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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 1. Mai 2013

Der unbekannte Putin – Teil 4

Posted by krisenfrei - 01/05/2013

Im vierten Teil von „Der unbekannte Putin“ erfahren wir vom Verschwinden Rybkins während der Wahlen und mehr von diversen Machenschaften Beresowskis, der viel Geld in die Dreckskampagne gegen Putin investiert hat. Es wurde versucht, die Wahlen irgendwie zum Scheitern zu bringen, um Putin loszuwerden.
Wir erfahren außerdem mehr über die Erdölförderungsmethoden ausländischer Konzerne, die Russland im Rahmen des PSA-Gesetzes ausplünderten. Es stellt sich heraus, dass sie wie Wanderheuschrecken bei über 20.000 Vorkommen den am einfachsten zu fördernden Teil abgeschöpft haben und dann weitergezogen sind. Das restliche Erdöl ist dadurch nicht nur verloren, sondern verseucht nun massiv die Umwelt. Des weiteren werden die Machenschaften der Liberalen, die in Russland übrigens zum rechten Flügel gezählt werden, thematisiert. Unter anderem die Zerstörung von Ikonen als Teil eines antichristlichen Feldzugs, die Förderung der Band der t.A.T.u., um „Freiheit für Homosexualität“ zu propagieren, die Idee, einen Afrikaner „zum Spaß“ zum Bürgermeister zu machen und der Versuch, Methadon wieder zu legalisieren, um am Elend von Drogensüchtigen verdienen zu können.

 

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Wahlprogrammparteitag der Grünen

Posted by krisenfrei - 01/05/2013

Von Christoph Dreier

Im Zentrum des Wahlprogrammparteitags der Grünen vom vergangenen Wochenende stand das Werben für eine rot-grüne Bundesregierung. Wie zwei Wochen zuvor schon der Parteitag der SPD hat auch der Parteitag der Grünen deutlich gemacht, dass die Ablösung der Regierung Merkel durch eine rot-grüne Koalition die Fortsetzung derselben Politik bedeutet.

Vor allem wenn es um die Beteiligung der Bundeswehr an zukünftigen Kriegen geht, bemühen sich die Grünen, die derzeitige Regierung rechts zu überholen. Aber auch ihr europäischer Kurs unterscheidet sich nicht von dem der Kanzlerin, deren Beharren auf strikte Einsparungen in ganz Europa zu Massenarbeitslosigkeit und sozialem Elend geführt hat.

„Um die Eurokrise dauerhaft zu lösen“, heißt es in dem einstimmig verabschiedeten Wahlprogramm, benötige Europa „eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung“ sowie eine „gemeinsame Wirtschaftspolitik“. „Haushaltskonsolidierung“ und „gemeinsame Wirtschaftspolitik“ sind Stichworte für die sozialen Angriffe, die auf Drängen Berlins in ganz Europa stattfinden.

Die Grünen hatten schon in den vergangenen Jahren den europäischen Fiskalpakt, die Verankerung der Schuldenbremse im Grundgesetz, sämtliche Bankenrettungspakete der Bundesregierung und die damit verbundenen Sparprogramme für Griechenland, Spanien und Portugal unterstützt.

Um sich dennoch von der Regierung Merkel abzugrenzen und der weitverbreiteten sozialen Empörung etwas entgegenzukommen, stellte die Parteitagsregie die Steuerfrage in den Mittelpunkt. Hier fordern die Grünen gemäßigte Steuererhöhungen für Besserverdienende, unter anderem eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes von 45 auf 49 Prozent.

Vertreter des rechten Parteiflügels warnten von einem solchen Schritt. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann schickte am Vorabend des Parteitags einen entsprechenden Brief an den Vorstand, der prompt in die Schlagzeilen geriet. Auf dem Parteitag selbst wandte sich der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer gegen die Erhöhung des Spitzensatzes – und unterlag.

Das sorgte für die nötigen Kommentare in den Medien. Die Grünen wurden als Partei dargestellt, die aus sozialer Verantwortung sogar die eigene Wählerklientel höher besteuern will.

