Obamas Todeslisten nebst Polizeistaat als Blaupause für Europa
Verfasst von: krisenfrei - 09/06/2013
Schlimmer geht’s immer: Derzeit wird hart über die Kontrolle und Überwachung des Internet, insbesondere der sozialen Netzwerke, in den USA debattiert. Es gilt inzwischen als bestätigt, dass die NSA und andere Geheimdienste den vollen Zugriff auf alle möglichen Kommunikationsdaten weltweit haben. Wir machen uns heute mal Gedanken um die weitergehende Verwendung so erlangter Daten und sehen durchaus eine Verbindung zu Obamas populären Todeslisten die da im geheimen geschrieben werden. Wenn es um ebenso geheimes Beweismaterial geht, um die Identifikation von Kommunikations-Terroristen beispielsweise, dann dürfte dies natürlich eine essentielle Quelle für die Geheimdienste sein.
Es ist darüber hinaus ein offenes Geheimnis, dass in den modern(d)en Staaten die Geheimdienste schon mal Leute einfach so verschwinden lassen. Man kann hier sogar schon von Tradition reden, keineswegs mehr ein Privileg der Diktaturen. Israel hat die „Präventivtötung“ richtig hoffähig gemacht, redet nicht sonderlich viel darüber und bringt halt die Leute um die den eigenen Interessen zuwiderlaufen. Auch die großen Demokratien bekennen sich mehr und mehr zum Morden für den guten Zweck. Leise und still war gestern. Man kann heute ausgedehnte Berichte darüber lesen, wie der US Präsident jeden Dienstag die Todeslisten unterschreibt, die dann vom CIA sorgfältig „abgearbeitet“ werden.
Niemand stört sich wirklich mehr daran, dass auch Demokratien im Namen von Frieden und Freiheit morden lassen. Kann man es doch täglich auch im Fernsehen sehen, dass Gerechtigkeit genau so funktioniert und damit ist auch die Herde schon positiv vorkonditioniert, geht es doch nur um unsere Sicherheit, die übrigens auch keine Freiheit braucht. Die einzige Voraussetzung die es dazu als Legitimation noch benötigt, ist die schlichte Umdeklaration der gewünschten Todeskandidaten zu Terroristen, das war es dann schon. Vereinfacht kann man diese Definition, gemäß der von George W. Bush gestifteten Weisheit, auf den Nenner bringen: „Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns”. Das vereinfacht die Sache enorm und „Wir“ sind in diesem Falle schon lange nicht mehr wir sondern DIE Regierung, die mit uns immer weniger zu tun hat und die Menschen nur noch als Verfügungsmasse begreift.
Die Kriterien nach denen die Todeskandidaten ausgewählt werden sind natürlich, zum Schutz der Demokratie, völlig geheim. Könnten doch sonst mögliche Todeskandidaten sich gewarnt fühlen und so versuchen einer möglichen Vollstreckung der geheimen Todesurteile zu entfliehen. Da dies ja nicht Sinn und Zweck der Übung sein kann, man auch die Freiheiten der Menschen gar nicht so offenkundig beschneiden möchte, scheint der zweckmäßigste Weg zu sein, die erkannten Oppositionellen Terroristen einfach über Nacht verschwinden zu lassen. Um allerdings die Übeltäter ausfibndig zu machen, braucht es des den feinsinnigen Polizeistaat und viele, viele, viele Informationen, die die USA schon seit Jahren sammeln, wir wir jetzt erfahren, hier hat es der österreichische Standard vermerkt.
Um allerdings ein besseres Verständnis für den ganzen Komplex zu bekommen, insbesondere die Funktionsweisen die es braucht, dass die Menschen auch schön bei der Stange bleiben, machen wir zunächst einen interessanten Einschub. Dazu hat sich Ken Jebsen von KenFM in einer sehr bedenkenswerten Form ausgelassen, die das Lesen lohnt.
Die Trägheit der Massen, oder: Das ist alles nur ge-Cloud.
Wenn du heute Morgen die Zeitung aufschlägst, um außer Sport und Klatsch auch mal das zu lesen, was man gemeinhin als Nachrichten bezeichnet, könnte es sein, dass du über einen Bericht stolperst, der dich mit einer digitalen Überwachungssoftware behelligt, die, unter dem Namen PRISM, seit 2007 FÜR die Nationale Sicherheit der USA, und damit GEGEN jeden Bürger weltweit eingesetzt wird.
Langer Satz. Lies ihn noch mal.
Hauptsächlich betroffen, so die Behörden, sind vor allem Ausländer. Soso. Nur, was ist ein Ausländer für die USA – ein Einwanderungsland? Nun, für die USA sind Ausländer der größte Teil der Menschheit. Weil der nicht in den USA lebt. Ausländer ist aber auch, wer aus dem Ausland in die USA einreist, und/oder dort bereits wohnt und „Migrationshintergrund“ besitzt. Leute wie Barak Hussein Obama. Das alles hat „natürlich“ mit der weltweiten Terrorbekämpfung zu tun. Wobei den meisten Bürgern auf diesem Planeten immer noch nicht klar zu sein scheint, wer für die USA ein Terrorist ist, und wer nicht.
Ein Terrorist ist jemand, den die US-Amerikanische Geldelite als solchen bezeichnet, da er ihnen ihren Status streitig macht. Die Idee, ein Terrorist sei, wenn überhaupt immer nur ein Mann aus dem Mittleren Osten, der unter dem Kopfkissen den Koran versteckt hält, einen arabischen Dialekt spricht und mit einer AK47 umgehen kann, ist nur was für Leute, die auch davon ausgehen, Regierungen wären ehrlich und kämen niemals auf die Idee, sich korrumpieren zu lassen. Träumt weiter.
Also noch mal: Terrorist ist heute jeder, der vor allem der US-Geldelite den Status streitig macht. Dieser Status ist die absolute Macht, wobei man über Macht eines wissen sollte: Macht korrumpiert. Absolute Macht korrumpiert absolut. Was macht Macht anders als Macht bisher? Nun, jeder kann ins Fadenkreuz geraten. Allerdings viel simpler als früher. Viel effizienter. Zudem ohne, dass er auch nur den Hauch einer Ahnung hat. Es sei denn, er besitzt ein Gehirn und ist bereit, dieses vor allem für das einzusetzen, wofür es ursprünglich mal erdacht wurde. Für das Planen der Zukunft. Muster erkennen. Schlüsse ziehen. Kurz: VORdenken.

haunebu7 said
Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.