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Archive for 30. April 2013

Wird der US-Dollar im Mai kollabieren?

Posted by krisenfrei - 30/04/2013

John Williams, der Gründer von shadowstats.com, prophezeit, dass der US-Dollar bis Mai 2013 durch einen massiven Sell-off zusammenbrechen wird, d. h. der Wert des US-Dollars wird abstürzen, weil andere Länder massiv US-Dollars zugunsten anderer Währungen abstoßen.

Shadowstats.com widmet sich der Korrektur der absicht­lich durch die Bundesregierung herbei­ge­führten Ver­zer­rungen in der Arbeits­losen­statistik und anderen wirtschaftlichen Daten.

Der Nachhaltigkeits-Aktivist Richard Heinberg machte die Webseite mit seinem 2012 erschienen Beitrag „Das Ende des Wachstums“ erstmals einer breiteren Öffent­lichkeit bekannt. Laut Williams muss Obama bis Mai das „Fiskal-Haus“ der USA in Ordnung bringen. Wenn er das nicht tut, werden die globalen Finanzmärkte alle ihre US-Dollars, ihre Staats­an­leihen und ihre auf US-Dollar lautenden Aktien zugunsten stärkerer Währungen abstoßen.

Unter Zugrundelegung von Fiskaldaten und bei Anwendung der Allgemeinen Buch­hal­tungs­grundsätze (GAP) berechnet Williams das wahre Staatsdefizit für 2012 auf 6.900 Milliarden US-Dollar. Dies bedeutet, dass die US-Regierung 6.900 Milliarden US-Dollar allein im Jahr 2012 mehr ausgab, als an Steuern hereinkam. Mit anderen Worten, die USA sind bankrott, wie Williams in dem folgenden USA Watch Dog-Video behauptet:

Video: Dollar Sell Off Within 4 Months -John Williams

 

Durch das Ausbleiben echten Wachstums, das es lt. Williams seit 2007 nicht mehr gab, hat das Land keinerlei Hoffnung, dieses Defizit durch Steuererhöhungen jemals wieder aus­zu­glei­chen. Williams erinnert daran, dass die US-Regierung sich auf Konsumausgaben stützt, die 70% des BIP ausmachen. Die Haushaltseinkommen sanken aber bereits deutlich, bevor Obama sie um weitere 2% mit einer höheren Lohnsteuer reduzierte. Vor dem Finanz-Crash 2008 haben die Verbraucher sinkende Einkommen durch die Aufnahme von Schulden wett­gemacht, über Kreditkarten, Beleihung des Eigenheims und Privatkredite. Mit Banken, die Kredite einfrieren, und dem Zusammenbruch des Immobilienmarktes ist dieser Weg für die überwiegende Mehrheit der Amerikaner verbaut.

Angesichts der starken Abhängigkeit aller großen Volkswirtschaften der Welt von der US-Wirtschaft, sieht es für die meisten nach einer No-Win-Lösung aus – zwei offenbar voraus­denkende Ökonomen des IWF einmal ausgenommen. Nachdem sie zu ähnlichen Schluss­folgerungen wie Williams gekommen sind, unterstützen sie den Plan, dass die Regierung anstatt der privaten Banken für die Geldentstehung und Kontrolle der Geldmenge verant­wortlich sein soll. Um das IWF-Arbeitspapier mit dem Titel „Der Chicago-Plan Revisited“ lesen können, klicken Sie hier.

► alles lesen bei Daily Sensored

Quelle und Übersetzung: stopesm 

 

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Frankreich, die wankende Säule der EU

Posted by krisenfrei - 30/04/2013

von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge)

Kapitalflucht vor den Megasteuern: Rette sich, wer kann!