Das ist natürlich Unsinn. Erstens weiß man, was aus solchen Forderungen, die vom Wunschkoalitionspartner SPD ohnehin abgelehnt werden, nach dem Wahltermin wird: Sie wandern in den Papierkorb. Und zweitens hatte die letzte rot-grüne Bundesregierung den Spitzensteuersatz von 53 auf 42 Prozent gesenkt!

Ähnliches gilt für die Forderungen nach einem Mindestlohn von 8,50 Euro oder nach Erhöhung der Hartz IV-Sätze, für die sich der Parteitag aussprach.

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Eine Rasselbande des Grauens!

Posted by krisenfrei - 01/05/2013

Immer wieder erfrischend. Einfach nur köstlich. Damit meine ich den folgenden Gastbeitrag …

von Susanne Kablitz

Der Journalist und Wegbereiter des Feuilletons, Carl Ludwig Borne (1786-1837), stellte vollkommen zu Recht fest, dass das Geheimnis der Macht eines Menschen darin begründet liegt, dass seine Mitmenschen noch feiger sind als er selbst.

Wie ließe sich sonst erklären, dass wir einer im Verhältnis zum gesamten Volk kleinen, gelegentlich wechselnden Gruppe alle vier Jahre unser Vertrauen aussprechen? Ein Vertrauen, das zunehmend und in immer dreisterer Form massiv missbraucht wird?

Wir applaudieren Menschen, die lediglich Leistungen von anderen einfordern und selbst aus jeder eigenen Pflicht entlassen sind. Die es für völlig selbstverständlich halten, sich selbst mit Lobhudeleien und der süßen Glasur des Gutmenschentums zu beglücken, obwohl sie nichts anderes tun, als beständig die Bürger und Steuerzahler dazu zu zwingen, Opfer zu erbringen, damit sie sich als Wohltäter und Menschenfreunde präsentieren können.

Wir scheinen ein ernsthaftes Problem mit unserem Selbstwertgefühl zu haben. Dies ist aber auch kein Wunder, denn dieses Mangelbewusstsein wird ja auch ganz gezielt gefördert.  Nichts ist einem Politiker lieber, als sein Stimmvieh ordentlich an der kurzen Leine zu führen. Und dies geht nun mal am effektivsten, wenn er seinen Untertanen beständig einredet, dass diese zum selbstverantwortlichen Leben eigentlich zu doof sind.

Kein Politiker hat ein Interesse daran, dass die Bürger selbstbewusste und starke Persönlichkeiten sind, die mutig und voller Tatendrang ihr Leben in die Hand nehmen. Sie wünschen sich das Menschenbild des Versagers, denn nur dann können sie die Bühnenshow „gegen die Armut“ aufführen. Sie arbeiten mit voller Inbrunst und Leidenschaft daran, die Menschen in ihrem zunehmend unschöneren Ausnahmezustand verharren zu lassen, damit sie ihre Überlegenheit voll auskosten können.

Da wird in Politikerkreisen gönnerisch von der Förderung „bildungsferner“ Menschen gefaselt. Ich würde zu gerne wissen, wie viele von diesen „Bildungsfernen“ unter den Abgeordneten zu finden sind, die nur so clever waren, aus ihrer völligen Inkompetenz noch einigermaßen Kapital zu schlagen. Wie viele werden Politiker, die in der realen Wirtschaft wahrscheinlich keinen Job bekommen würden, der ihnen den Lebensunterhalt sichert?

Claudia Roth ist so ein charmantes Beispiel. Keine Ausbildung, keinen Beruf, keine Qualifikation. Wie „bildungsnah“ soll das sein? Wer würde diese Frau, die zudem noch dadurch auffällt, dass sie ständig „betroffen“, „berührt“ und „empört“ ist, einen unter Wettbewerbsbedingungen ausgeschriebenen Job anbieten? Die als Vertreterin des deutschen Volkes gewählt werden möchte und vollkommen unerschrocken Dinge sagt wie: “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”  Welche Aufgabe soll sie übernehmen, wenn im Herbst Rot-Grün gewählt werden sollte? Außenministerin? Kultusministerin?

