ‚enthüllt‘, seitdem nichts geändert.

Edward Snowden begann seine Karriere beim amerikanischen Geheimdienst mit der Überzeugung, dass es ehrenhaft ist, für sein Land zu spionieren, bzw. für die Spionage die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Schließlich gilt das Argument, dass jeder Staat dieser Erde in irgendeiner Weise einen Geheimdienst für Spionage und Gegenspionage benötigt. Dabei gilt auch das richtige Wort von Sun Tsu: „Erkenne die Fehler deiner Gegner und deine eigenen und du bist unbesiegbar.“ Am Besten beobachtet man sich immer gleich mit, damit man nicht sich selbst gegenüber betriebsblind wird. Geheimdienste sind ein notwendiges Mittel, solange es Staaten auf der Welt gibt.

Doch Edward Snowden musste im Laufe seiner Zeit feststellen, dass er zunehmend in einer Welt lebt, in der praktisch jede Handlung und sei sie noch so intim, von Fremden protokolliert, beobachtet und analysiert wird. Dabei handelt es sich auch um Handlungen, die in keiner Weise etwas mit Spionage und Gegenspionage zu tun haben, sondern um ganz normale, private Handlungen von Menschen. Dass dabei gegen geltendes Recht verstoßen wird, trübt das gute Gewissen der Täter in keiner Weise und anscheinend haben deren Helfer, hier zuerst seien Merkel, Friedrich, Gauck und Co. genannt, ebenfalls mit Recht oder gar Moral keinerlei Probleme. Im Gegenteil! Sie stellen sich absichtlich dumm und behaupten von nichts gewusst zu haben. Darüber lacht sogar der Ex-Chef der NSA!

Für die amerikanische Führung müssen die letzten Tage wahrhaft köstlich gewesen sein, zeigen sie doch, auf welch niedrigem Niveau sich ‚unsere‘ politische Elite bewegt. Für die USA sind diese Leute wirklich kein Problem, wissen sie doch immer dann nichts, wenn es ernst wird. Gegenwehr muss der große Bruder da wohl nicht befürchten. Das ist jetzt deutlich dokumentiert. Und es ist auch deutlich dokumentiert, dass es den USA egal ist, was wir denken! Sie teilen uns lediglich mit, dass wir nun wissen was sie tun! Hier worten die Herren! Einer ist der Herr, der andere der Hund. Sie dürfen raten, wer gerade mit dem Schwanz wedelt!

Die deutsche Bevölkerung reagiert zwiespältig auf die Enthüllungen von Snowden. Die eine Gruppe ruft: ‚Wir haben es schon immer gewusst! Die USA respektieren unsere Rechte nicht und die Bundesregierung ebenso wenig!‘ Die andere Gruppe ruft:‘ Es war schon immer bekannt, dass die spionieren. Also was soll’s?‘ In diesen wenigen Nuancen unserer Sprache manifestieren sich unterschiedlichste Welten, sowohl im Denken wie auch im Erleben. Die einen sind empört, die anderen verstecken sich hinter der billigen Strategie, dass sich doch eigentlich nichts geändert hätte. Dabei vergessen sie die Frage überzeugend zu beantworten, weshalb denn nun die USA Snowden jagen wie ein tollwütiger Hund sein Opfer, wenn der Mann andauernd nur das sagt, was schon bekannt ist? Also so wirklich ehrlich ist das nicht, wenn man behauptet es schon immer gewusst zu haben.

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Warum wir unser Gold nicht von Amerika zurück bekommen werden!

Verfasst von: krisenfrei - 25/07/2013

Ron Paul erklärt wer die Macht über die Goldreserven der USA hat.
Und im Umkehrschluss warum Deutschland sein Gold von Amerika nicht zurück bekommen wird!


Natürlich ist das deutsche Gold, das in New York lagert (1536 Tonnen), weg.

Laut einer Erklärung der Deutschen Bundesbank am 16. Januar 2013 will Deutschland bis zum Jahr 2020 die Hälfte seiner Goldreserven nach Deutschland holen und selbst dort aufbewahren (Quelle).

Die Erklärung der Deutschen Bundesbank sind nur leere Worthülsen. Erstens ist dieses Gold in den Tresoren der FED gar nicht vorhanden, weil es an die Eigentümerbanken der FED zum Zocken verliehen wurde, damit der Goldpreis möglichst nach oben nicht ausbricht, und zweitens wird dieses Falschgeldsystem in der heutigen Form bis 2020 nicht mehr existent sein. Sowohl die Verantwortlichen der Bundesbank als auch unsere Volksverräter wissen das.

Kein deutscher Polit-Darsteller wird es wagen, sich massiv dafür einzusetzen, das deutsche Gold auf schnellstem Wege nach Deutschland zurückzuholen. Logistisch gesehen hätte es schon längst auf deutschem Boden sein können. Dass die FED niemandem Zugang zu den Goldtresoren gewährt, sagt alles über die Goldbestände aus. Halt, ich muss mich korrigieren. Das Gold ist nicht weg – es haben andere!

  • 1 kg Gold ca 33.000 Euro
  • 1 Tonne Gold ca 33 Mio.  Euro
  • 1536 Tonnen Gold ca. 50,7 Mrd. Euro

So gehen unsere Polit-Darsteller verantwortungslos mit unserem Volksvermögen um. Sie schmeissen es der FED-Krake in den Gierhals und lassen die Steuerzahler dafür bluten. Mit den Goldreserven in London und Paris sieht es nicht anders aus. Die sehen wir auch nie wieder.

Deutschland ist pleite!

Glauben Sie nicht? Natürlich nicht der Staat an sich, sondern seine Bürger. Am 22. September müssen Sie wie immer Ihre Blockpartei CDUCSUFDPGRÜNESPD wählen. Diese Einheitspartei wird Sie nach den Wahlen, wie schon seit Jahrzehnten, weiterhin belügen und ausplündern. Anschließend werden Sie sich glücklich schätzen, eine ausgenommene Weihnachtsgans zu sein.

Guten Appetit!

