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Die Mythen der Demokratie – Unser Geldsystem mit direktem Blick in die Hölle – Teil 2

Verfasst von: krisenfrei - 10/07/2013

von Susanne Kablitz (Quelle)

… Teil 1 führt uns zu einem sehr plakativen Beispiel und wirtschaftlichen Kernproblem:

Die zu astronomischen Bergen aufgetürmten Schulden wurden nur möglich, weil wir ein Geldsystem haben, das zutiefst unmoralisch ist und ausschließlich einer kleinen „Elite“ dient. Vor rund 100 Jahren wurde die reale Deckung an einen echten Wert wie Gold oder Silber zunehmend ausser Kraft gesetzt, spätestens seit 1971 existiert überhaupt keinerlei Deckung mehr. Die Staatschulden sind die Folge katastrophaler Haushaltsdefizite, die dermaßen außer Kontrolle geraten sind, dass eine Abtragung vollkommen utopisch ist.

Aber – alles demokratisch legitimiert!

Diese Schulden, die je nach demokratischer Struktur entweder staatlich, privat oder auf Unternehmerseite gemacht wurden, waren nur möglich, weil die Staaten sich die Kontrolle über das Finanzsystem angeeignet und es brutal für ihre eigenen Zwecke missbraucht haben. Mittels Zentralbanken legen unsere Regierungen fest, wer das Geldmonopol innehat, in welcher Höhe und auf welchem Wege das Geld ausgegeben wird, wie hoch oder niedrig die Zinsen sind, wer von der Geldschwemme profitiert.

Aber auch das – alles demokratisch legitimiert und zum Wohle der Allgemeinheit!

Haben Sie trotz der immer häufiger auftretenden „Finanzkrisen“ den Eindruck, Sie könnten daran irgendetwas ändern? Gibt es in diesem Land mehr als eine Handvoll gewählter Demokraten, die die kleine Minderheit erhören, die in diesem Treiben die berechtigte Sorge des Untergangs sehen und erkennen, diese auch artikulieren und rufen: „Der Kaiser ist ja ganz nackt!“ ?

Ein Demokrat, der die Macht und Fähigkeit hat, unsere Geisterfahrt zu beenden? Nein, natürlich nicht! Sie dürfen nur wählen, welche der Parteien Sie schneller und gewinnbringender verkaufen wird. Wir werden Zeitzeugen wie alles in sich zusammenbrechen wird. Wir verlieren seit Jahren absolut alle Freiheiten, weil diese Menschen, die behaupten uns zu repräsentieren, die größten Unterdrücker der Geschichte geworden sind.

Dabei ist der blinde Glaube in die Demokratie eigentlich ein relativ neues Phänomen – die Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika, dem Land, das vor langer Zeit einmal ein freies Land war, zeigten sich gegenüber der Demokratie äußerst skeptisch.

Benjamin Franklin:“ Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Lamm darüber abstimmen, was sie zu Mittag essen wollen. Freiheit ist hingegen ein gut bewaffnetes Lamm, das die Abstimmung anficht.“ Auch Thomas Jefferson wird mit den Worten zitiert:“ Demokratie ist nicht mehr als Pöbelherrschaft, wo 51 Prozent der Menschen den anderen 49 Prozent ihre Rechte abnehmen.“

In unserer heutigen Zeit kommt in besonders verachtenswerter Weise noch hinzu, dass über das, was mit unserem Geld geschieht, noch nicht einmal abgestimmt wurde. Es wurde nicht darüber abgestimmt, ob wir damit einverstanden sind, dass nur die Regierung ein Monopol auf Ausgabe besitzen soll, es wurde nicht darüber abgestimmt, ob wir Zentralbanken wollen, die in enger Zusammenarbeit mit den Regierungen dieses Monopol in unfassbar dreister Weise missbrauchen.

Wir wurden nicht aufgeklärt, wohin es führen wird, wenn wir immer höhere Schulden zulassen. Wir wurden auch nicht gefragt, ob wir eine Geldmengenvermehrung wollen, die uns das Genick brechen wird, wir wurden nicht gefragt, ob wir Steuern zwangsweise zahlen wollen und ich welcher Höhe und für welche Zwecke, wir wurden nicht gefragt, ob wir den Euro wollten und vor allem wurden wir nicht gefragt, ob wir ein „Fiat-Money“ mit den damit einhergehenden Folgen akzeptieren.

