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Archive for März 2013

Zum TEUfel mit den Banken-Rettern (Berufslügnern) !

Posted by krisenfrei - 31/03/2013

Die Dauer-Profiteure der Euro-Rettung

Auch in Zypern sollen Banker und ihre Gläubiger wieder geschont werden. Dabei gäbe es andere Wege, so Prof. Lorenz Jarass. Die Alternative ist, dass man die bestehenden Banken in Zypern bankrott gehen lässt. Die Teile, die für die Realwirtschaft zwingend erforderlich sind, vor allen Dingen für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, müssten vom Staat übernommen und weiter geführt werden.

Eigentlich müsste sich die EU nur auf die eigenen Regeln für die geplante Bankenunion besinnen. Denn die besagten: Eine Bank retten sollen erst Aktionäre, dann Gläubiger wie Anleihebesitzer. Nur im Notfall Sparer und Steuerzahler.

Dann wäre für die Dauer-Profiteure der Euro-Rettung die Vorstellung endlich einmal zu Ende.

 

Hier zeigt sich wieder einmal, wie unsere Beufslügner die Banken und nicht die europäischen Bürger retten.
Schickt diese Berufslügner aus Brüssel und anderen Euro-Ländern endlich zum TEUfel!

„Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt, und wir müssen damit rechnen, daß das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.“ (Angela Merkel)

Hier noch weitere Lügen unserer Berufslügner:

Politiker lügen

Da hilft nur Eins:

Sofortiges Verbot folgender Parteien: CDU/CSU, SPD, FDP, GRÜNE

 

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Die US-Bürger wurden … beraubt

Posted by krisenfrei - 31/03/2013

Die US-Bürger wurden ihrer wirtschaftlichen Perspektiven und ihrer Bürgerrechte beraubt

Von Paul Craig Roberts

Institute for Political Economy, 24.03.13

(http://www.paulcraigroberts.org/2013/03/24/americans-economic-prospects-and-civil-liberties-have-been-stolen-paul-craig-roberts/ )

Hinweis:

In letzter Zeit habe ich viele Interviews gegeben (aufzurufen über http://www.-paulcraigroberts.org/category/interviews/ ). Wenn Sie Zeit haben sollten, empfehle ich Ihnen, sie nicht mit Videospielen zu verplempern, sondern die Interviews anzuschauen. Immer wieder stellen mir Leser Fragen zu unserer wirtschaftlichen Lage und zum Abbauunserer Bürgerrechte. Leider kann ich nicht alle Fragen einzeln beantworten, und das ist auch nicht nötig. Ich habe zwei Bücher geschrieben, die Antworten auf viele dieser Fragen geben, und beide sind für wenig Geld erhältlich. Ich habe meinen Job getan. Nun liegt es an Ihnen, sich zu informieren. Die Kindle-Software (weitere Infos dazu unter http://de.wikipedia.org/wiki/Amazon_Kindle ) kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden, und damit können Sie die beiden auch als E-Books veröffentlichten Bücher auf Ihrem eigen Computer lesen. Sie brauchen also noch nicht einmal ein Kindle-Gerät. Hier sind die Internetadressen, unter denen Sie kostenlose Kindle-Software für Ihren Apple oder ihren PC downloaden können: für ihren PC unter http://www.amazon.com/gp/feature.html?ie=UTF8&docId=1000426311 und für Ihren MAC unter http://www.amazon.com/gp/feature.html?ie=UTF8&docId=1000464931.

Mein jüngstes Buch „The Failure Of Laissez Faire Capitalism And Economic Dissolution of the West“ (mit dem deutschen Titel „WIRTSCHAFT AM ABGRUND. Der Zusammenbruch der Volkswirtschaften und das Scheitern der Globalisierung“) ist ab März 2013 in Englisch auch als E-Book bei Amazon.com und Barnes&Noble verfügbar. Mein Buch wurde von Michael Hudson und Nomi Prims sehr gelobt und von Amazon-Kunden mit fünf Sternen bewertet [Stand 23. März 2013]. Eine Buchbesprechung von Pam Marten in Wall Street OnParade ist aufzurufen unter http://wallstreetonparade.com/2013/03/paul-craig-roberts%E2%80%99-primer-on-why-the-great-recession-is-the-new-normal/.

Liberalisten (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftsliberalismus ), die das Buch noch nicht gelesen haben, zucken schon wegen seines Titels reflexartig zusammen. Sie fragen sich, warum ich das gegenwärtige System des Filzokratie-Kapitalismus als Wirtschaftssystem des „Laissez faire“ (des Einfach-Laufen-Lassens, s. http://de.wikipedia.org/wiki/Laissez-faire ) bezeichne. Das tue ich aber überhaupt nicht. Das gegenwärtige System des mit der Regierung verflochtenen filzokratischen Kapitalismus ist das Endergebnis eines 25-jährigen Prozesses der Deregulierung. Die Deregulierung hat kein liberales Nirwana geschaffen. Sie hat zu einer immer stärkeren Konzentration der Wirtschaft und zu einem mit der Politik verfilzten Kapitalismus geführt.

Bei Amazon ist eine Einführung von Johannes Maruschzik nachzulesen (s. http://www.amazon.de/product-reviews/3938706384/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showView-points=1) , der mein Buch ins Deutsche übersetzt hat.

Man hat Euch nicht nur Eure wirtschaftliche Sicherheit, sondern auch Eure bürgerlichen Freiheiten gestohlen. Mein Mitautor Lawrence Stratton und ich haben die schrecklichen Details dieser Misere in dem Buch „The Tyranny of Good Intentions“ (Die Tyrannei der guten Absichten, s. http://www.paulcraigroberts.org/pages/books/the-tyranny-of-good-intentions-how-prosecutors-and-law-enforcement-are-trampling-the-constitution-in-the-name-of-justice/ ) dargestellt. Die US-Gesetze schützen die Menschen nicht mehr vor der Willkür der Regierung. Stattdessen ist das Recht zu einer Waffe in den Händen der Regierung umgestaltet worden.

