krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 9. April 2013

US-Schulden wachsen täglich um vier Milliarden USD

Posted by krisenfrei - 09/04/2013

Für Gold- und Silberanleger gibt es keinen Grund zur Sorge – Gold ist Realvermögen

Egon v. Greyerz, Goldbroker.com, 05.04. 2013

Gold schwächelt und Anleger sind nervös. Jetzt sollten wir uns aber fragen: haben sich die grundlegenden Bedingungen geändert? Die Antwort lautet: Nein, das haben sie nicht. Die staatlichen Haushaltsdefizite platzen nach wie vor aus allen Nähten, und die weltweiten Schulden betragen $220 Billionen. Tatsächlich hat sich die weltweite Verschuldung in den vergangenen 10 Jahren verdreifacht.

Der größte Kreditnehmer ist dabei die USA, und deren Schulden wachsen täglich um $4 Milliarden, oder $1,5 Billionen jährlich. Seit Bernanke Chef der US-Notenbank Fed wurde, haben sich die Bundesschulden um unglaubliche $10 Billionen erhöht. Das sind $10 Billionen in nur 7 Jahren.

In der Zeit von 1980 bis 2006, also bis zu dem Jahr, in dem Bernanke Notenbank-Chef wurde, hatten sich die US-Schulden von $1 Billion auf $7 Billionen erhöht. Aber machen Sie sich jetzt mal die Tatsache bewusst, dass Bernanke für ein Schuldenwachstum von $10 Billionen in gerade mal 7 Jahren verantwortlich zeichnet…

Wir sollten dabei nicht vergessen, dass gedrucktes Geld keinen zusätzlichen Wohlstand erzeugt, sondern lediglich mehr Not und Elend mit sich bringt. Das anhaltende Drucken von Geld wird dafür sorgen, dass die Welt in ein paar Jahren ein schlechterer Ort sein wird. Die Verschuldung der USA ist außer Kontrolle geraten, und es ist keine Besserung in Sicht.

Der Kongress ist außerstande, auch nur $1 Billion in 10 Jahren einzusparen, doch sie legen jedes Jahr $1,5 Billionen an Schulden nach. Wir müssen auch mit anschauen, wie 50 Millionen Amerikaner in Armut leben, und 47 Millionen sind von Lebensmittelmarken abhängig. Damit wird klar, dass die anziehenden Aktienmärkte nur wenig mit der Realität gemein haben, sondern vielmehr nur mit Liquidität. Doch auch die anziehenden Aktienmärkte sollten noch in diesem Jahr ein Ende finden.

Schauen wir uns an, wie es den Menschen in den USA ergeht: Das verfügbare Einkommen ist zwischen 2001 und 2012 real um 78% gesunken. Real bedeutet hier natürlich gegenüber Gold, denn Gold ist die einzig echte Messlatte, die uns zeigen kann, was mit Papiergeld geschieht.

Die Kaufkraft in den USA hat in den vergangenen 11 Jahren um 78% abgenommen. Auch die Immobilienpreise sind gegenüber Gold um über 80% gesunken. Ich habe auch einen Blick zurück ins Jahr 1970 geworfen, und von 1970 bis 2013 sind Stundenlöhne und die verarbeitende Industrie real um 87% gesunken. Das heißt, dass die gesamte so genannte Erhöhung des Lebensstandards einzig und allein auf Schulden basiert. Die Arbeitslosenquote in den USA beträgt noch immer 23%, wobei die Jugendarbeitslosigkeit in großen Städten bei 50% verharrt.

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Beelzebub´s Triumph – Eine Tragödie in mehreren Akten (III)

Posted by krisenfrei - 09/04/2013

von Susanne Kablitz

„Niemand besitzt ein natürliches Recht, als Geldverleiher tätig zu werden, außer demjenigen, der Geld zum Verleihen besitzt.“ Thomas Jefferson (1743-1826) 3. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Wie wir im zweiten Akt gesehen haben, erhält jede Zentralbank ihre exponierte Stellung durch das staatliche Monopol zur Ausgabe von Banknoten oder nach heutigem Standard – zum Schaffen von Bits und Bytes in einem Computer.

Im Gegensatz zu den Privatbanken, die Einlagen gewähren, hat jede Zentralbank das absolute Alleinstellungsmerkmal der „Geldschöpfung“. Die Finanzierung der Staaten ist eine der zentralen Funktionen der Zentralbanken – eine unheilvolle Verbindung, die den finanziell niemals satten Staat mit dem nach Privilegien dürstenden Bankgewerbe verbindet. Eine Verbindung, die unter Hinzuziehung der Geschäftsbanken und einem auf Sonderinteressen ausgelegtem, kartellartigem Konzernwesen den letzten Resten freier Marktwirtschaft die Luft abschnürt.

