krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 2. April 2013

Tellerjongleure

Posted by krisenfrei - 02/04/2013

von Michael Winkler (427. Pranger)

Dies ist das Manuskript eines Vortrags, den ich am 14. März in Aschaffenburg gehalten habe. In den vergangenen drei Wochen hatte ich in einigen Telephonaten immer wieder das Bedürfnis, auf diesen Vortrag zu verweisen, da darin die aktuelle Weltlage analysiert wurde. Deshalb habe ich beschlossen, ihn zu veröffentlichen. Der Vortrag wurde zwei Tage vor der Bekanntgabe der Sparer-Enteignung in Zypern gehalten, Zypern erschien damals nicht wichtig. Ich habe darauf verzichtet, Zypern als 15. Teller aufzunehmen, zumal das Thema in den Tageskommentaren umfassend abgedeckt wurde. Die Enteignung der Sparer ist eine neue Gefahr für Europa, insbesondere für Deutschland. Nach den Bundestagswahlen werden wir ein Wunder nach dem anderen erleben – und keines davon wird wunderbar.

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Grüß Gott, meine sehr geehrten Damen und Herren!

Lassen Sie mich mit einer Zirkusnummer beginnen. Natürlich kann ich diese nicht vorführen, aber sie ist allgemein bekannt: Ich spreche von Tellerjongleuren. Diese Herrschaften lassen Teller auf biegsamen Stäben tanzen, erst einen, dann mehr und mehr, zehn, zwölf, vierzehn. Der Zweck dieses Auftritts ist, das Publikum zu quälen. Alle Zuschauer erwarten, daß der erste Teller fällt, doch der Artist springt hin und rettet den Teller, läßt ihn weiter tanzen. Doch schließlich läßt die Konzentration nach, eine gewisse Erschöpfung setzt ein- und die Teller fallen dann doch noch. In der einen Variante gibt es Scherben, in der anderen fängt der Jongleur das Porzellan auf und sammelt es für den nächsten Auftritt.

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Beginnen wir nun mit der ganz großen Nummer, den internationalen Tellerjongleuren. Als erstes kommt eine richtig große Salatschüssel, die bei unsachgemäßer Handhabung den Jongleur erschlagen kann. Ich spreche von unseren amerikanischen Freunden, den USA und ihren Billionenschulden. Ganz grob, hat George W. Bush so viele Staatsschulden angehäuft wie alle Präsidenten vor ihm, und Barack Hussein Obama hat das ebenfalls geschafft, also den Bush verdoppelt.

Die Schulden der USA sind gleichzeitig Weltschulden, da der Dollar die „Weltreserve-Währung“ ist. Das bedeutet, wenn sich zwei Handelspartner nicht auf die Währung eines der Beteiligten einigen, wird das Geschäft zumeist in Dollar abgewickelt. Und wenn eine Staatsbank Devisen bunkert, sind das in der Regel Dollar.

In einer Währung steckt der gleiche Wortstamm wie in Wahrheit, gewähren, bewahren. Damit eine Währung ihren Wert bewahren kann, muß dahinter etwas stehen, ein Wert. Diesen Wert nennt man die Deckung des Geldes. Bis 1971 war der Dollar goldgedeckt, zumindest nominal. Wenig später wurde der Dollar die Ölwährung, das heißt, jeder, der Erdöl kaufen wollte, benötigte Dollar. Das Öl Saudi-Arabiens deckte den Wert des Dollar.

Heute ist der Dollar ebenfalls gedeckt, durch die US Army, die US Navy, die US Air Force und die US Marines. Ohne diese Deckung wäre der Dollar längst zerfallen. Trotz dieser Deckung steht die Währung der Welt auf tönernen Füßen. Wenn der US-Präsident eine Währungsreform beschließt, stürzen die Weltmärkte umgehend ins Chaos. Die US-Schulden betragen 15 Billionen Dollar. Jedes Prozent Zinsen kostet 150 Milliarden Dollar im Jahr. Die automatischen Haushaltskürzungen sollen etwa 90 Milliarden Dollar einsparen. Das heißt, die sogenannte Fiskalklippe entspricht 0,6% Zinsen. Sobald die Zinsen steigen, bricht der Haushalt endgültig zusammen.

Es gibt nur zwei Lösungen: Hyperinflation mit einer radikalen Abwertung des Dollars und der Staatsschulden, oder eine direkte Währungsreform. Beides reduziert die Staatsschulden und vernichtet das Guthaben der Gläubiger. Wobei der größte Gläubiger der USA die Federal Reserve Bank ist, die Notenbank, die diversen jüdischen Großbanken gehört. An zweiter Stelle folgt China.

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Der zweite Teller ist ein bißchen kleiner, es sind die Kriege der USA. Egal, was ein Präsident verkündet, die Truppen der Amerikaner stehen immer noch in Afghanistan. Im Irak stehen Söldner, in Libyen und Syrien sind die Geheimdienste aktiv. US-Flotten stehen vor dem Iran und in Japan, also vor Nordkorea. Weltmacht-Politik ist teuer, Kriege sind teuer.

