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Archive for 16. April 2013

Die Deutschen lieben den Euro?

Posted by krisenfrei - 16/04/2013

von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge)

Ja, da ist auch die Presse überrascht. Und das sollte eigentlich schon misstrauisch machen. Wenn selbst die Medien nicht erwartet haben, dass eine überwiegende Mehrheit den Euro befürwortet, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass die Sorge der Deutschen um ihr Geld schon offenkundig ist und somit ein allgemeines Thema. Der Chef der Forsa, Manfred Güllner, versucht auch ziemlich erfolglos zu erklären, wie ein Schwein zwar Angst vor dem Schlachten hat, aber doch seinem Metzger vertraut: „Die für viele nicht durchschaubare Euro-Krise ängstigt die Deutschen zwar. Die Einstellung zum Euro als Währungseinheit wird davon aber heute nicht mehr berührt“

Als 2011 die griechische Schuldenkrise aus dem Ei kroch, stellte eine Allensbach-Umfrage zunehmende Zweifel an der Gemeinschaftswährung fest. Damals hatten 71 % der Befragten „weniger“, „kaum“ oder „gar kein“ Vertrauen mehr in den Euro. Nur 19 % sprachen der Gemeinschaftswährung das Vertrauen aus. Die Krise wurde seitdem immer schlimmer und breitete sich immer weiter aus. Und nun sollen fast 70 % den Euro lieben? Das ist schwer zu glauben.

Kein Wunder, dass der Verdacht aufkeimt, die Studie sei ein bestelltes Machwerk als Wahlhilfe für Kanzlerin Merkel, die damit medialen Rückenwind für ihr legendäres „Scheitert der Euro, scheitert Europa“ bekommt.

Schaut man sich nämlich einmal die Umfragen zum Thema „raus aus dem Euro“ und der Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) an, sieht die Situation ganz anders aus: 24 % der Deutschen würden sogar grundsätzlich eine Anti-Euro-Partei wählen.

Vielleicht ist ja das gerade der Grund, warum den Bürgern jetzt an allen Fronten suggeriert werden soll, dass es doch eine ganz prima Sache ist, den Euro zu haben – und die meisten seien ja auch dafür.

Die Nervosität bei den etablierten Parteien steigt wöchentlich. Die neue Alternative könnte einen Senkrechtstart hinlegen, wie vormals die Piraten-Partei. Sie wäre nur deutlich gefährlicher, weil sie ein echtes Programm zu bieten hat und auch geschultes, politikerfahrenes Personal (wie z.B. Hans-Olaf Henkel). Im Ausland hat man ja ebenfalls beobachten können, dass die EU-kritischen Alternativen große Stimmenanteile einfahren konnten: In Italien Beppe Grillo mit seiner Fünf-Sterne-Bewegung, in Großbritannien die UKIP, in den Niederlanden macht die Bürgerbewegung für eine Volksabstimmung zum Austritt aus dem Euro Furore, in Griechenland die Syriza und die Chrysi Agvi.

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Margaret Thatcher: “Ding Dong! The Witch Is Dead”

