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Archive for Mai 2013

Bilderberger-Treffen im EU-kritischen England

Posted by krisenfrei - 31/05/2013

Eilmeldung: 06.06. – 09.06.2013 – Bilderberger-Treffen im EU-kritischen England

von Heiko Schrang (macht-steuert-wissen)

„Das Illegale tun wir sofort. Das Verfassungswidrige dauert etwas länger.“
Henry Kissinger (Friedensnobelpreisträger, Ex-Außenminister der USA und Bilderberger)

Das diesjährige Bilderbergertreffen findet in England, der Grafschaft Hertfordshire, in der Zeit vom 06.06. bis 09.06. statt. Über die sonst so sonnenverwöhnten Bilderberger ziehen für sie ungewohnt graue Gewitterwolken auf, denn der ehemalige Anti-Mafia-Richter Ferdinando Imposimato veröffentlichte in seinem neu erschienenen Buch, erstmals Dokumente aus dem Jahre 1967, die belegen sollen, dass die Bilderberger-Gruppe in diverse Straftaten verwickelt war. Imposimato ist kein Unbekannter, er hat u.a. die strafrechtlichen Voruntersuchungen durchgeführt, welche die Ermordung des Ratspräsidenten Aldo Morro und das Attentat auf Papst Johannes Paul II. betrafen.

Der italienische Anwalt Alfonso Luigi Marra hat daraufhin die Staatsanwaltschaft in Rom dazu aufgefordert, Untersuchungen gegen die Bilderbergergruppe und dessen Mitglied, den Vorsitzenden der Bilderberger-Konferenz 2011, EU-Kommissar sowie CFR-Chef, und bis vor einem Monat noch Ministerpräsidenten Italiens, Mario Monti, einzuleiten. In seiner Klageschrift beschuldigt er die Bilderberger-Gruppe schwerster Straftaten und äußert den Verdacht der Geheimbündelei.

Zurück zum Bilderberger-Treffen. Dieses Jahr nehmen, wie gewohnt, wieder ca. 145 Personen teil, die maßgeblich an den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen in der Welt beteiligt waren und auch noch sind. Unter ihnen führende Staatschefs, Konzernchefs, Militär sowie die Chefs der größten Medienkonzerne der Welt. (Mehr Hintergrundinformationen zum Thema Bilderberger in meinem Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ Zum Shop, demnächst in der 3. Auflage und seit 4 Wochen in der Top 100 unter Politik und Geschichte auf Amazon.

Dass der Austragungsort immer mit Bedacht gewählt wird, kann man an den Ereignissen, die auf die Konferenzen speziell in den letzten Jahren folgten, erkennen:

Mitte 2008 beispielsweise tagte die Konferenz in Washington und wenige Monate später ließ man die Investmentbank ‚Lehman Brothers’ über die Klinge springen. Im Folgejahr traf man sich in Athen und kurze Zeit später begann die griechische Schuldenkrise, deren Nachwirkungen wir noch heute spüren. Im Jahr 2011 fand an der Seite des zukünftigen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück (SPD) das Treffen in der Schweiz statt, bei dem rein zufällig der Präsident der Schweizer Notenbank SNB anwesend war und kurze Zeit darauf die Anbindung des Schweizer Franken an den Euro verkündete und damit faktisch dem „Euro-Club“ beigetreten ist.

Das ausgerechnet England dieses Jahr gewählt wurde, hat auch einen Grund: Das insgeheime Ziel der EU, die Nationalstaaten abzuschaffen, ist in höchste Gefahr geraten. Ziel ist es einen europäischen Bundesstaat zu schaffen. Sollte ein EU-Mitgliedsland die EU verlassen, so ist dies vergleichbar, mit den Südstaaten, die damals die Vereinigten Staaten verlassen wollten. Das Ergebnis hieß damals Bürgerkrieg.

Mittlerweile formieren sich nämlich in England ernstzunehmende Interessengruppen, die immer mehr Zulauf durch die Bevölkerung erfahren, führend dabei ist die UKIP (United Kingdom Independence Party), die einen EU-Austritt Englands fordern.

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Syrienkonflikt: Geheimdokumente über die Anschläge in Reyhanli

Posted by krisenfrei - 31/05/2013

Den zwei Autobombenanschlägen vom 11.Mai in Reyhanli fielen nach Regierungsangaben 51 — inoffiziell sogar über 100 — Menschen zum Opfer. Es gab über 150 Verletzte. Die linksradikale Hackergruppe Red Hack veröffentlichte Ende vergangener Woche ein Dokument der türkischen Militärpolizei, Jandarma, das beweist, der Geheimdienst wusste im Vorfeld Bescheid! Wir (antikrieg TV) sprachen mit Nick Brauns, Redakteur für die „Junge Welt“ über diese Veröffentlichung. Nick Brauns erklärt mehr über diese „Entdeckung“ von Red Hack.

 

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GEFAHR WÄCHST: Faschistenmafia steuert auf den Weltkrieg zu

Posted by krisenfrei - 31/05/2013

Einar Schlereth

Alle Friedensappelle und Friedensvorschläge von Damaskus, Moskau, Beijing und aus der ganzen Welt werden von der ‚internationalen Gemeinschaft‘ systematisch ignoriert, hintertrieben und sabotiert. Die USA und die EU haben in Maskopie von Anfang an Waffen an diese kriminellen Horden geliefert via dem Al Qaida Staat Libyen und dem Faschistenstaat Kroatien. Darüber habe ich u. a. hier und hier Artikel veröffentlicht. Kaltschnäuzig stellen sich Onkel Tom im Weißen Haus, sein Pudel in London und der ganze Rest hin und behaupten wieder und wieder, sie hätten nur ’non-lethal‘ (nicht-tödliches Material) geliefert. Nicht nur von den syrischen, sondern auch von westlichen Mainstreammedien sind Fotos der Waffen israelischer und amerikanischer Herkunft veröffentlicht worden.