Josie Appleton hat dokumentiert, dass die Gesetze auch in Großbritannien als Waffe gegen das Volk eingesetzt werden [ http://www.spiked-online.com/site/printable/13420/].

Das anglo-amerikanische Recht, das Fundament der Freiheit und eine der größten Errungenschaften der Menschheit, wurde zerschlagen.

Liberale halten die Freiheit für ein Naturrecht, und für manche Christen ist sie ein von Gott gegebenes Recht. Tatsächlich musste die Freiheit aber erst von den Menschen errungen werden; sie wurde im Lauf von Jahrhunderten vor allem von den Engländern erkämpft. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde die britische Regierung durch die „Glorious Revolution“ (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Glorious_Revolution ) gezwungen, sich künftig an das Recht zu halten. William Blackstone (s. http://de.wikipedia.org/wiki/William_Black-stone ) würdigte diesen Erfolg in seinen berühmten Kommentaren „On The Laws Of England“ (Über die Gesetze Englands, Informationen dazu s. http://en.wikipedia.org/wiki/Commentaries_on_the_Laws_of_England ); sie wurden zum Bestseller im vorrevolutionären Nordamerika und zum Fundament der Verfassung der USA.

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts und Anfang des 21. Jahrhunderts wollten die Regierenden in den USA und in Großbritannien nicht mehr hinnehmen, dass sie sich wie alle Bürger an die Gesetze halten müssen und begannen schrittweise, die Bindung der Regierung an das Recht zu beseitigen.

Frau Appleton nennt diese Entwicklung „eine tektonische Verschiebung in der Beziehung zwischen dem Staat und dem Bürger“. Die Bürger der USA und Großbritanniens werden jetzt nicht mehr von den Gesetzen geschützt und müssen wieder mit willkürlichen Verhaftungen und Anschuldigungen oder unbegründeten Inhaftierungen rechnen.

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Ganz Europa ist von der EU-Diktatur besetzt … Ganz Europa? Nein! Ein unbeugsames Island …

Posted by krisenfrei - 31/03/2013

Wie Island den Euro rettete und nun im Medien-Sumpf ersoffen ist

Coat_of_arms_of_IcelaWappen von Island

Reykjavík: Tatsächlich, wo ist Island in den Medien geblieben? Es ist schlicht weg, abgesoffen, nicht mehr existent. Bezogen auf seine Fläche von etwas mehr als 100.000 Quadratkilometer ist es kein keines Fleckchen Erde Europas. Bezogen auf seine Einwohnerzahl von gut 320.000 eher ein Winzling und nur ein Drittel der zyprischen Einwohnerschar, deren Bedeutungslosigkeit uns gerade in den letzten Tagen eindrucksvoll vor Augen geführt wurde. Jetzt könnte man meinen, die Nichtpräsenz der Insel hätte mit den wenigen Menschen dort zu tun. Dem ist aber nicht so, es geht eher um die generell schlechte Vorbildwirkung die diese Menschen auf die „Resteuropäer“ auszuüben im Stande wären.

Genau letzteres wird der Grund sein, warum man dieses sture Inselvolk hier tunlichst nicht mehr erwähnt, quasi totschweigt, allein um Ansteckungsgefahren zu vermeiden. Pures Gift für die jetzige EU-Kratie. Insoweit ist auch die Ferne dieser kalten Insel eine Eigenschaft, die die mediale Quarantäne stark begünstigt. Island ist (noch) nicht Mitglied der EU, sie stellten den Aufnahmeantrag erst im Juli 2009 und seither wird, wie üblich, lang verhandelt, dabei wird es wohl auch bleiben. Seit 1999 nimmt Island aber am Schengener Abkommen teil, sodass man recht gut und ohne große Formalitäten aus der EU dorthin reisen kann. Für jene die jetzt noch den Kopf schütteln, weil sie es geographisch nicht auf den Schirm bekommen: Island liegt zwischen Norwegen und Grönland und nordwestlich von England, so als grobe Orientierung und ja, Island ist noch da.

Um die Überschrift jetzt weniger rätselhaft wirken zu lassen, soll folgendes erläutert werden. Wäre Island zum Zeitpunkt des Beginns der Finanzkrise und beim Zusammenbruch seines Bankwesens Mitglied der Euro-Zone gewesen, dann hätte es durch sein radikales Verhalten in der Sache den Euro zu Fall gebracht und damit die Union gesprengt. Andere Länder, die den Euro haben und möglicherweise mit ähnlichen Optionen liebäugelten, wurden von Brüssel aus massiv erpresst und gegängelt, dass sich entsprechende Gedanken gar nicht erst großartig ausbreiten konnten.

Island Karte

Deshalb kann man ruhigen Gewissens behaupten, dass Island durch seine „Nichtmitgliedschaft“ in der Euro-Bande, dieser bislang das Leben gerettet hat. Oder anders ausgedrückt, wäre Island zu dem Zeitpunkt Euro-Teilnehmer gewesen, hätte man vermutlich eher eine „Befreiungsarmee“ dorthin entsandt, um die sturen Isländer mit dem Gewehrlauf wieder auf die EU-Staatsräson einzuschwören, als den Euro krachen zu lassen. Nach geltenden EU Bestimmungen hätte man bestimmt auch einen Weg gefunden dies als Aufstand zu deklarieren. Aber betrachten wir jetzt ein wenig genauer was dort abgegangen ist, auch noch passiert und weshalb man die Insel, als Hort einer neuen Demokratie hier doch lieber totschweigt.