Wobei Ihnen spätestens ab dem nächsten Jahr der Appetit reichlich vergehen wird. Stasi 2.0 ist mit IM-Erika und Konsorten bereits installiert. Ihr Sklavendasein haben Sie selbst in der Hand. Unsere Bundeskanzlerin hat ein einziges mal die Wahrheit gesagt:

„Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt, und wir müssen damit rechnen, daß das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.“ (Angela Merkel)

Und was die Deutschen anbetrifft, hat C.F. von Weizsäcker deutliche Worte von sich gegeben: 

„Absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.“ (C.F. von Weizsäcker)

 

 

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Wohnungen für 10000 Euro in Griechenland

Verfasst von: krisenfrei - 25/07/2013

In Griechenland läuft für die Elite alles nach Plan. Ausverkauf aller Staats- und kleiner Privatvermögen. Die riesigen Gasvorkommen sind bereits verscherbelt. Dank der korrupten griechischen Regierung. Hier hilft nur noch eine Art „Französiche Revolution“.  Allerdings hätte diese schon vor min. drei Jahren stattfinden sollen. Demnächst werden Spanien, Portugal … dran sein. Wie lange wollen die EU-Bürger noch vor der Troika kuschen? Je länger die EU-Bürger damit warten, sich der Troika zu widersetzen, desto blutiger wird der kommende Widerstand.

Wenn nicht JETZT, wann dann? 

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In Griechenland werden Altbau-Wohnungen in Notverkäufen inzwischen zu Preisen in Größenordnungen von ein bis zwei Jahresmieten zum Verkauf angeboten.

Quelle: grblog

Die anhaltende wirtschaftliche Krise in Griechenland führt zu einer völligen Entwertung des privaten Immobilienvermögens. Der dramatische Rückgang der Immobilienpreise hat – hauptsächlich bei den Altbauwohnungen – solche Niveaus erreicht, dass die Ersparnisse der Griechen praktisch zu einem großen Teil verloren gegangen sind.

Die Situation auf dem griechischen Immobilienmarkt hat sich so gestaltet, dass es heute hunderte Verkaufsangebote zu Preisen von sogar auch unter … 100 Euro pro Quadratmeter gibt. Und es handelt sich nicht etwa um “Ruinen”, die einer umfangreichen Renovierung bedürfen, sondern um 30 – 40 Jahre alte Wohnungen, die umgehend bezogen werden können.

Altbauwohnungen werden für “einen Apfel und ein Ei” angeboten

Viele Eigentümer bringen in ihrem Besitz befindliche Wohnungen unter den Hammer, um sich der steuerlichen Belastungen, aber auch der Unterhaltskosten zu entledigen. Das Unvermögen zur Auffindung von Mietern, die pünktlich zahlen und keine Schuldenberge auflaufen lassen, hat einen ungeheuren Bestand unverkaufter Wohnungen geschaffen, der auf insgesamt 200.000 – 270.000 Einheiten veranschlagt wird.

Altbauwohnungen in abgewerteten Gebieten – hauptsächlich der Hauptstadt Athen – stehen jahrelang leer, während die Eigentümer gleichzeitig Steuern, Abzocken, Gemeindeabgaben zahlen und sich auf die neue Besteuerung ab 2014 auf Basis der sogenannten “objektorientiert festgesetzten Werte” vorbereiten, die nicht der Realität entsprechen.

Ein- und Zweizimmerwohnungen kann man bereits zu minimalen Preisen erwerben, die in der Größenordnung von ein, zwei Jahresmieten liegen. Kypseli, Agios Panteleimonas, Sepolia, Keratsini, Chatzikyriakia, Platia Amerikis, Pagkrati, Ilisia usw. sind die Bezirke mit den meisten Altbauwohnungen, die zu Spottpreisen verkauft werden. Wohnungen für 8.000 oder 10.000 Euro und ohne spezieller Reparaturarbeiten zu bedürfen sind kein Traum, sondern ein … Albtraum für ihre Eigentümer.

“Preiswalze” drückt Altbaupreise ins Bodenlose

Für alle Interessenten, die solche Wohnungen kaufen wollen, ist es natürlich ihre große Gelegenheit, da die Preise vor 6 – 7 Jahren zwei- und dreimal höher waren. Die Beispiele dafür, dass die Wohnungspreise “auf Grund” gelaufen sind, sind viele.

In Kypseli wird eine Wohnung mit 55 qm im ersten Stock, Baujahr 1958, in ausgezeichnetem Zustand für 11.000 Euro, also 200 Euro/qm verkauft. Es geht jedoch auch noch viel … doller. In Kato Patisia wird eine Kellerwohnung mit 68 qm mit zwei Schlafzimmern, Fenster zur Straße, Baujahr 1976, jedoch in ausgezeichnetem Zustand, für … 7.000 Euro, also 103 Euro/qm verkauft. Die Schnäppchen erschöpfen sich jedoch nicht nur im Zentrum. In Trokantero / Palio Faliro wird eine Tiefparterre-Wohnung mit 56 qm, Baujahr ’75, für 8.000 Euro verkauft.

Auch im übrigen Griechenland kann man – wenn auch in geringerem Umfang – große Gelegenheiten finden. In Thessaloniki wird eine Parterrewohnung mit 50 qm für 10.000 Euro verkauft, auf Korfu wird ein Einfamilienhaus mit 55 qm, Baujahr 1920, für 10.000 Euro verkauft, während in Kypseli / Chania eine 1965 erbaute Tiefparterre-Wohnung mit 55 qm für gerade einmal … 5.000 Euro bzw. 91 Euro/qm verkauft!

Marktspezialisten betonen, dass hauptsächlich für die nicht vermieteten Altbauten die Geringschätzung dermaßen groß ist, dass für die konkreten Immobilien praktisch kein Markt existiert. Fallweise werden nicht einmal 5.000 Euro geboten um eine Wohnung zu erwerben, die höchstwahrscheinlich mit den Mühen eines ganzen Lebens gekauft worden ist.

Parallel sind wegen der wirtschaftlichen Krise tausende Ausländer weggegangen, die sich über Jahre in Griechenland niedergelassen hatten. Es handelt sich hauptsächlich um Immigranten albanischer Herkunft, die in den letzten 20 Jahren Wohnungen in Bezirken des Zentrums von Athen mieteten oder kauften. Es geht um die selben Immobilien, die heute praktisch nicht mehr losgeschlagen werden können, da – gleich, zu welchem Preis sie angeboten werden – keine Nachfrage besteht.

