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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 27. März 2013

Volker Pispers zur Zypern-Rettung

Posted by krisenfrei - 27/03/2013

Besser kann man die Zypern-Rettung in 2:38 Minuten nicht erklären.
Bravo Volker!

 

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Studie: Euro-Krise kostet Menschenleben

Posted by krisenfrei - 27/03/2013

Posted by aikos2309

Wegen rigider Spar-Politik haben viele Bürger in EU-Krisenländern keinen Zugang mehr zu medizinischer Versorgung. Einer Studie zufolge breiten sich Infektionskrankheiten in bislang unbekanntem Ausmaß aus, die Zahl der Selbsttötungen steigt rapide. Die EU ignoriere das Problem, lautet der Vorwurf.

In den Krisenländern der Euro-Zone beobachten Gesundheitsexperten katastrophale Folgen der rigiden Sparpolitik: Die beschere den Ländern nicht nur eine wirtschaftliche Rezession, sondern sei auch mitverantwortlich für eine drastische Verschlechterung des Gesundheitszustands der EU-Bürger.

In Europa brechen demnach ungekannter Epidemien wie Malaria aus, auch bei Selbst-tötungen sei ein großer Anstieg zu verzeichnen. Die tiefen Haushaltseinschnitte und steigende Arbeitslosigkeit führten unter anderem zu fallenden Einkommen und unterversorgten Gesundheitssystemen, weswegen weniger Menschen zum Arzt gingen oder sich Medikamente kauften, heißt es in einer Studie in der medizinischen Fach-zeitschrift “The Lancet”.

Am schlimmsten seien die Gesundheitssysteme jener Länder betroffen, die am stärksten bei den öffentlichen Ausgaben gespart hätten – konkret nennt die Studie Griechenland, Spanien und Portugal.

Erstellt wurde die Studie unter anderem vom Europäischen Observatorium für Gesund-heitssysteme und Gesundheitspolitik, einem Partner der Weltgesundheitsorganisation. Die Experten um den Londoner Medizinprofessor Martin McKee werfen den Politikern in Europa zudem vor, diese Folgen der jüngsten Sparprogramme auf die Gesundheit ihrer Bürger zu leugnen.

“Die Europäische Kommission ist dazu verpflichtet, die Auswirkungen ihrer Politik auf die Gesundheit zu prüfen”, sagte McKee. Bislang sei dies bei den Sparprogrammen jedoch nicht geschehen. Der Forscher verglich das Verhalten der Kommission und der einzelnen EU-Staaten sogar mit Verschleierungstaktiken der Tabak-Industrie.

Als Folge davon habe sich seit 2007 – dem letzten Jahr vor Ausbruch der Weltfinanzkrise – etwa der langfristige Rückgang bei Selbstmorden umgekehrt. In Griechenland etwa sind Regierungsangaben zufolge die Selbsttötungen allein im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gestiegen.

Besonders in Griechenland müssten Krankenhäuser darum kämpfen, die medizinischen Mindeststandards zu halten. Laut Studie ist es in dem Land bereits zu besorgniser-regenden Ausbrüchen von Krankheiten wie Malaria, West-Nil- oder Denguefieber gekommen. Im vergangenen Jahr sei zudem etwa die Zahl von HIV-Neuinfektion unter Drogenabhängigen in die Höhe geschnellt, nachdem Programme gestoppt worden waren, die Konsumenten mit sterilen Injektionsnadeln versorgten.

In der Studie wird das Vorgehen Islands als Alternative bezeichnet. Dort hätten die Bürger in einem Referendum harte Einschnitte abgelehnt und weiter in staatliche Dienste investiert. Entsprechend hätten in der Studie keine negativen Folgen der Krise für die Gesundheit nachgewiesen werden können.

