krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 23. April 2013

Die Vermögen sind schon verplant

Posted by krisenfrei - 23/04/2013

Kaum vorstellbare “Sicherheitsmaßnahmen” gegen das eigene Volk

von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge)

Eine Stadt zum Üben für den Bürgerkrieg

„Schnöggersburg“ klingt gemütlich und irgendwie lustig. Beides ist es aber überhaupt nicht, denn diese kleine Stadt hat gar keine Einwohner. Und wenn, würden sie sich nicht wohlfühlen. Denn Schnöggersburg ist nur zu einem Zweck erbaut worden: Damit die Bundeswehr lernt, wie sie einen Volksaufstand niederschlagen kann. Das Städtchen ist nicht einmal der erste Übungscampus, es gibt bereits Dörfer mit ebenso lustigen Namen wie „Stullenstadt“ und „Hottendorf“. Doch eine voll ausgerüstete Stadt gab es bisher nicht.   Das Straßenkampf-Schlachtfeld wird für ungefähr 100 Millionen Euro in Sachsen-Anhalt in der Colbitz-Letzlinger-Heide auf den sandigen Boden gebaut. Auf ca. sechs Quadratkilometer sollen 520 Gebäude errichtet werden, komplett mit Straßen und Kanalisation. Sogar an eine Altstadt mit Bahnhof und Krankenhaus, aber auch Neubaugebiete mit Hochhäusern und Fabriken wurde gedacht. Dann gibt es noch ein Stück U-Bahn, einen Autobahnzubringer und eine Flughafen-Landebahn. Ein Abenteuerspielplatz de Luxe – wenn der Zweck nicht so erschreckend wäre.

„Künftig können an rund 240 Tagen im Jahr bis zu 1500 Soldaten pro Übung auf den Ernstfall in Krisengebieten vorbereitet werden“, sagt Jörg Jankowsky vom Wehrbereichskommando Ost, Strausberg. Und er erwähnt auch nebenbei, dass der Ernstfall durchaus auch in Deutschland stattfinden kann.

Die Partei „Die Linke“ ist sich sicher, dass hier die Soldaten für Einsätze in europäischen Großstädten ausgebildet werden und gegen aufgebrachte, verzweifelte Bürger antreten sollen. Gegen uns Bürger. Ich bezweifle aber, dass sie die Soldaten der Bundeswehr gegen uns kämpfen lassen wollen. Wahrscheinlich werden, genau wie bei der EUROGENDFOR, die bewaffneten Kräfte immer nur im Ausland eingesetzt, damit sie sich nicht mit ihren Frauen, Eltern, Geschwistern und Kindern verbrüdern.

Abstimmung mit den Füßen gegen die Europolitik

Die Politiker ahnen schon, dass die rücksichtslosen Methoden, zu denen sie bald greifen müssen, Hass und Wut im Volk schüren werden. Die Lage ist verzweifelt. Der EU-Karren mit dem Euro steckt so tief im Dreck, dass es keinen sanften Weg mehr hinaus gibt. Es wird in jedem Fall zu einer umfassenden Verarmung und Ausplünderung aller Völker in Europa kommen, egal, welchen Weg man geht. Viele ziehen bereits ihr Geld aus den Banken, ja sogar aus Europa ab. Die großen Investoren haben schon lange den Rückzug angetreten. Der weltgrößte Anleihehändler Pimco (1,5 Billionen Euro Anlagevolumen) hat sich komplett vom Euroraum und damit vom Euro abgewandt. Aber auch die Bürger selbst, die Kleinsparer, holen ihr Geld von der Bank und bewahren es lieber daheim unterm Kopfkissen auf.

Die Vermögen sind schon verplant

Daran tun sie auch gut. Ich empfehle das ja schon sehr lange. Einerseits beruhigt es mich zu sehen, dass jetzt doch viele anfangen zu verstehen. Andererseits wünschte ich mir, meine Warnungen würden sich nicht als so berechtigt erweisen. Uns stehen harte Zeiten bevor, in denen man findig, kreativ und schlau sein muss. Ich sehe es als meine Aufgabe an, meine Leser und Kunden mit Rat und Tat zu unterstützen und auf die Entwicklungen aufmerksam zu machen. Bisher habe ich seit Jahren schon in sehr vielen Punkten mit meinen Analysen und Vorhersagen genau richtig gelegen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Uncategorized | 1 Comment »

Geschichte der Verfassungsschutzskandale (CCC)

Posted by krisenfrei - 23/04/2013

Best of … Verfassungsschutz
Der Verfassungsschutz schützt die Verfassung so wie Zitronenfalter Zitronen falten.