Aber das alleinige Recht zur „Ausgabe von Banknoten“ ist nun nicht die einzige Zutat in der giftigen Suppe, die uns Tag für Tag vorgesetzt wird. Das Hinzufügen gesundheitsschädlicher Substanzen ist jedoch so überaus fein dosiert, dass wir die todbringende Wirkung für unsere finanzielle Zukunft nur in kleinen Schritten zu spüren bekommen. Wie aber bei vielen Verabreichungen mit nicht für den Organismus zuträglichen Inhaltsstoffen nimmt die schädliche Wirkung zum Ende hin exponentiell zu.

Und hier sind wir schon bei unserem nächsten Schwerpunkt – der Diskussion um „gute“ und um „schlechte Zinsen“. Zunächst einmal ist jedoch wichtig zu wissen, wie das sogenannte „Fractional Reserve Banking System“ oder auch „Wie mache ich aus Nichts einen Haufen voller Geld“? funktioniert.

Die Zentralbank als „Bank der Banken“, bei der alle anderen Banken eines Landes Kunden sind, hat zu diesen eine ganz besondere Beziehung. Durch das „Fractional Reserve Banking System“ oder zu Deutsch Mindestreservesystem (MRS), ist es den Geschäftsbanken möglich, gegen eine Einlage von derzeit 1 % bei der Zentralbank, einen fast 100-fachen Mehrertrag mit deren Kunden, also den Endverbrauchern, zu „erzaubern“.

Wenn also ein Verbraucher einen Kredit bei seiner Bank beantragt, dann ist die Bank nicht darauf angewiesen, den gesparten Betrag eines anderen Verbrauchers hierfür zu nutzen, sondern hat durch das Mindestreservesystem weitaus attraktivere und vor allem gewinnbringendere Möglichkeiten. Durch die Einlage von beispielsweise 100 € eines Kunden, kann die Bank nahezu 10.000 € an einen anderen Kunden als Kredit vergeben. Ist das nicht phantastisch? Und es wird noch viel besser! Zumindest für die Banken!

Wir rekapitulieren: Zwei Mechanismen erschaffen „Geld aus der Luft“ auch „Fiat Money“ genannt – zum einen die Monetisierung von Schulden und zum anderen durch die Möglichkeit, weitaus mehr Kredit auszugeben als Einlagen, also Sparbeträge, vorhanden sind. Wenn wir diese Mechanismen kennen, wie moralisch ist dann ein Zins, der auf diese aus der Luft geschöpften Papiergeldmassen erhoben wird?

Wenn ich mir die derzeitigen Diskussionen anhöre, stelle ich fest, dass diese Frage nur sehr selten gestellt wird. Sehr häufig allerdings wird die Diskussion geführt, ob der Zins und der daraus möglicherweise entstehende Zinseszins grundsätzlich ein schädliches Konstrukt ist und abgeschafft gehört.
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Merkel und der €uro dienen beide der internationalen Hochfinanz

Posted by krisenfrei - 09/04/2013

Merkel und der €uro dienen beide der internationalen Hochfinanz – Was Sie über den €urobetrug wissen müssen

von Sternbald

Click here for the English version

Die so genannte €urokrise war geplant, die voraussehbaren Konsequenzen der Währungsunion den verantwortlichen Politikern bestens bekannt. Spitzenpolitiker aller Länder belügen ihre Völker und kooperieren mit der Hochfinanz. Ähnlich wie bei den beiden Weltkriegen sollen die Deutschen abermals den Sündenbock spielen. Daher muss die Welt wissen: Merkel ist nicht Deutschland, sondern eine Verräterin an unserer Nation und ganz Europa. Der folgende Artikel wird Ihnen helfen, die dem €urobetrug zugrundeliegenden Mechanismen zu verstehen.

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Wichtig: Verbreiten Sie diesen Artikel und, um der Hasspropaganda gegen uns im Ausland entgegenzuwirken, seine Übersetzungen!

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Vorgeschichte und Ursprünge der EU und des €uros

Ohne den Zweiten Weltkrieg wäre die europäische Währungsunion undenkbar. Die Niederlage Frankreichs (1940), Italiens (1943) und Deutschlands (1945) sowie die Vorherrschaft der USA über Europa waren notwendige Vorraussetzungen, um den Widerstand zu brechen, den souveräne Nationen einem solchen Projekt entgegengebracht hätten. Dass Nationen mit einem Rest nationaler Autonomie wie Großbritannien, die Schweiz und Norwegen den €uro nicht eingeführt haben, bestätigt diese Tatsache.

