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Archive for 7. April 2013

Zypern-Rettung: 6 Kardinalfehler der Eurokraten

Posted by krisenfrei - 07/04/2013

Taxpayers Association Europe

Zypern-Rettung
6 Kardinalfehler der Eurokraten
(07.04.2013)

1. Schon vor Eintritt Zyperns in die Eurozone (01.01.2008) war Schwarzrot-Blaugrün bekannt, dass die Wirtschaft dieses Landes zu 40 % auf Bankgeschäften basierte, die ihrerseits eine gewisse „Flexibilität und Verschwiegenheit“ des dortigen Steuersystems voraussetzten. Landläufig bezeichnet man solche Staaten als „Steueroasen“. Dass sich dort viel russisches Geld konzentriert hatte, war ebenfalls be-kannt. In voller Kenntnis dieser „Oasen-Zustände“ haben die Eurokraten Zypern in den Euroverbund aufgenommen. Ähnlich verhält es sich mit den Steueroasen von Belgien, Luxemburg, Malta und den Niederlanden. Die leichtfertige Missachtung dieser Zustände war der erste Fehler.

2. Durch mangelnde Kontrolle vor Aufnahme Griechenlands in den Euro und nachfolgender Ermög-lichung unbegrenzter Kreditziehung durch Griechenland geriet dieses in finanzielle Schräglage und wurde mit Steuergeldern und durch teilweisen Schuldenschnitt „gerettet“.  Was die Retter nicht bedachten war, dass der Schuldenschnitt insbesondere die vormals kerngesunden zypriotischen Banken besonders hart betraf und in Schräglage brachte. Dies war der zweite Eurokraten-Fehler.

3. Wer fällige Schulden hat, bedient sich in der Regel wo er kann. Zur endlosen Kreditziehung ist das  Eurosystem besonders geeignet, denn es betreibt das Euro-Großsummenzahlungssystem Target2 (www.target-2.de).  Die Eurokraten haben zugelassen,  dass Zypern nach seinem Beitritt  über Target-2 rund € 7 Milliarden Kredit gezogen hat (entsprechend hoch ist der negative T2-Saldo Zyperns gegenüber der EZB). Die Europäische Zentralbank EZB hat ein Haftungskapital von € 11 Milliarden, von dem nur € 7,5 Milliarden einbezahlt sind. Wäre nun Zypern finanziell kollabiert oder aus dem Euro ausgetreten, hätte dies das Haftungskapital der EZB ausgelöscht. Die Einbeziehung Zyperns in den Target-2-Verbund war also im Nachhinein betrachtet ebenfalls ein Kardinalfehler.

4. Die zypriotische Zentralbank ist Mitglied des Eurozentralbankensystems. Als intern die Schräglage Zyperns längst klar war und dies bei Bekanntwerden über das Target-2-Systems zu unkontrollier-baren, wasserfallartigen Geldabflüssen geführt hätte,  erklärte die zypriotische Zentralbank am 11.02.2013 (handelnd als Vertreterin des Eurosystems) gegenüber der Geschäftsleitung der zypriotischen Laiki-Bank schriftlich: „Alle Befürchtungen, die Einlagen von Bankkunden würden blockiert, beschränkt oder gar reduziert, sind unhaltbar und gesetzwidrig.“ Das war indes ein weiteres dreistes Täuschungsmanöver bzw. eine glatte Lüge, denn inzwischen wurde im März 2013 zu Lasten der völlig unschuldigen Einleger genau das Bestrittene verfügt und die Laiki-Bank zerschlagen. Fehler um Fehler also der um Merkel und Schäuble gruppierten Eurokraten, denn speziell in finanziellen Dingen untergraben Lügen grundsätzlich jegliches Vertrauen.