Im selben Moment befinden sich die nach dem sogenannten System der “objektorientierten Wertbestimmung” festgesetzten Preise der Immobilien, auf deren Basis ihre Eigentümer besteuert werden, weiterhin auf hohen Niveaus und werden sich bis 2016 höchstwahrscheinlich nicht ändern. Dies bedeutet, dass beispielsweise eine Immobilie in einem Bezirk des Zentrums, die für 10.000 Euro verkauft wird, jedoch einen drei- und viermal höheren objektorientierten Wert hat, ihren Eigentümer überdimensional mit der Immobilien-Sonderabgabe (EETIDE bzw. EETA) oder mit Gemeindesteuern belastet. Auf dem Papier und zur Freude des Finanzamts verfügt er also über ein Vermögen, welches Vermögen jedoch keinerlei Wert hat und höchstwahrscheinlich noch mehr abgewertet werden wird.

POMIDA schlägt Abtretung von Immobilien an den Fiskus vor

Der Panhellenische Verband der Immobilieneigentümer (POMIDA) hat Vorschläge zur “Rückgabe” von Immobilien zu Gunsten des Fiskus gemacht, damit ihre Eigentümer der Zahlung der sie belastenden Steuern entgehen. Praktisch handelt es sich um Altbauwohnungen, die ihren Eigentümern keine Einnahmen bringen, sie aber mit allen Steuern belasten. Der POMIDA verlangt, die einseitige Abtretung von Immobilien an den Fiskus zwecks Begleichung von Steuern für Verbindlichkeiten von über 50.000 Euro – wofür eine Haftstrafe von mindestens einem Jahr vorgesehen ist – zu erlauben.

Eine solche Planung könnte jedenfalls auch zur substantiellen “Absorption” eines Teils des Altbaubestands des Landes beitragen. Vor den 60er Jahren, aber auch danach errichtete Mehrfamilienhäuser mit hunderten Wohnungen in schlechtem Zustand und ohne Wert könnten mit Geldern aus der grünen Kasse gekauft oder mittels der Boden-Bank und des Bebauungsfaktor-Transfers verwertet werden, deren Umsetzung erwartet wird.

Die Eigentümer der Immobilien könnten sie also gegen ihre Schulden an den Fiskus abtreten und die offiziellen Träger zu einer Verwertung schreiten, entweder indem sie die konkreten Immobilien abreißen und Freiflächen schaffen oder sie instand setzen, damit sie für verschiedene Zwecke genutzt werden können.

(Quellen: Imerisia.gr)

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Scan da löös

Verfasst von: krisenfrei - 24/07/2013

Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.

Sommer, Sonne, Sonnenschein! Da ist er endlich, der deutsche Sommer, der mal etwas länger dauert als nur einen Tag.
Sommer ist auch die Zeit, in der es den Regen und Kältegeplagten Deutschen vor die Hütte treibt. Nun tummeln sie sich auf den öffentlichen Wiesen, in den Gärten und auf den Balkonen, um sich den käsigen Wanst bräunen zu lassen. Da bleibt keiner gerne in den eigenen vier Wänden und es wird wieder gejammert und gestöhnt. Diesmal nicht wegen dem depressiven Grau in Grau sondern weil es angeblich zu warm ist.
Das ist typisch Deutsch. Der Deutsche ist Berufsjammerer und das bekundet er gerne und viel ausschließlich in sozialen Netzwerken, weil er denkt, er könne sich in der großen Anonymität des World wide Net verstecken. Muharrr… Depp! Ist halt noch Neuland, das Abhörnetz.

Sommer in Deutschland, die Zeit in der auch der nicht erwerbstätige Bundesbürger ins Schwitzen kommt und das, ohne sich großartig anzustrengen, die faule Sau! Wir warten nun schon gespannt auf die Direktive von der Bundesagentur für Arbeitslosigkeit, die es Empfängern von Transferleistungen verbietet, in der Sonne zu baden und Vitamin D aufzunehmen. Denn wer nicht arbeitet, der soll nicht essen und schon gar nicht schwitzen oder eine menschliche Regung verspüren dürfen. Wo kämen wir denn da auch hin, wenn der Deutsche plötzlich wieder ein Gefühl entdeckt, das mit guter Laune und Ausgeglichenheit zusammenhängt. Sommer und Sonnenschein wirkt sich positiv auf die Psyche aus und der Mensch wird friedfertiger. Und positive und gut gelaunte Menschen können wir in diesem System nicht gebrauchen.

Das sind genauso Staatsfeinde wie Menschen mit Eiern und oder Rückgrat, Menschen die ihr Land nicht scheißegal scheint und alles bedingungslos akzeptieren, was von Seiten der rotgrünschwarzgelben Einheitspartei kommt. Da ist es kein Wunder, dass es einen Zuspruch von über 40% für die CDU gibt. Da kann man ja gleich wieder die Altdenkenden wählen oder auf noch schlimmere Gedanken kommen. Man fragt sich da schon einmal, warum eine Claudia Roth auf einmal so gegen ihren Lieblings Gängsträppa und Hipp Hoppser Bullshitdo wettert und das nur, weil er sie mit „Kugeln“ durchlöchern will laut seinem neuesten Song. Tja, Frau Roth, das macht wohl etwas Angst, nicht wahr? Da fühlen Sie endlich einmal das, was ein Hartz vierer jeden Tag in diesem Land erleben muss. Ausgrenzung, offener Vollzug, Diffamierungen der Person, Verlust der Grundrechte, Verlust der Persönlichkeitsrechte, Verlust der Perspektiven und Verlust des Lebensmutes, Permanente Angst vor Obdachlosigkeit und Hunger, schlichter Hunger nach ausreichender Ernährung, die nicht aus den Billigstproduktionen der Drecksdiscounter kommt und frei ist von Zusätzen und Giften. Wäre das Mobbing nur von Seiten der Behördenagenturen, könnte man es noch verstehen aber es gibt leider in unserem Land Menschen, für die uns kein weiteres Schimpfwort und keine weitere Krankheit mehr einfällt, die man diesen Typen wünschen muss, weil sie gegen jede Art von Moral, Ethik und Sozialsinn verstoßen. Hirnlose Egozentriker, die auf alles eintreten weil sie ihre eigene kleine und kümmerliche Existenz gefährdet sehen. Wenn die NWO die Weltbevölkerung ausdünnen will, sind diese Typen die ersten, die auf der Abschussliste stehen. Kleine willige Systemsklaven, die sich mit jedem noch so großen Mist bedingungslos füttern lassen. Menschen ohne Bildung, Ehre und Achtung.