Deutschland verlor seine Autonomie vollständig und hat sie bisher nicht zurückerlangt. Der Sozialist Carlo Schmidt, welcher an der Ausarbeitung des „Grundgesetzes“ für die BRD beteiligt war, äußerte sich folgendermaßen über diesen neuen Satellitenstaat der USA:

Diese Organisation als staatsähnliches Wesen kann freilich sehr weit gehen. Was aber das Gebilde von echter demokratisch legitimierter Staatlichkeit unterscheidet, ist, daß es im Grunde nichts anderes ist als die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft; denn die trotz mangelnder Freiheit erfolgende Selbstorganisation setzt die Anerkennung der fremden Gewalt als übergeordneter und legitimierter Gewalt voraus.

Als die USA 1947 ihr „European Recovery Program“ (bei uns v.a. als „Marshall-Plan“ bekannt) starteten, nötigten sie den teilnehmenden Staaten einen begleitenden Wirtschaftsplan auf. Die Kredite wurden unter der Auflage vergeben, dass die amerikanische Wirtschaft von den Ausgaben profitierte. Die BRD war von 1949 bis 1952 gezwungen, 6,4 Billionen DM an Krediten aufzunehmen (ca. ein Zehntel der Gesamtsumme) und von 1953 bis 1962 13 Billionen DM zurückzuzahlen. Das „European Recovery Program“ bereitete den Boden für eine gemeinsame europäische Wirtschaftspolitik und damit verbundene Institutionen vor.

1950 schlug der französische Außenminister Robert Schuman vor, „die gesamte Kohle- und Stahlproduktion Deutschlands und Frankreichs unter eine gemeinsame Oberaufsicht zu stellen“. Im folgenden Jahr wurde die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl („Montanunion“) gebildet, durch die Frankreich Kontrolle über die deutsche Kohle- und Stahlindustrie erhielt.

1957 wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ins Leben gerufen. Sie beinhaltete die Abschaffung von Handelsbarrieren zwischen Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Holland und Luxemburg, die Befolgung einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik gegenüber Drittstaaten und die Schaffung supranationaler Institutionen. Für die völlige Abschaffung der nationalen Selbstbestimmung der europäischen Staaten war der erste Schritt getan. Die EW wurde dann zur Europäischen Union, welche seither ständig erweitert wurde. Seitdem ist die BRD, ein besetztes Land (noch heute mit ca. 100 000 amerikanischen und britischen Besatzungssoldaten, für welche die deutschen Steuerzahler aufzukommen haben), stets der Zahlmeister gewesen und nie die bestimmende Kraft, auch wenn die Massenmedien einen anderen Eindruck zu erwecken versuchen.

Am 19. September 2000 enthüllte der britische Telegraph:

Euro-federalists financed by US spy chiefs“ – „Euro-Federalisten durch US Geheimdienste finanziert“

Schuman et al. erhielten demzufolge Geld und Schützenhilfe von der CIA! Welches Interesse mögen wohl die USA (bzw. die dort ansässigen tonangebenden Kreise) an der Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“ gehabt haben? Die Hintergründe der €urokrise werden es ans Licht bringen.

Die EU: ein demokratiefeindliches System

José Manuel Barroso: Er wurde niemals gewählt.

José Manuel Barroso: Er wurde niemals gewählt

Die offiziellen Führungspersonen der EU wie José Manuel Barroso (President der EU-Kommission) oder Jean Claude Juncker (Präsident der €urogruppe) wurden nie von europäischen Bürgern gewählt. Die EU ist alles andere als demokratisch.

Offiziell werden die großen Linien der EU-Politik vom Europäischen Rat festgelegt, einem zweimal jährlich stattfindenden Gipfel der Regierungschefs der Mitgliedstaaten. Dabei muss man wissen, dass die einflussreichen Politiker wie Barroso, Juncker und die Regierungschefs der großen Staaten sich ständig mit Politikern von außerhalb der EU und mit internationalen Wirtschaftsführern (d.h. den Gästen in Davos und auf der Bilderberger Konferenz) hinter verschlossenen Türen treffen.

Das einzige Organ, das einen Gesetzgebungsprozess starten kann, ist die Europäische Kommission. Die Kommissare sind nicht gewählt, sondern werden von den Mitgliedstaaten entsendet. Natürlich sind sie weisungsgebunden.