Posted by krisenfrei - 16/04/2013

Posted by jcgloor

Britain-Obit-ThatcherMargaret Thatcher – möge Sie in Frieden ruhen. Hier handelt es sich jedoch um einen Nachruf, dessen Substanz von unseren sogenannten ‘Qualitätsmedien’ (auch als ‘Mainstream’ bezeichnet) bisher jahrzehntelang falsch, beschönigend oder gar nicht kommentiert wurde. ‘Iron Maggie’ ist verantwortlich für den sozialen Niedergang Englands, weil sie dort begonnen hat, die Anfänge der ‘Too-Big-To-Fail’-Problematik/Politik (‘Big Bang’) einzuführen, welche in jüngster Zeit u.a. auch die ‘Occupy-Bewegungen’ (99% der Allgemeinheit gegen die 1% der von Thatcher begünstigten Eliten) hervorgebracht haben; Sie hat alles unterschrieben, was zum Nachteil ihres Volkes war, jedoch dem Finanz-Imperialismus dient (über die im Artikel erwähnte ‘Londoner City’ hatte ich bereits hier ausgeführt). Hugo Löpfe von der TAMEDIA sagt sogar; Margaret Thatcher ist die Mutter der neoliberalen Revolution der 1980er-Jahre. Eine Halbgöttin unter den Anhängern von Hayek und Friedmann. Doch ihre Bilanz war verheerend. Gratulation Herr Löpfe! Haben Sie heute früh kalt geduscht? Nur; Hayek (Österreichische Schule) und Friedmann (Keynesianismus) in den gleichen Topf zu werfen, ist der einzige Wermutstropfen in Löpfes Artikel – aber es sei ihm vorerst verziehen. Thatchers Bilanz ist in der Tat verheerend; Sie zeigte nie Mitleid für die Opfer ihrer harten, rücksichtslosen Politik. Ist es daher sehr abwegig, wenn es neben der ‘offiziellen Staatstrauer’ in England auch Menschen gibt, die wie folgt feiern; “Ding Dong! The Witch Is Dead”? Ihren Übernamen die ‘Eiserne Lady’ halte ich für nichts Positives – im Gegenteil. Margaret Thatcher war eine ‘Faschistokratin’ und sicherlich keine liebenswürdige Person, auch wenn Sie oft in die Kameras lächelte und PR-taugliche Witze machte. Politiker sind dazu da das Volk zu beschützen – nicht den zunehmend ausufernden Staatsapparat. Dumm war Thatcher nicht – das muss ich zugeben – aber sie hat ihre Intelligenz leider in die falschen Kanäle geleitet.

Was mich erstaunt sind heute die unterschiedlichen – ich spreche nicht von ‘differenziert’ – Berichte einer TAMEDIA – scheinbar geschehen noch Zeichen und Wunder. Was aber verwundert, sind die Worte eines Dr. Christoph Blocher, der festhält: “Margaret Thatcher war die bedeutendste Premierministerin der Nachkriegszeit. Sie hat Grossbritannien am weitesten vorangebracht, wirtschaftlich wie politisch.” Ja – spinnt der jetzt oder was? Oder anders ausgedrückt; SVPs Dr. Blocher lässt seine wahre Gesinnung erkennen – ein entsetzliches Bekenntnis eines Mannes der vorgibt, sich für Volksrechte und nationale Souveränität einzusetzen. Ein Wolf im Schafspelz also – dieser Blocher? Wer sich mit der Politik von Thatcher, Reagan und Strauss identifiziert, ist im Bezug auf das Schlagwort (Schweizerische) ‘Volkspartei‘ (SVP) ein subversiver Lügner und man kann ihm ab sofort nicht mehr über den Weg trauen. Im verlinkten Interview verdreht er alles und die TAMEDIA hilft ihm auch noch dabei. Regierungschefs, welche die Privatisierung, Deregulation und Deindustrialisierung vorantreiben (wie aktuell in Griechenland, Spanien, Portugal, etc.) sind Kapitalisten – mehr nicht. Kein Wunder nimmt Dr. Blocher an BILDERBERG-Treffen (bitte ergooglen Sie sich die Details zu diesem ‘Verein’) teil und redet anschliessend alles passend. Aber genau das hatte ich im Bezug auf die SVP schon immer vermutet – hier nun also die definitive Bestätigung. 

Churchill war ein Verbrecher, zu dem Thatcher nun auf die gleiche Stufe gehoben wird – auch kein gutes Zeichen. Thatcher hat England den Wohlstand entzogen und das Volk geschändet. Sie liess die Infrastruktur verrotten und hat die sozial tödliche Deindustrialisierung vorangetrieben (ein Riesenproblem unter dem aktuell die US-Bevölkerung ebenfalls extrem leidet) – der ‘Big Bang’ verkam zur masslosen Enteignung, da er eine einzige Lüge war/ist. Thatcher war für England eine einzige Katastrophe, die von Tony Blair fortgeführt wurde und auch heute noch Programm ist. Und die Geschichte wiederholt sich heute in ‘Resteuropa’ – mit dem Wasserkopf in Brüssel. Kohl hat uns zum Euro belogen, Merkel führt diese Tradition weiter und der neue Chef der Eurogruppe verkauft diesen Faschismus nach aussen. Die selbstherrlichen Faschistokraten in Brüssel haben Ziegelsteine aufs Gaspedal gelegt, das ihrem neuen Kommunismus ja nichts mehr dazwischen kommt – aber zum Glück hat es bereits Sand im Getriebe. Dieser ganze Schwachsinn muss aufhören – sofort.