Aber keine Angst. In Deutschland wird es keine sozialen Unruhen geben. Wenn der Deutsche auf die Straße geht, dann nur um zu rauchen.
Sommer in Deutschland heißt aber auch, dass sich die Mitarbeiter der staatlichen Abhör- und Überwachungsorgane nicht mit dem Auswerten von Text und Sprachnachrichten beschäftigen, sondern alle an den Bildschirmen hängen und fast ausschließlich Fotos und Videoaufnahmen von Kameras und Drohnen auswerten. Klar, denn wann sonst hat man als Staatssicherheitsnerd die Chance für umme auf so viele Titten von barbusigen Damen an Stränden und Freibädern, Balkonen und Gärten zu starren, als auf den Fotos, die man dann intern im Kollegenkreis tauschen kann. Denn wenn die hochauflösenden Kameras eins können, dann Ihnen meine Damen aus einer Höhe von 10000 Fuß direkt auf Ihre Vorhöfe zu starren. Also wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen plötzlich eine anonyme Postkarte ins Haus flattert, die Sie an Ihre nächste Mammographie erinnern soll oder Sie über Brustvergrößerungen informiert.

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„Beseitigt die Wall Street, nicht die amerikanische Bevölkerung“

Verfasst von: krisenfrei - 24/07/2013

LPAC-Erklärung von Bill Roberts: Detroit ist zu groß, um pleite zu gehen!

Quelle

Am 21. Juli 2013 gab Bill Roberts vom LaRouche Policy Committee die folgende Erklärung zum Konkursantrag der Stadt Detroit ab:

„Beseitigt die Wall Street, nicht die amerikanische Bevölkerung“

„Am 19.7. warnte Lyndon LaRouche, wenn es nicht gelänge, das Glass-Steagall-Gesetz im Kongreß durchzusetzen, wären die USA am Ende. Die Banken des transatlantischen Finanzsystems würden einfach die Zahlungen gegenüber ihren Gläubigern einstellen und ein großer Teil der Bevölkerung Europas und der USA stände auf der Straße und könnte verhungern.

Daß LaRouches Warnung den Nagel auf den Kopf traf, kann man jetzt in Detroit sehen. Letzte Woche beantragte der Notstandsfinanzverwalter Kevyn Orr Konkurs für Detroit nach Chapter 9. Damit ist Detroit die größte Stadt in der US-Geschichte, die jemals Konkurs angemeldet hat. Während Swap-Händler und die Großbanken eine Sonderbehandlung von Orr bekamen – 80% der Forderungen für Zins-Swap-Zahlungen sollen weiter geleistet werden – wird der Rentenfonds der städtischen Angestellten fast vollständig geopfert. Da Kommunen und ihre Angestellten nach US-Bundesrecht nicht verpflichtet sind, in das staatliche Sozialversicherungssystem einzuzahlen, bedeutet der Wegfall der städtischen Renten, daß einem ganzen Teil der Bevölkerung ihr Einkommen fehlen wird.

Ich habe fast genau vor einem Jahr in einer Anhörung vor dem Stadtrat von Detroit gewarnt, daß es nur die Alternative gebe, für Glass-Steagall zu kämpfen. Andernfalls werde die Stadt und ihre Einwohner denselben Banken geopfert, die den größten Finanzschwindel in der Geschichte organisiert haben: die Manipulation des LIBOR-Zinssatzes gegen die Kommunen und städtischen Versorgungsunternehmen, was diese Milliarden von Dollar gekostet hat. Man beherzigte meinen Rat nicht; Detroit wurde unter eine Finanzdiktatur gezwungen, so wie dies die Troika mit den Nationen Griechenland und Italien macht.

Das ist genau die Art von faschistischer „bail-in“-Politik, wie sie in Titel II des sog. Dodd-Frank-Finanzreformgesetz dargelegt ist. Damit wird eine zentralisierte Ermächtigung geschaffen, mit der, nach dem Zypern-Modell, die systemisch relevanten globalen Banken im Falle einer Pleite den Zugriff auf Einlagenkonten erhalten. Das ist auch die Stoßrichtung von J.P. Morgan in einem kürzlich veröffentlichten 16-seitigen Dokument, in dem sie sich brüsten, daß eine zentralisisierte Bankendiktatur über Europa schon zur Hälfte etabliert sei. Das einzige, was der Vollendung noch entgegenstände, seien die anti-faschistischen, pro-demokratischen Verfassungen einiger europäischer Nationen.

Den Versuch von Michael Orr und Gouverneur Rick Snyder, die öffentlichen Rentenvereinbarungen für null und nichtig zu erklären, hat ein Gericht bereits als Verletzung der Verfassung von Michigan zurückgewiesen. Diese garantiert die Unantastbarkeit von öffentlichen Rentenverträgen unter Landesrecht. Aber man muß es noch drastischer ausdrücken: diese Aktion stellt ein Verbrechen der Wall Street gegen die amerikanische Bevölkerung und eine Verletzung der US-Verfassung dar. Sie ist eigentlich nur das extremste Beispiel ähnlicher Verbrechen der Wall Street und des Britischen Empire in allen 50 Bundesstaaten. Es ist natürlich ironisch, daß ausgerechnet Detroit die Stadt war, deren Fabriken und Arbeiter den größten Beitrag zur Produktion von Kriegsgerät leisteten, mit denen der Faschismus in den 1940er Jahren besiegt werden konnte. Jetzt ist es selbst Opfer einer solchen Okkupation. Detroit stand bekanntermaßen ganz oben auf Hitlers Liste strategischer Bombenziele und es sieht es so aus, als ob diese Pläne sich erfüllt haben.

