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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 10. April 2013

Politik wider den Willen der Völker

Posted by krisenfrei - 10/04/2013

von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge)

Italien: Goldman Sachs gegen das Volk

Die großen Ratingagenturen knöpfen sich die italienischen Banken vor. Manche Institute wurden in der letzten Woche gleich um mehrere Stufen abgewertet. So krachten die Ratings für die riesige „Unicredit“ und „Intesa Sanpaolo“ von A- auf BBB herunter. Und einen Tritt hinterher gab es für fast alle Geldhäuser auch noch in Form eines „negativen Ausblicks“, was unter Ratingagenturen heißt: Passiert kein Wunder, kommen die nächsten Abstufungen gleich hinterher. Wer schon BBB hat, der kann nur noch auf C sinken, und das heißt „pleite“.

Die Geldhäuser Italiens, wo einst das Bankenwesen im Spätmittelalter erfunden wurde, halten massenhaft faule Kredite in ihren Bilanzen. Dabei handelt es sich um 1,5 Billionen (!) Euro. Würden diese uneinbringlichen Darlehen korrekterweise abgeschrieben und von der Haben-Seite entfernt, wären die Banken schlichtweg pleite. Überdies hängt das italienische Bankensystem auf Gedeih und Verderb am Tropf der EZB. Anstatt die großen Kredite der Europäischen Zentralbank zurückzuzahlen, mussten die italienischen Banken noch weitere 11 Milliarden Euro an Krediten aufnehmen. Die Aktienkurse der Geldhäuser krachten folgerichtig um ein Drittel ein. So langsam wird die Lage richtig gefährlich, weil die Banken auch keine italienischen Staatsanleihen mehr aufkaufen können. Nun wird es teuer und schwierig für den Staat, sich zu refinanzieren. Auf dem freien Kapitalmarkt werden nämlich viel höhere Zinsen verlangt.

Die Italiener werden unruhig. Die Sparquote ist sehr hoch. Etwa 1,5 Billionen Euro liegen auf den Konten. Nachdem verschiedene, hochrangige Funktionäre in der EU zugegeben haben, dass die Enteignungen von Zypern in Zukunft zum normalen Verfahren der Bankensanierung gehören, ist schon klar, dass die Sparer wahrscheinlich bluten müssen. Die Kapitalflucht für größere Vermögen hat deshalb bereits begonnen. Sogar Gold wird von Italien in die Schweiz geschmuggelt, um der Enteignung zu entgehen.

Eine funktionstüchtige Regierung ist derweil immer noch nicht in Sicht. Beppe Grillo, der Schrecken der etablierten Politik, will das Parlament in Rom besetzen. Damit will Grillo dem geplanten „Rat der Weisen“ zuvorkommen. Dieses willkürlich zusammengesetzte Gremium, in das natürlich nur Leute der EU-freundlichen, etablierten Funktionäre um Mario Monti berufen wurden, soll einen ganzen Schwung neuer Gesetze beschließen, die das Parlament einfach abzunicken hätte. Der Plan ist publik geworden: Die Banken wollen auf diese Weise den Staat unter sich aufteilen. Dazu hat Mario Draghi (EZB) einfach so und aufgrund eigener Machtvollkommenheit die Amtszeit seines Goldman-Sachs-Partners und Wahlverlierers Mario Monti verlängert. Grillo will nun aus dem Parlament heraus mit der Regierungsarbeit beginnen. Man müsse ja einfach nur die Sitze im Parlament gemäß der Wahlergebnisse verteilen und anfangen, zu regieren. Dabei bekommt Grillo Rückendeckung vom ehemaligen Präsidenten des italienischen Verfassungsgerichts, Giovanni Maria Flick: „Die höchste Priorität ist es, das Parlament nicht zu lähmen“, sagt dieser. Er sieht Grillos Vorhaben im Einklang mit der Verfassung.

