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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 27. April 2013

Steuerhinterziehung ist die Reaktion auf eine komplexe …

Posted by krisenfrei - 27/04/2013

 … und bürgerferne Steuerpolitik des Obrigkeitsstaates

Steuerhinterziehung ist nicht einfach nur die Folge von Gier und krimineller Energie. Sie ist die Reaktion auf eine zu hohe Steuerbelastung. Sie hat mit Steuergesetzen zu tun, die so kompliziert sind, dass sie zur „Optimierung“ geradezu einladen und dass man umgekehrt ohne Steuerberater leicht in die Illegalität abzurutschen droht. Sie findet im Großen wie im Kleinen statt. Mit Steuern werden nicht nur die Kernaufgaben des Staates finanziert, sondern auch bürgerferne Ausgaben. Dies geht bis zur Steuerverschwendung aufgrund ausufernder Bürokratie und ineffizientem staatlichen Handeln. Das Gefühl eines völligen Missverhältnisses von Leistung und Gegenleistung entsteht. In der Schweiz weiß man um diese Zusammenhänge und setzt alles daran, die Steuermoral an der Wurzel zu stärken, etwa durch Föderalismus und direkte Demokratie.

In Deutschland stehen sich Staat und Steuerzahler grundsätzlich als Feinde gegenüber, die sich mit immer neuen Taktiken (Aufhebung des Bankgeheimnisses, Diebstahl von Bankdaten, Banklizenzentzug, Schlupflöchern und Steueroasen etc.) bekämpfen.

Nach der Historie ist der Staat jedoch ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen, die von dem staatlichen Gebilde nichts anderes erwarten, als den Schutz des Lebens, der Freiheit und ihres Eigentums. Der Staat geht immer verschwenderischer und kurzsichtiger mit den Ressourcen seiner Bürger um. Es ist nicht verwunderlich, dass manche Bürger unter diesen Umständen die Früchte ihrer Arbeit für sich und ihre Kinder in Sicherheit bringen wollen. In der aktuellen Debatte wird daher die Moral von der falschen Seite beansprucht: Es ist der Schutz vor der übermäßiger Belastung durch den Staat, der moralisch höher gewichtet werden muss.

Es sind die viel zu hohen Steuern, die Arbeitgeber und Leistungsträger dazu drängen ins Ausland zu gehen, um ein wirtschaftliches Überleben zu sichern. In der Folge kommt es zu erhöhter Arbeitslosigkeit am bisherigen Standort. Um die wegbrechenden Steuereinnahmen zu kompensieren, müssen die verbleibenden Arbeitskräfte immer mehr Steuern und Abgaben aufwenden, um die erforderlichen Zahlungen und Verpflichtungen abzudecken – eine Spirale ohne Ende, ein sogenannter Teufelskreis.

Im logischen Umkehrschluss müssen die Steuern in Deutschland wieder sinken und zwar drastisch. Aus finanziellen Gründen die Firmensitze und Stiftungen in das Ausland zu verlegen, muss den steuerlichen Reiz verlieren. Was für einen Investitionsschub würde Deutschland erfahren! Unzählige neue Produktionsstätten würden entstehen und ohne Zweifel zu Wohlstand, Mehrbeschäftigung und insgesamt zu wachsenden Steuereinnahmen führen.

Lesenswert: Jahrmarkt der Selbstgerechten

Quelle: parteidervernunft

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Trennen Sie die Spreu vom Weizen

Posted by krisenfrei - 27/04/2013

Claus Vogt (Chefredakteur „Sicheres Geld“) in Value Daily zum Thema Weitere Börsenthemen

„Wenn es ernst wird, muss man lügen.“ Mit dieser im April 2011 gemachtenAussage habe ich den damaligen Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker schon oft zitiert. Sein offenherziges Bekenntnis zur angeblich notwendigen Lüge imAmt sollten Sie stets im Hinterkopf haben, wenn Sie mit Absichtserklärungen, Garantien und Versprechungen der politischen Elite konfrontiert werden. Denn ernst – sehr ernst sogar – wird es in den kommenden Monaten und Jahren noch häufig werden. Und das nicht nur in Bezug auf die auseinanderbrechende europäische Währungsunion, sondern weit darüber hinaus.