Das Schicksal Detroits steht der ganzen amerikanischen Bevölkerung bevor, wenn diese Politik nicht sofort gestoppt wird. Der Kongreß muß diesen Schurken jetzt das Handwerk legen, bevor es zu spät ist! Über die nächsten zwei Wochen wird das Nationale Politische Komitee von LPAC die Auseinandersetzung im US-Kongress gegen die kriminelle Fraktion hinter dieser Politik eskalieren, so daß wir einen Durchbruch für die Wiedereinsetzung von Glass-Steagall schaffen. Das ist der Schlüssel dafür, Wall Street aus dem Feld zu schlagen und eine volle wirtschaftliche Erholung zu organisieren. LaRouchePac.com wird dazu detailliert die Verbrechen der Wall Street in den 50 US-Bundesstaaten dokumentieren, um den Kongreß zu zwingen, die amerikanische Bevölkerung gegen eine Politik zu schützten, die bewußt zu mörderischen Konsequenzen führt.“

Bill Roberts kandidierte 2012 im 11. Kongresswahlkreis in Michigan und erhielt bei den demokratischen Vorwahlen 41% der Stimmen, insgesamt 15.338 Stimmen. Roberts kandidierte als Teil einer nationalen LPAC-Liste und setzte sich für eine Drei-Punkte-Plattform zum Wiederaufbau der amerikanischen Wirtschaft ein – das Glass-Steagall-Trennbankensystem, ein Kreditsystem und große Aufbauprojekte wie NAWAPA-21.

 

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Sparen, Sparen, Sparen?

Verfasst von: krisenfrei - 24/07/2013

Tageskommentar 23. 07. 2013: fortunato,
Sparen, Sparen, Sparen?

von fortunato (fortunanetz)

Derzeit wagt sich die Mainstream Presse in den letzten Tagen mit einer schönen Statistik heraus.

Darin wird berichtet, dass in den Euro-Ländern die Staatsschuldenquote steigt. Demnach steigt der Schuldenstand der Euro-Staaten fast überall. Das stärkste Wachstum der Staatsschuldenquote verzeichnet Griechenland, gefolgt von Portugal, Irland und Spanien. Weitere Länder beinahe mit der ‚roten Laterne‘ am Ende der Schlange haben die Slowakei, Slowenien und Italien. Deutschland hingegen ist mit gerade einmal einem Wachstum von 0,1 Prozent zumindest für diesen Betrachtungszeitraum relativ stabil. Bei einem durchschnittlichen Wachstum der Staatsschuldenquote von 4 Prozent für den Euroraum bleibt Deutschland deutlich unterhalb dieser stärkeren Verschuldung.

Staaten haben zudem Einnahmen. Diese kommen durch Steuern und Abgaben der Bürger zustande. Das wiederum setzt natürlich voraus, dass diese Bürger ebenfalls Einnahmen haben, denn sonst lassen sie sich ja schlecht besteuern und mit Abgaben belegen. Macht der Staat Schulden, benötigt er für den Schuldendienst Steuern und Abgaben. Wie schwer ein Staat verschuldet ist, misst sich an der Staatsschuldenquote, die sich am Verhältnis von Staatsverschuldung und BIP berechnet, weil man eben annimmt, ein Staat hat immer Einnahmen….

Das reale BIP (Bruttoinlandsprodukt) errechnet sich aus der Summe der Waren und Dienstleistungen inflationsbereinigt, die im Land in einem Jahr hergestellt werden. Wenn nun ein Land eine Staatsschuldenquote von 100 Prozent hat, bedeutet dies dass das gesamte Land 1 Jahr lang alle Waren und Dienstleistungen herstellen müsste ohne dass an die Produzenten und den Staat Geld fließt, nur um die Staatsschuld zu tilgen. Das macht natürlich niemand. Aber es ist ein Indikator dafür, dass ein Land nahe an der Pleite ist. Dennoch ist diese Quote ein recht zweifelhafter Indikator. Weder zeigt diese, weshalb die Staatsschuldenquote steigt oder fällt, noch zeigt dieser Indikator an, inwiefern eine Steigerung oder Senkung der Quote sich auf die Stabilität des Landes auswirkt.

Aber es stellt sich nun doch die Frage, woher nun diese höhere Staatsschuldenquote herkommt. Der Artikel in der FAZ suggeriert erst einmal, dass die Euro-Länder einfach mehr Schulden gemacht haben. Das sieht dann so aus, als würde diesen Ländern das Geld locker sitzen, obwohl sie schon auf astronomisch hohen Schuldenbergen sitzen. Aber da es sich um eine Quote handelt, kann es sein, dass entweder die Staatsschulden gestiegen sind, oder das BIP gesunken. In beiden Fällen steigt die Staatsschuldenquote an. Das ist eigentlich eine wirklich einfache Rechnung. Die Quote sinkt nur dann, wenn entweder die Staatsschuld schrumpft oder das BIP wächst.

Nun ist es aber so, dass in der Tat das BIP in den Euro-Ländern sinkt und das drastisch. Das reale BIP sinkt in der Euro-Zone durchschnittlich um ca. 1,1 Prozent übers Jahr. Und das erklärt schon einmal die ansteigende Quote. Es wurde also nicht mehr Geld ausgegeben, sondern die Euro-Länder sind gesamt-volkswirtschaftlich voll auf Schrumpfkurs! Und das erklärt schon einmal den ersten Teil des Anstiegs der Staatsschuldenquote.

Doch leider kommt es noch schlimmer. Bei Licht betrachtet, kann der Staat Schulden nur zurück führen, wenn er nicht nur die Kosten senkt, sondern auch die Steuereinnahmen steigert. Dazu haben die Länder der Euro-Zone viele zum teil recht originelle Varianten gewählt. Die Griechen mussten zum Teil unfreiwillig ihre Mehrwertsteuer erhöhen, weil Troika und IWF dies so wollten. Das ist schon deshalb recht originell, weil damit der griechische Kaffee in der Kneipe mit 23 Prozent besteuert wird und in der Türkei und in Ägypten eben nicht. Das kommt nun noch hinzu zum in Euro gerechneten Kaffee oder Ouzo, der ohnehin schon durch die Währung teurer ist als das z. B. in türkischer Lira gerechnete vergleichbare Produkt. Die Italiener waren unter der Regierung Monti bei der Erfindung neuer Steuern für ihre Bürger recht fleißig und die Franzosen versuchen ihr Glück mit einer ‚Reichensteuer‘, um den Binnenmarkt nicht belasten zu müssen.