Nun haben sie auch die Feigenblätter fallengelassen. Die USA und die EU haben offen beschlossen, den islamo-Faschisten und Terroristen Waffen zu liefern. Aber wie kann man, so schreibt Stephan Lendman, ein Verbot aufheben, das niemals wirklich in Kraft war? Offiziell wurde mit den Russen und Syrien vereinbart, sich im Juni auf der ‚Genf II‘ Konferenz in der Schweiz zu treffen, um zumindest einen Waffenstillstand zu vereinbaren. Das wurde von vielen als Rauchvorhang gesehen, um insgeheim weiter das Feuer zu schüren. Aber es ist ja nicht einmal mehr ein Rauchvorhang, wenn gleichzeitig Lieferungen für Waffen abgemacht werden.

Dabei sind die Waffenlieferungen noch die kleinere Gefahr. Wie Conor Friedersdorf heute in seinem Artikel Let’s be clear: Establishing a ‚No-Fly Zone‘ Is an Act of War‘ meldete, habe das Weiße Haus das Pentagon angewiesen, Pläne für eine no-fly Zone in Syrien auszuarbeiten (als ob sie nicht schon ein Dutzend in den Schubladen hätten). Im übrigen, so sagt Conor Friedersdorf zu Recht, ist no-fly Zone ein reiner Euphemismus. Die Meldung müsste heißen: ‚Das Weiße Haus hat das Pentagon gebeten, Pläne zum Bomben verschiedenster Ziele in Syrien auszuarbeiten, den syrischen Luftraum ständig zu überwachen zusammen mit den US-Alliierten und syrische Kriegsflugzeuge und Helikopter abzuschießen, die zu fliegen versuchen, vielleicht auf Monate.‘

Viele Beobachter – und nicht nur die alternativen – sehen eindeutig die Kriegsgefahr wachsen. So titelt etwa Bill Van Auken ‚Syria Escalation Poses Growing Risk of Regional War‚ (Syrien Eskalation stellt zunehmendes Risiko für einen regionalen Krieg dar). Der russische stellvertretende Außenminister hat den EU-Beschluss als ‚Öl auf das Feuer gießen‘ bezeichnet. Außerdem sagte er, dass Russland mit der Installierung der rein defensiven S-300 Raketen fortfahren werde. Er meinte, dass sie einen stabilisierenden Faktor bilden würden, um die Westmächte von einer direkten militärischen Intervention abzuhalten. Insbesondere sollen die Raketen Israel davon abhalten, Angriffe gegen Syrien zu fliegen. Außerdem sagte Sergei Lawrow, der russische Außenminister, dass

dies (der EU-Beschluss) im Wesentlichen eine illegitime Entscheidung ist. Die Lieferung von Waffen an nicht staatliche Gruppen widerspricht allen Normen des internationalen Rechts.“

Aber da hat dieses Verbrecherregime in Israel die Chutzpah, Russland zu drohen. Wie eine kleine Rotznase, die heult, weil er seine Schwester nicht verprügeln darf. Und Russland drohen! Das ist die Höhe! Das können diese Kriegsverbrecher nur, weil sie auf dem Schoß der US-Imperialisten sitzen. Israel droht also, alle S-300 Stellungen sofort zu vernichten. Wie es das schaffen will, wurde nicht verraten. Aber vielleicht lässt sich der Irre in Tel Aviv ja doch dazu hinreißen, einen Angriff zu wagen. Denn wenn israelische flugzeuge abgeschossen würden, müssten die US/NATO ja Israel, dem armen bedrohten Angreifer, unbedingt helfen. Und dann hätten wir diese Situation:

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Unabhängigkeit der Notenbank – wie lange noch?

Posted by krisenfrei - 31/05/2013

Von Otmar Issing

Hierzulande noch weitgehend unbemerkt ist weltweit eine neue Debatte um die Unabhängigkeit der Notenbank ausgebrochen. Die neue japanische Regierung hat die Notenbank mit der Drohung geradezu erpresst, die im Gesetz festgelegte Unabhängigkeit aufzuheben, falls diese nicht bereit ist, einen extrem expansiven geldpolitischen Kurs einzuschlagen. Die Notenbank wird dem Druck nachgeben, von der de jure Unabhängigkeit wird damit de facto kaum etwas übrig bleiben. In den USA sieht sich die Federal Reserve seit jeher der latenten Drohung ausgesetzt, der Kongress habe es in der Hand, das entsprechende Gesetz zu ändern.

In der wissenschaftlichen Diskussion kann man eine merkwürdige Koalition zwischen zwei gänzlich verschiedenen Gruppierungen beobachten. Die eine, grob gesprochen keynesianisch orientierte, fordert über die bereits außerordentlich expansive Geldpolitik hinaus zusätzliche Unterstützung der Beschäftigungspolitik der Regierung durch ausgedehnte Käufe von Staatsanleihen. Die andere, um die Geldwertstabilität besorgte, verlangt nach einer regelgebundenen Geldpolitik, um die in der Unabhängigkeit liegende Gefahr diskretionärer Willkür zu beseitigen. Hier zeigt sich die traditionelle Skepsis von Liberalen wie etwa Milton Friedman, wie es in dem Motto zum Ausdruck kommt, „Rules versus Authorities“, also Bindung an  Regeln statt Vertrauen in die Kompetenz von Personen.