Verfassungsschutzskandale gibt es nicht erst seit der Entdeckung des NSU vor einem Jahr. Vorgestellt werden: sie Affaire Traube, der Schmücker-Prozess, das Celler Loch, die Vulkan-Affaire, der Anschlagsversuch auf das Jüdische Gemeindehaus West-Berlin, vier Jahrzehnte Beobachtung von Rolf Gössner. Vielleicht sind aber gar nicht die Pannen der Skandal, sondern vielmehr der ganz gewöhnliche Alltag des Verfassungsschutzes.

Dazu gehören die Berufsverbote in den 70er und 80er Jahren in Westdeutschland (so einzigartig, dass Le Berufsverbot auch in der französischen Sprache existiert), dazu gehört vor allem die teils jahrelange Überwachung von Personen, Gruppen und Netzwerken mit falscher Gesinnung oder auch nur Kontakten zu welchen, denen dies unterstellt wird. Dazu gehört seit einigen Jahren politische Bildung an Schulen durch..? Den Verfassungsschutz. Der Verfassungsschutz soll die Verfassung schützen, agiert aber vollkommen undemokratisch: geheime Methoden, geheime Strukturen, keine nennenswerte Kontrolle. Und zwar von Anfang an. Eine parlamentarische Kontrolle gibt es erst seit 1978, und von tatsächlicher Kontrolle kann kaum gesprochen werden, wenn die handverlesenen Kontrollierenden mit niemandem über das sprechen dürfen, was sie im geheimen Gremium erfahren. Es geht also auch um die Entstehungsgeschichte des deutschen Inlandsgeheimdienstes und wie das daraus geworden ist, was er heute ist. Der Verfassungsschutz ist dazu da, die Verfassung zu schützen, nicht die Regierung. — Burkhard Hirsch, ehemaliger Innenminister von Nordrhein-Westfalen

Redner: Anne Roth
EventID: 5299
Event: 29. Chaos Communication Congress [29c3] des Chaos Computer Club [CCC]
Ort: Congress Centrum Hamburg (CCH); Am Dammtor; Marseiller Straße; 20355 Hamburg; Deutschland
Sprache: deutsch
Beginn: Sun, 30.12.2012 11:30:00 +01:00
Lizenz: CC-by-nc-sa
Creative Commons Attribution license (reuse allowed)

 

Posted in Uncategorized | Leave a Comment »

Der ESM muss endlich sein “S” bekommen

Posted by krisenfrei - 23/04/2013

Die Stabilität in der Eurozone könnte durch zwei simple Schritte erreicht werden, die dem ESM gestatten würden, in Staaten wie Griechenland und Irland direkt einzugreifen.

Erinnern Sie sich, wie die Eurogruppe die “Besteuerung” der Sparguthaben (sogar auch der garantierten) in jenem ihrem ersten – unerklärlichen – Beschluss zur “Rettung” der zyprischen Wirtschaft bezeichnete? Sie nannte sie “Stabilitätsabgabe” – auf Englisch “stability levy”.

Wäre jene “Stabilitätsabgabe” nicht schließlich von dem zyprischen Parlament abgelehnt worden, hätte sie eine große, unmittelbare destabilisierende Auswirkung auf die gesamte Eurozone gehabt. (Darin sind sich inzwischen alle einig – angefangen von Herrn Schäuble und Frau Lagarde bis hin zum neuen Präsidenten der Eurogruppe.)

Erinnern Sie sich, wie die EU traditionell die Abkommen benannte, die allesamt darin fehlschlugen, nach der Krise des Jahres 2008 die Stabilität der Eurozone zu gewährleisten? Stabilitätsabkommen!

