krisenfrei

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Archive for 25. März 2013

Ein Zwischenruf von Apo über die belogene Generation

Posted by krisenfrei - 25/03/2013

Roland Baader

von Apo Phil

Wem die Freiheit aller Menschen ein Bedürfnis ist, welche ausschließlich auf der Basis von Zwangslosigkeit sowie privater und freiwilliger Verträge erreicht werden kann, muss damit rechnen, in der „Bedeutungslosigkeit“ zu verweilen, allein gelassen oder gar angefeindet zu werden. Das liegt zum einen daran, dass sich Menschen vor Unbekanntem scheuen (getreu dem Motto „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht!“), zum anderen daran, dass sie ihre Knechtschaft aufgrund geschickt verwendeter Lügen gar nicht als solche wahrnehmen oder diese sogar gegen die Freiheit verteidigen.

So mutet es regelrecht bizarr an, die Gerichte namens Freiheit sowie Freiwilligkeit schmackhaft machen zu müssen, da fälschlicherweise ein verdorbener Brei aus lebenslanger Indoktrination, die von Seiten der Herrschenden mittels fortwährender Propaganda in allen Lebensbereichen und -abschnitten initiiert wird (Schule, Universität, Medien etc.), dafür gehalten wird. Nicht nur, dass wir von Kindesbeinen nichts von freiheitlichen Positionen im Sinne des Libertarismus und damit verbundenen Denkern wie z.B. Friedirch August v. Hayek (der immerhin Nobelpreisträger war), Ludwig Mises, Israel Meir Kirzner, Murray N. Rothbard, Hans-Hermann Hoppe, Roland Baader erfahren (um nur einige zu nennen), nein, wir bekommen sogar die exakt gegenteiligen, verlogenen oder durch Ignoranz gekennzeichneten Positionen eingetrichtert! Mit der Gehirnwäsche verbinden sich Gewöhnung und Bequemlichkeit, eine wahrhaftig unüberwindlich anmutende Dreifaltigkeit, welche unschuldige Menschen in die Arme des Etatismus jedweder Couleur treibt und nicht mehr loslässt. Nicht ohne Grund stellte Roland Baader bereits richtigerweise fest, dass der gemeinsame Nenner der Feinde der Freiheit von links, von rechts und von der Mitte die Staatsgläubigkeit sei.

Doch anhand des Lügens ist das Potential, (v.a. junge) Menschen irrezuführen, zu des-informieren, zu täuschen und zu blenden, zu verführen und zu instrumentalisieren, noch lange nicht erschöpft. Ebenfalls das Schweigen kann diesem Zweck dienlich sein, ebenso das mangelnde Wissen meinungsbildender Akteure. Das Schweigen ist sogar ein überaus wirksames Mittel der Desinformation und der Irreleitung. „Die Wahrheit wird durch die Lüge verletzt“, schreibt die amerikanische Professorin für Recht und Ethik Marianne M. Jennings, „aber geschändet wird sie durch das Schweigen.“ Und mit Blick auf die Jugend, die sie als „Generation X“ bezeichnet, fügt sie hinzu: „Die Generation X hat niemals in einer Zeit der Wahrheit gelebt, weil wir geschwiegen haben, als unsere ganze (ältere) Generation gesehen hat, wie die Wahrheit verletzt wurde.“

Die Saat der Lüge, will uns Jennings damit sagen, kann nur auf dem Humus des Schweigens aufgehen und prächtig gedeihen, und zwar des Schweigens derjenigen, welche die Lüge erkennen, ohne ihr mutig entgegenzutreten. Natürlich ist das zutreffend, doch besteht das noch wesentlich größere Problem nicht darin, dass es kaum noch jemanden gibt, der die allgegenwärtigen Lügen erkennen kann, weil diesbezüglich ein erheblicher Fundus an Wissen und an Kenntnissen des Richtigen gehört? Und wie soll dieses Wissen erworben und gesammelt werden können, wenn nahezu alle verbreiteten Informationen falsch sind? Dass dem so ist, bewies Roland Baader mit seinem – und nach meiner Ansicht – so unglaublich wichtigen Buch „Die belogene Generation“.