Genutzt hat dies all diesen Ländern bislang wenig! In Griechenland brachen die Steuereinnahmen gewaltig ein. Dieselben Effekte finden sich in und auch hier nochmals zu Italien), in Portugal, Frankreich und Spanien. Man sieht also, die Staatsschulden steigen nicht weil diese Regierungen mehr Geld für fröhliche Projekte ausgeben wollen, sondern sie steigen, weil deren Volkswirtschaften auf Schrumpfkurs sind und demzufolge auch weniger besteuert werden können.

Diese Entwicklung ist insofern logisch, als natürlich die Bevölkerung mehr und mehr sparen muss, wenn die volkswirtschaftlichen Aktivitäten sich reduzieren. In manchen Ländern ist in der Folge der aktuellen Entwicklung die Arbeitslosigkeit gravierend hoch. Angstsparen ist in einem derartigen Umfeld eine natürliche Reaktion. Und deshalb sinken am Ende die Steuereinnahmen und damit steigt die Verschuldung. Die Verschuldungsquote in Euroland steigt nicht, weil die Staaten einfach mehr Schulden machen, sondern sie steigt, weil mittlerweile ganze Volkswirtschaften in einem Abwärtsstrudel stecken, aus dem sie in absehbarer Zeit nicht mehr heraus kommen. Und das alte Mittel der Währungsabwertung, das in früheren Zeiten oft der Rettungsanker für schwache Volkswirtschaften war, steht nun Dank dem Euro nicht mehr zur Verfügung.

Wie üblich werden am Ende solcher Artikel nicht nur die wirklichen Problemstellungen benannt. Es wird auch immer, ganz nach der Methode der ‚Der-Aufschwung-kommt-an-Angela‘ eine Losung ausgegeben, dass so ungefähr im Jahr 2014 oder 2015 alles wieder besser werde. Welche konkreten Maßnahmen denn nun schon eingeleitet sind um ein Wachstum des BIP und damit verbunden der Steuereinnahmen oder welche Maßnahmen in Planung sind, die eine derartig forsche und optimistische Mutmaßung begründen könnte, verrät uns der Autor leider nicht. Da hat hingegen die neueste Aktion von Schäuble doch wenigstens etwas konkretes, wenn er auf seiner Griechenlandreise mit 100 Millionen Euro gewunken hat und das bei fehlenden Einnahmen von ca. 1,6 Mrd. Euro. Man kann bei einer derartigen Hilfe schon mal ins Grübeln kommen, was das soll,

meint

fortunato

 

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Wie die Angelsachsen die Deutschen ausspionieren

Verfasst von: krisenfrei - 23/07/2013

von Natalia Meden (voltairenet)

Die Enthüllungen von Edward Snowden sind ja keine: die Überwachungsprogramme der Vereinigten Staaten und ihrer angelsächsischen Verbündeten waren seit langem bekannt. Die Neuheit ist ihr Umfang. Niemand kann da entkommen. Für die Deutschen war das eine harte Entdeckung: nach der Karte der Abhörmaßnahmen der NSA sind sie das Haupt-Ziel in Europa. Ihr bester Verbündeter, zu dem sie immer loyal gewesen sind, hat kein Vertrauen zu ihnen und spioniert sie aus.

Auf dieser von Edward Snowden dem „The Guardian“ gegebenen Karte, sind die von der NSA am wenigsten überwachten Staaten gelb, die am meisten abgehorchten sind in Rot.

Nichts Überraschendes. Während mehr als vierzig Jahren nach dem Ende des zweiten Weltkrieges war die Bundesrepublik Deutschland am Vorposten des Kalten Krieges gegen die Sowjetunion und ihre Ostblock-Verbündeten. Darüber hinaus sollte der „big brother“ die Deutschen selbst überwachen. Es gab immer Gründe, um diese Aktivitäten zu rechtfertigen: Erstens die Entnazifizierung und dann die Handelsbeziehungen mit der Sowjetunion – alles zweifelhafte Entschuldigungen aus ideologischer Sicht -.

Spionage war nicht sehr teuer: Es gab geheime Standorte in Westdeutschland, die für die Planung und Durchführung von Nachrichten-Sammel-Aktivitäten hinter dem „Eisernen Vorhang“ verwendet wurden. Die gleiche Ausstattung wurde auch verwendet, um das westdeutsche Gebiet zu kontrollieren. Z. B., am Ende der 80er Jahre fabrizierten die US-Sonderdienste einen Skandal, welcher die Liquidation von der 1912 gegründeten Imhausen-Chemie Firma zur Folge hatte. Deutsche Journalisten wagten die heikle Frage zu stellen, über den Weg, durch den kommerzielle, geheime Informationen zu den Ohren der Geheimdienste gelangten. Erhebungen wurden über die Rechtslage der gegen das Unternehmen angeführten Anklagepunkte durchgeführt, welches Unternehmen ein Abkommen mit Libyen beschlossen hatte, um dort ein Chemieunternehmen aufzubauen. Die Operation El Dorado Canyon [1] war vor einiger Zeit durchgeführt worden. Die Wirtschaftssanktionen gegen Libyen waren bereits geplant gewesen. Die Entdeckung dieser „geheimen Informationen“ über den Aufbau der Chemiefabrik kam gerade noch rechtzeitig, um in der Liste der Vorwürfe gegen Muammar al-Gaddafi hinzugefügt zu werden.