Portugal – das Verfassungsgericht soll ausgehebelt werden

Auch in Portugal schlug sich das Verfassungsgericht auf die Seite des Volkes und bezeichnete den „Sparhaushalt“, den die Regierung der EU vorzulegen hatte, als verfassungswidrig. Was tut die EU? Sie nimmt sich den portugiesischen Premierminister Pedro Passos Coelho zu Brust und verlangt doch tatsächlich von ihm, das portugiesische Verfassungsgericht zur Raison zu rufen. Hier zeigt sich in voller Schönheit, welches Verständnis von Recht und Demokratie die Herren in Brüssel wirklich haben. Ein Verfassungsgericht hat, verdammt nochmal, zu parieren. Die Bevölkerung geht zu Millionen auf die Straße und protestiert gegen die mörderischen Sparmaßnahmen. Die Troika kündigt ihrerseits an, den Geldhahn erbarmungslos zuzudrehen, wird das verordnete Sparpaket nicht umgesetzt. Coelho gerät zwischen den Fronten unter Druck.

Am Sonntag wandte er sich in einer Fernsehansprache an das Volk. Er sprach mehrfach von Notstand, erinnerte an die bereits umgesetzten Sparmaßnahmen und die Rettungspakete, die man von der EU bekommen habe. Einerseits appelliert er dabei an die Opferbereitschaft des Volkes, führt aber andererseits die Alternative, aus dem Euro auszutreten, verdächtig oft ins Feld. Damit bringt er wiederum der EU in Zugzwang. Ein Austritt aus der Währungsunion hätte sehr nachteilige Folgen für die EU – insbesondere dann, wenn es dem Land nach dem Austritt besser gehen sollte. Das wäre ein leuchtendes Beispiel für die anderen Völker, die unter den drakonischen Spardiktaten ächzen.

Durchhalteparolen von Schäuble

Angesichts dieser Entwicklungen verkündet unser Finanzminister unverdrossen, es sei alles auf dem besten Wege. Europa sei zusammengewachsen und stehe sehr viel besser als vor einigen Jahren da. Europa habe seine besten Zeiten noch vor sich.
Kommentar überflüssig.

Quelle: krisenvorsorge

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Wie sagte  Jean-Claude Juncker bei einer Veranstaltung am 20.04.11 in Brüssel ganz unbekümmert:

„Wenn es ernst wird muss man lügen!“

 

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Game over !

Posted by krisenfrei - 10/04/2013

von Michael Winkler (428. Pranger)

George Bush der Ältere hat vor über zwanzig Jahren den Anbruch der Neuen Welt-Ordnung (NWO) verkündet. Damals hatte die Sowjetunion gerade aufgehört zu existieren, und die jüdisch-amerikanische Finanzindustrie strotzte vor Reichtum, Macht und Tatendrang. China war gerade gut genug, billige Quitscheentchen und Badelatschen zu produzieren, zu ausbeuterischen Bedingungen. Die Länder Osteuropas waren zu Kolonialgebieten geworden, in die allerdings keine Missionare, sondern Vertreter von Coca- und Pepsi-Cola vordrangen.

Der Westen hatte gesiegt, und weltweit regierte der Dollar derart unangefochten, daß selbst eingeschworene Feinde der USA sich in Dollar bezahlen ließen. Das Ende der Geschichte war erreicht, die Amerikanisierung der Welt schien nur noch eine Frage von ein paar Jahren. Die NWO war keine Verschwörungstheorie mehr, sie war greifbar werdende Realität. Die USA waren im Zenit ihrer Macht angelangt, vergleichbar allenfalls mit 1945, als der Rest der Welt in Trümmern lag und die USA die einzige Atommacht gewesen waren.

Verglichen damit, haben die USA zwanzig Jahre des Niedergangs erlebt. Die größte Volkswirtschaft der Welt exportiert erfolgreich Weizen und Soja, und iPhones Made in China. Rußland mag noch nicht die relative Macht der alten Sowjetunion erreicht haben, es verfügt jedoch über moderne Waffensysteme, die denen des Westens ebenbürtig sind. China produziert Technik auf Weltniveau, die billige Werkbank von einst ist zum schwerreichen Konkurrenten geworden.