Jimmy Savile - Edward Heath

Jimmy Savile mit Edward Heath

Löpfe erwähnt im Artikel “Die Briten bezahlten einen hohen Preis” auch den ehemaligen Aussenminister Edward Heath – ein spezielles Kapitel, welches ich diesem Nachruf noch anfügen möchte. Edward Heath war ein pädophiler Kindermörder mit besten Beziehungen zum Pädophilen Jimmy Savile und dieser wiederum war ein Freund von Margaret Thatcher, die um diese Vorgänge ebenfalls gewusst haben muss und ihn und seine Projekte auch finanziell unterstützte.

Wie we-are-change.de dokumentiert, hat der belgische Parlamentsabgeordnete Laurent Louis einige Verbrechen der pädophilen Eliten aufgedeckt und gerät deshalb massiv unter Druck. Wenn man diese Informationen zur Kenntnis nimmt, kann das nur schockieren – in allerhöchstem Masse. Und ich verstehe, wenn einige Leser dies für Unglaublich halten; Prüfen Sie die alternativ verfügbaren Fakten (welche Sie nicht in Ihrer Lieblingszeitung finden werden) und entscheiden Sie, was Sie glauben können. Der Brite Michael Shrimpton (dessen WIKIPEDIA-Seite kürzlich ‘gelöscht’ wurde) bestätigt die Vorwürfe gegen Heath und Savile.

Jimmy Savile - Margaret Thatcher

Jimmy Savile mit Margaret Thatcher

Das Ganze zieht Kreise von der Königin von England bis zum Vatikan, weshalb auch die Organisation itccs.org (International Tribunal into Crimes of Church and State) entstanden ist, welche – basierend auf ‘Common Law’ – diese Verbrechen nun mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten weltweit ahndet. Man muss sich intensiver damit befassen um zu verstehen, was hier eigentlich ‘abgeht’; Anscheinend ist der Papst-Rücktritt Joseph Ratzingers auf die Aktivitäten von itccs.org zurück zu führen, um einer Verhaftung zu entgehen. Davon finden Sie kein Wort in den sog. ‘Qualitätsmedien’ – d.h, was ‘politisch nicht korrekt’ ist, wird Ihnen auch weiterhin nicht mitgeteilt – das hat System. Ich kann Ihnen nur empfehlen neugierig zu werden und nicht alles zu schlucken, wie es offiziell präsentiert wird. Margaret Thatcher ist ein gutes Beispiel dafür, weshalb man als Bürger kritisch bleiben muss.

Das ‘Thema’ ist unendlich lang, aber diesmal wollte ich es kurz machen; In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Quelle: jcx1

 

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Schneeballsystem Bankeinlagen

Posted by krisenfrei - 16/04/2013

von Mark Joób

Bankeinlagen bilden in Wahrheit ein gefährliches Schneeballsystem. – Vollgeld statt leere Versprechen: Banken sollten endlich das bieten, was wir von ihnen erwarten, nämlich die sichere Aufbewahrung unseres Geldes.

Island 2008 und Zypern 2013 – das sind nur die allerletzten einer langen Reihe von historischen Bankenkrisen, bei denen Kunden zumindest einen Teil ihrer Bankguthaben verloren haben. Und weil 2008 die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers einen globalen Dominoeffekt auslöste, hätten wir alle einen großen Teil unserer Bankeinlagen verloren, wären die Staaten den Banken nicht mit gigantischen Summen zur Hilfe geeilt.

Aufgrund dieser Ereignisse dürfte es inzwischen allen klar geworden sein, dass unser Geld bei den Banken grundsätzlich nicht sicher ist.

Das Problem ist: Unser Geld bei den Banken ist eigentlich gar nicht vorhanden, nur ein kleiner Teil davon. Für die Öffentlichkeit verkörpert allein Bargeld wirkliches,  gesetzlich garantiertes Geld. Bankguthaben hingegen stellen lediglich virtuelles Geld dar. Immerhin lassen sich mit diesem virtuellen Geld im Normalfall per Überweisung Zahlungen vornehmen.