Die Attacken auf die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) bedienen sich häufig einer Methode, die man als geradezu infam bezeichnen kann. So signalisieren Politiker jeden Ranges und jeder Couleur sowie Eurokraten Erwartungen oder auch Forderungen an die EZB, dieses oder jenes zu tun, um die „Rettungspolitik“ der Gemeinschaft zu unterstützen, um gleich hinzuzufügen, natürlich werde die Notenbank in voller Unabhängigkeit entscheiden. Solche Interventionen werden zwangsläufig die Wahrnehmung einer unabhängigen Notenbank in der Öffentlichkeit auf Dauer unterminieren; nicht selten ist dies wohl auch beabsichtigt.

Hier gilt es zu erinnern, wieso man der EZB den Status der Unabhängigkeit verliehen hat. Zur Zeit der Verhandlungen in Maastricht Anfang der neunziger Jahre hatte eine ganze Reihe empirischer Studien einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Grade der Unabhängigkeit der Notenbank und dem der Geldwertstabilität ermittelt. Entscheidend war aber das Vorbild der Deutschen Bundesbank, die – immer wieder auch im Konflikt mit der jeweiligen Bundesregierung – dank ihrer Unabhängigkeit unbeirrt einen geldpolitischen Kurs verfolgte, der die D-Mark zu einer der stabilsten Währungen in der Welt werden ließ.

Unabhängigkeit von der Politik und parlamentarischer Verantwortung ist in einer Demokratie nur akzeptabel, wenn der Notenbank ein klares und begrenztes Mandat gegeben wird. Genau dies geschah, indem die EZB verpflichtet ist, (vorrangig) Preisstabilität zu garantieren. In diesem Sinne sind Notenbanker „Technokraten“, ins Amt berufen, um einen Auftrag des Gesetzgebers zu erfüllen. Der Souverän, vertreten durch Regierung und Parlament, verkörpert gewissermaßen den Prinzipal, die Notenbank fungiert als Agent; im Falle der unabhängigen Notenbank allerdings nicht weisungsgebunden, sondern zur Ausführung eines Auftrages in eigener Verantwortung verpflichtet.

Der Unabhängigkeit sind damit eindeutige Grenzen gesetzt. Maßnahmen selektiver Natur, z. B. diesem Sektor oder Unternehmen Kredit zu geben, anderen jedoch nicht, widersprechen dem Prinzip einer gegenüber Verteilungsfragen neutralen Instanz. Solche Entscheidungen verlangen nach demokratischer Kontrolle, wie sie für rein geldpolitische Entscheidungen eben nicht gilt. Es liegt auf der Hand, dass Notenbanken daher umso stärker in das Schussfeld politischer Auseinandersetzungen geraten, je mehr sie Aufgaben übernehmen, die den Rahmen der Geldpolitik für eine stabile Währung sprengen. Notenbanken gefährden ihre Unabhängigkeit auch dann, wenn sie mehr versprechen, als sie mit ihren geldpolitischen Instrumenten tatsächlich erreichen können, also etwa auf Dauer niedrige Arbeitslosigkeit. Auf dem Gebiet der Bankenaufsicht lauern ganz offenkundig Gefahren für die Reputation der EZB und Konflikte mit der Geldpolitik mit Auswirkungen auf die de facto Unabhängigkeit der Notenbank.

Man darf gespannt sein, wie die Welt der Notenbanken in der Zukunft aussehen wird.

Hinweis:
Dieser Leitartikel ist in der Ausgabe 04/2013 der Fachzeitschrift WiSt erschienen.

Quelle: wirtschaftlichefreiheit

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Zeitsprung ans Jahresende 2013

Posted by krisenfrei - 31/05/2013

von Heiner (saarbruecker)

EurobombeWagen Sie mit mir einen Zeitsprung ans Jahresende 2013. Nach Ende der Handelsgeschäfte vom Tage zuvor könnten wir in einer der größten Zeitungen des Landes etwa folgenden Marktkommentar lesen:

Unglaublich: Zum Jahresschluss hat die Börse nun doch noch für Überraschung gesorgt. Der Dax hat 0,3 Punkte zugelegt und ging mit 4.358 Zählern aus dem Handel. Gewinner waren die Chemiewerte. Größte Verlierer wieder einmal die Banken. Der Euro hat mit 0,87 zum Dollar die Parität noch immer nicht wieder erreichen können. Der Goldpreis in Euro wird mit ca. 2.198/Feinunze angegeben. Ein Fixing gibt es – wie jeder weiß – seit Monaten nicht mehr. Der Preis wird frei am Markt zwischen Angebot und Nachfrage gebildet. Die Aussicht für eine weiter steigende Nachfrage wird aufgrund der fundamentels allgemein nicht bezweifelt.

Was war das für ein aufregendes Jahr!