Erinnern Sie sich, wie der Fonds zur “Stützung” der Pleite-Mitgliedstaaten und -Banken genannt wurde, der nach dem ersten griechischen Memorandum gegründet wurde und sich danach zu einem dauerhaften Mechanismus weiterentwickelte? Europäische Stabilitätsfazilität (EFSF, englisch: European Financial Stability Facility) und Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM, englisch: European Stability Mechanism).

Verbale Beschwörung der Destabilisierung

Anders gesagt scheint Europa – als ob es die Destabilisierung exorzieren wolle – sich kontinuierlich auf den Begriff “Stabilität” zu beziehen, und zwar zu einer Stunde, wo es die eine destabilisierende Politik nach der anderen adoptiert und die eine destabilisierende Institution nach der anderen gründet.

Als die Weltwirtschaft 2008 hart getroffen wurde, mit den Ereignissen in der Wall Street, bei der City und auf dem Finanzsektor der Eurozone, brachen die Märkte zusammen, wurde die Industrie verwundet, platzten die Blasen eine nach der anderen. Im Gegensatz zu der Eurozone, wo unsere Währungsunion auf einen Kurs der dynamischen Destabilisierung geriet (die weiterhin ungebremst ihren katastrophalen Verlauf nimmt), gab die – als wie schwer auch immer sich erweisende – Krise in den USA keinesfalls den Auslöser für einen Prozess der Zersetzung der Dollarzone. Anders gesagt blieben im Gegensatz zu der Eurozone, die destabilisiert wurde, die Dollarzone, die USA absolut homogen.

Um uns ein weiteres Mal den Grund in Erinnerung zu rufen, aus dem es dem Währungssystem der Eurozone, jedoch nicht in den USA an Stabilität mangelt, lassen wir zwei Wirtschaften vergleichen, die viele Gemeinsamkeiten haben: Irland und … Nevada. Zwei “Staaten” mit ungefähr der selben Bevölkerung und – mehr oder weniger – dem selben “unternehmerischen Modell”: Niedrige Steuersätze, die große (pharmazeutische, Hightech-)Unternehmen anzogen, ein aufgeblähtes Bankensystem, eine große Bautätigkeit, die Blasen auf dem Immobilienmarkt schuf (aber auch die Banken in eine hohe Anfälligkeit bei dem anstehenden Verfall der Immobilienpreise führte), Schwerpunkt auf der Ausbildung und der Flexibilität des Arbeitsmarktes u. a.

Als 2008 die Krise zuschlug, hatten diese beiden miteinander vergleichbaren “Staaten” ein völlig unterschiedliches Schicksal. Obwohl sich in beiden Fällen die Arbeitslosigkeit verdreifachte, Haushalte ihre Häuser verloren, Baustellen aufgegeben wurden, Banken pleite gingen, die Steuereinnahmen des Fiskus zusammenbrachen usw., hielt Nevada innerhalb der Dollarzone “stand”, wurde nicht von den übrigen Staaten in Verruf gebracht, hielt seine Bevölkerung im Land, senkte die Arbeitslosigkeit auf die Hälfte, entging dem Bankrott und geriet niemals unter die grobe Vormundschaft von Ausländern. Dagegen brach Irland zusammen, trieb 25% seiner jungen Menschen außer Landes und verbleibt ein Land unter troikanischer Besatzung (trotz all des Unsinns, der über einen Ausgang aus seinem Memorandum gesagt und geschrieben wird).

Warum dieser Unterschied? Der Grund ist zweifach.

Fed und FDIC übernahmen das Ausmisten des Bankensystems

Erstens, weil im Gegensatz zu Irland, wo die Steuerzahler völlig allein die Banken (und speziell die ausländischen Obligationäre der Banken) retten mussten, in Nevada das Fed (Federal Reserve System) in Kooperation mit der FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) – also das Zentralbanksystem der Dollarzone – die Arbeit der Säuberung des Bankenkots übernahm. Es rekapitalisierte nicht nur direkt die Banken, ohne die lokalen Politiker Nevadas in das Verfahren zu involvieren (die nicht unbedingt die saubersten Politiker waren, die auf dem Planeten Erde wandelten), sondern schloss auch jene Banken des Bundesstaats, die keine Zukunft hatten, ohne die Guthaben in Mitleidenschaft zu ziehen oder Hand an die Renten der Einwohner Nevadas anzulegen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Uncategorized | 1 Comment »