Lange sitzt François Hollande noch nicht auf dem Präsidentenstuhl, da ist er auch schon so verhasst, wie kein Präsident zuvor. Einer Umfrage zufolge sind 74% der Befragten sehr enttäuscht über den Sozialisten, der mit so großen Versprechungen den ebenfalls unbeliebten Sakozy aus dem Amt vertrieben hatte. Kein Wunder: Hollande wollte seine Ankündigungen und Wahlgeschenke aus den Portemonnaies des französischen Mittelstandes bezahlen. Wie ungeheuer dumm es war, die Vermögenden gnadenlos mit einem Steuersatz von 75% zur Kasse zu bitten, stellte sich bald heraus:

Jeder, der Geld hatte, versuchte sofort, es ins Ausland und in Sicherheit zu bringen. Der Schauspieler Gerard Depardieu füllte mit dem Spektakel seiner Auswanderung nach Russland die Schlagzeilen. Nun gut, ein Schauspieler macht noch kein Drama. Doch viele große Rechtsanwaltskanzleien waren komplett damit ausgebucht, reiche Franzosen samt ihrer Vermögen zu evakuieren. Der Exodus des Geldes aus Frankreich nahm Fahrt auf. Hollande und seine Sozialisten verurteilten gerade die unmoralischen Steuerflüchtlinge auf’s Schärfste, da kochte der Skandal um den Budgetminister Jérôme Cahuzac hoch. Dieser musste nach langen Leugnen am Ende doch zugeben, seit 20 Jahren ca. 600.000 € an hinterzogenen Geldern auf Schwarzkonten in der Schweiz und in Singapur gebunkert zu haben. Als dann auch noch aufflog, dass Hollandes Wahlkampfmanager beachtliche Gelder auf die unter Steuersündern sehr beliebten Cayman-Inseln geschafft hatte, war die Regierung restlos bis auf die Knochen blamiert.

Als zweite Einnahmequelle nahm Hollande die Kapitalertragssteuer ins Visier und schraubte sie auf bis zu 62% hoch. Zusammen mit der „Reichenbesteuerung“ war das der Todesstoß für Frankreichs Unternehmer. Die Folgen seiner Raubzüge machten sich schmerzlich bemerkbar. Pleiten, Firmenaufgaben und Auswanderung von Unternehmen drückten das Wirtschaftsklima steil nach unten und ließen die Arbeitslosenzahlen in die Höhe schnellen. So sehr, dass Hollande jetzt gezwungen war, die neuen Steuern schnellstens wieder abzuschaffen. Gestern traf sich der Präsident mit den wütenden Unternehmern und verkündete reumütig die Rücknahme der Steuern. Die nächste Blamage.

Der weiße Ritter Hollande gegen die böse Merkel-Hexe?

Außerdem versuchte der glücklose Präsident, sich wenigstens gegenüber Kanzlerin Merkel als tapferer Held vor seinem Volke zu profilieren. In einem Partei-Papier forderte er mit seinen Sozialisten, Frau Merkel solle gefälligst Solidarität mit Frankreich zeigen und die Garantien für Spareinlagen auf Kosten der deutschen Steuerzahler auch auf alle französischen Sparguthaben ausdehnen. In dem Papier wird der Kanzlerin nationaler Egoismus vorgeworfen. Sie denke nur an die deutschen Handelsbilanzen und an die nächsten Wahlen. Angela Merkel wird als stur und unnachgiebig beschimpft und für das gesamte europäische Desaster verantwortlich gemacht. Die konservative Opposition in Frankreich beschuldigte daraufhin Hollande persönlich, das einst so gute Einvernehmen mit Deutschland, insbesondere mit Frau Merkel „versaut“ zu haben.

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Euro – Fehlkonstrukt

Posted by krisenfrei - 30/04/2013

Währungsunion bleibt Prestigeprojekt der Eliten. Deutscher Ausstieg nicht mehr undenkbar. Akzeptanz der Menschen für »vereintes Europa« sinkt

Von Rainer Rupp

Proteste griechischer Rentner gegen Kürzungspolitik am 19.