Über die Gesetzesentwürfe wird dann im Rat der EU, dessen Mitglieder ebenfalls entsendet und weisungsgebunden sind, abgestimmt. Wichtig zu wissen ist, dass das Stimmgewicht der einzelnen Mitgliedstaaten nicht ihrer wahren Bedeutung, d.h. ihrer Bevölkerung und ihrem finanziellen Beitrag zur EU, entspricht.

Zwei Organe (Kommission und Rat), welche von einigen wenigen Persönlichkeiten dominiert werden, haben also alle Macht. Die einzige demokratisch legitimierte Institution, das Europaparlament, hat bei bedeutenden Entscheidungen nichts zu melden; es handelt sich um eine reine Quasselbude. Da EU-Recht über nationalem Recht steht, werden die demokratisch gewählten nationalen Parlamente ihrer Macht beraubt. Oft kann man von einer regelrechten Vergewaltigung der einzelnen Mitgliedstaaten sprechen.

Dominiert Deutschland die EU?

Das Stimmgewicht ist folgendermaßen verteilt:

Je 29 Stimmen haben: BR-Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien

Je 27 Stimmen: Polen, Spanien

14 Stimmen: Rumänien

13 Stimmen: Niederlande

Je 12 Stimmen: Belgien, Griechenland, Portugal, Tschechei, Ungarn

Je 10 Stimmen: Österreich, Schweden, Bulgarien

Je 7 Stimmen: Dänemark, Finnland, Irland, Litauen, Slowakei

Je 4 Stimmen: Estland, Lettland, Luxemburg, Slowenien, Zypern

3 Stimmen Malta

Die BRD zahlt am meisten, Griechenland erhält am meisten (Zahlen von 2008)

Die BRD zahlt am meisten, Griechenland erhält am meisten (Zahlen von 2008)

Wie erwähnt entspricht das Stimmgewicht nicht der Bevölkerung und den finanziellen Beiträgen der einzelnen Staaten. Laut Franz-Ulrich Willeke (Deutschland, Zahlmeister der EU, 2011) hat Deutschland seit der Wiedervereinigung 324 Milliarden €uro an die EU gezahlt (das entspricht 45,1 % des gesamten EU-Etats!) und nur 178 Milliarden €uro von ihr erhalten – der „Rettungsschirm“ ist hier nicht berücksichtigt. Das heißt: Deutschland hat anderen Ländern in diesem Zeitraum 146 Milliarden Euro geschenkt. Aber obwohl die BRD mehr als alle anderen Länder zahlt und der bevölkerungsreichste Mitgliedstaat der EU ist (82 Millionen Einwohner versus 65 in Frankreich, 63 in Großbritannien und 61 in Italien), hat sie nur so viel Stimmgewicht wie die erwähnten Nachbarn und nur eine Stimme mehr als Spanien und Polen. Es ist offensichtlich, dass die BRD immer von Staaten, welche von unserer Rolle als Zahlmeister profitieren, überstimmt werden wird. Seltsamerweise stellen die Massenmedien trotzdem Angela Merkel als starke Frau der EU und Deutschland als die dominante Nation dar.

Den Massenmedien zufolge ist Merkel die "starke Frau" der EU und die BRD der dominierende Staat. Wer die Statistiken kennt, weiß, dass die BRD nur Zahlmeister ist und Merkel Handlangerin der Hochfinanz.

Den Massenmedien zufolge ist Merkel die „starke Frau“ der EU und die BRD der dominierende Staat. Wer die Statistiken kennt, weiß, dass die BRD nur Zahlmeister ist und Merkel Handlangerin der Hochfinanz.

Der €uro

Der €uro, welcher 2002 als Bargeld eingeführt wurde und der inzwischen die offizielle Währung von 22 Staaten ist, hat der internationalen Hochfinanz dazu gedient, die gegenwärtige „Krise“ auszulösen und damit ganze Nationen zu enteignen. Im Folgenden werden Sie lernen wie dies möglich ist.

Wie funktioniert eine Währung?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Währungen: solche mit Goldstandard, und solche ohne. Goldstandard bedeutet, dass für jeden Geldschein eine entsprechende Menge Gold (d.h. ein wirklicher Wert) bei der Zentralbank hinterlegt ist. In beiden Fällen reflektiert die Währung die wirtschaftliche Kraft und Stabilität eine Staates. Ohne Goldstandard hängt die Stabilität der Währung allein vom Vertrauen der Teilnehmer am Wirtschaftskreislauf in die Verlässlichkeit des nationalen Wirtschafts- und Geldsystems ab.