Isländische Krisenbewältigung

Nach dem Zusammenbruch des isländischen Bankensystems hat man dem Druck der internationalen Banken, des IWF und auch diverser anderer Nationen widerstanden und eine Vergemeinschaftung der durch die Banken verursachten Verluste rigoros abgelehnt. Ergänzend dazu haben die Bürger die amtierende Regierung aus dem Amt gejagt und viele für das Drama verantwortliche Politiker und Banker vor Gericht gestellt und tatsächlich auch allerhand Gefängnisstrafen für diese Verfehlungen ausgeteilt. Verfehlungen, für die im restlichen Euro-Raum und in anderen Ländern bis heute noch millionenschwere Boni an die Banker ausgereicht werden. Also noch ein Grund mehr dies alles zu verschweigen.

Dessen aber noch nicht genug. Der Preis dafür war zunächst die Staatspleite und damit auch eine Art internationale Isolation und Ächtung. Immerhin hatten es die kriminellen Bankster geschafft einen Haufen an Verbindlichkeiten aus Fehlspekulationen und Fehlinvestitionen von sage und schreibe 900 Prozent des isländischen Bruttosozialprodukts aufzutürmen.

Jetzt haben aber die 320.000 Insulaner nicht den Kopf ins Eis gesteckt, auch nicht in den kalten Sand, nein sie fingen jetzt gerade mal an sich und ihren Staat neu zu erfinden und sind aktuell noch dabei. Damit zeigen sie auf ganz ekelhafte Weise einem Moloch namens EU jetzt einmal mehr wie Demokratie richtig funktionieren kann. Ein Sakrileg, denn nichts wird in der EU und der Euro-Zone mehr verabscheut als direkte Demokratie, weil es nachweislich den Interessen einiger weniger sehr stark schadet und die Volksausbeute aufs höchste gefährdet.

Demokratie neu definiert

Und genau in dieser Phase steckt Island derzeit noch. Ein kleiner Rat von gut 25 Menschen arbeitet hart daran an, eine neue, eigene Verfassung auf die Beine zu stellen. Der Prozess selbst ist sehr bemerkenswert und in höchstem Maße transparent. Dies begann bei der Auswahl der Menschen die dieses Werk vollbringen, wie auch für die Offenheit bei der Gestaltung, bei der dem Grunde nach alle Isländer online zusehen können.

Keine Politiker sind mehr an der Erarbeitung der neuen Verfassung beteiligt und diejenigen die diesen Job machen haben einen entsprechenden Leumund im Volk der sie dorthin geführt hat. Und das Volk selbst kann jederzeit zusehen, kommentieren, anregen, ergänzen, Fragen stellen oder auch nur kritisieren. Der Prozess hält derzeit noch an und ist nicht abgeschlossen. Wer darüber noch mehr und genaueres erfahren möchte, der kann sich diesen äußerst inspirierenden Artikel einer italienischen Radioreportage dazu antun Neues von der Finanzkriegsfront, wobei dieser Artikel von „Terranetz.org“ auf Deutsch gehalten ist und den ganzen Werdegang rund um die Krise und die neu zu erarbeitende Verfassung des Landes wunderschön erläutert und zusammenfasst. So gut, dass man wieder richtig Lust auf echte Demokratie bekommt. Wer Details dazu sucht und mag, der sollte den Artikel lesen.

Island ist brandgefährlich für die EU

Nun sollte auch dem letzten Betrachter schon klar werden warum am Ende auch die noch andauernden Beitrittsverhandlungen zur EU werden scheitern müssen. Es mag bei einigen Kooperationen, wie beispielsweise dem Schengen Abkommen und vergleichbaren bleiben, aber ein vollwertiges EU und Euro-Zonen Mitglied kann Island unter solchen Voraussetzungen nicht mehr werden. Denn sie müssten wieder ähnlich undemokratische Gebilde über ihrer neuen Verfassung dulden, was nach derartigen Mühen wohl ausgeschlossen scheint. Wenn man dazu dann noch betrachtet wie wenig sich die EU selbst an eigene Verträge und Abkommen hält, dann muss einem Normalbürger schon Angst und bange werden.

Genau die aufgezeigten Faktoren dürften die Gründe dafür sein, warum man in der Europäischen Union diese Insel am liebsten gänzlich versenken möchte, nicht nur in den Medien. Island stellt eine echte Bedrohung für jede indirekte oder repräsentative Demokratie dar, jedenfalls solange über diese eisigen Hinterwäldler noch berichtet wird. Für uns ein Grund mehr. Die EU ist ja noch viel weiter von echter Bürgerbeteiligung entfernt als manche Nationalstaaten und hat mit Demokratie deshalb schon rein gar nichts mehr zu tun.

Island hat ein Knechtschaftssystem gekippt und ist dabei zu zeigen wie Selbstorganisation von Menschen funktionieren kann. Das Argument, welches jetzt zu erwarten ist, dass dies bei Abermillionen von Menschen nicht mehr funktionieren können soll, scheint ziemlich verlogen, aber wir werden uns auch solches mit Sicherheit seitens unserer Offiziellen noch anhören müssen, sollten wir auf die verwegene Idee kommen Island für dieses Vorhaben als Beispiel anzuführen. Wer also den Gedanken einer ehrlichen und volksnahen Demokratie für erstrebenswert hält, der sollte sich von Zeit zu Zeit einmal nach dem Wohlbefinden dieser 320.000 Insulaner auf Island erkundigen, damit sie eben nicht aus den Augen und aus dem Sinn verschwinden. Das Verhalten der Isländer verdient höchsten Respekt.

Quelle: qpress

 

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Die Magie der Angst

Posted by krisenfrei - 30/03/2013

Von Susanne Kablitz

Angst ist eine lähmende, eine höchst unangenehme Emotion.