Das deutsche Volk muss sich wirklich selbst sehr verachten, bekommen die „Grünen“ doch regelmäßig mehr als 10 % der Stimmen. Dass sie sich noch sehr um die Umwelt kümmern, ist doch eher zu verneinen, geht es inzwischen viel mehr darum, die Zaubermittel der Menschenmacher auszupacken und aus diesem Land eine sozialistische Abzockerbude zu machen.

Kein Wunder, dass wir von unseren europäischen Nachbarn nicht so besonders gern leiden gemocht werden und in allererste Linie unser Geld geschätzt wird – demonstrieren wir doch beeindruckend, wie sehr wir uns zum Affen machen lassen. Wir nehmen es hin, dass die Kinder an den Schulen vergammelte Schulklos aus den 50-er Jahren benutzen müssen, dass haufenweise Unterricht ausfällt, weil für den passenden Ersatz kein Geld da ist, dass die Löcher in den Straßen im Prinzip willkommene Gelegenheiten für uns sind, die hervorragende Qualität unserer Autos zu testen.

Hauptsache, wir verneigen uns in tiefer Demut vor dem Rest der Welt, alle sind besser, menschlicher, liebevoller und gütiger als wir. Wir haben es verdient, dass uns die eigene Regierung verkauft. Wir treiben unsere Nachbarn in menschliche und finanzielle Abgründe, wir sind rücksichtslos und grausam, wir wollen, dass sie ihre Finanzen in Ordnung bringen. So eine Unverschämtheit! Da das vollkommen undenkbar ist, muten wir lieben unseren eigenen Bürgern zu, dass sie den Gürtel noch enger schnüren, mehr Steuern und Abgaben zahlen, mehr Einschränkungen akzeptieren. Die Deutschen machen das schon, stecken sie doch für alle Zeit in der ewigen Schuld.

Wer sich dagegen stellt, gilt als rechtsradikal, wer „Nein“ sagt, ist ein Egoist. Wenn Unternehmen von Gewerkschaften erpresst werden, „eine Schippe oben drauf“ zu legen, wovon nach Steuern und Abgaben mit viel Glück noch die Hälfte beim Lohnempfänger ankommt, dann haben wir das Gefühl „sozial gerecht“ zu sein.

Von keinem Politiker hört man auch nur ein winziges Wort zu unserem asozialen Geldsystem. Nix! Dabei ist dies die Wurzel alles Übels. Dies wird aber geflissentlich nicht zum Thema gemacht, obwohl genau das der Schlüssel zum Ende der Ungerechtigkeiten wäre. Ausgabenprogramme und schuldenfinanzierte schon mal dreimal nicht, haben noch nie funktioniert. Wenn Politiker viele Milliarden Euro nach Gutdünken ausgeben, führt dies in der Praxis nur zur Klientelpolitik, zur Verkrustung, zur Subventionsmentalität.

Dies will aber auch keiner hören, schon gar nicht die Gutmenschen in der Politik. Und auch die, die ständig predigen, dass die Armen so arm dran sind, wollen das nicht hören. Das, was allen Völkern der Welt wirklich helfen würde, wäre ein gesundes, wertgedecktes Warengeld, absolute Handels- und Gewerbefreiheit, eine ausgeprägte Bildungs- und Infrastrukturpolitik, keine Korruption, eine  freie Justiz, Antimonopolgesetze, minimale Eingriffe seitens der Politiker, keine Klientelpolitik, angemessene Steuern von maximal 20 % und eine vollständige Gleichheit vor dem Gesetz.

Es ist klar, dass meine Vorstellungen solange vollkommen utopisch sind, wie wir es zulassen, dass wir über unser Glück andere Menschen bestimmen lassen, solange wir uns nicht selbst freischwimmen wollen und nur dann mutig sind, wie es uns unter gar keinen Umständen unbequem werden kann. Unser Lohn der Angst ist, dass wir uns immer hinten anstellen müssen und das Risiko eingehen, unseren Mut zu verlieren. Je höher wir in unserer hierarchischen Stellung aufsteigen, desto feiger werden wir, je „mehr“ wir zu verlieren meinen, desto besser passen wir unter den Teppich.