Amerika läßt sich mit dem späten Rom vergleichen. Grausam in Guantanamo, dekadent in Hollywood, hochverschuldet in Washington. Die Armee, die einst mächtige Reiche geplündert hat, muß sich hungriger Barbaren erwehren, bei denen keinerlei Reichtümer zu gewinnen sind. Asymmetrische Kriegführung… Roms hochgerüstete Armeen versagten in Germaniens Urwäldern, Amerikas hochgerüstete Armeen in Vietnams Dschungel, in Iraks Wüsten und Afghanistans Bergen. Die USA können Nordkorea in Trümmer bombardieren, doch wenn aus diesen Trümmern heraus noch zurückgeschossen wird, stehen die Amerikaner wieder einmal auf verlorenem Posten.

Die treuesten Vasallen Amerikas, die Europäer, sind ausgelaugt und stehen am Rand sozialer Unruhen, die sich zu Bürgerkriegen auswachsen können. Bankenkrise, Eurokrise, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskrise, Armutsmigration, Ausländergewalt – gute Nachrichten aus Europa gibt es nicht mehr. Die EU hat nach Osten ausgegriffen und dort erfahren, daß der europäische Gedanke schal geworden ist, abgeschmackt und verkommen zur Großbürokratie. Der Euro wurde eingeführt, um Einigkeit zu erzwingen, doch mittlerweile säht er unablässig Zwietracht. Das Marionetten-Regime der BRD ist intellektuell und finanziell überfordert, die Probleme Europas zu lösen.

Betrachten wir Israel, das noch immer davon träumt, die Völker der Welt zu beherrschen und die Tribute der Welt nach Jerusalem zu lenken. Die kampferprobte Angriffsarmee, die 1967 die Welt überrascht hat, ist zur verweichlichten Besatzungsarmee geworden, die 2006 im Libanon erleben mußte, daß die totale militärische und technische Überlegenheit gegen eine asymmetrische Kriegführung nichts nutzt. Die israelische Armee taugt wunderbar zu blutigen Terrorangriffen im Gaza-Ghetto, sie ist fähig zu Luftschlägen gegen wehrlose Gegner und sie kann als Moshe Dajans tollwütiger Hund dank deutscher Unterseeboote weltweit Massenvernichtungswaffen einsetzen.

Das Land selbst hat es in über sechzig Jahren nicht geschafft, aus eigener Kraft zu überleben. Israel hängt am Tropf der USA und der BRD, ohne ständige Zahlungen von außen würde der Lebensstandard dort zusammenbrechen. Das Land ist ein Kartenhaus, das einstürzt, wenn die Geberländer ihren Krisen erliegen. Die inneren Konflikte des Landes sind ungelöst, nicht nur der allseits bekannte Konflikt zwischen eingeborenen Semiten und zugewanderten Juden, sondern auch der soziale Konflikt der Masse der Normaljuden und der schwerreichen Geldjuden, die ihre Mitbürger gnadenlos ausbeuten. Die entscheidende Frage ist nicht das Existenzrecht, sondern die Existenzfähigkeit Israels.

Wie sieht es mit den Banken aus? Goldman Sucks regiert die Welt? Mag sein, hat dieses Bankhaus doch überall seine ehemaligen Mitarbeiter in wichtige Positionen geschoben, wie beispielsweise den EZB-Chef Draghi. Alle anderen Banken kämpfen um ihre Existenz, da die Geldschöpfung an ihre Grenze gestoßen ist. Geld entsteht in Form von Guthaben und Schulden, das Ganze ist ein Nullsummen-Spiel. Die Grenze wird erreicht, wenn die reale Wirtschaft gerade noch in der Lage ist, die Zinsen auf das Geld hervorzubringen. Diese Zinsen vermehren die Geldmenge, deshalb hält dieser Zustand nicht sehr lange an. Diese Phase läßt sich verlängern, indem die Zinsen gesenkt werden, das ist derzeit der Fall. Doch selbst bei einem Zinssatz von 0% ist dieser Zustand nicht stabil, da die reale Wirtschaft Schwankungen unterliegt und damit der Zusammenbruch unausweichlich wird.