Natürlich war Deutschland und ist noch immer ein europäischer Schlüsselpartner der NATO. Berlin machte seit jeher aus der transatlantischen Solidarität eine Säule seiner Außenpolitik, ein Prinzip, dem es treu ist. Vor der Wiedervereinigung hatte Deutschland das Renommee eines wirtschaftlichen Riesens aber eines politischen Zwerges. So war es, wie es funktionierte. Viele Jahre lang haben die Deutschen gelernt zu arbeiten und zu produzieren, aber auf den Spuren der anderen und haben vermieden, außenpolitische Initiativen zu ergreifen. Willy Brandt hätte nie seinen Nobelpreis erhalten, ohne jeden Schritt mit Washington abzusprechen.

Nun ist die Zeit vorbei. Das wiedervereinigte Deutschland sucht politische Unabhängigkeit. Es ärgert seine west-atlantischen Partner. Die zeitgenössische Außenpolitik der Vereinigten Staaten verläuft über die Annahme, dass alle zukünftigen internationalen Schlachten im asiatisch-pazifischen Raum stattfinden werden. Aber das bedeutet nicht, dass die Vereinigten Staaten Europa verlassen werden. Vielmehr sollten sie die Stabilität im hinteren Teil der Frontlinie garantieren.

Die PRISMA und TEMPORA Programme haben den Zusammenhang der Kräfte innerhalb der NATO offen freigelegt. Die westlichen Medien vermeiden die Staaten zu erwähnen, die eine operative Geheimdienst-Allianz mit den USA unterzeichnet haben. Sie ist genauso bekannt wie die „fünf Augen“: [USA], das Vereinigte Königreich, Kanada, Australien und Neuseeland. Alle diese Staaten gehören zu dem anglophonen, „angelsächsisch“ genannten Block. Es ist eine unangenehme Überraschung für die Deutschen zu entdecken, dass sie überwacht wurden… …und durch ihre Verbündeten. Und sie wurden sehr eng überwacht, mehr als alle anderen in Europa! Man hätte diese Art von Spiel seitens der Chinesen und der böswilligen Russen logisch erwarteten können: von einem Jahr zum anderen lenkt das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz die Aufmerksamkeit auf die Bedrohung durch Industriespionage. Hier und da gemeldete Fälle machen die Bevölkerung wachsam. Aber dass Amerikaner ihre deutschen Freunde bespitzeln? Die Engländer? Jammer! Der „innere Kreis“ der Angelsachsen liebt Freundschaft, aber findet nicht anstoßend, seine eigenen Freunde auszuspionieren.

Der Aufstieg antiamerikanischer Gefühle in Deutschland ist eine natürliche Reaktion auf diese Entdeckung… Wie das Forum der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) darauf hinweist: „Amerika ist sehr schmutzig, es stinkt genügend, um es in Europa riechen zu können. Skandale, ungerechte Kriege, Kriegsverbrechen, die Arroganz, die es in den Diskussionen über den Handel gezeigt hat, so viele Anzeichen für eine weltweite Diktatur… und wir werden in den Strudel des Bösen mitgerissen“. „Die Amerikaner verhalten sich noch wie Cowboys“. Stimmen erheben sich, um die bereits begonnenen Verhandlungen für eine „wirtschaftliche NATO “ – d.h. eine Freihandelszone zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten – einzufrieren.

Was noch schockierender ist, ist dass die Deutschen, anständige Menschen, die ihre Treue bewiesen haben, noch genauer als ihre Nachbarn überwacht werden. Michael Hartmann, Sprecher der sozial-demokratischen Opposition (SPD) für innenpolitische Themen, sagte, es gebe keine Rechtfertigung für massive Überwachung der Deutschen. Wirklich? Aus Sicht der Befürworter der US-Hegemonie gibt es genug Gründe, Deutschland entgegenzuwirken. Wo waren die Deutschen im Januar 2003, als acht Regierungschefs eine gemeinsame Erklärung herausgaben, um die Vereinigten Staaten zu unterstützen? Der Brief der 8, die die Intervention im Irak unterstützten, wurde von den Staats-und Regierungschefs von Großbritannien, Italien, Spanien, Portugal, Dänemark, Polen, Tschechien und Ungarn unterschrieben. Wer wagte es, sich im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu enthalten, als man über eine Flugverbotszone in Libyen abstimmte? Deutschland war das einzige westliche Land. Selbst danach, als Guido Westerwelle die Verantwortung für diese riskante Entscheidung (eine „nationale Schande“, nach dem ehemaligen Außenminister Joschka Fischer) übernommen hatte, behielt er seinen Posten im Kabinett. Er büßte höchstens den Titel des Vize-Kanzlers ein. Entgegen der Tradition gab man seinen Posten dem Minister der Wirtschaft. Es sei hier darauf hingewiesen, wie sehr die Doppelmoral in den Köpfen der Europäer tief verwurzelt ist. Beispielsweise, wenn die Spionage in China (in der Universität Tsinghua in Peking, der Chinese University of Hong Kong) stattfindet, ist das normal; wenn es aber in Europa ist, wird es eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte.

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Bundesländer beginnen die Insolvenzverschleppung

Verfasst von: krisenfrei - 23/07/2013

von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge)

Betrugsmasche? Ja, so muss man die Verschleierungsversuche des ausgeb(o)ufften Ministerpräsidenten wohl nennen, denn:

So hat er zum Beispiel ein Programm für mehr als 100 Millionen Euro aufgelegt, mit dem neue Umgehungsstraßen gebaut werden sollen. Aber die Kosten tauchen im Landeshaushalt momentan nicht auf. Denn das Land hat einen Trick gefunden, der nach einem ganz einfachen Prinzip funktioniert: Baue jetzt, buche die Schulden auf ein anderes Konto – und zahle später.

In Trebur in Südhessen zum Beispiel soll demnächst mit den Bauarbeiten begonnen werden. Jahrelang wird die Kommune die Straßen vorfinanzieren und bekommt erst ab 2020 das Geld vom Land Hessen zurück. Damit werden schon heute die Straßenbaugelder aus der Zukunft ausgegeben.

