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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 16. März 2013

Am Beispiel Zyperns sehen Sie, was in einer Demokratie möglich ist

Posted by krisenfrei - 16/03/2013

Tageskommentar von Michael Winkler, 17. März 2013

Natürlich wird Zypern geholfen, das ist alternativlos, wie unsere Tunix-Kanzlerin sagt. Zudem ist ein „weiter so“ ganz in ihrem Sinn, denn das verursacht die wenigste Arbeit. Allerdings nur heute, denn je länger man im „weiter so“ verharrt, desto größer wird die Katastrophe, wenn deswegen alles zusammenbricht. Zypern braucht nach offiziellen Angaben 17 Milliarden, die EU gibt zehn Milliarden. Weitere 5,6 Milliarden spenden die Geldanleger, und was dann noch fehlt, soll mittels Steuererhöhungen beigetrieben werden.

Es gibt wenig, was mich bei den Volldemokraten noch überrascht, aber ich muß zugeben, was Zypern getan hat, hätte ich nicht erwartet. Zu einem späteren Zeitpunkt, ja, aber nicht jetzt. Die zypriotische Regierung hat beschlossen, alle im Land geführten Konten um 6,75% (bis 100.000 Euro) oder 9,9% (über 100.000 Euro) zu erleichtern. Freitag abend beschlossen, in der Nacht zum Samstag durchgezogen und am Samstag morgen war dieser Betrag bereits eingefroren. Wer sein Geld noch ganz schnell abheben wollte, kam erstens zu spät und zweitens wurden wegen dieses Bank-Runs die Banken bald wieder geschlossen und die Bankautomaten verweigerten ihren Dienst. Am Montag ist auf Zypern Feiertag, also haben die Volldemokraten Zeit, bis Dienstag die Einzelheiten zu diesem Gesetz auszuarbeiten.

Zypern will damit die Argumente abwehren, daß mit dem Steuergeld der EU-Bürger das Schwarzgeld reicher Russen gerettet werden soll. Auch diese Herrschaften „spenden“ die 9,9% an das ach so gastliche Zypern. Ein besorgter Anrufer hat mich heute gefragt, ob das nicht ein Kriegsgrund sei. Eindeutig nein, denn es wird ja nicht Geld des russischen Staates beschlagnahmt, sondern der private Besitz von Herren wie Oleg Wodkabiworoff. Diese Einzelperson hat mit einer zypriotischen Bank einen Vertrag abgeschlossen, der zypriotischem Recht unterliegt. Ob diese Einzelperson nun Alexis Timeodanaos heißt, Salomon Reibach oder eben Oleg Wodkabiworoff – Kunde ist Kunde, und nur, wenn die Banken ganz gezielt eine Sonderabgabe für bestimmte Nationalitäten erheben, wäre das ein Grund für internationale Spannungen. So aber werden alle gleich geschröpft, da ist es nur privates Risiko.

Was lernen wir daraus? Am besten, Sie schaffen Ihr Geld nach Singapur. Da ist es schön weit weg, vor allem im Krisenfall, wenn die internationalen Bankgeschäfte eingefroren werden. Dann müssen Sie in der Bankfiliale vorsprechen, also über eine Anzahl Grenzen anreisen. Das verhilft Ihnen zu wunderbaren Erlebnissen, wenn der Flugverkehr eingestellt wird. Und was Singapur auch immer über Ihr Geld beschließen mag, Sie werden nicht gefragt. Wie langweilig ist es dagegen, wenn Sie Ihr Geld unter der eigenen Matratze lagern, in Form von Gold und Silber, sicher vor Bankstern, sicher vor Inflation und weitgehend sicher vor Volldemokraten.

Am Beispiel Zyperns sehen Sie, was in einer Demokratie möglich ist. Zypern ist eine Demokratie, keine Diktatur, trotzdem hat die Regierung ihr Volk mit einem Federstrich enteignet. Glauben Sie, Merkel würde auch nur eine Sekunde zögern, dies Zypern gleich zu tun? Das Besondere an einer Demokratie ist ja gerade, daß das Volk nicht gefragt wird. Kohl, Genscher, Waigel haben sich um das Volk nicht geschert und auch nicht auf klügere Leute gehört, als sie die D-Mark abgeschafft haben. Bei Merkel ist bekanntlich alles alternativlos, weil sie zu faul oder zu dumm ist, um über Alternativen nachzudenken. Der Staat ist ein raffgieriges Monster, und dieses Monster greift zu, wann immer es das für richtig hält. Ihr Haus, Ihre Wohnung ist registriert, Ihr Auto ist registriert, Ihre Konten und Depots sind registriert und Ihre Bankschließfächer sind registriert. Auf alles, was registriert ist, hat der Staat jederzeit Zugriff, wie Sie an Zypern sehen, durchaus über Nacht.