Quellen: AP/dpa/Reuters/SpiegelOnline vom 27.03.2013

Quelle: pravdatv

 

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Der Staat ist eine kriminelle Organisation

Posted by krisenfrei - 27/03/2013

Bargeldverbot: Alle Macht dem Leviathan!

von Andreas Tögel

Widerstand ist Bürgerpflicht

Die beiderseits des Atlantiks betriebene Politik der „finanziellen Repression“ zeigt Folgen: Auf der Suche nach Möglichkeiten zum bloßen Erhalt der Vermögenssubstanz werden Sparer in Anlagen gezwungen, die weit jenseits ihrer normalen Risikobereitschaft liegen. Blasenbildungen, wie im nur scheinbar sicheren Immobilienbereich oder bei dubiosen „Wert“papieren – und damit das Risiko schmerzhafter Vermögensverluste – sind die Folge.

Die Erwartung, das Geld werde zunehmend an Kaufkraft verlieren, steigert des weiteren die Zeitpräferenzrate, was zu einer Verringerung der Sparneigung und erhöhten Konsumausgaben führt. Da dauerhafter Wohlstand die Existenz eines soliden Kapitalstocks voraussetzt – der nicht zu verwechseln ist mit dem vom Bankensektor in beliebiger Menge herzustellenden Papier- oder Buchgeld –, dieser Kapitalstock aber unter den herrschenden Bedingungen nicht nur nicht aufgestockt, sondern sogar aufgezehrt wird, sollte man sich hinsichtlich der auf uns zukommenden Entwicklung keiner Illusion hingeben: Es geht bergab. Der „Peak Wohlstand“ liegt hinter uns. Den Jungen wird es, und das nicht nur materiell, schlechter gehen als der zügig auf die Pension zumarschierenden Generation der Babyboomer.

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, dräut eine weitere Bedrohung, derer sich die meisten Zeitgenossen noch gar nicht bewusst geworden sind: die schleichende Einführung von Bargeldverboten. Unter allerlei Vorwänden werden von den herrschenden Dressureliten immer weiterreichende Einschränkungen des Bargeldverkehrs verordnet. Möglichst alle Zahlungen sollen über elektronisch überwachte Konten abgewickelt werden. Eine Hitliste der beliebtesten Märchen dazu:

Es geht lediglich darum, Steuerhinterziehern das Handwerk zu legen.

Bezahlen mit Kredit- oder Bankkarte ist wesentlich bequemer.

Beim Verlust einer Kreditkarte tritt, anders als bei Bargeld, keinerlei Schaden ein.

„Anständige Bürger“ haben ohnehin nichts zu befürchten.

Da es zu den weit verbreiteten menschlichen Schwächen gehört, erst durch Schaden klug zu werden, haben die Obertanen in einigen Ländern bereits beachtliche Erfolge bei der schrittweise erfolgenden Abschaffung des Bargeldes erzielt: Italien geht mit leuchtendem Beispiel voran. Bereits jetzt gilt ein Limit von 1.000 Euro, das – falls das Land bis dahin über eine handlungsfähige Regierung verfügt – ab Mitte des Jahres auf 50 (!) Euro heruntergesetzt werden soll. Damit wird der allgegenwärtigen Cosa Nostra unzweifelhaft ein schwerer Schlag versetzt. Sie ist damit wohl so gut wie fertig. Dass indes der Besuch einer braven Familie im Eissalon schon bald im Zuchthaus enden könnte, falls vergessen wurde, die Kreditkarte einzustecken und sich der Gelataio auf die Annahme von Bargeld einlässt, tut dieser brillanten Maßnahme keinen Abbruch.

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Hilflos in Europa

Posted by krisenfrei - 27/03/2013

von Andreas Bangemann

Zunehmend werden Vermutungen geäußert, wonach die großen Geldvermögen längst aus Zypern abgewandert sind und sich der Gläubiger-Beteiligung, die jetzt beschlossen wurde, entzogen haben.