Im Juni passierte es, nach dem sich die Kurse der Staatsanleihen wochenlang in ihren Top-Positionen seitwärts bewegt hatten: Am Morgen nach dem Crash der japanischen Staatsanleihen brachen die Kurse der europäischen Staatsanleihen ein. Deutsche Anleihen wurden besonders gebeutelt. Vorausblickende Marktteilnehmer hatten das zwar länger schon erwartet, doch auch sie wurden von der Heftigkeit, mit der die Blase platzte, überrumpelt.

Nächster Dominostein in der einsetzenden Kettenreaktion waren Bankaktien. Nicht allein die Kurse dieser Papiere fielen in den Keller, auch viele Sparer fanden ihr Geld in den eigenen vier Wänden sicherer als in den trudelnden Geldhäusern. Griechischen, spanischen, auch französischen und sogar deutschen  Instituten drohte Zahlungsunfähigkeit. Um den beginnenden Zusammenbruch des ganzen europäischen Finanzmarktes (und womöglich auch darüber hinaus) aufzufangen, mussten die Geldhäuser dringend besser kapitalisiert werden. Anleger und Sparer, die seit Anfang Mai des Jahres bereits wussten, dass sie zum Bail-in herangezogen würden, suchten nach Fluchtwegen. Die aber gab es wenige Stunden nach dem Bond-Crash schon nicht mehr.

Konsequente Kapitalverkehrskontrollen sorgten dafür blitzschnell sämtliche Fluchttüren zu verschließen. Schon Wochen zuvor waren die Bankautomaten an den Wochenenden gesperrt. Das Schengenabkommen war auch bereits außer Kraft, Grenzkontrollen wieder die Regel.
Ende Juni dann wurde das Bail-in-Gesetz verkündet, demzufolge jeder Bürger eine Vermögensabgabe zu leisten hatte: Aktienbesitzer, Sparer, Immobilienbesitzer und die Halter anderer Vermögenswerte. Dreißig Prozent des Lebensarbeitslohns wurden vom Staat kassiert und an die Banken verteilt.

Das System war scheinbar gerettet. Vorübergehend.

Der Euro verlor in wenigen Tagen mehr als 38 Prozent seines Wertes gegenüber dem Dollar, erholte sich zwar für kurze Zeit um wenige Prozentpunkte und sackte erneut ab. Ein Fußtritt für den Euro. Aus Furcht vor weiteren Verlusten stießen ausländische Aktienbesitzer massenweise ihre Titel ab. Der Dax fiel um 50 Prozent. Seit dem dümpelt er um 4.300 Zähler seitwärts. Mit einer sehr kurzen Zwischenerholung nach der Bundestagswahl.

Der Wahlausgang brachte keine Überraschung. Wochen vor dem Wahltermin hatten die Märkte auf Große Koalition gesetzt. Ausschlaggebend war der Stimmengewinn bei der AfD von Bernd Lucke. Dass die Alternative für Deutschland bei den Christdemokraten Stimmen abziehen würde, war sonnenklar, nach dem der Bail-in durchgezogen wurde.

Angela Merkel hatte mit tausend Tricks versucht, den Bail-in über den Wahltermin hinaus zu verschieben, die Turbulenzen an den Anleihemärkten machten einen Strich durch ihre Rechnung. Mit knapp über 25 Prozent der Wählerstimmen kam für CDU/CSU nur eine Vierer-Koalition in Betracht. Genauso wie es dem Wunsch der „Grauen Herren“ im Hintergrund entsprach. Die AfD – noch heute überzeugt, ihre Aufgabe sei die Rettung der Republik – war nichts weiter als das trojanische Pferd der Strippenzieher. CDU/CSU mussten mit SPD und Grünen ins Koalitions-Bett steigen. Genau dies entsprach den Zielen der „Grauen Herren“ im Hintergrund.
Erst nach annähernd zwei Monaten stand die Koalition. Das wichtigste Verhandlungsergebnis betraf den Umfang der Bankenrettung. Für die deutschen Sparer gab es nichts zu lachen. Der Euro wurde noch einmal gerettet – zu einem Wahnsinnspreis. Die Marktzinsen der deutschen Staatsanleihen stiegen je nach Laufzeit auf 6 bzw. 7 Prozent.

Finanzminister Jürgen Trittin spricht bereits davon, die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 27 Prozent sei angesichts der Zinsentwicklung alternativlos. „Alternativlos“ gehört zum Standartsprachrepertoire der neuen Regierung. Alternativlos ist die drastische Rentenkürzung, alternativlos der Zuschlag auf die Strompreise, alternativlos die Pkw-Maut, alternativlos der Soli zur Konjunkturbelebung, alternativlos die nochmalige Vermögensabgabe für die Rettung der Bad-Banks.

Alternativlos ist auch die Urne für den Wohlfahrtsstaat. Die Bundeswehr hat 30 Sicherungskompanien gestellt, um den inneren Frieden zu schützen. Dass es dennoch in Stadtvierteln mit sozialen Brennpunkten zu Ausschreitungen, brennenden Autos und berstenden Schaufenstern kommt, liegt an der unzulänglichen Vorbereitung der Truppe auf ihre neue Aufgabe. Trösten wir uns, die Menschen wachsen bekanntlich an ihren Aufgaben, auch die Soldaten der Sicherungskompanie unserer Region.

Die Bundeskanzlerin hält in wenigen Stunden ihre Neujahrsansprache. Sie wird uns Mut machen und Mut abfordern für das Neue Jahr, damit wir gestärkt aus der Krise hervorgehen. Die Aktienmärkte sollen zu neuem Schwung ansetzen, alternativlos – der Euro allzumal und der Goldpreis soll wieder in den Keller, alternativlos – daran sollen wir glauben. Manchmal versetzt der Glaube bekanntlich Berge – wenn die Berge nicht zu groß sind.