Die wirtschaftliche Situation in Europa vor der Währungsunion

Der Wohlstand der verschiedenen Staaten wurde durch ihre Währungen reflektiert. Vor allem die BRD und Großbritannien hatten starke Währungen. Dies bedeutete, dass sie günstig importieren konnten, aber dass sie hochwertige Qualität herstellen mussten, um ihre vergleichsweise teuren Produkte exportieren zu können. Wirtschaftlich schwache Staaten wie Griechenland und Portugal hatten dagegen hohe Inflation: Sie exportierten günstig vergleichsweise minderwertige (bzw. einfache) Produkte und mussten sich verschulden, um hochwertige Produkte zu importieren.

Staaten mit einer gesunden Wirtschaft und einer starken Währung erhalten Kredite mit niedrigen Zinsen. Staaten mit einer schwachen Wirtschaft, Inflation und vielen Schulden müssen hohe Zinsen zahlen, da es ein Risiko ist, ihnen Geld zu leihen. Dieser natürliche Mechanismus hinderte Staaten der zweiten Kategorie daran, in einen Teufelskreis der Verschuldung zu geraten.

Vor dem Hintergrund der beschriebenen Gesetzmäßigkeiten waren folgende Konsequenzen der Währungsunion voraussehbar:

  • Staaten mit starker Wirtschaft bringt der €uro Inflation und Verarmung der Unterschicht , da sie die Schwäche der anderen Staaten ausgleichen müssen.

  • Staaten mit schwacher Wirtschaft erhalten Deflation und niedrige Zinsen, wodurch sie Gefahr laufen, in einen Teufelskreis der Verschuldung zu geraten.

Der €uro hat Deutschland Inflation und Verarmung gebracht

In der BRD war der Wechselkurs ca. 1€ für 2 DM. Vor 2002 kostete ein Brötchen ca. 30 Pfennig und ein Bier in der Kneipe ca. 2,40 DM. Mit Einführung des €uros kostete das Brötchen dann 30 Cent (also 60 Pfennig) und das Bier 2,40 € (also 4,80 DM), jemand der zuvor monatlich 2000 DM verdiente, erhielt nun aber nur 1000 €. Wir alle haben das gespürt, und v.a. Menschen mit geringem Einkommen haben seit Einführung des €uro noch mehr zu kämpfen.

urolügen und Propaganda

Von deutschen Politikern und den Massenmedien wird eine Reihe an Scheinargumenten ständig wiederholt, um die Bürger von der „Alternativlosigkeit“ des €uros zu überzeugen. Die beiden wichtigsten sind folgende:

„Der €uro ist notwendig für den Frieden in Europa.“ Sehr interessant! Wer würde ohne den €uro wem den Krieg erklären? Frankreich, Großbritannien, die USA oder die internationale Hochfinanz der BRD, weil diese sich nicht mehr ausbeuten lässt?

„Unsere Exporte hängen vom €uro ab. Deutschland hat wirtschaftliche Vorteile.“ Selbst wenn dies wahr wäre: Wir Deutschen haben keine Vorteile; wir sind am verarmen. Allerdings stimmt das Argument überhaupt nicht: Deutsche Firmen hatten nie Probleme, hochwertige Produkte wie Autos oder Maschinen in die ganze Welt zu exportieren. China braucht auch keine Währungsunion, um die Welt mit seinen Waren zu überschwemmen. Argumente zu Gunsten des €uros sind reine Propaganda.

Die Verfassungsklage gegen den €uro

Aufgrund der vorhersehbaren Konsequenzen reichten vier deutsche Professoren (Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider und Joachim Starbatty) eine Verfassungsklage gegen die Einführung des €uros ein. Die Massenmedien berichteten kaum darüber, und anstatt die Argumente der Professoren wiederzugeben, stellten sie diese als „rechtslastig“ und als „Feinde Europas“ dar. Die Klage wurde abgewiesen.

Betrug, Korruption, Goldman Sachs

Die Währungsunion hätte ohnehin negative Folgen für alle teilnehmenden Staaten gehabt. Diese wurden durch Betrug und Korruption noch verschlimmert. Der signifikanteste Fall ist der Griechenlands, einem Staat, der nicht die minimalen Voraussetzungen wirtschaftlicher Stabilität aufwies und daher normalerweise nicht an der Währungsunion hätte teilnehmen dürfen. Goldman Sachs, eine der mächtigsten Banken weltweit, half Griechenland dabei, mit gefälschten Zahlen in die €urozone zu kommen. Mittlerweile gehört Griechenland praktisch Goldman Sachs.