Wir sind zwar immer edler gekleidet, machen eine Ernährungsberatung nach der anderen, gehen zum Yoga, ins Fitnessstudio, erwecken den Anschein von Überlegenheit, sind in Wahrheit aber oft nur zwei Monatsgehälter vom völligen finanziellen Absturz entfernt. Diese wenig beflügelnde Vorstellung macht uns zu Marionetten der Mächtigen. Würden wir unserem Geist ein Fitnesstraining gönnen, ab und zu mal ein gescheites Buch lesen und uns auf unsere Talente besinnen, wären wir deutlich besser dran.

Die Weltherrscher-Gewerkschaft ist ein fleißiges Trüppchen, wir müssen uns schon ein bisschen anstrengen, wenn wir unsere Rechte durchsetzen wollen.

Quelle: Susanne Kablitz

 

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Arbeitslager Merkeldeutschland

Posted by krisenfrei - 01/05/2013

von Michael Winkler (431. Pranger)

Geschrieben zum Tag der Arbeit

Der Merkel-Staat wird mit zwei Aussagen eindrucksvoll beschrieben: „Wir leben im freiesten Staat auf deutschem Boden, der je existiert hat.“ (Allgemein bekannte Regierungs-Propaganda) Und: „Freiheit ist Sklaverei.“ (George Orwell, „1984“, ein Handbuch über Regierungspropaganda) Zusammengefaßt ergibt sich die Aussage: „Nie war Deutschland versklavter als heute.“

Was Arbeitslager sind, kennen wir alle aus Hollywood, dank der Knoppschen Dokumödien und aus den Beschreibungen der Überlebenden der sowjetischen Kriegsgefangenschaft. In den ersten beiden Fällen handelt es sich um filmische Übertreibungen jenseits aller Wahrheiten, nur bei den letzteren um real erlebte Grausamkeiten, die deutsche Soldaten auch bei anderen Nationen erfahren durften, wie beispielsweise in Frankreich. Aber das haben unsere Eltern und Großeltern schließlich verdient gehabt, wie uns Guido Knopp, Richard von Weizsäcker und andere Nestbeschmutzer unablässig einreden wollen.

Ein Arbeitslager kann unter drei Aspekten geführt werden: Die physische Vernichtung der Insassen, die Aufbewahrung und Beschäftigung und die Produktion. Die „Vernichtung durch Arbeit“ ist eher die Ausnahme, außer in den „Geschichtssendungen“ im „deutschen“ Fernsehen, ob nun GEZ- oder werbefinanziert. In vielen Fällen wird der Tod der Zwangsarbeiter allerdings recht gleichgültig in Kauf genommen. Die Sklaven in den römischen Blei-, Schwefel- und Quecksilber-Bergwerken arbeiteten sich zu Tode, doch der Zweck dieser Anlagen war es nicht, die Sklaven zu töten, sondern möglichst viel Material zu gewinnen, bevor sie gestorben sind. Auch die russischen Arbeitslager wollten in erster Linie produzieren, der Tod wurde in Kauf genommen, als statistische Größe.

Aufbewahrung und Beschäftigung erleben wir bei den amerikanischen „Chain-Gangs“, zusammengekettete Strafgefangene, die irgendwo im Ödland Straßen bauen oder Steine klopfen. Fünf Bauarbeiter mit Maschinen würden die Arbeit von 500 Strafgefangenen erledigen, und das vermutlich sogar billiger. Aber die Häftlinge sind nun mal da, also läßt man sie schuften, damit sie abends müde sind und nicht mehr auf dumme Gedanken kommen.