Angst ist ein Gefühl, dass sich meist schleichend ankündigt, Schüttelfrost verursacht und einem die Kehle zuschnürt. Angst lässt sich nur sehr schwer steuern und findet oftmals auf ganz subtilen Wegen den Eingang in unsere Seele. Dort wirkt Angst oft zerstörerisch. Angst ist ein uraltes, in unseren Genen verankertes Gefühl, mit dem die meisten Menschen nicht gut umgehen können.

Neben dem vollkommen normalen Fluchtreflex, der in akuten Gefahrensituationen überaus sinnvoll ist, löst Angst in uns ein Gefühl der vollkommenen Hilflosigkeit aus. Wir fühlen uns schutzlos, schwach, unsicher und sind im Moment der akuten Angst ein Opfer dieser Emotion. Seit frühester Kindheit sind wir mit diversen Emotionen tief vertraut; sie sind sozusagen „in uns angelegt“.  Aus meiner Sicht ist Angst eines der beeindruckendsten Gefühle. Ein Empfinden, dass jegliche Handlungsmöglichkeit einschränkt, bisweilen sogar unmöglich macht.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mich als Kind gefühlt habe, wenn meinen Eltern mir, wenn ich mal wieder um jeden Preis meinen Willen durchsetzen wollte, damit gedroht haben, mich allein im Supermarkt zurück zu lassen. Es war immer der gleiche Prozess: Drohung –  Nichtbeachtung- nochmalige Drohung („ beim nächsten Mal sind wir wirklich weg“)  – wieder Nichtbeachtung (wobei ich schon ein wenig ängstlicher wurde) – tatsächliches „Weggehen“ – Angst, Panik und dann natürlich das Brechen meines Willens! Immer das Gleiche und das Ziel meiner Eltern war erreicht.

Das hat sich bis heute nicht verändert, die Praktiken sind gleich geblieben und es funktioniert noch immer.

Nun sind wir irgendwann alle erwachsen geworden und doch: Dieses Muster vom „Alleingelassen werden“ vom „Aussenseitertum“, „vom Isoliert sein“ führt immer wieder dazu, dass wir uns zu Dingen hinreißen lassen, die wir eigentlich nicht wollen. Die wenigsten Menschen sind so in sich verankert, so in sich ruhend, dass sie sich von ihren Überzeugungen nicht abbringen lassen.  Die sich nicht verschrecken lassen, sich ihren Ängsten und Unsicherheiten stellen und somit ein autarkes Leben führen. Ein Leben, das wirklich Freiheit bedeutet. Nun sind diese Menschen noch in der Minderheit, sie sind seltene Exemplare. Diese Menschen brauchen sehr viel Kraft und Energie, um in unserer heutigen Zeit, wo das Mittel der Angst nur allzu gern eingesetzt wird, bestehen zu können.

Angst zu verbreiten, ist eine gemeine, hässliche Möglichkeit, einen anderen Menschen für seine Motive und Wünsche zu instrumentalisieren. Sofern Angst dazu benutzt wird, einen Menschen zu manipulieren, ist dies eine moralische Bankrotterklärung desjenigen, der diese  tief in uns sitzende Emotion für seine Zwecke nutzt.

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AWD-Berater wegen Arglistigkeit zum Zahlen verurteilt

Posted by krisenfrei - 29/03/2013

Die Wiener Rechtsanwältin Astrid Wagner hat gegen einen AWD-Finanzberater ein erstaunliches Urteil erwirkt. Der Berater, der zu einer Kundin ein besonderes Vertrauensverhältnis hatte, muss im vollen Umfang persönlich für den Schaden haften, entschied jetzt das Bezirksgericht (BG) Döbling (Geschäftszahl 11 C 979/11p-43).

 Der Berater hatte der Klägerin 2007 dazu geraten, ihr ererbten Einfamilienhaus zu verkaufen und ihr zugesichert, den Betrag und weitere Ersparnisse in Höhe von insgesamt 329.300 Euro in eine sichere Anlage, „so sicher wie auf einem Sparbuch“, zu investieren.

 Wie sich allerdings rausstellte, hat der AWD-Berater ausschließlich Aktien der Immofinanz, der Immoeast, der Constantia Vorsorge und der Constantia European Property erworben. Eine Aufklärung über die Risiken dieser Titel erfolgte nicht. Er habe die Vertrauensstellung ausgenützt und die Klägerin „arglistig in die Irre geführt“, so die Richterin Brigitte Haas in ihrem Urteil.

 Im Herbst 2008 stürzte der Kurs der Constantia-Aktien ins Bodenlose ab. Im Dezember 2010 zog die Frau die Reißleine und trennte sich von ihren erworbenen Anteilen, die sie zuvor für 82.200 Euro erstand. Übrig blieben 38.203 Euro. Den Differenzbetrag klagte ihre Anwältin direkt beim Berater ein. Zuvor hatte die AWD einen Teil des entstandenen Schadens aus dem gesamten Investments auf dem Vergleichsweg gezahlt.

 Der Frau wurden aber in einem Ausgleichsverfahren nur knapp 8.800 Euro zugesprochen, denn der Berater befand sich selbst in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten, da er Ende 2009 den Konkurs und im Januar 2010 den Zwangsausgleich anmeldete.

Weitere Infos zum AWD:

AWD – Abzocke mit System !

AWD: Klagt, Leute – noch ist Zeit !

Leider trifft das Urteil gegen den AWD nicht direkt den Drückerkönig

 

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Island: Statt Banker-Boni Haftbefehle

Posted by krisenfrei - 29/03/2013

Island: Statt Banker-Boni Haftbefehle – “Wer spekuliert trägt das Risiko”

Posted by aikos2309

Als der isländische Premierminister Geir Haarde im Oktober 2008 seine Rede an die kleine Nation mit “Gott schütze Island” beendete, hatte er seine Landsleute gerade darüber informiert, dass Island und damit alle 300.000 Isländer pleite waren.