Die Panorama-Redaktion hat weitere Beispiele gefunden: auch ein hübscher neuer Marktplatz im hessischen Pfungstadt wird mit diesem „innovativen“ Modell „finanziert“. Das Bundesland umkurvt das Problem, dass es Ausgaben zur Instandhaltung und Erneuerung der Infrastruktur eigentlich längst nicht mehr stemmen kann, einfach dadurch, dass es diese Ausgaben in den Bilanzen einer Kommune verschwinden lässt. Und nicht nur dort: auch Privatunternehmen haben sich als weitere geeignete Auffangbecken für Bouffiers „verantwortliches Geldausgeben“ von nicht vorhandenem Geld erwiesen. Dort sind die Umdeklarierungen von Ausgaben und ähnliche Tricksereien noch eine Spur dubioser und erinnern an die Kreativität des Bankensektors. Dadurch wurden reihenweise schöner Projekte wie ein neues „Finanzzentrum Kassel“ oder ein „Behördenzentrum Heppenheim“ möglich, ohne das offiziell irgendwelche Schulden aufgenommen worden wären.

Ein Teil dieser Gelder wird einfachfalsch deklariert und fällt ab sofort unter den laufenden Kosten an. Der Rest dieser vergrabenen zwei- bis dreistelligen Millionenbeträge wird ab 2020 wie ein Tütenkasper auf der Soll-Seite des Landeshaushalts wieder auftauchen. Die chronisch knappen Kassen werden diesem Schuldentsunami dann vermutlich so wenig entgegenzusetzen haben, dass der Bund einspringen muss – sofern der seinerseits überhaupt noch irgendetwas begleichen kann.

Bouffier ist dann vermutlich längst als Berater und Vortragsredner in der Privatwirtschaft und geißelt als Ministerpräsident a.D. in irgendwelchen Phoenix-Dokumentationen die kurzsichtige und verantwortungslose Haushaltspolitik seiner gegen den Zusammenbruch des Staatswesens kämpfenden Nachfolger. In der Zwischenzeit dürfen wir gespannt sein, wie viele andere Ministerpräsidenten sich jetzt ein Beispiel an Herrn „Ich bin doch nicht blöd“-Bouffier nehmen und ähnlich clevere Verschleppungsprojekte anleiern werden. Es ist ja auch wirklich verführerisch, wie lange man sich auf diese Weise schadlos halten und die Pleitewelle nochmals weiterschieben kann.

Doch halten wir uns nicht mit biographischen Spekulationen auf, sondern kehren noch einmal kurz zurück zu den Kommunen: denn die schwimmen bekanntlich auch nicht unbedingt im Geld. Da stellt sich doch die Frage, ob sie nicht ruck zuck bankrott gehen, wenn sie jetzt stellvertretend für das Land schon mal bluten sollen?

Nun, das würden sie schon, doch keine Sorge, in Deutschland ist man als zahlungsunfähige Gebietskörperschaft zum Glück etwas weicher gebettet als anderswo. Anders als im Falle der US-Industrieruine Detroit lässt man eine zahlungsunfähige Stadt hierzulande nicht einfach vor die Hunde gehen. Das bedeutet natürlich keineswegs, dass die Finanzen deutscher Städte solider aufgestellt wären. So titelte die Welt jüngst, dass Berlin und die anderen deutschen „Stadtstaaten“ locker genauso tief in der Kreide stehen wie das schlechte Vorbild aus Amerika. Der einzige Grund, warum es dort noch keine Viertel gibt, in denen Gangs das Regieren übernommen haben, ist die Garantie des Bundes, im Falle der Zahlungsunfähigkeit als Bürge einzuspringen. Auf Bundesebene haben wir die Haftungs- und Schuldenunion also schon längst verwirklicht.

So angenehm sich solche eine Struktur für die Verwaltungsbeauftragten ausnehmen mag: das Problem hierbei ist und bleibt, dass damit nicht gerade das Verantwortungsgefühl beim Umgang mit der Haushaltskasse gefördert wird. Geld, dass einem nicht gehört, lässt sich nun mal einfach großzügiger verteilen. Das stellt Ministerpräsident Bouffier derzeit ziemlich eindrucksvoll unter Beweis. Am Ende zahlen wir alle gemeinsam die Zeche. Genauer: diejenigen unter uns, die keine Yachten in Steuerparadiesen ankern haben …

 

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Das Finanzsystem ist bereits zerstört

Verfasst von: krisenfrei - 23/07/2013

 

von Heiner

Wir sollten nicht hoffen, das Finanzsystem wäre noch zu retten. Es ist hoffnungslos von innen zerfressen. Wir stehen nicht am Rand der Klippe, wir hängen bereits über dem Abgrund. Es fehlt ein letzter Schubs.
Schuld ist die Kombination aus Gelddruckorgie und Nullzinspolitik. Seit nunmehr sechs Jahren können Investoren für 98 Cent auf den Dollar Geld leihen und dafür an den Kapital- und Finanzmärkten spielen. Alle Zentralbanken der Welt drucken mit der gleichen Geschwindigkeit. Es geht nicht nur um die USA Kapital-und Finanzmärkte, oder um den Dollar. Das Chaos ist global.

Niemand investiert die Billionen frisch geschaffener Dollar, Euro, Yen in die Wirtschaft. Sie bleiben bei den Jongleuren der Algorithmen an Wall Street, City, Frankfurt, Tokio. So funktionieren Märkte nicht. Mit Vertrauen hat das Spiel nichts mehr zu tun.

Die Dysbalance zwischen Geldmenge und Gütermenge ist weltweit in unverantwortlicher Weise auf die Spitze getrieben: Billionen ungedeckter Papier-Scheine werden in den Markt gepumpt ohne auf die vorhandene Gütermenge Rücksicht zu nehmen – bei gleichzeitig extrem niedrig gehaltenen Zinsen. Eine nie dagewesene Verwerfung.

Der Countdown läuft, wenn auch noch nicht von allen wahrgenommen. Wer die Ereignisse seit der Pleite der amerikanischen Lehman-Bank 2008 aufmerksam verfolgt, ahnt mit welcher Verzweiflung und welchem Aufwand Politiker und Notenbanker das Unheil bisher zu verhindern suchten. Es hat Billionen Dollar, Euro und Yen gekostet – in den letzten drei Jahren mehr als 10 Billionen Dollar Papiergeld, das ohne Gegenwert (aus dem Nichts) ins System gepumpt wurde. Gewonnen wurde ein wenig Zeit.

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