Die in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaute Überschuldung von Staaten betrifft leider nicht nur ein paar Außenseiter, die eine marginale Rolle spielen, wie der gern verwendete Begriff der „Peripherie-Länder“ suggerieren mag. Wir haben es vielmehr mit einem weltweiten Schuldenphänomen zu tun, einer globalen Schuldenfalle, in der insbesondere auch die drittgrößte und die größte Volkwirtschaft der Welt sitzen, also Japan und die USA.

Eurokrise ist Teil der globalen Staatsschuldenkrise

Die gerne als Eurokrise bezeichnete europäische Staatsschuldenkrise ist im großen Bild also nur eine gleichwohl wichtige Facette einer globalen Staatsschuldenkrise. Ermöglicht wurde die abstruse Staatsverschuldung, die in den vergangenen 40 Jahren stattgefunden hat, durch ein Weltwährungssystem ungedeckter Gelder.

Es erblickte im August 1971 das Licht der Welt, indem US-Präsident Richard Nixon dasVersprechen brach, auf dem das Bretton-Woods-Währungssystem basierte, und die letzte noch bestehende Bindung des Dollars an Gold aufkündigte. Eine der wichtigsten Funktionen von seriösem, marktwirtschaftlichem Geld, das also nicht beliebig von Politikern oder ihren Zentralbankbürokraten vermehrt werden kann, besteht gerade darin, für eine vernünftige Haushaltspolitik zu sorgen. Solches Geld hindert Politiker daran, systematisch mehr Geld auszugeben, als durch Steuern eingenommen werden kann.

Eine Staatsschuldenorgie, wie sie die Welt in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat, kann mit einem seriösen Geldsystem nicht stattfinden. Die auf Pump finanzierten Wahlgeschenke oder – deutlicher ausgedrückt – der schuldenbasierte Wählerstimmenkauf natürlich auch nicht. Dass wir kein seriöses Geld haben, ist der Grund, warum es in allen Ländern eine parteienübergreifende Koalition der Gelddrucker und Staatsschuldenmacher gibt.

Die Gretchenfrage: Wie hälst du’s mit dem Geld?

Die Klügeren unter den Politikern wissen das natürlich. Und die dem Gemeinwohl Verpflichteten werden dieses Wissen in die Forderung nach einem seriösen Währungssystem überführen. Genau an diesem Punkt trennt sich auf einfache und sichere Weise die politische Spreu vom Weizen. Denn wer die Beförderung des Gemeinwohls im Auge hat und nicht nur seinen eigenen kurzfristigen wahltaktischen Vorteil, der muss die Rückkehr zu einem wenigstens halbwegs seriösen Währungssystem ganz oben auf seiner
politischen Agenda ansiedeln. Gemessen an diesem Lackmustest gibt es von Washington über Tokio, Peking, Moskau, Brüssel, London bis Berlin leider nur ganz wenige Weizenkörner.

Herzlichst Ihr

Claus Vogt

Chefredakteur „Sicheres Geld“ (Deutschland)

PS:

Bisher tritt nur die „Partei der Vernunft“ für ein seriöses Währungssystem ein. Wie weit die „Alternative für Deutschland“ gehen wird, ist derzeit noch offen.

Quelle: investor-verlag

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Da kann ich Herrn Vogt nur zustimmen, die „Partei der Vernunft“ ist die einzige Partei, die gegen das „Fiat-Geld-System“ ist und in ihrem Grundsatzprogramm ein „Freies Marktgeld“ fordert. Vereinfacht ausgedrückt: Die PDV lehnt das staatliche Zwangsgeld (ob Euro oder D-Mark = Papiergeld) ab und bevorzugt ein sachgedecktes Geld, das nicht unendlich vermehrbar ist. 

 

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