Im 20. Jahrhundert waren die USA zweimal wirtschaftlich am Boden, 1913 und 1939. Präsident Wilson hat damals die FED eingeführt, Präsident Roosevelt das „New Deal“, doch nichts davon hat geholfen. Nur die Weltkriege haben aus dem größten Schuldner der Welt den größten Gläubiger der Welt entstehen lassen. 1918 und 1945 waren die USA finanziell saniert.

Das Rezept liegt nach wie vor in der Schublade. Die USA können es jederzeit hervorholen, und sie müssen es tun, solange sie noch unangefochten Nummer 1 sind. Rußland und China holen auf, und sie rüsten auf. Sie wissen, daß sie die verbliebenen Hindernisse auf dem Weg zur Neuen Weltordnung sind.

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Die USA haben noch einen dritten Teller auf den Jonglierstöcken. Vor zehn Jahren hieß es noch, daß die Weltwirtschaft am Konsum der US-Bürger hinge. Das war vor der Immobilienkrise, als die Häuser dort im Wert ständig angestiegen sind. Wer ein Haus besaß, erhöhte seine Hypothek und ging mit dem leicht erhaltenen Geld einkaufen. Autos, Flachbildschirme, Computer und es durfte gerne etwas mehr sein.

Heute ist die USA ein Land, das sich mit Food-Stamps ernährt, mit Lebensmittelgutscheinen. Jeder siebte Amerikaner bezieht diese staatliche Überlebenshilfe! Das reichste Land der Welt ist zu einem Armenhaus der Almosenempfänger geworden. Ja, es gibt noch die Reichen, dort drüben, die Millionäre und Milliardäre, doch diesen Wenigen steht eine Mehrheit gegenüber, die den sozialen Abstieg erlebt hat.

Der amerikanische Traum ist längst nicht mehr der Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär, sondern überhaupt eine Arbeit als Tellerwäscher zu bekommen. Wer herausgeflogen ist, für den sind die USA ein Land der sehr begrenzten Möglichkeiten.

Dabei kommt noch eines dazu: Sezessionsgedanken. Solange genug Geld da gewesen ist, solange jeder seine Chance bekommen hatte, solange waren die Menschen zufrieden, Amerikaner zu sein. Doch das, was Amerika ausmachte, ist Vergangenheit. Die einzelnen Staaten besinnen sich auf mehr Eigenständigkeit, weil Washington die Mittel fehlen, die großen Probleme zu lösen. Die sich ausbreitende Armut dürfte langfristig zur Auflösung der USA führen und damit zu einer Neuauflage des Bürgerkriegs.

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In Japan ist alles so klein, so klein – ein richtiger Schlager war das nicht, aber womöglich haben Sie das Lied schon mal gehört. In den 1980ern war Japan die finanzielle Supermacht. Das Gelände des Kaiserpalastes war höher bewertet als der ganze US-Staat Kalifornien. Wenn irgendwo auf der Welt etwas gut und teuer war, Japaner haben es gekauft.

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Beraten und verkauft – Wie Banken ihre Kunden schröpfen

Posted by krisenfrei - 02/04/2013

„Die Deutschen sparen wie die Weltmeister, und das trotz der Finanz- und Schuldenkrise. Mit vier Billionen Euro ist das angelegte Vermögen so hoch wie nie zuvor. Das Geschäftspotential für die Banken auch. Kunden, die ihrem Geldhaus dabei blind vertrauen, zahlen oft drauf. Denn viele Bank-Berater sind vor allem eines: Verkäufer, die provisionsorientiert agieren.

Provisionen, offen oder versteckt, bestimmen die Angebote und fressen zugleich die Rendite. In einigen Ländern sind Provisionen inzwischen verboten. Hierzulande nicht. Nach Bankencrash und Lehmann-Pleite hatten die versprochen, fairer zu beraten.

ZDFzoom geht der Frage nach: Wie gut ist die Beratung durch deutsche Geldinstitute wirklich, und hat sich die Beratung der Banken seit der Finanzkrise gebessert? Die ZDFzoom Autorin Ute Waffenschmidt trifft Bankkunden, die aufgrund von schlechter Beratung ihr ganzes Hab und Gut verloren haben. Offensichtlich können Banken es sich immer noch leisten, Kunden schlecht zu beraten. Rund 30 Milliarden Euro verlieren Anleger so Jahr für Jahr, schätzen Experten.

Bankenfreundlich

Die Gesetzeslage in Deutschland ist bankenfreundlich und spielt den Beratern in die Hände. Geprellte Kunden haben die Beweispflicht bei einer Fehlberatung. Verbraucherschützer fordern schon lange eine Umkehr der Beweispflicht. In anderen Staaten sieht das nämlich ganz anders aus.