Island war das erste Land, das durch einen windigen Boom mit dubiosen Bankkrediten kollabierte. Vier Jahre später steht Island da als Phönix aus dem ewigen Eis. Wie haben sie es gemacht? Statt Boni an Banker zu verteilen, gab es Haftbefehle. Der Staat rettete nicht die Banken, sondern seine Einwohner.

Den kleinen Hausbesitzern erließ man die aufgeblähten Hypotheksschulden. “Wer spekuliert, trägt das Risiko, nicht wir”, sagten die Isländer selbstbewusst. Deshalb gab es auch keine Einschnitte im Sozialstaat und die einheimische Wirtschaft wurde gestärkt.

Die Arbeitslosigkeit sank drastisch und nun steht Island vor einem gesunden Neuanfang.

Ein isländisches Wunder oder ein Vorbild für andere Nationen? Übrigens hat Island keine Lust mehr, der EU beizutreten.

Link zum Radiobeitrag

Ex-Chef der Kaupthing-Bank kommt vor Gericht

Knapp fünf Jahre nach Zusammenbruch des isländischen Finanzsektors steht dem früheren Chef der Kaupthing-Bank ein Prozess bevor. Gegen Heidar Mar Sigurdsson und acht weitere frühere Angestellte der damals größten isländischen Bank werde am 24. April vor einem Bezirksgericht in der Hauptstadt Reykjavik Anklage erhoben, sagte Sonderstaatsanwalt Olafur Thor Hauksson. Das Verfahren gegen sie könne ein Jahr dauern. Sigurdsson werden Betrug und Manipulation des Aktienkurses der Bank vorgeworfen.

Der Ex-Kaupthing-Chef soll laut Staatsanwaltschaft einen Kredit bei der Kaupthing aufgenommen haben, um Aktien der Bank zu kaufen. Diese habe er dann für 572 Millionen Kronen (etwa 3,6 Millionen Euro) an seine eigene Firma verkauft – und mit der Transaktion einen Gewinn von 325 Millionen Kronen gemacht. Zwei Monate später brach die Kaupthing zusammen.

Medienberichten zufolge stehen auch sechs früheren Verantwortlichen der Landsbanki Anklagen bevor, der damals zweitgrößten Bank Islands. Auch gegen vier frühere leitende Mitarbeiter der ebenfalls Pleite gegangenen Glitnir-Bank wird ermittelt, wie der Rundfunksender RUV meldete.

Kaupthing, Glitnir sowie Landsbanki hatten bei ihrem Kollaps 2008 einen riesigen Schuldenberg hinterlassen. Die Pleite der Großbanken und die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise ließen den isländischen Finanzsektor damals in sich zusammenbrechen.

Die Reykjavík-Nikosia-Connection

Die Situation im Eurokrisenland Zypern ist durchaus mit der in Island 2008 ver-gleichbar. Der isländische Finanzsektor war damals mit dem Zehnfachen des Brutto-sozialprodukts relativ gesehen noch stärker aufgebläht als der der Mittelmeerinsel.

Anleger waren durch hohe Zinsen und großzügige Finanzgesetze angelockt worden – auch solche aus Russland; den Verdacht auf Geldwäsche gab es auch damals. Zeitweise ver-handelte auch Reykjavík mit Moskau über Finanzhilfen, um den Kollaps abzuwenden. Doch die Regierung ließ die Banken pleitegehen.

Vor allem angesichts einer Bevölkerung, die auf der Straße und per Stimmzettel die Belastung der Steuerzahler mit Bankschulden strikt ablehnte, wurden Kleinanleger schließlich über die Einlagensicherung entschädigt. Kapitalanleger, Eigentümer und Aktionäre erlitten teilweise herbe Verluste.

Der Gerichtshof des Europäischen Freihandelsabkommens (Efta) stellte Ende Januar fest, dass Island korrekt handelte, als es über die Kapazität der gesetzlichen Einlagen-sicherung hinaus Forderungen gegenüber der Staatskasse aus den Bankenpleiten ablehnte. Begründung der Efta-Richter: Die EU-Bankenrichtlinien gäben nichts für weitergehende Verpflichtungen der Staaten her.

Islands Wirtschaft hat sich wesentlich schneller vom Crash erholt, als 2008 befürchtet worden war. Derzeit erzielen die Insulaner die höchsten Wachstumsraten in Europa. Das Land refinanziert sich an den Finanzmärkten mittlerweile sogar billiger als Italien oder Spanien. Die Geschichte Islands als Finanzzentrum mit international tätigen Banken gehört allerdings der Vergangenheit an.

Quellen: PRAVDA-TV/dradio.de/sueddeutsche.de/taz.de vom 28.03.2013

Quelle: pravdatv 

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Von dem Hosenanzug und dem Gollum im Rollstuhl ist derartiges allerdings nicht zu erwarten. Sie dienen lieber der Hochfinanz als dem eigenen Volk.  

 

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Die sogenannten Geschäftsmodelle der Banken

Posted by krisenfrei - 29/03/2013

von Manfred Gburek 

Operation gelungen, Patient Zypern lebt. Aber wie! Geld knapp, Zukunft ungewiss, nur die Hoffnung stirbt zuletzt. Das Schlimme daran: Bankkunden mit Beziehungen haben ihr Geld längst in Sicherheit gebracht. Da helfen auch keine zur Schau gestellten Entlassungen oberster Banker, um das Volk zu beruhigen. Dessen Vertrauen ist dahin. So weit die aktuelle Bestandsaufnahme.

Was folgt daraus? Für Zyprer auf jeden Fall viel, in erster Linie Schlechtes. Und für den Rest der Eurozone? Unmittelbare Auswirkungen sind nicht auszumachen. Wohl dagegen mittelbare, und die haben es in sich: Die verschiedenen handwerklichen Fehler bei den Versuchen, Zypern zu retten, sollen sich nicht noch ein Mal wiederholen. Also gilt es vorzubeugen: gegen Kapitalflucht, Steuerhinterziehung, Korruption, Geldwäsche und einiges mehr. Deshalb brüten zurzeit einige Expertengruppen aus der Eurozone fieberhaft über Plänen zur Vereinheitlichung der Spielregeln.