Damit sind wir bei den Arbeitslagern angekommen, bei denen es um Produktion geht. Laut Berichten des Roten Kreuzes aus deutschen Konzentrationslagern wurden diese als solche Produktionslager geführt, aber wer ist schon das Rote Kreuz, verglichen mit zahllosen „Augenzeugen“ und der weltweiten Produktion an Dokumödien, die ganz andere Dinge berichten? In einem solchen Produktionslager gibt es für die Insassen Unterkünfte, die den Verhältnissen in deutschen Kasernen durchaus vergleichbar sind: Massenunterkünfte mit ausreichenden sanitären Anlagen, wetterfest und beheizt. Es gibt eine Lagerordnung, mit festgelegten Arbeitszeiten, ausreichende Ernährung und Bekleidung, sowie ein Angebot an Freizeitmöglichkeiten. Das alles sieht man auf den Photos der Konzentrationslager, aber nicht auf den Zeichnungen der Überlebenden.

Stellen wir uns jetzt ein Arbeitslager in der Wüste vor. Fünf Tagesmärsche im Umkreis gibt es kein Wasser und keine Nahrung. Wir können also auf eine Umzäunung verzichten. Die Wachen wissen, daß sie am Ende der Welt leben und verbrüdern sich mit den Häftlingen, sie lassen denen mehr durchgehen als in anderen Situationen. Und warum auf einen Flüchtigen schießen? Entweder treibt ihn die Wüste zurück, oder sie mumifiziert seine Leiche. Da braucht niemand Munition zu verschwenden und sich die Hände zu beschmutzen.

Unser nächstes Arbeitslager steht in China. Es wird privatwirtschaftlich betrieben und es gibt keinerlei Wachen, nur Vorarbeiter. Es steht auch nirgendwo „Arbeit macht frei“, nicht mal auf Chinesisch, denn es sind freie Arbeiter, die dort werkeln. „Foxconn“ dürfte dort stehen, und die Arbeiterinnen klopfen keine Steine, sondern montieren diese schicken und teuren Produkte mit dem angebissenen Apfel darauf. Das alles stammt aus Nachrichten, die vor einigen Monaten durch die qualitätsfreien Medien gegangen sind. Die Arbeiterinnen dürfen frei entscheiden, ob sie bei Foxconn oder gar nicht arbeiten wollen. Und wenn sie dort arbeiten – oder in der nächsten Sklavenmühle, zu vergleichbaren Bedingungen – bekommen sie eine Unterkunft mit schlechteren Verhältnissen als in deutschen Kasernen. Enge, überbelegte Räume, zu sanitären Anlagen kann ich nichts aussagen. Die Arbeitszeiten sind festgelegt, die Vorarbeiter überwachen alles streng und, von Selbstmord abgesehen, sind die Freizeitmöglichkeiten eher spärlich.

Natürlich kann man darüber streiten, ob eine solche Fabrik wirklich ein Arbeitslager ist. Die Arbeiterinnen – es sind sehr viele Frauen – sind freiwillig dort, sie erhoffen sich ein besseres Leben als dort, wo sie herkommen, und sie werden für ihre Arbeit bezahlt. Das ist alles durchaus richtig, doch das, was dort passiert, kann man bei Karl Marx als „Ausbeutung der Arbeiterklasse“ nachlesen. Den größten Teil des Profits, der Differenz zwischen Rohmaterialien und Endprodukt, steckt die Firma Apple ein, die diesen Profit auch noch steueroptimiert offshore anfallen läßt. Für die Firma Foxconn fällt immer noch ein ordentlicher Anteil ab, für die Werktätigen, die dieses Produkt im Schweiße ihres Angesichts zusammenbasteln, bleibt gerade ein Sklavenlohn übrig.

Es gibt keine Wachtürme, auf denen Scharfschützen mit durchgeladenen Gewehren sitzen. Es gibt keinen Zaun ums Lager, und wer die Fabrik verlassen will, kann das jederzeit tun. Die nächste Fabrik mit denselben Arbeitsbedingungen ist gleich nebenan, wer auch das nicht will, kann es anderweitig probieren. Oder verhungern. Das ist seine freie Entscheidung.

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