Quelle: saarbruecker

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Chomsky: Drohnenangriffe sind Terror – Bush/Blair/Obama nach Den Haag

Posted by krisenfrei - 30/05/2013

Noam Chomsky ist Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology (MIT), einer der weltweit bekanntesten linken Intellektuellen und seit den 1960er Jahren einer der prominentesten Kritiker verschiedener Aspekte der US-amerikanischen Politik. Einer der bekanntesten US-amerikanischen Sprachwissenschaftler (Linguisten) der Gegenwart.

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass man im Lotto den Hauptgewinn (1:140 Mio.) abräumt ist größer, als dass die weltweit größten Terrorristen als Kriegsverbrecher in Den Haag angeklagt werden. Weder der Irak, noch Libyen, Syrien … haben die USA oder die NATO-Länder militärisch angegriffen. Weitere Ausführungen zu diesem Thema sind nicht notwendig, da den meisten informierten Menschen bekannt. 

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Der Euro ist ein historischer Fehler und ein Saustall

Posted by krisenfrei - 30/05/2013

Lars Christensen: Der Euro ist ein historischer Fehler und ein Saustall

Verfasst von Niki Vogt

Dies hier ist die Übersetzung der Rede des Gründers und Geschäftsführers Lars Seier Christensen der dänischen Saxo Bank in London am 12. Mai 2013 in London. Man sollte diese Rede gelesen haben. Ich habe sie aus dem englischen Original möglichst wortgetreu übersetzt. Sehr bemerkenswert!

„Wenden wir uns der Situation in der Eurozone zu.

Offen gesagt, das ist ein kompletter Saustall. Und es wird schlimmer von Tag zu Tag. Nur in Brüssel nicht. Dort bekommen wir eine endlose Litanei an Versprechungen zu hören: daß es eine Erholung innerhalb von sechs Monaten geben wird … immer ist es innerhalb von sechs Monaten, daß wir hören der Euro sei sicher, und daß, wenn wir nur mehr Verantwortung an unsere Herren in Brüssel abgeben, alles ganz prima wird.

Nichts könnte von der Wahrheit entfernter sein. Gerade eben haben wir das Bailout des fünften Landes der Eurozone hinter uns gebracht, und die beiden nächsten, Slowenien und Malta stehen schon Schlange. Sobald – nicht FALLS! – die Troika in diesen beiden Ländern ankommt, befinden wir uns in der absurden Lage, daß fast die Hälfte der Eurozonenländer durch die Annahme der Gemeinschaftswährung ruiniert wurde. Derselbe Euro, dem sie sich mit so großen Hoffnungen auf die Zukunft angeschlossen haben.

Nun sind das kleine Länder und können auch einfach so behandelt werden. Schauen Sie nur, was mit Zypern geschehen ist. Ich würde Malta, Slowenien und anderen Bailout-Kandidaten raten, daß sie um’s blanke Überleben durchhalten bis nach der Wahl in Deutschland. Seit Zypern wissen wir, was passiert, wenn man einem Führer in Deutschland im Weg steht, der wiedergewählt werden will.

Was läuft da falsch in der Eurozone? Ich glaube, das wissen wir mittlerweile alle ganz gut. Der Euro ist ein politisches Konstrukt und hat einfach keine gesunde wirtschaftliche oder steuerliche Basis. Bevor das nicht aufgebaut ist, ist der Euro zum Untergang verurteilt.

Das politische Kapital, das in er Euro investiert wurde ist gigantisch, deshalb sollte man den Willen ihn am Leben zu erhalten, so lange das nur menschenmöglich ist, keinesfalls unterschätzen. Jedes Werkzeug, das sich in der Kiste findet, und ich meine wirklich JEDES Werkzeug in der Kiste, wird ausprobiert werden, bevor diese nicht gewählten, unverantwortlichen Leute in Brüssel vor der Realität kapitulieren. Aber der Euro ist in jedem Fall dem Untergang geweiht, daran besteht kein Zweifel.

Tatsächlich wußten eine Menge Leute das bereits, als der Euro eingeführt wurde. Der Chefökonom der Saxo Bank, Steen Jacobsen, der in den neunziger Jahren mit der Delors Kommission zusammenarbeitete, hat mir oft erzählt, daß die Gefahren, die jetzt zutage treten, damals ganz offen diskutiert worden sind. Aber die Dinge wurden damals mit hohem politischen Druck unaufhörlich voran getrieben. Die Wucht in der EU schien so groß zu sein, daß viele erwarteten, daß man das Fundament bauen könnte, nachdem das Haus errichtet war.

Eben nicht. Denn während der ersten Dekade des Euro stellte sich heraus, daß die erwarteten Vorteile durch den Euro sich nicht materialisierten. Es gab kein Stärkung des Durchsetzungsvermögens von Europa in der Welt, es gab keine Disziplin unter den Mitgliedern, ernsthafte Probleme begannen sich bei den schwächeren Ländern zu zeigen, die mit Deutschland nicht mithalten konnten, was Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität betrifft. Es gab keine Möglichkeit die Wirtschaft zu steuern, ohne die eigenen Zinsen für kurzfristige Anleihen zu kontrollieren. Es gab keine Möglichkeit, die eigene Währung abzuwerten, um ein neues Gleichgewicht zu erlangen und die Fähigkeit, im Wettbewerb zu bestehen. Es gab keine dauerhaften günstigen Auswirkungen bei Langzeit-Zinsen, da der große Gewinner der Eurozone, Deutschland, seinen Bürgern weder verkaufen konnte noch wollte, daß sie gemeinsame Eurobonds unterschreiben, oder für immer große Transferzahlungen in die schwächeren Länder leisten sollen.

