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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 12. Februar 2013

Arbeitszeit: Die Vorteile einer 30-Stunden-Woche

Posted by krisenfrei - 12/02/2013

Hier ein Auszug aus dem ArtikelArbeitszeit: Die Vorteile einer 30-Stunden-Wochevon start-trading.

Bei vollem Lohnausgleich hätte der Arbeitnehmer Zeit, auch sein Geld auszugeben. Und was fordern die Wirtschaftsökonomen den ganzen Tag? Die Menschen sollen konsumieren. In der Folge stiege das BIP, die Steuereinnahmen des Staates würden ebenso steigen, die Unternehmen im Handel verkaufen mehr, die Firmen aus der Industrie produzieren mehr, dafür brauchen sie neue Arbeitskräfte, sie stellen Arbeitnehmer ein, diese bekommen Gehalt und geben das aus. Was will das Konjunkturherz mehr?
Es lohn sich, über den  Vorschlag einer 30-Stunden-Woche nachzudenken.

Quelle: start-trading

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Warum eine 30-Stunden-Woche? Laut Helmut Creutz würden 20 Stunden auch genügen.

„Man könnte rein theoretisch mit einer 20-Stunden-Woche seinen Lebensstandard, den man heute hat, decken, wenn man nicht eben auch noch ein Drittel der Zeit für die Zinsen arbeiten müsste.“ (Helmut Creutz)

Und genau das ist der Punkt. Es ist von der Politik und der Lobby so gewollt, dass die Menschen für einen geringen Lohn möglichst viel arbeiten, damit sie wenig Zeit zum Nachdenken haben. Wer acht bis zehn Stunden am Tag hart arbeitet, möchte anschließend abschalten und sich nicht noch mit dem Ausbeuter-System beschäftigen. Leiharbeit z.B. ist nichts anderes als moderne Sklavenarbeit. 

Schon häufig haben Vorstände von Banken und Firmen Misswirtschaft betrieben. Und was war das Resultat? Die Vorstände durften gehen und bekamen fette Abfindungen. Ein Großteil der Belegschaft wurde auf Grund von Umstrukturierungen entlassen und somit arbeitslos. Einige Beispiele hierzu finden Sie unter: Lasst Banken endlich pleite gehen !

Es geht aber auch anders, wie Sie unter folgenden Links nachlesen können:

Ricardo Semler, ein Vorbild für alle Manager !? 

Unternehmensphilosophie der Zukunft ?

Jetzt sagen Sie bloß nicht, man kann ja doch nichts machen! Und ob man was machen kann. Wenn alle Räder still stehen …

 

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Lobbyismus in Brüssel

Posted by krisenfrei - 12/02/2013

Heute Abend strahlt ARTE um 20.15 Uhr die Doku „The Brussels Business“ aus. Die zweitgrößte Lobby-Industrie der Welt sitzt in Brüssel.
Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack.

Die ganz großen Interessen werden mit geschicktem Lobbying vertreten so subtil, dass sie mit den Geschäften scheinbar nichts zu tun haben. Heute sind in Brüssel mehr als 15.000 Lobbyisten in 700 Instituten für 4.000 Unternehmen tätig. Gut ausgebildet heften sie sich an EntscheidungsträgerInnen nicht KommissärInnen, sondern BeamtInnen, die Richtlinien vorbereiten, um sie im geeigneten Moment der Entscheidung anzutreffen und zu beraten. Wie langfristig Lobbyisten damit Wirtschaftsprojekte fördern sowie missliebige Geschäfte und Gesetzesvorhaben torpedieren, berichten Eingeweihte — Politiker, Juristen, Journalisten, Banker und EU-Funktionäre.

 

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Unterschriften im Kampf um Wasserversorgung

Posted by krisenfrei - 12/02/2013

Votum kontra Konzerne

Kabarettist Erwin Pelzig verhilft zu einer Million Unterschriften im Kampf um Wasserversorgung.

Von Arnold Schölzel

Mehr als 1021000 Unterschriften hat die Aktion »Wasser ist ein Menschenrecht – Right2Water« bisher gesammelt. Sie übersprang damit als erste Europäische Bürgerinitiative (EBI) die im EU-Vertrag von Lissabon festgelegte Hürde für Volksbefragungen. Das teilte »Right2Water« am Montag auf ihrer Internetseite mit. Die Initiative strebt nun die Zwei-Millionen-Marke bis September 2013 an. Sie setzt sich für freien Zugang zur Wasser- und sanitären Grundversorgung ein. Seit September konnte im Internet abgestimmt werden, Anfang Januar waren aber erst 100000 Unterschriften erreicht. Dann gelangte eine Richtlinie des EU-Binnenmarktausschusses an die Öffentlichkeit, wonach Kommunen die Wasserversorgung unter bestimmten Bedingungen europaweit ausschreiben sollten.