Auch hat uns keiner gefragt, ob wir es gut finden, wenn diese Missgeburt Euro zig-mal „gerettet“ werden muss, niemand hat uns wahrheitsgemäß darüber aufgeklärt, welche Folgen die hinter unserem Rücken beschlossenen Gesetze haben, kaum einer der Bürger ist auch nur im Ansatz  aufrichtig darüber informiert, welche Spielchen gespielt werden.

Und trotzdem erklären wir die Machenschaften, die in einer Demokratie möglich sind, für legitim. Dabei wird der Ruf nach noch mehr „Demokratie“, also nach noch mehr Staatseingriffen – ironischerweise um die „Benachteiligten“ vor Willkür und Ungerechtigkeit zu schützen – sogar immer lauter. Also Menschen, die selbst schon mehrfach beraubt, belogen und betrogen wurden, verlangen nun von einem gewissenlosen staatlichen Terminator die letzten noch unregulierten Freiheiten demokratisch zu liquidieren.

Es ist unbegreiflich, warum. Und über wessen Willkür sprechen wir hier eigentlich?

Nichts hat sich verbessert, wenn Regierungen eingegriffen haben. Gebrochene Versprechen, haltlose Zusagen, blanke Lügen –wo ist etwas wirklich in nennenswertem Umfang dauerhaft Gutes aus Regierungstätigkeiten entstanden? In unserer Demokratie geben die „Schaffenden“ bis zu 70 % ihrer erarbeiteten Leistung an den Staat ab, eine Verschlankung ist nicht absehbar, ganz im Gegenteil.

Wir wollen weniger arbeiten, wir wollen „sinnvoller“ arbeiten, der Leistungsdruck soll nachlassen, der Mensch soll in den Vordergrund rücken – wunderbar, sehr gern! Und zudem: Nichts leichter als das!

Man nehme seine Souveränität, Selbstverantwortung, Produktivität und ethischen Werte und hört auf von dem abstrakten Gebilde der Gesellschaft zu fordern. Das wäre ein Anfang.

Schaffen wir Schmarotzer in der Politik und die von unendlich vielen Vorschriften, Regulierungen und Gesetzen profitierenden Subventionsempfänger ab –  schaffen wir dieses unselige „Fiat-Money“ ab, kehren wir zurück zu echten Werten, belohnen wir die durch Anerkennung und Wohlstandsmehrung, die uns das Leben einfacher und bequemer machen und bestrafen diejenigen durch Nichtachtung und der sicheren Aussicht auf finanzielle Einbußen, die uns schaden und ausnutzen.

Es ist genug Vermögen da – ob nun in den Köpfen, den Herzen oder den Händen der Menschen. Vermögen, dass es möglich macht, dass alle an den Errungenschaften der Vergangenheit und auch der Zukunft teilhaben können. Dieses inzwischen aus allen Fugen geratene „Demokratiepersonal“ ist parasitär; es saugt uns alle aus und missbraucht ein grundsätzlich sinnvolles System, in dem alle Menschen vor dem Recht gleich sein sollen. Dazu ist „das Personal“ noch so hinterlistig uns einzureden, dass wir als „normale Menschen“ zu blöde sind, unser Leben friedlich und harmonisch mit anderen zu organisieren.

Wo bleiben unsere Verfechter für „soziale Gerechtigkeit“, wenn es um unser Geldsystem geht? Da wird auf die Banken geschimpft, auf die Ausbeuter in den Chefetagen, auf die „Reichen“, auf das fiese Zinssystem – der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Welches teuflische Gebilde dies aber alles erst möglich gemacht hat, dazu kein Wort – ganz im Gegenteil! Noch mehr von der tödlichen Medizin, noch mehr von dem, was schädlich ist. Was ist das doch für ein irrationales, menschenverachtendes Spiel.

Unser seit rund 100 Jahren gültiges Geldsystem ist die Ursache des Übels und hier spricht niemand es deutlicher aus als Ludwig von Mises:“ Das eine steht fest: keine wie auch immer geartete Maßnahme der Kredittechnik kann der Wirtschaft das geben, war ihr fehlt. Um die Pläne der Unternehmer durchzuführen, bedarf man eines Bestandes an Produktionsmitteln, nicht an Geld oder Kredit. Dieser Sachverhalt tritt in den Augenblick zutage, in dem die Banken, durch den immer rascheren Fortgang der Hausse ängstlich geworden, die weitere Kreditausweitung einstellen. Sobald der Zustrom zusätzlichen Geldes versiegt, muß das ganze Gebäude der Konjunktur einstürzen.“ (Ludwig von Mises, Nationalökonomie. Editions Union, Genf 1940, S. 511-512)

Dieser zweite von insgesamt drei Teilen entstand in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit einem der Autoren von “alphachamber”

3 Antworten to “Die Mythen der Demokratie – Unser Geldsystem mit direktem Blick in die Hölle – Teil 2”

  1. Avatar von Obviateur

    Obviateur said

    Systemisch betrachtet müssen wir bedauernd konstatieren, dass der point-of-no-return bereits anfangs der 70er-Jahre überschritten wurde, als es rein mathematisch noch denkbar war, die bis dahin angefallenen Schulden zurück zu zahlen.