Wir sollten uns aber bewusst sein, dass wir den Banken unser Geld ausleihen, wenn wir es auf ein Konto einzahlen. Im Gegenzug versprechen zwar die Banken, unser Kontoguthaben auf Wunsch auch in Bar auszuzahlen. Das ist jedoch ein leeres Versprechen, denn die Banken können im Ernstfall, wenn viele Kunden gleichzeitig ihr Geld abheben wollen, nur wenige Prozent aller Guthaben in Form von gesetzlichem Zahlungsmittel zur Verfügung stellen. Gerade in Krisenzeiten, wenn die Sicherheit unserer Bankeinlagen so wichtig ist, können wir uns also nicht auf die Banken verlassen.

Bankeinlagen bilden in Wahrheit ein gefährliches Schneeballsystem. Schneeballsysteme oder Pyramidenspiele stellen eine Form von Betrug dar und sind verboten. Überraschenderweise nimmt aber kaum jemand Anstoß daran, dass unser gesamtes Bankensystem ein Schneeballsystem ist.

Dabei ließe sich das Problem eigentlich relativ einfach lösen. Wir müssten den Banken verbieten, virtuelles Geld zu kreieren, und ihnen vorschreiben, dass sie ausschließlich wirkliches Geld als Zahlungsmittel verwenden dürfen, welches durch die staatliche Zentralbank in Umlauf gebracht wird. Dann würden unsere Bankguthaben, die wir nicht als Investition den Banken ausleihen wollen, ganz in unserem Besitz bleiben und vollwertiges, sicheres Geld darstellen – eben: Vollgeld. Dann müssten nie wieder Banken gerettet werden, um den Zahlungsverkehr zu sichern, denn die (nicht investierten) Bankeinlagen wären alle vollständig vorhanden. Die Banken würden diese Einlagen lediglich als Treuhändler verwalten, sie aber ohne Einverständnis der Kunden nicht für andere Zwecke wie z.B. Spekulation verwenden dürfen.

Die Umwandlung von virtuellem Bankengeld in staatlich garantiertes Geld, das nicht den Banken, sondern den Kunden gehört, ist natürlich keine Allheillösung, aber sicherlich der wichtigste Schritt, um die Verlässlichkeit des Bankensystems zu verbessern. Unsere Bankeinlagen wären nämlich krisenfest und unsere Steuergelder würden nicht zur Aufrechterhaltung eines Schneeballsystems verschwendet werden.

Es gibt also eine praxistaugliche und vernünftige Alternative zum heutigen mehrfach gescheiterten Geld- und Bankensystem. Diese Alternative muss endlich umgesetzt werden. Auch für die Politiker gilt: Vollgeld statt leere Versprechen!

Prof. Dr. Mark Joób forscht am Institut für Wirtschaftsethik der Hochschule St. Gallen und lehrt an der Westungarischen Universität die Fächer Wirtschaftsethik, -psychologie und -soziologie. Vorstandsmitglied des Vereins «Monetäre Modernisierung» Momo. htttp://vollgeld.ch

Quelle: zeitpunkt

 

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Gründungsparteitag der AfD

Posted by krisenfrei - 16/04/2013

von fortunato

Eine neue Partei klopft an. Sie möchte am Wahlkampf teilnehmen. Und sie wurde gestern, am 14.04.2013, gegründet.

Das Hauptthema dieser Partei ist der Euro und wie mit ihm umgegangen werden soll. Zypern und Griechenland sind pleite. Italien, Spanien, und Portugal sind hoch verschuldet. Italien ist derzeit regierungsunfähig. Frankreich steckt in einer Rezession. Staaten wie Slowenien möchten auch demnächst Geld haben um ihre Schuldenstände in den Griff zu bekommen. Der Euro ist bis jetzt KEINE Erfolgsgeschichte, aber das ist für die etablierten Parteien einfach kein Thema. Stattdessen wird fortgesetzt Recht gebrochen. Die no-bailout-Klausel besagte ganz klar, dass kein Land für die Schulden eines anderen Landes haftet. Mit diesem Versprechen wurde der Euro ja eingeführt. Und nun? Nun haben wir den ESM, die EZB finanziert überschuldete Staaten indirekt und neuerdings werden auch Sparer zwangsenteignet. Damit steht die Eigentumsgarantie, ein fundamentaler Grundsatz einer Marktwirtschaft, ebenfalls in Frage. Und dies alles geschieht im Namen der Euro-Rettung. Dennoch ist der hoch problematische Euro kein Thema der Blockparteien CDUCSUSPDFDPGrüne. Dafür ist er Thema bei der AfD.

