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Archive for 22. April 2013

Zaubermittel der Zentralbanken – falsch eingesetzt

Posted by krisenfrei - 22/04/2013

Beitrag von Eckhard Behrens

In der FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG schreibt Lisa Nienhaus zu
“Konjunktur – Wirkungsloser Stimulus”

Sie stellt dar, welche außerordentlichen Stimuli die Notenbanken und die Regierungen seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 gesetzt haben und dass die erhoffte Wirkung ausgeblieben sei. Es sei daher ungewiss, ob die Zaubermittel der Notenbanken ausreichen.

Mein Leserkommentar auf FAZ.net:

Ein Zaubermittel der Zentralbanken ist die Steuerung der Inflationserwartungen. Die EZB bezifferte ihr Inflationsziel schon vor 10 Jahren auf “unter, aber nahe 2%“. Das Ziel der Geldwertstabilität im Sinne einer Null-Inflation/Deflation wurde aufgegeben, weil sich die Menschen bei Geldwertstabilität noch ähnlich verhalten wie bei Deflation. Sie geben mit steigenden Deflationsraten einen immer höheren Teil ihrer Geldeinkünfte nicht mehr aus, sondern verharren in der Liquidität. Bei gefühlter Inflation verhalten sie sich genau entgegengesetzt; dann geben sie ihre Geldeinkünfte zügig aus und zwar umso schneller, je höhere Inflationsraten sie erwarten. – Den Notenbanken ist es gelungen, die Inflationserwartungen bei 2% fest zu verankern; das wird noch als Geldwertstabilität empfunden. Hier liegt das Problem! Die Inflationserwartungen sind noch zu niedrig; die Geldmenge läuft immer langsamer um; der Mengenstimulus bleibt wirkungslos. Wir brauchen stabile Erwartungen „unter, aber nahe 5%“.

Mehr Text lässt die FAZ in einem Internet-Kommentar nicht zu. Man müsste dann noch einen zweiten schreiben. Zu ergänzen ist vor allem, dass die Höhe der erzeugten Inflationserwartungen so zu bemessen ist, dass die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes stabil bleibt. Bekannt ist, dass die Umlaufgeschwindigkeit bei Deflation sinkt. Seit Jahrzehnten ist zu beobachten, dass die Umlaufgeschwindigkeit auch bei empfundener Geldwertstabilität immer noch sinkt. Selbst bei niedrigen Inflationsraten, wie sie die Notenbanken seit langem anstreben, sinkt sie auch noch. Das wird zuwenig beachtet. Bekannt ist allgemein, dass bei hohen Inflationsraten und -erwartungen die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes stark steigt. Was wir brauchen, ist eine stabile Umlaufgeschwindigkeit. Diese setzt offenbar eine stabile Mindestinflationsrate voraus. Die bisher von den Notenbanken angestrebten Inflationsraten sind dafür zu niedrig, wie die Erfahrungen zeigen.

in Jackson Hole wies Woodford im Jahre 2012 die versammelten Notenbanker darauf hin (PDF-Datei), dass sie mit ihrem nachdrücklichen Festhalten an den niedrigen Inflationsraten ihre Politik der Geldmengenvermehrung selbst zunichtemachen.

Nur ausreichende Inflationserwartungen schränken die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes hinreichend ein. Leider erschweren selbst sehr stabile Inflationsraten das Kalkulieren, also die Rechenhaftigkeit und damit die Produktivität einer Volkswirtschaft. Daher sollte nach den Vorschlägen Silvio Gesells die Wertaufbewahrungsfunktion nicht auf dem Umweg über eine Inflation sondern direkt über Gebühren auf das Halten von Bargeld eingeschränkt werden. Erst die Etablierung einer Bargeldgebühr erspart die Inflation. Beim heutigen Geld ohne Haltegebühr, also mit unbeschränkter Wertaufbewahrungsfunktion und deshalb unstabiler Umlaufgeschwindigkeit ist es nicht möglich, den Geldwert bei Null-Inflation/Deflation zu halten.