Im Wettrennen zwischen dem “Hasen” Politik und den schlauen Igeln der Finanzwirtschaft steht der Sieger schon von Beginn an fest. Die alternativlose Politik ist chancenlos.
Glaubt denn ernsthaft jemand, dass die mit größter Professionalität und unter Einsatz modernster Werkzeuge verwalteten Riesenvermögen geduldig warten, bis die bürokratische Politik sie belangt? Kann man es den Akteuren verübeln?
Es ist ein alter Hut: Wenn der Bankenrun des “kleinen Mannes” sich aufmacht, nachdem die Banken wieder aufmachen, dann ist das Wesentliche bereits über die Bühne gegangen.
Die Gutwilligen und Unbedarften bleiben geprellt zurück. Sie wären es eigentlich, die den Schutz der Staatengemeinschaft bräuchten. Statt dessen werden sie belogen und betrogen. Ihre Wut richtet sich gegen die vermeintlich Schuldigen, im Zweifelsfall die Deutschen.

Der Euro und sein schludriges Umsetzungskonzept säen Zwietracht und trennen, was eigentlich vereint werden sollte. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem es neben eines Krisenmanagements ein zweites bräuchte, das jetzt im Geiste eines vereinten Europas an alternativen wirtschaftlichen Modellen arbeitet.

Das europäische Reparaturteam, das immer augenscheinlicher versagt, muss durch bürgerliches Engagement abgelöst werden. Das würde funktionieren, wenn jetzt nur möglichst vielen Gewahr würde, dass Demokratie nicht konsumiert, sondern nur gelebt werden kann.

Quelle: humane-wirtschaft

 

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Der Zypernkrimi, Russland und China

Posted by krisenfrei - 27/03/2013

von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge

Zypern: Rettung! Tatsächlich?

Natürlich wird das, was jetzt als Lösung verkauft werden muss, als eine Verbesserung gegenüber der letzten Woche dargestellt. Man muss ja sein Gesicht wahren. Der neue „Deal“ ist auch eine exklusive Angelegenheit zwischen der Troika und der zyprischen Regierung. Das Parlament, was beim ersten Anlauf mit seiner Ablehnung einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, wird nicht mehr gefragt: Da es sich jetzt nicht mehr um eine Steuer handelt, sondern um eine Banken-Restrukturierung, bedarf diese Maßnahme nicht der Zustimmung durch das Parlament. Enteignet wird trotzdem – und noch mehr als zuvor.

Tatsache ist nämlich, dass jetzt die Gläubiger und Kunden der beiden größten Banken Zyperns ganz oder zu einem großen Teil ihr Geld verlieren werden, anstatt maximal 9,9% abzugeben.

Den breiten Volksaufstand vermeidet man allerdings vorsichtshalber, indem man die Spareinlagen der kleinen Leute unter 100.000 € nicht antastet. Das beruhigt vielleicht die Mehrheit der Zyprioten, doch alle Einlagen über 100.000 € auf der Laiki Bank (die zweitgrößte Zyperns) werden auf eine ausgegliederte Bank transferiert und dort eingefroren. Es ist zurzeit vollkommen unklar, ob auch dieses Geld komplett verloren ist. Insgesamt soll es sich um einen Betrag in Höhe von 4,2 Milliarden handeln.

Die größte Bank der Insel, die Bank of Cyprus, wird drastisch zusammengestutzt, bis unterm Strich eine „gesunde Größe“ – will sagen tragbare Verbindlichkeiten und eine Eigenkapitalquote von neun Prozent erreicht werden. Das geht zu Lasten der Gläubiger, Aktionäre und Kontoinhaber. Sie müssen mit massiven Verlusten rechnen. Dem oben genannten „Deal“ zufolge müssen sie satte 40% abgeben. Nach neusten Meldungen vielleicht sogar bis zu 90 %. Den Originaltext dieser Vereinbarung können Sie hier lesen.