An erster Stelle im Fokus: eine gemeinsame Einlagensicherung für alle Euroländer. Sie wird mehrstufig sein, das heißt, die bestehenden Systeme (gesetzlich und freiwillig) sollen irgendwie integriert werden. Wie, ist in den erwähnten Expertengruppen umstritten. Eines steht indes fest: Der im Fall Zypern zunächst zustande gekommene und später revidierte Unfug, auch kleine Sparer zur Rettung des Landes vor der Pleite heranzuziehen, wird sich nicht wiederholen.

Wie steht es um die sogenannten Geschäftsmodelle der Banken? Da wird es schon etwas schwieriger. Es gibt Banken mit und ohne Altlasten aus den Jahren 2008/09. Die einen halten sich bei der Kreditvergabe zurück, die anderen springen in die Bresche, diktieren dann allerdings die Konditionen gegenüber ihren Kunden nach Gusto. Man muss streng zwischen dem klassischen Kreditgeschäft und dem Investment Banking unterscheiden. Im ersten Fall kassieren die Banken eine verhältnismäßig geringe, aber stetige Zinsmarge, im zweiten Fall recht üppige einmalige oder mehrmalige Honorare, etwa für die Vermittlung von Fusionen und Übernahmen.

Und wer kümmert sich um die privaten Kunden, die einfach nur ihr Geld möglichst rentabel anlegen wollen? Banken einschließlich Sparkassen bieten ihnen zu diesem Zweck überwiegend Fonds an. Dieses Verfahren dient der Rationalisierung und wirft nebst Provisionen noch erkleckliche Gebühren ab. Aber dient es auch den Kunden? Eher nicht, denn die meisten Fonds sind spezialisiert, sodass erst eine Fondsmischung den erforderlichen Risikoausgleich schafft. Als Problemlöser bieten sich börsengehandelte passive Fonds an, die ohne die üblichen Fondsmanager auskommen. Doch an ihnen verdienen Banken nicht genug, also bieten sie sie ihren Kunden nur ungern an.

Ich bin immer wieder erstaunt, was den Banken so alles einfällt, um auch weniger betuchte Kunden zu gewinnen oder zu halten. Das begann bereits 1994 mit der Gründung der Direkt Anlage Bank (heute DAB Bank) durch die HypoVereinsbank (heute ein Teil von Unicredit). Kurz darauf folgten die Konkurrenten Consors (heute Cortalconsors) und comdirect, später weitere. Sie alle witterten ein großes Potenzial in Kunden, die es leid waren, für jeden Aktienkauf oder -verkauf ein ganzes Prozent Provision unabhängig vom Auftragswert zu zahlen. Sie wollten den Nachteil, den sie durch die von ihnen propagierten niedrigeren Provisionssätze erlitten, mithilfe eines schwungvollen Aktienhandels kompensieren.

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Zyperns Schicksal steht ganz Europa bevor

Posted by krisenfrei - 29/03/2013

Spanische LaRouche-Bewegung: Zyperns Schicksal steht ganz Europa bevor – Glass-Steagall jetzt!

Die spanische LaRouche-Bewegung veröffentlichte am 25.März eine Erklärung mit dem Titel: „Zypern macht klar: raus aus dem Euro und jetzt Glass-Steagall – oder unsere Konten werden von bankrotten Banken geplündert.“

„Die neue Phase der Eurokrise, die das Diktat der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds gegenüber dem kleinen Land Zypern hervorgerufen hat, offenbart auf dramatische Weise die wahre Natur der sog. Troika als Statthalter für die City of London und Wall Street. Die europäischen Institutionen zeigten mit ihrem Vorgehen, auf die Einlagen der Bankkunden zuzugreifen, daß ihnen das Wohlergehen der Bürger völlig egal ist.

Während die europäischen Banken seit Beginn der Finanzkrise hunderte von Milliarden €uro erhalten haben, verlangte die EU als Gegenleistung für eine Kreditlinie von 10 Mrd. € eine „Steuer“ auf alle Bankeinlagen, um zusätzliche 5,8 Mrd. € zu stehlen. Mit anderen Worten: die Bürger haben ab sofort für das klaffende Loch aufzukommen, das durch die private Finanzblase verursacht wurde. Und das nicht nur durch brutale Kürzungen im Gesundheits- und Erziehungssektor, bei den Renten und anderen Sozialleistungen, wie es bereits in Spanien, Griechenland, Italien, Portugal und anderswo praktiziert wurde, sondern auch noch direkt, indem ihre Bankkonten geplündert werden.

„…Der Damm ist gebrochen; das Eurosystem zeigt seine wahres Gesicht. Keine Sparpolitik der Welt wird ausreichen, um den Euro zu retten. Was Zypern passiert ist, droht jetzt Spanien, Griechenland, Portugal und anderen Ländern der Region. Wie Athina Kyriakibou von der Zypriotischen Demokratischen Partei feststellte, ist die Zeit für die Bürger aller betroffenen Länder gekommen, gemeinsam unsere Nationen vor der kriminellen Ausplünderung zu verteidigen und eine Ausbreitung in das übrige Europa zu verhindern.

Die spanische LaRouche-Bewegung erklärt ihre volle Unterstützung und Solidarität mit Zypern und ruft die zypriotische Regierung, die spanische Regierung und alle Regierungen der Eurozone auf, dringend die folgenden Maßnahmen zu ergreifen:

1) Alle Nationen müssen so handeln wie das zypriotische Parlament: Ein klares Nein zur mörderischen Sparpolitik und dem fortgesetzten Diebstahl der Banken.