Nach geltendem EU-Recht (Lissabon-Vertrag, 2007) sollte es keinen „bail out“, d.h. keine Haftung eines Lands der €urozone für die Schulden eines anderen Landes, geben. Der „bail out“ und damit das Brechen eigenen Rechts ist in der EU jedoch eine gängige Praxis. Als Griechenland 2009 dem Staatsbankrott nahe war, wurde entschieden, dass die anderen Mitgliedstaaten für die griechischen Schulden garantieren. Als wirtschaftlich stärkster Staat in der EU hat die BRD inzwischen mehr als alle anderen Länder für die Schulden Griechenlands, Irlands, Portugals etc. bezahlt. Das Geld geht von Deutschland (und anderen wirtschaftlich starken Staaten) nach Griechenland (Portugal etc.) und von dort an die Banken.

Gleichzeitig werden Griechenland (Irland, Portugal etc.) dazu gezwungen, Staatsbesitz wie Flughäfen, Autobahnen und sogar die öffentliche Wasserversorgung zu privatisieren (d.h., es an Goldman Sachs und andere „Investoren“ zu verscherbeln).

Die Deutschen sind der perfekte Sündenbock. Mit dem Wort "Nazis" ist alles gesagt, und Merkel ist so freundlich, dabei mitzuspielen.

Die Deutschen sind der perfekte Sündenbock. Mit dem Wort “Nazis” ist alles gesagt, und Merkel ist so freundlich, dabei mitzuspielen.

Da die Bürger für diese Infrastruktur mit ihren Steuern bezahlt haben, handelt es sich um nichts anderes als Enteignung und Raub.

Überdies werden durch den „bail out“ nicht einmal die Schulden selbst beglichen, sondern nur ein Teil der Zinsen. Die Schulden sind so hoch, dass sie gar nicht zurückbezahlt werden können. Folglich dient der „bail out“ dazu, weitere Länder in den Teufelskreis der Verschuldung zu treiben und Goldman Sachs et al. Macht über den ganzen Kontinent zu verschaffen

Die Deutschen sind der perfekte Sündenbock. Mit dem Wort “Nazis” ist alles gesagt, und Merkel ist so freundlich, dabei mitzuspielen.

V.a. den ausländischen Massenmedien zufolge ist Angela Merkel (d.h. wir Deutschen), die „starke Frau der EU“, für diesen Ausverkauf ganzer Nationen verantwortlich. Während Deutschland keinerlei Vorteile hat, sondern sich im Gegenteil immer mehr verschuldet, wird es von anderen Ländern (bzw. den Medien und den Handlangern der Hochfinanz) für die Krise verantwortlich gemacht. Die Deutschen müssen wieder einmal den Sündenbock spielen, wobei die antideutsche Propaganda auf typische Klischees zurückgreift, welche bereits seit dem Ersten Weltkrieg bekannt sind.

Die antideutsche Propaganda hat sich seit dem Ersten Weltkrieg nicht wesentlich weiterentwickelt.

Die antideutsche Propaganda hat sich seit dem Ersten Weltkrieg nicht wesentlich weiterentwickelt

Die Version der Medien ist insofern wahr, als dass deutsche Spitzenpolitiker mit der Hochfinanz kooperieren und ihrem Volk ohne Skrupel schaden. Sie sind Verräter, genauso wie alle anderen europäischen Politiker, die ihre Seele der Hochfinanz verkauft haben.

Lloyd Blankfein: Er "verrichtet Jehovahs Arbeit".

Lloyd Blankfein: Er “verrichtet Jehovahs Arbeit”

Die Macht der Hochfinanz tritt deutlich zutage, denn viele Spitzenpositionen wie die Leitung der Europäischen Zentralbank und der Regierungen Griechenlands und Italiens wurden an Goldman-Sachs-Angestellt wie Draghi, Papademos und Monti vergeben. Goldman Sachs’ Vorstand Lloyd Blankfein kommentiert, er „verrichte Gottes Arbeit“, wobei er vermutlich auf die jüdische Überzeugung anspielt, das „auserwählte Volk“ sei von Jehova zur Herrschaft über alle anderen Völker auserkoren.