ZDFzoom hat Testkunden losgeschickt, die sich bei verschiedenen Banken beraten lassen. Das Ergebnis der Stichproben ist ernüchternd: Noch immer empfehlen viele Banken provisionsträchtige Produkte. Wenn Kunden im Vertrauen auf gute Beratung, zum Beispiel ihre Altersvorsorge darauf aufbauen, kann das den direkten Weg in die Altersarmut bedeuten.“

 

Leiten Sie bitte dieses Video an Ihre Bekannten, Freunde und Verwandte weiter, damit in Zukunft nicht noch mehr Menschen auf die Bankster-Berater reinfallen. Nicht ganz unschuldig an diese Bankster-Abzocke sind auch unsere Berufslügner (Politiker), die nichts aber auch rein gar nichts gegen diese Abzockerei unternehmen. Im Gegenteil, sie dulden diese Machenschaften sogar, denn sie sind deren Marionetten.

In unserem korrupten Banksystem haben die Berufslügner nichts zu entscheiden. Der CSU-Berufslügner hat es öffentlich bestätigt:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden“ (Horst Seehofer, CSU)

Glauben Sie nicht? Bitte, hier ist der Beweis.

Und wenn Sie weiterhin belogen und betrogen werden wollen, dann wählen Sie in Zukunft CDUCSUFDPSPDGRÜNE, denn diese Einheitspartei hat mit der Zustimmung zum ESM Ihre Ersparnisse bereits vernichtet. 

Die nächste Gelegenheit haben Sie am 22. September 2013. Nur zu, tun Sie sich keinen Zwang an, weiterhin von Ihrem gewählten Berufslügner ausgeplündert zu werden. Und keine Sorge, Sie sind nicht der Einzige, der so blöd ist, mit Hilfe der Berufslügner seine Ersparnisse an die Bankster zu verschenken. Es gibt noch Millionen andere Idioten. 

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Die Schaffung des Europas … made in Germany

Posted by krisenfrei - 02/04/2013

Die nicht unbedingt freiwillige Vormachtstellung Deutschlands führt zu einer prekären Situation für Europa und letztendlich auch für Deutschland selbst.

Die Zyprioten haben das Gift letztendlich geschluckt. Mit der nationalen Erniedrigung und den düsteren Aussichten konfrontiert monieren viele, ihre kleine Nation sei gezwungen worden, sich dem Willen einer größeren, gnadenlosen Macht zu unterwerfen – Deutschland.

Die zyprischen Zeitungen haben Angela Merkel als Hunnen dargestellt und den Finanzminister Wolfgang Schäuble beschuldigt, wie ein “Faschist” zu reden. Sie reproduzieren einfach das anti-deutsche Gefühl, das in Griechenland und auch in Italien inzwischen zur Gewohnheit geworden ist.

Diese Deutschen-Angst ist ungerecht. Hinter all diesen Stimmen und der Auseinandersetzung werden die deutschen Steuerzahler wieder einmal den größten einheitlichen Anteil einer weiteren Rettung in der Eurozone finanzieren. Für Deutschland mag es hart erscheinen, Milliardenkredite an seine Nachbarn zu verteilen und von diesen im Gegenzug des Neonazismus beschuldigt zu werden.

Europäisches Deutschland oder deutsches Europa?

Die zunehmende deutsche Macht – und die zunehmende Unzufriedenheit in Zusammenhang mit dieser – sind fortan die Hauptthemen der europäischen Politik. Es handelt sich um eine historische Ironie, angesichts der Tatsache, dass das Hauptziel des europäischen Plans ab 1950 und nachfolgend war, für immer der Idee einen Schluss zu setzen, Deutschland sei einfach nur übermäßig mächtig, um leicht mit seinen Nachbarn zusammen existieren zu können.

Die – sowohl in Berlin als auch in Paris und Brüssel – schlechthin verwendete Phrase hatte mit der Notwendigkeit “eines europäischen Deutschlands anstatt eines deutschen Europas” zu tun. Nach der Zypern-Krise ähnelt Europa jedoch immer mehr einem deutschen Europa – weil der Kurs des Kontinents vor allem von den Ideen und Präferenzen der Politiker und Amtsträger Berlins gestaltet wird.

Es ist wahr, dass die Europäische Kommission, der IWF und die Europäische Zentralbank in den Verhandlungen mit Zypern die Zügel ergriffen. Es war jedoch immer klar, dass es ohne die Intervention und Zustimmung der deutschen Regierung keinerlei Einigung gegeben hätte. Die Tatsache, dass während der Krise für die EZB anstatt des italienischen Vorsitzenden der EZB, Mario Draghi, der Deutsche Jörg Asmussen, Mietglied des Exekutivrats der Bank, die Hauptperson war, trug ebenfalls dazu bei, dass der Krise der deutsche Stempel aufgedrückt wurde.

Wenn sie von dem Trubel einen Schritt zurücktreten, ist es logisch, dass die deutschen Führer sich fragen, wie die Dinge so weit kommen konnten. Wie konnte ein europäischer Plan, dessen Zweck war, jeden Verdacht auf eine Kollision zwischen Deutschland und seinen Nachbarn zu unterbinden, zu einer erneuten Entfachung des anti-deutschen Sentiments führen? Und ist dieser Schaden wohl reversibel?

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HG.Butzko vom Stoersender.TV: Das Jörg Asmussen Märchen

Posted by krisenfrei - 02/04/2013

Wie schön und realistisch doch Märchen sein können, nicht wahr?

 

 

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