5. Es ist zwar durchsichtig genug, aber nun wollen die Polit- und Finanzversager ihr Zyperndebakel als längst fälligen Schlag gegen eine –  vorzugsweise von Russen und anderen Bösewichtern genutzte – Steueroase verbrämen, wie ja überhaupt der „Kampf gegen Steuerhinterziehung“ inzwischen alles vernebelt, was die Politik gerne vernebelt sehen will. Und bei  diesem Vorhaben wollte die linien-treue ARD soeben Schützenhilfe leisten, indem sie Putin, russische Anleger und Zypern bunt vermischte. Das ist gründlich schiefgegangen, denn Präsident Putin hat dieses Täuschungsmanöver souverän als absurden Unsinn aufgedeckt und zurückgewiesen. Dass Russland einen Einkommen-steuersatz von 13 % aufweist und dennoch inzwischen einen Devisen- und Rücklagenschatz von sagenhaften USD 710 Milliarden aufgebaut hat, macht das totale  Finanzversagen der alternativlosen Eurokraken besonders deutlich. Eindeutig selbstverursachte Billionenschulden lassen sich eben mit bloßem Geschwätz und unsubstantiierten Schuldzuweisungen an Dritte nicht mehr verstecken.

6. Und schließlich versucht speziell der deutsche Finanzminister Schäuble, seines Zeichens (in unkontrollierbarer Doppelfunktion) auch immuner Gouverneur der völlig undurchsichtigen ESM-Mega-Bank, die Zypernangelegenheit so darzustellen, als würden hier – gewissermaßen als Blaupause für zukünftige Fälle – die „Großen Tiere“ zur Kasse gebeten. Das Gegenteil ist richtig, wie hier ausführlich dokumentiert ist. Der Hauptteil der Rettungsgelder, immerhin € 10 Milliarden, kommt vom Europäischen-Stabilitäts-Mechanismus, also der ESM-Mega-Bank von Gouverneur Schäuble. Diese € 10 ESM-Milliarden hat Ihr Bundestagsabgeordneter (ungefragt) auf IHRE Rechnung garantiert und SIE, lieber Leser, werden diese Schuld eines Tages zu bezahlen haben – bis auf den letzten Cent! Auch wenn Sie mit Zypern nichts am Hut haben ist das nun leider ihr Problem. Aber Bürger fortlaufend zu täuschen und ungefragt zur Kasse zu bitten (gleich ob cash oder durch Garantien), ist per se ein Fehler der Regierenden. Dabei ist es einerlei, welche Beweggründe hinter solchen Handlungen stehen oder ob sie purer Dummheit entspringen.

Zusammenfassend läßt sich feststellen:

So kann und darf es nicht weitergehen, zumal größere finanzielle Gefahren z.B. aus Italien drohen! Es muss ein Ende haben,  dass durch die völlig unkontrollierbare, in Kernpunkten mafios strukturierte ESM-Mega-Bank unser Bürgervermögen verschleudert wird. Wenn Sie nicht wollen, dass es  zukünf-tig in Deutschland heißt „Kinder haften für ihre Eltern“, dann zeichnen Sie hier (sofern noch nicht geschehen)

www.stop-esm.org

und überzeugen Sie Ihre Freunde, Nachbarn und Kollegen davon Gleiches zu tun. Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt inzwischen diese aufgezwungenen, ständig steigenden Haftungsverpflichtungen entschieden ab. Geben Sie Ihrer Meinung eine Stimme. Doch reden ist nicht genug! Zeichnen Sie jetzt und hier ausdrücklich gegen den ESM, Target-2 und deren Folgen. Schützen Sie ihre Kinder, sich selbst und unseren Staat vor dem „Rettungswahn“ der Eurokraten. Es ist unser Land, es gehört nicht den alteingesessenen Parteicliquen und deren Vertretern.

Rolf von Hohenhau
(Präsident)
Taxpayers Association Europe

Quelle: stop-esm

 

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Wie ein dritter Koreakrieg aussehen würde

Posted by krisenfrei - 07/04/2013

Eric S. Margolis

Der immer schärfer werdende Krieg der Worte zwischen Nordkorea, den Vereinigten Staaten von Amerika und deren Alliertem Südkorea könnte einen größeren Konflikt entzünden. Der wahrscheinliche Auslöser wäre ein Zusammenstoß auf See, in der Luft oder entlang der entmilitarisierten Zone (DMZ), die die beiden Koreas trennt.

Wie würde ein Krieg in Korea aussehen?