Seite an Seite mit Blankfein, Barroso, Monti, et al arbeitet er für die "Neue Weltordnung".: Wolfgang Schäuble

Seite an Seite mit Blankfein, Barroso, Monti et al. arbeitet er für die “Neue Weltordnung”: Wolfgang Schäuble

Der €urobetrug ist notwendig, um die Neue Weltordnung zu errichten

Politiker wie Mario Monti und Wolfgang Schäuble sagen es ganz ungeniert: Die Krise ist notwendig, um die Europäer dazu zu bringen, eine politische Union und die Abschaffung ihrer Nationen zu schlucken. Das Ziel ist die „Neue Weltordnung“: eine Welt, eine Regierung.

Wie wir gesehen haben, waren die politisch Verantwortlichen (d.h. letztendlich die internationale Hochfinanz) bestens über die voraussehbaren Konsequenzen der Währungsunion informiert. Diese Konsequenzen sind erwünscht und notwendig, um das Ziel der „Neuen Weltordnung“ zu verwirklichen. Wie wir es bereits am eigenen Leib erfahren müssen, bedeutet die „Neue Weltordnung“ Folgendes:

  • Keine Demokratie, sondern Autoritarismus.

  • Verarmung der gewöhnlichen Bürger versus immenser Reichtum und Macht für eine internationale Elite.

  • Hass zwischen den Völkern und Kulturen

Die Europäer haben genug von €uro, €U und "Neuer Weltordnung".

Die Europäer haben genug von €uro, €U und „Neuer Weltordnung“.

In allen europäischen Staaten wurden bereits anti-EU und anti-€uro Bewegungen ins Leben gerufen. Diese müssen sich gegen die Hochfinanz, das politische Establishment und die Massenmedien durchsetzen. In den nächsten Jahren wird es sich zeigen, ob die „Neue Weltordnung“ in Europa verwirklicht wird, oder ob sie scheitert. Bitte helfen Sie mit, damit letzteres eintritt, indem Sie diese Informationen verbreiten!

Quelle: schwertasblog

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Brüssel: Das Machtzentrum der Lobbyisten

Posted by krisenfrei - 09/04/2013

In Brüssel sind rund 2.500 Lobby-Organisationen angesiedelt und bilden die zweitgrößte Lobby-Industrie der Welt; nur die in Washington DC ist größer. Rund 15.000 Lobbyisten scheuen weder Kosten noch Mühen, um die Kommission und die Parlamentarier intensiv über die Bedürfnisse der Interessenverbände zu informieren. Rund 80 Prozent der gesamten Gesetzgebung, die direkten Einfluss auf den Alltag der Europäischen Bürger hat, wird hier initiiert.
„Die EU-Gesetzgebung ist kompliziert, sie durchläuft viele Stufen“, erklärt Olivier Hoedeman, Gründer von Corporate Europe Observatory. „Alles beginnt mit der Europäischen Kommission. Dort werden neue Anträge für Gesetze und Richtlinien entworfen, welche dann die Institutionen durchlaufen – das Parlament und den EU-Ministerrat. Vom Moment an, in dem die Europäische Kommission erste Schritte zu neuen Gesetzen und Richtlinien unternimmt, ist die Industrie vor Ort um sie zu beeinflussen.“
Die Bemühungen, den Lobbyismus in der EU zu regulieren, stießen zunächst auf wenig Resonanz. Dann geschah im Winter 2004/2005 etwas Unerwartetes: Siim Kallas, EU-Kommissar aus Estland, zuständig für Verwaltung, griff das Thema auf. Im Zuge der Europäischen Transparenzinitiative sollte der Lobbyismus in Brüssel streng reguliert werden – ein Pflichtregister, Auskunftspflicht, Offenlegung der Geldflüsse. Nach drei Jahren politischer Streitereien und Bemühungen stellte Siim Kallas schließlich im Sommer 2008 das Lobby-Register vor. Doch die Enttäuschung war groß: Das Lobby-Register war freiwillig – und damit völlig zahnlos.
Im Oktober 2008, einen Monat nach Ausbruch der weltweiten Finanzkrise, ernannte Kommissionspräsident José Manuel Barroso eine unabhängige hochrangige Gruppe zur Aufsicht der Finanzmärkte. Ihre Aufgabe ist die Regulierung dieser Märkte, um einen Weg aus der Krise zu finden. Doch bei näherem Hinsehen entpuppt sich diese Gruppe von acht „EU-Weisen“ als gar nicht so unabhängig: drei der acht Weisen sind direkt mit jenen US-Banken verbandelt, die die Krise ausgelöst haben. Der Kopf der Gruppe ist Vorsitzender einer großen Finanzlobby. Steht nach 20 Jahren Deregulierung und Liberalisierung die Europäische Union selbst plötzlich am Rande des Zusammenbruchs? Und steht nicht vielmehr die Demokratie selbst auf dem Spiel, und mit ihr jene Werte, die uns teuer sind?