Proteste griechischer Rentner gegen Kürzungspolitik am 19. April in Athen
Foto: REUTERS/Yorgos Karahalis

Ist der Euro am Ende? Bisher wurde befürchtet, ein solcher Zusammenbruch würde eingeleitet durch den Austritt eines peripheren Krisenlandes. Dort ist die multinationale Währung zum Synonym für extreme Arbeitslosigkeit sowie für sozialen und ökonomischen Verfall geworden. Der Verlust nationaler Souveränität ist in diesen Staaten offensichtlich. Anonyme supranationale Organisationen, in denen demokratisch nichtlegitimierte Technokraten im Sinne der Großkonzerne die Umverteilung von unten nach oben organisieren, haben essentielle Staatsfunktionen übernommen.

Für die Masse der Bevölkerung steht »Vereintes Europa« heute als Synonym für Billiglöhne und Sozialkahlschlag. Kein Wunder, daß laut EU-Meinungsforschungsinstitut Eurobarometer z.B. in Spanien das Vertrauen in die EU in den letzten fünf Jahren von 65 auf 20 Prozent gefallen ist, und zugleich das Mißtrauen von 23 auf 72 Prozent stieg.

Tatsächlich gerät das Prestigeprojekt »Euro« zunehmend aus den Fugen. Ursprünglich als Motor für die politische Union des alten Kontinents gedacht, sollte es …

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Die Grünen, Rattenfänger zu Berlin, die neuen Populismus-Wellenreiter

Posted by krisenfrei - 30/04/2013

Die Vier von der Stankstelle Claudia Roth, JuergenTrittin, Renate Kuenast, Cem Oezdemir

Armes Deutschland: Das Märchen vom Rattenfänger ist einfach nicht totzukriegen. Jetzt versuchen sich auch die Grünen darin, aus Sorge vor mangelnden Stimmen fangen sie jetzt das seichte Flöten an und wollen auch einmal auf dieser Welle reiten. Das zentrale Thema des Bundesparteitages der Grünen: Steuern! Dies gerne auch im Sinne von Lenken, gemeint ist aber in diesem Falle abkassieren. Auch wenn der Hintersinn der nun beschworenen und Programm gewordenen Steuerpolitik tatsächlich richtig sein dürfte, hier zu einer gerechteren Verteilung kommen zu wollen, so kann man bei den zu lockenden Ratten schon die Pferdefüße laut auf dem Pflaster der Gassen(hauer) klappern hören.

Was wollen die Grünen verändern

Die grüne Steuerwelle sieht vor ab einem Jahreseinkommen größer 60.000 Euro im Jahr die Einkommensteuer auf 45 Prozent anzuheben und sollte das Einkommen 80.000 Euro übersteigen, soll ein neuer Spitzensteuersatz von 49 Prozent zur Anwendung kommen. Ein noch höherer Satz von 53 Prozent fiel selbst bei den Grünen Delegierten durch.

Das Aufkommen aus der Erbschaftssteuer soll verdoppelt werden und auch die Vermögenssteuer sollte wieder eingeführt: Gedacht war an 1,5 Prozent ab einem Nettovermögen von einer Million. Dies zunächst als zeitlich befristete Abgabe. Kapitalerträge sollen einfach wie Einkommen behandelt. Dann ist endlich Schluss mit der steuerlichen Vorzugsbehandlung vermögender Anleger, die bislang nur 25 Prozent Abgeltungssteuer auf ihre Erträge zahlen müssen, wohingegen die zu entrichtende Steuer auf Arbeitsentgelt diesen Satz deutlich übersteigt.

Allein unter dem Aspekt Gerechtigkeit sind dies durchaus brauchbare Ansätze. Wenn man allerdings einen anderen Blickwinkel dazu einsieht, dann verblassen die rosa-grünen Einsichtswelten recht schnell wieder. Dann bleibt zunächst ein dumpfes Grummeln im Bauch hängen und zusammen mit einem Rückblick auf bisherige grüne Politik wird daraus im nächsten Moment ein flotter Brechreiz. Warum das?