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Politik ist, wenn die Rede von gestern keine Rolle spielt

Posted by krisenfrei - 25/03/2013

Leistungsschutzrecht: Bundesrat nickt ab

von Susanne Baumstark

Politik ist, wenn die Rede von gestern keine Rolle spielt

Wie vorauszusehen war, hat am vergangenen Freitag der mehrheitlich rotgrün besetzte Bundesrat das Leistungsschutzrecht (LSR) durchgewunken. Betreiber von Suchmaschinen und Newsaggregatoren im Internet können künftig von Verlagen zur Kasse gebeten werden, wenn sie auf deren Presseerzeugnisse hinweisen und dabei – nicht konkret definierte – Regeln missachten. Das LSR tritt in Kraft, sobald es der Bundespräsident unterzeichnet hat und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht ist. Im Vorfeld beschloss der Bundestag den Gesetzentwurf trotz verfassungs- und europarechtlicher Bedenken. Proteste gab es von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, von Journalistenverbänden und von Netzprofis, die in einem offenen Brief die Regierungschefs der Bundesländer aufforderten, das Gesetz aufzuhalten.

Unzuverlässigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das Verfahren rund um die Gesetzesmaßnahme: Während Befürworter dieser Urheberrechtsverschärfung verkünden, das Recht auf Zitieren und Verlinken bliebe für private und gewerbliche Nutzer möglich wie bisher, sagen Fachleute eine Klagewelle und langwierige Gerichtsverfahren voraus, um die erlaubte Länge von transportierten Textschnipseln zu definieren. Die Befürworter sehen mit dem LSR eine Stärkung des Pressestandorts, die Gegner insgesamt eine Schwächung des Wirtschafts- und Innovationsstandorts Deutschland.

Fest steht: Anbieter von Suchdiensten müssen künftig mit Presseverlagen komplizierte Lizenzverhandlungen führen. Für kleinere Anbieter ist das zeitlich und personell kaum machbar. Der Schaden für die Internetwirtschaft zeichnet sich bereits ab, einige Online-Dienste ziehen sich zurück. „Aufgrund des verabschiedeten Leistungsschutzrechts müssen wir den Betrieb des Nachrichtendienstes für Historiker nach 17 Jahren vorerst einstellen“, ist etwa zu lesen. Oder: „Für den innovativen Übersetzungsdienst Linguee entsteht nun ein juristisches Risiko, daher berät das Unternehmen eine Verlagerung des Firmensitzes ins Ausland.“

Unzuverlässigkeit zeichnet auch das Agieren der SPD aus: Auf der CeBIT Hannover verkündete Peer Steinbrück noch, das Gesetz sei „kontraproduktiv“, man werde es im Bundesrat zu Fall bringen. Nach seinem Meinungsumschwung hört sich das jetzt so an: „Ein neues, taugliches Gesetz wird zu den ersten Maßnahmen einer neuen rot-grünen Regierung gehören.“ Seine Mannschaft hat also bewusst einem untauglichen Gesetz zugestimmt. Die weitere Belästigung der Öffentlichkeit mit diesem Polittheater ist vorprogrammiert.

Quelle: ef-magazin

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Wie sagte einst Konrad Adenauer: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ Und genau so sehen es auch alle anderen Berufslügner. Beispiele hierfür gibt es reichlich.

Politiker lügen

Es gibt aber auch Berufslügner, die sagen was sie meinen, z.B. Jürgen Trittin: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.“

 

 

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Carl Friedrich von Weizsäcker über die Zukunft

Posted by krisenfrei - 25/03/2013

In fünf Minuten alles wesentliche gesagt.

 

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Deutschland gegen Europa

Posted by krisenfrei - 25/03/2013

Wenn die deutschen Berufslügner und System-Medien aufschreien wird sofort zensiert. Aber lesen Sie den folgenden Kommentar von uhupardo selbst.

Viele sind stolz darauf, ein Deutscher zu sein. Liebe Europäer, ich hingegen schäme mich für diese Regierung und entschuldige mich dafür. Mein einziger Trost ist, ich habe sie nicht gewählt. Und auch am 22. September werde ich diese verlogenen Sch….parteien (CDU/FDP/SPD/GRÜNE) erneut nicht wählen.

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von Uhupardo

Die spanische linksliberale Tageszeitung “El País” veröffentlichte heute auf ihrer Webseite einen Kommentar des Ökonomie-Professors Juan Torres López von der Universität Sevilla. Doch schon bald darauf war der Artikel wieder verschwunden. Es hatte dutzendweise Proteste aus Deutschland gehagelt, wie man denn um Himmels Willen Merkel und Hitler vergleichen könne. Daraufhin nahm der Verlag den Artikel vom Netz wegen “Behauptungen, welche die Zeitung für unangebracht hält”. Wir sind dagegen der Meinung, dieser Text sei problemlos zu veröffentlichen und halten die Entscheidung des Verlags schlicht für feige und falsch. Deswegen lesen Sie und urteilen Sie jetzt einfach selbst.

juan torres lópez

Von Ökonomie-Professor Juan Torres López (Übersetzung: Uhupardo)

Deutschland gegen Europa

Es ist signifikant, dass man von “Bestrafung” spricht, wenn man über die Massnahmen redet, die Merkel und ihre Minister den krisengeschüttelten Ländern verordnen.