Durch die lange Bankenschließung fehlte den Zyprioten das Geld, die Supermärkte waren fast leergefegt, Kartenzahlungen wurden nicht angenommen und den Menschen gingen die Lebensmittel aus. Eine längere Bankenschließung war nicht mehr durchzuhalten. Damit aber bei der (vermutlichen) Bankenöffnung am Donnerstag nicht ganz Zypern in der Bank steht und das Geld bar ausgezahlt haben will, wurde noch vor dem letzten Wochenende ein „Anti-Bank-Run-Gesetz“ mit heißer Nadel zusammengestrickt (mehr hierzu im Kommentar). Im Prinzip handelt es sich um ein Maßnahmen-Paket an Kapitalverkehrskontrollen.

Und Russland spielt doch mit

Der Riese hatte sich erstaunlich zurückhaltend gezeigt. Die Reaktionen auf das neuerliche „Rettungspaket“ sind zwar alles andere als begeistert, Medwedew sagte dazu: „Meiner Meinung nach geht der Diebstahl von dem, was bereits gestohlen wurde, weiter“ und behält sich vor, die Auswirkungen des Zypern-Desasters auf die globale Finanzwirtschaft zu prüfen. Seine Meinung von den Krisenmanagement-Kompetenzen der EU ist genauso wenig schmeichelhaft: „Mir scheint, dass alle möglichen Fehler, die in solch einer Situation gemacht werden können, bereits gemacht wurden“.

Dennoch hält Präsident Putin „es für möglich, die Anstrengungen des zyprischen Präsidenten und auch der EU-Kommission zu unterstützen“, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow gestern.

Doch Zypern fürchtet jetzt nicht zu Unrecht, dass es sich mit dem „Deal“ endlose, teure Prozesse mit denjenigen russischen Oligarchen eingehandelt hat, die ihr Geld nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Die Klagewelle, die aus den Londoner Spitzen-Anwaltskanzleien gegen Zypern branden wird, ist das eine Problem. Die weniger legalen Methoden, derer sich Leute vom Zuschnitt der geprellten russischen Großkapitalisten bedienen, um an ihr Geld zu kommen, ein ganz anderes.

Zyperns Niedergang beginnt

Die europäischen Banken hoffen nun, dass die schwerreichen Russen sich nach einem anderen Platz zur Deponierung ihrer Großvermögen umsehen werden und werben um das fliehende Kapital. Schon in der vergangenen Woche flossen hohe Summen aus Zypern nach Norden – trotz geschlossener Banken. Die reichen Russen und russischen Unternehmen werden sich von Zypern abwenden. Das hat sehr weitreichende Folgen für die Insel. Geht das große Geld, dann verschwindet auch das entsprechende Umfeld. Die Hotels und Restaurants werden sich leeren, die Luxushäuser unverkäuflich, die Segel- und Motoryachten und die teuren Autos verschwinden. Gleichzeitig verlieren viele Zyprioten, die in diesem geschäftlichen Umfeld gearbeitet haben, ihr Einkommen. Meiner Meinung nach werden wir in den nächsten Monaten auf Zypern einen massiven Wirtschaftseinbruch mit ansehen (siehe Kommentar).

Das Vertrauen der Welt in Europa schwindet

„Europa ist ein völliges Desaster!“ befinden internationale Analysten. Die Funktionsweisen der Volkswirtschaften im Norden gegenüber denen im Süden Europas seien genau entgegengesetzt und müssten zwangsläufig in eine Katastrophe führen, schreibt Joe Weisenthal im renommierten „Business Insider“. Eine Erkenntnis, die Prof. Wilhelm Hankel schon vor Einführung des Euro hatte.

Auch Chinas Finanzminister Lou Jiwei glaubt nicht mehr daran, dass Europa seine Probleme lösen kann. Die Schuldenkrise, so sorgt sich der Minister, habe auch direkte Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft. Die Exporte nach Europa gehen spürbar zurück. Chinas Wirtschaft ist jedoch stark exportabhängig. Schon jetzt geraten dort viele kleine und mittlere Betriebe in Finanzschwierigkeiten. Sie können ihre Waren nicht mehr wie bisher auf den Weltmärkten absetzen. Jetzt bricht auch noch Europa weg.

Quelle: krisenvorsorge

 

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