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Der Staat ist nicht das Ergebnis einer Nachfrage

Posted by krisenfrei - 30/05/2013

Mark Twain:,,Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.“

von Tommy Casagrande

Der Staat ist nicht als Nachfrage entstanden sondern er entstand auf zwei Arten.

1. durch äußere Eroberung. Die aggressiven Stämme haben die friedlicheren Stämme erobert und fortan unterdrückt und beherrscht. Das war die eine Möglichkeit, wie der Staat entstand.

2. durch interne Eroberung. Die aggressiven Stämme wurden abgewehrt, doch innerhalb des Stammes bildeten sich durch die Kämpfe jene Strukturen, die eine herrschende Klasse herausbildeten. So ist es bei den meisten Staaten geschehen.

Das war der Ursprung des Staates/der Staaten.

Von da an war man gezwungen, ohne Nachfrage, mitzumachen. Der Staat beruhte also nicht auf einer Nachfrage, sondern auf Gewalt, und im Laufe der Zeit wurde er als gottgegeben akzeptiert.

Wenn Vereinzelte merkten, dass der Staat das Problem sei, waren es nunmal Vereinzelte. Die sogenannte Nachfrage war im Laufe der Zeit keine bewusste Nachfrage nach einem Staat, sondern nur eine Nachfrage unter den Bedingungen des Staates. Denn Nachfrage setzt die Möglichkeit des Unterlassens der Nachfrage voraus. Auf die Idee, den Staat als bewusste Nachfrage zu akzeptieren oder ihn durch bewusstes Verzichten abzuschaffen, kam im Laufe der Zeit niemand mehr, weil man unter den Bedingungen, die der Staat setzte, Nachfragen gebildet hat, die sich inhaltlich auf die Tätigkeiten des Staates bezogen haben. Zum Beispiel, was kann der Staat gewährleisten?

Die Forderung, nicht mitmachen zu müssen, ist eine Außenseiterforderung, die seit jeher, lediglich vereinzelt entstanden ist. Diese Forderung ist gleichwohl richtig. Dennoch, es ist schlicht falsch zu behaupten, der Staat beruhe auf einer Nachfrage. Das gilt logisch nicht. Zu definieren wäre, was als Nachfrage zu betrachten ist. Jeder lebt und existiert auf dem Territorium eines Staates. Und alles was einem darauf in welcher Form auch immer gestattet ist und unter welchen Bedingungen es einem gestattet ist, entweder mit mehr oder mit weniger staatlichen Eingriffen, so lässt sich letztlich sagen, dass das Prinzip Staat versinnbildlicht eine Art Monarch ist, der einen an jenem Ort freier sein lässt als anderswo. Doch diese Freiheit, die er einem irgendwo mehr als anderswo gibt, verurteilt einen gleichsam zum Sklaven, denn er kann sie jederzeit nehmen. Man lebt also auch in einem freieren Staat als 100%iges Eigentum des Staates auf dem dortigen Gebiet. Und somit lässt sich schlussfolgern, dass die spezifische Existenz und Anwesenheit eines Menschen an einem spezifischem Ort dieser Welt, auf dem Territorium eines Staates, eine Nachfrage nach der Existenz des dortigen Staates darstellt. Die Bemerkung, die als Gegenüberstellung häufig in der Folgerichtigkeit dieser Interpretation auftaucht und vielen bekannt ist, lautet: ,,Du könntest dir ja einen anderen Staat aussuchen und wegziehen.“ Durch diese Pseudowahlfreiheit legitimieren Staaten untereinander ihre Existenz gegenseitig und stabilisieren einander das Prinzip der Herrschaft auf Grundlage des Gewaltmonopols, weil jeder Ort an dem ein Mensch lebt nicht der sein müsste, an dem er lebt. Und wo ein Mensch lebt, bestätigt dieser Mensch immer genau den Staat, der daraus die Interpretation ableitet, dass man exakt ihn nachgefragt hat.

Was also ist Nachfrage, wenn es praktisch kein Individuum auf der Welt gibt, das durch praktisches Handeln dem Umfeld des Staates irgendwo auf der Welt entrinnen kann? Egal wie praktisch jemand handelt, derjenige bleibt in einem Staat, egal wo. Somit kann durch das, was jemand tut, nicht erkannt werden, was er tatsächlich nachfragt. Nur sein Denken kann darüber noch Auskunft geben.

Somit liegt es nicht an der Nachfrage, dass Staaten existieren, es liegt am Denken der Menschen, dass sie Alternativen dazu noch nicht entdeckt haben bzw. der Staat nicht umsonst das Bildungsmonopol für sich in Anspruch nimmt oder Sendefrequenzen an mediale Einrichtungen verteilt, damit ein solcher alternativer Gedanke sich gar nicht erst bildet. Durch praktisches Handeln können Menschen dem staatlichen Umfeld, das sich über den gesamten Globus erstreckt, nicht entrinnen. Denn in diesem Umfeld ist jeder Schritt und jede Handbewegung als Nachfrage nach dem Staat aus Sicht derer, die durch seine institutionelle Existenz sich besser zu stellen vermögen als ohne, interpretierbar.