Quelle: humane-wirtschaft

 

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Der unbekannte Putin – Teil 3

Posted by krisenfrei - 22/04/2013

Im dritten Teil von „Der unbekannte Putin“ werfen wir zunächst einen Blick zurück auf Jelzins Erbe. Russland stand kurz vor dem Zerfall. Seit diesem Zeitpunkt befinden sich die USA mit Russland im Krieg, einem Informationskrieg. Dieser wird geführt mit Propaganda, Zensur und der Finanzierung von Internetseiten wie Twitter. Feinde der USA werden durch „Informationsbombardements“ auszuschalten versucht. Denn Feinde können nicht nur physisch, sondern auch verbal vernichtet werden. Gegen Putin, den Garanten der russischen Souveränität werden die größten Breitseiten abgefeuert.
Solange Russland über Atomwaffen wie die Rakete R-36M verfügt, die nicht abgefangen werden kann, wird die Welt nicht einpolar werden. Russland steht den Weltherrschaftsplänen des Establishments im Weg. Daher wird der Zerfall Russlands angestrebt. Eine farbige Revolution wie in Libyen, die das Land ins Chaos stürzen soll.
„Jeder Mensch, der sich für die Interessen Russlands einsetzt, ist für die ein Feind. Sollte er darüber hinaus über Macht und Charisma verfügen, würden sie versuchen ihn zu eliminieren.“
Wir erfahren von einer der Tragödie der 80er Jahre, als ein amerikanisches Flugzeug vom Typ Phantom einen Luftschutzbunker voller Frauen und Kinder bombardierte, die bei lebendigem Leib verbrannten. Haben wir hiervon schon jemals irgendetwas gehört?
„Die Medien schaffen die Gestalt eines Ereignisses unabhängig davon, was in Wirklichkeit geschah. Jede starke Persönlichkeit, die es wagt, Washington offen zu widersprechen, wird von ihnen für undemokratisch, illegitim und feindlich erklärt.“
Es folgt eine präzise Analyse der Todesumstände von Litwinenko, die zahlreiche Ungereimtheiten in der offiziellen Version aufzeigt.

 

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Soviel zur BRD-Justiz …

Posted by krisenfrei - 22/04/2013

… wobei ich hier noch erwähnen möchte, dass für BRD die „BananenRepublik Deutschland gemeint ist. Die BRD-Justiz mißt schon seit langem mit zweierlei Maß. Erinnern Sie sich noch? Eine Angestellte, die einige Lebensmittel aus ihrer Firma mit nach Hause genommen hat, oder an die Pfand-Bon Geschichte? Sie wurden alle entlassen.

Wenn aber Promis (z.B. Zumwinkel und Co.) Steuern in Mio.-Höhe hinterziehen und quasi mit einem Trinkgeld davonkommen, dann … dürfen Sie selbst Ihre Schlüsse daraus ziehen, welche Gesetze in der BRD angewandt werden. Das folgende Beispiel ist wieder mal eins von Hunderten. Das Prinzip der Gerichte ist einfach: Je mehr Kohle der Angeklagte besitzt, desto milder das Urteil.

Analog dazu: Je größer Ihr Bankkonto, desto mehr kriminelle Machenschaften können Sie sich leisten.

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Klassenrecht?

Alexander Dill

Hoeneß, Ecclestone und 18 Monate ohne Bewährung für 33-jährige Mutter

3300 Euro erlöste eine wegen Mietrückständen gekündigte, 33-jährige Mutter aus der Einbehaltung der Internet-Kauferlöse von sechs Kaffeevollautomaten. Letzte Woche wurde die Mutter einer dreijährigen Tochter vom Amtsgericht Landsberg wegen „gewerbsmäßigem Betrug“ zu 18 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Ein Blick auf die extreme Klassenjustiz in Bayern.

Die Vorteilserwartung in der Schnäppchenreligion

Die Jura Impresa Z 5 zählt zu den Topmodellen der Kaffeemaschinen. Auf Auktionsplattformen im Internet gibt es sie schon einmal für 555 Euro. Die Z 5 wird neu ab 1600 Euro gehandelt. Damit entsteht für Verkäufer und Käufer der mental stimulierende Raum zur Erlangung eines optimalen Vorteils, der auf beiden Seiten etwa vorhandene Vernunft außer Betrieb setzt.

Die Mutter einer dreijährigen Tochter, bereits mehrfach wegen kleiner Gelddelikte und Betrügereien vorbestraft, war wieder einmal in Geldnot. Sie hatte erhebliche Mietrückstände.

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