Dass der Unmut über die Misserfolgsgeschichte des Euro in der Bevölkerung schon richtig große Dimensionen angenommen hat, das zeigt die Erfolgsgeschichte der AfD deutlich. Am 11.3. gab es eine erste Informationsveranstaltung zur Gründung der AfD in Oberursel und gerade einmal 4 Wochen später fand der Gründungsparteitag statt. Und dabei handelt es sich nicht darum, dass ein kleiner Haufen von verwegenen Querdenkern mit wenigen Personen eine Partei gründen, sondern die Partei hat seit der ersten Informationsveranstaltung 7600 Mitglieder, Tendenz steigend. Von diesen 7600 Mitgliedern kamen zur Gründungsveranstaltung in Berlin gestern 1500 Mitglieder. Interessanterweise kamen auch Nicht-Mitglieder wie die Botschafter der USA, der Niederlande und der EU. Vor allem der Umstand, dass der Botschafter der USA anwesend war macht klar, dass die Gründung der AfD am gestrigen Tag die Aufmerksamkeit der politischen Führung der USA erregt…. Mehr muss ich dazu auch nicht sagen, oder?

Quelle: fortunanetz

 

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Grenzenlose Hilflosigkeit

Posted by krisenfrei - 16/04/2013

Geschrieben von Heiner

Es brennt lichterloh
In der irischen Hauptstadt wurde am Wochenende per EU-Beschluss erklärt, im Falle einer Krise gibt es Zwangsabgaben im Stile Zyperns. Im Namen der EU-Finanzminister bestätigte EU-Kommissar Michel Barnier, ab sofort ist jeder Mensch selbst verantwortlich dafür, bei welcher Bank er/sie Geld anlegen will (oder Geld angelegt lassen will). Nicht nur Aktienbesitzern und Anleihehalter der Banken drohen Verluste, auch den Einlegern.
Ja, wofür bezahlen wir Steuerbürger die hohen Gehälter für Aufsichtsbehörden, staatlich besoldete Aufsichtsräte und Kontrollinstanzen des Finanzsektors?

Wenn das Heck am steilsten aus dem Wasser ragt, spielt die Kapelle am lautesten
Vor wenigen Jahren noch hätte ein solch blamables Eingeständnis völliger Hilflosigkeit für ein politisches Beben und ein Finanzbeben gesorgt.
Doch Herr Schäuble und die Banker verkaufen uns als Neuigkeit, dass die Bankkunden regelmäßig selbst die Kreditwürdigkeit ihrer Bank überprüfen müssen!
So wird das Risiko der Banken, die gezwungen werden, in bestimmten Mengen ausländische Staatsanleihen halten zu müssen, auf uns Normalverbraucher abgewälzt.
Bricht jetzt eine Bank zusammen und das Geld der Sparer ist futsch, waschen die Politiker ihre Hände in Unschuld: „Wir haben euch ja gewarnt!“

Gold-Bashing
Es kann wirklich nicht mehr lange dauern und der Ansturm auf die Banken ist unvermeidlich. Es kann in allernächster Zeit losgehen, und der inszenierte Absturz des Goldpreises könnte unmittelbar damit zusammenhängen. Wenn es keine andere Sicherheit für das Geld gibt, nicht mal Gold, ja dann lässt man die Spargroschen doch besser dort wo sie „gut angelegt“ sind – bei der Hausbank seines Vertrauens.

Bank-Run
Das Bild könnte sich schlagartig ändern, sobald die Schieflage einer Bank auffliegt. Dass sie wegen ihrer Derivate Geschäfte durch die Reihe mehr als einen Klotz am Bein haben, sollte jedem aufmerksamen Bankkunden klar sein.

Offenbarungseid
Die grenzenlose Hilflosigkeit hinter den Dubliner Beschlüssen ist der Offenbarungseid der Politik. Das System ist gescheitert. Jeder prüfe seine Bank!

Quelle: saarbruecker

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