Wir dürfen beim Geld niemals übersehen, daß das heutige Geld „Kredit-Geld“ ist, ein Begriff, der sich von „credere“ ableitet, dem Glauben daran. In einer Goldmünze steckt Arbeit, das Gold mußte gefunden, geschürft, gereinigt und schließlich geprägt werden. Wir drücken „jetzt“ auf den Auslöser einer Kamera, es macht Klick und wir sehen auf unserem angenommenen Bild, daß diese Münze mit dem Feingehalt einer Unze Gold in ihrer Herstellung 1.600 US-Dollar gekostet hat. Werfen wir einen Blick in die Lohntabelle, dann stellen wir fest, daß dies dem Lohn für 100 Stunden Arbeit entspricht. Damit haben wir die einfache Relation: 1 Unze Gold = 100 Stunden Arbeit.

Was aber steckt in den 1.600 Dollar? Das ist heute ein halber Monatslohn, doch vor hundert Jahren war das ein sehr gutes Jahresgehalt. Geht die Inflation weiter, bekommen wir in einigen Jahrzehnten für 1.600 Dollar nur noch einen Hamburger. Kreditgeld ist das wert, was wir glauben, daß es wert sei. Wobei dieser Satz noch durch einen Polizeiknüppel ergänzt wird: Wir sind per Gesetz verpflichtet, an den Wert dieses Geldes zu glauben. Beim Gold ist das anders, da mußte niemand dazu gezwungen werden, an dessen Wert zu glauben.

Kreditgeld kann mit einem Federstrich geschaffen und vernichtet werden. Noch sind die Feinde der USA bereit, sich in Dollar bezahlen zu lassen, doch der Wert des Dollars ist längst unterhöhlt. Es gibt einfach zu viele davon, und es bedarf keines Krieges, sondern eines einfachen Börsenmanövers, um diese Währung ins Bodenlose zu stürzen.

Die NWO wird als große Verschwörung angesehen, die vorhat, die Welt ins Chaos zu stürzen, um aus diesem Chaos zu einer neuen, dauerhaften Ordnung aufzusteigen. Wie ich bis hierher aufgezeigt habe, ist die Welt bereit, im Chaos zu versinken. Insofern hat die NWO Hervorragendes geleistet.

Die entscheidende Frage ist jedoch: Hat die NWO die Macht und die Möglichkeiten, aus diesem Chaos eine neue Ordnung zu schaffen? 1991, nachdem der Irak in die Falle von Kuwait gelockt und mit Krieg überzogen wurde, hätte ich die Frage uneingeschränkt bejaht. Die USA, Israel und Westeuropa hatten die Macht, die Welt neu zu ordnen. Diese Macht ist inzwischen Opfer des selbstverursachten Chaos geworden.

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Zurück zur D-Mark?

Posted by krisenfrei - 10/04/2013

Ein plötzlicher Austritt Deutschlands aus der Währungsunion wäre wohl weder politisch noch ökonomisch machbar. Aber die Wiedereinführung der D-Mark zunächst als Parallelwährung könnte eine realistische Option sein…

 

Das Problem bei der Wiedereinführung der D-Mark ist, dass sich an dem Prinzip „Fiat-Währung“ nichts ändert. Wie der Euro wäre die Paralellwährung D-Mark auch ein staatliches Zwangsgeld. Weitere Infos hierzu finden Sie hier:

Alternativen zum derzeitigen Geld

Zinsgeld oder freies Marktgeld ?

 

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