Fürs erste ist ein atomarer Konflikt unwahrscheinlich. Es wird angenommen, dass Nordkorea keine atomaren Mittelstrecken- oder Langstrecken besitzt, ganz sicher keine, die Nordamerika erreichen könnten. Nordkorea könnte imstande sein, Südkorea mit einer Atomwaffe zu treffen. In diesem Fall jedoch würden die Vereinigten Staaten von Amerika Nordkorea von der Landkarte fegen.

Nordkoreas militärische Strategie wäre ein Überraschungsangriff gegen den Süden, um Seoul und Inchon zu besetzen. Die lebenswichtigen Luftwaffenstützpunkte der Vereinigten Staaten von Amerika in Osan und Kunsan und acht südkoreanische Luftwaffenbasen wären die vorrangigen Ziele.

Die 88.000 Spezialsoldaten der Eliteeinheiten Nordkoreas sind darauf vorbereitet, diese Luftwaffenbasen anzugreifen und zu neutralisieren, wie auch Hauptquartiere, Kommunikationsknoten und Munitionsdepots der Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika und der Republik Korea (ROK).

Sperrfeuer mit nordkoreanischen konventionellen Raketen würden diese Basen und Kommandozentralen treffen, möglicherweise sind diese mit chemischen Sprengköpfen bestückt.

Spezielle nordkoreanische Amphibieneinheiten würden landen und diese Ziele vom Meer aus angreifen. Nordkorea verfügt über 300 alte AN-2-Doppeldecker aus der Sowjetzeit, von denen jeder zehn Kommandosoldaten befördern kann. Unsichtbar für Radar, da sie aus Stoffgewebe bestehen und nahe am Boden fliegen, würden die AN-2´s Luftangriffskommandos in die Luftwaffenbasen der Vereinigten Staaten von Amerika und Südkoreas bringen.

Weitere nordkoreanische Spezialtruppen sind darauf ausgerichtet, die Basen der Vereinigten Staaten von Amerika in Okinawa, Japan und weiter entfernte wie Guam anzugreifen, wo die Vereinigten Staaten von Amerika ihr neues THAAD Antikraketensystem installieren.

Nordkorea hat potente Fertigkeiten für die elektronische Kriegsführung entwickelt, die die Kommunikations- und Interneteinrichtungen der Vereinigten Staaten von Amerika/Südkoreas lahmlegen würden.

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Finanzexperte Werner Rügemer über Finanzoasen

Posted by krisenfrei - 07/04/2013

Heute titelte die Süddeutsche Zeitung „Geheime Geschäfte in Steueroasen enttarnt“. Dabei geht es laut der Zeitung, um eine anonyme Quelle, die dem Internationalen Konsortium für investigative Journalisten in Washington einen Datensatz mit 130.000 Personen aus 170 Ländern übermittelt hat. Der Vorgang sei vergleichbar mit den Steuer-CD’s, die deutschen Bundesländern aus Liechtenstein oder der Schweiz angeboten wurden — nur in der Dimension viel gewaltiger.
Laut Angaben des Netzwerks Steuergerechtigkeit sind in Steueroasen bis zu 30 Billionen Dollar geparkt. Den Steuerbehörden sollen dadurch bis zu 280 Milliarden Dollar entgangen sein — eine nicht unerhebliche Summe.
Wir haben heute mit dem Finanz- und Bankenexperte Werner Rügemer gesprochen und wollten von ihm wissen, wie man Steueroasen austrocknen kann. Zunächst weist Werner Rügemer daraufhin, dass der Begriff Steueroase zu kurz greift, er plädiert für die Verwendung von Finanzoase.

Soweit der Finanz- und Bankenexperte Werner Rügemer. Mehr Informationen über den Publizisten und Sachbuchautoren finden Sie unter http://www.werner-ruegemer.de

 

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Gelddrucken und Raub von Bankguthaben: Jagen wir die Troika zum Teufel!