Die Unterschriftenzahl schnellte enorm nach oben, als der Kabarettist Erwin Pelzig in der ZDF-Satiresendung »Neues aus der Anstalt« am 22. Januar eine Rede über Europäer hielt, die »keinen Bock mehr haben auf irgendwelche nicht demokratisch gewählten EU-Kommissare, die sich von irgendwelchen geldscheißenden Lobbyisten bei ihren Puffbesuchen in Brüssel reinreden lassen, daß der Markt schon alles richten wird«. Anschließend zeigte er die Internetadresse der Initiative auf einem Pappstreifen, weil er sie wegen »Schleichwerbung« nicht einblenden lassen dürfe. Auch die ZDF-»heute show« befaßte sich mit der Unterschriftensammlung.

Laut dem EU-Vertrag von Lissabon kann die EU-Kommission eine Gesetzesinitiative zu dem Anliegen einer EBI vorschlagen, wenn sie dazu von mindestens einer Million EU-Bürger aus sieben Mitgliedsländern aufgefordert wird. Von diesem Instrument kann seit 1. April 2012 Gebrauch gemacht werden. Eine Volksabstimmung ist allerdings nicht vorgesehen. Die EU-Kommission ist nur verpflichtet, Gründe dafür anzugeben, wenn sie einer Aufforderung nicht Folge leistet.

Ebenfalls am Montag wurde bekannt, daß am Donnerstag in Paris ein Prozeß gegen den Film »Water Makes Money« der beiden deutschen Dokumentarfilmer Leslie Franke und Herdolor Lorenz beginnt. Der französische Konzern Veolia hat den Filmvertrieb und den »Whistleblower« Jean-Luc Touly in Frankreich im September 2010 verklagt, weil er sich in einen Zusammenhang mit Korruption gebracht sieht. Bereits zuvor gab es Hinweise, daß das Unternehmen versuchte, den Film mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung am Erscheinen zu hindern. Dem begegneten die beiden Filmemacher damit, daß sie die Dokumenta­tion 2010 in 150 europäischen Städten gleichzeitig starten ließen. Sie wiesen jetzt darauf hin, daß die Verpflichtung der Kommunen zur Ausschreibung bei der Wasserversorgung von einem Lenkungsausschuß empfohlen wurde, in dem »fast alle privaten Wasserkonzerne der Welt vertreten sind.« Genau mit solcher Verquickung von Öffentlichem und Privatem befasse sich ihr Film. Die Klage sei ein »ernsthafter Anschlag auf die Pressefreiheit«.

Mike Nagler von ATTAC-Deutschland erklärte am Montag, der Zwang zur Privatisierung sei »ein organisierter Angriff auf das Gemeinwesen.« Statt einer Schuldenbremse seien »Privatisierungsbremsen« nötig. Aus Solidarität mit den Angeklagten wird »Water Makes Money« in dieser Woche in vielen deutschen Städten gezeigt, der Sender Arte strahlt ihn am heutigen Abend um 22 Uhr aus.Internetseite der Initiative »Wasser ist ein Menschenrecht«: www.right2you.eu

Quelle: jungewelt

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Liebe EU-Bürger, nun mal ran!
Wehrt euch gegen die Wasserprivatisierung an Großkonzerne und gegen die kommende EU-Diktatur. Viel Zeit bleibt nicht mehr.
Die Rechte der EU-Bürger werden von den Bürokratten in Brüssel immer mehr beschnitten. Damit muss endlich Schluss sein.

 

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Vorsicht vor den Folgen des Präventivkriegs

Posted by krisenfrei - 12/02/2013

Rep. Ron Paul

Letztes Jahr starben mehr Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika durch Selbsttötung als im Kampf in Afghanistan. Über 20 Prozent des im Kampf eingesetzten Militärpersonals wird an PTSD (Post-Traumatic Stress Disorder – Posttraumatische Belastungsstörung) erkranken. Um die 32 Prozent der Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika klagten über Depressionen nach Einsätzen. Über 20 Prozent der aktiven Soldaten konsumieren potentiell gefährliche Drogen, viele mehrere gleichzeitig. Die Gewaltverbrechen unter den aktiv ihren Militärdienst Leistenden nahmen zwischen 2006 – 2011 um 31 Prozent zu.