Die Quote und die Staatsquote

Weil man den Wählern gerade wieder ein X für ein U vormacht und es noch keiner gemerkt hat. Mit tollen Versprechungen, die sich allesamt gut anhören, soll nicht nur Quote bei den Wählern gemacht werden (Ratten fangen), sondern gleichzeitig auch die Staatsquote wieder einmal erhöht werden. Und selbst wenn es die richtigen, also die Vermögenden träfe, ist die Herangehensweise dennoch grundfalsch.

Ein Blick auf die Relation Staatsschulden und Staatsquote liefert sogleich den Beweis, dass dies auch in der Vergangenheit nicht funktioniert hat. Das Thema Schuldenabbau ist zwar bei jeder Wahl immer wieder Thema, aber bereits seit 60 Jahren nachweislich und parteiübergreifend verfehlt worden. Warum sollte es jetzt ausgerechnet mit den Grünen in der Regierung funktionieren. Dafür gibt es nicht einen einzigen glaubhaften Beweis.

Kleines Erinnerungsstück an die Lasten der Wiedervereinigung. Der Solidaritätszuschlag. Unter dem werden wir vermutlich so lange leiden wie unter der Sektsteuer, die mit Kaiser Wilhelms Flotte schon hätte untergehen sollen, die aber anders als viele Deutsche sogar zwei Weltkriege überlebte.

Diese noch bestehende Sonderlast war auf dem Parteitag natürlich kein Thema. Stattdessen eine weitere Abgabe, wie der Soli auch, eine zeitlich befristete Vermögensabgabe der Reichen zum Schuldenabbau des Staates. Kann sich jemand schöneres Kabarett vorstellen und einen süßeren Rattenfang-Flötenklang? Zeitlich befristete Abgaben haben in Deutschland stets ein erstaunlich langes Leben.

Warum wird das ein Schuss in den Ofen

Dessen aber noch lange nicht genug. Statt Schulden abzubauen, entstanden über die Jahrzehnte immer nur neue große Löcher die es zu stopfen galt. Das war auch vor den Grünen schon so. Hier ist absehbar, dass auch die so eingetriebenen Zusatzmittel allenfalls für die Umverteilung an die Banken und die ganz reichen Leute gedacht sein können. Nirgends war die Rede von einer Verwendung etwaiger Mehreinnahmen auf unterster sozialer Ebene. Diese Kleinigkeit konnte man auf dem Parteitag nicht einmal überhören, denn sie war absolut kein Thema und wurde deshalb auch nirgends aus- oder angesprochen.

Man kann die Grünen heute für alles wählen, wenn man beispielsweise mehr grundgesetzwidrige Kriege möchte, wenn man auf Bankenrettung steht oder gar ein Anhänger des sogenannten „Ökofaschismus“ ist. Nur für eines sollte man die Grünen keineswegs in Betracht ziehen, zum Thema soziale Gerechtigkeit. Dieses Thema hat sich zusammen mit den Turnschuhen aus der Gründerzeit irgendwo in deren Geschichte verlaufen. Und wer diese Kleinigkeiten nicht bemerken will, der läuft tatsächlich Gefahr diesen Rattenfänger-Klängen zu erliegen.

Der grüne Dreck ist verlogen und schmeckt trotz der Färbung nicht besser

Und weil wir nachweislich aus Berlin nur Parteitagsgefasel hören, keine Diskussion über ein kaputtes Geldsystem, keine Diskussion über einen nicht funktionierenden Euro, keine Diskussion über ein den Menschen geraubtes und den Banken gegebenes Europa, deshalb sollte man diese populistischen Rattenfänger besser schnell vergessen und fliehen, statt ihnen erneut auf den Leim zu kriechen.

Quelle: qpress

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