krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 26. Februar 2013

Geld, Gier und Groessenwahn

Posted by krisenfrei - 26/02/2013

eine dokumentation des schweizer fernsehens, die man gesehen haben muss:

geld gier und grössenwahn – die schweiz im sog der finanzkrise.am 16. oktober wird der schweizer finanzplatz zum sozialfall. gier und grössenwahn machen die rettung der ubs mit 68 milliarden steuerfranken nötig. seither ist nichts mehr wie wie zuvor: die ubs verschärft ihr lohnsystem, und die verfechter des uneingeschränkten kapitalismus gehen über die bücher. im gespräch mit investmentbankern, politikern und kleinanlegern zeichnet dok die chronik des grossen absturzes nach.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

 

Und was hat sich seit dem geändert?

NICHTS!

Warum auch? Dank der Berufslügner werden die Banken – weil „systemrelevant“ – immer wieder auf Kosten der Steuerzahler gerettet.

 

 

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USA bereiten Cyberkrieg gegen China vor

Posted by krisenfrei - 26/02/2013

Von Peter Symonds
26. Februar 2013

Hand in Hand mit den amerikanischen Medien eröffnet die Obama-Regierung in ihrer China-feindlichen Kampagne eine neue Front. Vergangene Woche erschienen gleich mehrere Artikel, vornehmlich in der New York Times, die angeblich die Beteiligung des chinesischen Militärs an Hacking-Attacken gegen amerikanische Konzerne entlarvten. Sie deuten an, wesentliche US-Einrichtungen, wie zum Beispiel das Elektrizitätsnetz, seien durch einen Cyberkrieg bedroht.

Ein Times Artikel vom Dienstag stützte sich auf unbewiesene und voreingenommene Behauptungen, welche die Internetsicherheitsfirma Mandiant in einem Bericht erhoben hatte. Dort wird behauptet, eine chinesische Militäreinheit in Schanghai sei für komplizierte Cyber-Attacken in den USA verantwortlich. Die übrigen Medien in den Vereinigten Staaten und international schlossen sich der Kampagne an.

Seither ereifern sich Analysten, Thinktanks und hochrangige Politiker über die „chinesische Bedrohung aus dem Cyber Space“. Sie ignorieren schlicht die heftigen Dementis, die aus dem chinesischen Außen- und Verteidigungsministeriums kommen.

Zuletzt veröffentlichte Obama die “Regierungsstrategie für das Zurückdrängen von Diebstahl amerikanischer Handelsgeheimnisse”. Darin werden, ohne China direkt beim Namen zu nennen, zahlreiche Beispiele von angeblicher chinesischer Internetspionage aufgezählt. Grob gesprochen, enthält das Dokument die Drohung, wie die USA auf nicht kooperierende Länder zu reagieren gedenken. Die Rede ist von „anhaltendem diplomatischen Druck“ und der impliziten Drohung mit wirtschaftlichen Gegenmaßnahmen „mit Mitteln der Handelspolitik“.

Justizminister Eric Holder warnte vor einer „signifikanten, stetig wachsenden Bedrohung der amerikanischen Wirtschaft und der nationalen Sicherheitsinteressen”. Der stellvertretende Außenminister Robert Hormats erklärte, die USA hätten sich mehr als einmal auf höchster Ebene besorgt über den Diebstahl von Handelsgeheimnissen geäußert.

Die Dämonisierung Chinas als einer globalen Cyber-Bedrohung folgt einem bekannten Muster: Damit soll in der Öffentlichkeit ein hysterisches Klima geschaffen werden, und neue Aggressionen, dieses Mal auf dem Gebiet des Cyberkriegs, werden vorbereitet. Seit ihrer Amtsübernahme 2009 führt die Obama-Regierung eine breit angelegte Offensive auf wirtschaftlichem wie strategischem Gebiet. Sie soll China schwächen und isolieren und die globale amerikanische Vorherrschaft in Asien stärken.

Die Vorwürfe, China begehe Cyberdiebstahl, entsprechen der wirtschaftlichen Stoßrichtung nach Asien, wie sie auch in der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) angestrebt wird. Die TPP ist ein multilaterales Handelsabkommen, das die amerikanischen Handelsinteressen auf Kosten Chinas stärken soll. Der Schutz „geistiger Eigentumsrechte“ ist ein zentraler Aspekt der TPP. Die Profite amerikanischer Konzerne stützen sich stark auf ihr Monopol auf bestimmten Märkten mithilfe ihrer Markennamen und ihrer Technologie. Dabei dienen Vorwürfe von Cyberspionage als Vorwand für neue Handelskriegsmaßnahmen gegen China.

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Zukunftsvisionen

Posted by krisenfrei - 26/02/2013

Die Welt befindet sich in einem radikalen Wandel, dessen Folgen kaum abzusehen sind. Stichworte wie Staatsverschuldung, Finanzkrise, Verarmung, Urbanisierung, Klimawandel, Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung und Terrorgefahr lassen in vielen Köpfen längst die Alarmglocken läuten. Es besteht kein Zweifel daran, dass sich im frühen 21. Jahrhundert bereits zahlreiche Orte zu Schauplätzen tiefgreifender Ereignisse entwickeln, die einen bedeutenden geschichtlichen Umbruch darstellen. Besonders in der westlichen Welt sorgt diese Tatsache für Beunruhigung. Manche sehen darin eine entscheidende Chance, die Weltordnung in ein neues Gleichgewicht zu bringen. Hubert Védrine, Spezialist für geopolitische Fragen, früher außenpolitischer Berater des französischen Staatspräsidenten François Mitterrand und Außenminister im Kabinett Lionel Jospin, ist Experte auf dem Gebiet der internationalen Beziehungen. Er sieht in dem tiefgreifenden Wandel der internationalen Beziehungen eine Chance, die Karten im Spiel um die Weltmacht neu zu mischen, und ruft den Westen auf, seine ethnozentrische Brille abzusetzen. Im Dokumentarfilm „Zukunftsvisionen“ wird Védrines zukunftsorientierte Sichtweise von zahlreichen kompetenten Gesprächspartnern aus der ganzen Welt – zu ihnen zählen Politikberater, Botschafter, Politiker, Unternehmer, Wirtschaftsfachleute, Gesundheitsökonomen, Meteorologen, Essayisten und Architekten – kommentiert und in verschiedene politische Zusammenhänge eingeordnet.

 

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