Fazit: Es gibt eine bewusste Nachfrage nach dem Staat, es gibt aber auch Abhängigkeiten und Unterdrückungen, die es erschweren, eine bewusste Ablehnung tatsächlich geistig zu erarbeiten und es gibt eine bewusste Nachfrage nach einem Leben außerhalb des Umfeldes nach dem Staat.

Die Aussage jedoch, der Staat existiert aufgrund der Nachfrage nach ihm, lässt außer Acht, zu fragen, wer ihn bewusst nachfragt (wer sind die Profiteure und wer die Verlierer?) und lässt außer Acht, dass diese Nachfrage, mangels der Möglichkeit, ihn durch bewusstes Nicht-Nachfragen für sich außer Kraft zu setzen, nicht möglich ist.

Der Staat ist ein Gewaltmonopol, das die Gesellschaft in Klassen einteilt, aus denen Schichten entspringen. Und je nachdem zu welcher Klasse und welcher Schicht man gehört, sind die Gewinner des Systems interessenbedingt stärker angereizt, die bestehenden Verhältnisse zu verteidigen, als die Verlierer des Systems. Mangels alternativer Gedanken, die in Konkurrenz zum bestehenden System existieren, an dessen Veränderung die Gewinner kein grundsätzliches Interesse haben, haben auch die Verlierer des Systems durch eine Revolution lediglich dieselbe Sklavenmoral (nach Friedrich Nietzsches Dialektik von Herr und Knecht) anzunehmen, wie jene, die davor geherrscht haben. Deswegen tauschen sich im Laufe der Epochen immer nur die Gesichter aus, die Prinzipien und Bedingungen unter denen Menschen leben und handeln sind dieselben und führen deswegen zu wiederkehrenden Problemen, die Geschichtsinteressierte an die Aussage von Mark Twain erinnert: ,,Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber, sie reimt sich.“

Quelle: freitum 

 

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Spanien: Perspektivlosigkeit für Jugendliche

Posted by krisenfrei - 29/05/2013

Die ohnehin seit Jahren bedenklich hohe Jugendarbeitslosigkeit in Spanien explodiert seit Ausbruch der Wirtschaftskrise. Aktuell sind laut offiziellen Angaben rund 56% der unter 25-jährigen arbeitslos. Lediglich in Griechenland sind innerhalb der EU mit rund 62% noch mehr Jugendliche arbeitslos. Zum Vergleich: in Deutschland liegt die Quote laut Eurostat bei 7,6%. Radio Dreyeckland sprach anlässlich dieser Zahlen und der Tatsache, dass immer mehr spanische Jugendliche ihre einzige Hoffnung in der Auswanderung sehen mit Pablo Padilla, einem Sprecher der Organisation Juventud sin Futuro – zu deutsch: Jugend ohne Zukunft. Zunächst berichtet er, wie diese Gruppe, die heute ein wichtiger Akteur innerhalb der Empörten-Protestbewegung ist, entstanden ist.

Philipp Eckstein
Radio Radio Dreyeckland, Freiburg 102,3 MHz

Creative-Commons
Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
http://freieradios.net/56231

 

Was jetzt in Spanien, Griechenland, Portugal … abläuft, wird in wenigen Jahren auch in Deutschland, Frankreich, Niederlande … der Fall sein. Wer’s nicht glaubt, soll weiter weg sehen. Das alles ist von Brüssel, der USA und der Hochfinanz geplant. Schäuble hat es selbst gesagt:

„Wir können eine politische Union nur erreichen, wenn wir eine Krise haben.“

Dass es auch bald in den Niederlanden kracht, zeigt die hohe Privatverschuldung. Die Niederländer haben relativ gesehen die höchsten Hypothekenschulden der Welt.

Dieter Hildebrandt über Schäuble

 

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Das dunkle Zeitalter

Posted by krisenfrei - 29/05/2013

von Michael Winkler (435. Pranger)

Es war der 248. Pranger, vom 21.10.2009, in dem ich die heutige Zeit mit dem Biedermeier verglichen habe. Zu dieser Ansicht sind inzwischen verschiedene Grüppchen und, man staune, qualitätsfreie Medien gekommen. In Nummer 20, vom 13.5.2013, hat sogar das Hetzblatt für pseudointelligente Linksproleten, DER SPIEGEL, Merkeldeutschland als im Biedermeier befindlich verortet. Der verfassende Lohnschreiberling begründete diese Entartung mit der übermächtigen und alles erstickenden Kanzlereuse, die jegliche Konflikte ausbügelt, indem sie bei Bedarf die Gegenmeinung als alternativlos bezeichnet und übernimmt.

Wenn sogar ausgewiesene Pressehuren einen Gedanken aufgreifen, ist das ein klares Zeichen, daß es an der Zeit ist, weiterzudenken. Oder, noch besser, weiter zu denken. Im alten Biedermeier gab es noch Fürsten und den Adel, die alles im Lande geregelt haben. Damals ging eine kulturelle Hochblüte zu Ende, um einer wissenschaftlich-technischen Hochblüte zu weichen. Heute hingegen haben wir eine korrupte Demokratie, mit einem Dienstwagenadel, der vor jeder Wahl ruft: „Gebt mir vier Jahre Zeit!“ Natürlich nicht, um die Dinge zu ordnen, sondern um sich die Taschen zu füllen. Beim Abkassieren gilt für die Volldemokraten nach wie vor der alte Spruch: Legal, illegal, scheißegal.