2) Austritt aus dem Euro und Rückkehr zu nationalen Währungen, um die währungspolitische und finanzielle Souveränität wiederherzustellen

3) Gründung einer nationalen Kreditbank, um das ursprüngliche Glass-Steagall-Gesetz von Franklin D. Roosevelt einzuführen. Das heisst, strikte Trennung der Banken, die produktiven Kredit vergeben, von spekulativen Aktivitäten und toxischen Finanzinstrumenten. Die zuerst genannten müssen geschützt werden, während die letzteren unter der Last der Krebsgeschwulst, die sie verkörpern, untergehen sollen.

4) Ein Programm der nationalen Wirtschaftswiederaufbaus der produktiven physischen Kapazitäten, auf der Grundlage des Programms für Südeuropa und die Mittelmeerländer im Kontext des großangelegten Infrastrukturprogramms der ‚Weltlandbrücke‘. Diese Konzepte wurden von der LaRouche-Bewegung entwickelt und international verbreitet.“

Weitere Informationen auf spanisch finden Sie auf Facebook Movimiento LaRouche Espana, www.larouchista.com

Quelle: bueso

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Nigel Farage: „Holt Euer Geld von der Bank…“

Posted by krisenfrei - 28/03/2013

von Heiko Schrang

„In der Zeit des Universalbetrugs ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat.“

Nur der Gutgläubige geht sorgenfrei in das lange Osterwochenende und denkt dass sich die Ereignisse in Zypern in naher Zukunft in Luft auflösen werden. Tatsache ist, dass der einzige EU-Rebell und Chef der britischen Liberalen im Europa-Parlament, Nigel Farage, vor einigen Tagen dazu aufgerufen hat: „Holt Euer Geld von der Bank, so lange ihr noch könnt.“ (Lesen Sie mehr zu Nigel Farage in dem Buch an das sich kein Verlag traute: „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ http://www.macht-steuert-wissen.de/shop/kaufen.php).

In einem Interview auf Russia Today sprach er davon, dass selbst er in seinen verwegensten Gedanken es nicht für möglich gehalten hatte, dass die EU den Leuten in der Krise das Geld einfach „stehlen“ würden. Ferner sagte er, es sei sinnlos in der Eurozone zu investieren, da sie von Leuten regiert werde, die die Prinzipien von Demokratie und Rechtstaatlichkeit nicht achten.

Selbst das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten in Russland warnte kürzlich davor, Geld weiterhin in westlichen Banken zu belassen.

Die Parteienvertreter streuen, wie der Sandmann, der Bevölkerung regelmäßig Sand in die Augen, um ihr weiszumachen, dass die Ersparnisse auf der Bank sicher seien.

In Wahrheit wird anderenfalls befürchtet, dass ein Banken-Run auch Deutschland erreichen könnte. Erst im Herbst 2008, hatte die Bundeskanzlerin eine Staatsgarantie für Spareinlagen ausgesprochen, um dies zu verhindern. In diesem Zusammenhang wird auch immer wieder von dem Einlagensicherungsfonds bei deutschen Banken gesprochen, der die Spareinlagen angeblich schützen soll. Wie funktioniert nun tatsächlich die Einlagensicherung bei den deutschen Banken? Aus dem Statut geht eindeutig hervor, dass ein Rechtsanspruch auf die Einlagen nicht besteht. Das Geld auf der Bank ist kein geschütztes Gut. Es ist vielmehr ein Versprechen, dass die Bank gibt. Sie verspricht, das Geld, das man ihr gegeben hat, auf Verlangen wieder an den Eigentümer zurückzugeben.

Das Problem hierbei ist, dass viel mehr Geldansprüche bei Banken bestehen, als Geld tatsächlich, physisch vorhanden ist.

Mit anderen Worten, momentan sind etwa 900 Milliarden Euro an Eurobanknoten und –münzen im Umlauf. Bei einem Geldvermögen in Deutschland von ca. 5 Billionen Euro bedeutet dies, dass für jeden Deutschen ein Barvermögen in Höhe von lediglich 2.000,00 Euro zur Verfügung stehen würde. Aufgrund von diversen Beteuerungen und angeblichen Garantien diverser Politiker, glauben viele Bürger, dass sie jederzeit ihre Ersparnisse in bar von der Bank abheben könnten.

Dem ist jedoch nicht so, da wir in Wahrheit ein Giral-Geldsystem (Geldschöpfung aus dem Nichts) haben, und als Folge daraus die Ersparnisse auf dem Konto nicht physisch existieren. Im Ernstfall sind sie nämlich nur ein kleines nettes Stück Papier – Girokontoauszug – auf dem ein paar Zahlen stehen.

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Die EU und Zypern

Posted by krisenfrei - 28/03/2013

von Gert Flegelskamp

Im letzten Beitrag habe ich über den Trojaner berichtet, der mich erwischt hat und mir natürlich auch die Frage gestellt, wie er auf meinen PC gelangen konnte, vorbei an der Sicherungssoftware. Wie berichtet, hatte ich schon zuvor merkwürdige Aktivitäten festgestellt, Stimmen aus dem Lautsprecher, plötzliche Aktivitäten des IE, ohne dass etwas lief und wenn ich dann „Browser löschen“ laufen ließ, wurden viele Dateien gelöscht, obwohl ich nicht hatte laufen lassen. Nun denke ich, der Trojaner wurde nicht als Ganzes überspielt, sondern in Einzelteilen, die dann den eigentlichen Rumpf übernahmen, ohne dass die Sicherungssoftware etwas merkte.