Posted by krisenfrei - 07/04/2013

von Helga Zepp-LaRouche

Das Verbrechen, das sich vor unser aller Augen abspielt, ist ungeheuerlich. Anstatt zuzugeben, daß ihre „Geschäftsmodelle“ Globalisierung und Euro hoffnungslos gescheitert sind, greifen die Finanzinstitutionen und ihre willigen Regierungen zum allerletzten Mittel: der tödlichen Mischung aus Hyperinflation und offenem Raub an den Bankguthaben der Bevölkerung, die den zu erwartenden Effekt hat, nämlich einen Absturz der Realwirtschaft und eine Verkürzung der Lebenserwartung von Millionen von Menschen. Es bleibt nur ein sehr kurzes Zeitfenster, die Alternative zu diesem mörderischen Wahnsinn durchzusetzen, nämlich das Trennbankensystem, exakt in derselben Form, wie es von Roosevelt 1933 in den USA eingeführt worden ist.

Die Entscheidung der japanischen Zentralbank, ihre Geldbasis innerhalb von 21 Monaten zu verdoppeln und monatlich 140 Mrd. $ für Staatsanleihen, Index- und Immobilienfonds in die Wirtschaft zu pumpen, stellt die massivste monetäre Injektion dar, die jemals von einer Zentralbank einer Industrienation in Gang gesetzt wurde. Sie stellt sogar das sogenannte „Quantitative Easing“ von Bernanke in den Schatten, der „nur“ 75 Mrd. $ im Monat für den Ankauf von Staatsanleihen ausgibt.

Scott Minerd, der leitende Investment-Manager bei Guggenheim Partners, kommentierte den Schritt der japanischen Zentralbank: „Die drittgrößte Ökonomie der Welt könnte den Boden für eine globale inflationäre Spirale bereiten, die vielleicht über alles in der bisherigen Erfahrung hinausführt. Indem Japan mit den langfristigen Folgen seiner jetzigen Politik fertig werden will, könnte es sehr einfach auf die schiefe Ebene abgleiten, die zur Hyperinflation führt. Beunruhigenderweise ist der Rest der industrialisierenden Welt in Gefahr, mit herabgerissen zu werden.“

Genau davor hat Lyndon LaRouche seit Jahren gewarnt – daß die internationale Finanzoligarchie als letzten Schritt die Geldschleusen unbegrenzt aufdrehen würde, um ein hoffnungslos mit wertlosen Zockerschulden überfrachtetes System zu Ende zu bringen, und dabei natürlich die Bevölkerung im großen Stil durch Geldentwertung zu enteignen. Das Sprachrohr der City of London, Ambrose Evans-Pritchard, kündigte im Daily Telegraph diese letzte Phase der Desintegration in einem Artikel mit der unglaublichen Überschrift „Helicopter QE [Quantitative Easing] wird niemals mehr aufhören“ an. Er zitiert dann Professor Michael Woodford von der Columbia Universität als führenden „Geldtheoretiker“, es sei an der Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen und mit dem Gerede von „Exit-Strategien“ aufzuhören, jetzt ginge es darum, die Staatsschulden aus den aufgeblähten Bilanzen der Zentralbanken zu eliminieren. Auf diese Weise werden die Staatsschulden (die zum großen Teil das Resultat der Rettungspakete für die Zockerbanken sind) durch Hyperinflation evaporieren, – aber natürlich auch die Lebensersparnisse der Bevölkerung, Weimar 1923 läßt grüssen – aber dieses Mal weltweit.

Vom „Bail-out“ zum „Bail-in“

Aber auch der Phasenwechsel vom sogenannten „Bailout“ zum „Bail-in“, also von den durch Steuergelder finanzierten Rettungspakten der Banken zum offenen Diebstahl an den Konten mit Einlagen von über 100.000 Euro wie im Falle Zyperns, ist ein weiterer Aspekt der unverhohlenen Enteignung der Bevölkerung und Zerstörung der Realwirtschaft. In der Realität bedeutet dies, daß der Zugriff nicht nur auf Spar-, sondern auch auf Girokonten mit Einlagen ab 100.000 Euro eine Riesenwelle von Insolvenzen von kleinen und mittleren Betrieben zur Folge hat, die ihre laufenden Geschäftskosten, wie Lohnzahlungen, Mieten, Materialkosten, etc. abwickeln müssen und auf diese Weise in den Bankrott getrieben werden, wie man in Zypern seit zwei Wochen erleben kann.
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