Wenn Fallen zuschnappen…
Verfasst von: krisenfrei - 05/07/2013
von Susanne Kablitz (Quelle)
…ja, Frau Merkel hatte sich das so wunderbar vorgestellt… Ruhe bis zu den Bundestagswahlen, gerade so lange, dass die Menschen hier noch brav zur „Wahl gehen“ und ihr erneut das nicht verdiente Vertrauen aussprechen. Manipulieren, desinformieren und beschwichtigen – damit kennt sie sich bestens aus.
Der Tag rückt näher, an dem Millionen von Bürgern an die Wahlurnen schreiten um ihre Stimme in der Tat in der Urne abzugeben. Dazu eine Opposition, die keinen Tag vergehen lässt, wo sie sich nicht der Lächerlichkeit preisgibt und bereits vor Jahrzehnten ihren eigentlichen Auftrag wegen einer kaum noch in Worte zu fassenden Machthysterie komplett aufgegeben hat.
Als Sahnehäubchen ein Kanzlerkandidat Steinbrück, der nicht nur eine blamable Rolle in Nordrhein-Westfahlen gespielt und flugs das Weite gesucht, in diversen Finanzgeschichten eine überaus unrühmliches Bild abgegeben hat und nun durch die neueste Verlautbarung „125.000 neue Stellen im Pflegebereich schaffen will!“
Lieber Herr Steinbrück, die Politik hat noch nie Arbeitsstellen geschaffen, das haben Menschen getan, die wirtschaftliche Potenz haben, visionär sind, Finanzverständnis und Führungseigenschaften besitzen. Nichts davon trifft auf Sie zu. Nahezu all die anderen sind auch nicht besser … müssen sie aber auch nicht.
Warum Leistung zeigen, wenn man Geld verteilen kann? Geld, das andere erwirtschaften, wofür andere Lebenszeit und Lebenskraft opfern, wofür andere auf Dinge verzichten, die sie wahrscheinlich lieber tun würden, als allein für die schrittweise Erhöhung der Mehrwertsteuer im Schnitt und im Laufe der Zeit rund acht Stunden mehr im Monat für Ihre Beruf aufzuwenden und die Zeit nicht für die eigenen Bedürfnisse zur Verfügung zu haben. Acht Stunden – nur, um unter anderem einen Behördenapparat mit meist völlig überbezahlten Abnickern zu finanzieren, der uns noch nicht einmal vor einem so offensichtlichem Monster wie dem ESM beschützt hat.
Zu diesem ganzen Schmierentheater stoßen dann Menschen, die fast schon in kindlicher Naivität glauben, dass sich irgendetwas verändert, wenn sie die eine oder die andere der „großen Parteien“ wählen. Groß sind diese Herrschaften lediglich darin, das Große nur für sich zu vollbringen – mehr Geld – mehr Macht – mehr Abstand zu denen durch die sie sich finanzieren.
Nichts wird sich verändern, gar nichts. Alles wird genauso weiterlaufen wie bisher – die Ausplünderungen werden nur schneller gehen, die Lügen noch dreister werden. Schaumschlägereien, Versprechungen, die wie bei Neujahrsschwüren schon drei Tage später wieder ad acta gelegt werden, Geschenke, die entweder nie eingelöst werden oder wenn, dann eben auf Kosten derjenigen, die sie bezahlen.
Nichts wird sich am Falschgeldsystem ändern, nichts an der Tatsache, dass wir uns mit unseren Schulden in feiner Kooperation mit dem selbigen geradewegs in den Abgrund führen werden – ach, eigentlich sind wir da schon längst. Lediglich die Verschleierung durch die unfassbar dreiste „Druckerei“ von Unsummen an wertlosen Papierzettelchen macht es möglich, dass dieses perfide Spiel noch am seidenen Faden hängen kann, dass diese feinen Herrschaften immer noch an ihren Pöstchen kleben können.
Pöstchen, die übrigens so überflüssig sind wie ein Kropf und die nur ins Leben gerufen wurden, damit ihre Inkompetenz in der realen Wirtschaft bloß nicht auffliegt. Ein vollkommener Scherbenhaufen – und wenn das Ego und die persönliche Korruptheit nicht so überlebensgroß wären, dann hätten sie wenigstens den Anstand, sich demütig von der Bildfläche zu verabschieden und zu hoffen, dass irgendein besonders guter Geist ihnen Absolution erteilt.
All das wird nicht passieren – auch nach der Bundestagswahl nicht, egal wie sie ausgeht. Auch Frau Merkel ist egal, wie sie ausgeht – Hauptsache, sie sitzt auf dem Chefsessel. Und da ihr dieser Chefsessel so enorm wichtig vorkommt, ist es für sie eben auch von ebenso enormer Bedeutung, die paar Wähler, die ihr noch nicht die nicht nachvollziehbare Huldigung entgegenbringen, entsprechend zu mobilisieren. Da sie diese nicht mit echten Opiaten ruhig stellen und nur mit einer Hand zum Kreuzchen führen kann – das wäre Körperverletzung – tut sie dies mit salbungsvollen Worten, eben mit Geistesverletzung.
Geistesverletzung wird in unserem Land nicht juristisch geahndet. Das wäre auch nur schwer durchsetzbar, schließlich gäbe es dann so gut wie keine Mainstreammedien mehr. Die benötigt man aber, um den ganzen unfassbar dummen Quatsch zu transportieren und die Menschen einer permanenten Indoktrination mit Lügen und Halbwahrheiten auszusetzen.