Ja, ich gebe zu, Gold- und Silberverbote sind durchaus möglich. Doch das, was Sie zu Hause haben, läßt sich nicht per Federstrich einziehen, das erfordert ein Rollkommando, das eine Wohnung gründlich durchsuchen und sogar den Garten umgraben muß. Das würde hin und wieder geschehen, um es im Fernsehen zu zeigen und bei den Metall-Besitzern Panik auszulösen. Der Aufwand dafür ist jedoch enorm hoch, der Nutzen gering. Hunderte Haushalte, ja, aber Millionen? Zudem wird jeder damit Beglückte zetern, warum er und nicht der Herr Abgeordnete, der dort drüben wohnt, der Herr Bürgermeister oder der Herr Polizeichef. Der Staat sucht sich die leichten Opfer, also die registrierten Geldanlagen. Denken Sie an Zypern, retten Sie Ihr Geld!

Aus gegebenem Anlaß möchte ich noch auf zwei Dinge hinweisen: Erstens, Bargeld funktioniert sogar dann, wenn alle Bankrechner abgeschaltet sind und keinerlei Kartenzahlungen möglich sind. Zweitens, Bücher und Ausdrucke funktionieren völlig ohne Strom, im Gegensatz zu Rechnern, Tabletts und E-Book-Readern. Mit dem altmodischen Zeugs, Bargeld und Büchern, sind Sie auf eventuelle Störungen besser vorbereitet als mit den modernen Errungenschaften.

Quelle: michaelwinkler

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Der erste Dominostein „Bürgerenteignung“ ist gefallen. Zypern wird kein Einzelfall bleiben. Die Liste der Euro-Länder, in denen die Bürger früher oder später auch enteignet werden, ist lang. Wer ist als nächstes dran? Griechenland, Italien, Spanien, Portugal … bis hin zu Österreich, Niederlande, Deutschland. Die Reihenfolge ist unerheblich. Eine Möglichkeit, sich davor zu schützen, wäre:

Holen Sie ihr Geld von der Bank 

Es würde schon reichen, wenn nur fünf Prozent der  Geldeinlagen bei allen Banken abgezogen würden. Fragen Sie sich mal, warum Barzahlungen über einen gewissen Betrag in einigen Ländern bereits verboten sind. 

 

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Bankrott-Roulette mit Zypern und Spanien

Posted by krisenfrei - 16/03/2013

Tageskommentar 16.03.: Dr. Norbert Leineweber,
Bankrott-Roulette mit Zypern und Spanien. Die Kugel rollt.

Zypern ist extrem systemrelevant. Und Spaniens Schuldenrekord ist nur die Etappe zum nächsten Gipfel

Merkel ist anscheinend auf Spitzenwerte und persönliche Bestleistungen aus. Erst jetzt wird die Struktur ihrer Europolitik klar, konkret an der Zypern-Rettung: Wenn 0,15 % Wirtschaftsleistung in Zypern die restlichen 99,85 % in der EU gefährden ist das schon erstaunlich. Aber wenn es 0,15% Schwerkraft gibt, wird es auch den Rest bis zu 100% der Schwerkraft geben. So ist das eben in der Physik der Dr. Merkel. Absolut logisch und stringent zuende gedacht. Zypern ist eindeutig systemrelevant. Nun, fortunanetz hat sich bereits dazu geäußert, siehe Tageskommentar vom 05.03. 2013.

Immerhin hat die 20 Uhr Tagesschau gemeldet, dass Deutschland keinem einzelnen Land helfen darf, ansonsten bestünde eine Kollision mit dem Bundesverfassungsgericht. Wenn das wahr ist und Schäuble das nicht klarstellt, wäre das ungeheuerlich. Wie kann ein Kommentator der ARD mehr wissen als der Finanzminister?
Und was mach das ZDF im Heute Jornal? Ein Bankenvertreter der ING DiBa darf sich zur Systemrelevanz äußern. Tja, Lobbyisten scheinen die Berichterstattung gepachtet zu haben.

Mit 848 Mrd. Schulden hat Spanien einen neuen Spitzenwert erreicht und ist faktisch so gut wie pleite. 84,4% des BIP, damit ist der point of no return überschritten.Die Zinslasten werden so hoch, dass die Schuldenspirale nicht mehr gestoppt werden kann. Hätte man das in 1,8 Billionen Peseten umgerechnet, wäre Spanien heute saniert und könnte die Hälfte tilgen. So liegt es am Boden und alles ist weg.

Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch Euroromantiker wie Helmut Schmidt das einsehen. Man muss sich einmal die Meldung in der ZEIT zum Schuldendesaster in Spanien ansehen. Aufbereitetes Datenmaterial ohne auch nur die geringste Äußerung zu den Hintergründen. Hoppala, da haben wir die Interpretation der ZEIT doch fast überlesen: „Grund ist unter anderem die Bankensanierung.“ Das ist die Lesart wonach 40 Mrd. von einer Gesamtsumme von 848 Mrd. den Löwenanteil ausmachen. Tja, so ist sie eben die Berichterstattung in der ZEIT. Rechnet man 21 mal 40 ergibt 840, da ist das 21. Bierchen wohl schlecht gewesen. Es kann aber auch die 21. Zigarette des Helmut Schmidt gewesen sein, die die Redaktion vernebelte.

Es gibt aber noch eine Steigerung. Wir wiederholen nochmals einen gestrigen Aspekt: Bislang hat man Griechenland 240 Mrd. Euro an Hilfen zur Verfügung gestellt. Hätte man das in 480 Mrd. Drachmen umgerechnet, wäre Griechenland heute saniert und könnte die Hälfte zurück zahlen. So liegt es am Boden und alles ist weg.
Das sind frappierende Ähnlichkeiten.
Und vor lauter Brandmauer in Zypern, wird in den Medien immer der Rest vergessen. Nun heute haben wir Zypern und Spanien im Doppelpack, wobei der täglich wechseln kann. Demnächst sind es wieder Griechenland und Frankreich. Bankrottroulette dank Rettungsschirmwährung.

Und dann brauchen wir das Thema Italien und Frankreich erst gar nicht näher erläutern. Grillo liegt mit seiner Vermutung, dass Italien schon so gut wie raus ist aus dem Euro, nicht einmal so verkehrt. Ein Desaster größer als das andere. Und auch das von fortunanetz stets aufgezeichnete Szenario rückt in greifbare Nähe: Merkel kann das Desaster bis zur Bundestagswahl nicht mehr aussitzen. Es wird eng. Wie Recht wir doch hatten.

Quellen:

Spaniens Schulden auf Rekordhoch (FAZ)

Spaniens Schulden auf Höchststand (ZEIT)

Beppe Grillo: Italien ist de facto schon aus dem Euro draußen (Handelsblatt)

Grillo macht Tabuthema salonfähig (Handelsblatt)

Quelle: fortunanetz

 

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Polit. Künstler erstattet Strafanzeige gegen Behördenleiter

Posted by krisenfrei - 16/03/2013

von Werner May

Der polit. Künstler Werner May aus Fahrenwalde (MV) hat Strafanzeige gegen die Behördenleiter des Amtes-Uecker-Randow-Tal, des Finanzamtes Pasewalk und des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, die Landrätin des Landkreises Vorpommern-Greifwald, sowie gegen einen Beamten des Innenministeriums von MV erstattet. „Alle Behörden habe ich angeschrieben und um die Zusendung einer Verfassung geben, um zu erkennen für welchen Staat sie hoheitliche Aufgaben erfüllen. Keine Behörde hat darauf geantwortet.“ behauptet W. May.

Der Künstler zieht daraus den Schuss: Die Bundesrepublik von Deutschland wurde 1990 bei den Vereinten Nationen abgemeldet und Germany (Deutschland) wurde angemeldet. Seither nennt sich die Bundesregierung „Regierung des vereinten Deutschland“. Dieses Deutschland hat aber weder ein Volk, noch eine Verfassung, noch eine legitime Regierung. Kurz: Es gibt keinen Staat mehr.

Nach seinen Recherchen handelt es sich bei den angeblichen Behörden um Firmen. Demnach wären die angeblichen Beamten lediglich Angestellte ohne hoheitliche Befugnisse.

Ob die Staatsanwaltschaft berechtigt ist in dieser Strafanzeige Ermittlungen zu führen werde ich erkennen, wenn sie sich legitimiert hat“, sagt der streitbare Künstler und fordert folgende Kopien:

  1. Staatsgründungsurkunde für die Bundesrepublik von Deutschland auf deren Gesetze sich die o.g. Behördenleiter heute noch berufen.
  2. Eine vom Volk genehmigten Verfassung für die BRD.
  3. Eine Gründungsurkunde von dem „Vereinten Deutschland“, das jetzt Mitglied bei den Vereinten Nationen ist.
  4. Eine vom Volk genehmigte Verfassung von dem „Vereinten Deutschland“.
  5. Die Kopie des Amtsausweises (kein Dienstausweis!) des ermittelnden Staatsanwaltes, woraus zu erkennen ist, ob er noch für die erloschene Bundesrepublik von Deutschland oder bereits für das „Vereinigte Deutschland“ hoheitliche Aufgaben erfüllt.

Der gesamte Text der Strafanzeige ist zu finden unter www.widerstand-ist-recht.de

Werner May
Fahrenwalde, den 15.3.2013

 

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