Das folgende Video hat eine Länge von ca. 100 Minuten. Die Zeit sollten Sie sich unbedingt nehmen, um zu erfahren, wie unsere Eurokratten mit der Lobby zusammenarbeiten. Die EU ist kein Projekt für die europäischen Bürger, sondern vielmehr ein Sammelbecken für den Lobbyismus – und das alles unter dem Deckmantel einer Demokratie. Barroso und die vielen anderen Verbrecher in der EU-Kommission wollen den europäischen Bürgern dienen, in Wirklich aber dienen sie nur den Lobbyisten. Nur zur Info, diese EU-Kommission wurde weder von Ihnen, von mir und anderen EU-Bürgern gewählt.

Liebe EU-Bürger, wacht endlich auf und wehrt euch gegen dieses korrupte EU-Gebilde. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Ansonsten wird euch ALLES genommen. Nicht nur euer Geld, sondern auch eure Freiheit. Wehrt euch gegen diese EU-Diktatur, die schon weit fortgeschritten ist.

JETZT!

 

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Die Krise der europäischen Autoindustrie

Posted by krisenfrei - 09/04/2013

Von Markus Salzmann

Die Europäische Autokrise hat Osteuropa voll erfasst. Die Niedriglöhne der einstigen Wende-Staaten sind nicht mehr niedrig genug. Die Konzerne verlagern Teile der Produktion nach Nordafrika.

Die Tochter des französischen Renault-Konzerns Dacia errichtete im vergangenen Jahr im marokkanischen Tanger eine Produktionsstätte, in der bis zu 400.000 Fahrzeuge hergestellt werden sollen. Obwohl Dacia gegenwärtig der profitabelste Bereich von Renault ist und die Produktionsverlagerung noch nicht direkt mit Entlassungen am rumänischen Standort einherging, ist dies ein erster Schritt, die Kapazitäten im südrumänischen Pitesti zu senken.

Die Ausrichtung des Autobauers auf Afrika hat System. Renault gründete Ende Januar ein Joint Venture zum Bau eines neuen Werks nahe der westalgerischen Stadt Oran, in dem ab 2014 jährlich rund 75.000 Fahrzeuge für den europäischen Markt produziert werden sollen. Ein Abkommen zum Bau des Werks wurde im Dezember während eines Staatsbesuchs des französischen Präsidenten Hollande bei seinem algerischen Amtskollegen Bouteflika beschlossen.

Auch im Werk des Autobauers Opel im westpolnischen Gleiwitz werden Kürzungen und Entlassungen befürchtet. Während das Opel-Werk in Bochum gegenwärtig abgewickelt wird, nimmt das Bangen um die Arbeitsplätze in Gleiwitz zu. Rund 2.900 Beschäftigte fertigen hier den Opel Astra und das Cabriolet Cascada. Ende vergangenen Jahres erklärte Betriebsleiter Andrzej Korpak gegenüber Medienvertretern, dass es künftig vor allem darum gehe, „alles zu tun, um das Beschäftigungsniveau“ im Betrieb zu halten und Massenentlassungen zu verhindern. Den möglichen Rückgang der Produktionszahlen werde die Belegschaft „zu schultern“ haben, erklärte er offen.

Bereits 2009, ein Jahr nach Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise, begannen die ersten Entlassungen an osteuropäischen Standorten. Autohersteller wie Renault/Dacia, Ford oder KIA kompensierten die sinkenden Absatzzahlen mit Kurzarbeit, Lohnsenkung oder Entlassungen. Dies bedeutete einen Wandel in einer Region, die aufgrund des niedrigen Lohnniveaus und der Nähe zu den westeuropäischen Absatzmärkten seit den Wendejahren 1989/90 systematisch zu einem neuen Zentrum der europäischen Autoindustrie ausgebaut wurde.

Neben Polen und Rumänien gilt dies im Besonderen für Tschechien und die Slowakei. Mittlerweile wird jedes vierte in der EU produzierte Auto in diesen Ländern gefertigt. In den beiden Nachfolgestaaten der Tschechoslowakei wurden 2012 rund zwei Millionen Fahrzeuge produziert. In Tschechien und der Slowakei betreiben VW, Kia, Hyundai, Toyota und PSA Peugeot Citroen ihre Werke und realisieren bei Löhnen, die zwischen 20 und 60 Prozent unter denen in Westeuropa liegen, satte Profite.

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