Doch etwas läuft gewaltig schief – zunächst sah es so aus, als könnten diese Menschenklempner tatsächlich etwas ausrichten. Als Griechenland zum ersten Mal „gerettet“ wurde, da haben wir sie alle gesehen – die ganze Schar von übermenschlichen Wesen, die mit schier unbegreiflicher Klugheit und Weitsicht Europa in eine glänzende Zukunft führen würden.
Ja, die Macht über das Geld und seine nach Gutsherrenart beliebige Vermehrung hat dazu geführt, dass nach dem Übermut der Schuldenorgien nun der Übermut der gnadenlosen Selbstüberschätzung folgte.
„Fiat-Money“ – dieses von jeglichen tatsächlichen echten Werten losgelöste Monopoly-Geld ist eine Garantieerklärung für den Betrug. „Fiat-Money“, das zunächst eine überaus willkommene Wohlstandsillusion schafft, sich allerdings in Folge als gefräßiger, nicht sattzukriegender Parasit der selbigen herausstellt. Allerdings ist es für diese immer wieder nicht erfolgte Erkenntnis nun inzwischen viel zu spät. Die babylonischen Türme haben eine Höhe erreicht, dessen Ausmaße sich dem Verstand jedes normal denkenden Menschen entziehen und die uns noch lange vor Entsetzen beben lassen, wenn sie erst einmal krachend zusammengebrochen sind.
Der in Argentinien lebende Ökonom Prof. Alberto B. Lynche sprach im Jahre 2000 die sehr passenden Worte aus:“ … die Alchimie der Zentralbanken, das Manipulieren der Zinssätze, die staatlichen Eingriffe in die Finanz- und Bankmärkte, die Staatsverschuldung und die Staatsausgaben, der höhere Steuerdruck, die ungeahndeten Fälle von Korruption… und der Niedergang der institutionellen Rahmenbedingungen… zu den verschiedensten Störungen geführt“, die dann schließlich in einem Währungskollaps endeten.
Wie auf der Homepage „Der klare Blick“ sehr schön beschrieben ist, sind Währungen letztendlich sogar völlig egal, wichtig ist, dass Geld einen Wert hat. Hat es aber nicht mehr, es ist abgelöst worden durch Versprechungen und Illusionen. Es gibt ja auch heute noch genügend Verfechter, die der Meinung sind, dass jetzt ordentlich „geklotzt“ werden muss, damit das Elend an uns vorüberzieht. Ich kann nur hoffen, dass diese Menschen Kinder haben, die ihren Eltern weit mehr verzeihen als sie es verdienen.
Die Zinsen auf Staatsanleihen der Südlänger steigen zum Teil wieder drastisch, nicht nur in Griechenland spitzt sich die Lage zum x-ten Mal dramatisch zu. Die Machtmenschen sind nervöser denn je –zeigt sich die durch wohlklingende aber gemeingefährlich verlogene Propaganda dilettantisch zugekleisterte „Krise“ wieder in ihrer vollen Pracht.
Es ist längst keine Krise mehr, es ist ein Dauerzustand. Ein Dauerzustand, den Frau Merkel bis zur Bundestagswahl mit tatkräftiger Unterstützung von SPD, FDP, CSU und den Grünen unter allen Umständen unter den Teppich kehren wollte. Da kann auch der gute Herr Draghi nicht helfen, wenn er sich noch so sehr bemüht. Die Ankündigung, die Leitzinsen noch „lange“ nicht anzuheben, kann nur noch vollkommen Staatsgläubige davon überzeugen, dass das Elend an uns vorüberzieht.
Diese „Volksvertreter“ haben die Chuzpe, sich trotz ihrer kaum in Worte zu fassenden Untaten, immer wieder wählen lassen zu wollen. Sie haben den Schneid, ihren Eid darauf abzulegen, zum Wohle ihres Volkes zu handeln. Ihren Eid, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Ein normaler Mensch hat Skrupel nur einen einzigen Menschen zu verraten – diese Herrschaften machen vor mehreren Millionen nicht Halt.

Renee Patel said
mit diesem Brief haben Sie Millionen Bundesbürgern aus der Seele gesprochen. Ich gehe davon aus, dass Mitglieder unserer Bundesregierung Ihren Brief lesen werden. Denn längst läuft ohne diese Plattform gar nichts. In den meisten Fällen lehne ich dies ab, jedoch “teile” positive Beiträge gern. Wir brauchen mehr Mitmenschen, die über den Tellerrand schauen und Position beziehen.
malocher said
Die Falle schnappt bei jeder Wahl zu. Das Verfassungsgericht ( Merkwürdig wir haben ein Verfassungsgericht aber keine Verfassung) hat klipp und klar bestätigt das das
Wahlgesetz ungültig ist . Und das seit 1956 ,somit sind alle bisherigen Regierungen
illegal an die Macht gekommen .Gesetze und Verordnungen sind nichtig.
Frau Merkel und der Rest der Volkszertreter ignorieren das ganz einfach.
So wird das Personal der Bundesrepublik im September wieder zu Wahl schreiten
und wieder eine Regierung wählen die nicht legetimiert ist.
Arsenal injustitia said
Ein wunderbarer, wahrer Artikel, der mir aus Herz und Seele spricht. Wann werden wir diese Heuchlergruppe in die Wüste schicken, WANN?