Nun will ich Sie nicht weiter mit dem Trojaner langweilen, oder vielleicht doch, dieses Mal aber mit einem politischen Trojaner. Anlass ist das Geschehen in Zypern und dieses Geschehen lässt mich auch das Thema EU und Euro einmal mehr überdenken. Ich weiß natürlich, dass viele Menschen in Europa die EU als Heilsbringer sehen, die den dauerhaften Frieden und beste Wirtschaftsbeziehungen garantiert. Werfe ich dabei einen Blick auf das Geschehen in den USA, die ja auch aus dem Zusammenschluss von inzwischen mehr als 50 Staaten entstanden ist, dann halte ich den Gedanken an dauerhaften Frieden und beste Wirtschaftsbeziehungen für abwegig. Offenbar auch die EU, die ja im Lissabonvertrag die Modernisierung und Aufrüstung der EU-Staaten verlangt und sich inzwischen in etlichen Staaten außerhalb der EU „engagiert“.

Parallel dazu werfe ich einen Blick auf aktuelles Geschehen in Deutschland, wo Hessen und Bayern gerade Klagen gegen den Länderfinanzausgleich eingereicht haben, weil sie die „reichen“ Länder in Deutschland sind und nicht für die „armen“ Länder blechen wollen. Aber warum sind es „reiche“ Länder? Doch nur deshalb, weil wir ein föderaler Staat sind und damit aufgeteilt in Bundes- und Landes- Einkommen und Steuerpflichten. Wären wir nicht föderal organisiert, würde der Staat Deutschland alle Steuern festlegen und erheben, über das Schulsystem für ganz Deutschland bestimmen und könnte sogar Grenzen für die Gemeindesteuern in Form der Körperschaftssteuer und deren Hebesatz festlegen. Und weil es kein föderales Prinzip gäbe, würde auch die Steuerverteilung an die wirtschaftlich schwächer aufgestellten Regionen keine Aufregung verursachen.

Nun kommen wir wieder zur EU. Die EU-Staaten sind doch nichts anderes, als die deutschen Länder, wenn man von den reinen wirtschaftlichen Aspekten ausgeht. Staaten wie Deutschland, Frankreich und die nordischen Staaten sind doch vergleichbar mit den Ländern Bayern, Baden Württemberg, Hessen und Hamburg. Staaten wie Zypern, Griechenland, Irland, Portugal usw. kann man mit den Ländern vergleichen, die in Deutschland vom Länderfinanzausgleich „profitieren“ und Berlin und Zypern weisen da mehr Ähnlichkeit miteinander aus, als uns lieb ist. Es ist schlicht so, dass die EU aus wirtschaftlich unterschiedlich starken Staaten gebildet wurde. Wird sie mal zu den vereinigten Staaten von Europa, wird sie nicht darum herumkommen, auch ein System wie den Länderfinanzausgleich einzuführen. Einem Teil dieser EU-Staaten wurde der Euro aufgepfropft. Durch die Gemeinschaftswährung wurden ihnen die Möglichkeiten genommen, sich dem weltweiten Währungsspektakel anzupassen. Also haben Sie nach anderen Wegen gesucht, indem Sie Kapital mit niedrigen Steuern anlockten.

Presse und Politik werden ja nicht müde, immer wieder zu beteuern, dass diese Länder über ihre Verhältnisse gelebt hätten und das wurde uns auch anhand von Beispielen ständig bewiesen. Aber die Presse, wer ist das eigentlich? Das sind DuMont-Schauberg, die WAZ-Gruppe, Springer, Bertelsmann, Burda, Holtzbrinck und die DDVG, bis auf die DDVG alles deutsche Oligarchen und die DDVG ist eine der SPD gehörende Verlagsgruppe. Wer in diesen Verlagen seinen Job behalten will, der berichtet, was opportun und nicht, was Sache ist (die Links zu den Verlagen sind schon ein wenig älter, da kann sich inzwischen also einiges verschoben haben).

Meinung in Deutschland wird nicht gebildet, sondern gemacht und das gerade von Schwarz-Gelb verabschiedete Leistungsschutzrecht soll aus meiner Sicht vor allem dazu führen, dass man den Betreibern von Internetseiten auf die Finger klopfen kann, wenn sie aus den Presseorganen zitieren und das Ganze dann inhaltlich analysieren. Zwar haben SPD und Grüne im Vorfeld dieses so genannten Rechts viel Wirbel gemacht, es dann aber anstandslos passieren lassen. Besonders bei der SPD verständlich, weil sie ja nun gegen Blogger vorgehen kann, die aus Zeitungen zitieren, die zur DDVG gehören. Sie hatte nie vor, gegen das Leistungsschutzrecht ernsthaft Einwände zu erheben, sondern hat lediglich ein wenig Wahlkampftheater gespielt.

Diese Presse ist es auch, die dieses Europa als Union permanent als unverzichtbar für Deutschland beschreibt, aber für mich ist dieses Europa mit dem Trojaner vergleichbar, der meinen PC infiziert hat. Man hat mit einer Unzahl von Verträgen dieses Europa Stück für Stück aufgebaut und mit jedem Vertrag die Steuerungsmöglichkeiten der daran beteiligten Staaten eingeschränkt. Dann hat man die Gemeinschaftswährung „Euro“ eingeführt und damit den Staaten (auch der BRD) die Möglichkeit der Fiskalen Steuerung aus den Händen genommen. Der Knall war vorprogrammiert, aber er wurde vermieden, bis endlich der Lissabonvertrag unter Dach und Fach war. Nach dem Knall hat man dann den ESM gegründet, ein Abklatsch des IWF und wie der IWF als supranationale Organisation aufgestellt, also mit Völkerrechtsstatus ohne Volk, so wie es die USA in den 40er und 50er Jahren gemacht haben. Steigt man in diese Organisationen ein, wird man an die Leine gelegt und so wie ein Hund kaum eine Möglichkeit hat, seine Leine loszuwerden, haben auch die so an die Leine genommenen Staaten keine Möglichkeiten, sich davon zu befreien.

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