Im alten Biedermeier hat der Souverän des Staates, der Fürst und Landesherr, die Bürger von der Mitwirkung an diesem Staat ausgeschlossen. Heute wird der Souverän des Staates, und das sind mittlerweile die wahlberechtigten Bürger, durch die angeblichen Volksvertreter von der Mitwirkung an diesem Staat ausgeschlossen.

Ein biederes, unmündig gehaltenes, von Parolen verhetztes und zur Dummheit erzogenes Volk mag die Zierde einer Diktatur sein, für eine Demokratie taugt es nicht. Der Selbsthaß mag ein Ziel der Besatzer- und Unterdrückermächte gewesen sein, er verstößt jedoch sogar gegen das Grundgesetz, nach dem die Würde des Menschen unantastbar sein sollte. Die Würde des Menschen gilt auch für Deutsche, selbst wenn das unsere Regierung, unsere Justiz, unsere qualitätsfreien Medien, unsere Parteien und all die Blockwarte, Denunzianten und Mitläufer der gutmenschlichen Verblödungshorden nicht einsehen wollen.

In einer Monarchie konnte man höchstens hoffen, daß das Charakterschwein von König der Schlag trifft und danach ein Besserer kommen wird, in der Demokratie ist uns selbst dies verwehrt, denn die Parteien stellen sicher, daß auf ein Charakterschwein von Bundeskanzler das nächste Charakterschwein von Bundeskanzler folgen wird. Biedermeierische Kleingeister sind als Untertanen durchaus nützlich und willkommen, als Parteifunktionäre sind sie eine Plage und eine Schande für das Land!

Überbezahlte Raffzähne, für Amt und Mandat völlig unterbefähigt, ausgestattet mit einer Gedankenwelt, die von der eigenen Brieftasche zum eigenen Tellerrand reicht, stellen diese mehr Schein als Sein-Politiker die Spitze der Erbärmlichkeit dar, die ein unterdrücktes Land hervorbringen kann. Wenn in diesem Land nichts mehr klappt, vom Bauprojekt bis zur politischen Reform, so zeigt das überdeutlich, welch drittklassiges Personal an die Schalthebel der Macht gelangt ist.

Drittklassig? Ich bekomme gelegentlich Zuschriften, daß dieses Personal doch erstklassig sei, natürlich nicht für uns, sondern für Juden wie Morgenthau, Kaufman und Rothschild, für „die“ Amerikaner, für Israel, die Illuminaten, Freimaurer oder sonstige heimliche Weltbeherrscher, die alle nur das Ziel hätten, Deutschland auszubeuten und zu Grunde zu richten. Für all diese leisten Merkel und Komplizen hervorragende Arbeit, wird mir vorgehalten.

Nun, Morgenthau und Kaufman sind tot, wenn die Rothschilds noch mächtig sind, dann haben sie sich geschickt hinter die Kulissen manipuliert. Die USA sind ein hochverschuldetes, in sich zerrissenes Land, mit einem personell abgewirtschafteten Militär, das als Land und als Weltmacht seine besten Tage hinter sich hat. Israel hat eine arrogante Regierung, ein mordlüsternes Militär und soziale Probleme, weil die meisten Juden dort Juden zweiter Klasse sind, die von ihren eigenen Geldjuden ausgebeutet werden. Bleiben also noch die Illuminaten, Freimaurer und Sonstige. Abgesehen von der bemerkenswerten Fälschung, den Protokollen der Weisen von Zion, die Wort für Wort umgesetzt werden, reduziert sich deren offenkundige Relevanz auf das Schreiben des Freimaurers Pike, das drei Weltkriege anspricht. In dem geplanten dritten Weltkrieg sind die Deutschen jedoch Randfiguren, da sollen Islamisten und Zionisten gegeneinander gehetzt werden.

Diese Gruppen sollen noch in der Lage sein, Emissäre in die merkeldeutsche Politik zu entsenden? Gar noch Dinge steuern können? Merkel vermag nur eines: gnadenlos ihre Gönner abservieren, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, über deren Leichen vorwärtszukommen. Begonnen hat sie bei der FDJ, in privilegierter Stellung, mit guten Kontakten zur NVA und Stasi. Da hatten keine Bilderberger, kein CFR, keine Atlantikbrücke und keine Trilaterale Kommission ihre Schmutzfinger darin. Sie wechselte zum Demokratischen Aufbruch, als das Ende der FDJ abzusehen war. Mit einem Messer in den Rücken für Wolfgang Schnur wechselte sie zu Lothar de Maizière, der ebenfalls aus der Politik gekegelt wurde. Der nächste Gönner war Helmuth Kohl, der zehn Jahre später das Messer zu spüren bekam. Edmund Stoiber hat sich selbst ins Messer gestürzt, alle Nebenkanzler-Kandidaten der CDU, wie Friedrich Merz, Roland Koch, Günther Oettinger, Christian Wulff oder Peter Müller wurden aufs Gartenzwergformat reduziert. Dabei waren das alles gute Männer, etabliert bei Bilderberg und CFR, Trilaterale und Atlantikbrückler, befähigt, Deutschland ebenso auszubeuten und zu unterjochen wie Merkel.

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