Die vom Militär im letzten Jahr zusammengestellten Statistiken sind so vielsagend wie besorgniserregend. Das Verteidigungsministerium versucht krampfhaft, neue Programme einzuführen, um mit den Symptomen besser zurechtzukommen. Sie führen neue Drogenmissbrauch- und psychologische Beratungsprogramme ein, während sie weiterhin mehr gefährliche psychoaktive Drogen verschreiben. Leider werden meistens die wirklichen Gründe dieser alarmierenden Statistiken ignoriert.

Der steile Anstieg bei Selbsttötungen im Militär, Drogen- und Alkoholmissbrauch und Gewalt zuhause und außerhalb ist die unbeabsichtigte Konsequenz einer gewalttätigen Außenpolitik – eines endlosen und undefinierbaren „globalen Kriegs gegen den Terrorismus.“

Besonders in der vergangenen Dekade haben wir in einer Gesellschaft gelebt, die immer mehr gekennzeichnet war durch einen Glauben an den Einsatz von Gewalt als erste und einzige Option. Wir haben Präventivkriege und Angriffskriege gesehen, von Irak bis Pakistan bis Libyen, Jemen und andere. Wir haben gesehen eine beispiellose Zunahme im Einsatz von Drohnen im Ausland, die in vielen Fällen zur Tötung von Zivilisten führte, was wir als „Kollateralschaden“ bezeichnen. Wir haben gesehen, wie Folter und Mord (sogar von amerikanischen Bürgern) zur offiziellen Politik der Vereinigten Staaten von Amerika geworden sind. Als er letzte Woche von Senator Ron Wyden gefragt wurde, ob der Präsident das Recht hat, amerikanische Bürger auf dem Territorium der Vereinigten Staaten von Amerika umzubringen, konnte der von Präsident Obama für den Posten des CIA-Direktors nominierte John Brennan nicht einmal eine klare Antwort geben.

Die Warnung, dass „wer durch das Schwert lebt, durch das Schwert umkommt“ gilt nicht nur für Individuen, sondern für ganze Gesellschaften. Diese Warnung gilt für uns alle. Ein Land oder eine Gesellschaft, die mit der Gewalt des präventiven Krieges lebt, zerstört sich in der Tat selbst.

Vergessen wir nicht, dass wir diesen endlosen Krieg in erster Linie den Neokonservativen zu verdanken haben, die die Außenpolitik in beiden politischen Parteien dominieren und die nie aufhören, militärische Einsätze der Vereinigten Staaten von Amerika im Ausland zu propagieren. Natürlich haben sie sich bis auf sehr wenige Ausnahmen selbst vor dem Dienst beim Militär gedrückt. Wir sollten auch nicht vergessen, dass diese endlosen Kriege nicht möglich wären, wenn nicht die Federal Reserve (Notenbank) aus dünner Luft das Geld druckte, um unser Reich in Übersee zu finanzieren. Wir rasen dem nationalen Bankrott entgegen, während wir gleichzeitig den Rest der Welt mit unserer aggressiven Außenpolitik gegen uns aufbringen. Glaubt wirklich jemand, dass uns das mehr Sicherheit bringen wird?

Viele, die behaupten, dass sie das Militär unterstützen, schauen weg, wenn die Soldaten zurück nachhausekommen, zerbrochen an Geist und Körper nach Jahren von Einsätzen im Ausland. Ich diente fünf Jahre als amerikanischer Militärarzt in den schwierigen 1960ern und sah sogar damals einiges davon aus erster Hand. In den 1960ern führten die Konsequenzen eines unklug verlängerten Krieges tragischerweise zu Gewalt auf unseren Straßen, wobei sogar Studenten von unserem Militär in der Kent State University erschossen wurden.

Die Wahrheit ist, dass das Töten von fremden Menschen in verfassungswidrigen und sinnlosen Kriegen bei dem Beteiligten ein Schuldgefühl hervorruft, egal unter welcher Art von militärischer Indoktrination er steht. Die davon Befallenen versuchen vielleicht, den Schmerz mit Alkohol oder Drogen oder anderem destruktivem Verhalten zu unterdrücken, aber das führt nur zu weiteren Problemen, wie wir sehen.

Man hört das vielleicht nicht gerne, aber es verstößt gegen die menschliche Natur, wenn man Mitmenschen tötet, die sich gegen diejenigen zur Wehr setzen, die gegen ihr Land einen Angriffskrieg führen.

Wer kümmert sich mehr um diejenigen im Militär – diejenigen, die sich stark machen für mehr von dem, was deren Leben zerstört und unsere nationale Verteidigung schwächt, oder die vielen von uns, die eine Außenpolitik der Nichtintervention und des Friedens fordern? Wenn wir überleben wollen, müssen wir uns vor den sichtbaren und den unsichtbaren Konsequenzen von Präventivkriegen hüten.

Quelle: antikrieg

 

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