Ihre Landsleute sagen, dass man unsere fehlende Verantwortung bestrafen muss, damit unsere Verschwendung und unsere Schulden nicht von den Deutschen bezahlt werden müssen. Doch die Überlegung ist falsch, denn die Unverantwortlichen sind nicht die Länder, die Merkel nun unbedingt bestrafen möchte, sondern die deutschen Banken, die von ihr beschützt werden, und die anderer Länder, die wahllos Geld verstreuten, um Multimillionen-Gewinne einzufahren.

Die grossen wirtschaftlichen Gruppen Europas schafften es, eine sehr defiziente und asymetrische Einheitswährung einzuführen, die die bestehenden Ungleichheiten zwischen den beteiligten Wirtschaftsräumen nur noch vergrösserte. Ausserdem schafften es die Konzerne des Nordens durch ihre erhebliche Investitionskraft und geschützt durch den Einfluss ihrer Regierungen, sich eine grosse Anzahl von Firmen, sogar ganze Sektoren einzuverleiben, zum Beispiel in Spanien. Das führte zu riesigen Defiziten in den Südländern und Gewinnen besonders in Deutschland; in geringerem Ausmass auch in anderen Ländern.

Parallel dazu schafften es deutsche Regierungen, immer mehr Kapital zur Spitze der sozialen Pyramide zu schaufeln, was deren Finanzkraft noch erhöhte. Von 1998 bis 2008 stieg der Reichtum des oberen Zehntels der deutschen Bevölkerung von 45% auf 53%,  das der 40 Prozent darunter sank von 46% auf 40%,  das der untersten 50 Prozent von 4 auf 1 Prozent.

Diese Umstände bescherten deutschen Banken Unsummen von Geld. Doch statt diese Gelder für Verbesserungen im Inland einzusetzen und die untersten Einkommen der Bevölkerung zu verbessern, schickte man sie (704 Milliarden bis 2009) in die Schulden der irländischen Banken, in die spanische Immobilienblase, in die griechische Verschuldung oder Spekulationen jeder Art, was dazu führte, dass die privaten Schulden in der Peripherie Europas in die Höhe schossen und sich die Tresore deutscher Banken mit toxischen Papieren füllten (900 Milliarden in 2009).

Als die Krise ausbrach, beklagten sich die Banken heftig, schafften es aber, ihre Finanzprobleme nicht mit ihrer eigenen Verantwortungslosigkeit (über die Merkel nie spricht) zu erklären sondern als Resultat der Verschwendung und der Schulden der Banken derjenigen Länder darzustellen, in die die Milliarden geflossen waren. Schnell zogen die Deutschen dann ihre Gelder aus diesen Ländern ab, aber die Schulden verblieben in den Bilanzen der Schuldnerbanken – und um denen zu helfen, etablierte man zwei Strategien.

Erstens die “Rettungen”, die man so verkaufte, als würden damit die Länder gerettet, doch in Wirklichkeit schickte man den Regierungen Geld als Leihgaben, die von den Bürgern bezahlt werden müssen, nur damit das dann an die Nationalbanken weitergereicht wurde, um damit die deutschen Banken zu bezahlen. Zweitens wollte man vermeiden, dass die Europäische Zentralbank die spekulativen Attacken gegen die Staatsanleihen der Peripherie-Länder ausbremste, damit durch steigende Zinsen aller anderen die Refinanzierungskosten Deutschlands billiger wurden.

Merkel hat, wie Hitler, dem Rest von Europa den Krieg erklärt, diesmal um sich den vitalen Wirtschaftsraum abzusichern. Sie bestraft uns, um ihre Konzerne und Banken zu schützen – und auch, um vor ihrer Wählerschaft das beschämende Modell zu verbergen, das dafür sorgte, dass der Armutsindex in ihrem Land so hoch ist wie seit 20 Jahren nicht mehr, dass 25 Prozent der deutschen Arbeitnehmer weniger als 9,15 Euro pro Stunde verdienen, oder dass die Hälfte der Bevölkerung, wie bereits erwähnt, über ein einziges miserables Prozent des nationalen Reichtums verfügt.

Die Tragödie ist die enorme Vernetzung zwischen den paneuropäischen Finanzinteressen, die unsere Regierungen beherrschen, und dass Letztere uns verraten als willige Komparsen von Merkel, statt uns mit Würde und Patriotismus in Schutz zu nehmen.

Quelle: uhupardo

 

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