    Systemisch müssen wir weiter bedauernd konstatieren, dass die exponentielle Dynamik der Ereignisse weder ein Abbremsen, respektive Stoppen, geschweige denn eine Umkehr zulässt, gleich bei welcher Wahl der Mittel.

    „Demokratie“ wird immer übersetzt mit „Herrschaft durch das Volk“ – das ist nur die halbe Wahrheit.
    Genauso korrekt wäre die Übersetzung des Ablativs mit „Herrschaft FÜR das Volk“!, die aber nicht zwangsweise eine Herrschaft DURCH das Volk impliziert.

    Der Gedanke der „Aristokratie“ im wörtlichen Sinne, also der „Herrschaft der BESTEN“ (was rein überhaupt nichts mit den diese Begrifflichkeit usurpierenden Adelsschmarotzern oder plutokratischen Ausbeutern zu tun hat!) wäre sicherlich der aktuell praktizierten Demokratie vorzuziehen.

    Im alten China gab es mal eine Zeit, wo prinzipiell ein Bauer jederzeit Minister werden konnte, wenn er die EIGNUNG dazu nachweisen konnte.
    Dies geschah über eine Reihe von Prüfungsschritten, die auf das jeweil anvisierte Amt zugeschnitten waren.
    Es ist eine historische Tatsache, dass China zu diesen Zeiten, solange das Primat der Eignung galt, seine soziale Blütezeit erlebte.

    Auch diese Form der Staatsführung wurde allerdings nach und nach korrumpiert, weil die Geeignetsten natürlich auch in der Regel Menschen mit Ethos waren, der ihnen den Gebrauch derjenigen Mittel verbat, die die Korrumpierenden nicht scheuten.
    Folgerichtig ist derjenige erfolgreich, der die berühmte eine Option mehr zur Verfügung und damit letztlich die Nase vorne hat.
    Ebenso folgerichtig aber stürzte China als soziales Gemeinwesen wieder zurück in den Sumpf der Korruption.

    Fazit:
    Wer die fachlich Besten und die charakterlich Geeignetsten in der Führung des Gemeinwesens sehen will, der muss
    a) sich systematisch nach diesen sich auf die Suche begeben und sie ausfiltern
    b) danach diese in ihrer Ausbildung für das angestrebte Amt maximal fördern und
    c) nach der Inauguration zu schützen verstehen gegen die zu erwartenden Anfechtungen der korrupten Paramacht-Eliten!

    Wer diese Fragen nicht zu beantworten, respektive umzusetzen versteht, wird immer ein Gemeinwesen vorfinden, das im Wortsinne lediglich gemeines (= minderwertiges, dem Üblen verpflichtetes) Wesen repräsentiert und fördert.

  2. Avatar von kissy&lucky-Das Mutmacherblog für alle,die "ganz unten" sind und nicht mehr weiter wissen

    neuesdeutschesreich said

    Reblogged this on neuesdeutschesreich.

  3. Na, so ähnlich, wie du es hier geschrieben hast. Normalerweise fängt man so ein Bewerbungsschreiben ja mit der Aussage an, dass man sich um den Ausbildungsplatz bewirbt und großes Interesse daran hat. Dann fährst du einfach fort: „Im Oktober 2012 habe ich bereits eine Ausbildung zum xxx bei der Firma xxx begonnen und festgestellt, dass der Beruf mir sehr viel Freude macht und genau richtig für mich ist (oder so ähnlich). Leider bin ich im März 2013 längerfristig erkrankt, so dass die Ausbildung nicht erfolgversprechend fortgesetzt werden konnte. Deshalb wurde das Ausbildungsverhältnis im beiderseitigen Einvernehmen gelöst. Jetzt bin ich wieder ganz gesund und möchte sehr gerne die Ausbildung wieder aufnehmen.“ Und so weiter. Ob du die Krankheit nennst, musst du selber wissen. Wenn es eine einmalige Sache war, die vermutlich nicht wiederkommt, würde ich die Krankheit nennen, damit der Personalmensch nicht denkt, du könntest in Zukunft wieder krank werden.

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